Ungeplantes Outing - Erfahrungen, Empfehlungen
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Lebensplanung, Standorte
Maike
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Ungeplantes Outing „ Erfahrungen, Empfehlungen

Post 1 im Thema

Beitrag von Maike »

Hallo zusammen,

mich würde interessieren, wie Eure Erfahrungen und Empfehlungen in folgender Situation sind:

Ich lebe ja immer mehr meine weibliche Identität aus, bin aber bisher nur im engsten Familienkreis geoutet. Wenn ich nun mit meiner Frau en femme unterwegs bin, besteht durchaus die Möglichkeit, dass uns Nachbarn, Freunde, Arbeitskolleg:innen etc. begegnen. Mich alleine würden sie wohl nicht erkennen - aber sie würden sicherlich meine Frau erkennen und ansprechen. Und dann stellt sich die Frage, was sagt die "weibliche Begleitung" - also ich? Mich als Ihre Freundin vorzustellen ist unglaubwürdig und bei näherer Betrachtung würde ich dann doch wohl erkannt. Ich müsste also spontan und in der Öffentlichkeit meine Transidentität erklären. Ganz toll....

Sicherlich werde ich das Outing nach und nach erweitern. Aber in der jetzigen Situation sprechen verschiedene Gründe gegen ein breites Outen.

Wie habt Ihr es in dieser Phase gehandhabt? Hattet Ihr ähnliche Erlebnisse ? Was wäre Eure Empfehlung? Was sage ich - was sagt meine Frau?

Lieben Dank im Voraus!
LG Maike
Es ist wie es ist. Aber es wird, was du daraus machst!
Magdalena
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Re: Ungeplantes Outing „ Erfahrungen, Empfehlungen

Post 2 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo Maike,

keine ganz leichte Aufgabe. Irgendwann wird es sicher nicht mehr zu verheimlichen sein. Warum nicht die Katze aus dem Sack lassen. Was hast Du zu verlieren? Im Gegenteil, so ersparst Du Dir das Gerede hinter Deinem Rücken. Gut geredet wird trotzdem. Doch nimmst Du Ihnen den Wind aus den Segeln Dich angreifbar zu machen.

Was willst Du Deinen Kollegen und Kolleginnen auf der Arbeitsstelle sagen, wenn sie Dir erzählen, sie haben Deine Frau, vielleicht Händchen haltend mit einer anderen Frau gesehen. Gleiches gilt für die Nachbarschaft. Wichtig finde ich, dass Du darüber mit Deiner Frau sprichst. Auch sie kann später sich erklären müssen. Zu dumm, wenn Ihr Euch widersprecht.

Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
Lavendellöwin
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Re: Ungeplantes Outing „ Erfahrungen, Empfehlungen

Post 3 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Hmmm,

da ist es wirklich schwer etwas zu sagen. Tipps wenn man das Umfeld nicht kennt sind, ich sage
mal, mindestens problematisch.

Ich erinner mich an eine ganz frühe Begebenheit als ich mich auf den Weg machte.
Da habe ich mal im Gespräch mit den Nachbarn ganz kleinlaut erwähnt
"Es kann sein, das ich manchmal als Frau wahrgenommen werde". Dann kam aus einer
Ecke "Sag mal wundert dich das?"

Ab da war es im Grunde kein outen mehr, sondern ein ich erzähle über mich und das tat ich gerne.
Manchmal auch heute noch, denn befreit reden zu können macht so vieles so viel leichter.
Ich habe schon so oft gehört und "wie geht es dir mit den Hormonen?" und "war die OP jetzt eigentlich schon?".
Ja das nervt andere mich nicht ich find das kein bisschen schlimm-aber auch deshalb weil ich
auch mal undiplomatische Fragen stelle oder in Fettnäpfchen trete.
So what, so bin ich. Das kennen ja auch einige hier von mir.

Nein, mach dir keinen bestimmten Satz zu eigen Maike, sei einfach spontan so wie es grade passt,
sag was du denkst, sag was du fühlst.

Alles Liebe Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Dunja
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Re: Ungeplantes Outing „ Erfahrungen, Empfehlungen

Post 4 im Thema

Beitrag von Dunja »

Hallo Maike,

hmmmm, schwirig.

