radioeins | Der Paragraf und Ich
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Anne-Mette
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radioeins | Der Paragraf und Ich

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Einige Beiträge zum Thema Schwangerschaftsabbruch: https://www.radioeins.de/themen/_/der-paragraf-und-ich/
Michi
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Re: radioeins | Der Paragraf und Ich

Post 2 im Thema

Beitrag von Michi »

Ich kann es nach wie vor nicht nachvollziehen, dass sich man sich aus ethischen Gründen verweigert, Behandlungsmethoden für Schwangerschaftsabbrüche zu lernen.

Wer sich als Arzt so entscheidet, setzt sich nicht einfach nur für ungeborenes Leben ein, sondern stellt pauschal den Fötus über das Leben der Frau. Im Ernstfall verweigert er damit seiner Patientin eine lebensrettende Behandlung, und verstößt so gegen seinen Berufsethos.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Karla
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Re: radioeins | Der Paragraf und Ich

Post 3 im Thema

Beitrag von Karla »

Aus dem Link:

Eine von ihnen war Beatrice S. Sie war eine der Mitbegründerinnen der Beratergruppe -§218, die Fahrten für schwangere Frauen in die Niederlande organisierte. Auf einer dieser Fahrten, die sie regelmäßig begleitet, ließ sie selbst einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen. Ein Kind wäre für sie damals unvorstellbar gewesen. Heute bereut sie den Abbruch. Sie war viermal schwanger. Dreimal habe sie einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen, das vierte Kind habe sie behalten wollen, aber dann verloren.

Ihr Mann und sie hätten gern Kinder gehabt, aber das sei leider nach ihren Schwangerschaftsabbrüchen nicht mehr möglich gewesen. Trotzdem sei Beatrice S. stolz darauf, vielen anderen Frauen bei sicheren Abbrüchen geholfen zu haben, die sie ohne die sogenannten "Hollandfahrten" nicht gehabt hätten.

...

Fazit:

Fristenlösung: NÖ!
Abbruch "per Kleiderbügel": NEVER EVER AGAIN!

...das Dilemma kenne ich auch...
...die Tochter ist inzwischen ü40! - die Ehe besteht allerdings nicht mehr...

LG Karla
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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