Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz
Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz - # 12

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Aria
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 166 im Thema

Beitrag von Aria »

Claudia-67 hat geschrieben: Mo 3. Okt 2022, 17:27 eine "Bescheinigung über Änderungen von Angaben im Geburtsregister", so der Titel der Bescheinigung.
Unten Dienstsiegel der Standesbeamtin und gut ist.
Ich frage, weil das die KK für die Bewilligung gar nicht braucht und man sich mit vorlegen dieses Nachweis eher in Schwierigkeiten bringt anstatt er nützt.
¡no lamento nada!
Claudia-67
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 167 im Thema

Beitrag von Claudia-67 »

Hallo,

Ich sollte es auf anraten meines Psycho mit einreichen. Der hat mehr als 25 Jahre Erfahrung mit der Thematik und würde es nicht empfehlen, wenn es Probleme geben könnte.

Fakt ist, ich habe meine Kostenübernahme. Wie ist mir egal...

Liebe Grüße
Claudia
Jasmine
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 168 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Blossom hat geschrieben: Di 4. Okt 2022, 10:35 .......Ich will ja nicht unken, aber stell' dich besser darauf ein, damit du an diesem Tag nicht gar so enttäuscht bist. Und solltest du von den Angeschriebenen tatsächlich eine Antwort erhalten, so wird sie definitiv ebenso schwammig ausfallen, wie die, mit denen du dich nicht zufrieden geben möchtest. Denn klare Antworten haben den Nachteil, später daran gemessen zu werden.
Ich bin mal auf die Antworten gespannt, sofern ich welche erhalte. Die Antworten werde ich hier veröffentlichen. Aber ich hoffe mit meinen Anfragen zumindest den Politikern zu zeigen das ich nicht nur wähle, sondern mir auch kritisch das Tun der Politiker nach der Wahl ansehe. Nur alleine sich in der Presse und im Fernsehen zu zeigen, gehört meiner Meinung nach nicht zu den Aufgaben der gewählten Politiker. Bestes Beispiel ist ja hier in Bayern der Söder, der bitte was tut? In einem Krisenfall nur gegen die demokratisch gewählte Regierung zu schießen. Es ist schon traurig zu sehen wie dieser machtbesessene Mann es nicht verwinden kann das er kein Kanzler geworden ist. Klar darf die Opposition gegen die Regierung schießen. Aber das was dieser Mann in einem so brisanten Krisenfall macht, empfinde ich als nicht akzeptabel. Eigenes Versagen und das Versagen seiner Partei in der Vergangenheit zu übersehen und mit lauten und permanenten Angriffen gegen die neue Regierung zu kaschieren empfinde ich nicht als lösungsorientiertes Arbeiten in einem Krisenfall. Aber was will er damit überdecken? https://www.br.de/nachrichten/bayern/an ... ss,TJJslQw und https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ma ... -1.5667793
Trotz alledem soll dieser Mann beliebtester Politiker sein? https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... -eins.html

Naja, das führt zu weit und hat mit dem eigentlichen Thema nichts mehr zu tun. Aber auf die Reden dieses Mannes zum Selbstbestimmungsgesetz bin ich schon jetzt gespannt.
conny hat geschrieben: Di 4. Okt 2022, 11:32 Zumal einzelne Politiker keinen Einfluß auf den zeitlichen Verfahrensablauf haben, das sollte man bei den Antworten fairerweise berücksichtigen.
............Leider geht dabei manchmal auch Schnelligkeit vor Qualität.
Wenn die Verfahren zu lang sind, wie handlungsfähig ist dann ein Staat im digitalen Zeitalter? Satire ein: Vielleicht sollte ich Mitleid mit den armen Politikern und Mitarbeitern in den Ministerien haben. Satire aus. Gerade in den heutigen schnellebigen Zeiten ist doch ein Staat gefragt, der schnell und handlungsfähig ist. Überlange Verfahren mögen ja den Politikern nutzen um zu sagen das sie soooooooo schwer arbeiten. Ja deswegen können sie ja auch sich täglich überlegen wie sie sich selbst in Presse, Twitter, Facebook und Fernsehen selbst darstellen können.

