EMMA
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Anne-Mette
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EMMA
Nein, nicht die Zeitschrift, sondern ein ganz anderes Thema.
Heute traf ich die Frau, zu der Emma gehörte, nach dem Einkaufen.
Ich fragte sie (halb im Scherz; denn es ist nicht so sehr weit von ihrem Haus): "na, ganz zu Fuß heute?"
"Ja, ich muss ja trotzdem in Bewegung bleiben!"
Ich: "???"
"Ja, Emma ist gestorben, sie war ja zuletzt sehr krank!"
Es fällt ihr schwer darüber zu sprechen; denn sie waren lange Zeit ein eingeschworenes Team und immer
am Wasser unterwegs - bei Wind und Wetter. Meine Frage war meistens: "seid ihr schon los gewesen, oder geht es noch los?"
Ich mochte Emma; denn sie war ein ruhiger Hund und nicht so ein schreckliches Monster, das Fahrradfahrende gejagd hat.
Beide hätte ich wahrscheinlich nie kennengelernt, wenn ich nicht häufig mit dem Fahrrad zum Einkaufen gefahren wäre.
Immer wieder blieb ich für "einen kleinen Schnack" an ihrem Haus stehen und freute mich darüber, dass sie sich hatten.
Mach's gut, Emma
Heute traf ich die Frau, zu der Emma gehörte, nach dem Einkaufen.
Ich fragte sie (halb im Scherz; denn es ist nicht so sehr weit von ihrem Haus): "na, ganz zu Fuß heute?"
"Ja, ich muss ja trotzdem in Bewegung bleiben!"
Ich: "???"
"Ja, Emma ist gestorben, sie war ja zuletzt sehr krank!"
Es fällt ihr schwer darüber zu sprechen; denn sie waren lange Zeit ein eingeschworenes Team und immer
am Wasser unterwegs - bei Wind und Wetter. Meine Frage war meistens: "seid ihr schon los gewesen, oder geht es noch los?"
Ich mochte Emma; denn sie war ein ruhiger Hund und nicht so ein schreckliches Monster, das Fahrradfahrende gejagd hat.
Beide hätte ich wahrscheinlich nie kennengelernt, wenn ich nicht häufig mit dem Fahrrad zum Einkaufen gefahren wäre.
Immer wieder blieb ich für "einen kleinen Schnack" an ihrem Haus stehen und freute mich darüber, dass sie sich hatten.
Mach's gut, Emma
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Theresa
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Re: EMMA
Der Tot eines Haustiers kann ein arges Loch hinterlassen.
Der Abschied von unserem Hund hat mich mehr Tränen gekostet , als von Anderen, was mich erstaunt und auch ein wenig erschreckt hat. Abschied nehmen gehört auf jeden Fall nicht zu meine Kompetenzen. Es wäre der einzige Grund, mir kein Tier mehr zuzulegen, wenn ich die Gelegenheit hätte.
Ich gebe beschämt zu, den letzten Gang unseres Hundes meiner damaligen Frau überlassen zu haben. Wir hatten uns allerdings kurz vorher getrennt.
Vielleicht findet die Dame, nach angemessener Zeit, einen neuen Begleiter. Im Tierheim warten vermutlich genug, auch Ältere, auf ein neues Zuhause.
Der Abschied von unserem Hund hat mich mehr Tränen gekostet , als von Anderen, was mich erstaunt und auch ein wenig erschreckt hat. Abschied nehmen gehört auf jeden Fall nicht zu meine Kompetenzen. Es wäre der einzige Grund, mir kein Tier mehr zuzulegen, wenn ich die Gelegenheit hätte.
Ich gebe beschämt zu, den letzten Gang unseres Hundes meiner damaligen Frau überlassen zu haben. Wir hatten uns allerdings kurz vorher getrennt.
Vielleicht findet die Dame, nach angemessener Zeit, einen neuen Begleiter. Im Tierheim warten vermutlich genug, auch Ältere, auf ein neues Zuhause.
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Karla
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Re: EMMA
...diese EMMA hat vermutlich - im Gegensatz zu der Zeitschrift - keine Schäden angerichtet!
BRIGITTE hat mit "Ich liebe eine trans-Frau" inzwischen Alternativen aufgezeigt!!!
LG Karla
(meine 1. EX hat die wohl zu genau gelesen, sie "wollte keinen Macho"... - hat dann halt ein verstecktes trans-Mädel gekriegt... - hat zum Scheitern der Beziehung wahrscheinlich beigetragen!!)
BRIGITTE hat mit "Ich liebe eine trans-Frau" inzwischen Alternativen aufgezeigt!!!
