Was lest Ihr so? - # 31
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Benja
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Re: Was lest Ihr so?
Halli Hallo
Ich werde dieses Frühjahr zum ersten Mal einen Gemüsegarten anlegen.
Darum besteht meine Lektüre im Moment aus Gartenratgebern, Bücher über Kreuter und Heilpflanzen und verschiedener Aussaatkalender.
Liebe Grüße
Benja
Ich werde dieses Frühjahr zum ersten Mal einen Gemüsegarten anlegen.
Darum besteht meine Lektüre im Moment aus Gartenratgebern, Bücher über Kreuter und Heilpflanzen und verschiedener Aussaatkalender.
Liebe Grüße
Benja
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Ulrike-Marisa
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Re: Was lest Ihr so?
Moin,
mittlerweile habe ich schon zwei weitere Krimis der Buchreihe mit DI John Rebus gelesen: Verborgene Muster und Wolfsmale. Zur Zeit lese ich das Buch Blutschuld. Da geht es um einen grausamen Mord in den verschütteten aber zugänglichen Teilen mittelalterlicher Straßen und Häuser in Edinburgh (Mary King`s Close) und Verbindungen zu Waffengeschäften in Verbindung zu den Religionsunruhen in Ulster/Nordirland). Wie immer spannend geschrieben mit unglaublich vielen Details und Zusammenhängen...
Grüße, Ulrike-Marisa
mittlerweile habe ich schon zwei weitere Krimis der Buchreihe mit DI John Rebus gelesen: Verborgene Muster und Wolfsmale. Zur Zeit lese ich das Buch Blutschuld. Da geht es um einen grausamen Mord in den verschütteten aber zugänglichen Teilen mittelalterlicher Straßen und Häuser in Edinburgh (Mary King`s Close) und Verbindungen zu Waffengeschäften in Verbindung zu den Religionsunruhen in Ulster/Nordirland). Wie immer spannend geschrieben mit unglaublich vielen Details und Zusammenhängen...
Grüße, Ulrike-Marisa
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Annette
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Re: Was lest Ihr so?
Guten Abend
Gerade in diesem Thread bin ich ja geradezu erpicht darauf, um mit dem kompliziertesten und geistreichstem Output von den hellsten Köpfen der klassischen Literatur glänzen zu können... Spass beiseite!
Ganz triviale Unterhaltungsliteratur mag ich auch, ganz besonders auf Reisen, bin gerade in Bayern, morgen gehts in die Fränkische, dann weiter...
Im Moment macht's ein etwas apokalypisch anmutender Kracher, habe den gerade erst begonnen. Mal sehen was daraus noch wird. Jedenfalls liebe ich solche Dystopien.
Liebe Grüsse, diesmal aus Bayern,
Annette
Gerade in diesem Thread bin ich ja geradezu erpicht darauf, um mit dem kompliziertesten und geistreichstem Output von den hellsten Köpfen der klassischen Literatur glänzen zu können... Spass beiseite!
Ganz triviale Unterhaltungsliteratur mag ich auch, ganz besonders auf Reisen, bin gerade in Bayern, morgen gehts in die Fränkische, dann weiter...
Im Moment macht's ein etwas apokalypisch anmutender Kracher, habe den gerade erst begonnen. Mal sehen was daraus noch wird. Jedenfalls liebe ich solche Dystopien.
Liebe Grüsse, diesmal aus Bayern,
Annette
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Lotte
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Re: Was lest Ihr so?
Hallo liebe Menschen.
Ich lese gerade (Auf Niederländisch) "Als je het licht niet kunt zien" das bedeutet "Wem du das Licht nicht sehen kannst".
Es geht um eine junge Französin, die auf einen Hitlerjugend trifft, der während des Zweiten Weltkriegs nach Paris versetzt wurde.
Autor: Anthony Doerr.
Ich weiß nicht, ob es ins Deutsche übersetzt wurde.
Sehr beeindruckend und oft Tränen in den Augen.
Grüsse
Lotte.