Fazit: Es bereichert mein Leben nicht mich mit Politik auseinander zu setzen. Die tun sowieso was sie wollen wenn sie in diesen Machtpositionen angelangt sind. Dann zählen Wahlversprechen nicht mehr, es zählt nur noch das sie an ihrem Stuhl kleben.
Liebe Grüße Jasmine
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 169 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Liebe, wütende Jasmine,
Jasmine hat geschrieben: Mi 5. Okt 2022, 09:31 Dann zählen Wahlversprechen nicht mehr, es zählt nur noch das sie an ihrem Stuhl kleben.
Jasmine hat geschrieben: Mi 5. Okt 2022, 09:31 wie dieser machtbesessene Mann es nicht verwinden kann das er kein Kanzler geworden ist.
Jasmine hat geschrieben: Mi 5. Okt 2022, 09:31 Überlange Verfahren mögen ja den Politikern nutzen um zu sagen das sie soooooooo schwer arbeiten.
sind das nicht beliebte Stereotypen ?

Das erste Zitat könnest Du anhand der Koalitonsverträge belgen. Dabei bitte nicht vergessen, was von den Vereinbarungen umgesetzt wurde.

Zum zweiten Zitat: Bist Du mit H. Söder so vertraut, dass Du das weißt ? Ich kenne keine Quelle.

Zum dritten Zitat: Weißt Du, wie ein Terminkalender eines Abgeordneten aussieht ? Hier ein exemplarisches Beispiel: https://www.bpb.de/themen/politisches-s ... eordneten/

Wir Menschen glauben gerne, was wir glauben wollen, was aber häufig jeder Grundlage entbehrt und lassen uns dabei von unseren Emotionen und Vorstellungen leiten. Stimmen die aber mit der Realität überein ? Ich denke, in vielen Fällen nicht. Bevor wir irgendwelche Positionen von uns geben, sollten wir sie kritisch hinterfragen. Dann bekommen unsere Aussagen auch mehr Gewicht. Oder siehst Du das anders ? Aber ich meine, dass das gehört nicht an diese Stelle.
Viele Grüße
Vicky

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Lana
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 170 im Thema

Beitrag von Lana »

Vicky_Rose hat geschrieben: Mi 5. Okt 2022, 11:47
Jasmine hat geschrieben: Mi 5. Okt 2022, 09:31 ...
sind das nicht beliebte Stereotypen ?
Ich denke, die vergangenen und aktuellen Krisen sind Beweis genug für die Dysfunktionalität des politischen Systems. Es wird den Problemen nicht gerecht, läuft ihnen seit Jahren hinterher und verspricht alle 4 Jahre, dass es in der nächsten Legislaturperiode nun aber wirklich eine Lösung geben wird.
Nehmen wir doch Uralt-Probleme wie Renten- und Krankenversicherung, den Aufbau Ost oder das Thema Klimawandel (nicht mal einfachste Dinge wie ein Tempolimit bekommen die Damen und Herren hin, obwohl mehrheitlich von der Bevölkerung befürwortet) und Digitalisierung?
Was ist in all diesen Feldern in den letzten Jahrzehnten (!) von der Politik zum positiven gewendet worden, so dass sich eine konkrete Verbesserung der Lebensumstände eines durchschnittlichen Bürgers ergeben hätten?

Nein, die Politikverdrossenheit ist tatsächlich keine. Viele Menschen sind an der Politik interessiert, aber zutiefst enttäuscht von der konkreten Ausführung und dem Personal, also den Politiker*Innen, sowie dem Parteiengeklüngel.

Nach all dem, was in jeder Legislaturperiode wieder nicht geklappt hat für den Bürger aufgrund der ach so schwierigen Umstände, im Gegensatz zu dem, was man einfach mal so in kürzester Zeit übers Knie brechen kann, wenn man möchte (100 Mrd Schattenhaushalt fürs Militär, für den sogar die Verfassung geändert werden musste, Deregulierung und Privatisierung zu Lasten der Bürger etc.) ist es eigentlich eher verwunderlich, dass nicht noch viel mehr Frust zu Tage tritt.

Das Selbstbestimmungsgesetz ist für politisch Interessierte nur ein weiterer Tropfen, der den ohnehin schon sehr hohlen Stein weiter erodiert.

