Mein Weg - # 17
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Liebe Anne-Mette,
Danke für den Hinweis. Doch zielt meine Achterbahnfahrt der Gefühle in eine ganz andere Richtung. Viele Jahre habe ich mir etwas vorgemacht und auch in Stein gemeißelt.
Und gerade merke ich, dem ist nicht so. Ich brauche auf niemanden mehr Rücksicht nehmen. Klingt blöd in diesem Moment, ist aber so. Ich habe heute mit einer Freundin, welche mich sehr lange kennt, telefoniert. Sie meinte , es ist dein Leben. Ich war lange für meine Eltern da. Jetztist es aber wirklich Zeit, so zu leben wie ich mich.
Ich weiß, auf mich wartet ein harter und nochmals steiniger Weg. Und egal was am Ende herauskommt. Ich bin jetzt bereit diesen Weg in Angriff zu nehmen.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Danke für den Hinweis. Doch zielt meine Achterbahnfahrt der Gefühle in eine ganz andere Richtung. Viele Jahre habe ich mir etwas vorgemacht und auch in Stein gemeißelt.
Und gerade merke ich, dem ist nicht so. Ich brauche auf niemanden mehr Rücksicht nehmen. Klingt blöd in diesem Moment, ist aber so. Ich habe heute mit einer Freundin, welche mich sehr lange kennt, telefoniert. Sie meinte , es ist dein Leben. Ich war lange für meine Eltern da. Jetztist es aber wirklich Zeit, so zu leben wie ich mich.
Ich weiß, auf mich wartet ein harter und nochmals steiniger Weg. Und egal was am Ende herauskommt. Ich bin jetzt bereit diesen Weg in Angriff zu nehmen.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Lavendellöwin
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Re: Mein Weg
Liebe Magdalena,Magdalena hat geschrieben: Fr 7. Okt 2022, 17:43 ich weiß, auf mich wartet ein harter und nochmals steiniger Weg. Und egal was am Ende herauskommt. Ich bin jetzt bereit diesen Weg in Angriff zu nehmen.
ich verfolge deinen Weg nur ab und an, aber das macht nichts.
Du möchtest also ein neues Kapitel im Buch deines Lebens schreiben-dafür drücke ich dir
alle Daumen und noch mehr..
nein, es ist nicht immer leicht. Aber trotzdem würde ich nicht wieder umkehren, egal was
passiert und ich hoffe auch dir wird es einmal so gehen.
Ich hatte damals als mir klar war wie es für mich weitergehen soll, auch früh meinen Hausarzt
eingebunden und er hat mir bei allem Unterstützung zugesagt. Das Versprechen hat er nie
gebrochen obwohl er mich wohl auch nie ganz verstanden hat.
Du wirst auf die eine oder andere Person treffen der es so geht, sei dann deswegen nie
böse oder verbittert.
Wie auch immer, du bist nicht alleine und du weisst das du hier alles fragen darfst
Alles Liebe Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Anne-Mette
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Re: Mein Weg
Das gibt dir eine ganz neue Verantwortung für dich selbst!Magdalena hat geschrieben: Fr 7. Okt 2022, 17:43 es ist dein Leben. Ich war lange für meine Eltern da. Jetztist es aber wirklich Zeit, so zu leben wie ich mich.
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Violetta Arden
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Re: Mein Weg
Liebe Magdalena,
Bin jetzt wieder mehr zufällig auf Deinen Weg gestoßen - zuerstmal ein herzliches Beileid - Du brauchst Dir keine Vorwürfe zu machen - Du hast Dich, wie ich es so mitbekommen habe, ja intensiv um Deine Eltern gekümmert - und nun ist Dein Weg frei - nach einer gewissen Trauerzeit wirst Du ihn gehen - da bin ich mir sicher.
Alles Liebe und Gute
Violetta
Bin jetzt wieder mehr zufällig auf Deinen Weg gestoßen - zuerstmal ein herzliches Beileid - Du brauchst Dir keine Vorwürfe zu machen - Du hast Dich, wie ich es so mitbekommen habe, ja intensiv um Deine Eltern gekümmert - und nun ist Dein Weg frei - nach einer gewissen Trauerzeit wirst Du ihn gehen - da bin ich mir sicher.
Alles Liebe und Gute
Violetta
Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
Lebe Dein Leben.
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https://violettaarden9.blogspot.com/
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Andrea aus Sachsen
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Re: Mein Weg
.
Hallo Magdalena,
auch ich überbringe dir mein aufrichtiges Beileid.
Mögest du angesichts dieses Verlustes die Kraft finden, deinen Weg weiterzugehen!
Hallo Magdalena,
auch ich überbringe dir mein aufrichtiges Beileid.
Mögest du angesichts dieses Verlustes die Kraft finden, deinen Weg weiterzugehen!
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Claudia-67
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Re: Mein Weg
Hallo Magdalena,
Ein Ende ist auch ein Neuanfang.
Liebe Grüße
Claudia
Ich habe das vor drei Jahren alles erlebt. Einerseits war es ein Verlust, andererseits konnte ich die rund 20 Jahre vor mir her geschobene Transition endlich starten. Leider gab es einige Hindernisse, aber seit Ende März 2021 gibt es Claudia nun.Magdalena hat geschrieben: Fr 7. Okt 2022, 17:43
Ich weiß, auf mich wartet ein harter und nochmals steiniger Weg. Und egal was am Ende herauskommt. Ich bin jetzt bereit diesen Weg in Angriff zu nehmen.
Ein Ende ist auch ein Neuanfang.
