Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau - # 29

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Andrea aus Sachsen
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 421 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
willfried hat geschrieben:Hallo, mich interessiert mal, ob ihr bei dem Wetter jetzt auch noch Röcke tragt.
Aber sicher! ich habe mir erst vor wenigen Tagen ein schönes Strickkleid gekauft. Dazu dicke Strumpfhosen, Stiefel, Anorak und eventuell Handschuhe, das hält schön warm. Mütze (sprich Perücke) habe ich sowieso auf und wenn das nicht reicht, kann ich noch die Kapuze hochklappen. Naja, zumindest für eine halbe Stunde geht es so. Für eine längere Winterwanderung müsste ich mir dann doch etwas anderes einfallen lassen.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 422 im Thema

Beitrag von NAREA »

Hallo Bianca und Andrea, danke daß Ihr Euch gemeldet habt.
Ich werde jetzt auch nur noch Hosen tragen. Bei dem Wetter achtet keiner auf die Kleidung. Hauptsache warm.
Ein Strickkleid habe ich auch. Das ziehe ich sehr gerne mal abends an. Darunter eine blickdichte Strumpfhose und schon fängt die Gemütlichkeit an.
Gruß Willfried
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 423 im Thema

Beitrag von NAREA »

............Und so war es auch, er traute sich nicht die Hosen auszuziehen. Er hatte aber auch keine entsprechenden Strümpfe an. Er servierte das Frühstück im Esszimmer der Herrschaften. Als sie es dort Geschirr klappern hörten, gingen sie hinein.
"Guten Morgen Uwe, sie sehen aber flott aus heute. Der Kittel steht ihnen aber gut."
"Ich wünsche ihnen auch einen guten Morgen. Das mit dem Kittel war eine Idee meiner Frau."
"Dann grüßen sie sie recht herzlch von uns. Vieleicht hat sie noch eine Strumpfhose für sie. In der Küche ist es doch immer sehr warm und dann in Hosen. Ich glaube Ramona hat auch nur im Kittel gekocht."
"Ich weiß nicht, meinen sie ich kann hier so rumlaufe?"
Der Herr des Hauses ging zu Uwe, faßte ihn an die Schultern und bat ihn sich zu setzen. Wenn das Verhältnis von Personal und Herrschaft gut ist, dann kann sowas passieren. Uwe wartete gespannt was jetzt kommt. Der Herr fing an zu erzählen. Er ließ sich Zeit, frühstückte gemütlich dabei. Er erzählte Uwe von seiner Zeit als Soldat im 2. Weltkrieg. Was hatte das mit Uwe zu tun? Aber die Erzählung hatte eine Begebenheit zum Inhalt, die seinen Arbeitgeber fast das Leben gekostet hätte. Er erzählte, daß er damals in Frankreich stationiert war und auf dem Vormarsch Richtung England durch verlassene Dörfer kam. Sie suchten nach Leuten, die sich da noch fersteckt halten konnten. Dabei kamen si in alle Zimmer der Häuser und öffneten auch die Schränke. Da die Bewohner nicht alles mitnehmen konnten, fanden sie viele schöne Sachen. Besonder die Damenwäsche hatte es ihm angetan. Viele Sachen aus Seide und weicher Baumwolle. Wenn mann schon einige Wochen nicht mehr frische Unterwäsche gesehen hat, dann war das hier das Paradies. Er erzählte, das er und sein Kamerad sich sofort einige Wäschestücke genommen und sie auch gleich angezogen haben. Einiges war zu groß, anderes zu klein. Aber das Gefühl frischer schöner Wäsche auf der Haut war für sie ganz toll. Aus Spaß stöberten die beiden noch in den Kleiderschränken. Er sagte zu Uwe, daß sie es wie eine Auszeit vom Krieg empfunden haben. Aber die Realität holte sie ganz schnell ein. Gerade wie sie beide ihrem Verkleidungstrieb nachkamen und auch schon Kleider anhatten, die sie mit seidenen Kopftüchern kombinierten, kamen Soldaten der Wehrmachtspolizei in das Haus. Sie sollten kontrollieren, ob alle Soldaten weiter gezogen sind. Umziehen ging nicht mehr. Sie erwischten uns vor den Kleiderschränken und brüllten irgendwas. Sie erkannten von hinten nicht, daß wir auch Soldaten waren. Einer rief nur, daß man die Weiber erschießen soll und dann weiter fahren will. Da brüllten wir los, daß wir deutsche Soldaten sind. Wir mußten uns umdrehen und die Gesichter unserer Gegenüber wechselten von Grinsen in schallendes Gelächter. Das war uns natürlich sehr peinlich. Hatte aber genau deswegen kein Nachspiel.
Was ich dir sagen will ist, daß ich nichts dagegen, wenn du deine Arbeit hier in der Garderobe machst, die für dich bequem ist.
Uwe nickte und sagte, daß er es toll fand, so ein Erlebnis mal zu hören. Er stand auf und ging wieder in die Küche. Da saß noch Ramona, die auf Uwe gwartet hatte. "Wo warst du denn so lange?"
"Ich habe mit den Herrshaften gefrühstückt."
"Das glaube ich nicht."
"Stimmt ja auch nicht ganz, ich mußte mir nur eine Geschichte aus Kriegszeiten der altern Herren anhören."
"Erzähl mal."
"Nein Ramona, das ist Männersache."
"Ja, ganau so siehst du auch gerade aus. Was gibt es eigentlich zu Mittag?"
"Die Herrschaften wünschen sich heute ein Fischgericht."
"Wow, esse ich auch gerne. Soll ich dir ein paar Strumpfhosen borgen, dann brauchst du dich nicht umziehen.".............................................
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 424 im Thema

