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WDR | Erstmals Ansprechpartner für queere Menschen bei NRW-Staatsanwaltschaft
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Anne-Mette
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Karla
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Re: WDR | Erstmals Ansprechpartner für queere Menschen bei NRW„Staatsanwaltschaft
Tolle Arbeit, die der WDR da macht! (und die Staatsanwaltschaft)
2 Clicks weiter war ich von dort bei:
https://www1.wdr.de/nachrichten/zivilco ... r-100.html
zivilcourage-csd-muenster-100
Die tollen Tips von dort kopier ich hier mal rein:
"Auch bei rassistisch oder antisemitisch motivierten Pöbeleien oder Angriffen sind die Opfer oft auf Menschen angewiesen, die den Mut haben, einzugreifen. Aber wie geht das?
Wichtig sei, sagt Mertens, nicht alleine zu handeln: "Bringt euch nicht in Gefahr", warnt er, "holt euch Unterstützung". Wer sich unsicher sei, könne zum Handy greifen und die Polizei rufen - "auch das ist Zivilcourage". Der einzige Fehler, den Menschen in solchen Situationen machen könnten: "Weggucken und die Situation ignorieren."
Strategie "Opferklau"
Sich selbst nicht in Gefahr bringen, das rät auch das Bundesnetzwerk Zivilcourage. Dennoch könne man wirksam aktiv werden, sagt Sprecherin Silke Gorges. Der Ansatz, den das Netzwerk verfolgt: Das Opfer in den Fokus nehmen. "Häufig schreiten Menschen mit erzieherischen Maßnahmen ein, indem sie dem Aggressor impulsiv sagen wollen, wie falsch er liegt", sagt Gorges. Das aber führe oft zu weiterer Eskalation. Ihr Rat: Statt dessen versuchen, das Opfer aus der Situation herauszuholen, im besten Fall aus dem Sichtfeld des Angreifers zu entfernen. "Opferklau" nennt das Bundesnetzwerk Zivilcourage diese Strategie.
"Zuvor sollte man sich Unterstützung suchen, andere Menschen ansprechen", rät auch Gorges, "'in etwa hey, komm mal mit, ich brauche Deine Hilfe'". Gemeinsam dann möglichst ruhig aber entschlossen das Opfer wegziehen - und dem Angreifer keinen Raum mehr lassen. "Das funktioniert oft gut deeskalierend", sagt Silke Gorges.
Auf der Homepage des Bundesnetzwerks Zivilcourage findet eine Liste von Verhaltenstipps für brenzlige Situationen:
Verhaltenstipps für Zivilcourage | Bundesnetzwerk Zivilcourage:
https://bundesnetzwerk-zivilcourage.de/verhaltenstipps/
"Paradoxe Intervention": Das Opfer überraschend ansprechen
Eine andere Möglichkeit: die sogenannte "paradoxe Intervention". Heißt: Man nähert sich dem Opfer mit einem völlig anderen Anliegen, das die aktuelle Situation komplett ignoriert. "Zum Beispiel nach der nächsten Bushaltestelle fragen: 'Kannst Du mir den Weg dorthin zeigen'." Der Überraschungsmoment könne helfen, die Situation zu entschärfen. Aber wichtig: "Paradoxe Intervention ist nur dann angezeigt, wenn noch keine Gewalt im Spiel ist", sagt Gorges. Zum Beispiel bei rassistischen Pöbeleien.
Wer eine Situation beobachtet, in der es bereits zu Gewalt kommt, sollte als erstes die Polizei rufen. Wenn möglich, die Szene auch im Video festhalten - für spätere Dokumentation oder als Zeugenbeweis. Dann sollte man Unterstützung holen. Und nach dem Vorfall unbedingt in der Nähe des Opfers bleiben, sagt Gorges, ihm oder ihr beistehen. Das werde in solchen Situation oft vergessen - "aber es hilft den Betroffenen enorm - zu merken, ich bin nicht allein".
---------------------------
Zumindest so lange es noch nicht zu physischer Gewalt gekommen ist, sind die Strategien genial: körperliche Kraft spielt keine Rolle!
(meine aktive Zeit im Kampfsport ist länger her, und gewisse Typen mit Testosteronüberschuß,... sind in besserem Trainingszustand - wenn es ohne Gewalt geht: um so besser!!!)
Ein geniales Video aus England habe ich leider nicht mehr gefunden: (sonst hätte ich es hier gerne verlinkt)
In einem Lokal pöbelt ein Kerl eine Trans-Frau übelst an, eine Beleidigung folgt auf die andere!
Ihre Reaktion:
Sie steht auf, und geht mit "Beg Your pardon, Sir" an ihm vorbei!!!
(kann noch durch Knicks und schiefgelegten Kopf unterstützt werden: Dieser "Menschling" (s. Kleiner König Kalle-Wirsch) läuft ins Leere!!!)
...und wenn alles das nicht hilft, muß der Aggressor bei der Tigress auflaufen: FRAU darf dann in Notwehr (fast) ALLES: kratzen, beißen, spucken, tiefschlagen,...
(ggf. Einsatz des Schlüsselbundes in der Manteltasche: zwischen je 2 Fingern ein möglichst großer oder scharfkantiger Schlüssel: Einer davon landet in Auge oder Nasenloch!!!)
(Diesen Tip bekam ich vor fast 50 Jahren von einer älteren Dame, die die "wilden 1920er" in Berlin heil überstanden hat, die Angst hat sie zugegeben, ich war damals in den 1920ern noch lange nicht geboren, meine Eltern wohl vielleicht "in Planung")
"Gewalt im Spiel" - leider seit mehr als 100 Jahren immer noch aktuell!!!