Liebe Grüße
Claudia
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
und Danke für die lieben Worte. Einiges wird bei mir jetzt länger dauern. Morgen möchte ich bei einem Mädel von unserm Stammtisch vorbeifahren. Sie möchte mir die Adresse eines Therapeuten geben. Damit ich starten kann, auf der Abzweigung zu einem neuen Weg. Was für mich zwar auf der Hand liegt, ich bin eine Frau, bedarf aber noch einiges um auch offiziell als Frau leben und arbeiten zu können. Ich möchte nicht mehr den Wechsel zwischen Arbeit als Mann und privat als Frau auftreten. Inzwischen konnte ich mich bei einer weiteren Kollegin outen. Auch in meinem Wohnumfeld beginne ich mich zu outen. Bei einer Damen, welcher ich den Pflegheimplatz zu verdanken habe, habe ich angefangen. Und sie hat es positiv aufgenommen. Und um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, von der Dame bekam ich den Tipp, wo möglicherweise ein Pflegeheimplatz frei ist. Um den Platz kümmern musste ich mich selber. Sobald ich mehr Zeit habe, schreibe ich noch meinen Urlaubsbericht zu Ende. Auch die angefangene Geschichte werde ich dann weiterschreiben.
Viele liebe Grüße von Magdalena
und Danke für die lieben Worte. Einiges wird bei mir jetzt länger dauern. Morgen möchte ich bei einem Mädel von unserm Stammtisch vorbeifahren. Sie möchte mir die Adresse eines Therapeuten geben. Damit ich starten kann, auf der Abzweigung zu einem neuen Weg. Was für mich zwar auf der Hand liegt, ich bin eine Frau, bedarf aber noch einiges um auch offiziell als Frau leben und arbeiten zu können. Ich möchte nicht mehr den Wechsel zwischen Arbeit als Mann und privat als Frau auftreten. Inzwischen konnte ich mich bei einer weiteren Kollegin outen. Auch in meinem Wohnumfeld beginne ich mich zu outen. Bei einer Damen, welcher ich den Pflegheimplatz zu verdanken habe, habe ich angefangen. Und sie hat es positiv aufgenommen. Und um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, von der Dame bekam ich den Tipp, wo möglicherweise ein Pflegeheimplatz frei ist. Um den Platz kümmern musste ich mich selber. Sobald ich mehr Zeit habe, schreibe ich noch meinen Urlaubsbericht zu Ende. Auch die angefangene Geschichte werde ich dann weiterschreiben.
Viele liebe Grüße von Magdalena
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
ich möchte weiter von meinem Urlaub berichten.
Die nächsten zwei Tage musste Gina fahren. Obwohl ich mich vorbereitet hatte, dass der Tag nicht mehr fern ist, an dem meine Mutti zu ihrer letzten Reise aufbricht, hat es mich kalt erwischt. Dachte ich doch, nach meinem Urlaub meine Mutti wiederzusehen. Nun wollte es jemand anders. Und ich bin Gina sehr dankbar, mir in diesen Tage eine Stütze gewesen zu sein.
Unser Ausflug an diesem Tag führte uns nach Marburg. Auf der Fahrt nach Marburg sahen wir ein Hinweisschild zu einem Kloster. Unser Gedanke war, auf der Rückfahrt das Kloster zu besichtigen. In der Nähe des Landgrafenschlosses stellte Gina das Auto ab. Wir wollen das Landgrafenschloss besichtigen. Das Landgrafenschloss thront über der Stadt Marburg. So können wir am Fuße des Schlosses den Blick auf Marburg in uns aufnehmen. Immer wieder wurde das Schloss im Laufe der Jahrhunderte umgebaut. Auch änderte sich in den Jahren immer wieder die Nutzung des Schlosses. Nach der Besichtigung machten wir noch einen Spaziergang durch den Schlossgarten. So eine Schlossbesichtigung verbraucht Kalorien. Was ist besser als in der Altstadt mit seinen vielem Fachwerkhäusern nach einer Gastlichkeit zu suchen. Den weg vom Burgberg in die Altstadt legten wir mit dem Auto zurück. Marburg ist auch eine Universitätsstadt. Dies machte sich in der Altstadt bemerkbar. Viele junge Menschen sind hier unterwegs. Und in einem der Lokale kehrten wir ein.
Weiter schlenderten wir an den vielen Fachwerkhäusern vorbei. Mich hat es sehr beindruckt. Auch fanden sich viele kleine Läden, welche Waren anboten, die nicht so häufig in anderen Städten zu finden sind.
Als letztes besuchten wir in Marburg die Elisabethkirche. Hier habe ich für meine Mutti eine Kerze angezündet. Auf der Rückfahrt wollten wir noch das Kloster besichtigen. Aber auf dem alten Klostergelände ist heute eine Klinik. Es soll aber einen klosterladen geben, welchen wir nicht gefunden habe. Also fuhren wir in unsere Ferienwohnung.
Viele liebe Grüße von Magdalena
ich möchte weiter von meinem Urlaub berichten.
Die nächsten zwei Tage musste Gina fahren. Obwohl ich mich vorbereitet hatte, dass der Tag nicht mehr fern ist, an dem meine Mutti zu ihrer letzten Reise aufbricht, hat es mich kalt erwischt. Dachte ich doch, nach meinem Urlaub meine Mutti wiederzusehen. Nun wollte es jemand anders. Und ich bin Gina sehr dankbar, mir in diesen Tage eine Stütze gewesen zu sein.