Beitrag von NAREA »

.........."Du glaubst doch wohl nicht, daß ich im Kittel einkaufen gehe."
"Doch könnte ich mir gut vorstellen."
"Dann mach das mal, ich gehe mich jedenfalls umziehen." Uwe verschwand im Nebenraum. Ramona fing mit den üblichen Reinungsarbeiten an.
Als Uwe vom Einkauf zurückkam, erinnerte Ramona ihn daran, daß sie am nächsten Tag mit Peter die Wette auswerten wollen.
"He Peter, heute Nachmittag komm doch mal auf eine Tasse Kaffee zu uns in die Küche. Du mußt noch deine Wettschulden einlösen," sprach Ramona ihn an.
"Wieso, mir hat sich niemand als Putzfrau vorgestellt."
"Du hast gewettet, daß du jeden Mann erkennen würdest wenn er als Putzfrau vor dir steht. Und die Wette hast du verloren, weil du ihn nicht erkannt hast."
"Wann soll das denn gewesen sein?"
"Vor zwei Tagen. Heute Nachmittag zeigen wir dir die Bilder und legen fest, wann du deine Wettschuld einlöst."
"Das glaube ich nicht, wer weiß was ihr euch da ausgedacht habt."
"Warte es ab."
Als Uwe vom Einkaufen zurückkam, zog er wieder seinen weißen Kittel an. Durch Brüste sah es richtig gut aus. Ramona sagte ihm, daß Peter am Nachmittag kommt und sie ihm die Bilder zeigen wollen.
"Brauche ich nicht mit dir putzen?"
"Nein Uwe, heute nicht."
"Da hätte ich mir ja nicht die Brustprotesen ankleben brauchen, weil mein Putzkleid sonst nicht zu deiner Zufriedenheit aussieht."
"Laß mal Uwe, der Kittel, den du anhast, der würde auch nicht gut sitzen, wenn der Füllstoff fehlt."
Am Nachmittag, so gegen 15Uhr, kam Peter in die Küche. Ramona hatte den Kaffee schon fertig. Ein kleiner Stapel mit Bildern lag schon auf Perters Platz. Der schaute sich die Bilder aufmerksam an. Sie waren alle der Reihenfolge nach geordnet. Peters Augen wurden immer größer. Am Schluß wurde er ganz rot im Gesicht und bekannte sich zu seiner verlorenen Wette.
"Möchtest du gleich morgen Früh anfangen?" fragte Ramona.
"Ich weiß nicht. Ach eigentlich ist es doch egal. Ich mach es."
"Uwe ich zeige dir morgen noch schnell, was alles im Garten zu machen ist."
"Und Ramona zeigt dir danach, was in der Küche zu machen ist."
Ramona mischte sich kurz ein. "Sag mal was hast du eigentlich für eine Kleidergröße? Uwes Sachen passen dir nicht."
"Was für Sachen? Was muß ich denn anziehen?"
"Na in der Küche herrscht Hygiene, da kannst du nicht in Gärtnerschürtze rumlaufen. Frage doch mal deine Frau, ob sie was für dich hat oder was besorgen kann. Das würde der Sache sehr helfen. Wenn sie erst was besorgen muß, dann verschieben wir deine Schuldeinlösung."
Peter hätte es bis ins nächste Jahr verschoben. Ramona konnte Gedanken lesen. "Aber nicht länger als eine Woche."
Zum Glück hat Peters Frau schon Bescheid gewußt und geahnt, das er die Wette verliert........................
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 425 im Thema

Beitrag von NAREA »

