Deutschlandradio: Der Ethikrat berät über Intersexualität
-
Anne-Mette
- Administratorin
- Beiträge: 27369
- Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
- Geschlecht: W
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Ringsberg
- Forum-Galerie: gallery/album/1
- Hat sich bedankt: 201 Mal
- Danksagung erhalten: 2323 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Deutschlandradio: Der Ethikrat berät über Intersexualität
Gott soll den Menschen als Mann und Frau erschaffen haben - aber ganz so einfach ist es wohl doch nicht. Rund 100.000 Menschen gelten in Deutschland als intersexuell: Seit zwei Jahren befasst sich der Ethikrat mit dem Phänomen Intersexualität und will nun die Ergebnisse seiner Untersuchungen und Diskussionen vorstellen.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ ... n/1680457/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ ... n/1680457/
-
Yasmine
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1164
- Registriert: Do 28. Jul 2011, 10:54
- Geschlecht: f
- Pronomen: sie
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Deutschlandradio: Der Ethikrat berät über Intersexualitä
Na ja, aber zu viel wollen wir jetzt da aber auch nicht reininterpretieren.
Ich glaube schon, dass die Schreiber damals meinten "Mann und Frau", so wie wir es auch als erstes verstehen.
Schließlich handelt es sich um die Schöpfungsgeschichte und nicht um die EG-Verordnung zur Eifuhr von Kartoffeln!
Allerdings sieht man ja wohl auch, dass das binäre Denken der Menschen einfach viel zu sehr "Schublade" ist. In der Natur ist jedes, aber auch jedes Geschöpf Gottes anders! Das ist ja die Genialität Gottes an der ganzen Sache. Da wiederholt sich nichts und die Grenzen sind immer fließend. Das sollten wir begreifen lernen.
Also denke, ich , man sollte einfach aufhören, in die Schöpfungsgeschichte zu viel rein oder rauszuinterpretieren. Das damals noch nichts von DNA und Ähnlichkeiten diesbezüglicher vorkommt, gibt mir daher auch wenig zu bedenken...
Also für mich ist das Ganze mit "Der Ethikrat berät über Intersexualität" doch sehr komisch. Was gibt es da zu bereden? Und was sollte da anderes herauskommen, als das wir uns aus der Schöpfung Gottes endlich mal heraushalten sollten, das begreiften wir eh nicht.
LG
Yasmine
Ich glaube schon, dass die Schreiber damals meinten "Mann und Frau", so wie wir es auch als erstes verstehen.
Schließlich handelt es sich um die Schöpfungsgeschichte und nicht um die EG-Verordnung zur Eifuhr von Kartoffeln!
Allerdings sieht man ja wohl auch, dass das binäre Denken der Menschen einfach viel zu sehr "Schublade" ist. In der Natur ist jedes, aber auch jedes Geschöpf Gottes anders! Das ist ja die Genialität Gottes an der ganzen Sache. Da wiederholt sich nichts und die Grenzen sind immer fließend. Das sollten wir begreifen lernen.
Also denke, ich , man sollte einfach aufhören, in die Schöpfungsgeschichte zu viel rein oder rauszuinterpretieren. Das damals noch nichts von DNA und Ähnlichkeiten diesbezüglicher vorkommt, gibt mir daher auch wenig zu bedenken...
Also für mich ist das Ganze mit "Der Ethikrat berät über Intersexualität" doch sehr komisch. Was gibt es da zu bereden? Und was sollte da anderes herauskommen, als das wir uns aus der Schöpfung Gottes endlich mal heraushalten sollten, das begreiften wir eh nicht.
LG
Yasmine
-
micaela
- schau
- Beiträge: 61
- Registriert: So 5. Feb 2012, 16:37
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Kontaktdaten:
Re: Deutschlandradio: Der Ethikrat berät über Intersexualitä
Hallo,
da passt das Wort zum Sonntag aus dem SF vom 4.2.2012 dazu: http://www.videoportal.sf.tv/video?id=b ... 4040cf45cc
Wenn frau die Bibel richtig liest, steht da nämlich tatsächlich zuerst: Und Gott schuf den Menschen (und nicht nicht den Mann). Und dieser Mensch ist als Abbild Gottes (Die/der auch durch niemanden festgelegt werden kann, auch wenn es alle Theologen der verschiednen Religionen versuchen) zunächst ebenfalls nicht festgelegt.
Die Kulturen, die danach kamen, haben mal das eine, mal das andere Geschlecht betont und "wichtiger" gemacht.
Und vielleicht ist es eher so, dass eben die Menschen die Interpretation bestimmten, die gerade das sagen hatten (die meiste Zeit die mit mehr männlichen Anteilen ...) Aber den 100% Mann und die 100% Frau gibt es meiner Ansicht nach sowieso nicht. Bei den einen ist ein Anteil deutlich höher, deshalb Mann bzw. Frau. Bei anderen ist es fast gleich: diese wechseln dann zwischen diesen Polen und können sich manchmal nicht wirklich entscheiden (so eine bin ich)', und wahrscheinlich viele hier)
Gruß
Micaela
da passt das Wort zum Sonntag aus dem SF vom 4.2.2012 dazu: http://www.videoportal.sf.tv/video?id=b ... 4040cf45cc
Wenn frau die Bibel richtig liest, steht da nämlich tatsächlich zuerst: Und Gott schuf den Menschen (und nicht nicht den Mann). Und dieser Mensch ist als Abbild Gottes (Die/der auch durch niemanden festgelegt werden kann, auch wenn es alle Theologen der verschiednen Religionen versuchen) zunächst ebenfalls nicht festgelegt.
Die Kulturen, die danach kamen, haben mal das eine, mal das andere Geschlecht betont und "wichtiger" gemacht.
Und vielleicht ist es eher so, dass eben die Menschen die Interpretation bestimmten, die gerade das sagen hatten (die meiste Zeit die mit mehr männlichen Anteilen ...) Aber den 100% Mann und die 100% Frau gibt es meiner Ansicht nach sowieso nicht. Bei den einen ist ein Anteil deutlich höher, deshalb Mann bzw. Frau. Bei anderen ist es fast gleich: diese wechseln dann zwischen diesen Polen und können sich manchmal nicht wirklich entscheiden (so eine bin ich)', und wahrscheinlich viele hier)
Gruß
Micaela