trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt
trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt - # 3

Inga
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 31 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, miteinander,

Und hier gibt es zum Stand der Ermittlungen noch mehr zu lesen:

https://www.butenunbinnen.de/nachrichte ... n-102.html

"....
Auf den Bildern der Überwachungskamera sind die Jugendlichen den Angaben zufolge zu erkennen. Sie seien etwa zwölf bis 16 Jahre alt, hätten dunkle Haare und einen dunklen Teint.
Polizei und Staatsanwaltschaft raten den Jugendlichen, sich bei der Polizei zu stellen, "bevor gegebenenfalls eine Öffentlichkeitsfahndung erfolgen muss". Dann seien die Bilder von ihnen überall zu sehen, mahnten die Beamten.
...."

Ich finde, die Polizei gibt sich hier schon Mühe, nicht einzelne Lute in der Öffentlichkeit bloß zu stellen und nicht bestimmte Gruppen der Bevölkerung zu diskriminieren.

Liebe Grüße
Inga
Inga
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 32 im Thema

Beitrag von Inga »

conny hat geschrieben: Fr 9. Sep 2022, 22:42 Ein Widerspruch zur Angabe im Deinem Profil. :roll:
???

Aber wieso denn Widerspruch? "Auf dem Mond" ist doch noch immer näher an Bremen als "Hinterm Mond" ....
Claudia-67
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 33 im Thema

Beitrag von Claudia-67 »

Hallo,
Mir ist das Opfer aus Bremen persönlich bekannt. Ich hatte noch aus dem Krankenhaus von ihr die Nachricht über den Vorfall bekommen.
Es sind nach ihrer Aussage Jugendliche mit Migrationshintergrund. Schlimm, wie die da als Gruppe agiert haben.

Ich bekomme langsam Angst. Erst der Angriff auf Malte, den ich von der Trans SHG Münster kannte. Vor drei Wochen haben wir gemeinsam dem Raum der SHG für das Jubiläum geschmückt. Nun ist er tot.
Ich wurde abends nach dem CSD im Zug verbal angegriffen, der Schlag hat mich nicht erreicht, weil mein Fahrrad dieses A...Loch glücklicherweise auf Abstand gehalten hat. Dann der Angriff auf Valeria in Bremen.

Was ist da los?

Liebe Grüße Claudia
Olivia
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 34 im Thema

Beitrag von Olivia »

Erste Verdächtige nach Attacke auf Transfrau in Bremer Straßenbahn identifiziert

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... 72e16270b8
Jasmine
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 35 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Mir macht jedoch die Strafmündigkeit Sorge.

Zitat:
Die Verdächtigen wären im strafrechtlichen Sinne grundsätzlich noch nicht strafmündig. Die Grenze dafür liegt im Deutschland bei 14 Jahren.

Liebe Grüße Jasmine
Olivia
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 36 im Thema

Beitrag von Olivia »

... Täter im Alter von unter 14 Jahren sind eben kein Fall für die Justiz sondern für das Jugendamt. Vergleichbar mit Geisteskranken, die ebenfalls kein Fall für die Justiz sondern gegebenenfalls für die geschlossenen Psychiatrie sind.
Karla
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 37 im Thema

Beitrag von Karla »

https://www.kanzlei.law/news/kann-die-o ... tigt-sein/
kann-die-ohrfeige-gegen-ein-kind-durch-notwehr-gerechtfertigt-sein
In dem Fall hatte sich ein Pädagoge gegen 10 schlagende und spuckende Erstklässler zur Wehr gesetzt.
...auch von "Kindern" muß frau sich nicht alles gefallen lassen!
(Sollten die Kampfsport gemacht haben und darauf hingewiesen worden sein andere nicht zu verletzen, dann kommt u.U. auch eine Haftung infrage!)

