Schwulissimo | Pubertätsblocker in der Kritik
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Anne-Mette
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Schwulissimo | Pubertätsblocker in der Kritik
Ein neuer Fachartikel mit über 150 Querverweisen auf medizinische Fachstudien wirft nun ein eher düsteres Bild auf die Vergabe von Pubertätsblockern, die bei Trans-Jugendlichen und Kindern zum Einsatz kommen, um eine Pubertät zu unterdrücken und so leichter in das gewünschte Geschlecht wechseln zu können.
https://www.schwulissimo.de/neuigkeiten ... wE1qjkgauk
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NikolaAusR
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Re: Schwulissimo | Pubertätsblocker in der Kritik
Nun gut.
Bei schwulissimo.de ist es halt so, dass sie der trans*-kritischen LGB-Bewegung zuzurechnen sind.
Das schlägt sich dann auch in den Formulierungen nieder.
"[....verbreitete ebenso die Mär davon, dass die ...]
Eine Quelle ist nicht verlinkt.
Inhaltlich ist anzumerken, dass den genannten Probleme den Langzeitanwendung längst Rechnung getragen wird und die Therapie auf 12 oder längstens 18 Monate begrenzt ist.
Da wurde also eine 'olle Kamelle' ausgegraben um damit zu polemisieren.
Bei schwulissimo.de ist es halt so, dass sie der trans*-kritischen LGB-Bewegung zuzurechnen sind.
Das schlägt sich dann auch in den Formulierungen nieder.
"[....verbreitete ebenso die Mär davon, dass die ...]
Eine Quelle ist nicht verlinkt.
Inhaltlich ist anzumerken, dass den genannten Probleme den Langzeitanwendung längst Rechnung getragen wird und die Therapie auf 12 oder längstens 18 Monate begrenzt ist.
Da wurde also eine 'olle Kamelle' ausgegraben um damit zu polemisieren.
Wer trans* sagt muss auch cis sagen
Klar definier ich mich binär :-)
01000110 % weiblich
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Anne-Mette
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Re: Schwulissimo | Pubertätsblocker in der Kritik
Moin,
Ich sehe die Verabreichung von Pubertätsblockern als kritisch an.
"dass den genannten Probleme den Langzeitanwendung längst Rechnung getragen wird" glaube ich nicht so recht und würde die Verabreichung nur auf ganz wenige Fälle beschränken und warne vor einem "sorglosen" Umgang.
ich weiß nicht, ob das als hauptsächliches Gegenargument reicht.NikolaAusR hat geschrieben: Di 10. Jan 2023, 19:00 Bei schwulissimo.de ist es halt so, dass sie der trans*-kritischen LGB-Bewegung angehören.
Ich sehe die Verabreichung von Pubertätsblockern als kritisch an.
"dass den genannten Probleme den Langzeitanwendung längst Rechnung getragen wird" glaube ich nicht so recht und würde die Verabreichung nur auf ganz wenige Fälle beschränken und warne vor einem "sorglosen" Umgang.
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Jaddy
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Re: Schwulissimo | Pubertätsblocker in der Kritik
Der "Fachartikel" stammt von Michael Biggs, der zwar Professor in Oxford ist, aber für Soziologie - und ein inzwischen bekannter anti-trans Aktivist in UK.
https://www.oxfordstudent.com/2018/10/2 ... professor/
Sein "Fachartikel" wurde auch erstens reichlich fachlich zepflückt, zweitens stehen seinen sehr selektiv gepickten Quellen (die soweit mir bekannt fachlichen Standards nicht standhalten) andere, seriösere gegenüber.
Nur ein Beispiel: Jugendliche, die Pubertätsblocker nehmen, sind gegenüber gleichaltrigen in der körperlichen Entwicklung - Wachstum, etc - hinterher. OK, was bewirkt Pubertät? Genau: Körperliches Wachtum und Entwicklung. Das regelt sich von selbst, nachdem die Blocker abgesetzt werden.