Ich lese gerade (Auf Niederländisch) "Als je het licht niet kunt zien" das bedeutet "Wem du das Licht nicht sehen kannst".
Es geht um eine junge Französin, die auf einen Hitlerjugend trifft, der während des Zweiten Weltkriegs nach Paris versetzt wurde.
Autor: Anthony Doerr.
Ich weiß nicht, ob es ins Deutsche übersetzt wurde.
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"Het leven begint op het moment waarop je je niets meer aantrekt van wat andere mensen over je denken"
(Godfried Bomans)
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Marlene K.
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Re: Was lest Ihr so?
Ich habe die zwei Gezeichneten Geschichten und zwei Romane, die ich mir geliehen habe ausgelesen.
Nicht so spannend für mich war die gezeichnete Zusammenfassung des Kampfes für Frauenrechte von Marta Breen und Jenny Jordahl, die auf ein eher jüngeres Publikum zielt. https://www.suhrkamp.de/buch/marta-bree ... 3945543658 Die beiden Norwegerinnen fassen in ihrem 2019 auf Deutsch und 2018 im Original erschienen Buch "Rebellische Frauen - Women in Battle" gekonnt 150 Jahre internationale Schlachten der Frauenbewegung nach.
Kritisch in seinem Gesellschaftsbild sehe ich den Roman "No Plan B" erschienen 2022 von Lee https://de.wikipedia.org/wiki/Lee_Child und Andrew https://en.wikipedia.org/wiki/Andrew_Grant_(writer) Child. Die Brüder schreiben eine Fortsetzung der Jack Reacher Reihe. Es geht um eine Geschichte in einem privat geführten amerikanischen Gefägnises, von dem aus Drogen und Organe gehandelt werden. Durch Zufall wird Jack Reacher auf zwei Morde zur Veruschung von Straftaten aufmerksam und besiegt in der Folge nahezu ohne Unterstützung die Organisation. Im Verlauf besiegt er immer wieder mehrere Kämpfer, die ihn und die Witwe eines der Opfer aufhalten sollen. Ein durchaus spannendes Märchen für Erwachsene, in seinem schwarz-weißen Menschenbild und dem berechenbaren unwahrscheinlichen Verlauf aber eher verstörend.
Eine Entdeckung war der Gezeichnete Roman "Parallel" von Matthias Lehmann https://www.lovelybooks.de/autor/Matthias-Lehmann/ 2021 bei Reprodukt erschienen. Der 1983 geborene Autor setzt sich mit einem Mann auseinander, der im zweiten Weltkrieg und den frühen Jahren von DDR und BRD als schwuler Mann lebt. Für mich eine gelungene und nachfühlbare Auseinandersetzung, die verdeutlicht, wie weit die Gesellschaft seit dem gekommen ist.
Zum Lachen und Weinen hat mich der kleine Roman "Die jüdische Soufleuse" 2018 bei Kiepenheuer und Witsch von Adriana Altaras https://de.wikipedia.org/wiki/Adriana_Altaras veröffentlicht.
Die in Zagreb geborene deutsche Schauspielerin und Opernregiesseurin setzt sich mit viel Witz mit jüdischem Leben und jüdischen Erinnerungen auseinander. Für mich ein Buch, dass an deutsch-jüdische Kultur vor der Shoah anknüpft, ohne diese zu verleugnen. Ich werde auch nach Frau Altaras anderen Büchern suchen.
Nicht so spannend für mich war die gezeichnete Zusammenfassung des Kampfes für Frauenrechte von Marta Breen und Jenny Jordahl, die auf ein eher jüngeres Publikum zielt. https://www.suhrkamp.de/buch/marta-bree ... 3945543658 Die beiden Norwegerinnen fassen in ihrem 2019 auf Deutsch und 2018 im Original erschienen Buch "Rebellische Frauen - Women in Battle" gekonnt 150 Jahre internationale Schlachten der Frauenbewegung nach.