Mein System hilft dir wohl nicht.
Ich bin offiziell geoutet in der Familie, teile davon hatten ein Problem damit.
Ich habe mich, unfreiwillig, getrennt.
Dann habe ich mir einen neuen Job gesucht, fast 100 km entfernt.
Da, in Friedrichshafen, habe ich bis zu meinem Umzug fast 1,5 Jahre tolle, lockere Wochenenden verbracht.
Die Tatsache, dass ich meine alte Heuímat verlassen habe, hat eininge in der Familie beruhigt. Mir war aber klar, das spricht sich herum.
Ein Wunder? In einem Ort mit nicht einmal 3000 Einwohnern.
Die Familie war beruhigt, es hat sich herumgesprochen, einmal den Ort entlang von oben nach unten, einmal von unten nach oben.
Ich bin nicht präsent, ich stolpere niemandem über die Füße und alles ist ruhig.
Ich habe nun 1 Job, statt 3 davor.
Habe eine liebe Freundin gefunden.
Alles richtig gemacht.
Ich bin Happy.

Klar, hin und wieder habe ich zwangsweise Kontakt, i.d.R. telefonisch zu früheren Bekannten, da sage ich einfach, hier ist Dunja ....., Du kennst mich noch als .... .... .
LG Dunja
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst.
(Zitat aus dem Film "Plötzlich Prinzessin")
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Re: Ungeplantes Outing „ Erfahrungen, Empfehlungen

Post 5 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Hallo Maike,

Autsch, ein ungeplantes Outing geht immer irgendwie in die Hose. Da kommen blöde Fragen, du verstrickst dich in irgendwelchen Notlügen usw.
Meine Erfahrung ist, dass ein geplantes Outing zwar aufregender, aber weniger stressig ist. Im Büro gehen z.B. coronabedingt Einzelgespräche, zuerst mit dem Chef, dann mit den Kollegen. Ich kenne jemand, der zusätzlich in der Mitarbeiterzeitung in dem Großbetrieb in dem er arbeitet, ein öffentliches Outing gemacht hat. In der Familie sind geplante Outings m.E. nach besser, aber du darfst nicht erwarten, dass die Familie HURRA schreit. In meinem Fall kam es zum Kontaktabbruch von meiner Seite aus.
Nach meinem geplanten Outing fühlte ich mich viel freier. Die Angst vor einem ungeplanten Outing hat mich hingegen gelähmt.
Anfeindungen kann es z.B. in der Nachbarschaft trotzdem geben. Ich war durch einen Nachbarn plötzlich mit einer versuchten Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses konfrontiert. Das ging dann aber für den Nachbarn nach hinten los. Nach 2 Jahren hatten sich alle daran gewöhnt und heute bin ich einfach nur die Frau M.

Liebe Grüße
Manuela
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
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Re: Ungeplantes Outing „ Erfahrungen, Empfehlungen

Post 6 im Thema

Beitrag von Michi »

Hallo Maike,

es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, mit der Situation umzugehen, und niemand kann dir am Ende sagen, was für die die richtige ist. Daher kann das hier nur eine Sammlung von Ideen und Wegen anderer sein.

Vor 12 Jahren, als ich mich meine damalige Partnerin vor die Tür bringen wollte, hatte sie auch das Problem der Entdeckung erkannt, und kam von sich aus mit dem Vorschlag, ebenfalls eine Perücke zu tragen, um so ein ungeplantes Outing möglichst zu vermeiden.

Natürlich wäre es besser, wenn es gar nicht die Gefahr eines ungeplanten Outings geben kann.


Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: Ungeplantes Outing „ Erfahrungen, Empfehlungen

Post 7 im Thema

Beitrag von Karla »

Liebe Maike,
ich habe mich im vorhandenen Wohnumfeld "auf die andere Seite rübergemogelt": (wohne hier seit fast 30 Jahren)
Stiefelette 50mm Blockabsatz schwarz
Haare wachsen lassen, 2. Ohrstecker, dann rechts, den linken hatte ich schon fast 20 Jahre
Damenjeans
irgendwann Rock, dann Strickkleid mit Leggings
parallel dann HET, auffälligerer Ohrschmuck...
...dann ein Damenstiefel, Accessoires wie Kette, Loop

...anfangs homophobe Bemerkungen mit "ein bißchen bi schadet nie" gekontert
...dann den weiblichen Anteil zugegeben
...und dann ein "a" an den alten Vornamen drangehängt, als Cup AA erreicht war - Cup D glaubt mir eh keiner:
ich bin jetzt Karla, (das war nicht immer so)

...Irgendwann mußt Du da durch, wenn Du nicht weiter Versteck spielen willst!
(Auch wenn ich jetzt wieder Haue kriege: Tessa hat das Ding im bayrischen Landtag durchgezogen: zunächst weibliche Seite eingeräumt, kurz darauf dann den Kerl aufgegeben!)

