Lotta und Nina Kummer fordern mehr Diversität bei Festivals
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Olivia
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Lotta und Nina Kummer fordern mehr Diversität bei Festivals

Post 1 im Thema

Beitrag von Olivia »

"Lotta und Nina Kummer von der Band -»Blond-« fordern, dass endlich mehr Frauen, Lesben, Inter, Nonbinär, Trans und Agender Personen auf Musikfestivals zu sehen sind. ..."

https://www.msn.com/de-de/unterhaltung/ ... a4bd5a0697
Nicole Fritz
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Re: Lotta und Nina Kummer fordern mehr Diversität bei Festivals

Post 2 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Fordern kann man*frau wohl viel. Musik bei großen Festivals ist vor allem Unterhaltung. Also ist es der tiefere (Wort-)Sinn dahinter, das einfache Volk unten zu halten, damit der Geist und ein umfassendes Verstehen klein bleiben. Dementsprechend sind auch die Chancen für eine diverse Person gering bei diesem Geschäftsmodell irgendwie einzusteigen - es sei denn, sie möchte sich gerne lächerlich machen. Da bleibt eher nur ein Weg über eine Subkultur im Kleinen, wo ein Traum berühmt zu werden zunächst einmal alles sinnlos erscheinen lässt.

Als Künstler*in gibt es dann nur einen Weg: einfach machen und Freude daran haben, ohne einen Blick auf Geld oder Erfolg. Talent ist nicht angeboren. Es entwickelt sich mit Übung und Erfahrung. Und wenn jemand so ankommt: "Mit deiner tollen Stimme machen wir dich als Schlagersänger berühmt", muss man eben klar sagen können: "Nein danke, ich möchte als 'Nicky Hardcore' immer mit Vollbart in schönen Kleidern auftreten". Und es wird ganz sicher irgendwo in der Nähe Clubs geben, wo solche Auftritte für ein volles Haus sorgen.

LG Nicole
conny
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Re: Lotta und Nina Kummer fordern mehr Diversität bei Festivals

Post 3 im Thema

Beitrag von conny »

Nicole Fritz hat geschrieben: Sa 17. Dez 2022, 15:00 "Nein danke, ich möchte als 'Nicky Hardcore' immer mit Vollbart in schönen Kleidern auftreten".
Oder als Conchita Wurst.
Malvine
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Re: Lotta und Nina Kummer fordern mehr Diversität bei Festivals

Post 4 im Thema

Beitrag von Malvine »

Nicole Fritz hat geschrieben: Sa 17. Dez 2022, 15:00 ....Also ist es der tiefere (Wort-)Sinn dahinter, das einfache Volk unten zu halten, damit der Geist und ein umfassendes Verstehen klein bleiben. ....
Da hast du aber wieder eine Raus gehauen.....

Ich denke, das es so viele Festivals in unterschiedlicher Ausprägung gibt, das man da nicht alles über eine Kamm scheren kann. Grundsätzlich würde ich sagen, wer gute Musik macht, spielt auch auf einem Festival - und wenn es nur ein kleines regionales ist.
Nicht das schwarze Schaf ist anders, die Weißen sind alle gleich
Nicole Fritz
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Re: Lotta und Nina Kummer fordern mehr Diversität bei Festivals

Post 5 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

conny hat geschrieben: Sa 17. Dez 2022, 21:34 Oder als Conchita Wurst.
Conchita ist mir Wurscht.
Nicole Fritz
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Re: Lotta und Nina Kummer fordern mehr Diversität bei Festivals

Post 6 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Malvine hat geschrieben: Sa 17. Dez 2022, 23:17 Da hast du aber wieder eine Raus gehauen.....
Raus gehauen!? - Oder will heute einfach keiner mehr die Wahrheit hören? - Vor ein paar Jahren gab es in hier in einem Nachbar-Dorf noch "Rock am Tower". Seit dem aus ganzen Herzen in die ewige Verdammnis verfluchten C.. tut sich da nichts mehr. Was soll denn bitte ein*e Künstler*in noch machen, wenn ihm*ihr diese Mainstream-Sch.. Kilometer weit zum Hals raus hängt. Ich habe jedenfalls schon lange absolut keine Lust mehr irgendwo aufzutreten.