@Anne-Mette: "Langzeitverwendung" ist Unfug. Die Blocker werden frühestens angewendet, wenn die körperliche Pubertät tatsächlich einsetzt, also nicht pauschal, und dann die zwei Jahre oder so, die es für eine seelische Reife und Entscheidung braucht. Mal abgesehen von den Fällen, wo sich Kind, Eltern und Therapeutys einig sind, dass die Transition sofort beginnen kann, nur eben nicht mit den selbst erzeugten Hormonen.
Bottom line: Pubertätsblocker werden seit Jahrzehnten benutzt und zwar vor allem für cis Kinder, die zu früh pubertieren, sprich: mit 10 Jahren oder jünger. Die Medikamente sind bekannt, die Nebenwirkungen auch und bei guter medizinischer Betreuung ist das alles prima beherrschbar, bis eine reife Entscheidung der betreffenden Person klar ist. Das ganze wird eh von Psychotherapeutys begleitet, etc.
Schwulissimo ist übrigens schon mehrfach mit anti-trans Artikeln aufgefallen. Unter anderem bietet es Till R. Amelung und seiner "es gibt nur zwei Geschlechter und trans ist nur, wer 150% ins andere Extrem wechselt" regelmässig Seitenplatz.
https://www.oxfordstudent.com/2018/10/2 ... professor/
Sein "Fachartikel" wurde auch erstens reichlich fachlich zepflückt, zweitens stehen seinen sehr selektiv gepickten Quellen (die soweit mir bekannt fachlichen Standards nicht standhalten) andere, seriösere gegenüber.
Nur ein Beispiel: Jugendliche, die Pubertätsblocker nehmen, sind gegenüber gleichaltrigen in der körperlichen Entwicklung - Wachstum, etc - hinterher. OK, was bewirkt Pubertät? Genau: Körperliches Wachtum und Entwicklung. Das regelt sich von selbst, nachdem die Blocker abgesetzt werden.
@Anne-Mette: "Langzeitverwendung" ist Unfug. Die Blocker werden frühestens angewendet, wenn die körperliche Pubertät tatsächlich einsetzt, also nicht pauschal, und dann die zwei Jahre oder so, die es für eine seelische Reife und Entscheidung braucht. Mal abgesehen von den Fällen, wo sich Kind, Eltern und Therapeutys einig sind, dass die Transition sofort beginnen kann, nur eben nicht mit den selbst erzeugten Hormonen.
Bottom line: Pubertätsblocker werden seit Jahrzehnten benutzt und zwar vor allem für cis Kinder, die zu früh pubertieren, sprich: mit 10 Jahren oder jünger. Die Medikamente sind bekannt, die Nebenwirkungen auch und bei guter medizinischer Betreuung ist das alles prima beherrschbar, bis eine reife Entscheidung der betreffenden Person klar ist. Das ganze wird eh von Psychotherapeutys begleitet, etc.
Schwulissimo ist übrigens schon mehrfach mit anti-trans Artikeln aufgefallen. Unter anderem bietet es Till R. Amelung und seiner "es gibt nur zwei Geschlechter und trans ist nur, wer 150% ins andere Extrem wechselt" regelmässig Seitenplatz.
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Karla
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Re: Schwulissimo | Pubertätsblocker in der Kritik
"michael biggs oxford" mal googeln:
der transphobe Soziologe, auf den auch Jaddy bereits hingewiesen hat! (Mediziner ist er gerade nicht!)
Bei verfrühter Pubertät ist das Mittel zugelassen, genau wie zur Behandlung von Prostatakrebs!
Ob es unter 12-jährigen verabreicht werden sollte: Da habe auch ich Zweifel, DAS MUSS SEHR GENAU BEGRÜNDET WERDEN!!!
Als ich 12 war, hätte man aus mir auch ohne Blocker ein recht ansehnliches Mädel zaubern können..., mit ca. 15 hab ich mich erstmals rasiert, und das was ich damals hatte wäre als Damenbart bei einer cis-Frau noch längere Zeit durchgegangen!