Zusammen schafft Ihr das!

LG Karla
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Re: Ungeplantes Outing „ Erfahrungen, Empfehlungen

Post 8 im Thema

Beitrag von betty123 »

Maike hat geschrieben: Mo 31. Okt 2022, 19:46 Wie habt Ihr es in dieser Phase gehandhabt?
Ich bin noch immer in dieser Phase -
Für mich denke ich wird es Schritt für Schritt in die weibliche Welt weitergehen.
Lieber werde ich mich selbst outen als unfreiwillig geoutet zu werden.
Das gibt auch anderen die Möglichkeit mich darauf hin anzusprechen.
Und mir die Möglichkeit mich über Themen wie Makeup und weiblich Kleidung zu reden.
Und ja auch Tipps zur Zusammenstellung meiner Kleidung sind erwünscht
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Re: Ungeplantes Outing „ Erfahrungen, Empfehlungen

Post 9 im Thema

Beitrag von Account gelöscht »

Maike hat geschrieben: Mo 31. Okt 2022, 19:46 Wenn ich nun mit meiner Frau en femme unterwegs bin, besteht durchaus die Möglichkeit, dass uns Nachbarn, Freunde, Arbeitskolleg:innen etc. begegnen.
Scheinbar kommt das ja vor, dass ihr zusammen unterwegs seid. Da stelle ich mir die Frage, was sagt die Frau zu Deinen Bedenken? Hat sie vielleicht eine ganz einfache Lösung, während du dir den Kopf zerbrichst?
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Re: Ungeplantes Outing „ Erfahrungen, Empfehlungen

Post 10 im Thema

Beitrag von Aria »

Maike hat geschrieben: Mo 31. Okt 2022, 19:46 Ich müsste also spontan und in der Öffentlichkeit meine Transidentität erklären
Müssen musst du gar nix! Du kannst doch sagen, dass du es ihnen gerne mal in Ruhe erklären kannst...
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Re: Ungeplantes Outing „ Erfahrungen, Empfehlungen

Post 11 im Thema

Beitrag von Maike »

Herzlichen Dank für Eure hilfreichen Rückmeldungen!

Ein aktives Outing von meiner Seite steht sicherlich an. Dass das die bessere Variante ist, ist mir/uns klar. Nur in der aktuellen Phase ist es - aus vielfältigen und nicht änderbaren Gründen - noch nicht möglich.

Bisher waren meine Frau und ich bewusst nicht in heimischer Umgebung gemeinsam unterwegs. Da war die Wahrscheinlichkeit auf Bekannte zu stoßen eher gering. Meine weibliche Identität drängt aber immer mehr in den normalen Alltag und eine Begegnung mit Nachbarn (beim Haus verlassen oder Ankommen) und Bekannten steigt daher deutlich an. Das ist meiner Frau und mir bewusst geworden und wir sind uns noch etwas unsicher, wie man dann in diesen Situationen reagieren kann. Wahrscheinlich muss man grundsätzlich spontan reagieren - auch abhängig, wen man wo trifft. Sind es eher weitläufige Bekannte oder gute Freunde, denen man dann später mehr erzählen kann.