Dann kann ich nur noch ein rohes Schwein Schlachten im Kreise der ach so geliebten Familie wünschen, die uns hoffnungslos verirrte Schwuchteln sonst wo hin wünscht. Denkt doch einfach einmal nach! Was ist wirklich ehrlich und was ist nur gespielte Freundlichkeit? Werdet endlich wach - oder geht unter. (F)Rohes F(r)es(s)t allerseits.

Liebe Grüße
Nicole
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Re: Lotta und Nina Kummer fordern mehr Diversität bei Festivals

Post 7 im Thema

Beitrag von Blossom »

Nicole Fritz hat geschrieben: So 18. Dez 2022, 00:02 Dann kann ich nur noch ein rohes Schwein Schlachten im Kreise der ach so geliebten Familie wünschen, die uns hoffnungslos verirrte Schwuchteln sonst wo hin wünscht.
Das mag auf deine Familie zutreffen! Vielleicht solltest du da aber auch mal an dir selbst arbeiten - ich denke, es tut dringend not. Und hör' endlich auf, anderen dein völlig verkorkstes/abstruses Weltbild zu predigen!
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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Re: Lotta und Nina Kummer fordern mehr Diversität bei Festivals

Post 8 im Thema

Beitrag von conny »

@Nicole,
stell Dir vor, es gibt auch hier tatsächlich Leute die nachdenken, und die durchaus die Qualität von (familiären) Beziehungen einordnen können.
Auch Dir: (F)Rohes F(r)es(s)t, wo und wie auch immer.
Lavendellöwin
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Re: Lotta und Nina Kummer fordern mehr Diversität bei Festivals

Post 9 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Nicole Fritz hat geschrieben: Sa 17. Dez 2022, 15:00 Dementsprechend sind auch die Chancen für eine diverse Person gering bei diesem Geschäftsmodell irgendwie einzusteigen - es sei denn, sie möchte sich gerne lächerlich machen
Entschuldige Nicole..

das ist nicht so. Es gibt etliche transgeschlechtliche oder nonbinaries die nicht ganz unerfolgreich sind
in ganz verschiedenen Sparten sogar

Ethel Cain zum Beispiel



Laura Jane Grace



oder Mina Caputo



das sind alles wirklich ernst zu nehmende Musiker:innen
Und die haben sich inzwischen weiter entwickelt, die Videos sind teils 10 Jahre alt

schau die Daniela Vega in Eine phantastische Frau an



oder Darian Bonelli ein trans*Mann Model, ein wunderschöner Mann.
Es gebe noch so viele die ich nennen könnte.

Fakt ist, bist du gut in dem was du machst bist du erfolgreich auch als trans* und/oder nonbinary Person

kurz zu irgendwelchen Festivals.
Hast du auch nur ansatzweise Ahnung wie schwer es ist ein Festival wirklich zu refinanzieren.
Eine etwas weiter weg verwandte Person, Alex Heissler hat hier unten in Freiburg das ZMF gegründet
und glaub mir er hat jedem noch so kleinen Künstler eine Chance gegeben und am Ende geschwitzt
das er nicht drauflegen musste. Das ist eine verdammt grosse Leistung und ich hab ihn sehr selten meckern
hören, weil Musik einfach seine Leidenschaft ist.

Unterm Stich, es tut mir wirklich extrem leid wie verbittert du bist. Es geht aber längst nicht allen so
und ich kann von mir sagen das ich meine Familie liebe und sie mich so nehmen wie ich bin. Nicht nur die
auch Harry der Vater meines Lieblingsmenschen und der Mann ist 94.

Ich wünsche dir Klaus-Nicole das du deinen Frieden irgendwann machen kannst, aber lass ihn auch andern Menschen,
sei so lieb bitte.

Besinnliche Tage wünsch ich, Marie (wmue)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Re: Lotta und Nina Kummer fordern mehr Diversität bei Festivals

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Beitrag von Salmacis »

Dem Aufruf schließen sich inzwischen immer mehr Künstler:innen an. U.a. Nura Habibi Omer oder Brix Schaumberg.
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