Das erste Mal - # 64
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Céline
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Re: Rückblick an einen Traum...
Vielleicht kennt ihr das. Ihr schaut einen Film an, einen Film voller Gefühle und dem gewissen Etwas und Euer Kopf rotiert innerlich und die Gefühle kochen hoch.
Irgendwie verrückt aber mir wird immer mehr bewusst was mir so lange gefehlt hat.
Mein Leben als Mann war geprägt von Verpflichtungen, von Vorgaben die ich mir selbst gesetzt habe und ein Leben lang eingeredet habe diese erfüllen zu müssen. Genau das zu geben was ich mir in meinem Innersten so lange und so sehr gewünscht habe.
Doch wie lange geht dieser Wunsch schon zurück? Im Grunde denke ich schon mein ganzes Leben lang. Es sind nach meiner heutigen Sicht und intimsten Sehnsüchte die vielen Momente und Augenblicke die ich jetzt im Gegenzug aufsauge wie ein Schwamm und mit einer Tiefe genieße, ja auskoste die in Worte zu fassen sehr schwierig ist.
Mein altes Leben kostete sehr viel Kraft um diese Bedürfnisse zu unterdrücken und die Rolle zu erfüllen die von mir erwartet wurde. Schon als Kind in jedem Moment des Lebens, jeden Augenblick darauf zu achten keine der Wunschträume zu verraten um ja nicht entdeckt zu werden. Entarnt zu werden das da kein " Perfektes männliches Wesen " existent ist.
Im Rückblick sind da diese Momente in denen meine Sehnsucht zu meinem wahren ich stärker war als diese panische Angst vor der Dunkelheit, den " Monster und Ungeheuern" die mir im alleinsein auflauern konnten. Da war der kleine Junge der einfach nur Mädchen sein wollte und dafür Dinge in Kauf nahm die mich im Nachhinein immer wieder in den Sinn kommen.
Und die Gefühle?
Diese Bedürfnisse die ich immer hatte versuche ich heute soweit es mir möglich ist meiner Frau zurück zu geben.
Aber endlich und das zu meinen Eingangsworten, diese Gefühle und Bedürfnisse wie einen riesigen Hunger selbst zu stillen ist vielleicht der Antrieb zu meinem ganzen jetzigen Leben.
Jetzt von meinem Freund gehalten zu werden. Seine Berrührungen,Küsse, Liebkosungen ja all die Facetten von Intimität zu genießen die ich mir so lange eträumt habe und viel Zeit in einer Traumwelt verbracht habe in der ich all das mit geschlossenen Augen gesehen habe zu erleben. Ein Traum der Wirklichkeit geworden ist. Ein riesiger angestauter Hunger aus den vielen Jahren als Mann der endlich gesättigt wird. Und dazu diese Dankbarkeit die ich täglich aufs neue erlebe. Dankbarkeit an meinen Schatz aber auch eine große Dankbarkeit an meine Frau die das alles mit mir eträgt und trotzdem zu mir hält.
Dankbarkeit das der Wunsch des kleinen Jungen vor 45 Jahren in Erfüllung gegangen ist.
Céline
Irgendwie verrückt aber mir wird immer mehr bewusst was mir so lange gefehlt hat.
Mein Leben als Mann war geprägt von Verpflichtungen, von Vorgaben die ich mir selbst gesetzt habe und ein Leben lang eingeredet habe diese erfüllen zu müssen. Genau das zu geben was ich mir in meinem Innersten so lange und so sehr gewünscht habe.
Doch wie lange geht dieser Wunsch schon zurück? Im Grunde denke ich schon mein ganzes Leben lang. Es sind nach meiner heutigen Sicht und intimsten Sehnsüchte die vielen Momente und Augenblicke die ich jetzt im Gegenzug aufsauge wie ein Schwamm und mit einer Tiefe genieße, ja auskoste die in Worte zu fassen sehr schwierig ist.
Mein altes Leben kostete sehr viel Kraft um diese Bedürfnisse zu unterdrücken und die Rolle zu erfüllen die von mir erwartet wurde. Schon als Kind in jedem Moment des Lebens, jeden Augenblick darauf zu achten keine der Wunschträume zu verraten um ja nicht entdeckt zu werden. Entarnt zu werden das da kein " Perfektes männliches Wesen " existent ist.
Im Rückblick sind da diese Momente in denen meine Sehnsucht zu meinem wahren ich stärker war als diese panische Angst vor der Dunkelheit, den " Monster und Ungeheuern" die mir im alleinsein auflauern konnten. Da war der kleine Junge der einfach nur Mädchen sein wollte und dafür Dinge in Kauf nahm die mich im Nachhinein immer wieder in den Sinn kommen.
Und die Gefühle?
Diese Bedürfnisse die ich immer hatte versuche ich heute soweit es mir möglich ist meiner Frau zurück zu geben.
Aber endlich und das zu meinen Eingangsworten, diese Gefühle und Bedürfnisse wie einen riesigen Hunger selbst zu stillen ist vielleicht der Antrieb zu meinem ganzen jetzigen Leben.
Jetzt von meinem Freund gehalten zu werden. Seine Berrührungen,Küsse, Liebkosungen ja all die Facetten von Intimität zu genießen die ich mir so lange eträumt habe und viel Zeit in einer Traumwelt verbracht habe in der ich all das mit geschlossenen Augen gesehen habe zu erleben. Ein Traum der Wirklichkeit geworden ist. Ein riesiger angestauter Hunger aus den vielen Jahren als Mann der endlich gesättigt wird. Und dazu diese Dankbarkeit die ich täglich aufs neue erlebe. Dankbarkeit an meinen Schatz aber auch eine große Dankbarkeit an meine Frau die das alles mit mir eträgt und trotzdem zu mir hält.
Dankbarkeit das der Wunsch des kleinen Jungen vor 45 Jahren in Erfüllung gegangen ist.
Céline
"Sprache und Worte können mich nicht verletzten...nur der Mensch und seine Absicht dahinter"
C.B.
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Céline
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Re: Und dann kam Luna...
Haustiere.... Die einen lieben sie, die anderen wollen sie nicht.
Für mich gehörten Tiere schon immer zu meinem Leben. Schon als Kind faszinierten mich Tiere aller Klassen und Gattungen. Und in einem Bereich in dem ich mich traute zu reden und vor anderen zu sprechen war die Aufgabe vom abhalten von Referaten in der Schule. Ich könnte stundenlang,sehr zum nachsehen der Anwesenden über Themen sprechen und Lateinische Namen aufzählen, Klassifizierungen erläutern. Ich habe wahrscheinlich sehr Viele zu Tode gelangweilt. Meine Eltern ließen mich immer meinen Hobbys nachgehen und unterstützten mich teilweise sogar. Vom Hamster bis zur Spinnensammlung bei der mein kleines Zimmer komplett mit Behältern mit einheimischen Spinnen vollstand war ich ständig auf Exkursion um mich zu beschäftigen. Später kamen dann meine ersten Pfau und Brieftauben dazu mit denen ich mich immer beschäftigte. Eine ganz besondere war meine weiße Pfautaube " Asterix" die ich gezähmt habe und die mir zur Begrüßung immer auf den Kopf geflogen ist. Mein anderes Steckenpferd war die Aquaristik. Im alter von 6 bekam ich mein erstes Aquarium und bis 2015 beschäftigte much dieses Hobby sehr intensiv und mein ganzer Stol war mein 500 Liter Aquarium das ein Traum von Pflanzen und Fischen war und immer bewundert wurde. Aber was hat das mit Luna zu tun?