Unser Ausflug an diesem Tag führte uns nach Marburg. Auf der Fahrt nach Marburg sahen wir ein Hinweisschild zu einem Kloster. Unser Gedanke war, auf der Rückfahrt das Kloster zu besichtigen. In der Nähe des Landgrafenschlosses stellte Gina das Auto ab. Wir wollen das Landgrafenschloss besichtigen. Das Landgrafenschloss thront über der Stadt Marburg. So können wir am Fuße des Schlosses den Blick auf Marburg in uns aufnehmen. Immer wieder wurde das Schloss im Laufe der Jahrhunderte umgebaut. Auch änderte sich in den Jahren immer wieder die Nutzung des Schlosses. Nach der Besichtigung machten wir noch einen Spaziergang durch den Schlossgarten. So eine Schlossbesichtigung verbraucht Kalorien. Was ist besser als in der Altstadt mit seinen vielem Fachwerkhäusern nach einer Gastlichkeit zu suchen. Den weg vom Burgberg in die Altstadt legten wir mit dem Auto zurück. Marburg ist auch eine Universitätsstadt. Dies machte sich in der Altstadt bemerkbar. Viele junge Menschen sind hier unterwegs. Und in einem der Lokale kehrten wir ein.
Weiter schlenderten wir an den vielen Fachwerkhäusern vorbei. Mich hat es sehr beindruckt. Auch fanden sich viele kleine Läden, welche Waren anboten, die nicht so häufig in anderen Städten zu finden sind.
Als letztes besuchten wir in Marburg die Elisabethkirche. Hier habe ich für meine Mutti eine Kerze angezündet. Auf der Rückfahrt wollten wir noch das Kloster besichtigen. Aber auf dem alten Klostergelände ist heute eine Klinik. Es soll aber einen klosterladen geben, welchen wir nicht gefunden habe. Also fuhren wir in unsere Ferienwohnung.
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
bevor ich weiter von meinem Urlaub schreibe, möchte ich einen Bericht abgeben, wie meine letzten Wochen bisher verlaufen ist. Ich trage mich mit dem Gedanken Nägel mit Köpfen zu machen, also den Weg der Transition einzuschlagen. Meinen Wunsch besprach ich mit einer Freundin vom Dresdner Stammtisch. Sie ist diesen Weg schon einige Jahre eher gegangen. Sie lud mich zu sich nach Hause ein. Von ihr bekam ich wertvolle Informationen. Eine Liste mit Therapeuten in der Region zum Beispiel. wie schwer es dennoch ist einen Termin zu bekommen, stellte ich am nächsten Tag fest. Einige Therapeuten nehmen zur Zeit keine neuen Patientinnen, Bei anderen Therapeuten kann Frau sich auf eine Warteliste setzen lassen. Doch bei einer Therapeutin konnte ich für den Januar einen Termin bekommen. Es ist bis dahin noch etwas Zeit. Aber ich bin froh aufgenommen zu werden. Auch suchte ich beim Gerede eV um Hilfe nach der Suche nach einem Therapeuten. Sie sendeten mir eine aktuelle Liste. Es stehen die bekannten Praxen auf der Lite, bei denen ich selber schon angefragt hatte.
Gestern musste ich zu meiner Hausärztin. Der lange verschobene Check-up stand an. Die Gelegenheit mich gegenüber meiner Hausärztin zu outen. Ich wähle dafür eine androgyn wirkende Kleidung aus. Damenunterwäsche, nur ohne BH, dazu eine Damenhose und einen passenden Herrenpollover. Das Schuhwerk bestand aus einem Sportschuh. Mit etwas Bauchkribbeln betrat ich das Sprechzimmer, das gebe ich zu. Wie immer fragt mich die Ärztin wie es mir geht. Da erzählte ich, dass ich in Zukunft als Frau leben möchte. Es war raus. Das Beste war ihre Antwort, "Ich begleite sie auf ihrem Weg." Mir fiel ein Stein vom Herzen. Und ich fühlte mich plötzlich gut aufgehoben. Es folge die Auswertung der Laborergebnisse. Für einen Mann waren die Werte in Ordnung. Da es bei meinen Eltern Erkrankungen gab, die bei mir auch mal auftreten können, erhielt ich einige Überweisungen zu weiteren Fachärzten. Die Ärztin meiner noch, "Die Ergebnisse der Untersuchungen sin auch erforderlich für eine Operation." Da ist die Ärztin schon weiter wie ich. Ich weiß, es ist noch ein langer Weg. Doch fühlte ich mich besser, als ich die Arztpraxis verließ.
Anschließen musste ich noch einen Ring vom Juwelier abholen. Was bedeutete, ich musste mich noch ein wenig aufhübschen. Schnell nach Hause und ein wenig Puder Lippenstift und Mascara sollten reichen. Meine Perücke aufgesetzt und auf zum Juwelier. Bei der Gelegenheit erledigte ich gleich noch den Wocheneinkauf. Und wieder ab nach Hause. Zeit fürs Mittagessen, etwas schnelles musste her, denn ich musste noch zu einem Termin auf die Sparkasse. Die Konten meiner verstorbenen Mutti müssen geschlossen und die Einlagen übertragen werden. So bin ich wieder im androgynen Modus zur Sparkasse gefahren. Die Kundenberaterin wusste, dass so ein Vorgang Zeit braucht. Sie hat sich also auf eine lange Beratung eingestellt. Doch wir kamen schnell mit allem voran. Einige Dinge können aber erst bei einem weiterem Termin abgeschlossen werden. Ich erzähle nun der Kundenberaterin , dass mich hin zu einer Frau verändern möchte. Und ob es von Seiten der Sparkasse Probleme geben könne. Meine Kundenberaterin war positiv überrascht und entschuldigte sich, dass sie mich mit Herr statt Frau angesprochen hat. Jetzt holte ich meinen Ergänzungsausweis heraus. Wir hatten genug Zeit. Und ich konnte der Dame mehr von mir und was ich vor habe erzählen. Schnell änderte sie noch meine Mailadresse im System. Jetzt kommen alle Mails an Magdalena. Die offizielle Änderung aller Daten erfolgt, sobald die Personenstandsänderung durch ist. Vielleicht habe ich Glück, und das Selbstbestimmungsgesetz kommt bald auf den Weg. Doch bin ich auch bereit den Weg nach TSG zu gehen. Liebe Kolleginnen erzählte ich dieser Tage schon wie es um mich steht. Bei meinem Arbeitgeber bat ich um ein Gespräch. Ich warte jetzt, wann ich bei unserer Firmenchefin vorsprechen kann.