...und meine 1. Langzeitfreundin - sie war 13, als ich - damals 15 - sie kennenlernte - hatte zu Beginn der Beziehung eher Cup AAA bis AA - das läßt sich noch gut verstecken!
(mit einem Wickelpullover aber auch so in Szene setzen, daß es gefällt...)
Mit 15 hatte ich allerdings auch eine Klassenkameradin mit Cup C-D: Hätte sie Geschlechtsdysphorie gehabt, hätte ich für Blockereinsatz heute Verständnis!
Dem Transmädel u12 sollte gesagt werden: Laß Deine zukünftige Klit wachsen, so lange Du kannst - jeder cm kommt der Designer-Mumu zugute!
(und die Klitoris ist nur noch nicht am richtigen Platz - mußt Du ja niemand zeigen! - geht die nix an!!!)
..Jaddy war schneller mit senden...
LG Karla
der transphobe Soziologe, auf den auch Jaddy bereits hingewiesen hat! (Mediziner ist er gerade nicht!)
Bei verfrühter Pubertät ist das Mittel zugelassen, genau wie zur Behandlung von Prostatakrebs!
Ob es unter 12-jährigen verabreicht werden sollte: Da habe auch ich Zweifel, DAS MUSS SEHR GENAU BEGRÜNDET WERDEN!!!
Als ich 12 war, hätte man aus mir auch ohne Blocker ein recht ansehnliches Mädel zaubern können..., mit ca. 15 hab ich mich erstmals rasiert, und das was ich damals hatte wäre als Damenbart bei einer cis-Frau noch längere Zeit durchgegangen!
...und meine 1. Langzeitfreundin - sie war 13, als ich - damals 15 - sie kennenlernte - hatte zu Beginn der Beziehung eher Cup AAA bis AA - das läßt sich noch gut verstecken!
(mit einem Wickelpullover aber auch so in Szene setzen, daß es gefällt...)
Mit 15 hatte ich allerdings auch eine Klassenkameradin mit Cup C-D: Hätte sie Geschlechtsdysphorie gehabt, hätte ich für Blockereinsatz heute Verständnis!
Dem Transmädel u12 sollte gesagt werden: Laß Deine zukünftige Klit wachsen, so lange Du kannst - jeder cm kommt der Designer-Mumu zugute!
(und die Klitoris ist nur noch nicht am richtigen Platz - mußt Du ja niemand zeigen! - geht die nix an!!!)
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LG Karla
Zuletzt geändert von Karla am Di 10. Jan 2023, 19:35, insgesamt 1-mal geändert.
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Anne-Mette
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Re: Schwulissimo | Pubertätsblocker in der Kritik
Dann hättest du dir ja deinen Beitrag sparen können
Deine Freundinnen "kennen" wir auch schon.
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Karla
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Re: Schwulissimo | Pubertätsblocker in der Kritik
Nö! Beispiel aus meinem REAL LIFE!!! - und m.E. passend zum Thema!
Blocker: erst dann, wenn sonst irreversible "Schäden" für die Entwicklung im Zielgeschlecht entstehen (Stimmbruch, starker Bartwuchs, auffallende Brustentwicklung)
andererseits: Längenwachstum nicht vorzeitig unterdrücken...,möglichen - auch späteren - Kinderwunsch bedenken: Kryokonservierung von Sperma bzw. Eizellen,...
-> mancher trans-Mann ist glücklicher "Baba" geworden!!! - nur stillen kann er (m.E. leider) nicht mehr - (und manche trans-Frau hat wie ich die Familienplanung VOR dem coming-out realisiert)
Blocker: erst dann, wenn sonst irreversible "Schäden" für die Entwicklung im Zielgeschlecht entstehen (Stimmbruch, starker Bartwuchs, auffallende Brustentwicklung)
andererseits: Längenwachstum nicht vorzeitig unterdrücken...,möglichen - auch späteren - Kinderwunsch bedenken: Kryokonservierung von Sperma bzw. Eizellen,...