Ein ganz besonderes Wesen, mein bester Freund,natürlich neben meiner Frau war meine Jagdhündin die wir uns 2002 gekauft haben. Mein erster eigener Hund und dann auch noch eine sehr schwierige Rasse die unglaublich anspruchsvoll war. Ein Weimaraner.
Heute weiß ich das meine Hündin die über 13 Jahre an meiner Seite war mir eine seelische Stütze war und dafür gesorgt hat das ich immer abgelenkt war. Denn im Nachhinein kommen mir die vielen Momente in denen ich bereits seelisch angeschlagen und schon erste Zeichen von Depressionen hatte wieder in den Sinn. Meine Hündin merkte immer wenn es mir schlecht ging und sie war immer an meiner Seite und hatte in solchen Momenten immer Körperkontakt zu mir. Auf unseren Stundenlangen Spaziergängen bei Nacht,Tag,Regen oder Schnee war sie immer mein Zuhörer und Seelentröster. Nie war sie Böse oder hat mich auch nur im entferntesten angeknurrt. Sie war bedingungslos treu und liebevoll egal wie ich drauf war. Ich war einfach immer beschäftigt und selbst nach zwei drei Stunden Fußmarsch suchte sie meine Nähe. Ich weiß noch als wir sie bekommen haben und sie ängstlich war und geweint hatte und wir nächtelang mit ihr auf dem Boden geschlafen haben und sich daraus eine ganz besonderes Verhältnis entwickelt hat. Bis zu dem Zeitpunkt nachdem wir uns ein neues Zuhause suchen mussten und wir unser Haus mit großen Garten gekauft haben. Sie wurde älter und schwächer. Sie schlief sehr viel und magerte ab. Sie baute zusehens ab und wir wussten das sie nicht mehr lange bei uns sein würde. Und das schlimmste im Leben? Wenn Du entscheiden musst das du deinen besten und treuesten Freund den du jemals gehabt hast gehen lassen musst und entscheiden musst das jetzt der Zeitpunkt da ist und du sagst jetzt bekommt sie die letzte Spritze. Wir waren zuhause und unsere Tierärztin die uns immer begleitet hat ist gekommen. Ich saß mit meiner Sheila auf der Couch und hielt sie in meinen Armen und sie schaute mir tief in meine Augen. Sie hob noch einmal ihren Kopf und schlief dann ein. Meine Sheila......
Ich holte ihr vorher noch Leberwurst,Wiener Würstchen. Schokomuffins und lauter ungesunde Leckereien und unser letzter Gang war im Garten bei dem ich sie gehalten habe. Ein letztes Mal schnuperte sie an all ihren Stellen bevor sie sich an ihren Lieblingsplatz hinlegte und ich wusste jetzt ist es soweit. Ihr Zierahorn unter dem sie immer lag. Sie konnte nicht mehr aufstehen und ich trug sie rein auf unsere Couch auf der wir immer abends zusammen lagen.
Dann war sie fort...
Viele verstehen diesen Schmerz.ja dieses Loch nicht das so ein treuer Freund hinterlässt und ich hätte es vorher selbst nie geglaubt das das alles so schlimm werden würde. In unserem Haus kehrte Stille ein und es verging kein Tag an dem meine Frau und ich nicht weinten und vor Schmerz zusammen brachen. Verrückt? Vielleicht,aber nachdem uns das Glück eigene Kinder haben zu dürfen verwehrt geblieben ist war unsere Sheila unser " Ersatzkind".
Dieser Schmerz hält bis heute an und selbst beim schreiben hier muss ich immer wieder inne halten da mir die Tränen fließen und ich meine Sheila selbst nach sieben Jahren noch vermisse.
Aber was hat das jetzt mit dieser Luna zu tun?
Diesen Schmerz und Verlust wollten wir nie wieder durchmachen und erleben. Uns das ganze wieder "anzutun" , nie wieder.
Aber im Leben kommt doch immer alles anders als man denkt. Und so passierte vor 12 Wochen im Grunde ein Unfall der nicht geplant war. Ein viel zu junger Mops und eine Chihuahuahündin kammen unglücklich zusammen und natürlich passierte das was nicht passieren sollte. 4 Winzige Welpen erblickten in unserer Familie das Licht der Welt.
Natürlich fanden sich für alle ein Zuhause und meine Frau wollte die ganze Zeit einen der Kleinen aber zum Glück waren ja alle vergeben.
Und im Grunde kam für uns nie so eine winziger Zwerg in Frage. Wir wollten wenn dann wieder einen Großen Hund aber im inneren wussten wir das unsere Sheila nie ersetzt werden konnte.
Damit war das ganze eigentlich erledigt...eigentlich.
Bis ich sie selbst auf dem Arm gehabt habe und dann die Nachricht kam das der Platz an dem sie hinsollte nicht möglich ist. Hundeallergie.
Und das ungeplante geschah...natürlich.
Wir haben wieder Nachwuchs. Unsere Luna. Ein Miniteufel in Person der uns jetzt ziemlich auf Trab hält. Jedes Loch im Gartenzaun schließen, Nachts aufstehen und üben,üben,üben. Und.....schmusen
Wir müssen einfach.
Und zuguter Letzt? Da ist wieder ein Wesen das uns verbindet und uns gemeinsam lachen lässt. Unsere Luna.
Für mich gehörten Tiere schon immer zu meinem Leben. Schon als Kind faszinierten mich Tiere aller Klassen und Gattungen. Und in einem Bereich in dem ich mich traute zu reden und vor anderen zu sprechen war die Aufgabe vom abhalten von Referaten in der Schule. Ich könnte stundenlang,sehr zum nachsehen der Anwesenden über Themen sprechen und Lateinische Namen aufzählen, Klassifizierungen erläutern. Ich habe wahrscheinlich sehr Viele zu Tode gelangweilt. Meine Eltern ließen mich immer meinen Hobbys nachgehen und unterstützten mich teilweise sogar. Vom Hamster bis zur Spinnensammlung bei der mein kleines Zimmer komplett mit Behältern mit einheimischen Spinnen vollstand war ich ständig auf Exkursion um mich zu beschäftigen. Später kamen dann meine ersten Pfau und Brieftauben dazu mit denen ich mich immer beschäftigte. Eine ganz besondere war meine weiße Pfautaube " Asterix" die ich gezähmt habe und die mir zur Begrüßung immer auf den Kopf geflogen ist. Mein anderes Steckenpferd war die Aquaristik. Im alter von 6 bekam ich mein erstes Aquarium und bis 2015 beschäftigte much dieses Hobby sehr intensiv und mein ganzer Stol war mein 500 Liter Aquarium das ein Traum von Pflanzen und Fischen war und immer bewundert wurde. Aber was hat das mit Luna zu tun?
Ein ganz besonderes Wesen, mein bester Freund,natürlich neben meiner Frau war meine Jagdhündin die wir uns 2002 gekauft haben. Mein erster eigener Hund und dann auch noch eine sehr schwierige Rasse die unglaublich anspruchsvoll war. Ein Weimaraner.
Heute weiß ich das meine Hündin die über 13 Jahre an meiner Seite war mir eine seelische Stütze war und dafür gesorgt hat das ich immer abgelenkt war. Denn im Nachhinein kommen mir die vielen Momente in denen ich bereits seelisch angeschlagen und schon erste Zeichen von Depressionen hatte wieder in den Sinn. Meine Hündin merkte immer wenn es mir schlecht ging und sie war immer an meiner Seite und hatte in solchen Momenten immer Körperkontakt zu mir. Auf unseren Stundenlangen Spaziergängen bei Nacht,Tag,Regen oder Schnee war sie immer mein Zuhörer und Seelentröster. Nie war sie Böse oder hat mich auch nur im entferntesten angeknurrt. Sie war bedingungslos treu und liebevoll egal wie ich drauf war. Ich war einfach immer beschäftigt und selbst nach zwei drei Stunden Fußmarsch suchte sie meine Nähe. Ich weiß noch als wir sie bekommen haben und sie ängstlich war und geweint hatte und wir nächtelang mit ihr auf dem Boden geschlafen haben und sich daraus eine ganz besonderes Verhältnis entwickelt hat. Bis zu dem Zeitpunkt nachdem wir uns ein neues Zuhause suchen mussten und wir unser Haus mit großen Garten gekauft haben. Sie wurde älter und schwächer. Sie schlief sehr viel und magerte ab. Sie baute zusehens ab und wir wussten das sie nicht mehr lange bei uns sein würde. Und das schlimmste im Leben? Wenn Du entscheiden musst das du deinen besten und treuesten Freund den du jemals gehabt hast gehen lassen musst und entscheiden musst das jetzt der Zeitpunkt da ist und du sagst jetzt bekommt sie die letzte Spritze. Wir waren zuhause und unsere Tierärztin die uns immer begleitet hat ist gekommen. Ich saß mit meiner Sheila auf der Couch und hielt sie in meinen Armen und sie schaute mir tief in meine Augen. Sie hob noch einmal ihren Kopf und schlief dann ein. Meine Sheila......
Ich holte ihr vorher noch Leberwurst,Wiener Würstchen. Schokomuffins und lauter ungesunde Leckereien und unser letzter Gang war im Garten bei dem ich sie gehalten habe. Ein letztes Mal schnuperte sie an all ihren Stellen bevor sie sich an ihren Lieblingsplatz hinlegte und ich wusste jetzt ist es soweit. Ihr Zierahorn unter dem sie immer lag. Sie konnte nicht mehr aufstehen und ich trug sie rein auf unsere Couch auf der wir immer abends zusammen lagen.
Dann war sie fort...
Viele verstehen diesen Schmerz.ja dieses Loch nicht das so ein treuer Freund hinterlässt und ich hätte es vorher selbst nie geglaubt das das alles so schlimm werden würde. In unserem Haus kehrte Stille ein und es verging kein Tag an dem meine Frau und ich nicht weinten und vor Schmerz zusammen brachen. Verrückt? Vielleicht,aber nachdem uns das Glück eigene Kinder haben zu dürfen verwehrt geblieben ist war unsere Sheila unser " Ersatzkind".
Dieser Schmerz hält bis heute an und selbst beim schreiben hier muss ich immer wieder inne halten da mir die Tränen fließen und ich meine Sheila selbst nach sieben Jahren noch vermisse.
Aber was hat das jetzt mit dieser Luna zu tun?
Diesen Schmerz und Verlust wollten wir nie wieder durchmachen und erleben. Uns das ganze wieder "anzutun" , nie wieder.
Aber im Leben kommt doch immer alles anders als man denkt. Und so passierte vor 12 Wochen im Grunde ein Unfall der nicht geplant war. Ein viel zu junger Mops und eine Chihuahuahündin kammen unglücklich zusammen und natürlich passierte das was nicht passieren sollte. 4 Winzige Welpen erblickten in unserer Familie das Licht der Welt.
Natürlich fanden sich für alle ein Zuhause und meine Frau wollte die ganze Zeit einen der Kleinen aber zum Glück waren ja alle vergeben.
Und im Grunde kam für uns nie so eine winziger Zwerg in Frage. Wir wollten wenn dann wieder einen Großen Hund aber im inneren wussten wir das unsere Sheila nie ersetzt werden konnte.
Damit war das ganze eigentlich erledigt...eigentlich.
Bis ich sie selbst auf dem Arm gehabt habe und dann die Nachricht kam das der Platz an dem sie hinsollte nicht möglich ist. Hundeallergie.
Und das ungeplante geschah...natürlich.
Wir haben wieder Nachwuchs. Unsere Luna. Ein Miniteufel in Person der uns jetzt ziemlich auf Trab hält. Jedes Loch im Gartenzaun schließen, Nachts aufstehen und üben,üben,üben. Und.....schmusen
Und zuguter Letzt? Da ist wieder ein Wesen das uns verbindet und uns gemeinsam lachen lässt. Unsere Luna.
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Tatjana_59
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Re: Das erste Mal
Liebe Céline,
Deine Zeilen über Sheila trieb auch mir Tränen in die Augen.
Es ist so schlimm wenn ein treuer Gefährte wie es nunmal ein Hund ist von uns gehen muss.
Mich haben Hunde ein lebenlang begleitet, musste schon mehrmals die Entscheidung treffen unserem Liebling die Spritze geben zu lassen.
Es ist einfach grausam.
Unsere Labradorin Kira wird in 14 Tagen 14 Jahre alt.
Sie war immer ein Lebensfroher Gefährte, bereitete uns irre viel Freude.
Auch heute freuen wir uns jeden Tag an dem sie noch unter uns ist.
Leider sind lange Spaziergänge mit ihr nicht mehr möglich.
Sie spielt nicht mehr.
Sie ist nur noch am schlafen.
Mehr als streicheln und ihr unsere Nähe spüren zu lassen können wir nicht mehr tun.
Wir wissen auch Ihre Zeit ist endlich, sie hat ja schon ein stattliches Alter.
Dieses Wissen tut uns weh.
Bei jeden meiner Lieblinge den ich auf dem letzten Weg begleitete wurde es schwerer.
Ich/ wir haben Angst vor dem Tag , dem letzten für unsere Kira.
Wir lieben sie über alles, sie war immer für uns da, auch sie spürte wie deine Sheila wenn es einem von uns nicht gut ging und tröstete uns einfach durch an uns kuscheln.
Ich darf nicht weiter darüber nachdenken, denn ich muss weinen, obwohl es noch nicht so weit ist.
Ich hoffe wir können mit unserer kleinen Wullemaus noch einige Zeit verbringen.
Danach wird es keinen Hund mehr für uns geben.
Aus Altersgründen, zudem geht's mir gesundheitlich alles andere wie gut.
Wir könnten einem Wauzi nicht mehr gerecht werden, da auch meine Frau nicht mehr so kann wie früher.
