Hmmm,
meine männliche Version ist auch Handwerker. Aber glücklicherweise war ich nur äußerst selten bei den Kunden
Zuhause. Und da habe ich mich hoffentlich mustergültig benommen.
Allerdings sind viele Kunden der Meinung man(n) könne zaubern, oder verlangen das sogar. Die beauftragten Arbeiten
sollen möglichst schnell, billistg und ohne Belästigungen erledigt werden. Eine Kundin meinte sogar einmal, ich solle
gefälligst zaubern

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Meine Antwort: "Wenn ich zaubern könnte, würde ich nicht hier, in ihrem Dreck, vor ihnen auf Knien herumrutschen und
fluchend den Mist beseitigen, den sie oder ihr Mann verzapft haben. Dann, wenn ich zaubern könnte, würde ich jeden
Abend im Varietee auftreten und mit einer einzigen Show mehr verdienen, als hier in der Woche."
Sollen die Leute ihren Kram doch selber machen, wenn sie keine Handwerker im Hause wollen. Die allermeisten sind aber
doch mit den einfachsten Arbeiten schon überfordert.
Aber ich kann dich aber schon verstehen Kerstin. So ein Einsatz läuft natürlich meistens mit Staub, Lärm und Dreck ab.
Und wenn dann auch noch die Zeit eine Rolle spielt, oder die Arbeiten in anderer Reihenfolge ablaufen (müssen) als gedacht,
dann werden die Nerven schnell dünn.
Ales Gute für euch und ein blitzsauberes Ergebnis

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Juliane
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer