Auf dem Lande! - # 4
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Magdalena
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Re: Auf dem Lande!
Hallo,
Danke für Antworten. Petra, wichtigere Dinge zu erledigen, ja ich muss noch eine Woche durchhalten. Dann kommt meine Mutti in das Pflegeheim. Nebenbei muss ich noch Geld verdienen. Irgendwann ist das Kontinent einer bezahlten Freistellung erschöpft. Erschöpft bin ich dann auch immer öfter. Irgendwann ist jeder Akku leer. Auch mein Kopf. Da fällt mir einfach nichts ein, wie meine Geschichte weitergeht. Das Gerüst der Geschichte ist klar. Doch das drum herum.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Danke für Antworten. Petra, wichtigere Dinge zu erledigen, ja ich muss noch eine Woche durchhalten. Dann kommt meine Mutti in das Pflegeheim. Nebenbei muss ich noch Geld verdienen. Irgendwann ist das Kontinent einer bezahlten Freistellung erschöpft. Erschöpft bin ich dann auch immer öfter. Irgendwann ist jeder Akku leer. Auch mein Kopf. Da fällt mir einfach nichts ein, wie meine Geschichte weitergeht. Das Gerüst der Geschichte ist klar. Doch das drum herum.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Anne-Mette
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Re: Auf dem Lande!
Guten Abend,
Komm gut durch die schwere Zeit.
Auch für deine Mutter alles Liebe und Gute!
Herzliche Grüße
Anne-Mette
da hilft auch kein Ladekabel
Komm gut durch die schwere Zeit.
Auch für deine Mutter alles Liebe und Gute!
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Magdalena
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Re: Auf dem Lande!
Liebe Anne-Mette,
Danke für die lieben Wünsche. Es ist aber eine Lösung in Aussicht. Auch wenn diese Lösung mit seelischen Bauchschmerzen verbunden ist. Irgendwann kommt der Punkt, wo es nicht anders geht.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Danke für die lieben Wünsche. Es ist aber eine Lösung in Aussicht. Auch wenn diese Lösung mit seelischen Bauchschmerzen verbunden ist. Irgendwann kommt der Punkt, wo es nicht anders geht.
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Magdalena
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Re: Auf dem Lande!
Hallo,
ich möchte jetzt an meiner Geschichte weiterschreiben.
Doch wieder überrascht mich meine Mutter mit einem neuen Vorschlag. "Petra, du kannst nicht in den Kleidern der andern Frauen herumlaufen. Du brauchst was eigenes." Darüber machte ich mir bisher keine Gedanken. "Was hast du heute noch vor?", fragt mich meine Mutter. Eigentlich nichts, alles hat sich ganz gut gelöst. "Warum?" , frage ich. "Wir könnten einkaufen gehen!", meint meine Mutter freudestrahlend. "Wir haben den ganzen Tag für uns Petra!" , lächelt mich meine Mutter an. Ich bin jetzt für sie plötzlich die Tochter, welche sie sich heimlich gewünscht hat. "Aber ich habe jetzt nicht so viel Geld bei mir." wende ich ein. "Denk an das Gespräch mit Herrn Müller." bekräftigt meine Mutter. "Ich kann Dir bis dahin das Geld leihen." Ich habe keine Argumente mehr.
Kurze Zeit später sind wir schon in der Innenstadt unterwegs. Zielsicher steuert meine Mutter eines der Kaufhäuser an. "Hier werden wir sicher finden was du brauchst.", meint sie. Die Damenabteilung ist gleich in den ersten beiden Etagen. Ich stehe auf verlorenem Posten. Doch meine Mutter führt mich zuerst in die Wäscheabteilung. Woher sie meine Größe kennt, bleibt mir ein Geheimnis. Schnell kommt meine Mutter mit einigen BHs Slips und Hemdchen. "Komm Petra, da ist eine Umkleidekabine.", schiebt mich meine Mutter in die angegebene Richtung. Ich soll vor allem die BHs probieren. Meine Mutter möchte immer mal wissen ob sie richtig sitzen. Sie holt sich Verstärkung in Form einer Verkäuferin. Mir bleibt auch nichts erspart. Die Verkäuferin bittet mich aus der Kabine herauszutreten. Am Ende landen jeweils acht BH mit passenden Slip und mehren Hemdchen in meinen Besitz. Natürlich brauche ich noch Strumpfhosen. Ich bin jetzt schon mit allem überfordert. Da schleppt mich meine Mutter zu der Oberbekleidung. Wieder muss ich verschiedenes anprobieren. Kleider . Röcke , Blusen . Pullover, Jacken und Mäntel, es will kein Ende nehmen.
Meine Mutter scheint meine Gedanken zu lesen. "Wir haben uns eine Pause verdient.", meint sie. "Wir lassen uns mal verwöhnen.", fügt sie hinzu. Nur was sie wirklich vor hat, war etwas anderes als ich dachte. Bepackt mit reichlich Einkaufstüten gehen wir zu Mutters Auto, mit dem wir gekommen sind. Von dem Geld von Herrn Müller scheint nichts mehr übrig zu sein. Ich denke wir fahren nach Hause.
Doch wo fährt meine Mutter hin. Das Auto parkt jetzt bei ihrem Frisör. "Wir sind da." freut sich meine Mutter. "Wie?", frage ich. "na ich konnte für uns noch ein Verwöhnprogramm buchen, nach dem du gestern gegangen bist.", triumphiert meine Mutter. Der Frisör bietet auch kosmetische Behandlungen an. Wir betreten den Salon. "Guten Tag Frau Beetz! Und da ist ja ihre Tochter!", werden wir überschwänglich begrüßt. Nun werden meine Mutter und ich von je einer Dame abgeholt. Was jetzt mit mir geschieht, kann ich nur erahnen. Im Gesicht bekomme ich eine Paste aufgetragen. Dann spüre ich ein Ziepen an den Augenbrauen. wieder wird an den Braue etwas aufgetragen und nach einer Zeit entfernt. Im Anschluss macht sich die Dame an meinen Haaren zu schaffen. Meine nassen Haare werden auf kleinen Rollen aufgewickelt, so soll ich meinen Platz wechseln und mein Kopf verschwindet unter einer Haube, welche gleich warme Luft ausströmt. In der Zeit in der ich jetzt hier sitzen muss reicht mir eine andere Dame Kaffee und zwei Kekse. Das erste seit heute Morgen nach dem Frühstück. dann hört die Haube auf ihre Wärme zu verbreiten.
Die Rollen werden mir aus meinen Haaren genommen. Mit einer Bürste werden meine Haare bearbeitet. Nun tritt meine Mutter hinzu. Man reicht mir einen Spiegel. Ich erkenne mich nicht wieder. Ich habe jetzt Locken und eine andere Haarfarbe. Meine Augenbrauen sind auch gefärbt und schmaler. Bin das wirklich ich? Ich kann es gar nicht glauben was hier geschehen ist. "Wie fühlst du dich?", will meine Mutter wissen. "Du siehst toll aus!", fügt sie hinzu. "Ich glaube, ich muss mich erst an den Anblick gewöhnen.", sage ich vorsichtig. Dann verlassen wir den Salon. Und endlich geht es nach Hause. Was nicht mehr lange mein zu Hause sein wird. Mehrere Einkaufstüten tragen wir in meine Wohnung. Ich lasse mich auf mein Sofa fallen. "Morgen machen wir weiter!" , sagte frohlockend meine Mutter. Weiter !", sehe ich sie fragend an. "Du brauchst noch Schuhe!", sagte meine Mutter. "Und jede Frau freut sich über Schmuck!" Ich ahne was dann morgen auf mich zukommt. Meine Gedanke sind dabei, wie soll ich dass alles mit dem Zug zu dem Bauernhof bekommen.
Und so stand am nächsten Tag meine Mutter wieder vor meiner Türe. Diesmal führte uns der Weg zu einem Juwelier. Ich weiß, hier kauft meine Mutter ab und zu. So wundert es mich nicht, dass sie auch hier gleich freundlich begrüßt wird. "Ich möchte ein Paar Ohrringe für meine Tochter." , sagt sie der Dame im Geschäft. Auf einen Tablett holte sie eine Auswahl von Ohrringen. "Es gibt auch Sets mit passender Kette.", meint die Dame. Wir lassen uns auch dies zeigen. Nun stellt sich ein andres Problem, Ohrlöcher. Auch dafür gibt es bei dem Juwelier eine Lösung. Und schon hängt mir an jedem Ohr ein Ohrring. Auch die Kette ziert jetzt meinen Hals. Da fällt der Blick meiner Mutter auf die Uhren. Eine Damenarmbanduhr soll es werden. Wenn es so weiter geht bin ich Pleite, sind meine Gedanken. "Was gefällt die dieser Ring?", geht die Frage an mich. "Ganz hübsch. ", sage ich. "Probier mal.", sagt meine Mutter. Wieder bezahlt meine Mutter, dann verlassen wir den Juwelier. Wenigsten brauch ich jetzt nichts tragen, da alles an mit hängt.
Die nächste Station im Plan meiner Mutter ein Schuhgeschäft. Am Ende des Tage sind es mindestens vier Schuhgeschäfte in denen ich Schuhe anprobieren musst. Sandaletten, Pumps, Stiefeletten, und was weiß ich noch alles. Eine , nein zwei Handtaschen und mehrere Schuhe tragen wir nach Hause. Am Abend lädt mich meine Mutter noch zum Essen ein.
Viele liebe Grüße von Magdalena
ich möchte jetzt an meiner Geschichte weiterschreiben.
