Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz
Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz - # 32

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Anne-Mette
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 466 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Ich muss mir keine Luft machen; hier ist genug davon - und zur Not habe ich einen Kompressor.

Nervereien, die nicht nötig sind, empfinde ich als anstrengend - und es gibt hier kein Recht darauf, andere Userinnen und User zu nerven und zu provozieren.

Das Thema ist "Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz" und nicht "ist das Selbstbestimmungsgesetz gut und sinnvoll, oder waren die bisherigen Regelunge besser und richtig?"
heike65
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 467 im Thema

Beitrag von heike65 »

aber man darf doch anderer Meinung sein und das bestehende für gut befinden, oder ?
Anne-Mette
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 468 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Halte dich einfach an meine Bitte/Ansage!
Es gibt genug Themen, in denen du deine "andere Meinung" kundtun kannst (und das bereits getan hast).
heike65
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 469 im Thema

Beitrag von heike65 »

hm, ich empfinde diesesT hema als recht elementar für transidente Menschen
und mir persönlich graut es vor diesen Gestztesvorschlägen
Michi
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 470 im Thema

Beitrag von Michi »

heike65 hat geschrieben: Mi 12. Apr 2023, 20:43 hm, ich empfinde diesesT hema als recht elementar für transidente Menschen
und mir persönlich graut es vor diesen Gestztesvorschlägen
Ich frage mich, warum du dich hier so ausdauernd alterierst. Soweit mir aus deinen BEiträgen bekannt ist, hast du doch deine Personenstandsänderung hinter dir, und die Gesetzesänderung tangiert dich überhaupt nicht. :?
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Lana
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 471 im Thema

Beitrag von Lana »

heike65 hat geschrieben: Mi 12. Apr 2023, 19:36 ich fand die Gespräche damals als überaus hilfreich, und ich kann nur jedem Menschen dazu raten
Ich hatte es weiter oben schon geschrieben:
Wer Gespräche führen möchte, kann das in Zukunft auch machen. Selbst bezahlen musstest du die Gutachten in der Vergangenheit ohnehin, wo soll also der Nachteil für eine Personenstandsänderung liegen, wenn die in Zukunft wegfallen? Vom gesparten Geld kannst du dir private Sitzungen beim Psycho leisten, sofern du das möchtest.

Du wirst aber nicht dazu gezwungen wie bisher, sondern entscheidest selbst.

Daher heißt das Ding ja genau so:
Selbstbestimmungsgesetz

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Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
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heike65
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 472 im Thema

Beitrag von heike65 »

MichiWell hat geschrieben: Mi 12. Apr 2023, 21:50
heike65 hat geschrieben: Mi 12. Apr 2023, 20:43 hm, ich empfinde diesesT hema als recht elementar für transidente Menschen
und mir persönlich graut es vor diesen Gestztesvorschlägen
Ich frage mich, warum du dich hier so ausdauernd alterierst. Soweit mir aus deinen BEiträgen bekannt ist, hast du doch deine Personenstandsänderung hinter dir, und die Gesetzesänderung tangiert dich überhaupt nicht. :?
das ich das hinter mir habe bedeutet doch nicht das mir es egal wäre ?
und das ich dieses Verfahren als sinnvoll empfunden habe doch auch darf ich doch auch mitteilen?
Das solche Ansichten hier nicht Mainstream sind ist mir durchaus bewusst
Lana
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 473 im Thema

Beitrag von Lana »

heike65 hat geschrieben: Mi 12. Apr 2023, 22:03 und das ich dieses Verfahren als sinnvoll empfunden habe doch auch darf ich doch auch mitteilen?
Darfst du, ich habe kein Problem damit.
Kannst du mir dann bitte erklären, was sinnvoll daran sein soll, sich nicht selbst entscheiden zu dürfen, wenn man seinen Namen oder Personenstand ändern möchte?

Und wie schon mehrfach erwähnt:
Wer dabei Unterstützung braucht, kann sie sich in Zukunft auch holen, nur eben eigenverantwortlich.

LGL
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Michi
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 474 im Thema

Beitrag von Michi »

heike65 hat geschrieben: Mi 12. Apr 2023, 22:03 das ich das hinter mir habe bedeutet doch nicht das mir es egal wäre ?
Steckt da nicht auch etwas Neid/Angst/Missgunst dahinter, dass es andere leichter haben könnten, und die Befürchtung, dass durch den leichteren "Zugang" für andere deine Bemühungen und dein erreichtes Ziel weniger wert sein könnten?

Zumindest haben das in der Vergangenheit andere Transfrauen mir gegenüber so zum Ausdruck gebracht, dass sie damit ein Problem haben, dass es andere nach ihnen leichter haben könnten.