Mit deiner Luna wünsche ich viel Spaß und Freude.
Ganz liebe Grüße Tatjana
Ps: sehen wir uns auf der Augsburger Dult?
Deine Zeilen über Sheila trieb auch mir Tränen in die Augen.
Es ist so schlimm wenn ein treuer Gefährte wie es nunmal ein Hund ist von uns gehen muss.
Mich haben Hunde ein lebenlang begleitet, musste schon mehrmals die Entscheidung treffen unserem Liebling die Spritze geben zu lassen.
Es ist einfach grausam.
Unsere Labradorin Kira wird in 14 Tagen 14 Jahre alt.
Sie war immer ein Lebensfroher Gefährte, bereitete uns irre viel Freude.
Auch heute freuen wir uns jeden Tag an dem sie noch unter uns ist.
Leider sind lange Spaziergänge mit ihr nicht mehr möglich.
Sie spielt nicht mehr.
Sie ist nur noch am schlafen.
Mehr als streicheln und ihr unsere Nähe spüren zu lassen können wir nicht mehr tun.
Wir wissen auch Ihre Zeit ist endlich, sie hat ja schon ein stattliches Alter.
Dieses Wissen tut uns weh.
Bei jeden meiner Lieblinge den ich auf dem letzten Weg begleitete wurde es schwerer.
Ich/ wir haben Angst vor dem Tag , dem letzten für unsere Kira.
Wir lieben sie über alles, sie war immer für uns da, auch sie spürte wie deine Sheila wenn es einem von uns nicht gut ging und tröstete uns einfach durch an uns kuscheln.
Ich darf nicht weiter darüber nachdenken, denn ich muss weinen, obwohl es noch nicht so weit ist.
Ich hoffe wir können mit unserer kleinen Wullemaus noch einige Zeit verbringen.
Danach wird es keinen Hund mehr für uns geben.
Aus Altersgründen, zudem geht's mir gesundheitlich alles andere wie gut.
Wir könnten einem Wauzi nicht mehr gerecht werden, da auch meine Frau nicht mehr so kann wie früher.
Mit deiner Luna wünsche ich viel Spaß und Freude.
Ganz liebe Grüße Tatjana
Ps: sehen wir uns auf der Augsburger Dult?
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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Céline
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Re: Das erste Mal
Ach Tatjana...jetzt hab ich auch wieder Tränen in den Augen.
Ich mag gar nicht drüber nachdenken. Aber etwas sage ich mir trotz all dem Schmerz.
Auch wenn die Zeit begrenzt ist und der Abschied so weh tut dann ist doch die Zeit die wir miteinander verbringen durften ein so großes Geschenk das durch nichts zu ersetzen ist.
Dasselbe verinnerliche ich mir seit geraumer Zeit in meinem Leben. Es ist wichtig aus all den Dingen die geschehen immer das Positive zu ziehen und nicht nur Negatives zu sehen. Etwas was einem Kraft gibt .
Und wenn ich es schaffe komme ich auf jeden Fall auf der Duld vorbei. Ich freue mich schon.
Liebe Grüße
Céline
Ich mag gar nicht drüber nachdenken. Aber etwas sage ich mir trotz all dem Schmerz.
Auch wenn die Zeit begrenzt ist und der Abschied so weh tut dann ist doch die Zeit die wir miteinander verbringen durften ein so großes Geschenk das durch nichts zu ersetzen ist.
Dasselbe verinnerliche ich mir seit geraumer Zeit in meinem Leben. Es ist wichtig aus all den Dingen die geschehen immer das Positive zu ziehen und nicht nur Negatives zu sehen. Etwas was einem Kraft gibt .
Und wenn ich es schaffe komme ich auf jeden Fall auf der Duld vorbei. Ich freue mich schon.
Liebe Grüße
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Re: Schmerz...
Ich habe jetzt lange überwiegend positiv geschrieben aber...
Schmerz....tiefsitzender Schmerz.
Seit langem wird es wieder dunkeler um mich. Es wird Herbst. Das Tageslicht wird weniger. Ich arbeite sehr viel und da kommt er wieder. Dieser Schmerz,diese Trauer.
Nicht das mein Leben schlechter geworden ist aber es sind da gerade diese Auslöser die mich fertig machen.
Diese Woche hätte mein Vater Geburtstag gehabt und ich musste ständig an ihn denken. Ich nähere mich dem ersten Todestag meines Vaters und ich möchte es immer noch nicht wahr haben. Ich vermisse ihn und die Gedanken der Dinge die wir gemeinsam getan haben schwirren gerade ständig in meinen Gedanken umher.
Erinnerungen als ich mich im Krankenhaus von ihm verabschiedet habe lassen mich nicht zur Ruhe kommen und seit Tagen habe ich Tränen in den Augen. Ich kann immer noch nicht glauben das ich ihn nie wieder sehen werde, mit ihm auf seiner Bank im Garten sitze und wir uns über alles mögliche unterhalten haben.
Wir waren nicht oft einer Meinung, dazu waren wir zu verschieden. Oder vielleicht doch nicht??? Wer weiß.
Aber dann sind da noch die Gedanken an meine Mutter die leider schon lange tot ist.
Tot? Ja, von mir aufgefunden ohne mich mit ihr noch einmal auszusprechen und zu versöhnen. Und das nur weil ich wieder mal etwas "wichtigeres " zu tun hatte.
Einer meiner schlimmsten Fehler im Leben. Fehler die nicht mehr zu korrigieren sind und den ich bis heute bitterlich bereue.
Es war einer der mit Abstand schrecklichsten Momente in meinem Leben. Wenn man die Wohnung seiner Mutter aufbricht und seine Mutter tot auffindet und sie in den Arm nimmt und fleht" Mama wach bitte auf". Wenn man den kalten steifen Körper seiner Mutter umarmt und es so unwirklich ist.
Ich habe diesen Moment hier noch nie geschrieben aber er verflolgt mich jetzt schon seit bestimmt 30 Jahren.
Und das eigenartige ist das ich 1 Stunde vorher als das Telefon geklingelt hat ich wusste das genau dieser schreckliche Moment passiert ist.
Aber sind es diese Momente die uns nicht vergessen lassen wie wichtig es ist seine Liebsten nicht zu vergessen und jeden Moment mit ihnen zu genießen?
Etwas was einen doch immer zu spät bewusst wird.
Es ist vielleicht genau das was in mir diese Verlustängste auslöst, Ängste geliebte Menschen zu verlieren. Etwas womit ich nie umgehen werde können.
Aber da ist auch das eine. Mir fehlen seit zwei Wochen die Umarmungen und dieser Halt den mir mein Freund gibt. Zwei Wochen ohne Zärtlichkeit und sein Lächeln. Seine Nähe fehlt mir und genau das lässt mich sehr viel nachdenken.
Und wieder diese Ängste ihn zu verlieren.
Oder sollte ich es auch wieder so sehen glücklich zu sein das er mich so liebt?
Wer weiß...
Wie immer ich...
Céline
Schmerz....tiefsitzender Schmerz.