Doch wieder überrascht mich meine Mutter mit einem neuen Vorschlag. "Petra, du kannst nicht in den Kleidern der andern Frauen herumlaufen. Du brauchst was eigenes." Darüber machte ich mir bisher keine Gedanken. "Was hast du heute noch vor?", fragt mich meine Mutter. Eigentlich nichts, alles hat sich ganz gut gelöst. "Warum?" , frage ich. "Wir könnten einkaufen gehen!", meint meine Mutter freudestrahlend. "Wir haben den ganzen Tag für uns Petra!" , lächelt mich meine Mutter an. Ich bin jetzt für sie plötzlich die Tochter, welche sie sich heimlich gewünscht hat. "Aber ich habe jetzt nicht so viel Geld bei mir." wende ich ein. "Denk an das Gespräch mit Herrn Müller." bekräftigt meine Mutter. "Ich kann Dir bis dahin das Geld leihen." Ich habe keine Argumente mehr.
Kurze Zeit später sind wir schon in der Innenstadt unterwegs. Zielsicher steuert meine Mutter eines der Kaufhäuser an. "Hier werden wir sicher finden was du brauchst.", meint sie. Die Damenabteilung ist gleich in den ersten beiden Etagen. Ich stehe auf verlorenem Posten. Doch meine Mutter führt mich zuerst in die Wäscheabteilung. Woher sie meine Größe kennt, bleibt mir ein Geheimnis. Schnell kommt meine Mutter mit einigen BHs Slips und Hemdchen. "Komm Petra, da ist eine Umkleidekabine.", schiebt mich meine Mutter in die angegebene Richtung. Ich soll vor allem die BHs probieren. Meine Mutter möchte immer mal wissen ob sie richtig sitzen. Sie holt sich Verstärkung in Form einer Verkäuferin. Mir bleibt auch nichts erspart. Die Verkäuferin bittet mich aus der Kabine herauszutreten. Am Ende landen jeweils acht BH mit passenden Slip und mehren Hemdchen in meinen Besitz. Natürlich brauche ich noch Strumpfhosen. Ich bin jetzt schon mit allem überfordert. Da schleppt mich meine Mutter zu der Oberbekleidung. Wieder muss ich verschiedenes anprobieren. Kleider . Röcke , Blusen . Pullover, Jacken und Mäntel, es will kein Ende nehmen.
Meine Mutter scheint meine Gedanken zu lesen. "Wir haben uns eine Pause verdient.", meint sie. "Wir lassen uns mal verwöhnen.", fügt sie hinzu. Nur was sie wirklich vor hat, war etwas anderes als ich dachte. Bepackt mit reichlich Einkaufstüten gehen wir zu Mutters Auto, mit dem wir gekommen sind. Von dem Geld von Herrn Müller scheint nichts mehr übrig zu sein. Ich denke wir fahren nach Hause.
Doch wo fährt meine Mutter hin. Das Auto parkt jetzt bei ihrem Frisör. "Wir sind da." freut sich meine Mutter. "Wie?", frage ich. "na ich konnte für uns noch ein Verwöhnprogramm buchen, nach dem du gestern gegangen bist.", triumphiert meine Mutter. Der Frisör bietet auch kosmetische Behandlungen an. Wir betreten den Salon. "Guten Tag Frau Beetz! Und da ist ja ihre Tochter!", werden wir überschwänglich begrüßt. Nun werden meine Mutter und ich von je einer Dame abgeholt. Was jetzt mit mir geschieht, kann ich nur erahnen. Im Gesicht bekomme ich eine Paste aufgetragen. Dann spüre ich ein Ziepen an den Augenbrauen. wieder wird an den Braue etwas aufgetragen und nach einer Zeit entfernt. Im Anschluss macht sich die Dame an meinen Haaren zu schaffen. Meine nassen Haare werden auf kleinen Rollen aufgewickelt, so soll ich meinen Platz wechseln und mein Kopf verschwindet unter einer Haube, welche gleich warme Luft ausströmt. In der Zeit in der ich jetzt hier sitzen muss reicht mir eine andere Dame Kaffee und zwei Kekse. Das erste seit heute Morgen nach dem Frühstück. dann hört die Haube auf ihre Wärme zu verbreiten.
Die Rollen werden mir aus meinen Haaren genommen. Mit einer Bürste werden meine Haare bearbeitet. Nun tritt meine Mutter hinzu. Man reicht mir einen Spiegel. Ich erkenne mich nicht wieder. Ich habe jetzt Locken und eine andere Haarfarbe. Meine Augenbrauen sind auch gefärbt und schmaler. Bin das wirklich ich? Ich kann es gar nicht glauben was hier geschehen ist. "Wie fühlst du dich?", will meine Mutter wissen. "Du siehst toll aus!", fügt sie hinzu. "Ich glaube, ich muss mich erst an den Anblick gewöhnen.", sage ich vorsichtig. Dann verlassen wir den Salon. Und endlich geht es nach Hause. Was nicht mehr lange mein zu Hause sein wird. Mehrere Einkaufstüten tragen wir in meine Wohnung. Ich lasse mich auf mein Sofa fallen. "Morgen machen wir weiter!" , sagte frohlockend meine Mutter. Weiter !", sehe ich sie fragend an. "Du brauchst noch Schuhe!", sagte meine Mutter. "Und jede Frau freut sich über Schmuck!" Ich ahne was dann morgen auf mich zukommt. Meine Gedanke sind dabei, wie soll ich dass alles mit dem Zug zu dem Bauernhof bekommen.