LGL
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 171 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Lana hat geschrieben: Do 6. Okt 2022, 07:47 Dysfunktionalität des politischen Systems
Das ist aber ein ganz anderes Thema. Ich sprach von Stereotypen. Ich bin im Bereich Umweltschutz beruflich aktiv. Was da in den letzten 20 Jahren erreicht wurde, haben nicht viele Länder geschafft. Auch beim Thema Vorsorge für den Klimawandel läuft schon einiges, auch wenn ich Dir Recht gebe, dass es bedeutend mehr sein kann. Aber an vielen Dingen sind wir auch selber schuld. Wieso verbrauchen wir derzeit überdurchschnittlich viel Gas im Vergleich zum Mittel der letzten Jahre, obwohl klar ist, dass es eng werden kann ? Wieso brauchen wir mehr Strom für Licht, obwohl die Stromfresser verboten wurden ? Wieso kaufen Menschen lieber Billigstessen, das absolut minderwertig ist und krank macht. Lieber kauft sich so manch einer einen großen Fernseher oder ein neues Handy alle zwei Jahre. Wir stimmen auch mit Füßen und unserem Einkaufverhalten ab.

Ich will ja gar nicht widersprechen, dass so einiges nicht gut läuft. Aber lief es denn schon einmal auf der politischen Ebene signifikant besser ? Ich kenne die Welt der 60er und 70er Jahre. Die will ich nicht noch einmal erleben. Und als Transmensch schon gar nicht. Was hat sich nicht alles in den Rechten der Frauen verbessert ?

Herummaulen ist einfach zuwenig. Und wenn schon Kritik, dann bitte sachlich und nicht in irgendwelchen Klischees. Wir sollten doch besser wissen, wie Klischees wirken. Und das Klischees in der Öffentlichkeit gefühlt zunehmen, macht auf Dauer unser relativ freies Leben kaputt, da es in ein autoritäres Regime führen kann. Dafür haben wir genug Beispiele.

Mein Fazit: sachlich bleiben, den Einfluss eigener Befindlichkeiten prüfen und der Politik mit Fakten Druck machen. Im Fall des Selbstbestimmungsgesetzes heißt das: Die Koalition arbeitet definitiv am Thema. Sie hat einen Termin Ende dieses oder Anfang nächstes Jahr genannt. Und weil es mich selber auch betrifft und ich es lieber heute als morgen hätte, komme ich an diesen Aussagen nicht vorbei. Also halte ich solange die Füße still. Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
Viele Grüße
Vicky

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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 172 im Thema

Beitrag von Lana »

Vicky_Rose hat geschrieben: Do 6. Okt 2022, 14:50
Lana hat geschrieben: Do 6. Okt 2022, 07:47 Dysfunktionalität des politischen Systems
Das ist aber ein ganz anderes Thema. Ich sprach von Stereotypen.
Dann redest du eben von den Auswirkungen der von mir angesprochenen Dysfunktionalität. Die beiden Dinge sind m.E. sehr eng miteinander verknüpft. Dass die Stereotypen dabei manchmal ins Kraut schießen, sehe ich auch als Problem an, allerdings haben sehr viele eine Ursache, die auf mangelnde Problemlösungsfähigkeit und Problembewusstsein im Bereich der politisch handelnden Figuren schließen lässt. Da liegt die Frage nahe, ob die alten Strukturen den Anforderungen von heute überhaupt noch gerecht werden können, wenn augenscheinlich kaum jemand mit den Ergebnissen glücklich ist?

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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 173 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Vicky_Rose hat geschrieben: Do 6. Okt 2022, 14:50 ......... Also halte ich solange die Füße still. Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
Aber was ist daran schlecht wenn ich meine Meinung äußere und mich für meine Ziele einsetze?
Was ist daran schlecht, wenn ich mit Emails versuche, den Regierende anzuzeigen, das mir ein Thema am Herzen liegt und ich mir wünsche das Veränderungen schneller umgesetzt werden?
Wenn ich nur die Regierenden machen lasse, was wäre dann?

Liebe Grüße Jasmine
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 174 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Jasmine hat geschrieben: Do 6. Okt 2022, 20:45 Aber was ist daran schlecht wenn ich meine Meinung äußere und mich für meine Ziele einsetze?
Nichts, im Gegenteil, ich halte es für sehr sinnvoll.
Jasmine hat geschrieben: Do 6. Okt 2022, 20:45 Was ist daran schlecht, wenn ich mit Emails versuche, den Regierende anzuzeigen, das mir ein Thema am Herzen liegt und ich mir wünsche das Veränderungen schneller umgesetzt werden?
Ebenfalls nichts.
Jasmine hat geschrieben: Do 6. Okt 2022, 20:45 Wenn ich nur die Regierenden machen lasse, was wäre dann?
Demokratie lebt vom Mitmachen.