Am nächsten Morgen als alle zur Arbeit kamen, stand ein Krankenwagen vor der Villa. Der Hausherr hatte einen Schlaganfall erlitten. Auf Grund seines Alters und der langen Zeit, bis Hilfe kam, hat er es nicht überstanden.
Nach Klärung aller Formalitäten teilte seine Frau dem Personal mit, daß sie die Villa verkaufen wird und alle entlassen muß. Harten Schlag für Uwe, Ramona und Peter.
Also erst mal zum Arbeitsmt. Köche wurden hier leider nicht gesucht. Auch keine Reinungskräfte. Fleischer, Bäcker und Ingeneurpersonal. Uwe ging enttäuscht wieder nach Hause und suchte im Internet nach einer Arbeit. Gut, daß Moni ganz gut verdiente.
"Schatz, du wirst schon was finden. Wir suchen bei uns im Kaufhaus nur Verkäuferinnen in der Lebensmittelabteilung. Wäre das nicht was für dich?"
"Nein sicher nicht."
"Die Verkäuferinnen sehen ganz schick aus. So mit weißer Bluse und Latzschürze."
"Moni, das ist mir zu anstrengend immer aufpassen, nicht bloß gestellt zu werden."
"Wie du meinst, war ja auch nur eine Idee von mir."
Uwe sucht weiter im Netz. Nach zwei Tagen fand er eine Stelle, die dringend besetzt werden sollte. Zwar war sie 70 km entfernt aber was ist das schon. Eine neue Kita-Einrichtung sucht für 30 Personen eine Köchin oder einen Koch. Uwe schickte sofort eine Mail mit seiner Bewerbung. Am nächsten Tag hatte er eine Antwort. Er wurde eingeladen, um sich persönlich vorzustellen. Vor ihm saßen nur Frauen, die wohl später auch hier arbeiten werden. Er konnte alle Fragen beantworten und wäre auch noch sofort verfügbar. Es saßen aber noch mehr Bewerber im Vorraum. Ob es geklappt hat, brachte erst der nächste Tag........
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 426 im Thema

Beitrag von NAREA »

Da kam aber nichts. Uwe vertrieb sich den Tag mit Hausarbeit. Wenn er schon da ist, dann soll Moni den Feierabend genießen können. Er machte wie immer alles perfekt. Auch einen schönen Abendbrottisch sollte sie erwarten. Er holte extra Blumen und Wein. Kurz vor 18 Uhr ging er ins Schlafzimmer, zog sich eine rote Bluse und den Lederrock an. Als Krönung band er sich eine weiße Latzschürze um. Seine schulterlangen Haare ließ er locker herunter hängen. Für die Arbeiten in der Küche zog er einen Kittel über. Bevor Moni kam hatte er alles fertig. Als er den Schlüssel der Wohnungstür hörte, ging er ihr entgegen. Moni machte ein überraschtes Gesicht, das aber schnell in Freude umschlug. Sie umarmte und küßte ihn, daß Uwe dachte, es nimmt kein Ende mehr. Da muß er doch wohl in der Vergangenheit etwas vernachlässigt haben. Nur seine Kleidung kann es nicht sein. Nach dem Essen zeigte Moni ihm zwei Satinschlafanzüge. Einen goldglänzenden und einen silbrig glänzenden. "Welchen möchtest du gerne haben, sind beide gleich groß. Die gab es heute bei uns im Angebot."
"Da du ja mein Goldschatz bist, nehme ich den Silbernen."
Am nächsten Morgen lag ein Brief von der Kita im Kasten. Es war ein Anschreiben mit einem Arbeitsvertrag als Anhang. Uwe sollte ihn gründlich lesen und dann 2 Tage später zu seiem 1. Arbeitstag mitbringen. Er freute sich riesig und holte für den Abend eine Flasche Sekt, mit der er auf den neuen Vertrag mit Moni anstoßen wollte. In der Stadt traf er Peter, der immer noch auf Arbeitssuche war. Ein kurzer Plausch und beide trennten sich wieder.
Am Abend hat Uwe dann mit Moni angestoßen. Die wollte den Vertrag auch mal lesen.
"Sieht ja alles sehr gut aus. Du hast sogar 2 Tage mehr Urlaub als ich. Waschen brauchen wir deine Kochkleidung auch nicht. Wird alles gestellt. Haben die deine Größe schon abgefragt?
"Nein."
"Woher wollen sie denn wissen welche Größe du trägst?"
"Ich werde morgen gleich anrufen und fragen."
Das tat Uwe dann auch gleich. Erst mal wurde er von der Kita-Leiterin, Frau Eisert, herzlich beglückwünscht, daß er den Job bekommen hat. Sie sagte ihm, daß er neben 21 anderen Bwerbern den Job bekommen hat, weil er die meiste Erfahrung von allen mitbringe. Wegen der Arbeitskleidung solle er sich keine Sorgen machen, die gibt es hier in vielen Größen. Was nicht paßt, wird an den Lieferanten zurückgegeben. Er solle sich schon mal darauf einstellen, daß er nur Kolleginnen hat. Uwe sagte gleich, daß das kein Problem für ihn sei. Antwort: Na dann ist doch alles in Ordnung. "Bis morgen" kam noch aus dem Hören und dann war es ruhig. War er jetzt schlauer? Für einen Koch mehrere Arbeitsjacken und Hosen liefern zu lassen, das kam ihm schon komisch vor. Er sollte es am nächsten Tag erfahren.
Da standen sie, sechs Frauen und er. Frau Eisert, eine Reinigungskraft, 4 Kinderbetreuerinnen und er als Koch. Der Betrieb sollte in drei Tagen los gehen. So lange konnten sich alle auf ihre Aufgaben vorbereiten. In der Zeit, als Uwe sich die neue Küche ansah, suchten sich die Frauen schon ihre Arbeitskleidung aus. "Herr Weber, sie können auch nach nabenan gehen und sich ihre Arbeitskleidung nehmen. Für jeden sind 3 Garnituren vorgesehen. Ich habe bei der Auswahl der Kleidung auf ihre Tolleranz gehofft und sie nichts dagegen haben, daß sie auch so aussehen werden, wie ihre Kolleginnen."
Jetzt schluckte Uwe aber doch. Frau Eisert sah, daß Uwe iritiert war. "Ich habe schon mit den Frauen gesprochen. Es wird kein Lästern oder dumme Sprüche geben. Sie freuen sich auf sie und hoffen, daß sie super kochen werden."
"Meinen sie wirklich, mir ist das peinlich."
"Warten sie mal ab und lassen alles an sich rankommen. Ich bin ja auch noch da. Übrigenz mußte ich diese Arbeitskleidung bestellen, weil sie vom Preis sehr attraktiv war und hier keine Männersachen vertrieben werden."
Uwe ging in den Raum mit den Sachen. Er war allein, denn die Frauen sahen sich ihre Kinderbetreuungsräume an. Da stand er nun vor einem Berg weißer Kittel, Blusen und Scürzen......................................
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 427 im Thema