Kritisch in seinem Gesellschaftsbild sehe ich den Roman "No Plan B" erschienen 2022 von Lee https://de.wikipedia.org/wiki/Lee_Child und Andrew https://en.wikipedia.org/wiki/Andrew_Grant_(writer) Child. Die Brüder schreiben eine Fortsetzung der Jack Reacher Reihe. Es geht um eine Geschichte in einem privat geführten amerikanischen Gefägnises, von dem aus Drogen und Organe gehandelt werden. Durch Zufall wird Jack Reacher auf zwei Morde zur Veruschung von Straftaten aufmerksam und besiegt in der Folge nahezu ohne Unterstützung die Organisation. Im Verlauf besiegt er immer wieder mehrere Kämpfer, die ihn und die Witwe eines der Opfer aufhalten sollen. Ein durchaus spannendes Märchen für Erwachsene, in seinem schwarz-weißen Menschenbild und dem berechenbaren unwahrscheinlichen Verlauf aber eher verstörend.
Eine Entdeckung war der Gezeichnete Roman "Parallel" von Matthias Lehmann https://www.lovelybooks.de/autor/Matthias-Lehmann/ 2021 bei Reprodukt erschienen. Der 1983 geborene Autor setzt sich mit einem Mann auseinander, der im zweiten Weltkrieg und den frühen Jahren von DDR und BRD als schwuler Mann lebt. Für mich eine gelungene und nachfühlbare Auseinandersetzung, die verdeutlicht, wie weit die Gesellschaft seit dem gekommen ist.
Zum Lachen und Weinen hat mich der kleine Roman "Die jüdische Soufleuse" 2018 bei Kiepenheuer und Witsch von Adriana Altaras https://de.wikipedia.org/wiki/Adriana_Altaras veröffentlicht.
Die in Zagreb geborene deutsche Schauspielerin und Opernregiesseurin setzt sich mit viel Witz mit jüdischem Leben und jüdischen Erinnerungen auseinander. Für mich ein Buch, dass an deutsch-jüdische Kultur vor der Shoah anknüpft, ohne diese zu verleugnen. Ich werde auch nach Frau Altaras anderen Büchern suchen.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Ulrike-Marisa
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Re: Was lest Ihr so?
Moin,
gestern konnte ich in der Stadtbücherei den nächsten Krimi der Reihe um Detective Inspector John Rebus: ein eisiger Tod, von Ian Ranking abholen, Fernleihe machts möglich und das ist toll. Mit einem spektakulären scheinbaren Selbstmord zweier Junger Männer nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei auf einer riesigen Brücke über den Forth. Da bin ich gespannt, wie das weiter geht.
Zwischendurch hatte ich den ersten Krimi einer Krimireihe aus Kanada, genauer aus dem frankophonen Quebeq von der Kanadischen Autorin Louise Penny: das Dorf in den roten Wäldern. Ein spannend geschriebener Krimi, der das beschauliche Leben in der Provinz in den Kanadischen Wäldern abseits von Montreal beschreibt und wie die Menschen dort leben und ticken. Jede/r kennt jede/n und trotzdem lebt der Mörder unerkannt in der dörflichen Gemeinschaft; lesenswert
Grüße, Ulrike-Marisa
gestern konnte ich in der Stadtbücherei den nächsten Krimi der Reihe um Detective Inspector John Rebus: ein eisiger Tod, von Ian Ranking abholen, Fernleihe machts möglich und das ist toll. Mit einem spektakulären scheinbaren Selbstmord zweier Junger Männer nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei auf einer riesigen Brücke über den Forth. Da bin ich gespannt, wie das weiter geht.
Zwischendurch hatte ich den ersten Krimi einer Krimireihe aus Kanada, genauer aus dem frankophonen Quebeq von der Kanadischen Autorin Louise Penny: das Dorf in den roten Wäldern. Ein spannend geschriebener Krimi, der das beschauliche Leben in der Provinz in den Kanadischen Wäldern abseits von Montreal beschreibt und wie die Menschen dort leben und ticken. Jede/r kennt jede/n und trotzdem lebt der Mörder unerkannt in der dörflichen Gemeinschaft; lesenswert
Grüße, Ulrike-Marisa
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Jasmine
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Re: Was lest Ihr so?
