Queere Arbeitsgruppe der SPD in Berlin möchte Geschlechtswahl ab sieben Jahren
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Olivia
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Queere Arbeitsgruppe der SPD in Berlin möchte Geschlechtswahl ab sieben Jahren

Post 1 im Thema

Beitrag von Olivia »

ExuserIn-2023-01-07
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Re: Queere Arbeitsgruppe der SPD in Berlin möchte Geschlechtswahl ab sieben Jahren

Post 2 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2023-01-07 »

Völlig absurder und der Sache nicht dienlicher Vorschlag. Aber natürlich bestes Futter für die springersche Kampfpresse, die sich sogleich darauf stürzt.
Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm nur viel zu selten dazu ...

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Re: Queere Arbeitsgruppe der SPD in Berlin möchte Geschlechtswahl ab sieben Jahren

Post 3 im Thema

Beitrag von conny »

Wann ist es Ok, dass ich die Presse auf etwas "stürzt" und wann nicht?
Jasmine
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Re: Queere Arbeitsgruppe der SPD in Berlin möchte Geschlechtswahl ab sieben Jahren

Post 4 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Ich halte den Vorschlag ab 7 Jahren für absurd. Aber wenn es deutliche und nachvolliehbare Anzeichen gibt, so sollte im Gesetz eine Möglichkeit vorhanden sein die es den Eltern ermöglicht hier tätig werden zu können.
Liebe Grüße Jasmine
ExuserIn-2023-01-07
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Re: Queere Arbeitsgruppe der SPD in Berlin möchte Geschlechtswahl ab sieben Jahren

Post 5 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2023-01-07 »

conny hat geschrieben: Mi 21. Sep 2022, 12:27 Wann ist es Ok, dass ich die Presse auf etwas "stürzt" und wann nicht?
Die Presse darf über alles berichten. Es ist aber taktisch unklug, der BLÖD so eine Steilvorlage zu bieten. Der Diskurs rund um Self-ID ist schon kompliziert und emotional aufgeladen genug.
Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm nur viel zu selten dazu ...

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Jasmine
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Re: Queere Arbeitsgruppe der SPD in Berlin möchte Geschlechtswahl ab sieben Jahren

Post 6 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Juna33 hat geschrieben: Mi 21. Sep 2022, 13:51 ........ Der Diskurs rund um Self-ID ist schon kompliziert und emotional aufgeladen genug.
Darum täte die Regierung gut daran das Selbstbestimmungsgesetz so schnell wie möglich zu beschließen. Dann wären wieder Recourcen frei für andere Dinge. Auch würde meiner Meinung nach alles versachlicht und die Kritiker würden sehen, das sie auf dem Holzweg waren.
Liebe Grüße Jasmine
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Re: Queere Arbeitsgruppe der SPD in Berlin möchte Geschlechtswahl ab sieben Jahren

Post 7 im Thema

Beitrag von Blossom »

Jasmine hat geschrieben: Mi 21. Sep 2022, 19:35 Darum täte die Regierung gut daran das Selbstbestimmungsgesetz so schnell wie möglich zu beschließen.
Du solltest dich damit abfinden, dass es aktuell andere Prioritäten für die Politik gibt ... Da steht diese Thematik aber ganz hinten an.

Und zum Thema ... Absurd war auch bei mir das erste Adjektiv, das mir beim Lesen allein der Überschrift in den Kopf kam, und zugleich Wasser auf die Mühlen derer, die sich eh schon querstellen.

Letztlich bleibe ich dabei: Es wird in dieser Legislaturperiode nicht kommen, und wir dürfen wohl davon ausgehen, dass es im Anschluss wieder eine CDU/CSU-Regierung geben wird, weil man der jetzigen Regierung alles ankreiden wird, was diese gar nicht großartig ändern und abfedern kann ... Abso ist das halt, und unter einer CDU/CSU rechne ich nicht mit einer Verabschiedung des Gesetzes, auch das wir alle so sehr warten.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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Re: Queere Arbeitsgruppe der SPD in Berlin möchte Geschlechtswahl ab sieben Jahren

Post 8 im Thema

Beitrag von Lana »

Blossom hat geschrieben: Mi 21. Sep 2022, 23:10 Du solltest dich damit abfinden, dass es aktuell andere Prioritäten für die Politik gibt ... Da steht diese Thematik aber ganz hinten an.
Prioritäten fallen nicht vom Himmel - die setzt sich "die Politik" selbst. Und genau diese falsche Prioritätensetzung kritisiert Jasmine.
Mit deiner Argumentation kannst du im übrigen jedes Versäumnis rechtfertigen. Kein Arbeitnehmer könnte sich so ein Verhalten leisten, aber der Regierung, die in unserem Namen handeln soll, willst du auch noch beim Suchen nach einer passenden Ausrede helfen?

