FINK.Hamburg | Der kleinste gemeinsame Nenner
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Anne-Mette
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FINK.Hamburg | Der kleinste gemeinsame Nenner
FINK.HAMBURG forscht nach, ob sich die unterschiedlichen Perspektiven auf diversitätssensible Sprache vereinen lassen.
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Re: FINK.Hamburg | Der kleinste gemeinsame Nenner
Das Beispiel mit den 99 Ärztinnen, bei dem ein männlicher Kollege um die Ecke kommt, ist wirklich gut. Das muss ich mir für künftige Diskussionen merken. Und dass es die Wissenschaftlerinnen in den Duden geschafft haben, ist auch hilfreich.
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Michi
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Re: FINK.Hamburg | Der kleinste gemeinsame Nenner
Ich finde es der Debatte nicht zuträglich, dass aus ideologischen Gründen immer wieder Falschbehauptungen konstruiert werden.
Richtig ist:Für sie besteht das Wort aus einem explizit männlichen Stamm und der weiblichen Endung "innen".
- Der Wortstamm ist generisch männlich.
- Eine explizit männliche Form existiert im Deutschen i.d.R. nicht, weshalb das männliche Geschlecht im Zweifelsfall nur über einen Umweg angegeben werden kann, etwa: "Der männliche Schüler."
- Die Endung "innen" kennzeichnet die explizit weibliche (Mehrzahl-)Form des Wortes.
Falsch! Wenn man das generische Maskulinums formal als sprachlich korrekt akzeptiert, bedeutet das, dass es alle unabhängig von ihrem Geschlecht einbezieht. Folglich kann das "Genderzeichen" keine weiteren Gruppen einbeziehen.Offiziell mag das generische Maskulinum sprachlich korrekt sein, inhaltlich wäre es aber anders sinnvoller: Eine Schreibweise mit Genderzeichen bezieht nämlich im Gegensatz zum generischen Maskulinum gleich drei Gruppen mit ein.
Neben den genannten, sehr realen Problemen der nicht gegebenen Barrierefreiheit erlebe ich, dass das Genderzeichen/Glottisschlag beim Sprechen öfter weggelassen und damit die explizit weibliche Form ausgesprochen wird. Das führt von der vermuteten/behaupteten Ausgrenzung aller nicht männlichen Menschen zur ausdrücklichen Ausgrenzung aller nicht weiblichen Menschen. Das war ja wohl nicht gewollt?! Oder vielleicht doch?Das Problem mit den Genderzeichen
Traurig zu lesen, dass Frau Pusch in der Sackgasse feststeckt, und der Ausweg darin sucht, noch tiefer in diese hinein zu marschieren.Die Erfinderin des Glottisschlag, Luise F. Pusch, sieht beim Genderstern Probleme. [...]
Stattdessen schlägt sie ein eigenes, verbindenes Zeichen vor: [...]
Ab hier zeigt sich bis zum Ende des Artikels die Hilflosigkeit und Zerrissenheit. Man hat eine Baustelle aufgemacht, ohne sich über die Konsequenzen im Klaren gewesen zu sein. Und jetzt bekommt man (nachvollziehbar) nicht mehr aus der Nummer heraus, ohne sein Gesicht zu verlieren. Deswegen versucht man, immer mehr und immer weiter zu machen. Und das sehe ich als das eigentliche Problem, denn damit werden die Gegenreaktionen, wird der Schaden immer größer, und das Setback wird am Ende deutlich schlimmer ausfallen.Auf der Suche nach einem Kompromiss
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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