Viele der Antworten hier sind Selbstpositionierung im eigenen Sein und werden hier wie so oft für allgemein gültig erklärt. Das hast Du, liebe Nora, ja zurechtgerückt.
Aber nun zu meiner Haltung diesen Dingen gegenüber. Ich verwende trans auch als Adjektiv, lebe aber damit in vielen Zusammenhängen auf dieses eine Merkmal reduziert zu werden. Mich neu kennen lernende Person oder mir nicht nahe stehende Person scheinen dies zu brauchen. Wenn mich Menschen besser kennen lernen tritt dieser Aspekt genau wie mein Männer begehren in den Hintergrund.
Selbstzweifel bis zum Selbsthass haben sowohl Menschen die trans als Adjektiv verwenden als auch als Substantivbestandteil. Wie gesagt, ich finde Deine Argumente schlüssig.
Über den Begriff Väterin oder (Co)Mutter streiten ja nicht nur trans Menschen, darüber besteht auch Unklarheit bei cis lesbischen Frauenbeziehungen. Wie immer hilft hier die betroffenen Menschen fragen, bei ungewünschten Zuschreibungen unaufgergt korregieren und erst bei verweigertem Recht zur Selbstbeschreibung diese deutlich zurückweisen.
Ich finde die Diskussion wichtig, diese sollte unaufgeregt und zugewandt geführt werden. Dies lese ich auch aus Deinen Worten, liebe Nora, außer aus dem Teil
. Der kann auch als "ich bin besser/ klüger/ bewusster als Ihr" gelesen werden, auch wenn die zweite SatzhälfteVielleicht bin ich hier zu links, zu feministisch, zu intersektional für manche,...
das relativiert.aber ich muss das jetzt raus lassen, da ich sonst platze.