Viele liebe Grüße von Magdalena
bevor ich weiter von meinem Urlaub schreibe, möchte ich einen Bericht abgeben, wie meine letzten Wochen bisher verlaufen ist. Ich trage mich mit dem Gedanken Nägel mit Köpfen zu machen, also den Weg der Transition einzuschlagen. Meinen Wunsch besprach ich mit einer Freundin vom Dresdner Stammtisch. Sie ist diesen Weg schon einige Jahre eher gegangen. Sie lud mich zu sich nach Hause ein. Von ihr bekam ich wertvolle Informationen. Eine Liste mit Therapeuten in der Region zum Beispiel. wie schwer es dennoch ist einen Termin zu bekommen, stellte ich am nächsten Tag fest. Einige Therapeuten nehmen zur Zeit keine neuen Patientinnen, Bei anderen Therapeuten kann Frau sich auf eine Warteliste setzen lassen. Doch bei einer Therapeutin konnte ich für den Januar einen Termin bekommen. Es ist bis dahin noch etwas Zeit. Aber ich bin froh aufgenommen zu werden. Auch suchte ich beim Gerede eV um Hilfe nach der Suche nach einem Therapeuten. Sie sendeten mir eine aktuelle Liste. Es stehen die bekannten Praxen auf der Lite, bei denen ich selber schon angefragt hatte.
Gestern musste ich zu meiner Hausärztin. Der lange verschobene Check-up stand an. Die Gelegenheit mich gegenüber meiner Hausärztin zu outen. Ich wähle dafür eine androgyn wirkende Kleidung aus. Damenunterwäsche, nur ohne BH, dazu eine Damenhose und einen passenden Herrenpollover. Das Schuhwerk bestand aus einem Sportschuh. Mit etwas Bauchkribbeln betrat ich das Sprechzimmer, das gebe ich zu. Wie immer fragt mich die Ärztin wie es mir geht. Da erzählte ich, dass ich in Zukunft als Frau leben möchte. Es war raus. Das Beste war ihre Antwort, "Ich begleite sie auf ihrem Weg." Mir fiel ein Stein vom Herzen. Und ich fühlte mich plötzlich gut aufgehoben. Es folge die Auswertung der Laborergebnisse. Für einen Mann waren die Werte in Ordnung. Da es bei meinen Eltern Erkrankungen gab, die bei mir auch mal auftreten können, erhielt ich einige Überweisungen zu weiteren Fachärzten. Die Ärztin meiner noch, "Die Ergebnisse der Untersuchungen sin auch erforderlich für eine Operation." Da ist die Ärztin schon weiter wie ich. Ich weiß, es ist noch ein langer Weg. Doch fühlte ich mich besser, als ich die Arztpraxis verließ.
Anschließen musste ich noch einen Ring vom Juwelier abholen. Was bedeutete, ich musste mich noch ein wenig aufhübschen. Schnell nach Hause und ein wenig Puder Lippenstift und Mascara sollten reichen. Meine Perücke aufgesetzt und auf zum Juwelier. Bei der Gelegenheit erledigte ich gleich noch den Wocheneinkauf. Und wieder ab nach Hause. Zeit fürs Mittagessen, etwas schnelles musste her, denn ich musste noch zu einem Termin auf die Sparkasse. Die Konten meiner verstorbenen Mutti müssen geschlossen und die Einlagen übertragen werden. So bin ich wieder im androgynen Modus zur Sparkasse gefahren. Die Kundenberaterin wusste, dass so ein Vorgang Zeit braucht. Sie hat sich also auf eine lange Beratung eingestellt. Doch wir kamen schnell mit allem voran. Einige Dinge können aber erst bei einem weiterem Termin abgeschlossen werden. Ich erzähle nun der Kundenberaterin , dass mich hin zu einer Frau verändern möchte. Und ob es von Seiten der Sparkasse Probleme geben könne. Meine Kundenberaterin war positiv überrascht und entschuldigte sich, dass sie mich mit Herr statt Frau angesprochen hat. Jetzt holte ich meinen Ergänzungsausweis heraus. Wir hatten genug Zeit. Und ich konnte der Dame mehr von mir und was ich vor habe erzählen. Schnell änderte sie noch meine Mailadresse im System. Jetzt kommen alle Mails an Magdalena. Die offizielle Änderung aller Daten erfolgt, sobald die Personenstandsänderung durch ist. Vielleicht habe ich Glück, und das Selbstbestimmungsgesetz kommt bald auf den Weg. Doch bin ich auch bereit den Weg nach TSG zu gehen. Liebe Kolleginnen erzählte ich dieser Tage schon wie es um mich steht. Bei meinem Arbeitgeber bat ich um ein Gespräch. Ich warte jetzt, wann ich bei unserer Firmenchefin vorsprechen kann.