Und so stand am nächsten Tag meine Mutter wieder vor meiner Türe. Diesmal führte uns der Weg zu einem Juwelier. Ich weiß, hier kauft meine Mutter ab und zu. So wundert es mich nicht, dass sie auch hier gleich freundlich begrüßt wird. "Ich möchte ein Paar Ohrringe für meine Tochter." , sagt sie der Dame im Geschäft. Auf einen Tablett holte sie eine Auswahl von Ohrringen. "Es gibt auch Sets mit passender Kette.", meint die Dame. Wir lassen uns auch dies zeigen. Nun stellt sich ein andres Problem, Ohrlöcher. Auch dafür gibt es bei dem Juwelier eine Lösung. Und schon hängt mir an jedem Ohr ein Ohrring. Auch die Kette ziert jetzt meinen Hals. Da fällt der Blick meiner Mutter auf die Uhren. Eine Damenarmbanduhr soll es werden. Wenn es so weiter geht bin ich Pleite, sind meine Gedanken. "Was gefällt die dieser Ring?", geht die Frage an mich. "Ganz hübsch. ", sage ich. "Probier mal.", sagt meine Mutter. Wieder bezahlt meine Mutter, dann verlassen wir den Juwelier. Wenigsten brauch ich jetzt nichts tragen, da alles an mit hängt.
Die nächste Station im Plan meiner Mutter ein Schuhgeschäft. Am Ende des Tage sind es mindestens vier Schuhgeschäfte in denen ich Schuhe anprobieren musst. Sandaletten, Pumps, Stiefeletten, und was weiß ich noch alles. Eine , nein zwei Handtaschen und mehrere Schuhe tragen wir nach Hause. Am Abend lädt mich meine Mutter noch zum Essen ein.
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Re: Auf dem Lande!
Hallo liebe Magdalena.
Ich freue mich sehr, dass du wieder schreiben kannst Magdalena , denn ich geniesse deine Geschichten sehr!!
Wer von uns hat/hatte eine Mutter wie Petra?
Ich bin gespannt was wird noch mehr passieren.
Liebe Grüsse
Lotte
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"Het leven begint op het moment waarop je je niets meer aantrekt van wat andere mensen over je denken"
(Godfried Bomans)
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Re: Auf dem Lande!
Da hast du wirklich einen tollen Thread auf die Beine gestellt, liebe Magdalena! Habe mich gerade ein wenig eingelesen und finde deine ausführlichen Berichte sehr interessant. Bei so viel Input scheint dir dieser Thread und deine Erfahrungen am Herzen zu liegen...
Ich denke, daß dein Threadtitel deinem Geschriebenen nur am Rande gerecht wird, denn in deinen Zeilen steckt so viel mehr an Informationen, Lebensgeschichten, bzw. ein Diskurs der einiges über dich aussagt - und das ist so gut!!!
Mach weiter Magdalena.
Jennifer
Ich denke, daß dein Threadtitel deinem Geschriebenen nur am Rande gerecht wird, denn in deinen Zeilen steckt so viel mehr an Informationen, Lebensgeschichten, bzw. ein Diskurs der einiges über dich aussagt - und das ist so gut!!!
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Aktueller Beziehungsstatus: Jennifer ist verliebt !-!-!
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Magdalena
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Re: Auf dem Lande!
Liebe Jennifer,
danke für Deine Antwort.
Was den ausgewählten Namen für diesen Thread angeht, die Geschichte ist noch nicht an ihrem Ende angekommen.
Viele liebe Grüße von Magdalena
danke für Deine Antwort.
ich will es mal so sagen, die Geschichte ist ja erst am Anfang. Und da es eine Geschichte ist, in der durchaus eigenes Erlebtes, oder auch Wünsche, wie es hätte sein können, einfließen lassen kann. Nicht so wie in anderen Threads, welche sich auf ein bestimmtes Gebiet beziehen. Unser Leben ist mit so vielen Dinge verknüpft. Als Transgender leben wir mit so vielen andern Menschen in unterschiedlichen Beziehungen. Ich meine hier jetzt nicht Partnerbeziehungen. Da ist die Nachbarin und der Nachbar. Die Arbeitswelt bietet unterschiedlicher Form mir andern Menschen in einer Beziehung zu stehen.Ich denke, daß dein Threadtitel deinem Geschriebenen nur am Rande gerecht wird,
Was den ausgewählten Namen für diesen Thread angeht, die Geschichte ist noch nicht an ihrem Ende angekommen.
