neulich fand ich in meinen Aufzeichnungen folgenden Hinweis zum 21.1.2009:
So, die Gruppe "Leben im falschen Geschlecht" ist etabliert.
Es fanden sich immerhin 5 Interessierte im Haus der Familie in Flensburg ein, die Interesse an der Gruppe "Leben im falschen Geschlecht" zeigten und und offen diskutierten.
Die Gruppe wird sich regelmäßig jeweils am 2. Freitag im Monat von 18 bis 20 Uhr treffen.
Es ist also kein "glattes Jubiläum", aber die Gruppe hat Geburtstag.
Sie heißt nicht mehr "Leben im falschen Geschlecht", wie die Gründungsmitglieder (auch ohne) zuerst festgelegt hatten,
Sie hat einige Wandlungen durchgemacht und war an unterschiedlichen Orten beheimatet: Haus an der Speicherlinie, Kindergarten Engelsby, Gesundheitsamt, Haus der Familie, Restaurant Galileo - und das neue Haus der Familie.
Nicht zu vergessen sind unsere Sommer-Treffen in Süderholz und dass uns Gäste auch aus der Ferne besucht haben.
In der Anfangszeit war ich oft mit meiner Kaffeekanne alleine
Inzwischen trinke ich abends seltener Kaffee - und die Gruppe hat sich insofern stabilisiert, dass eigentlich immer zwischen 8 und 15 Interessierte erscheinen.
Wir haben auch einmal über 20 Anwesende dabei gehabt.
Viele Einzelpersonen waren zu Gast, aber auch Angehörige und ein oder zwei Mal sogar ganze Familien (sogar mit Hund).
Manchen Anwesenden konnten wir mit Hinweisen auf ihrem Weg helfen, manche konnten wir auch mit Zuspruch stärken.
Einige waren zwar beim Erst-Treffen ziemlich begeistert (sagten sie), kaman aber nie wieder und meldeten sich auch nicht mehr.
Wir haben Kritik eingesteckt: einigen Menschen waren wir "zu politisch" und einigen zu wenig.
Es erscheinen regelmäßig Menschen in der Altersspanne 16 bis über 70 und das Miteinander ist respektvoll und so, dass viele Themen Berücksichtigung finden.
Wir haben auch einen Teilnehmer in der Gruppe, der einen Status als "Geflüchteter" (o.ä) hat. An seinen Fortschritten, sich hier ein neues und sicheres Leben aufhzubauen, nehmen wir regen Anteil, helfen nach Möglichkeit
und sind froh, dass er dabei ist und unsere Gruppe bereichert.
Corona war auch für uns eine harte Prüfung; aber bis auf einige wenige Ausfälle haben wir den uns fast immer getroffen.
Öffentlich haben wir uns z.B. bei den Selbsthilfetagen, bei der "Bunten Innenstadt" und den Rainbowdays beteiligt und engagiert.
In den 14 Jahren sind bestimmt 140 Treffen veranstaltet worden; das ist eine ganze Menge.
KIBIS ist zu danken; denn diese Begleitung der "Selbsthilfegruppen" hat uns immer unterstützt und uns nach Möglichkeit Räume zur Verfügung gestellt oder uns bei der Suche geholfen.
Wir haben wohl einen "guten Ruf"; denn sonst hätte es nicht über so viele Jahre diese Unterstützung gegeben.