Beim Aufräumen fiel mir dieses Buch in die Hände und ich werde es heute noch anfangen zu lesen.
Titel des Buches: Das Gold der Lagune --- Autor ist Gerit Bertram.
Bei dem Autor handelt es sich laut einer Info im Buch um das Pseudonym von Iris Klockmann und Peter Hoeft.
Liebe Grüße Jasmine
Titel des Buches: Das Gold der Lagune --- Autor ist Gerit Bertram.
Bei dem Autor handelt es sich laut einer Info im Buch um das Pseudonym von Iris Klockmann und Peter Hoeft.
Liebe Grüße Jasmine
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Noa
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Re: Was lest Ihr so?
Ann-Kristin Tlusty: SÜSS
Ich finde das Buch gut lesbar und sehr anregend.
Was für Vorstellungen haben wir von Weiblichkeit? Und warum? Wie soll eine Frau sein? Was ist daran eventuell nicht so toll?
Durchaus Fragen, die in diesem Forum ab und zu erörtert werden. Tlustys Buch hilft beim Nachdenken.
Ich finde das Buch gut lesbar und sehr anregend.
Was für Vorstellungen haben wir von Weiblichkeit? Und warum? Wie soll eine Frau sein? Was ist daran eventuell nicht so toll?
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Marlene K.
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Re: Was lest Ihr so?
Ich hatte euch ja von Frau Altaras berichtet. Mit Genuss habe ich Ihre Bücher "Tiotos Brille" und "Doitscha" über ihre jüdisch-deutsche Familie gelesen. Spannend, lehrreich und amüsant, aber mit Tiefgang.
Auf eine ganz andere Weise bereichernd war der gezeichnete Roman "Ein schöner kleiner Krieg-Saigon 1961-63", 2015 als Übersetzung des Originals von 2012 "Une si jollie petite guerre, Saigon 1961-63" von Marcelino Truong erschienen. Der Sohn eines vietnamesischen Diplomaten und einer französischen Mutter 1957 geboren beschreibt die Innensicht des Vietnamkrieges.
Ebenfalls historisch ist der Roman "Act of Oblivion", deutsch "Königsmörder", beides 2022, von Robert Harris https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Harris. Der Autor historisch fiktiver Romane beschreibt hier die Vorgänge um die englische "Republik" unter Oliver Cromwell https://de.wikipedia.org/wiki/Oliver_Cromwell. Endlichj weiß ich wo der Begriff "New Modell Army" seinen Ursprung hat.
Gleich werde ich mir in der Bibliothek neues Lesefutter holen.
Auf eine ganz andere Weise bereichernd war der gezeichnete Roman "Ein schöner kleiner Krieg-Saigon 1961-63", 2015 als Übersetzung des Originals von 2012 "Une si jollie petite guerre, Saigon 1961-63" von Marcelino Truong erschienen. Der Sohn eines vietnamesischen Diplomaten und einer französischen Mutter 1957 geboren beschreibt die Innensicht des Vietnamkrieges.
Ebenfalls historisch ist der Roman "Act of Oblivion", deutsch "Königsmörder", beides 2022, von Robert Harris https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Harris. Der Autor historisch fiktiver Romane beschreibt hier die Vorgänge um die englische "Republik" unter Oliver Cromwell https://de.wikipedia.org/wiki/Oliver_Cromwell. Endlichj weiß ich wo der Begriff "New Modell Army" seinen Ursprung hat.
Gleich werde ich mir in der Bibliothek neues Lesefutter holen.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Ulrike-Marisa
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Re: Was lest Ihr so?