Nochmals, ich versuche doch nur darauf hinzuweisen, dass das Verbreiten von Stereotypen und Klischees nur weitere Menschen dazu bringt, unreflektiert diesen Klischees zu folgen, statt sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Ich bin der Meinung, dass wir mit sachlichen Argumenten viel weiter kommen. Auch sind persönliche Betroffenheiten im Sinne von "ich fühle mich schlecht dabei ..." für mich ok. Aber die Sätze, die ich in Beitrag 169 zitiert habe, sind Angriffe auf andere Personen, die nicht begründbar sind. Mit solchen Positionen verschlechtert man seine eigene Position. Für wen sind sie von Relevanz ? Grob gesagt, für mich sind das Pöbeleien. Dabei ist uns unser Anliegen wichtig und wenn wir Erfolg mit unserer Position haben wollen, müssen wir schon mehr bringen.

Kennst Du die s.g. "gewaltfreie Kommunikation" ? https://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltfreie_Kommunikation Es geht nicht um Harmonie o.ä., sondern darum, dass man seine berechtigte Anliegen so vertreten kann, dass der andere sich nicht persönlich angegriffen fühlt. Das schafft ein Klima, in der der Andere zuhört. Werde ich persönlich oder allgemein angegriffen, höre ich weniger zu und ich reagiere entsprechend. Was glaubst Du, wer wird Dich mit den o.g. Sätzen ernst nehmen ? Aus welcher Ecke bekommst Du Beifall ?

Deine Emotionen in Ehren, für mich sind sie wertvoll. Ich bin aber überzeugt, dass sie viel mehr Wirkung haben, wenn Du sie neben Argumenten auch als eigene Emotionen bneschreibst. Ich will Dir Deine Wut und Enttäuschung auch gar nicht nehmen. Ich fände es aber toll, wenn Du sie so einsetzt, dass Du etwas damit bewirken kannst. Ich bin davon überzeugt, dass das mit (haltlosen) Angriffen erreicht werden kann.
Viele Grüße
Vicky

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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 175 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Vicky_Rose hat geschrieben: Fr 7. Okt 2022, 07:22 ............Grob gesagt, für mich sind das Pöbeleien. ..............dass der andere sich nicht persönlich angegriffen fühlt. Das schafft ein Klima, in der der Andere zuhört. Werde ich persönlich oder allgemein angegriffen, höre ich weniger zu und ich reagiere entsprechend. Was glaubst Du, wer wird Dich mit den o.g. Sätzen ernst nehmen ? Aus welcher Ecke bekommst Du Beifall ?

.......Ich will Dir Deine Wut und Enttäuschung auch gar nicht nehmen. Ich fände es aber toll, wenn Du sie so einsetzt, dass Du etwas damit bewirken kannst. Ich bin davon überzeugt, dass das mit (haltlosen) Angriffen erreicht werden kann.
Liebe Vicky Rose,
ich habe doch keine Person angepöbelt. Wo sollte sich Herr Söder angegriffen fühlen? Da schreibt die Presse um einiges schärfer und andere Politiker gehen mit Herrn Söder sehr viel heftiger um. Aber diese Diskussion geht nicht mehr um das eigentliche Thema und damit würde ich mich gerne wieder mit dem eigentlichen Thema beschäftigen. Bereffend meiner E-Mails habe ich sachlich und ohne Wertung Fragen gestellt. Und wenn ich keine Antwort bekomme, dann sehe ich das als Missachtung einer Bürgerin. Ich bin nunmal keine Unterstützerin der CSU und Herrn Söder. Ich gestehe dir gerne zu anderer Meinung zu sein. Ob und was ein Politiker den ganzen Tag macht oder angibt zu tun geht mich nichts an. Allerdings wenn sich ein Politiker in der Presse, auf Volksfesten oder im Fernsehen profiliert, dann habe ich das Gefühl mich dazu äußern zu dürfen. Nun möchte ich gerne zum eigentlichen Thema zurückkommen. Ich stehe dir aber gerne weiterhin per PN zur Verfügung um das Thema weiter zu erörtern.
Liebe Grüße Jasmine (dr)
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 176 im Thema

Beitrag von NikolaAusR »

Liebe Alle,
hier ein O-Ton von Sven Lehmann, geposted heute Nachmittag

https://fb.watch/g2XmqaQ8u5/

Mit gutem Willen der Ampel-Koaltion ist ein Inkrafttreten im Sommer 2023 möglich.
Das war ja schon im Eckpunktepapier so abgebildet.