Viele liebe Grüße von Magdalena
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Re: Auf dem Lande!
Sehr schön weiter geschrieben da freue ich mich doch sehr das es weiter geht
LG swenja
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Re: Auf dem Lande!
FunnyMagdalena hat geschrieben: Do 18. Aug 2022, 10:57 Die Damenabteilung ist gleich in den ersten beiden Etagen. Ich stehe auf verlorenem Posten. Doch meine Mutter führt mich zuerst in die Wäscheabteilung. Woher sie meine Größe kennt, bleibt mir ein Geheimnis. Schnell kommt meine Mutter mit einigen BHs Slips "Komm Petra, da ist eine Umkleidekabine.", schiebt mich meine Mutter in die angegebene Richtung. Ich soll vor allem die BHs probieren. Meine Mutter möchte immer mal wissen ob sie richtig sitzen. Am Ende landen jeweils acht BH mit passenden Slip...
Tja und viele Jahre später wiederholte sich das ganze mit Karolin, aber da musste ich doch bei meinem Darling etwas nachhelfen und die richtigen BH-Größen raussuchen. Mittlerweile braucht SIE mich dazu auch nicht mehr. Soll ich darüber traurig sein oder mich freuen
Magdalena ich finde es MEGA
Liebe Grüße, Tina
+++Wissenswertes+++
Ich bin Tina und die Mutter von Jennifer. Ihr kennt sie unter ihrem Forumsnamen "Lady Jennifer"
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Magdalena
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Re: Auf dem Lande!
Liebe Tina,
der Teil der Geschichte mit dem Shoppen ist leider meiner Phantasie entsprungen. Auch wenn einiges von meinem Erlebten in diese Geschichte einfließen. Aber ich finde es gut, wenn es bei Dir Erinnerungen weckt. Damals mit Jennifer und heute mit Karo, das sind sicher schöne Momente, welche man nicht vergisst.
Viele liebe Grüße von Magdalena
der Teil der Geschichte mit dem Shoppen ist leider meiner Phantasie entsprungen. Auch wenn einiges von meinem Erlebten in diese Geschichte einfließen. Aber ich finde es gut, wenn es bei Dir Erinnerungen weckt. Damals mit Jennifer und heute mit Karo, das sind sicher schöne Momente, welche man nicht vergisst.
Viele liebe Grüße von Magdalena
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Re: Auf dem Lande!
Hallo Magdalena,Magdalena hat geschrieben: Fr 19. Aug 2022, 15:09 der Teil der Geschichte mit dem Shoppen ist leider meiner Phantasie entsprungen.
auch ich hatte das als real empfunden. Was mich zu der Frage führt: wie können wir hier zwischen "Geschichte" und Realität unterscheiden?
Ich kann mich auch noch gut an diese "Nach-Outing-Anfangszeit" erinnern, wo meine Mama so euphorisch mit mir Einkaufen war und mir so vieles beibringen wollte - das war super süß vor ihr, aber das meiste hatte ich mir die Jahre davor schon selber beigebracht. Später als Karo "geboren" wurde, wollte sie mit mir auf passende BH Suche in Geschäften gehen und so meine Erfahrungen nutzen - hat geklappt. Da war Tina ein wenig neidisch, dennoch kam auch sie nicht zu knapp mit Karo einkaufen zu gehen...Magdalena hat geschrieben: Fr 19. Aug 2022, 15:09 Auch wenn einiges von meinem Erlebten in diese Geschichte einfließen. Aber ich finde es gut, wenn es bei Dir Erinnerungen weckt. Damals mit Jennifer und heute mit Karo, das sind sicher schöne Momente, welche man nicht vergisst.
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Re: Auf dem Lande!
Liebe Jennifer,
du fragst,
Auf der anderen Seite freut es mich zu lesen, wenn einige Episoden der Geschichte Euch an eigene Erlebnisse erinnern. Kann ich es als Kompliment auf meiner Habenseite verbuchen?
Viele liebe Grüße von Magdalena
du fragst,
Da möchte ich auf den Anfang hinweisen.Hallo Magdalena,
auch ich hatte das als real empfunden. Was mich zu der Frage führt: wie können wir hier zwischen "Geschichte" und Realität unterscheiden?
Alles was aus meinen realen Leben entspringt, ist unter "Mein Weg" zu finden. viewtopic.php?f=16&t=15348 Ich hoffe so wieder ein wenig für Klarheit gesorgt zu haben.Hallo,
da ich zum zu Hause sein, Betreuung meiner Mutti verdonnert bin. Habe hin und wieder Zeit meiner Phantasie Worte zu geben. Es hilft mir auch nicht zu versauern. Und so möchte ich Euch meine neue Geschichte zum Besten geben.
