Indikation zur Geschlechtsangleichenden OP
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Anja
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Indikation zur Geschlechtsangleichenden OP

Post 1 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsi,
ich hoffe mal, in dem Unterforum bin ich richtig mit meiner Frage.
Bin ja nicht mehr so aktiv im Forum und war gerade etwas überfordert wo ich ich den Post am besten reinstelle...

Mein Psychologe möchte mir die Indikation zur GaOP ausstellen, ist sich aber nicht sicher, wie er das abrechnen soll. Er meinte zur Not müsste ich die Stunden dann selbst bezahlen :?
Ich habe den Eindruck, er sieht das Ganze viel zu kompliziert. So eine Idikation sind doch nur 1-2 Seiten, oder?

Musste jemand von euch für die Indikation extra was bezahlen?
Und wie umfangreich ist dieses Schreiben bzw. muss dieses Schreiben sein?

Für Hinweise wäre ich sehr dankbar. Bin ziemlich genervt, das der das nicht alleine auf die Reihe bekommt :roll:

Grüße
die Anja
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heike65
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Re: Indikation zur Geschlechtsangleichenden OP

Post 2 im Thema

Beitrag von heike65 »

Nö, musste ich nicht, mehr gibts da nicht zu sagen.
Ich glaub aber das Aufklärungsgespräch beim Operateur war nicht kostenlos, irgendwo knapp 100€
Jaddy
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Re: Indikation zur Geschlechtsangleichenden OP

Post 3 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Ich hab meine Indikation selbst bezahlt, aber auch nur, weil ich a) keine Pflicht- oder Begleittherapie hatte, b) auch die OP selbst bezahlt hab.

Das ist eine Seite, die sich aus den üblichen Floskeln - F64.0G, keine Komorbiditäten, etc - und ein paar Versatzstücken aus meinem "Translebenslauf" zusammensetzt. Am Ende dann der entscheidende Absatz:
Aus psychotherapeutischer Sicht sind die operativen Maßnahmen zur Geschlechtsangleichung um ein Leben im richtigen Geschlecht zu gewährleisten ausdrücklich notwendig, es gibt in diesem Fall keine andere Alternative. Es ist aus meiner Sicht nicht zu erwarten, dass <name> jemals in die männliche Rolle zurückkehren wird.
Wenn du möchtest, kann ich dir die Seite mit ein paar Schwärzungen als Muster zukommen lassen.
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Re: Indikation zur Geschlechtsangleichenden OP

Post 4 im Thema

Beitrag von Severine »

Hallo Anja,

mein damaliger Psychotherapeut hat für mein zweiseitiges Indikationsschreiben (Kombination Hormonersatztherapie und geschlechtsangleichende operative Maßnahmen auf Deutsch und Englisch) lediglich eine Schreibgebühr von 10€ von mir haben wollen.

Da ich die GaOp (SRS) im Ausland hatte kann ich dir wenig zum "nationalen / üblichen" Weg schreiben. Im Zweifelsfall vielleicht nach einem Ansprechpartner für transspezifische Maßnahmen bei deiner Krankenkasse nachfragen oder dem MDK.

Ich wünsche dir alles Liebe und Gute sowie viel Erfolg.

VG Alexandra
Marit
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Re: Indikation zur Geschlechtsangleichenden OP

Post 5 im Thema

Beitrag von Marit »

Hallo Anja,

ich bin selbst gerade in dieser Phase und muss nur bei der Endokrinologin 10€ zahlen, beim Psychotherapeuten nichts.
Der Umfang liegt bei etwa zwei Seiten wie hier schon beschrieben.

Ich wünsche dir viel Erfolg!
Marit
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Bibi Melina
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Re: Indikation zur Geschlechtsangleichenden OP

Post 6 im Thema

Beitrag von Bibi Melina »

Hallo Anja
Also nach meinen Infos zahlt das indifikationschreiben die kk wenn du bei dem psychologen/in dort im Behandlung bist wie es bei dir mit der Vorbesprechung aussieht weiss ich leider nickt ich weiss aber im münchen war das kostenlos

Mit lieben gruß
Die Bibi-Melina
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Re: Indikation zur Geschlechtsangleichenden OP

Post 7 im Thema

Beitrag von Aria »

Anja hat geschrieben: Fr 9. Dez 2022, 13:35 Musste jemand von euch für die Indikation extra was bezahlen?
Ich habe nichts bezahlt.
Anja hat geschrieben: Fr 9. Dez 2022, 13:35 Und wie umfangreich ist dieses Schreiben bzw. muss dieses Schreiben sein?
Es kommt nicht auf den Umfang an, sondern auf die Verwendung aussagekräftiger Schlüsselwörter.
Die ergeben sich aus den Richtlinien für die Bewilligung von geschlechtsangleichenden Massnahmen.
Dein Therapeut sollte darüber Bescheid wissen, wenn er eine Indikation aufsetzt.
Darüber hinaus sollte er bestenfalls Psychiater sein und nicht Psychologe. Denn die Indikation muss von psychologisch/psychiatrischer Sicht gestellt sein.
Du kannst aber auch zusätzlich zu einem Psychiater gehen, wenn dein Thera ein Psychologe ist.
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Andrea aus Sachsen
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Re: Indikation zur Geschlechtsangleichenden OP

