ARD-Themenwoche und die Frage nach dem "Wir" und was unsere Gesellschaft zusammenhält
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Anne-Mette
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ARD„Themenwoche und die Frage nach dem "Wir" und was unsere Gesellschaft zusammenhält

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

die ARD-Themenwoche fragt ja derzeit nach dem "Wir" und was unsere Gesellschaft zusammenhält.

Passend dazu wurde kürzlich die Ausstellung "Solidarisches Berlin - Wunsch oder Wirklichkeit?" am Amerika-Haus in Berlin eröffnet. Konzepte und Inhalte: Christine Mueller.
Die Themen umfassen etwa: Arbeit, Wohnen, Migration, Gesundheit...
Die Open-Air-Ausstellung ist für zwei Jahre zu sehen (direkt neben dem c/o-Berlin, dort ist übrigens aktuell eine Ausstellung zu "Queerness in Photography" zu sehen).

Weitere Informationen unter:

https://www.berlin.de/politische-bildun ... 903568.php
Ulrike-Marisa
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Re: ARD„Themenwoche und die Frage nach dem "Wir" und was unsere Gesellschaft zusammenhält

Post 2 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin,

..das ist wirklich eine zentrale Frage für unsere Zukunft der Gesellschaft. Ich wohne auf dem Lande in der Nähe einer kleinen Kreisstadt. Der Zusammenhalt auf dem Dorf ist immer noch begründet in der Feuerwehr und den örtlichen Vereinen und den persönlichen Kontakten untereinander und zeigt sich in gut besuchten dörflichen Festen. Mittlerweile leben nach Einweisung durch das Amt auch etliche Familien mit Migrationshintergrund im Dorf, mit einigen aufgeschlossenen von ihnen gibt es gute und freundschaftliche Kontakte, andere leben in ihrer Parallelwelt, die uns unverständlich und verschlossen bleibt, sie missbrauchen auch in gewisser Weise das Gastrecht, das unser Land ihnen bietet, indem sie unsere Regeln und Gesetze ablehnen und auch so handeln. Vielfältige Beispiele stehen nun fast täglich in den Medien. Das kann auf dem Dorf schon sozialer Sprengstoff sein, wenn diese Mitbewohner uns dann auch noch ständig als Rassisten beschimpfen, wenn wir sie mal auf ihr unangepasstes Verhalten ansprechen. Das ist meine persönliche Erfahrung und ich wohne neben der Migrantenunterkunft des Amtes in unserem Dorf. Gefühlt gilt überall das St. Floriansprinzip: verschon mein Haus, zünd andre an... Ich denke, dass der Zusammenhalt in der Gesellschaft auch hier auf dem Dorf gefährdet ist, wenn die Menschen sich durch Dinge wie Krieg, Inflation und mangelnde Information überfordert fühlen. Ich denke, dass das ein ganz schwieriges Thema ist und es je nach persönlicher Situation auch individuell unterschiedlich wahrgenommen und behandelt wird. Den Königsweg hat hier niemand, weder wir noch die Politiker.

Grüße, Ulrike-Marisa
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