Auf der anderen Seite freut es mich zu lesen, wenn einige Episoden der Geschichte Euch an eigene Erlebnisse erinnern. Kann ich es als Kompliment auf meiner Habenseite verbuchen?
Viele liebe Grüße von Magdalena
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Dunja
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Re: Auf dem Lande!
Hallo Magdalena,
vielen Dank für deine Geschichte.
Diese Geschichte ist sehr schön und kurzweilig zu lesen. Deshalb lese ich sie sehr gerne.
Du hast offensichtlich, genau wie einige andere Userinnen hier, die Gabe interessant und spannend zu schreiben.
LG Dunja
vielen Dank für deine Geschichte.
Ist es nicht relativ egal, was Phantasie ist, und was mehr der Realität entspricht?Magdalena hat geschrieben: Fr 19. Aug 2022, 15:09 der Teil der Geschichte mit dem Shoppen ist leider meiner Phantasie entsprungen. Auch wenn einiges von meinem Erlebten in diese Geschichte einfließen.
Diese Geschichte ist sehr schön und kurzweilig zu lesen. Deshalb lese ich sie sehr gerne.
Du hast offensichtlich, genau wie einige andere Userinnen hier, die Gabe interessant und spannend zu schreiben.
LG Dunja
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst.
(Zitat aus dem Film "Plötzlich Prinzessin")
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Karla
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Re: Auf dem Lande!
...schöne Geschichte zum Träumen!
bei mir lief es leider anders:
vor fast 50 Jahren hat meine Mutter einen BH in meinen Sachen gefunden und den entsorgt.
...vor knapp 48 Jahren hat sie ihren Kampf gegen den Brustkrebs verloren.
Ich habe ihr daher verziehen, heute machte sooo was niemand mehr mit mir!
Partnerinnen kamen teils mehr, teils weniger gut mit meiner weiblichen Seite zurecht.
LG Karla
bei mir lief es leider anders:
vor fast 50 Jahren hat meine Mutter einen BH in meinen Sachen gefunden und den entsorgt.
...vor knapp 48 Jahren hat sie ihren Kampf gegen den Brustkrebs verloren.
Ich habe ihr daher verziehen, heute machte sooo was niemand mehr mit mir!
Partnerinnen kamen teils mehr, teils weniger gut mit meiner weiblichen Seite zurecht.
LG Karla
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Magdalena
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Re: Auf dem Lande!
Hallo,
noch bin ich in Quarantäne, aber mir geht es soweit wieder gut. Da habe ich doch gleich wieder angefangen an der Geschichte zu schreiben.
In meinem Wohnzimmer breite ich die Einkäufe aus. Wie soll ich es je mit zu Rosemarie und Martina auf den Bauernhof bekommen. Ich wollte ja auch noch andere persönliche Dinge mitnehmen. Dafür wird bei den Beiden auf dem Bauernhof kein Platz sein. Ich blicke auf die Uhr. In zwei Stunden erwartet mich meine Mutter zum Essen. Ich bin mir sicher, sie erwartet Petra und nicht Peter. Und ich steh jetzt in meiner Wohnung und frage mich, was ziehe ich an. Doch zuvor möchte ich unter die Dusche. Das Shoppen mit meiner Mutter war anstrengend. Dabei passe ich auf, nicht die Haare nass werden zu lassen. Aus der neu erworbenen Wäsche wähle ich etwas aus. Und auch eines der Kleider probiere ich aus. Irgendwie gefällt mir , was ich im Spiegel sehe. Das Make-up braucht nicht viel, da es noch ganz passabel aussieht. Nur noch der Schmuck. In meine Handtasche packe ich alles, was ich glaube brauchen zu müssen. Dann ist es auch schon Zeit zu meiner Mutter zu gehen. Da es warm und trocken ist ziehe ich Sandaletten an.
Jetzt verlasse ich die Wohnung. Im Treppenhaus vernehme ich Schritte. Sie kommen mir entgegen. Mein Puls rast, als ich merke es ist mein Nachbar. Er grüßt freundlich und lässt mich vorbei. Anscheinend hat er mich nicht erkannt. Dann bin ich auf dem Fußweg vor unserem Haus. Ja unserem Haus, denn noch habe ich hier meine Wohnung. Da die Zeit schon weit fortgeschritten ist, nehme ich den Bus bis zu meiner Mutter. Im Bus muss ich an einigen jungen Männern vorbei. Zum Glück aber sind sie mit sich beschäftigt. Nach kurzer Zeit kann ich aussteigen. So stehe ich jetzt vor dem Haus in dem meine Eltern wohnen. Ich betätige den Klingelknopf. Aus der Wechselsprechanlage höre ich die Stimme meines Vaters, "Bleib unten, wir kommen runter." Ich will mich irgendwo festhalten. Mein Vater kommt mit. Damit habe ich nicht gerechnet. Oh, wenn er mich jetzt hier so sieht? Dann öffnet sich die Haustür.