-> mancher trans-Mann ist glücklicher "Baba" geworden!!! - nur stillen kann er (m.E. leider) nicht mehr - (und manche trans-Frau hat wie ich die Familienplanung VOR dem coming-out realisiert)
LG KarlaAnne-Mette hat geschrieben: Di 10. Jan 2023, 19:29 Dann hättest du dir ja deinen Beitrag sparen können![]()
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Michi
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Re: Schwulissimo | Pubertätsblocker in der Kritik
Genau dann ist es aber zu spät für Pubertätsblocker, und es zeigt, dass deine Argumention gegen Pubertätsblocker nicht schlüssig ist.Karla hat geschrieben: Di 10. Jan 2023, 19:21 Mit 15 hatte ich allerdings auch eine Klassenkameradin mit Cup C-D: Hätte sie Geschlechtsdysphorie gehabt, hätte ich für Blockereinsatz heute Verständnis!
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: Schwulissimo | Pubertätsblocker in der Kritik
Liebe Michi,
ich habe nicht generell gegen Blocker argumentiert, sondern nur gegen unnötig frühen Einsatz: z.B. gegen generellen Einsatz bei unter 12-jährigen:
In Einzelfällen setzt die Pubertät bereits vorher so heftig ein, daß ein Blocker sinnvoll sein kann!
Ein australisches Mädchen, Phoenix, wurde im Alter von 5 Jahren als nicht-binär definiert und nahm ab dem Alter von 11 Jahren GnRHa ein. Im Alter von 16 Jahren weigerte sich Phoenix, Testosteron einzunehmen,...
-> das war dann wohl ein Blockereinsatz über 5 Jahre!!! - das mehr als 3-fache der empfohlenen Dauer von maximal 18 Monaten!!!
...wer sich mit 5 als nichtbinär definiert, darf m.E. heute Hose, morgen Rock anziehen ohne daß dies irgend jemand stören sollte!
...und mit spätestens 14 sollte ein Mensch begreifen, daß dauerhafter Verzicht auf jegliche Geschlechtshormone riskant bzgl. Osteoporose,... ist
...wer weder Stimmbruch, Bart, noch Brüste will, kann diese verstecken oder entfernen lassen, ohne daß dies die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigt.
LG Karla
ich habe nicht generell gegen Blocker argumentiert, sondern nur gegen unnötig frühen Einsatz: z.B. gegen generellen Einsatz bei unter 12-jährigen:
In Einzelfällen setzt die Pubertät bereits vorher so heftig ein, daß ein Blocker sinnvoll sein kann!
Biggs reitet auf einem Fall aus Australien rum:MichiWell hat geschrieben: Di 10. Jan 2023, 21:56Genau dann ist es aber zu spät für Pubertätsblocker, und es zeigt, dass deine Argumention gegen Pubertätsblocker nicht schlüssig ist.Karla hat geschrieben: Di 10. Jan 2023, 19:21 Mit 15 hatte ich allerdings auch eine Klassenkameradin mit Cup C-D: Hätte sie Geschlechtsdysphorie gehabt, hätte ich für Blockereinsatz heute Verständnis!
Ein australisches Mädchen, Phoenix, wurde im Alter von 5 Jahren als nicht-binär definiert und nahm ab dem Alter von 11 Jahren GnRHa ein. Im Alter von 16 Jahren weigerte sich Phoenix, Testosteron einzunehmen,...
-> das war dann wohl ein Blockereinsatz über 5 Jahre!!! - das mehr als 3-fache der empfohlenen Dauer von maximal 18 Monaten!!!
...wer sich mit 5 als nichtbinär definiert, darf m.E. heute Hose, morgen Rock anziehen ohne daß dies irgend jemand stören sollte!
...und mit spätestens 14 sollte ein Mensch begreifen, daß dauerhafter Verzicht auf jegliche Geschlechtshormone riskant bzgl. Osteoporose,... ist
...wer weder Stimmbruch, Bart, noch Brüste will, kann diese verstecken oder entfernen lassen, ohne daß dies die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigt.
LG Karla
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Marlene K.