Moin,
...seit Dienstag habe ich aus der Fernleihe den nächsten Krimi Ian Rankin der Serie um Inspector John Rebus: Das Souvenir des Mörders, bekommen. Das ist wieder ein dickes Brett mit 595 Seiten , klein gedruckt. Da habe ich mit meinem Hang zur Legasthenie schon dran zu arbeiten, denn schnell lesen kann ich leider nur sehr begrenzt. Ich bin gespannt darauf, was da alles wieder in Edinburgh und Umland passieren wird. Eine ganz alte Mordgeschichte passiert irgendwie ähnlich wieder, es kann vom Alter her eigentlich nicht wieder der gleiche Massenmörder sein, oder ?? Inspector Rebus ist versetzt worden in Front-Dienststelle in einem sozial gefährdeten Bezirk, da er bei seinem letzten Fall einigen wichtigen Leuten auf die Füße getreten ist, aber Recht hatte mit der Lösung des Falles...
Grüße, Ulrike-Marisa
...seit Dienstag habe ich aus der Fernleihe den nächsten Krimi Ian Rankin der Serie um Inspector John Rebus: Das Souvenir des Mörders, bekommen. Das ist wieder ein dickes Brett mit 595 Seiten , klein gedruckt. Da habe ich mit meinem Hang zur Legasthenie schon dran zu arbeiten, denn schnell lesen kann ich leider nur sehr begrenzt. Ich bin gespannt darauf, was da alles wieder in Edinburgh und Umland passieren wird. Eine ganz alte Mordgeschichte passiert irgendwie ähnlich wieder, es kann vom Alter her eigentlich nicht wieder der gleiche Massenmörder sein, oder ?? Inspector Rebus ist versetzt worden in Front-Dienststelle in einem sozial gefährdeten Bezirk, da er bei seinem letzten Fall einigen wichtigen Leuten auf die Füße getreten ist, aber Recht hatte mit der Lösung des Falles...
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Anne-Mette
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Re: Was lest Ihr so?
Ich lese gerade "Chelsea Girls" von Eileen Myles (in dän. Sprache)
https://www.matthes-seitz-berlin.de/buc ... 99qmktM3Ho
Davor: "lejlighed til salg" von Beth O'Leary (Liebesroman)
und davor: "Jeg skal huske dig" von Yrsa Sigurðardóttir (ziemlich mystisch; spielt auf Island)
https://www.matthes-seitz-berlin.de/buc ... 99qmktM3Ho
Davor: "lejlighed til salg" von Beth O'Leary (Liebesroman)
und davor: "Jeg skal huske dig" von Yrsa Sigurðardóttir (ziemlich mystisch; spielt auf Island)
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Valerie Bellegarde
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Re: Was lest Ihr so?
Seit längerem habe ich es mir angewöhnt, mehrere Bücher gleichzeitig zu lesen, darunter auch solche, die ich von früher her schon kenne. Zur zeit habe ich diese drei "in Arbeit":
Walter Kempowski: Tadellöser und Wolff.
Erzählt wird eine Familiensaga aus dem Deutschland der 40er und 50er Jahre. Nazis, Familienidylle und Krieg. Der Text ist sehr leicht zu lesen, sehr lakonische Sprache, alles bekannte Parolen und Sprüche aus dieser Zeit, die Älteren werden sich wahrscheinlich an das eine oder andere erinnern. Kempowski ist ein Original. Nach "Spiegel" gilt der Autor heute als der Vater der Pop-Literaten.
Caleb Carr: Die Einkreisung.
Ein Psycho- und Polit-Krimi aus dem New York der 20er Jahre. Ein "Reisser" auf sprachlich hohem Niveau. Leider fast 600 Seiten lang selbst als Taschenbuchformat. Werde wohl noch eine Weile dran lesen.
Neil Postman: Die zweite Aufklärung
Euch den amerikanischen Philosophen und Soziologen Neil Postman vorzustellen, hiesse Eulen nach Athen zu tragen. Ich besitze das Buch schon länger ohne es je systematisch gelesen zu haben. Man kann es aber auch stückweise lesen und sich darin aber Kapitel auf Kapitel vornehmen. Und wird gelegentlich zu sich selbst sagen. Hoppla, genau so ist es, damit hast du ins Schwarze getroffen, lieber Neil.
Lieben Gruß, Valerie
Walter Kempowski: Tadellöser und Wolff.