Es kann ja wohl kaum sein, dass für eine längst überfällige Anpassung des TSG keine Ressourcen in den Ministerien vorhanden sein sollen, zumal dieses Vorhaben fett im Koalitionsvertrag steht. Da würde man das Personal entsprechend einplanen, wenn einem das Thema wirklich wichtig wäre.

LGL
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Jasmine
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Re: Queere Arbeitsgruppe der SPD in Berlin möchte Geschlechtswahl ab sieben Jahren

Post 9 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Blossom hat geschrieben: Mi 21. Sep 2022, 23:10 ...........Letztlich bleibe ich dabei: Es wird in dieser Legislaturperiode nicht kommen, und wir dürfen wohl davon ausgehen, dass es im Anschluss wieder eine CDU/CSU-Regierung geben wird, weil man der jetzigen Regierung alles ankreiden wird, was diese gar nicht großartig ändern und abfedern kann ... Abso ist das halt, und unter einer CDU/CSU rechne ich nicht mit einer Verabschiedung des Gesetzes, auch das wir alle so sehr warten.
Ich gebe die Hoffnung nicht auf, schon alleine aus dem Grund weil sich dann die Politik noch unglaubwürdiger macht. Sollte dieser Ampelregierung alles angekreidet werden, bleibt ja nur eine Koalition aus CDU/CSU und der AfD übrig. Der Söder schließt ja schon eine Koalition mit den Grünen in Bayern aus. https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 67be72b943
Dann wird es im Bund auch nicht anders werden. Ob eine Groko wieder gewollt ist? Ich bin der Meinung das die Energieproblematik seit 16 Merkelregierung verschlafen wurde, ebenso wie die Elektromobilität und vieles mehr. Dies und den Ukrainekrieg kann ich doch nicht der Ampelregierung anlasten.
Nachdenkliche Grüße Jasmine
Blossom
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Re: Queere Arbeitsgruppe der SPD in Berlin möchte Geschlechtswahl ab sieben Jahren

Post 10 im Thema

Beitrag von Blossom »

Jasmine hat geschrieben: Do 22. Sep 2022, 21:55 Dies und den Ukrainekrieg kann ich doch nicht der Ampelregierung anlasten.
Du wirst das sicher nicht, und ich auch nicht, aber wir sind nun einmal nicht die breite Masse ... Und die sieht nur, was sie die aktuelle Politik kostet ... Inzwischen mehren sich ja auch bereits die Stimmen, die erklären, die Ukraine sei nicht unser Krieg ... und würden wir uns nicht "einmischen", gäbe es die russischen Sanktionen nicht ... Alles, was dem Bürger aktuell den Lebensstandard verschlechtert, wird man der Regierung ankreiden, und die Umstände/Auslöser des Handelns ausklammern ... Das war schon in der Vergangenheit so.

Und ja, 16 Jahre Merkel haben uns durchaus nicht gut getan ... aber sich abhängig machen anstatt einen ehrlichen, wenn auch teuren Umbruch in der Energieversorgung voranzutreiben, ist halt der einfache Weg gewesen ... aber den dürfen wir zum Teil auch der SPD und Schröder ankreiden.

Der Irrsinn hatte aber bereits schon mit dem Satz: "Wir sind nur noch von Freunden umgeben" begonnen. Meines Erachtens hätten wir es mit John Steinbeck halten sollen: "Es ist besser, sich mit zuverlässigen Feinden zu umgeben, als mit unzuverlässigen Freunden." Und ich ergänze mal: "mit unzuverlässigen, vermeintlichen Freunden!"
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
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Re: Queere Arbeitsgruppe der SPD in Berlin möchte Geschlechtswahl ab sieben Jahren

