darialena hat geschrieben:"Ich bedaure nicht was ich getan, sondern nur, was ich nicht getan habe." Ich weiß nicht, wer diesen Ausspruch geprägt hat, aber er hat viel Wahres. Was ist im Leben wirklich wichtig? Manchmal bedauert man Versäumnisse erst auf dem Sterbebett.
Fünf Dinge, die Sterbende bedauern
Ich lerne daraus, daß es wichtig ist, seine Lebenszeit zu nutzen, sich nicht zu verstecken, "sein Leben zu leben", so wie man es möchte.
Ich lerne weiter daraus, daß ich mir mehr Zeit für mich nehmen muß. Nicht Arbeit, nicht beruflicher oder gesellschaftlicher Erfolg, Geld oder Ansehen sind wichtig, sondern wie ich mich fühle.
Meine Gefühle drücke ich aus, indem ich zu meiner Umgebung, zu meinen geliebten Menschen so bin, wie ich bin. Ich verstelle mich nicht. Mich gibts nur im Paket: mit meiner ganzen Unvollkommenheit, meinen Fehlern und Schwächen. Wer mich nicht will, muß mich ja nicht kennen.
Am Ende seines Lebens versteht man den Spruch: "Das letzte Hemd hat keine Taschen" Nicht Ruhm und Reichtum sind es, die von einem Menschen bleiben, es ist die liebevolle Erinnerung an ihn. "Der Mensch stirbt zweimal" sagte Bruno H. Bürgel sinngemäß, zuerst stirbt der Mensch physisch. Das ist nicht schlimm, denn er lebt ja weiter in der Erinnerung derer, die ihn gekannt und geliebt haben. Wenn er vergessen ist, stirbt er zum zweiten mal, dann entgültig. Liebe und Freundschaft, der Kontakt zu anderen Menschen sind das A und O des Lebens. Alles andere, materielle, ist nur Beiwerk...
"Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein!" Dazu kann ich nur sagen: tu jeden Tag etwas dafür, daß Du glücklich bist. Und sei es nur ein winziges Stückchen...
GLG darialena