Drückt uns die Daumen (yes)
Wer trans* sagt muss auch cis sagen

Klar definier ich mich binär :-)
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 177 im Thema

Beitrag von Patricia »

Für diejenigen ohne Facebook:
S. Lehmann spricht davon, dass der erste Referentenentwurf noch in diesem Herbst fertig sein soll. Danach soll das Gesetz im Frühjahr in den Bundestag in die erste Lesung und in die Ausschüsse.

LG
Patricia
Momo58
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 178 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Alles schön und gut, aber da die Gefahr besteht dass FDP- Lindner aufgrund von 4 verlorenen Landtagswahlen nach Genscher-Manier die Ampelkoalition platzen lassen könnte, glaube ich nicht mehr, dass das Selbstbestimmungsgesetz noch in dieser Legislaturperiode kommt, bzw. überhaupt noch eine Chance hat. Es geht ja nicht nur um das Selbstbestimmungsgesetz, denn in diesem Zusammenhang müssen eine Reihe anderer Gesetze zusätzlich geändert werden. Das braucht zusätzliche Zeit und das neue Selbstbestimmungsgesetz muss auch verfassungskonform sein. Da ist handwerkliches Geschick gefragt. Bin ich eher skeptisch und warte mal ab was kommt? Diese Frage stellte ich mir schon 2018, als die ersten Anläufe für ein Selbstbestimmungsgesetz bekannt wurden. Ich habe zum Glück nicht gewartet und mein Ding nach dem alten Transsexuellengesetz durchgezogen, auch wenn ich teure Gutachten bezahlen musste.

Liebe Grüße
Manuela
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 179 im Thema

Beitrag von Lana »

Momo58 hat geschrieben: Di 11. Okt 2022, 14:54 Alles schön und gut, aber da die Gefahr besteht dass FDP- Lindner aufgrund von 4 verlorenen Landtagswahlen nach Genscher-Manier die Ampelkoalition platzen lassen könnte, glaube ich nicht mehr, dass das Selbstbestimmungsgesetz noch in dieser Legislaturperiode kommt, bzw. überhaupt noch eine Chance hat.
Nur nicht so pessimistisch :P
Gut, dass diese Regierung noch irgendwas Nennenswertes hinbekommen wird, glaube ich auch nicht. Aber ähnlich wie die Grünen inzwischen nichts mehr gegen eine Laufzeitverlängerung der AKW oder den Ausbau der Braunkohleförderung haben, hat die Union vielleicht in der nächsten Legislaturperiode auf einmal kein Problem mehr mit einem Selbstbestimmungsgesetz?
:roll: :o :lol:

LGL
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Re: Fahrplan Selbstbestimmungsgesetz

Post 180 im Thema

Beitrag von Blossom »

Momo58 hat geschrieben: Di 11. Okt 2022, 14:54 Alles schön und gut, aber da die Gefahr besteht dass FDP- Lindner aufgrund von 4 verlorenen Landtagswahlen nach Genscher-Manier die Ampelkoalition platzen lassen könnte,
Nun, dazu dürfte es kaum kommen, denn Lindner kann sich ein Platzen der Koalition schon im Sinne seiner Partei gar nicht leisten. Allerdings dürfte er sich jetzt bei diversen Entscheidungen querstellen, da er seiner Klientelpolitik verstärkt nach nachkommen muss. So ist auch die heute verbreitete Haltung der FDP zur Atomkraft zu werten.
Lana hat geschrieben: Di 11. Okt 2022, 16:18 Aber ähnlich wie die Grünen inzwischen nichts mehr gegen eine Laufzeitverlängerung der AKW oder den Ausbau der Braunkohleförderung haben
Das aber mit zumindest einem weinenden Auge. Natürlich haben sie auch weiterhin etwas dagegen, müssen aber Zugeständnisse im Rahmen der Realpolitik machen.
Lana hat geschrieben: Di 11. Okt 2022, 16:18 hat die Union vielleicht in der nächsten Legislaturperiode auf einmal kein Problem mehr mit einem Selbstbestimmungsgesetz?
Abgesehen davon, dass wir nun auch Kaffeesatz lesen könnten, wie wohl die nächsten Wahlergebnisse aussehen werden ... gerade bei einer CDU/CSU Vorrangstellung würde ich sämtliche Hoffnung fahrenlassen.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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