LG Karla
2 Clicks weiter war ich von dort bei:
https://www1.wdr.de/nachrichten/zivilco ... r-100.html
zivilcourage-csd-muenster-100
Die tollen Tips von dort kopier ich hier mal rein:
"Auch bei rassistisch oder antisemitisch motivierten Pöbeleien oder Angriffen sind die Opfer oft auf Menschen angewiesen, die den Mut haben, einzugreifen. Aber wie geht das?
Wichtig sei, sagt Mertens, nicht alleine zu handeln: "Bringt euch nicht in Gefahr", warnt er, "holt euch Unterstützung". Wer sich unsicher sei, könne zum Handy greifen und die Polizei rufen - "auch das ist Zivilcourage". Der einzige Fehler, den Menschen in solchen Situationen machen könnten: "Weggucken und die Situation ignorieren."
Strategie "Opferklau"
Sich selbst nicht in Gefahr bringen, das rät auch das Bundesnetzwerk Zivilcourage. Dennoch könne man wirksam aktiv werden, sagt Sprecherin Silke Gorges. Der Ansatz, den das Netzwerk verfolgt: Das Opfer in den Fokus nehmen. "Häufig schreiten Menschen mit erzieherischen Maßnahmen ein, indem sie dem Aggressor impulsiv sagen wollen, wie falsch er liegt", sagt Gorges. Das aber führe oft zu weiterer Eskalation. Ihr Rat: Statt dessen versuchen, das Opfer aus der Situation herauszuholen, im besten Fall aus dem Sichtfeld des Angreifers zu entfernen. "Opferklau" nennt das Bundesnetzwerk Zivilcourage diese Strategie.
"Zuvor sollte man sich Unterstützung suchen, andere Menschen ansprechen", rät auch Gorges, "'in etwa hey, komm mal mit, ich brauche Deine Hilfe'". Gemeinsam dann möglichst ruhig aber entschlossen das Opfer wegziehen - und dem Angreifer keinen Raum mehr lassen. "Das funktioniert oft gut deeskalierend", sagt Silke Gorges.
Auf der Homepage des Bundesnetzwerks Zivilcourage findet eine Liste von Verhaltenstipps für brenzlige Situationen:
Verhaltenstipps für Zivilcourage | Bundesnetzwerk Zivilcourage:
https://bundesnetzwerk-zivilcourage.de/verhaltenstipps/
"Paradoxe Intervention": Das Opfer überraschend ansprechen
Eine andere Möglichkeit: die sogenannte "paradoxe Intervention". Heißt: Man nähert sich dem Opfer mit einem völlig anderen Anliegen, das die aktuelle Situation komplett ignoriert. "Zum Beispiel nach der nächsten Bushaltestelle fragen: 'Kannst Du mir den Weg dorthin zeigen'." Der Überraschungsmoment könne helfen, die Situation zu entschärfen. Aber wichtig: "Paradoxe Intervention ist nur dann angezeigt, wenn noch keine Gewalt im Spiel ist", sagt Gorges. Zum Beispiel bei rassistischen Pöbeleien.
Wer eine Situation beobachtet, in der es bereits zu Gewalt kommt, sollte als erstes die Polizei rufen. Wenn möglich, die Szene auch im Video festhalten - für spätere Dokumentation oder als Zeugenbeweis. Dann sollte man Unterstützung holen. Und nach dem Vorfall unbedingt in der Nähe des Opfers bleiben, sagt Gorges, ihm oder ihr beistehen. Das werde in solchen Situation oft vergessen - "aber es hilft den Betroffenen enorm - zu merken, ich bin nicht allein".
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Zumindest so lange es noch nicht zu physischer Gewalt gekommen ist, sind die Strategien genial: körperliche Kraft spielt keine Rolle!
(meine aktive Zeit im Kampfsport ist länger her, und gewisse Typen mit Testosteronüberschuß,... sind in besserem Trainingszustand - wenn es ohne Gewalt geht: um so besser!!!)
Ein geniales Video aus England habe ich leider nicht mehr gefunden: (sonst hätte ich es hier gerne verlinkt)
In einem Lokal pöbelt ein Kerl eine Trans-Frau übelst an, eine Beleidigung folgt auf die andere!
Ihre Reaktion:
Sie steht auf, und geht mit "Beg Your pardon, Sir" an ihm vorbei!!!
(kann noch durch Knicks und schiefgelegten Kopf unterstützt werden: Dieser "Menschling" (s. Kleiner König Kalle-Wirsch) läuft ins Leere!!!)
...und wenn alles das nicht hilft, muß der Aggressor bei der Tigress auflaufen: FRAU darf dann in Notwehr (fast) ALLES: kratzen, beißen, spucken, tiefschlagen,...
(ggf. Einsatz des Schlüsselbundes in der Manteltasche: zwischen je 2 Fingern ein möglichst großer oder scharfkantiger Schlüssel: Einer davon landet in Auge oder Nasenloch!!!)
(Diesen Tip bekam ich vor fast 50 Jahren von einer älteren Dame, die die "wilden 1920er" in Berlin heil überstanden hat, die Angst hat sie zugegeben, ich war damals in den 1920ern noch lange nicht geboren, meine Eltern wohl vielleicht "in Planung")
"Gewalt im Spiel" - leider seit mehr als 100 Jahren immer noch aktuell!!!
LG Karla
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)