Im falschen Körper - Bericht aus der Boulevardpresse - # 2
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Anne-Mette
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Re: Im falschen Körper „ Bericht aus der Boulevardpresse
Moin,
was BILD relativ kurz und knackig berichtete, muss nun auch Spiegel-Online in einem etwas ausführlicheren Artikel unter die Leute bringen:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 81,00.html
Gruß
CPG
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http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 81,00.html
Gruß
CPG
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Holinka
Re: Im falschen Körper „ Bericht aus der Boulevardpresse
"Wenn jemand unter seinem Körper leidet, ist das kein Grund für eine Operation, ausschlaggebend ist die entstellende Wirkung." (DAK)
Damit ist doch alles klar - die Kasse wird die Kosten für die Entfernung der Brüste übernehmen.
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Salmacis
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Re: Im falschen Körper „ Bericht aus der Boulevardpresse
jap, prinzipiell richtig. ich glaube der grund für das leiden ist weniger die brust als viel mehr das übergewicht. ich habe in meiner zivildienstzeit viele adipöse frauen gesehen, bei denen die fettschicht der brust auch unter die arme wanderte. völlig normal. schaut euch auch mal schlanke frauen im schwimmbad an, die mit mehr brust haben auch kleine "wülste" unterm arm. was die dame braucht is ne diät und danach kann man über ne OP nach denken. was will der körper mit dem zusatzgewicht der silikonkissen? bei den massen an haut sind die kissen auch verlorene liebesmüh.
aber mal zur quitensence des themas!
transsexuelle wollen nicht als krank angesehen werden, absolut richtig. dennoch passt ihr physisches erscheinungsbild nicht zu ihrer physik. das kann krank machen, also sollte eine kasse auch zahlen um dem menschen zu helfen.
in dem oberen beispiel sollte, wie bereits erwähnt, erst mal anders angefangen werden.
aber mal zur quitensence des themas!
transsexuelle wollen nicht als krank angesehen werden, absolut richtig. dennoch passt ihr physisches erscheinungsbild nicht zu ihrer physik. das kann krank machen, also sollte eine kasse auch zahlen um dem menschen zu helfen.
in dem oberen beispiel sollte, wie bereits erwähnt, erst mal anders angefangen werden.
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Anne-Mette
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Re: Im falschen Körper „ Bericht aus der Boulevardpresse
Moin,
aus einem Blog - http://stp2012berlin.blogsport.de/
Am Samstag ist der Internationale Aktionstag zu der Kampagne "STP 2012"³ — Stop Trans* Pathologization.
Wir machen aufmerksam auf die Psychiatrisierung unserer Identitäten!
Mit Psychiatrisierung meinen wir die Definition und Behandlung von Trans*Menschen unter dem Label einer psychischen Krankheit. Derzeit wird Transsexualität als "Geschlechtsidentitätsstörung" angesehen, als psychische Krankheit. So ist sie auch im ICD-10 (Internationale Klassifikation von Krankheiten und anderer Gesundheitsprobleme der Weltgesundheitsorganisation) und im DSM-IV-R (diagnostisches und statistisches Handbuch psychischer Störungen der American Psychiatric Association) aufgeführt.
Die Pathologisierung stellt die Ablehnung einer starren Zwei-Geschlechter-Ordnung als abnormal und krank dar. Sie gibt zudem der Medizin und dem Staat die Kontrolle über unsere Geschlechtsidentität. In diesem System haben wir nur dann ein Recht auf medizinische und rechtliche Schritte der Geschlechtsangleichung, wenn wir uns als psychisch gestört definieren lassen.
Deshalb fordern wir gemeinsam mit 160 Gruppen aus 37 Ländern weltweit die Streichung der Diagnose "Geschlechtsidentitätsstörung" aus den internationalen Diagnostik-Handbüchern!!!
Am 17. Oktober 2009 finden zum dritten Mal die jährlichen Demonstrationen des Trans-Entpathologisierungs-Netzwerkes und seiner internationalen Kampagne "Stopp Trans Pathologisierung 2012" statt. Es ist die größte weltweite Kampagne der internationalen Trans-Bewegung. Bereits heute unterstützen sieben internationale Netzwerke und mehr als 160 Trans-Gruppen und ihre Verbündeten aus 37 Ländern in Afrika, Asien, Europa, Nord- und Südamerika unterstützen diese Kampagne. Unter den 87 europäischen unterstützenden Gruppen finden sich 11 aus Deutschland.
Mach mit bei der Berliner Aktion!!!
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Am Samstag ist der Internationale Aktionstag zu der Kampagne "STP 2012"³ — Stop Trans* Pathologization.
Wir machen aufmerksam auf die Psychiatrisierung unserer Identitäten!
Mit Psychiatrisierung meinen wir die Definition und Behandlung von Trans*Menschen unter dem Label einer psychischen Krankheit. Derzeit wird Transsexualität als "Geschlechtsidentitätsstörung" angesehen, als psychische Krankheit. So ist sie auch im ICD-10 (Internationale Klassifikation von Krankheiten und anderer Gesundheitsprobleme der Weltgesundheitsorganisation) und im DSM-IV-R (diagnostisches und statistisches Handbuch psychischer Störungen der American Psychiatric Association) aufgeführt.
Die Pathologisierung stellt die Ablehnung einer starren Zwei-Geschlechter-Ordnung als abnormal und krank dar. Sie gibt zudem der Medizin und dem Staat die Kontrolle über unsere Geschlechtsidentität. In diesem System haben wir nur dann ein Recht auf medizinische und rechtliche Schritte der Geschlechtsangleichung, wenn wir uns als psychisch gestört definieren lassen.
Deshalb fordern wir gemeinsam mit 160 Gruppen aus 37 Ländern weltweit die Streichung der Diagnose "Geschlechtsidentitätsstörung" aus den internationalen Diagnostik-Handbüchern!!!
Am 17. Oktober 2009 finden zum dritten Mal die jährlichen Demonstrationen des Trans-Entpathologisierungs-Netzwerkes und seiner internationalen Kampagne "Stopp Trans Pathologisierung 2012" statt. Es ist die größte weltweite Kampagne der internationalen Trans-Bewegung. Bereits heute unterstützen sieben internationale Netzwerke und mehr als 160 Trans-Gruppen und ihre Verbündeten aus 37 Ländern in Afrika, Asien, Europa, Nord- und Südamerika unterstützen diese Kampagne. Unter den 87 europäischen unterstützenden Gruppen finden sich 11 aus Deutschland.
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