Seit langem wird es wieder dunkeler um mich. Es wird Herbst. Das Tageslicht wird weniger. Ich arbeite sehr viel und da kommt er wieder. Dieser Schmerz,diese Trauer.
Nicht das mein Leben schlechter geworden ist aber es sind da gerade diese Auslöser die mich fertig machen.
Diese Woche hätte mein Vater Geburtstag gehabt und ich musste ständig an ihn denken. Ich nähere mich dem ersten Todestag meines Vaters und ich möchte es immer noch nicht wahr haben. Ich vermisse ihn und die Gedanken der Dinge die wir gemeinsam getan haben schwirren gerade ständig in meinen Gedanken umher.
Erinnerungen als ich mich im Krankenhaus von ihm verabschiedet habe lassen mich nicht zur Ruhe kommen und seit Tagen habe ich Tränen in den Augen. Ich kann immer noch nicht glauben das ich ihn nie wieder sehen werde, mit ihm auf seiner Bank im Garten sitze und wir uns über alles mögliche unterhalten haben.
Wir waren nicht oft einer Meinung, dazu waren wir zu verschieden. Oder vielleicht doch nicht??? Wer weiß.
Aber dann sind da noch die Gedanken an meine Mutter die leider schon lange tot ist.
Tot? Ja, von mir aufgefunden ohne mich mit ihr noch einmal auszusprechen und zu versöhnen. Und das nur weil ich wieder mal etwas "wichtigeres " zu tun hatte.
Einer meiner schlimmsten Fehler im Leben. Fehler die nicht mehr zu korrigieren sind und den ich bis heute bitterlich bereue.
Es war einer der mit Abstand schrecklichsten Momente in meinem Leben. Wenn man die Wohnung seiner Mutter aufbricht und seine Mutter tot auffindet und sie in den Arm nimmt und fleht" Mama wach bitte auf". Wenn man den kalten steifen Körper seiner Mutter umarmt und es so unwirklich ist.
Ich habe diesen Moment hier noch nie geschrieben aber er verflolgt mich jetzt schon seit bestimmt 30 Jahren.
Und das eigenartige ist das ich 1 Stunde vorher als das Telefon geklingelt hat ich wusste das genau dieser schreckliche Moment passiert ist.
Aber sind es diese Momente die uns nicht vergessen lassen wie wichtig es ist seine Liebsten nicht zu vergessen und jeden Moment mit ihnen zu genießen?
Etwas was einen doch immer zu spät bewusst wird.
Es ist vielleicht genau das was in mir diese Verlustängste auslöst, Ängste geliebte Menschen zu verlieren. Etwas womit ich nie umgehen werde können.
Aber da ist auch das eine. Mir fehlen seit zwei Wochen die Umarmungen und dieser Halt den mir mein Freund gibt. Zwei Wochen ohne Zärtlichkeit und sein Lächeln. Seine Nähe fehlt mir und genau das lässt mich sehr viel nachdenken.
Und wieder diese Ängste ihn zu verlieren.
Oder sollte ich es auch wieder so sehen glücklich zu sein das er mich so liebt?
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Anne-Mette
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Re: Das erste Mal
Liebe Céline,
komm gut durch die schwere Zeit
Das kann dir niemand abnehmen - aber mitgehen und dir zuhören.
Alles Liebe und Gute
Anne-Mette
komm gut durch die schwere Zeit
Das kann dir niemand abnehmen - aber mitgehen und dir zuhören.
Alles Liebe und Gute
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Ramona B.
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Re: Das erste Mal
Hallo Céline,
als ich eben Deine Zeilen las, musste ich an meine Mutter denken, die im Juni 2021 ihrem Krebsleiden erlag.
Meine jüngere Schwester hatte damals ein Foto gemacht, auf dem ich im Hospiz neben ihr am Bett sitze und ihre Hand halte.
Dieses Bild habe ich so platziert, dass ich es immer sehen kann, so bleibt mir immer noch das Gefühl als wäre sie noch da.
Ich sitze manchmal davor und denke an die schönen, aber auch an die nicht so schönen Erlebnisse, die wir gemeinsam erlebt hatten, dabei kommen mir auch immer wieder die Tränen.
Dass ich Röcke getragen habe, hat sie gewusst, hat es am Anfang aber nicht akzeptiert.
Weihnachten 2020 hatte ich dann den Mut gefasst, mich bei ihr und meinem Vater zu outen.
Sie hat es dann akzeptiert und ich durfte in ihrem Beisein meine Röcke und Kleider tragen, was ich auch bei den Besuchen im Hospiz tat.
Ich fühle mit Dir und habe Respekt vor Deinem Mut, hier so offen über solch persönliche Ereignisse und Gefühle zu schreiben.
Aber manchmal kann es eben auch helfen, wenn man sich den Druck von der Seele schreibt und mit Anderen teilt.
LG,
Ramona
als ich eben Deine Zeilen las, musste ich an meine Mutter denken, die im Juni 2021 ihrem Krebsleiden erlag.
Meine jüngere Schwester hatte damals ein Foto gemacht, auf dem ich im Hospiz neben ihr am Bett sitze und ihre Hand halte.
Dieses Bild habe ich so platziert, dass ich es immer sehen kann, so bleibt mir immer noch das Gefühl als wäre sie noch da.
Ich sitze manchmal davor und denke an die schönen, aber auch an die nicht so schönen Erlebnisse, die wir gemeinsam erlebt hatten, dabei kommen mir auch immer wieder die Tränen.
Dass ich Röcke getragen habe, hat sie gewusst, hat es am Anfang aber nicht akzeptiert.
Weihnachten 2020 hatte ich dann den Mut gefasst, mich bei ihr und meinem Vater zu outen.
Sie hat es dann akzeptiert und ich durfte in ihrem Beisein meine Röcke und Kleider tragen, was ich auch bei den Besuchen im Hospiz tat.
Ich fühle mit Dir und habe Respekt vor Deinem Mut, hier so offen über solch persönliche Ereignisse und Gefühle zu schreiben.
Aber manchmal kann es eben auch helfen, wenn man sich den Druck von der Seele schreibt und mit Anderen teilt.
LG,
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Sei Du selbst!
Lass Dich von niemandem verbiegen, denn es gibt Menschen, die Dich genau so lieben und brauchen wie Du bist.
Lass Dich von niemandem verbiegen, denn es gibt Menschen, die Dich genau so lieben und brauchen wie Du bist.
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Céline
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Re: Das erste Mal
Danke für Deine Antwort Ramona.
Wie geht man mit Schmerz um?
Jeder anders und es gibt keinen wirklich richtigen Ratschlag.
Vielleicht klingt es seltsam,aber ich bin trotz meines Lebens und meines Lebenswandels in Clubs, der Schwarzen Szene, überhaupt meines ganzen Handels ein sehr gläubiger Mensch. Manche mögen darüber schmunzeln aber wenn ich was leider viel zu selten ist das Grab meiner Mutter besuche dann spreche ich dort mit ihr und schütte mein Herz aus. Außerdem zünde ich unter einer großen Kirche bei uns im Kellergewölbe öfters Kerzen für bestimmte Menschen an und eine für alle Menschen dieser Welt. Vielleicht mein Weg mit meinem Schmerz und Ängsten umzugehen. Doch der Schmerz wird nie aufhören desen bin ich mir bewusst.