Beitrag von NAREA »

............"Frau Eisert, haben sie denn wirklich keine Hosen?"
"Doch Herr Weber, die müßten unter den hellgrünen Kasaks liegen. Ich habe mir gedacht, daß eine Hose gut zum Kasak paßt. Für sie habe ich noch drei Bistroschürzen bestellt."
"Danke, dann werde ich alles in meinen Schrank packen und für uns alle Kaffee machen."
"Das ist eine gute Idee, ich werde den anderen mal schon Bescheid sagen."
Uwe dachte sich, daß es ganz gut anfing. Nur die Arbeitskleidung behagte ihm nicht so. Gut, er muß ja nicht im langen weißen Kittel kochen. Da geht auch die Hose und der Kasak. Wenn dann die Bistroschürzen eintreffen kann er sie zum Kasak tragen. Als er für alle die Kaffeetassen auf den Tisch stellete, wurde er gleich, nicht sehr höflich, darauf hingewiesen, daß es auch Kuchen gibt und Teller gebraucht werden. Eine Frau hat eine Torte mitgebracht. Konnte er ja nicht wissen. Man hätte es auch etwas freundlicher sagen können. Diese Kollegin fiel ihm schon am Morgen auf. Kleine Spitzen bezüglich des einen Mannes zwischen den Frauen. Uwe reagierte sehr sensibel, ließ sich nichts anmerken. Als zu dem Kaffee dann noch ein Likörchen kam, wurde auch die Zunge der der besagten Kollegin, die Ina hieß, noch spitzer. "Wissen sie Herr Weber, eigentlich müssen sie sich doch der Mehrheit hier anpassen. Darum würde ich vorschlagen, daß sie ab sofort immer so gekleidet sind wie wir." Vereinzeltes Zustimmungsgemurmel. Zwei Frauen nickten zustimmend.
"Was soll der Quatsch, Herr Weber ist hier nicht eingestellt worden, um die Frauenquote zu senken, sondern, weil er die besten Zeugnisse mitbringt. Und ihnen Fräulein Ina will ich sagen, daß ihre Freundin eine schlechte Beurteilung mitgebracht hat, so daß ich sie nicht einstellen konnte. Wenn sie was gegen Herrn Weber haben, weil er den Platz ihrer Freundin eingenommen hat, dann überdenken sie Einstellung in unserer Kita nochmal. Er soll sich hier wohlfühlen wie wir alle."
Auf einmal kam ein Klatschen von den anderen 5 Frauen. Uwe glaubte nicht an die Ruhe um seine Person. Gleich mußte Ina wieder ihren Senf dazu geben: "Warum hat denn Herr Weber nicht auch seine Arbeitskleidung an, so wie wir? Wir wollten mal was zum Lachen haben."
Scheinbar hat das Gespräch mit Frau Eisert nichts gebracht. Uwe war sehr enttäuscht und ging gleich in seine Küche zurück. Frau Eisert ging hinterher und wollte ihn trösten. Uwe sagte, daß er so wohl nicht arbeiten könne. Er werde es auf jeden Fall versuchen. Frau Eisert versprach ihm, daß sie im Notfall lieber die Ina austauscht als ihn als Koch.
Das gab am Abend mit Moni eine Mange Gesprächsstoff.
"Kann ich dir dabei helfen Uwe?"
"Ich glaube nicht, entweder stehe ich es durch oder haue wieder ab."
"Dann würde am letzten Arbeitstag aber voll aufgebrezelt dort auftauchen und mich von allen persönlich verabschieden."
"Vieleicht würde Ina dann noch mehr lachen."
"Das glaube mal nicht, denn gelacht wird nur über Witzfiguren. Das warst du noch nie. Und über dich wurde auch noch nie gelacht, dafür warst viel zu perfekt gestylt."
"Laß den den morgigen Tag rankommen."...............................................................
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 428 im Thema