LG Karla
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Blossom
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Re: EMMA
Könntest du mal deine unpassenden Anmerkungen lassen?! Hier geht es um einen Hund, nicht um deinen "Hass" auf eine Zeitschrift. Dein stetes Rumstänkern kann einem echt auf die "Eierstöcke" gehen! Ich hoffe, Anne-Mette wird das löschen, weil's keiner braucht.Karla hat geschrieben: So 29. Jan 2023, 01:38 (meine 1. EX hat die wohl zu genau gelesen, sie "wollte keinen Macho"... - hat dann halt ein verstecktes trans-Mädel gekriegt... - hat zum Scheitern der Beziehung wahrscheinlich beigetragen!!)
BRIGITTE hat mit "Ich liebe eine trans-Frau" inzwischen Alternativen aufgezeigt!!!
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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Christiane
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Re: EMMA
Hallo Anne-Mette
Als ich mein kleines Langohr "Klein Mü" vor Jahren verabschieden musste. war es auch wie der Verlust eines Familienmitgliedes.
Denn unsere Haustiere gehören zu unserer Familie, wie ein menschliches Mitglied.
Bei mir war sie wahrscheinlich so etwas wie ein Kindersatz.
Hat sie sich doch auch manchmal aufgeführt wie ein kleines dreijähriges Kind in der Trotzphase.
Sie hatte auch ihren eigenen Charakter und manches Mal nur Flausen im Kopf.
Sie hat mich oft lachen lassen, aber auch manches Mal alles getan, damit mir nicht langweilig wird - positiv wie auch negativ.
Ich vermisse sie heute noch manches Mal.
Ich hoffe, Anne-Mette, dass Deine Nachbarin diesen Verlust bald verkraftet und sich wieder einen neuen, treuen Begleiter an ihre Seite holt.
Meine Freundinnen in Kiel haben es ohne ihre Nike auch nicht lange ausgehalten - nun wuselt eine Luzie bei Ihnen herum und beargwöhnt mich immer, wenn ich da bin.
So einen zurückhaltenden Hund habe ich auch noch nicht erlebt.
Normalerweise dauert es bei mir keine halbe Stunde und die Tiere sind zutraulich und akzeptieren mich, egal ob Katze, Hund oder Vogel.
Vielleicht liegt es an der dunklen Kleidung und der Stimmung, mit der ich momentan unterwegs bin.
Irgendwann wird sie schon kapieren, dass ich sie nicht auf den Grillrost legen will.
LG
Christiane
Als ich mein kleines Langohr "Klein Mü" vor Jahren verabschieden musste. war es auch wie der Verlust eines Familienmitgliedes.
Denn unsere Haustiere gehören zu unserer Familie, wie ein menschliches Mitglied.
Bei mir war sie wahrscheinlich so etwas wie ein Kindersatz.
Hat sie sich doch auch manchmal aufgeführt wie ein kleines dreijähriges Kind in der Trotzphase.
Sie hatte auch ihren eigenen Charakter und manches Mal nur Flausen im Kopf.
Sie hat mich oft lachen lassen, aber auch manches Mal alles getan, damit mir nicht langweilig wird - positiv wie auch negativ.
Ich vermisse sie heute noch manches Mal.
Ich hoffe, Anne-Mette, dass Deine Nachbarin diesen Verlust bald verkraftet und sich wieder einen neuen, treuen Begleiter an ihre Seite holt.
Meine Freundinnen in Kiel haben es ohne ihre Nike auch nicht lange ausgehalten - nun wuselt eine Luzie bei Ihnen herum und beargwöhnt mich immer, wenn ich da bin.
So einen zurückhaltenden Hund habe ich auch noch nicht erlebt.
Normalerweise dauert es bei mir keine halbe Stunde und die Tiere sind zutraulich und akzeptieren mich, egal ob Katze, Hund oder Vogel.
Vielleicht liegt es an der dunklen Kleidung und der Stimmung, mit der ich momentan unterwegs bin.
Irgendwann wird sie schon kapieren, dass ich sie nicht auf den Grillrost legen will.
LG
Christiane
"Pünktchen sind immer süß!"
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Anne-Mette
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Re: EMMA
Moin,
ja, wenn ich mir meine Umgebung und mein Leben als Bild vorstelle, dann fehlen ein paar Stellen - und das immer mehr. Einige sind ganz unsichtbar, manche nur ausgewaschen - oder auch beschmutzt; denn wenn das Bild sich über so viele
Jahre verändert, dann nimmt es auch Schaden.
Vor einiger Zeit stand am Anfang der kleinen - ich nenne sie mal "Emmastraße", obwohl sie einen anderen Namen hat - ein altes "Hutzelhäuschen", in dem eine alte Frau wohnte.
Selten habe ich sie direkt getroffen und mit ihr gesprochen; aber bis zuletzt saß sie oft am Fenster und hat mir noch zugewunken, wenn ich vorbeigeradelt bin.
Inzwischen wurde das Haus durch einen Neubau der gehobenen Klasse ersetzt. Ich glaube, das war auch das Aus für die Obstbäume.
Die Frau zog um ins Alten/Pflegeheim in der Nähe, wie ich von ihren Kindern hörte, die ich manchmal beim Einkaufen treffe.
