BZ| Wer sind die Täter, die homosexuelle Menschen angreifen?
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Anne-Mette
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Jaddy
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Re: BZ| Wer sind die Täter, die homosexuelle Menschen angreifen?
Oha! Keine Quellen angegeben, nur ein paar Punkte rausgezogen, keine echten Zusammenhänge oder Reflektionen. Stattdessen ein paar Behauptungen über Äusserungen der Opfer, die in der Quelle nicht drin stehen.
Hier ist die Quelle: https://www.lsbti-monitoring.berlin/de/monitoring/
PDF: https://www.lsbti-monitoring.berlin/wp- ... refrei.pdf
Eindeutig ist: Die Tatverdächtigen/Beschuldigten sind zu 90% männlich, zu 79% bereits polizeilich in Erscheinung getreten. Und sie sind tendenziell jünger als die Gesamtbevölkerung (Alter 33 vs 42).
70% haben die deutsche Staatsbürgerschaft. Das sind 10 Prozentpunkte Unterschied zur Berliner Gesamtbevölkerung (20% "Auslanderanteil").
Dabei ist aber die unterschiedliche Demografie nicht berücksichtigt, sprich: der Anteil mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit ist in der jüngeren Bevölkerung höher.
Ich habe keine genauen Zahlen, aber zum einen sind 10 Prozentpunkte bei Delikten mit hohem Dunkelfeld fast schon statistische Streubreite, zum anderen könnten die allein durch die Altersstruktur bereits kompensiert werden.
Aus dem Bericht selbst, der insgesamt sehr interessant ist, auch wegen der Gastbeiträge, geht letztlich folgendes hervor:
Laut offizieller Statistik geht Gewalt gegen LSBTIQIA+ in Berlin aus vor allem von Männern zwischen 15 und 40 und zwar ohne andere signifikante Merkmalshäufung. Es ist ein Breitenproblem junger Männer. How not surprising at all.
Der Bericht hat aber Schwächen und tatsächlich könnte das soziale Umfeld der Beschuldigten mal soziologisch aufgearbeitet werden. Das ist aber keine Frage einer Polizeistatistik. Das können sie nicht und das sollen sie auch nicht.
Mich würde auch mal folgendes interessieren: Die Opfer werden nach Geschlecht aufgeschlüsselt, aber es steht nirgendwo, welches genau sie tatsächlich verwenden und ob das einheitlich ist. Also: Wo werden trans Frauen und nichtbinäre AMAB Personen vor/ohne PÄ gezählt?
Hier ist die Quelle: https://www.lsbti-monitoring.berlin/de/monitoring/
PDF: https://www.lsbti-monitoring.berlin/wp- ... refrei.pdf
Eindeutig ist: Die Tatverdächtigen/Beschuldigten sind zu 90% männlich, zu 79% bereits polizeilich in Erscheinung getreten. Und sie sind tendenziell jünger als die Gesamtbevölkerung (Alter 33 vs 42).
70% haben die deutsche Staatsbürgerschaft. Das sind 10 Prozentpunkte Unterschied zur Berliner Gesamtbevölkerung (20% "Auslanderanteil").
Dabei ist aber die unterschiedliche Demografie nicht berücksichtigt, sprich: der Anteil mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit ist in der jüngeren Bevölkerung höher.
Ich habe keine genauen Zahlen, aber zum einen sind 10 Prozentpunkte bei Delikten mit hohem Dunkelfeld fast schon statistische Streubreite, zum anderen könnten die allein durch die Altersstruktur bereits kompensiert werden.
Aus dem Bericht selbst, der insgesamt sehr interessant ist, auch wegen der Gastbeiträge, geht letztlich folgendes hervor:
Laut offizieller Statistik geht Gewalt gegen LSBTIQIA+ in Berlin aus vor allem von Männern zwischen 15 und 40 und zwar ohne andere signifikante Merkmalshäufung. Es ist ein Breitenproblem junger Männer. How not surprising at all.
Der Bericht hat aber Schwächen und tatsächlich könnte das soziale Umfeld der Beschuldigten mal soziologisch aufgearbeitet werden. Das ist aber keine Frage einer Polizeistatistik. Das können sie nicht und das sollen sie auch nicht.
Mich würde auch mal folgendes interessieren: Die Opfer werden nach Geschlecht aufgeschlüsselt, aber es steht nirgendwo, welches genau sie tatsächlich verwenden und ob das einheitlich ist. Also: Wo werden trans Frauen und nichtbinäre AMAB Personen vor/ohne PÄ gezählt?