Beitrag von NAREA »

..............An diesem neuen Tag gingUwe mit gemischten Gefühlen zur Arbeit. Noch waren keine Kinder da Aber er mußte seine Kochkünste den Frauen präsentieren. Er zog sich seine grünen Hosen an. Dazu den Kasak. Er bereitete alles für ein schönes Frühstück vor. Frau Eisert, als sie ihn sah auch gleich wieder verschwand. Uwe wunderte sich. Nach 30 Minuten war sie wieder da. Sie gab Uwe eine bunte gummierte Latzschürze. "Hier Herr Weber, es wäre schade um die schöne Kleidung. Habe ich schnell von zu Hause geholt."
"Danke Frau Eisert, so fühle ich mich auch gleich viel sicherer."
" Ich hoffe die Bistroschürzen werden bald geliefert. Drei Kasaks müßten dann auch reichen, oder?"
"Ich glaube ja."
Uwe servierte den Frauen das Frühstück und setzte sich dazu. So ein richtiges Gespräch kam noch nicht ingange. Sicher kannte man sich zu wenig. Das sollte sich ja demnächst endern. Jedenfalls zauberte er noch ein Mittagessen für alle. Frau Eisert fragte ihn nach den eingesetzten Zutaten, denn es muß alles bezahlbar bleiben. Sie war überrascht als Uwe ihr alles aufzählte und doch nicht den Tagessatz überschritten hat. So fühlte sich sie sehr in der Wahl ihres Kochs bestätigt. Zum Feierabend gab es von allen Frauen, auch von Ina, ein großes Lob. Vieleicht hat er sich in die Herzen seinen Kolleginnen gekocht.
Am Abend erzählte er alles seiner Moni. Die hatte freute sich natürlich über Uwes Erfolg.
"Sag mal Schatz, es soll morgen saukalt werden. Wollen wir nicht mal nachsehen, was du zur Arbeit anziehen kannst?"
"Ach ich friere doch nicht. Meine Jacke reicht mir."
"Das dünne Ding, du spinnst wohl."
"Da kann ich aber nichts dafür. Seit ich mit dir zusammen bin, hast du mich bemuttert und für alles gesogt. Mach mir bitte keine Vorwürfe, daß ich keinen Pelzmantel habe."
"Das mache ich ja nicht. Trotzdem brauchst du was warmes zu Anziehen. Es sollen minus 17-°C werden."
Werden sie was finden?......................................
Anni
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 429 im Thema

Beitrag von Anni »

Hallo Willfried )))(:

warst ja diese Woche richtig fleißig am Schreiben .... ganz lieben Dank dafür (flo)

willfried hat geschrieben:..............Trotzdem brauchst du was warmes zu Anziehen. Es sollen minus 17-°C werden."
Werden sie was finden?......................................
wenn nicht : ich kann Uwe ja so lange meine Pelzjacke leihen :lol:

wie immer - liebe grüße von

Anni
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 430 im Thema

Beitrag von NAREA »

Danke Anni, ich komme drauf zurück.
Noch suchen die beiden.
Morgen werde ich sehen, ob sie fündig gworden sind.

Einen schönen kalten Sonntag noch. Willfried
Anni
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 431 im Thema

Beitrag von Anni »

Hallo Willfried )))(:
willfried hat geschrieben:Einen schönen kalten Sonntag noch. Willfried
" Einen schönen Sonntag noch " hätte gereicht :lol:

LG Anni
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 432 im Thema

Beitrag von NAREA »

Hi Anni,
ich habe diesen kalten Sonntag genossen. Super eingemummelt spazieren gehen ist meine Welt. Da achtet kein Mensch auf dich und man kann anziehen was man will. So macht mir der Winter Spaß. Nur ein langer Mantel und Stiefel, da sieht keiner meinen Long-BH, mein Strickkleid, meine dicken Strumpfhosen, eine Strickjacke, die meiner Frau gehört und eine warme Frauenpudelmütze, die mein kleines Gesicht fast verdeckt. Einfach wunderbar.
Ich habe nicht nur Dir einen kalten Sonntag gewünscht. Es war so eine Floskel.
Aber jetzt wünsche ich Dir einen schönen warmen Abend. Willfried
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 433 im Thema

Beitrag von Anni »

Hallo Willfried )))(:

na siehste - geht doch !!! :!:

war ja auch nicht böse gemeint , aber da ich die ganze Woche bei der Saukälte draußen arbeiten mußte , mir dann auch folgerichtig noch ne heftige Erkältung eingefangen habe , laß sich Dein Gruß wie " immer auf das Schlimme " :lol:

Für Dich ( und Deine liebe Frau ) freut es mich natürlich , das Ihr Euch so ungezwungen draußen bewegen konntet .