LG Karla
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
Olivia
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 38 im Thema

Beitrag von Olivia »

Hallo Karla,

dass man sich auch gegen Kinder in einer Notwehrsituation wehren darf, ist klar und eine eigene Sache. Eine andere Sache ist es dennoch, dass Kinder unter 14 Jahren nicht strafmündig sind und deshalb eben kein Fall für die Justiz sind, sondern gegebenenfalls ein Fall für das Jugendamt!

Gruß

Olivia
Claudia-67
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 39 im Thema

Beitrag von Claudia-67 »

Hallo Olivia
Olivia hat geschrieben: Di 13. Sep 2022, 19:10 dass man sich auch gegen Kinder in einer Notwehrsituation wehren darf, ist klar und eine eigene Sache.
Das Problem hier war die Anzahl der angreifenden Kinder. Da konnte sie nichts machen. Sie saß in der Straßenbahn und plötzlich kam die Horde von mehreren Seiten.
So kraftlos ist die angegriffene Person sicher nicht. Sie ist Triebfahrzeugführerin und da braucht man schon Kraft beim Kuppeln und herumklettern auf den Fahrzeugen.

Liebe Grüße
Claudia
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 40 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo,

Es war heute auch wieder Thema im regionalen Fernsehen

"Das droht den Tatverdächtigten" - Gruppe Jungendlicher zwischen 12 und 13 Jahren
https://www.butenunbinnen.de/angriff-tr ... n-100.html

" Bremer Abgeordnete diskutieren über Gewalt in Bussen und Bahnen"
https://www.butenunbinnen.de/nachrichte ... n-100.html

Da stellt sich natürlich die Frage, was soll (kann, muss) das Jugendamt jetzt machen, zumal die Täter nicht strafmündig sind und so sich der Justiz entziehen?
Was muss jetzt die "Gesellschaft" machen, damit Schutz und Sicherheit wieder hergestellt werden können?
Sollten wir jetzt lieber aus Angst vor einer Gruppe gewaltbereiter Jugendlicher in unseren Mäuselöchern verkriechen?

Dazu noch der Beitrag von Claudia (Danke dir dafür)

Ich stehe da angesichts der recht jungen Täter jetzt verdammt fassungslos da.

Liebe Grüße
Inga
Karla
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 41 im Thema

Beitrag von Karla »

Strategie muß dann sein: "Alpha-Tier" stellen und ausschalten! - bei Angriff von einer Gruppe klarer Fall von Notwehr!!! (wenn da dann ein Zahn fehlt...)
...und dann fragen: Noch jemand ohne Fahrschein?
...oder: schafft den weg! Der versaut hier ja alles mit seiner blutenden Nase...
Claudia-67 hat geschrieben: Di 13. Sep 2022, 19:35 Das Problem hier war die Anzahl der angreifenden Kinder. Da konnte sie nichts machen. Sie saß in der Straßenbahn und plötzlich kam die Horde von mehreren Seiten.
So kraftlos ist die angegriffene Person sicher nicht. Sie ist Triebfahrzeugführerin und da braucht man schon Kraft beim Kuppeln und herumklettern auf den Fahrzeugen.
LG Karla
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 42 im Thema

Beitrag von Karla »

Spätestens beim 2. Mal wird das zu Verletzung der Aufsichtspflicht!
-> Eltern bzw. deren Haftpflicht versuchen in Anspruch zu nehmen!
(Die Schulen könnten auch was tun: Ab 10 Jahren die Kiddies aufklären über Strafbarkeit von Gewalt..., ggf. Schulverweis: Tätergruppe separieren, 2h Schulweg pro Tag sind zumutbar!) Für mutwillig verursachte Schäden können u.U. Kinder ab 7 Jahren, im Straßenverkehr ab 10 zur Verantwortung gezogen werden!
Olivia hat geschrieben: Di 13. Sep 2022, 19:10 Fall für das Jugendamt!
LG Karla
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 43 im Thema

Beitrag von Inga »

Hi, Karla,
sicher gute Vorschläge. Ob sie hier helfen?
Was kennst du vom konkreten Fall in Bremen? Was kennst du von den Tätern und den Hintergründen? Und was kannst du zur weiteren Aufklärung und damit zu praktischen Ansatzpunkten der Massnahmen beitragen?