Erzählt wird eine Familiensaga aus dem Deutschland der 40er und 50er Jahre. Nazis, Familienidylle und Krieg. Der Text ist sehr leicht zu lesen, sehr lakonische Sprache, alles bekannte Parolen und Sprüche aus dieser Zeit, die Älteren werden sich wahrscheinlich an das eine oder andere erinnern. Kempowski ist ein Original. Nach "Spiegel" gilt der Autor heute als der Vater der Pop-Literaten.
Caleb Carr: Die Einkreisung.
Ein Psycho- und Polit-Krimi aus dem New York der 20er Jahre. Ein "Reisser" auf sprachlich hohem Niveau. Leider fast 600 Seiten lang selbst als Taschenbuchformat. Werde wohl noch eine Weile dran lesen.
Neil Postman: Die zweite Aufklärung
Euch den amerikanischen Philosophen und Soziologen Neil Postman vorzustellen, hiesse Eulen nach Athen zu tragen. Ich besitze das Buch schon länger ohne es je systematisch gelesen zu haben. Man kann es aber auch stückweise lesen und sich darin aber Kapitel auf Kapitel vornehmen. Und wird gelegentlich zu sich selbst sagen. Hoppla, genau so ist es, damit hast du ins Schwarze getroffen, lieber Neil.
Lieben Gruß, Valerie
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Re: Was lest Ihr so?
Mein neuer Lesestoff:
Die Hexengräfin von der Autorin Karla Weigand
Mal sehen wie lange ich für die 585 Seiten dieses Buches benötige. Ich habe mir vorgenommen den Fernseher öfter mal auszulassen um statt dessen lesen zu können. Heute abend fange ich damit an und verzichte auf "Hubert und Staller".
Liebe Grüße Jasmine
Die Hexengräfin von der Autorin Karla Weigand
Mal sehen wie lange ich für die 585 Seiten dieses Buches benötige. Ich habe mir vorgenommen den Fernseher öfter mal auszulassen um statt dessen lesen zu können. Heute abend fange ich damit an und verzichte auf "Hubert und Staller".
Liebe Grüße Jasmine
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Marlene K.
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Re: Was lest Ihr so?
Ich hoffe, Ihr hattet ein angenehmes Osterfest. Ich nutze die Gelehgenheit noch mal von mir erlesenes vorzuzstellen.
Beeindruckt und zum Nachdenken gebracht haben mich zwei kurze Romane von Julian Barnes https://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Barnes.
Das erste Buch war "The Sense of Ending", deutsch "Vom Ende der Geschichte" aus dem Jahr 2011. Hier reflektiert ein alter weißer Engländer sein Leben, die Unzuverlässigkeit der Erinnerung, Liebe, Freundschaft, Selbstbild, Fremdbild.
In "Levels of Life", "Lebensstufen", denkt der Autor über Trauer, Verlust und dem, was es mit ihm als Menschen macht nach.
Barnes beide Bücher sind wie Detailaufnahmen des persönlichen Lebens und bringen mich genau damit dazu mich mit ethischen und psychologischen Fragen zu beschäftigen.
Als Bildroman habe ich Joe Sacco https://de.wikipedia.org/wiki/Joe_Sacco_(Comiczeichner) mit seinem "Wir gehören dem Land", "Paying the Land", aus dem Jahr 2020 gelesen.
Sacco, den ich schon an anderer Stelle vorgestellt habe, schreibt hier über die indigene Bevölkerung und Landraub in den kanadischen Nord-West-Territorien. Ein lehrreicher Perspektivwechsel über Klimakrise, Verhältnis zu Landbesitz und Natur,kulturelle Vorstellungen und Kolonialismus und bestehender und nicht hinterfragter weißer Vorherrschaft.
Gefesselt hat mich auch das neue Heft von ZEITGeschichte, dass sich mit dem Thema "Der Konflikt im Nahen Osten" beschäftigt. Vieles ist mir bekannt, aber eine Einordnung von internationalen Wissenschaftlern bringt mich dazu, näher hin zu schauen und neu zu bewerten.
Mal sehen, ob ich es morgen schaffe, mir neue Ideen aus aller Welt ins Haus zu holen und die Bibliothek zu plündern.