In den letzten Jahren hab ich ( so ich nicht erkältet war :lol: ) das auch so gehandhabt .
Es ist einfach schön , nach draußen gehen zu können , ohne sich jedesmal erst umziehen zu müssen .

Mit der Zeit ist das dann aber auch wirklich so zur Gewohnheit geworden , das es mir und meiner Frau gar nicht mehr bewußt war , als wir dann einmal doch etwas durchgefroren eine Gaststätte aufsuchten , um uns was Gutes zu gönnen .

In 'ner gut geheizten Gaststätte mit ner dicken Winterjacke zu sitzen , wäre mit Sicherheit mehr aufgefallen , als meine feminine Kleidung und meine gut erkennbare Oberweite .

Seit dem ist bei uns " der Knoten geplatzt " und ich ziehe mich nur noch witterungsgerecht an . (smili)

Für Euch ja eigentlich dann schade , das die Kälte nun erst einmal vorbei ist . Aber auch so kann man spazieren gehen - glaub mir :wink:

Ich bleib dann also erst mal im Warmen , kurier mich aus und warte mehr oder weniger geduldig , ob Uwe den Winterpelz nun noch braucht .

LG Anni
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 434 im Thema

Beitrag von NAREA »

................."Uwe ziehst du auf dem Weg zur Arbeit eine Strumpfhose unter?"
"Ja Moni, und Jeans drüber. Mir fehlt doch nur eine warme Jacke."
"Warme Jacke? Das reicht nicht. Schau mal, ich habe hier noch einen langen Daunenmantel, sogar in schwarz."
"Damit kann ich doch nicht gehen."
"Warum nicht, der hat keine Tallie und keine Knöpfe. Aber eine schöne Kaputze unter der du das schöne von mir mit Liebe umgebundene Kopftuch tragen kannst."
"Das glaube ich jetzt nicht, nur weil ich keine eigenen Mützen besitze, soll ich ein Kopftuch tragen?"
"Ach Uwe, hab dich doch nicht so. Dich sieht kein Mensch in der Frühe. Und Wärme geht vor Schönheit. Außerdem erkennt dich doch Niemand in dem Mantel."
"Zeig mal, wie lang ist der denn?"
Uwe probiert den Mantel an. Paßt gut. Er schaut an sich herunter, geht zum Spiegel und will den Mantel wieder ausziehen. Da hält in Moni davon ab.
"Was willst du? Soller über den Knien enden? Schon bemerkt, das ist ein Wintermantel. Darum sehen sie so aus. Und bei dir sieht es sehr gut aus. Mitte Wade ist doch eine super Länge."
"Ich probiere es morgen mal."
Moni und Uwe gingen wieder in ihr Wohnzimmer.
"Du Uwe, ich habe ein Angebot bekommen. In einem Kaufhaus 100 km von hier, wird eine Stelle als Leiter der hauseigenen Dekorationsabteilung frei. Mehr Verantwortung und mehr Geld. Was rätst du mir? Auch wenn du nein sagtst, akzeptiere ich es."
"Warum soll ich nein sagen? Du hast doch bei meinen Stellenwechseln auch immer mit Zustimmung reagiert. Und wir haben es immer geschaft. Mach es. Nur Umziehen können wir nicht gleich wieder. Ich bin zu neu in meinem Job, ich möchte gerne da bleiben."
"Können wir doch auch. Ich müßte nur in der Anfangsphase länger da bleiben. Eine Wohnung und ein Kindergartenplatz stehen auch zur Verfügung. So mal fürs Erste."
"Ist doch prima, da ich ja nicht mehr am Wochenende arbeiten muß, komme ich zu euch oder ihr zu mir. Später werden wir, wenn alles eingelaufen ist, eine Wohnung auf halber Strecke suchen."
Moni nickte zustimmend.
Der nächst Morgen war katl. Uwe zog sich Strumpfhosen unter seine Jeans, einen warmen Pulli, warme Schuhe und den schönen Mantel an. Gerade als er aus dem Haus wollte kam Moni in den Flur.
"Du hast was vergessen." Sie schob Uwe die Kaputze über den Kopf und wickelte außen einen Schal um sinen Hals. Das ließ er sich ja noch gefallen, besser als ein Kopftuch, dachte er sich.
Er war der Erste im Umkleideraum. Er zog alle warmen Sachen aus und schlüpfte in seine Arbeitskleidung. Diesmal wollte er mal den langen weißen Kittel über den hellgrünen Hosen anziehen. Frau Eisert hat auch schon die knöchellangen Bistroschürzen besorgt. Nun war nicht mehr viel vom Kittel und den hosen zu sehen. Von den ersten Frauen gab es auch gleich Koplimente. Nur seine spezielle Kollegin konnte sich nicht verkneifen ihn auf eine fehlende Kopfbedeckung hinzuweisen. Sie hatte aber Recht, ein Koch muß sowas tragen. Sie bot ihm gleich ihr Halstuch an, das er aber dankend ablehnte. Er ging nochmal in den Waschraum, um seine Haare anzusehen. Er wollte sie mit einem Band, welches er aus der Küche geholt hat, zusammenbinden. Da sprach ihn plötzlich eine Kollegin von hinten an. "Kommen sie Herr Weber, ich helfe ihnen."