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Re: Schwulissimo | Pubertätsblocker in der Kritik
Ich fasse die interne, unsere Diskussion mal zusammen.
1. Wir diskutieren Pubertätsblocker nur als uns betreffende Medikamente. Das sind sie nicht. Sie werden benutzt um bei cis empfindenden Jugendlichen eine verfrüht einsetzende Pubertät zu verzögern. Dort werden sie wenig bis nicht kritisiert.
2. Herr Biggs ist kein Mediziner. Er ist Soziologe. https://www.sociology.ox.ac.uk/people/michael-biggs Er ist für seine trans verleugnenden Ausführungen und seiner Mitgliedschaft in der Society for Evidence-Based Gender Medicine (SEGM) bekannt. https://en.wikipedia.org/wiki/Society_f ... r_Medicine
3. Selbstverständlich verzögern diese körpoerliche und damit auch mentale Prozesse. Das ist ihr Sinn.
4. Innerhalb der Wissenschaften wird Herrn Biggs, der SEGM und ähnlichen Organisationen die stumpf behaupten so etwas wie transidentität gibt es nicht, weil sie nicht sichtbar (evident) sei deutlich kritisiert/ zurückgewiesen.
5. Als "Beweis" werden vereinzelte Fälle herangezogen, hier Phoenix. Selbst die Einzelfälle werden nicht belegt, müssen gegelaubt werden.
Nun meine Meinung zu diesem (und ähnlichen) Artikeln von Schwulissimo. Die hier schreibende Person stellt hier Behauptungen ohne Belege auf. Der Ton ist keinesfalls wissenschaftlich sondern wirft Behandelnden die nicht im Sinne der angeblichen Studie handeln Experimente mit Patienten ohne Kontrolle vor.
Ich bin auch der Meinung, dass jede Gabe von Medikamenten in Risiko und Nutzen abgewogen werden muss. Ich bin allerdings auch sicher, dass in den meisten demokratischen Ländern gute Rechtssysteme existieren, die gerade bei Heranwachsenden missbräuchliche Experimente kritisieren.
Ich bin mir auch sicher, dass es wenige Eltern gibt, die ihre Kinder wegen einer "Mode" einer langwierigen und schwer erhaltbaren Behandlung aussetzen.
Wir sollten uns die Frage stellen wem die behaupteten Verbrechen (unbegründete und körperverletzende Behandlung von Kindern/Jugendlichen) nutzen würden.
Unwidersprochen geschehen bei medizinischen Einschätzungen Fehler. Diese zu vermindern sollte das Ziel aller Behandelnden sein ...und ist es vermutlich auch.
Eins sollte hier zumindest klar sein: Transidentität existiert ebenso wie gleichgeschlechtliches Begehren, Depressionen, toxische Männlichkeit, Rassismus. Ich setze die angeführten Beispiele nicht gleich sondern nutze diese nur in ihrer Eigenschaft der nicht Messbarkeit, der nur über ihre Auswirkungen Nachweisbarkeit.
1. Wir diskutieren Pubertätsblocker nur als uns betreffende Medikamente. Das sind sie nicht. Sie werden benutzt um bei cis empfindenden Jugendlichen eine verfrüht einsetzende Pubertät zu verzögern. Dort werden sie wenig bis nicht kritisiert.
2. Herr Biggs ist kein Mediziner. Er ist Soziologe. https://www.sociology.ox.ac.uk/people/michael-biggs Er ist für seine trans verleugnenden Ausführungen und seiner Mitgliedschaft in der Society for Evidence-Based Gender Medicine (SEGM) bekannt. https://en.wikipedia.org/wiki/Society_f ... r_Medicine
3. Selbstverständlich verzögern diese körpoerliche und damit auch mentale Prozesse. Das ist ihr Sinn.
4. Innerhalb der Wissenschaften wird Herrn Biggs, der SEGM und ähnlichen Organisationen die stumpf behaupten so etwas wie transidentität gibt es nicht, weil sie nicht sichtbar (evident) sei deutlich kritisiert/ zurückgewiesen.