Viele liebe Grüße von Magdalena
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Kerstin
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Re: Mein Weg
Prost Mahlzeit da kommt was ins Rollen.
Grüß dich Magdalena
Ich wünsche dir viel Glück und Durchhaltevermögen für das was vor dir liegt.
LG Kerstin
Grüß dich Magdalena
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Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Dietlind
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Re: Mein Weg
Magdalene, dieser erste Schritt, den du da gemacht hast, ist eigentlich der Schwerste gewesen! Vor fast unendlich langer Zeit, habe ich ja auch einmal versucht, als Mann zu leben (ich kann mich an dieses leben kaum noch erinnern), und musste daher auch diesen gleichen Schritt machen, um mein Leben als Frau zu beginnen. Es war für mich genauso schwierig wie für dich. Der Unterschied ist halt, dass die Welt damals noch nicht so bereit war, Frauen zu akzeptieren, die einmal als Männer gelebt haben.
Heute, nach vielen Jahren, kann ich mir nicht mehr vorstellen, wie ich es damals geschafft habe, als Mann zu leben, weil mein Leben als Frau so viel schöner und bunter ist, als es mein Männerleben jemals war.
Ich hoffe, du wirst ähnliches erleben, und ich wünsche dir viel Glück auf deinem Weg (da wird es schon ab und an ein paar Dornen geben)!
Linde
Heute, nach vielen Jahren, kann ich mir nicht mehr vorstellen, wie ich es damals geschafft habe, als Mann zu leben, weil mein Leben als Frau so viel schöner und bunter ist, als es mein Männerleben jemals war.
Ich hoffe, du wirst ähnliches erleben, und ich wünsche dir viel Glück auf deinem Weg (da wird es schon ab und an ein paar Dornen geben)!
Linde
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Claudia-67
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Re: Mein Weg
Hallo Magdalena,
Aber auch zu einer Selbsthilfegruppe solltest du Kontakt aufnehmen. Dort kennt man die einschlägigen
Ärzte, Behandler für Epilation, usw. Dadurch habe ich im direkten Gespräch viele Infos und Tipps bekommen.
Den Hausarzt einzubeziehen ist wichtig. Er wird dir noch genug Überweisungen für dem Weg ausstellen. Auch meiner steht in der Hinsicht voll hinter mir.
Deine Situation mit Pflege kenne ich zu gut. Auch bei mir musste die Transition deshalb warten, mehr als 15 Jahre, was mich extrem angestrengt hat.
Als meine Mutter ihre Leiden überstanden hatte, war der Weg endgültig frei. Zwar brauchte es leider drei Anläufe mit dem Outing, aber der letzte war sehr erfolgreich. In nur 18 Monaten vom ersten Outing bis zur Kostenübernahme der GaOP ging es durch. Zitat aus der Indikation: Frau Mühl macht Flucht nach vorne.
Mit nun 55 Jahren ziehe ich das knallhart durch. Es braucht viel Zeit und Kraft den Weg zu gehen. Darüber solltest du dir bewusst sein.
Heute hatte ich eine extreme Gefühlsachterbahn. Ich denke zu sehen, wie die Freundin ihr Ziel erreicht hat und gleichzeitig, dass ich noch 1,5 Jahre in der Warteschlange bin, war wohl auch für mich als psychisch recht gefestigt Person etwas viel. Dazu die massiven Rückenprobleme und Streitereienum eine diskrete Umkleidemöglichkeit bei einem Fitnesskurs war doch etwas viel.
Liebe Grüße
Claudia
Das hört sich gut an. Wichtig ist jemanden zu haben, der einen begleitet. Ich habe zwei Freundinnen, die auch diesen Weg gehen. Eine ist etwas weiter als ich, die andere hatte Donnerstag ihre GaOP. Gerade letztere lässt mich sehr an der Sache jetzt aktuell teilhaben. Wir kennen uns seit Mitte der 90er Jahre.Magdalena hat geschrieben: Do 20. Okt 2022, 20:31 Hallo,
bevor ich weiter von meinem Urlaub schreibe, möchte ich einen Bericht abgeben, wie meine letzten Wochen bisher verlaufen ist. Ich trage mich mit dem Gedanken Nägel mit Köpfen zu machen, also den Weg der Transition einzuschlagen. Meinen Wunsch besprach ich mit einer Freundin vom Dresdner Stammtisch. Sie ist diesen Weg schon einige Jahre eher gegangen. Sie lud mich zu sich nach Hause ein.
am nächsten Tag fest. Einige Therapeuten nehmen zur Zeit keine neuen Patientinnen, Bei anderen Therapeuten kann Frau sich auf eine Warteliste setzen lassen. Doch bei einer Therapeutin konnte ich für den Januar einen Termin bekommen. Es ist bis dahin noch etwas Zeit. Aber ich bin froh aufgenommen zu werden. Auch suchte ich beim Gerede eV um Hilfe nach der Suche nach einem Therapeuten. Sie sendeten mir eine aktuelle Liste. Es stehen die bekannten Praxen auf der Lite, bei denen ich selber schon angefragt hatte.
Aber auch zu einer Selbsthilfegruppe solltest du Kontakt aufnehmen. Dort kennt man die einschlägigen
Ärzte, Behandler für Epilation, usw. Dadurch habe ich im direkten Gespräch viele Infos und Tipps bekommen.