Sie nahm etwas und band es Uwe in die Haare. "Was ist das?. "Nur ein kleines Tuch. Das habe ich immer bei. besonders bei der Kälte. Es sieht in ihren Haaren besser aus als der Bindfaden hier. Das mußte Uwe nun auch einsehen. "Ich danke ihnen." "Wollen wir nicht du sagen? Es sieht doch so aus als würden sie länger bleiben."
"Danke, ich heiße Uwe."
"Und ich Anja." dabei drückte sie Uwe einen Kuß auf die Wange. "Mir gefällt deine Art, wie du hier mit den Wiedrigkeiten der fehlenden Kochbekleidung und daß du hier der einzige Mann bist, so umgehst. Hast wohl auch schon einiges hinter dir?" "Das kann man so sagen." Anja hätte sich bestimmt länger mit ihm unterhalten aber des Essen kocht sich nicht von alleine.
Beim Essen mußte Uwes spezielle Kollegin, die Thea hieß (so ein Name paßt gar nicht zu eine hinterlistigen Frau), wieder ihren Kommentar abgeben. "Na Herr Weber, sie machen sich gut hier in unserer Truppe. Das schöne Tüchlein in ihrem Haar hat ihnen bestimmt ihre Frau mitgegeben?" Ehe Uwe antwoten konnte meldete sich Anja.
"Nein, das ist mein Tuch. Ich habe in meinem Berufsleben Kollegialität gelernt und nicht Rumlästern."
"Bleib mal schön ruhig, wenn er mich gefragt hätte, dann wäre ich auch bereit gewesen, ihm ein Tuch zu geben. Meines wäre dann aber größer und hätte den ganzen Kopf bedeckt."
"Erstens hat er mich nicht gefragt, ich sehe, wenn jemand Hilfe braucht, und zweitens muß er hier nicht rumlaufen wie eine Türkin."
"Ist nun endlich Schluß mit dem gezeter hier. Ihr wißt daß Herr Weber hier eingestellt wurde, weil er eine Fachkraft ist. Ich habe gedacht, daß auch Frauen vernünftig genug sind, mit einem Mann zusammen arbeiten zu können. Scheinbar habe ich mich getäuscht. Ich werde an den Träger dieser Einrichtung einen Antrag stellen, männliche Arbeitskleidung kaufen zu dürfen. Dann ist hoffentlich Schluß mit der Diskusion," sprach Frau Eisert.
Alle waren ganz still. "Und außerdem gefällt mir Herr Weber so." Das mußte Frau Eisert noch loswerden.
Nach Feierabend ging Uwe noch zu Frau Eisert und bedankte sich bei ihr für die Unterstützung. Er wollte ihr auch sagen, daß sie keine andere Kleidung bestellen braucht. Sie soll dem Geschwätz nicht nachgeben. Es wird irgendwann aufhören. Dann ging er in den Umkleideraum, in dem noch Anja saß und auf ihn wartete.
"Wollen wir ein Stück zusammen gehen?"
"Klar, würde mich freuen,"sagte Uwe. Als er an seinen Schrank ging, bereute er den Spuch schon wieder. Anja konnte nicht sehen, daß er Strumpfhosen anzog aber den Mantel konnte er nicht verstecken. Er mußte ihn ja anziehen.
"Mensch Uwe, da hat deine Frau heute morgen aber eine gute Idee gehabt."
"Wieso?"
"Na dir ihren Mantel zu geben. Der ist doch super gegen diese Kälte. Schau mal, ich habe sowas als Annorack. Mein Mann und ich haben uns vor zwei Jahren diese Annoracks gekauft und seit dem nicht wieder gefroren." Uwe war von der Reaktion überrascht. Er band sich auch wieder den Schal so um, wie Moni es getan hat. Nun war es auch keine Frage mehr, ob er den Mantel am nächsten Tag wieder anzieht.
Der nächste Morgen.
Moni hate das Frühstück schon fertig als Uwe in die Küche kam. "Schau mal auf das Thermometer."
"Ach herr je, fast 20-°C minus."
"Ich habe dir meine schönen warmen Stiefel hingestellt. Da hatte ich noch nie kalte Füße drin. Heute kommst du mir aber nicht ohne das Kopftuch davon. Wenn du möchtest, kannst du meine lange Strickjacke anziehen."
"Danke Schatz, laß uns erst mal frühstücken. Übrigenz, wo sind denn meine Tücher, die ich als Kopfschutz in der Küche getragen habe?" "Im Schubfach neben den Küchenkitteln." "Danke." "Gabs Ärger, weil du Keines hattest?"
"Nein, eine Kollegin hat mir ein kleines Tuch geliehen. Aber nur um es um meinen Pferdeschwanz zu binden. Ich glaube, ich gehe heute Abend zum Friseur, dann lasse ich mir einen Igel schneiden und brauche nichts mehr auf dem Kopf."
"Dann bekommst du aber Probleme mit mir. Deine schönen Haare, auf die jede Frau eifersüchtig ist, einfach abschneiden, das währe ja ein Verbrechen an den guten Geschmack."
"Übertreib nicht, sind nur Haare."..............................................
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