Post 11 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Blossom hat geschrieben: Do 22. Sep 2022, 22:21 ... Inzwischen mehren sich ja auch bereits die Stimmen, die erklären, die Ukraine sei nicht unser Krieg ... und würden wir uns nicht "einmischen", gäbe es die russischen Sanktionen nicht ... Alles, was dem Bürger aktuell den Lebensstandard verschlechtert, .................
Auch wenn es hier ein wenig vom Thema abschweift, möchte ich einen letzten Satz zum Thema beitragen. Was haben die Sanktionen gebracht? Deutschland hat mit Sanktionen begonnen. Was diese Sanktionen bringen sollen wird sich wahrscheinlich erst im nächsten Jahr zeigen. Wurde Russland dadurch geschwächt? Der Krieg zwischen der Ukraine und Russland ist nicht unser Krieg. Begründung: Deutschland oder die Nato stehen nicht im Krieg mit Russland. Allenfalls in einem Wirtschaftskrieg betreffend der Sanktionen. Deutschland und die Nato unterstützen die Ukraine mit Waffenlieferungen in einem Angriffs-Krieg den Russland begonnen hat. Aber es hat kein Angriff auf Deutschlands Territorium oder das der Nato stattgefunden. Es sind in der Ukraine keine deutschen oder Natosoldaten im Einsatz. Ich habe schon damls den Kopf geschüttelt als es hieß das unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt wird. Nach Mali, Afghanistan und weiterem sinnlosen Blut vergiessen, sterben in der Ukraine tausende Menschen und das einzigste Credo lautet: Noch mehr Waffen, noch mehr Waffen. Eines dürfte doch sicher sein, rüstet die Ukraine auf - dann rüstet Russland auf und ich weigere mich zu glauben das mit Waffen ein dauerhafter Frieden geschaffen werden kann. Dann die ganze Kriegsrhetorik in den Medien k........ mich an. Russland glaubt an einen Sieg und die Ukraine glaubt an einen Sieg. Egal wer hier gewinnt, dieser Krieg fordert zuviel Blut und Leid und die Weltgemeinschaft muss sich den Vorwurf gefallen lassen nicht schon viel früher eingegriffen zu haben. Das grosse Problem ist doch das wir uns in einem erneuten kalten Krieg befinden und haben wir nichts aus dem letzten kalten Krieg gelernt? Diese Stellvertreterkriege sind in meinen Augen nutzlos und jedes Leben was dafür geopfert wird ist ein Leben zuviel. Zuviel Leid, zuviel Schmerz, zuviele Tränen - meine Forderung schluß mit den Kriegen und Waffenstillstand herbeiführen und sofortige diplomatische Lösungssuche.
Weiter möchte ich mich zu dem Ukraine Krieg nicht äußern, weil ich auch weiterhin Waffen und jede Form von Gewalt ablehne.
Liebe Grüße Jasmine
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Re: Queere Arbeitsgruppe der SPD in Berlin möchte Geschlechtswahl ab sieben Jahren

Post 12 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Blossom hat geschrieben: Mi 21. Sep 2022, 23:10 Du solltest dich damit abfinden, dass es aktuell andere Prioritäten für die Politik gibt ... Da steht diese Thematik aber ganz hinten an.
Woher weißt Du das ? In der Berichterstattung haben andere Themen Priorität, aber in den Ministerien wird neben tagesaktuellen Dingen auch an anderen Themen gearbeitet. Das ist sogar deren Hauptgeschäft. Dafür gibt es verschiedene Referate. Im vorliegenden Fall ist das Familienministerium federführend. Glaubst Du, dass die Hauptaufgabe die tagesaktuellen Themen sind ? Ich kenne das aus einem anderen Ministerium und da ist das nicht der Fall. Die Kabinettvorlage ist für das 4. Quartal geplant. das sollten wir einfach abwarten. Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht.

Zum Thema: Vielleicht wird das Thema medial ausgeschlachtet. Das muss man hinnehmen. Aber inhaltlich ist der Vorschlag gar nicht so falsch, denn viele verspüren bereits in der Kindheit, dass sie "anders" sind. Mein Vorschlag wäre aber ein anderer. Es macht mMn Sinn, eine Festlegung den Geschlechtseintrag in das Geburtsregister erst mit Eintritt in das Erwachsenenalter (wenn überhaupt nötig) zu tätigen. Vorher lässt man den Eintrag einfach weg. Juristisch betrachtet ist man mit 18 Jahren vollumfänglich für seine Entscheidungen selber verantwortlich.
Viele Grüße
Vicky

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Re: Queere Arbeitsgruppe der SPD in Berlin möchte Geschlechtswahl ab sieben Jahren

Post 13 im Thema

Beitrag von conny »

Jasmine hat geschrieben: Fr 23. Sep 2022, 08:51 Der Krieg zwischen der Ukraine und Russland ist nicht unser Krieg. Begründung: Deutschland oder die Nato stehen nicht im Krieg mit Russland.
Aber wir wissen doch, wie Putin dem Ende der Sowjetunion nachtrauert und welche politischen Ziele er verfolgt. Wäre mit einem Sieg über die Ukraine Frieden?
Vicky_Rose hat geschrieben: Fr 23. Sep 2022, 09:27 Dafür gibt es verschiedene Referate. Im vorliegenden Fall ist das Familienministerium federführend. Glaubst Du, dass die Hauptaufgabe die tagesaktuellen Themen sind ? .... Die Kabinettvorlage ist für das 4. Quartal geplant. das sollten wir einfach abwarten.
:!:
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Re: Queere Arbeitsgruppe der SPD in Berlin möchte Geschlechtswahl ab sieben Jahren

Post 14 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Im übrigen gilt im aktuellen Entwurf:
Für Minderjährige bis 14 Jahre oder bei Geschäftsunfähigkeit des Minderjährigen sollen die Sorgeberechtigten die Änderungserklärung gegenüber dem Standesamt abgeben können.
Quelle: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gle ... etz-199332
Viele Grüße
Vicky

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