5. Als "Beweis" werden vereinzelte Fälle herangezogen, hier Phoenix. Selbst die Einzelfälle werden nicht belegt, müssen gegelaubt werden.
Nun meine Meinung zu diesem (und ähnlichen) Artikeln von Schwulissimo. Die hier schreibende Person stellt hier Behauptungen ohne Belege auf. Der Ton ist keinesfalls wissenschaftlich sondern wirft Behandelnden die nicht im Sinne der angeblichen Studie handeln Experimente mit Patienten ohne Kontrolle vor.
Ich bin auch der Meinung, dass jede Gabe von Medikamenten in Risiko und Nutzen abgewogen werden muss. Ich bin allerdings auch sicher, dass in den meisten demokratischen Ländern gute Rechtssysteme existieren, die gerade bei Heranwachsenden missbräuchliche Experimente kritisieren.
Ich bin mir auch sicher, dass es wenige Eltern gibt, die ihre Kinder wegen einer "Mode" einer langwierigen und schwer erhaltbaren Behandlung aussetzen.
Wir sollten uns die Frage stellen wem die behaupteten Verbrechen (unbegründete und körperverletzende Behandlung von Kindern/Jugendlichen) nutzen würden.
Unwidersprochen geschehen bei medizinischen Einschätzungen Fehler. Diese zu vermindern sollte das Ziel aller Behandelnden sein ...und ist es vermutlich auch.
Eins sollte hier zumindest klar sein: Transidentität existiert ebenso wie gleichgeschlechtliches Begehren, Depressionen, toxische Männlichkeit, Rassismus. Ich setze die angeführten Beispiele nicht gleich sondern nutze diese nur in ihrer Eigenschaft der nicht Messbarkeit, der nur über ihre Auswirkungen Nachweisbarkeit.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Anne-Mette
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Re: Schwulissimo | Pubertätsblocker in der Kritik
Warum sollte man sich mit 5 zu diesem Zweck als "nichtbinär" definieren und warum sollte ein Kind in diesem Alter nicht immer anziehen können , was ihm gefällt?Karla hat geschrieben: Di 10. Jan 2023, 23:16 ...wer sich mit 5 als nichtbinär definiert, darf m.E. heute Hose, morgen Rock anziehen ohne daß dies irgend jemand stören sollte!
Man kann den Kindern nur wünschen, dass sie keinen "Definitions-Spinnern" (d/m/w) in die Hände fallen, die sie verderben und ihre Kindheit kaputt machen.
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Karla
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Re: Schwulissimo | Pubertätsblocker in der Kritik
...vielleicht wollte das Kind in beide Gruppen passen und dort akzeptiert werden: Bei Jungs UND Mädels???
Ich wünschte auch, es gäbe diese Ausgrenzungen nicht...
...und auch nicht die Übergriffe, gegen die sich Frau leider zur Wehr setzen muß!
Es gibt genügend Beispiele, die als Rollenvorbilder taugen:
von Kerstin Ott und Lilo Wanders bis zu Balian Buschbaum und Lynn Conway - und allen dazwischen!
LG Karla
Ich wünschte auch, es gäbe diese Ausgrenzungen nicht...
...und auch nicht die Übergriffe, gegen die sich Frau leider zur Wehr setzen muß!
"Definitionsspinner": Alle queeren Menschen sollten sich mit allen Varianten gedanklich auseinandersetzen - und dies BEREITS VOR MEDIZINISCHEN MASSNAHMEN:Anne-Mette hat geschrieben: Mi 11. Jan 2023, 09:33 Warum sollte man sich mit 5 zu diesem Zweck als "nichtbinär" definieren und warum sollte ein Kind in diesem Alter nicht immer anziehen können , was ihm gefällt?
Es gibt genügend Beispiele, die als Rollenvorbilder taugen:
von Kerstin Ott und Lilo Wanders bis zu Balian Buschbaum und Lynn Conway - und allen dazwischen!