Den Hausarzt einzubeziehen ist wichtig. Er wird dir noch genug Überweisungen für dem Weg ausstellen. Auch meiner steht in der Hinsicht voll hinter mir.
Deine Situation mit Pflege kenne ich zu gut. Auch bei mir musste die Transition deshalb warten, mehr als 15 Jahre, was mich extrem angestrengt hat.
Als meine Mutter ihre Leiden überstanden hatte, war der Weg endgültig frei. Zwar brauchte es leider drei Anläufe mit dem Outing, aber der letzte war sehr erfolgreich. In nur 18 Monaten vom ersten Outing bis zur Kostenübernahme der GaOP ging es durch. Zitat aus der Indikation: Frau Mühl macht Flucht nach vorne.
Mit nun 55 Jahren ziehe ich das knallhart durch. Es braucht viel Zeit und Kraft den Weg zu gehen. Darüber solltest du dir bewusst sein.
Heute hatte ich eine extreme Gefühlsachterbahn. Ich denke zu sehen, wie die Freundin ihr Ziel erreicht hat und gleichzeitig, dass ich noch 1,5 Jahre in der Warteschlange bin, war wohl auch für mich als psychisch recht gefestigt Person etwas viel. Dazu die massiven Rückenprobleme und Streitereienum eine diskrete Umkleidemöglichkeit bei einem Fitnesskurs war doch etwas viel.
Liebe Grüße
Claudia
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Susi T
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Re: Mein Weg
Hallo Magdalena,
Glückwunsch zu diesem Schritt und es freut mich, das manches so schön geklappt hat. Eine Hausärztin, die so gut Unterstützt ist Gold wert. Wünsche Dir weiter so schöne Momente, die helfen auch über die schweren Dinge hinweg zu kommen.
Liebe Grüße Tira
Glückwunsch zu diesem Schritt und es freut mich, das manches so schön geklappt hat. Eine Hausärztin, die so gut Unterstützt ist Gold wert. Wünsche Dir weiter so schöne Momente, die helfen auch über die schweren Dinge hinweg zu kommen.
Liebe Grüße Tira
Das beste Make-up einer Frau ist Glücklich sein
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
ehe ich es ganz vergesse, möchte ich jetzt wieiern von meinem Urlaub mit meiner Freundin Gina berichten.
Es ist Mittwoch. Da werden in Kassel auf der Wilhelmshöhe die Wasserspiele inszeniert. Vor vier Jahren war ich zu spät in Kassel, und die Wasserspiele finden nun Mal nur bis September statt. Gina ist, wieder gefahren. Der graue Morgennebel begleitete uns bis nach Kassel. In der Nähe des weitläufigen Parks Wilhelmshöhe stellte Gina ihr Auto ab.
Durch den romantisch angelegten Park wanderten wir zur Löwenburg. Wir wollten die Löwenburg besichtigen. Was wir nicht wussten, es ist nur im Rahmen einer Führung eine Besichtigung möglich. Und alle Führungen für diesen Tag waren ausgebucht. Außer um vierzehn Uhr hätten mitgehen können. Doch gegen vierzehnuhrdreißig beginnen die Wasserspiele. Und deswegen sind wir eigentlich gekommen. Zumindest im Innenhof der Löwenburg waren wir. Doch der Park Wilhelmshöhe ist alleine einen Besuch wert. Langsam weicht der Nebel. Zuerst oben am Herkules, Kassel liegt noch im Nebel verborgen. Es hat etwas Verwunschenes. Es bieten sich immer wieder neue Ausblicke. Bevor das Specktakel der Wasserspiele beginnt, wollen wir noch zu Mittag essen. Meine Freundin Gina kennt da ein Lokal, welches einer Hütte in den Alpen gleicht. So gehen wir zurück zu Ginas Auto. Doch direkt bis zu der Hütte mit dem Auto fahren geht auch nicht. Vom Parkplatz aus führt ein bequemer Weg zu der Hütte. Es Essen war sehr gut. Doch es wird Zeit sich auf den Weg zu machen, wenn wir rechtzeitig zu den Wasserspielen wolle
In der Nähe des Herkules gibt es einen Parkplatz. Und zu Tagen, an denen die Wasserspiele stattfinden, ist der Parkplatz kostenpflichtig. Doch mit dem Parkticket dürfen wir vom andern Ende des Parks mit dem Linienbus zurück zum Parkplatz fahren. Was mich jetzterwartete hätte ich nicht geglaubt. So viele Menschen, wegen ein wenig Wasser. Nein wenig war es nicht. Es war schon beeindruckend. Pünktlich auf die Minute begann das Schauspiel am Herkules. Und die Menschenmassen setzten sich in Bewegung dem Wasser zu folgen. Die einzelnen Stationen möchte ich jetzt nicht aufzählen. Nur gab es reichlich Fotomotive. Den Abschluss bildete die große Fontäne.
Zeit , dass wir uns zurück zu Ginas Auto begeben. Noch musste ein kleiner Weg bis zur Bushaltestelle zurückgelegt werden. Mit reichlichen Eindrücken von einem schönen Tag fuhren wir zurück in unsere Ferienwohnung.
Und da passierte mir mal wieder etwas Unvorhergesehenes. Mein Smartphone verabschiedete sich. Das Display löste sich völlig vom Gerät. Und gerade jetzt im Urlaub. Die meisten Bilder machte ich mit dem Smartphone. Telefonieren ist auch nicht mehr möglich. Bingo! Und telefonieren musste jetzt oft, da noch einiges zu klären war, wegen des Ablebens meiner Mutti. Ich musste am nächsten Tag sehen, wo ich ein neues Smartphone bekomme. zu Hause hätte ich es versuchen können in einer Werkstatt wieder instand setzen zu lassen. Doch wo ist hier die nächste Handywerkstatt? Und ehe es fertig ist bin ich wieder zu Hause.