Vielleicht ist das ganze etwas seltsam anmutend und desen bin ich mir bewusst. Vielleicht rede ich mir auch nur etwas ein aber ich bin fest davon überzeugt das es mehr zwischen Himmel und Erde gibt wessen wir uns noch gar nicht im klaren sind.
Jetzt liegt aber wieder ein Wochenende hinter mir was mir sehr schwer gefallen ist trotz der schönen Momente zuhause mit meiner Frau. Wir haben mit unserer Kleinen viel gelacht und die Nähe zueinander war etwas ganz besonderes. Trotzdem hat es mich dieses Wochenende wieder einmal mit voller Härte erwischt. Ich hatte sehr große Depressionen und ich mir wurde wieder bewusst wie schlimm das Ganze ist. Und das obwohl ich das nach überstandenen Zeiten nie wieder durchmachen wollte kam diese Schwärze einfach zurück.
Warum? Vielleicht weil ich meinen Freund so sehr vermisse. Meinen Vater...wer weiß.
Vielleicht habe ich auch zu viel Zeit zum Nachdenken gehabt da ich momentan keine Kraft habe fort zu gehen. Gerade ich..die die immer alleine fortging möchte das nicht mehr. Ich komme mir allein fehl am Platz vor und bleibe lieber zu Hause. Zu sehr belastet mich gerade die viele Arbeit und der näher Rückende dunkle Winter. Eine Zeit die ich hasse und die mir Angst macht da diese Zeit mich immer in ein Schwarzes Loch stürzt.
Aber ich wäre nicht ich wenn ich das nicht auch bewältigen würde... Bisher schaffte ich alles.
Einfach Ich...
Céline
Wie geht man mit Schmerz um?
Jeder anders und es gibt keinen wirklich richtigen Ratschlag.
Vielleicht klingt es seltsam,aber ich bin trotz meines Lebens und meines Lebenswandels in Clubs, der Schwarzen Szene, überhaupt meines ganzen Handels ein sehr gläubiger Mensch. Manche mögen darüber schmunzeln aber wenn ich was leider viel zu selten ist das Grab meiner Mutter besuche dann spreche ich dort mit ihr und schütte mein Herz aus. Außerdem zünde ich unter einer großen Kirche bei uns im Kellergewölbe öfters Kerzen für bestimmte Menschen an und eine für alle Menschen dieser Welt. Vielleicht mein Weg mit meinem Schmerz und Ängsten umzugehen. Doch der Schmerz wird nie aufhören desen bin ich mir bewusst.
Vielleicht ist das ganze etwas seltsam anmutend und desen bin ich mir bewusst. Vielleicht rede ich mir auch nur etwas ein aber ich bin fest davon überzeugt das es mehr zwischen Himmel und Erde gibt wessen wir uns noch gar nicht im klaren sind.
Jetzt liegt aber wieder ein Wochenende hinter mir was mir sehr schwer gefallen ist trotz der schönen Momente zuhause mit meiner Frau. Wir haben mit unserer Kleinen viel gelacht und die Nähe zueinander war etwas ganz besonderes. Trotzdem hat es mich dieses Wochenende wieder einmal mit voller Härte erwischt. Ich hatte sehr große Depressionen und ich mir wurde wieder bewusst wie schlimm das Ganze ist. Und das obwohl ich das nach überstandenen Zeiten nie wieder durchmachen wollte kam diese Schwärze einfach zurück.
Warum? Vielleicht weil ich meinen Freund so sehr vermisse. Meinen Vater...wer weiß.
Vielleicht habe ich auch zu viel Zeit zum Nachdenken gehabt da ich momentan keine Kraft habe fort zu gehen. Gerade ich..die die immer alleine fortging möchte das nicht mehr. Ich komme mir allein fehl am Platz vor und bleibe lieber zu Hause. Zu sehr belastet mich gerade die viele Arbeit und der näher Rückende dunkle Winter. Eine Zeit die ich hasse und die mir Angst macht da diese Zeit mich immer in ein Schwarzes Loch stürzt.
Aber ich wäre nicht ich wenn ich das nicht auch bewältigen würde... Bisher schaffte ich alles.
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Céline
"Sprache und Worte können mich nicht verletzten...nur der Mensch und seine Absicht dahinter"
C.B.
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Engelchen
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Re: Das erste Mal
Liebe Céline,
ich weiß wie sehr dir dein Freund zur Zeit fehlt.
Ich kann auch deine Ängste und die Depressionen sehr gut verstehen.
Aber: Du bist nicht alleine, ich bin immer für dich dich da wenn du mich brauchst, das weißt du ja
Drück dich ganz dolle
Liebe Grüße
Lisa
ich weiß wie sehr dir dein Freund zur Zeit fehlt.
Ich kann auch deine Ängste und die Depressionen sehr gut verstehen.
Aber: Du bist nicht alleine, ich bin immer für dich dich da wenn du mich brauchst, das weißt du ja
Drück dich ganz dolle
Liebe Grüße
Lisa
Liebe geben und offen sein für Neues
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Céline
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Re: Ein letztes Mal....
Ein letztes Mal...
Ganz bewusst hab ich diese Überschrift für diesen Post gewählt. Um es gleich vorweg zu nehmen ist dies nach meinem momentanen Denken und Fühlen der Abschluss meines Weges. Der Abschluss dieser Geschichte und meines nun 7 Jahre geschriebenes Tagebuch. Vielleicht gibt es irgenwann eine Fortsetzung aber zu diesem Zeitpunkt glaube ich nichts mehr beitragen zu können und glaube das meine Geschichte auch ausgelaugt und in der Fülle unbedeutend geworden ist.
Aber nichtsdestotrotz erzähle ich noch ein wenig. Ein wenig delikat, ein wenig emotional und natürlich wie immer Ich...Céline.
Ich habe schon länger nichts mehr geschrieben und von mir hören lassen, habe aber hier und da gelesen. Danke an alle Schreiberinnen und Schreiber für die Fülle der guten und lesenswerten Beiträge. Ein Bericht der mich schmunzeln lässt und für den ich mich bei Lady Jennifer bedanken möchte da sie einen Teil meines Lebens beschreibt den ich im Kopf habe und mir gerade verwirkliche. Wie kann man nur werden sich viele Fragen aber sollten wir nicht alle Träume haben? Träume lassen sich verwirklichen und ich bin ein Beispiel dafür das es geht!
Nie hätte ich gedacht all das zu erreichen. Nie hätte ich gedacht und schreibe das einmal vieleicht zu selbstbewusst. Begehrt zu werden. Attraktiv zu werden und das wo ich null Selbstbewusstsein hatte.
Eines der letzten Erlebnisse das ich erzählen möchte ist eine große Party am Wochenende. Ich lebe sehr offen und besuche mit meinem Freund auch dementsprechende Partys wo wir unsere Intimität ausleben und die gemeinsame Zeit genießen. Noch nie wurde ich so oft angeschmachtet und gefragt ob....na ja.
Und natürlich macht mich das auch in gewisser Weise arrogant und ein wenig eingebildet.