Post 8 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Ich musste ein etwa dreiseitiges Indikationsschreiben selbst bezahlen (ca. 160 €). Bei mir läuft dezeit aber auch keine Therapie mehr, über die das eventuell hätte abgerechnet werden können.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Dunja
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Re: Indikation zur Geschlechtsangleichenden OP

Post 9 im Thema

Beitrag von Dunja »

Hallo Anja,
meine Indikationen (HET, Gesichtsepi und GaOP) waren jeweils nicht ganz eine DIN A4 Seite lang und hatten nichts extra gekostet.
Zu der Zeit war ich in der psychologischen Begleitung.
Sie beinhalteten die Diagnose (F64.0), begleitende Diagnosen und deren Stand und den Hinweis darauf, dass die Behandlung aus therapeutischer Sicht unumgänlich ist, sowie meiner Erinnerung nach, dass es keine Hinweise darauf gibt, dass die Diagnose nicht dauerhaft ist.
Leider habe ich aktuell keine Indikation greifbar.

Viele Grüße Dunja
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst.
(Zitat aus dem Film "Plötzlich Prinzessin")
Kerstin
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Re: Indikation zur Geschlechtsangleichenden OP

Post 10 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Anja hat geschrieben: Fr 9. Dez 2022, 13:35 .....
Bin ja nicht mehr so aktiv im Forum und war gerade etwas überfordert wo ich ich den Post am besten reinstelle...

.....
Grüße
die Anja
Grüß dich Anja
Zwar kann ich dir bei deinem Problem nicht weiterhelfen freue mich aber dich mal wieder zu sehen. 🌺

LG Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Re: Indikation zur Geschlechtsangleichenden OP

Post 11 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsi ihr Lieben,

vielen Dank für eure Rückmeldungen, ich werde das mal für meinen Therapeuten zusammenfassen. Der ist zwar Psychologe aber sollte doch trotzdem hinbekommen, 1-2 Seiten zu dem Thema zu schreiben.
Mal gucken wie es weiter geht, ich kann euch ja auf dem Laufenden halten (moin)

Grüße
die Anja
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Re: Indikation zur Geschlechtsangleichenden OP

Post 12 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Anja hat geschrieben: Mo 12. Dez 2022, 13:53 Moinsi ihr Lieben,

vielen Dank für eure Rückmeldungen, ich werde das mal für meinen Therapeuten zusammenfassen. Der ist zwar Psychologe aber sollte doch trotzdem hinbekommen, 1-2 Seiten zu dem Thema zu schreiben.
Mal gucken wie es weiter geht, ich kann euch ja auf dem Laufenden halten (moin)

Grüße
die Anja
Hallo Anja,

Schön wieder mal etwas von dir zu hören, bzw lesen.
Erkundigen dich vorher ob die Indikation von deinem Psychologen anerkannt wird.
Bei Céline wurde die Indikation des Psycholgen damals abgelehnt, sie musste sich einen Psychiater suchen.

LG Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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Re: Indikation zur Geschlechtsangleichenden OP

Post 13 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsi (moin)
Tatjana_59 hat geschrieben: Mo 12. Dez 2022, 16:35 Bei Céline wurde die Indikation des Psycholgen damals abgelehnt, sie musste sich einen Psychiater suchen.
Echt jetzt? Der MDK spricht dem Psychologen die Qualifikation dafür ab? Na da bin ich ja mal gespannt.
Soll ja nicht langweilig werden...

Grüße
die Anja
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Re: Indikation zur Geschlechtsangleichenden OP

Post 14 im Thema

Beitrag von Aria »

Anja hat geschrieben: Di 13. Dez 2022, 11:46 Moinsi (moin)
Tatjana_59 hat geschrieben: Mo 12. Dez 2022, 16:35 Bei Céline wurde die Indikation des Psycholgen damals abgelehnt, sie musste sich einen Psychiater suchen.
Echt jetzt? Der MDK spricht dem Psychologen die Qualifikation dafür ab? Na da bin ich ja mal gespannt.
Soll ja nicht langweilig werden...
Das geht aus den Leitlinien des MDS hervor. Ich empfehle die durch zu lesen. Wenn du allerdings Lust auf eine Ablehnung hast und dich mit deiner KK rumärgern willst, lässt du es drauf ankommen. Soll ja Leute geben die Spaß an sowas haben (-:
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Re: Indikation zur Geschlechtsangleichenden OP

Post 15 im Thema

Beitrag von Dietlind »

WPATH, an das sich die deutsche Regelung anschließt, schreibt vor, dass die Indikation von einem behandelnden Psychologen UND einem Psychiater, der eine Doktortitel haben muss, erstellt werden muss.

Linde
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