Viele liebe Grüße von Magdalena
ehe ich es ganz vergesse, möchte ich jetzt wieiern von meinem Urlaub mit meiner Freundin Gina berichten.
Es ist Mittwoch. Da werden in Kassel auf der Wilhelmshöhe die Wasserspiele inszeniert. Vor vier Jahren war ich zu spät in Kassel, und die Wasserspiele finden nun Mal nur bis September statt. Gina ist, wieder gefahren. Der graue Morgennebel begleitete uns bis nach Kassel. In der Nähe des weitläufigen Parks Wilhelmshöhe stellte Gina ihr Auto ab.
Durch den romantisch angelegten Park wanderten wir zur Löwenburg. Wir wollten die Löwenburg besichtigen. Was wir nicht wussten, es ist nur im Rahmen einer Führung eine Besichtigung möglich. Und alle Führungen für diesen Tag waren ausgebucht. Außer um vierzehn Uhr hätten mitgehen können. Doch gegen vierzehnuhrdreißig beginnen die Wasserspiele. Und deswegen sind wir eigentlich gekommen. Zumindest im Innenhof der Löwenburg waren wir. Doch der Park Wilhelmshöhe ist alleine einen Besuch wert. Langsam weicht der Nebel. Zuerst oben am Herkules, Kassel liegt noch im Nebel verborgen. Es hat etwas Verwunschenes. Es bieten sich immer wieder neue Ausblicke. Bevor das Specktakel der Wasserspiele beginnt, wollen wir noch zu Mittag essen. Meine Freundin Gina kennt da ein Lokal, welches einer Hütte in den Alpen gleicht. So gehen wir zurück zu Ginas Auto. Doch direkt bis zu der Hütte mit dem Auto fahren geht auch nicht. Vom Parkplatz aus führt ein bequemer Weg zu der Hütte. Es Essen war sehr gut. Doch es wird Zeit sich auf den Weg zu machen, wenn wir rechtzeitig zu den Wasserspielen wolle
In der Nähe des Herkules gibt es einen Parkplatz. Und zu Tagen, an denen die Wasserspiele stattfinden, ist der Parkplatz kostenpflichtig. Doch mit dem Parkticket dürfen wir vom andern Ende des Parks mit dem Linienbus zurück zum Parkplatz fahren. Was mich jetzterwartete hätte ich nicht geglaubt. So viele Menschen, wegen ein wenig Wasser. Nein wenig war es nicht. Es war schon beeindruckend. Pünktlich auf die Minute begann das Schauspiel am Herkules. Und die Menschenmassen setzten sich in Bewegung dem Wasser zu folgen. Die einzelnen Stationen möchte ich jetzt nicht aufzählen. Nur gab es reichlich Fotomotive. Den Abschluss bildete die große Fontäne.
Zeit , dass wir uns zurück zu Ginas Auto begeben. Noch musste ein kleiner Weg bis zur Bushaltestelle zurückgelegt werden. Mit reichlichen Eindrücken von einem schönen Tag fuhren wir zurück in unsere Ferienwohnung.
Und da passierte mir mal wieder etwas Unvorhergesehenes. Mein Smartphone verabschiedete sich. Das Display löste sich völlig vom Gerät. Und gerade jetzt im Urlaub. Die meisten Bilder machte ich mit dem Smartphone. Telefonieren ist auch nicht mehr möglich. Bingo! Und telefonieren musste jetzt oft, da noch einiges zu klären war, wegen des Ablebens meiner Mutti. Ich musste am nächsten Tag sehen, wo ich ein neues Smartphone bekomme. zu Hause hätte ich es versuchen können in einer Werkstatt wieder instand setzen zu lassen. Doch wo ist hier die nächste Handywerkstatt? Und ehe es fertig ist bin ich wieder zu Hause.
Viele liebe Grüße von Magdalena
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Lebe jeden Tag.
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
jetzt komme ich zu einem sehr schönen Tag aus meinem Urlaub.
Für den Donnerstag waren wir am Nachmittag bei Kerstin, welche uns immer Freitags mit Kerstins literarische Ecke auf das Wochenende einstimmt, eingeladen. Schon vor dem Beginn meines Urlaubes hatte ich bei Kerstin angefragt, da es von unserem Urlaubdomizil nicht weit zu Kerstins Heimat ist, ob ein Treffen möglich wäre. Und da kam dann die Einladung Kerstin und ihre Frau zu besuchen. Gina und ich haben diese Einladung gerne angenommen.