LG Karla
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Re: Schwulissimo | Pubertätsblocker in der Kritik
Warum muss schon das arme Kind mit 5 Jahren sich definieren (lassen), um sich auszuprobieren?
Es hat mit den von dir genannten Personen vielleicht überhaupt nichts am Hut und benötigt keine "Rollenvorbilder"; denn es hat eine Rolle: die eines Kindes im Alter von fünf Jahren.
Es hat mit den von dir genannten Personen vielleicht überhaupt nichts am Hut und benötigt keine "Rollenvorbilder"; denn es hat eine Rolle: die eines Kindes im Alter von fünf Jahren.
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Karla
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Re: Schwulissimo | Pubertätsblocker in der Kritik
Liebe Anne-Mette,
der Faden driftet zwar ab, aber:
ein Kind lebt "nicht im luftleeren Raum", hat also immer Vorbilder (die auch von Tag zu Tag wechseln dürfen)
...hoffentlich sind die nicht alle "rein binär cis-heteronormativ" wie in meiner Kindheit:
Alle Jungs respektive Mächen sind doof -> und werden deshalb ausgegrenzt...
...ich habe dabei nicht mitgemacht und wurde teils deshalb ausgegrenzt, weil ich nicht ausgrenzen wollte...
Das von außen aufgeklebte Label nichtbinär braucht das Kind dabei höchstens als Schutzschild gegen äußere Einschränkungen: um so sein zu dürfen, wie es will, auch wenn es antiquierten Geschlechtsrollenklischees mal widerspricht!
(Das alte Etikett hieß Schwul+pervers=krank -> nonbinary und poly ist mir da deutlich lieber!)
Für alle anderen sollten die Beispiele "nicht mit der qua Geburt zugewiesenen Geschlechtsrolle konforme und dennoch erfolgreiche Entwürfe" mit oder ohne medizinische Maßnahmen zeigen. "Transenstrich" ist für die meisten kein erstrebenswerter Entwurf.
Ein Kind in Australien findet hoffentlich andere Beispiele dafür, daß mensch nicht "binär-cis-hetero" sein muß und findet mit dieser Rückenstärkung dann den passenden eigenen Weg, selbst cis-hetero ist dabei in Ordnung!
(in meiner Jugend wußte ich maximal von Romy Haag, und das hätte für mich nicht gepaßt, Bühne war nicht meins)
LG Karla
der Faden driftet zwar ab, aber:
ein Kind lebt "nicht im luftleeren Raum", hat also immer Vorbilder (die auch von Tag zu Tag wechseln dürfen)
...hoffentlich sind die nicht alle "rein binär cis-heteronormativ" wie in meiner Kindheit:
Alle Jungs respektive Mächen sind doof -> und werden deshalb ausgegrenzt...
...ich habe dabei nicht mitgemacht und wurde teils deshalb ausgegrenzt, weil ich nicht ausgrenzen wollte...
Das von außen aufgeklebte Label nichtbinär braucht das Kind dabei höchstens als Schutzschild gegen äußere Einschränkungen: um so sein zu dürfen, wie es will, auch wenn es antiquierten Geschlechtsrollenklischees mal widerspricht!
(Das alte Etikett hieß Schwul+pervers=krank -> nonbinary und poly ist mir da deutlich lieber!)
Für wen cis-hetero paßt: prima, solange mensch auch andere respektiert.
Für alle anderen sollten die Beispiele "nicht mit der qua Geburt zugewiesenen Geschlechtsrolle konforme und dennoch erfolgreiche Entwürfe" mit oder ohne medizinische Maßnahmen zeigen. "Transenstrich" ist für die meisten kein erstrebenswerter Entwurf.
Ein Kind in Australien findet hoffentlich andere Beispiele dafür, daß mensch nicht "binär-cis-hetero" sein muß und findet mit dieser Rückenstärkung dann den passenden eigenen Weg, selbst cis-hetero ist dabei in Ordnung!
(in meiner Jugend wußte ich maximal von Romy Haag, und das hätte für mich nicht gepaßt, Bühne war nicht meins)
LG Karla
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