Wir wollten aber nicht ganz unvorbereitet in eine solchen Situation geraten. Daher sind Eure Erfahrungen für uns so wertvoll und hilfreich. Auf manche Lösungen/Reaktionen kommt man eben nicht - auch wenn sie manchmal so einfach aussehen.
Daher noch einmal vielen lieben Dank!
LG Maike
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Re: Ungeplantes Outing „ Erfahrungen, Empfehlungen

Post 12 im Thema

Beitrag von Yasmine »

Hmmm... darf ich vielleicht noch eine Idee in den Raum werfen? Vielleicht einfach gar nicht outen. Also einfach so leben. Man kann doch einfach mit den Nachbarn ganz normal reden. Dann bist du halt Frau. Ist doch egal. Deine Frau wird ja das "sie" (also nicht er) benutzen und ggf. deinen Namen sagen. Reicht doch, oder? Wir leben in einer aufgeklärten Welt, sie werden sich halt ihre Gedanken machen und die sollten hoffentlich richtig sein. Also mein Tipp: Einfach so tun, als wäre alles normal, ist es ja auch...
LG
Yasmine
MiriamR
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Re: Ungeplantes Outing „ Erfahrungen, Empfehlungen

Post 13 im Thema

Beitrag von MiriamR »

Also ich gehe mit diesem Thema grundsätzlich offensiv um.
Ich habe bis vor kurzem eine berufliche Weiterbildung gemacht und als ich mich vorgestellt habe immer dazugesagt, "Ja, ich bin Trans, wenn ihr Fragen dazu habt, jederzeit."
Genauso habe ich es gehalten in Anschreiben bei Bewerbungen. Frei heraus ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen.
Morgen starte ich in einen neue berufliche Zukunft, als Frau.

Was andere Menschen um mich herum darüber denken, ist deren Problem.
Ich habe mich, in Absprache mit meiner Frau damals, dazu entschieden den Rest meines Lebens
als Frau zu verbringen und dann mach ich das auch.
Einige Monate danach ist sämtliche Herrenkleidung im Altkleidercontainer verschwunden.
Seit dem geht es mir einfach blendend. Keine depressiven Phasen mehr, ausgeglichen, entspannt und gut gelaunt.

mit weiblichem Gruß )))(:

Miriam
Have fun.....always.
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Re: Ungeplantes Outing „ Erfahrungen, Empfehlungen

Post 14 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Yasmine hat geschrieben: Di 1. Nov 2022, 19:19 Also mein Tipp: Einfach so tun, als wäre alles normal, ist es ja auch...
Sicher nicht der schlechteste Vorschlag ... Warum müssen wir uns erklären ? Wenn es jemand wissen will, kann er/sie ja fragen. Meine Nachbarin erklärt mir ja auch nicht, dass sie eine Frau ist. Und vielleicht ist es für die Anderen ja einfach auch egal ...

Wir sind so oft einfach nur Opfer unseres Kopfkinos ...
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
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Re: Ungeplantes Outing „ Erfahrungen, Empfehlungen

Post 15 im Thema

Beitrag von Maike »

Yasmine hat geschrieben: Di 1. Nov 2022, 19:19 Vielleicht einfach gar nicht outen. Also einfach so leben.
"¦..Also mein Tipp: Einfach so tun, als wäre alles normal, ist es ja auch...
Grundsätzlich gebe ich Euch Recht! Lebe ich meine weibliche Identität aus, sehe ich keinen Anlass von mir aktiv zu erklären, dass ich trans bin. Sollte sich aber ergeben, dass dies ein Thema bei mir ist, kann ich auch recht ungezwungen damit umgehen und erkläre gerne meine Situation. Damit habe ich bisher nur positive Reaktionen und ehrliches Interesse erlebt. Sicherlich können wir auch etwas dazu beitragen, dass Transidentität mit all ihren Ausprägungen eine Normvariante und somit ganz normal ist!

Hintergrund meiner Frage war aber, begegne ich (enger befreundeten) Nachbarn, Bekannten etc., die mich bisher als Mann kennen und mich nun ungeplant als Frau zum ersten Mal erleben, muss ich wohl oder übel reagieren. Über diese für beide Seiten etwas überraschende Situation mache ich mir aktuell Gedanken. Ich würde gerne selbst entscheiden, wann ich wem von meiner Transidentität erzähle. Bei guten Freunden kann man ein ausführliches Gespräch sicherlich in einem dann besser passenden Rahmen nachholen. Bei weniger engen Beziehungen (Nachbarn, Bekannte vom Sport etc.) wird ein Verlagern nicht so leicht möglich sein und man wird sich dann - in einer evtl. ungünstigen Situation - erklären dürfen/müssen. Das finde ich nicht optimal und wollte daher mal hören, ob Ihr auch solche Situationen hattet und wie Ihr damit umgegangen seid.

LG Maike
Es ist wie es ist. Aber es wird, was du daraus machst!
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