Zuerst kommt meine Mutter heraus und auf mich zu. Hinterher folgt mein Vater. "Keine Angst!", sagt meine Mutter, "Ich habe deinen Vater erzählt was wir erlebt haben." Ich blicke zu meinen Vater hinüber. "Guten Tag!", sage ich vorsichtig zu meinem Vater. Er reicht mir die Hand, "Guten Tag, Petra!" "Kommt!" sagt meine Vater, "Beim Italiener haben wir einen Tisch reserviert." Mein Vater geht vorne weg. Ich gehe neben meiner Mutter. "Was weiß er?", frage ich leise. "Nur was wir Beide in den letzten Tage erlebt haben, und dass du die Stelle als Frau antrittst." So unterhalten wir uns bis wir bei dem Italiener angekommen sind.
Überschwänglich werden wir vom Kellner in Empfang genommen. Dabei gilt seine besondere Aufmerksamkeit meiner Mutter und mir. "Daran wirst du dich gewöhnen müssen, liebes Kind!" , meint meine Mutter zu mir. "So sind die Männer!", ergänzt sie noch. Schnell kommt der Kellner mit der Speisekarte. Ich bin froh jetzt mit meinen Eltern hier zu sein. Als ich zuletzt hier war, waren mehr Gäste in dem Restaurant. Ich fühle mich unter Beobachtung. Aber nicht nur von den Kellnern. Auch von meinem Vater spüre ich die Blicke auf mich gerichtet. "Was möchtet Ihr beiden Hübschen!", wendet sich mein Vater nun an meine Mutter und mich. "Ich nehme einen Weißwein und die Pizza mit Meeresfrüchten." sagt meine Mutter zu meinem Vater. Beide sehen mich jetzt an. "Und du, Petra?", fragt mein Vater. Mir ist dabei so, als ob er Petra besonders in der Aussprache betont. ""Den großen Salat mit Schinken und ein Wasser medium." , antworte ich. "Einen Salat!", schüttelt mein Vater den Kopf. Dann winkt mein Vater den Kellner heran und gibt unser Bestellung auf. Zuerst kommen die Getränke. Meine Mutter ihren Wein, mein Vater hat sich ein großes Bier bestellt und ich bekomme mein Wasser." Wann möchtest Du auf den Bauernhof ziehen?", beginnt jetzt mein Vater das Gespräch. Ich sehe meinen Vater ins Gesicht." Wenn alles geregelt ist , denke ich am nächsten Wochenende." Was gibt es noch zu regeln?", will jetzt mein Vater wissen. "Es ist soweit doch alles geregelt.", wendet meine Mutter ein. "Ja!", bestätige ich, "Außer!" "Außer was?", fragt jetzt meine Mutter. "Wir haben so viel in den letzten Tage für mein Leben auf den Bauernhof gekauft. Wie soll ich dies alles in den Spessart bringen? Auch wollte ich doch persönliche Dinge aus meiner Wohnung mitnehmen!". "Wenn es weiter nichts ist.", lehnt sich mein Vater zurück.
Weiter kommen wir mit dem Gespräch nicht mehr. Denn der Kellner kommt mit unserem Essen. Während des Essen herrscht Stille. Da unterscheiden wir uns wohl von den Italienern. Mein Vater ist mit seinem Essen zuerst fertig. So nimmt er den Faden des Gespräches wieder auf. "Wenn es sich nur um den Transport Deiner Sachen handelt, da wüsste ich eine Lösung." Ich sehe von meinem Teller zu meinem Vater hinüber. "Ja, und ?" "Von unserer Firma könnte ich mir einen Kleinbus ausleihen." Stimmt, ich erinnere mich. Damit sind wir schon mal für ein Wochenende zum Wandern in die Berge gefahren. "Ja gut!", antworte ich, "Das wäre lieb von Dir." Mein Vater hat jetzt so ein Lächeln um seine Mundwinkel, was nichts Gutes bedeutet. Ich kenne ihn. "Wir müssten über das Wochenende auf dem Bauernhof übernachten?", schaut er mich an. "Wir?", frage ich. "Na Deine Mutter und ich. Wir wollen doch sehen wo du Dein Unglück findest." , sagt mein Vater noch immer mit dem verräterischen Lächeln in den Mundwinkeln. Erschrocken blicke ich zu meiner Mutter. "Keine Angst, mein Mädel. Wir sind Zwei, da muss dein Vater sich benehmen!" ,dabei streichelt mir meine Mutter über meine Wange. "Gut, ich werde Rosemarie und Martina fragen.", sage ich leise. Der Kellner kommt um die Teller abzuräumen. Da höre ich wie mein Vater noch eine Flasche Roséwein bestellt.