Mein Leben spielt sich mittlerweile abseits jeglicher Verbindung zu meiner Vergangenheit ab und ich habe eigentlich jede Verbindung zur" Transidenten Szene" gekappt. Ich fühle mich einfach nicht mehr so. Ich bin einfach nur angekommen und die Frage meiner Vergangenheit stellt sich trotz täglichen falschen Anreden nicht mehr. Ich höre es einfach nicht mehr.
Die eigentlich einzige Verbindung momentan ist noch meine Logopädie die mir Spaß macht und mich mit meiner Stimme experimentieren lässt. Und meine Stimme unterliegt Schwankungen die ich je nachdem unterschiedlich anwende. Unterschiedlich deshalb weil ich Berufsmäßig eine andere Stimmlage brauche als im Alltag oder wieder komplett anders wenn ich meine Dominante Rolle lebe.
Eine Rolle die ich liebe und mit der ich in gewisser Weise einen Traum lebe. Einen Traum von einem Leben auf der Bühne. Eine Karriere als Schauspielerin. Doch spiele ich kein Stück aus einem Drehbuch sondern mein wahres Leben,meine wahre Persönlichkeit.
Und meine Bühne ist die "Öffentlichkeit".
Und genau diese Bühne in diesen Verruchten Orten ist das I Tüpfelchen das mir noch gefehlt hat. Meine Bestätigung angekommen zu sein. Und auch hier wird mein Weg noch weiter gehen. Ein neuer nicht Jugendfreier Weg der hier Fehl am Platz ist.
Und so könnte noch vieles immer wieder erzählen und währe wahrscheinlich in einer Dauerschleife gefangen.
Aber wer denkt alles wäre Friede Freude Eierkuchen.... Nicht ganz.
Ich lebe in einer zerissenen Welt. Lebe mit der Liebe zu Zwei Menschen die mich hin und her reißt. Der ständige Kampf der Gefühle. Der ständige Kampf alles unter einen Hut zu bekommen. Aber auch die große Angst einen dieser Menschen zu verlieren. Und Verlust ist etwas was mich fallen lässt...unglaublich tief.
Aber das Leben geht weiter, jeden Tag. Das habe ich gelernt und so versuche ich mittlerweile trotz der vielen Widrigkeiten nur noch das Positive zu sehen. Oder wie mein Freund sagt." Das Glück saufen"
Und so liegen noch viele neue Projekte vor mir. Meine Berufliche Karriere. Meine geschriebene Lebensgeschichte. Mein Leben in einem Bildband der in Arbeit ist und und und.
Und wie ich ich oft sage: Sag niemals nie. Vielleicht schreibe ich mal wieder.
Danke an alle, schreibt bitte weiter eure Geschichten und bleibt gesund.
Vielleicht konnte ich einigen Mut machen und den ein oder anderen Tip geben.
Bis bald
Aber wie immer,
Enfach Ich
Céline
Ganz bewusst hab ich diese Überschrift für diesen Post gewählt. Um es gleich vorweg zu nehmen ist dies nach meinem momentanen Denken und Fühlen der Abschluss meines Weges. Der Abschluss dieser Geschichte und meines nun 7 Jahre geschriebenes Tagebuch. Vielleicht gibt es irgenwann eine Fortsetzung aber zu diesem Zeitpunkt glaube ich nichts mehr beitragen zu können und glaube das meine Geschichte auch ausgelaugt und in der Fülle unbedeutend geworden ist.
Aber nichtsdestotrotz erzähle ich noch ein wenig. Ein wenig delikat, ein wenig emotional und natürlich wie immer Ich...Céline.
Ich habe schon länger nichts mehr geschrieben und von mir hören lassen, habe aber hier und da gelesen. Danke an alle Schreiberinnen und Schreiber für die Fülle der guten und lesenswerten Beiträge. Ein Bericht der mich schmunzeln lässt und für den ich mich bei Lady Jennifer bedanken möchte da sie einen Teil meines Lebens beschreibt den ich im Kopf habe und mir gerade verwirkliche. Wie kann man nur werden sich viele Fragen aber sollten wir nicht alle Träume haben? Träume lassen sich verwirklichen und ich bin ein Beispiel dafür das es geht!
Nie hätte ich gedacht all das zu erreichen. Nie hätte ich gedacht und schreibe das einmal vieleicht zu selbstbewusst. Begehrt zu werden. Attraktiv zu werden und das wo ich null Selbstbewusstsein hatte.
Eines der letzten Erlebnisse das ich erzählen möchte ist eine große Party am Wochenende. Ich lebe sehr offen und besuche mit meinem Freund auch dementsprechende Partys wo wir unsere Intimität ausleben und die gemeinsame Zeit genießen. Noch nie wurde ich so oft angeschmachtet und gefragt ob....na ja.
Und natürlich macht mich das auch in gewisser Weise arrogant und ein wenig eingebildet.
Mein Leben spielt sich mittlerweile abseits jeglicher Verbindung zu meiner Vergangenheit ab und ich habe eigentlich jede Verbindung zur" Transidenten Szene" gekappt. Ich fühle mich einfach nicht mehr so. Ich bin einfach nur angekommen und die Frage meiner Vergangenheit stellt sich trotz täglichen falschen Anreden nicht mehr. Ich höre es einfach nicht mehr.
Die eigentlich einzige Verbindung momentan ist noch meine Logopädie die mir Spaß macht und mich mit meiner Stimme experimentieren lässt. Und meine Stimme unterliegt Schwankungen die ich je nachdem unterschiedlich anwende. Unterschiedlich deshalb weil ich Berufsmäßig eine andere Stimmlage brauche als im Alltag oder wieder komplett anders wenn ich meine Dominante Rolle lebe.
Eine Rolle die ich liebe und mit der ich in gewisser Weise einen Traum lebe. Einen Traum von einem Leben auf der Bühne. Eine Karriere als Schauspielerin. Doch spiele ich kein Stück aus einem Drehbuch sondern mein wahres Leben,meine wahre Persönlichkeit.
Und meine Bühne ist die "Öffentlichkeit".
Und genau diese Bühne in diesen Verruchten Orten ist das I Tüpfelchen das mir noch gefehlt hat. Meine Bestätigung angekommen zu sein. Und auch hier wird mein Weg noch weiter gehen. Ein neuer nicht Jugendfreier Weg der hier Fehl am Platz ist.
Und so könnte noch vieles immer wieder erzählen und währe wahrscheinlich in einer Dauerschleife gefangen.
Aber wer denkt alles wäre Friede Freude Eierkuchen.... Nicht ganz.
Ich lebe in einer zerissenen Welt. Lebe mit der Liebe zu Zwei Menschen die mich hin und her reißt. Der ständige Kampf der Gefühle. Der ständige Kampf alles unter einen Hut zu bekommen. Aber auch die große Angst einen dieser Menschen zu verlieren. Und Verlust ist etwas was mich fallen lässt...unglaublich tief.
Aber das Leben geht weiter, jeden Tag. Das habe ich gelernt und so versuche ich mittlerweile trotz der vielen Widrigkeiten nur noch das Positive zu sehen. Oder wie mein Freund sagt." Das Glück saufen"
Und so liegen noch viele neue Projekte vor mir. Meine Berufliche Karriere. Meine geschriebene Lebensgeschichte. Mein Leben in einem Bildband der in Arbeit ist und und und.