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Beitrag von NAREA »

...............Vor dem Frühstück holte Uwe die Zeitung herein. Der Briefkasten war zwar im Hausflur aber er machte die Tür auf, um zu sehen oder besser zu fühlen, wie kalt es ist. Ein eisiger wind fuhr sofort unter sein Nachthemd. Da half auch der Bademantel nicht viel. Schnell wieder rein und warmen Kaffee trinken. Uwe zog alles an, was Moni ihm vorgeschlagen hat. Nur mit dem Kopftuch hatte er Probleme. Strümpfe, Hosen, Pulli reichten ihm nicht. Er holte sich doch noch Monis lange Strickjacke. Die gind ihm bis zu den Knien und wurde mit einem Gürtel am Körper gehalten. Sah sehr weiblich aus. Er wollte die Jacke zusammen mit dem Mantel ausziehen, so daß die Frauen nichts merken. Weil Moni noch schlief, zog er sich den Daunenmantel an und wickelte einen langen Schal um den Hals. Kaputze drüber und los zur Arbeit. Diesmal waren alle schon da. Uwes Umkleideschrank stand etwas abseits, so daß man ihn nicht sehen konnte, wie er sich umzieht. Er versuchte also so unauffällig wie möglich seine Sachen auszuziehen. Als er die Schnalle vom Strickjackengürtel öffnete, fiel der Gürtel mit einem lauten Knall auf den Boden. Metall macht nun mal Krach. "Was war das denn? Was hast denn fallen lassen Uwe?" Uwe schaffte es nicht den Gürtel schnell verschwinden zu lassen, ohne daß eine Kollegin ihn sah. "Wozu brauchst du so einen schicken Gürtel?" Uwe wurde rot und überlegte, wie er aus der Situation wieder rauskommt. Die Wahrheit wäre am Besten.
"Ja ich, ich habe mir heute wegen der Kälte eine Strickjacke von meiner Frau geborgt. Sie hat mir ihre wärmste Jacke hingelegt und die hat diesen Gürte."
"Ziehe doch endlich deinen Mantel aus und zeige uns die Jacke. Mach den Gürten wieder rum, damit das Ganze sehen können." Hatte Uwe jetzt noch eine Wahl? Er machte sich den Gürtel wieder rum und kam hinter seinem Schrank vor. Er wußte nicht was er erwarten soll. Gelächter? Anerkennung seines Mutes sowas zu tragen?
"Deine Frau hat ja einen guten Geschmack. Und dir steht die Jacke auch sehr gut." Und das aus dem Mund von der Frau, die ihn sonst so giftig anmachte. Dann kam Frau Eisert in den Raum. "Na Herr Weber, kleine Modenschau? Machen sie mir die Frauen nicht verrückt. So wie ihnen die Jacke steht, kann manche Frau neidisch werden. Und jetzt alle an die Arbeit."
Beim Herausgehen aus dem Umkleideraum wurde Anja von einer anderen Kollegin angesprochen.
"Du Anja, Herr Weber sah wirklich gut aus in der Jacke. Stell dir den mal im Rock und richtig gestylt vor."
"Das will ich gar nicht Rosi, dann kommt das, was Frau Eisert meinte, daß wir Frauen neidisch auf einen Mann werden, der schöner aussieht wie wir."

Als Uwe am Abend nach Hause kam war er zufrieden mit sich und der Welt.
Moni war zu ihrer neuen Arbeitsstelle gefahren und dabei ihren Vorgänger kennengelernt. Er hat sie zum Essen eingeladen und ihr erzählt, warum er aufhören muß. Moni war sehr betroffen als sie das erfuhr..................
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