Du brauchst nicht darauf zu antworten, und es energisch abzustreiten. (Was mich absolut nicht wundern würde.) Ich würde mich freuen, wenn du einfach nur mal selbstkritisch darüber nachdenkst, ob da nicht doch etwas dran sein könnte.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 475 im Thema

Beitrag von heike65 »

nein Michi, ich möchte einfach nicht durch freaks die das lustig finden das Geschlecht biografisch zu wechseln in einschräges Licht gerückt zu werden
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 476 im Thema

Beitrag von heike65 »

und wenn du dieses als Bekenntnis erkennen möchtest, das dieses Ausdruck ist, das ich mich elitär fühle weil ich dieses durchgemacht habe, nein, aber ich möchte dieses auch nicht zu einem beliebigen Verwaltungsakt werden lassen, Terfs lassen grüssen
Michi
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 477 im Thema

Beitrag von Michi »

heike65 hat geschrieben: Mi 12. Apr 2023, 22:54 nein Michi, ich möchte einfach nicht durch freaks die das lustig finden das Geschlecht biografisch zu wechseln in einschräges Licht gerückt zu werden
heike65 hat geschrieben: Mi 12. Apr 2023, 22:59 und wenn du dieses als Bekenntnis erkennen möchtest, das dieses Ausdruck ist, das ich mich elitär fühle weil ich dieses durchgemacht habe, nein, aber ich möchte dieses auch nicht zu einem beliebigen Verwaltungsakt werden lassen, Terfs lassen grüssen
Auch wenn du dich dadurch wahrscheinlich von mir angegriffen fühlst:

Egal, wie du dich drehst und windest, ist es im Grunde auch nur das, was ich schon mehrfach gehört habe. Deine Angst vor "Beliebigkeit", die Befürchtung, dass andere ihre Rechte "einfach so" wahrnehmen könnten, ohne dafür etwas besonderes zu leisten, zu beweisen, dass sie es wirklich wirklich ernst meinen, ist jedoch genau das: Elitäres Denken.
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 478 im Thema

Beitrag von Runa »

Hallo Heike!
heike65 hat geschrieben: Mi 12. Apr 2023, 19:05 Ich versteh den hype um das neue Selbstbestimmungsrecht einfach nicht, was ist so schlimm an der bisherigen Lösung ?
Ich habe es als entspannte Lösung empfunden
Ich sehe das Ganze im Moment doch eher noch als "Außenstehende", da ich ganz am Anfang bin. Wenn du die aktuellen Verfahrensweisen für die Erlangung von Namensänderung und Geschlechtseintrag als entspannt siehst, ist das für dich in Ordnung.

Allerdings kann ich mir aus diversen Artikeln, Forenbeiträgen und auch aus persönlichen Gesprächen doch ein etwas anderes Bild machen.

Ich persönlich sehe es nicht als entspannt, beim Gericht einen Antrag stellen zu müssen. Zwei teure Gutachten einholen zu müssen ist auch nicht entspannt. Und sich bei den Gutachten doch teilweise fragwürdigen Fragestellungen aussetzen zu müssen ist schon gar nicht entspannt.

Mal abgesehen davon, dass du immer der Entscheidung das Richters ausgeliefert bist.

Also ich denke für uns alle, die noch am Anfang des Weges stehen kann das Gesetz nicht schnell genug kommen.

LG

Runa
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 479 im Thema

Beitrag von Blossom »

MichiWell hat geschrieben: Mi 12. Apr 2023, 23:11 Deine Angst vor "Beliebigkeit", die Befürchtung, dass andere ihre Rechte "einfach so" wahrnehmen könnten, ohne dafür etwas besonderes zu leisten, zu beweisen, dass sie es wirklich wirklich ernst meinen, ist jedoch genau das: Elitäres Denken.
Wir sind ja nicht immer einer Meinung, aber hier: Zustimmung ...

... und wenn ich es mal auf mich beziehe, die ich ja auch auf die Änderung warte - wenngleich sichtlich entspannter als andere - so denke ich, durchaus meinen Teil geleistet zu haben: Allein schon durch die Tatsache bereits seit fast 3 Jahren als Frau gearbeitet zu haben (im Juni gehts ins vierte Jahr) ... Wo soll da die fehlende "besondere" Leistung sein oder mangelnde Ernsthaftigkeit? Ich könnte mir sogar die Gerichtskosten leisten, sehe das aber gar nicht ein ... Für das Geld habe ich durchaus bessere Verwenung.

Heike soll mir nicht erklären, mein Weg sei nun leichter als der ihre!
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 480 im Thema

Beitrag von Lana »

heike65 hat geschrieben: Mi 12. Apr 2023, 22:59 nein, aber ich möchte dieses auch nicht zu einem beliebigen Verwaltungsakt werden lassen, Terfs lassen grüssen
Nicht dein Ernst?
Willst du den "Terfs" so viel Macht zugestehen, deine Einstellung zu beeinflussen?

LGL
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