Während das alte Haus etwas "erzählte", zeigt das neue Haus nur seinen Hintern - und gesehen habe ich dort auch noch niemanden.
So fehlt an vielen Stellen immer wieder ein Stück vom Bild, mag es auch noch so unscheinbar auf Andere wirken.
ja, wenn ich mir meine Umgebung und mein Leben als Bild vorstelle, dann fehlen ein paar Stellen - und das immer mehr. Einige sind ganz unsichtbar, manche nur ausgewaschen - oder auch beschmutzt; denn wenn das Bild sich über so viele
Jahre verändert, dann nimmt es auch Schaden.
Vor einiger Zeit stand am Anfang der kleinen - ich nenne sie mal "Emmastraße", obwohl sie einen anderen Namen hat - ein altes "Hutzelhäuschen", in dem eine alte Frau wohnte.
Selten habe ich sie direkt getroffen und mit ihr gesprochen; aber bis zuletzt saß sie oft am Fenster und hat mir noch zugewunken, wenn ich vorbeigeradelt bin.
Inzwischen wurde das Haus durch einen Neubau der gehobenen Klasse ersetzt. Ich glaube, das war auch das Aus für die Obstbäume.
Die Frau zog um ins Alten/Pflegeheim in der Nähe, wie ich von ihren Kindern hörte, die ich manchmal beim Einkaufen treffe.
Während das alte Haus etwas "erzählte", zeigt das neue Haus nur seinen Hintern - und gesehen habe ich dort auch noch niemanden.
So fehlt an vielen Stellen immer wieder ein Stück vom Bild, mag es auch noch so unscheinbar auf Andere wirken.
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bruna
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Re: EMMA
Guten Abend
sehr schön geschrieben Anne-Mette. Man kann sich das bildlich und gefühlsmässig vorstellen!
Grüsse
Bruna
sehr schön geschrieben Anne-Mette. Man kann sich das bildlich und gefühlsmässig vorstellen!
Grüsse
Bruna
-
Theresa
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Re: EMMA
Bei solchen Gedanken landet man ganz schnell bei dem trügerischen Begriff der "guten alten Zeit" Mir geht es ähnlich, wenn ich in Gegenden komme, wo noch, vor nicht all zu langer Zeit, Landwirtschaft betrieben wurde, Tiere weideten und die im Laufe der Jahrhunderte gewachsen war. Dann kamen Landvermesser, zogen gerade Linien. Unebenheiten wurden mit großen Maschinen eingeebnet, Versorgungsleitungen gelegt. Noch etwas später konnte man auf diesen Flächen herumirren, weil alle Orientierungspunkte verschwunden waren. Dann befand sich an gleicher Stelle eine breite Straße, ein Industriegebiet oder eine Siedlung, in der ich mir zu keiner Zeit ein Häuschen hätte leisten können.Anne-Mette hat geschrieben: So 29. Jan 2023, 10:50 Moin,
ja, wenn ich mir meine Umgebung und mein Leben als Bild vorstelle, dann fehlen ein paar Stellen - und das immer mehr. Einige sind ganz unsichtbar, manche nur ausgewaschen - oder auch beschmutzt; denn wenn das Bild sich über so viele
Jahre verändert, dann nimmt es auch Schaden.
Vor einiger Zeit stand am Anfang der kleinen - ich nenne sie mal "Emmastraße", obwohl sie einen anderen Namen hat - ein altes "Hutzelhäuschen", in dem eine alte Frau wohnte.
Selten habe ich sie direkt getroffen und mit ihr gesprochen; aber bis zuletzt saß sie oft am Fenster und hat mir noch zugewunken, wenn ich vorbeigeradelt bin.
Inzwischen wurde das Haus durch einen Neubau der gehobenen Klasse ersetzt. Ich glaube, das war auch das Aus für die Obstbäume.
Die Frau zog um ins Alten/Pflegeheim in der Nähe, wie ich von ihren Kindern hörte, die ich manchmal beim Einkaufen treffe.
Während das alte Haus etwas "erzählte", zeigt das neue Haus nur seinen Hintern - und gesehen habe ich dort auch noch niemanden.
So fehlt an vielen Stellen immer wieder ein Stück vom Bild, mag es auch noch so unscheinbar auf Andere wirken.
Manchmal tun solche Gedanken regelrecht weh, besonders wenn man sieht, dass es, zumindest hier, ungebremst so weiterzugehen scheint.
Tja, und heutige jüngere Leute können sich gar nicht mehr vorstellen, dass es jemals anders war. Sie kennen es nicht anders.
Die Gedanken kann man noch erweitern wenn man Menschen und/oder Erlebnisse einbezieht, die man damit verbindet.
Es scheint ein Zeichen zu sein, dass man alt ist (oder wird)
Theresa: Vorsicht, Deprigefahr.
Depri: Bin schon da!