Und wie ich ich oft sage: Sag niemals nie. Vielleicht schreibe ich mal wieder.
Danke an alle, schreibt bitte weiter eure Geschichten und bleibt gesund.
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Kerstin
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Re: Das erste Mal
Vielen Dank Céline für das Teilhaben lassen an deinem Leben.
Viel Glück für das was kommt.
Liebe Grüße Kerstin
Viel Glück für das was kommt.
Liebe Grüße Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
-
Malvine
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Re: Das erste Mal
Liebe Celine,
vielen Dank, das du deinen Weg hier für uns geteilt hast, das wir an deinen Höhen und Tiefen teilhaben konnten, das wir einen Blick in dein Inneres werfen konnten, das Du den Weg zu dir selber gefunden hast.
In jedem Ende steckt auch ein Anfang und bei diesem Anfang auf deinem weiteren Lebensweg wünsche ich dir alles Gute.
...und ich kann nur jedem empfehlen, sich die Zeit für deine Geschichte zu nehmen, von Anfang an...
Malvine
vielen Dank, das du deinen Weg hier für uns geteilt hast, das wir an deinen Höhen und Tiefen teilhaben konnten, das wir einen Blick in dein Inneres werfen konnten, das Du den Weg zu dir selber gefunden hast.
In jedem Ende steckt auch ein Anfang und bei diesem Anfang auf deinem weiteren Lebensweg wünsche ich dir alles Gute.
...und ich kann nur jedem empfehlen, sich die Zeit für deine Geschichte zu nehmen, von Anfang an...
Malvine
Nicht das schwarze Schaf ist anders, die Weißen sind alle gleich
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Karla
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Re: Das erste Mal
Liebe Celine,
Du hast eine tolle Entwicklung hingelegt, die GANZ sicher für manche hier noch wertvolle Anregungen liefert!
...Kannst Du im x-Bereich hier weitermachen???
Nicht nur ich würde mich auf eine Fortsetzung freuen!!!
LG Karla
Du hast eine tolle Entwicklung hingelegt, die GANZ sicher für manche hier noch wertvolle Anregungen liefert!
...Kannst Du im x-Bereich hier weitermachen???
Nicht nur ich würde mich auf eine Fortsetzung freuen!!!
LG Karla
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Céline
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Re: Das erste Mal
Soll ich oder soll ich nicht???
Diese Frage stell ich mir seit ein paar Wochen. 5 Monate ist es jetzt her das ich für mich einen Abschluss gesehen habe und doch beschäftigt es mich.
Es ist spät Nachts, ich stehe vor dem Spiegel und reinige mein Gesicht. Make-up von einem Fototermin heute und die letzten Reste von Gestern nachdem ich sehr spät von einer Party heimkam und nur noch froh wahr ins Bett zu kommen. 180 km im Regen zu fahren ermüdet mich mittlerweile unglaublich stark. Es sind die Momente die mir zeigen das auch ich älter werde.
So steh ich vor dem Spiegel und schaue mein Gesicht an. Nebenher läuft Musik von Reinhardt Buhr. Ein Talent an Instrumenten.
Falten... Augenringe . Mir sieht keine 20 Jährige entgegen. Das Bewusstsein auf die 60 langsam zuzugehen wird mir immer bewusster. Und doch sehe ich in ein lächelndes Gesicht. Stolz, Selbstliebend. Das bin ich mittlerweile. Ich bin glücklich und jeden Tag dankbar über all das was ich erreicht habe und erleben darf.
Aber etwas fehlt mir... nicht das was ich alles plane oder mir vorgenommen habe. Nein das bestimmt nicht, denn ich weiß das ich das alles schaffe.
Tatsächlich fehlt mir mein schreiben hier. Das schreiben meiner Gefühle und Emotionen. Natürlich könnte ich das ganze auch irgendwo auf meinem Laptop schreiben und abspeichern aber das ist nicht das Gleiche. Ich brauche eine "Bühne". Verrückt,Vermessen, Überheblich? Vielleicht. Aber ich wäre nicht ich wenn ich nicht ehrlich wäre und mich selbstreflektiert zu sehen.
Genau das beschäftigt mich gerade sehr.
Und genau deshalb denke ich über eine Fortsetzung nach...
Wie immer ich
Céline
Diese Frage stell ich mir seit ein paar Wochen. 5 Monate ist es jetzt her das ich für mich einen Abschluss gesehen habe und doch beschäftigt es mich.
Es ist spät Nachts, ich stehe vor dem Spiegel und reinige mein Gesicht. Make-up von einem Fototermin heute und die letzten Reste von Gestern nachdem ich sehr spät von einer Party heimkam und nur noch froh wahr ins Bett zu kommen. 180 km im Regen zu fahren ermüdet mich mittlerweile unglaublich stark. Es sind die Momente die mir zeigen das auch ich älter werde.
So steh ich vor dem Spiegel und schaue mein Gesicht an. Nebenher läuft Musik von Reinhardt Buhr. Ein Talent an Instrumenten.
Falten... Augenringe . Mir sieht keine 20 Jährige entgegen. Das Bewusstsein auf die 60 langsam zuzugehen wird mir immer bewusster. Und doch sehe ich in ein lächelndes Gesicht. Stolz, Selbstliebend. Das bin ich mittlerweile. Ich bin glücklich und jeden Tag dankbar über all das was ich erreicht habe und erleben darf.
Aber etwas fehlt mir... nicht das was ich alles plane oder mir vorgenommen habe. Nein das bestimmt nicht, denn ich weiß das ich das alles schaffe.
Tatsächlich fehlt mir mein schreiben hier. Das schreiben meiner Gefühle und Emotionen. Natürlich könnte ich das ganze auch irgendwo auf meinem Laptop schreiben und abspeichern aber das ist nicht das Gleiche. Ich brauche eine "Bühne". Verrückt,Vermessen, Überheblich? Vielleicht. Aber ich wäre nicht ich wenn ich nicht ehrlich wäre und mich selbstreflektiert zu sehen.
Genau das beschäftigt mich gerade sehr.
Und genau deshalb denke ich über eine Fortsetzung nach...
Wie immer ich
Céline
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uli
- Beiträge: 6
- Registriert: Di 10. Mai 2022, 14:19
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Re: Das erste Mal
Liebe Céline!Céline hat geschrieben: Di 21. Mär 2023, 01:41 Und genau deshalb denke ich über eine Fortsetzung nach...
Bin ja neu hier und habe letzte Nacht Deinen Thread entdeckt. Sofort habe ich damit begonnen die vielen Postings von Anfang an zu Lesen: Deine Erzählungen über Deinen Werdegang und über Deine Erlebnisse, sind fesselnd, spannend und so gefühlvoll geschrieben, dass man richtig mitleidet. In vielen geschilderten Begebenheiten finde ich mich selbst wieder.
Bitte innigst um eine Fortsetzung: Du brauchst die große Bühne? Du hast sie mehr als verdient!
L.G.
Uli.