Beeindruckt und zum Nachdenken gebracht haben mich zwei kurze Romane von Julian Barnes https://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Barnes.
Das erste Buch war "The Sense of Ending", deutsch "Vom Ende der Geschichte" aus dem Jahr 2011. Hier reflektiert ein alter weißer Engländer sein Leben, die Unzuverlässigkeit der Erinnerung, Liebe, Freundschaft, Selbstbild, Fremdbild.
In "Levels of Life", "Lebensstufen", denkt der Autor über Trauer, Verlust und dem, was es mit ihm als Menschen macht nach.
Barnes beide Bücher sind wie Detailaufnahmen des persönlichen Lebens und bringen mich genau damit dazu mich mit ethischen und psychologischen Fragen zu beschäftigen.
Als Bildroman habe ich Joe Sacco https://de.wikipedia.org/wiki/Joe_Sacco_(Comiczeichner) mit seinem "Wir gehören dem Land", "Paying the Land", aus dem Jahr 2020 gelesen.
Sacco, den ich schon an anderer Stelle vorgestellt habe, schreibt hier über die indigene Bevölkerung und Landraub in den kanadischen Nord-West-Territorien. Ein lehrreicher Perspektivwechsel über Klimakrise, Verhältnis zu Landbesitz und Natur,kulturelle Vorstellungen und Kolonialismus und bestehender und nicht hinterfragter weißer Vorherrschaft.
Gefesselt hat mich auch das neue Heft von ZEITGeschichte, dass sich mit dem Thema "Der Konflikt im Nahen Osten" beschäftigt. Vieles ist mir bekannt, aber eine Einordnung von internationalen Wissenschaftlern bringt mich dazu, näher hin zu schauen und neu zu bewerten.
Mal sehen, ob ich es morgen schaffe, mir neue Ideen aus aller Welt ins Haus zu holen und die Bibliothek zu plündern.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Marlene K.
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Re: Was lest Ihr so?
Die Ideen aus aller Welt kamen diesmal aus Deutschland.
Gerne gelesen habe ich den ersten reine Krimi von Vera Buck https://de.wikipedia.org/wiki/Vera_Buck, "Wolfskinder" aus diesem Jahr.
Eine klaustrophobische Atmosphäre in einem engen Tal im Hochgebirge bietet Raum für eine Siedlung, in der Menschen bewusst außerhalb der Welt leben. Im Tal verschwinden immer wieder junge Frauen. Alte und neue Verbrechen und die Bedrohung durch das "normale" schüren Angst und Aggression.
Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.
Der um die Jahrhundertwende 1900 in Hamburg spielende Roman "Tödlicher Schlaf" 2023 erschienen von Christoh Elbern http://christophelbern.de/ erscheint mir am Anfang etwas sehr belehrend in seiner Auseinandersetzung mit Kolonialismus, Rassismus, Antisemitismus, liest sich aber, wenn Mensch sich durch die ersten Seiten gearbeitet hat auch spannend.
Und jetzt geht es wieder zur Bibliothek.
Gerne gelesen habe ich den ersten reine Krimi von Vera Buck https://de.wikipedia.org/wiki/Vera_Buck, "Wolfskinder" aus diesem Jahr.
Eine klaustrophobische Atmosphäre in einem engen Tal im Hochgebirge bietet Raum für eine Siedlung, in der Menschen bewusst außerhalb der Welt leben. Im Tal verschwinden immer wieder junge Frauen. Alte und neue Verbrechen und die Bedrohung durch das "normale" schüren Angst und Aggression.
Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.
Der um die Jahrhundertwende 1900 in Hamburg spielende Roman "Tödlicher Schlaf" 2023 erschienen von Christoh Elbern http://christophelbern.de/ erscheint mir am Anfang etwas sehr belehrend in seiner Auseinandersetzung mit Kolonialismus, Rassismus, Antisemitismus, liest sich aber, wenn Mensch sich durch die ersten Seiten gearbeitet hat auch spannend.
Und jetzt geht es wieder zur Bibliothek.
Marlene
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