Doch bis dahin ist noch ein wenig Zeit. So fahren wir erst nach Göttingen. Hier musste ich mich auch um ein neues Smartphone kümmern. Ich nutze einen großen deutschen Anbieter im Mobilfunk. Also suchte ich in der historischen Altstadt nach einem Shop dieses Anbieters. Und gemeinsam mit Gina betrat ich dann den Shop. Einige Smartphone sah ich mir schon in der Auslage im Geschäft an, solange wir warten mussten. Endlich war ich an der Reihe. Der Dame erklärte ich mein Anliegen, "Ich benötige ein neues Smartphone ohne Vertrag." Die Dame wollte wissen ob ich schon Kundin bin und ob ich meine Kundennummer zur Hand habe. Gut Kunden des Unternehmens bin ich, doch meine Kundennummer hatte ich nicht zur Hand. Wozu auch? Ich wollte einfach nur ein neues Smartphone. Eine neue Simkarte brauche ich nicht. Ich brauche auch keinen neuen Vertrag. Irgendwie hat die Dame dann mein Anliegen erkannt. So suchte ich mir ein nach meinen Verhältnissen passendes Smartphone heraus. Ich bat die Dame noch die Simkarte zu wechseln. Da fragte ich noch, ob ich jetzt schon telefonieren kann. Denn für die Einrichtung des Telefons hatte ich jetzt nicht den Nerv und die Zeit. Wichtig war mir erst einmal wieder telefonisch erreichbar zu sein. Mit neuem Smartphone und leichterem Geldbeutel verließen wir den Shop. Jetzt war Zeit uns die Stadt anzusehen. Göttingen ist eine Universitätsstadt. Wir merkten es bei unserm Stadtrundgang. Bei einem Italiener kehrten Gina und ich zu Mittag ein. Bevor wir uns auf den Weg zu Kerstin aufmachten, wählten wir noch in einem Blumengeschäft etwas zum Mitbringen aus.
Bis zu Kerstin ist es nun nicht mehr weit gewesen. Wir wurden schon erwartet. Kerstin kam schon auf uns zu, als wir aus dem Auto stiegen. Und wir wurden herzlich von Kerstin und ihrer Frau empfangen. Nach der Begrüßung nahmen wir an der Kaffeetafel Platz. Kerstins Frau brachte selbst gebackene Kuchen und Torten auf den Tisch. Und es gab viel zu erzählen .Wie es dann so ist, die Uhr läuft viel zu schnell. Die Stunde der Verabschiedung ist gekommen. Die Dämmerung setzte ein, als wir unsere netten Gastgeber verließen. Etwa eine Stunde mussten wir noch fahren, bis wir in unserer Ferienwohnung angekommen sind. Hier gönnten Gina und ich uns noch ein Gläschen Wein, um diesen schönen Nachmittag noch einmal zu verarbeiten.
Viele liebe Grüße von Magdalena
jetzt komme ich zu einem sehr schönen Tag aus meinem Urlaub.
Für den Donnerstag waren wir am Nachmittag bei Kerstin, welche uns immer Freitags mit Kerstins literarische Ecke auf das Wochenende einstimmt, eingeladen. Schon vor dem Beginn meines Urlaubes hatte ich bei Kerstin angefragt, da es von unserem Urlaubdomizil nicht weit zu Kerstins Heimat ist, ob ein Treffen möglich wäre. Und da kam dann die Einladung Kerstin und ihre Frau zu besuchen. Gina und ich haben diese Einladung gerne angenommen.
Doch bis dahin ist noch ein wenig Zeit. So fahren wir erst nach Göttingen. Hier musste ich mich auch um ein neues Smartphone kümmern. Ich nutze einen großen deutschen Anbieter im Mobilfunk. Also suchte ich in der historischen Altstadt nach einem Shop dieses Anbieters. Und gemeinsam mit Gina betrat ich dann den Shop. Einige Smartphone sah ich mir schon in der Auslage im Geschäft an, solange wir warten mussten. Endlich war ich an der Reihe. Der Dame erklärte ich mein Anliegen, "Ich benötige ein neues Smartphone ohne Vertrag." Die Dame wollte wissen ob ich schon Kundin bin und ob ich meine Kundennummer zur Hand habe. Gut Kunden des Unternehmens bin ich, doch meine Kundennummer hatte ich nicht zur Hand. Wozu auch? Ich wollte einfach nur ein neues Smartphone. Eine neue Simkarte brauche ich nicht. Ich brauche auch keinen neuen Vertrag. Irgendwie hat die Dame dann mein Anliegen erkannt. So suchte ich mir ein nach meinen Verhältnissen passendes Smartphone heraus. Ich bat die Dame noch die Simkarte zu wechseln. Da fragte ich noch, ob ich jetzt schon telefonieren kann. Denn für die Einrichtung des Telefons hatte ich jetzt nicht den Nerv und die Zeit. Wichtig war mir erst einmal wieder telefonisch erreichbar zu sein. Mit neuem Smartphone und leichterem Geldbeutel verließen wir den Shop. Jetzt war Zeit uns die Stadt anzusehen. Göttingen ist eine Universitätsstadt. Wir merkten es bei unserm Stadtrundgang. Bei einem Italiener kehrten Gina und ich zu Mittag ein. Bevor wir uns auf den Weg zu Kerstin aufmachten, wählten wir noch in einem Blumengeschäft etwas zum Mitbringen aus.
Bis zu Kerstin ist es nun nicht mehr weit gewesen. Wir wurden schon erwartet. Kerstin kam schon auf uns zu, als wir aus dem Auto stiegen. Und wir wurden herzlich von Kerstin und ihrer Frau empfangen. Nach der Begrüßung nahmen wir an der Kaffeetafel Platz. Kerstins Frau brachte selbst gebackene Kuchen und Torten auf den Tisch. Und es gab viel zu erzählen .Wie es dann so ist, die Uhr läuft viel zu schnell. Die Stunde der Verabschiedung ist gekommen. Die Dämmerung setzte ein, als wir unsere netten Gastgeber verließen. Etwa eine Stunde mussten wir noch fahren, bis wir in unserer Ferienwohnung angekommen sind. Hier gönnten Gina und ich uns noch ein Gläschen Wein, um diesen schönen Nachmittag noch einmal zu verarbeiten.
Viele liebe Grüße von Magdalena
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Lebe jeden Tag.