Zur Verantwortung ziehen ist gut. Dabei auch auf Prävention achten noch etwas besser.
Genaue Aufklärung des Herganges und sinnvollen Opfer -Täter-Ausgleich in die Wege leiten ist auch erforderlich.

Was passiert denn in Zukunft, wenn Kinder vor aller Verantwortung, die sie für ihr Fehlverhalten übernehmen, z.B. finanziell, im Leben nichts mehr werden? Dem Recht ist zwar Genüge getan. Was wir aber nicht wollen, dass die Täter die kriminelle Laufbahn einschlagen, zur Wiederholung weiter aktiv werden und Nachahmer heran züchten.

Liebe Grüße
Inga
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 44 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Ich kann mich nur wiederholen:

Wenn Menschen zu uns zureisen ist es die Pflicht der Behörden sie über unsere Werte und Rechte aufzuklären. Und ihnen erst dann die Legalisierung des Aufenthaltes zu geben, wenn ersichtlich ist das dies angekommen ist.

Meist sind es Menschen aus Krieg und armen Verhältnissen. Sie führen ihre Werte und Traditionen in unserem Land fort mit dem Glauben das es richtig und OK ist. Von alleine kommen sie nicht auf die Idee es selber zu recherchieren. Vielen fehlt es auch an den nötigen skills da von alleine durchzusteigen. Sie leben in ihren Ghettos mit anderen Zurgereisten und diese funktionieren als Blase.

Manchmal habe ich das Gefühl, die denken der Welt einen Gefallen getan zu haben und warten sogar auf Applaus.

Dabei bin in ich überzeugt das 90% von denen das Herz an der richtigen Stelle haben aber siehe oben.

LG
The trick is to keep breathing

I have big dreams and a small world in between
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 45 im Thema

Beitrag von Lina »

Inga hat geschrieben: Mi 14. Sep 2022, 12:19 Hi, Karla,
sicher gute Vorschläge. Ob sie hier helfen?
Was kennst du vom konkreten Fall in Bremen? Was kennst du von den Tätern und den Hintergründen? Und was kannst du zur weiteren Aufklärung und damit zu praktischen Ansatzpunkten der Massnahmen beitragen?

Zur Verantwortung ziehen ist gut. Dabei auch auf Prävention achten noch etwas besser.
Genaue Aufklärung des Herganges und sinnvollen Opfer -Täter-Ausgleich in die Wege leiten ist auch erforderlich.

Was passiert denn in Zukunft, wenn Kinder vor aller Verantwortung, die sie für ihr Fehlverhalten übernehmen, z.B. finanziell, im Leben nichts mehr werden? Dem Recht ist zwar Genüge getan. Was wir aber nicht wollen, dass die Täter die kriminelle Laufbahn einschlagen, zur Wiederholung weiter aktiv werden und Nachahmer heran züchten.

Liebe Grüße
Inga

OK, aber das is ja der Kreis, der hier so gut wie immer geschlossen wird:

Erst grosse und berechtigte Empörung wg. Einer Straftat.
Dann die Erkenntnis, dass die Polizei nichts tun kann (u.a. weil sie nicht rechtzeitig vor Ort sein kann).
Dann schlägt jemand persönliche Verteidigungstaktiken vor, die in den meisten Fällen auch erlernbar sind.
Dann kommt jemand und sagt z.B. dass diese Unnütz sind weil sie dann und dann für jemand angeblich Nutzlos waren, ohne genau darauf Einzugehen, ob das was diese Person tat oder gelernt hat überhaupt vergleichbar mit dem Vorgeschlagenen ist.
Irgend ein Grund findet man auf jeden Fall.

Und das nächste Mal das gleiche wieder.
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