Nach dem mein Vater den Wein probiert hat, schenkt der Keller zuerst meiner Mutter und dann mir von dem Wein in unsere Gläser ein. Denn meisten Wein trinkt am Ende mein Vater. Und unser Gespräch gleitet in eine Richtung ab, die ich gerne vermieden hätte. Gut, dass meine Mutter neben mir ist. Langsam wird es Zeit zu gehen. Mein Vater hätte gerne noch eine Flasche Wein bestellt. Doch hier hat meine Mutter das Sagen. Auch verlangte die Mutter die Rechnung. Was bei dem Kellern einen verstörten Blick auf meinen Vater auslöst. Dann verlassen wir das Restaurant. Ich verabschiede mich von meinen Eltern und bedanke mich für das Essen.
Zu Fuß nehme ich den Weg nach Hause. Wieder in der Wohnung schaue ich nach der Uhr. So spät ist es noch nicht. Ich werde Martina und Rosemarie gleich noch anrufen. Ich setzte mich in den Sessel und nehme mein Telefon mit. Jetzt wähle ich die Nummer von dem Bauernhof im Spessart. Es meldet sich Martina. "Hallo Martina, hier ist Petra.", melde ich mich. "Wie geht es dir, konntest du alles regeln? Und wann kommst Du?" " Ja , liebe Martina ich konnte fast alles regeln. Und ich könnte schon nächstes Wochenende zu Euch ziehen.", sage ich. "Das klingt ja wunderbar. Doch was heißt könnte?", kommt es von Martina durch den Hörer. Ich erzähle, dass ich mit meiner Mutter Shoppen war. Nun weiß ich nicht, wie ich alles in den Spessart mitnehmen kann. Auch dass mir mein Vater angeboten hat mich und meine Sachen zu fahren. Aber eben unter der Bedingung mit meiner Mutter auf dem Bauernhof zu übernachten. Martina meinte, es sei kein Problem. So erzähle ich noch, wie mein Vater sich im Restaurant mir gegenüber benommen hat. Welche Andeutungen er machte. Martina aber meinte, "Liebe Petra, mit Deiner Mutter sind wir zu viert, da werden wir wohl mit so einem Mannsbild zurechtkommen." , sie lacht am Telefon. Und auch ich muss jetzt lachen. Dann meint Martina noch, " Natürlich freuen wir uns auch so gleich mal deine Eltern kennen zu lernen. Ich richte es Rosemarie aus." Wir wünschen uns noch eine schöne Woche.
Nach dem ich das Gespräche beendet habe rufe ich gleich noch bei meinen Eltern an. Mein Vater nimmt den Hörer ab. "Ich bin's Petra, hallo Vater!", sage ich. "Was willst Du?" , antwortete er barsch. Ich merke, mein Vater muss zu Hause sich noch etwas stärkeres eingeschenkt habe. Ich wollte Euch nur sagen. Martina und Rosemarie freuen sich Euch kennen zu lernen. Ihr könnt auf dem Bauernhof übernachten." "Von mir aus!" , höre ich noch meinen Vater, als meine Mutter den Hörer übernimmt. "Petra ich habe kurz mitgehört. Dein Vater hat gleich zu Hause noch ein Bier und eine Flasche Weinbrand geöffnet. Den Weinbrand konnte ich ihm wieder wegnehmen. So, bis zum Wochenende bringe ich ihn wieder hin. " dann legt meine Mutter auf.
Viele liebe Grüße von Magdalena
noch bin ich in Quarantäne, aber mir geht es soweit wieder gut. Da habe ich doch gleich wieder angefangen an der Geschichte zu schreiben.
In meinem Wohnzimmer breite ich die Einkäufe aus. Wie soll ich es je mit zu Rosemarie und Martina auf den Bauernhof bekommen. Ich wollte ja auch noch andere persönliche Dinge mitnehmen. Dafür wird bei den Beiden auf dem Bauernhof kein Platz sein. Ich blicke auf die Uhr. In zwei Stunden erwartet mich meine Mutter zum Essen. Ich bin mir sicher, sie erwartet Petra und nicht Peter. Und ich steh jetzt in meiner Wohnung und frage mich, was ziehe ich an. Doch zuvor möchte ich unter die Dusche. Das Shoppen mit meiner Mutter war anstrengend. Dabei passe ich auf, nicht die Haare nass werden zu lassen. Aus der neu erworbenen Wäsche wähle ich etwas aus. Und auch eines der Kleider probiere ich aus. Irgendwie gefällt mir , was ich im Spiegel sehe. Das Make-up braucht nicht viel, da es noch ganz passabel aussieht. Nur noch der Schmuck. In meine Handtasche packe ich alles, was ich glaube brauchen zu müssen. Dann ist es auch schon Zeit zu meiner Mutter zu gehen. Da es warm und trocken ist ziehe ich Sandaletten an.
Jetzt verlasse ich die Wohnung. Im Treppenhaus vernehme ich Schritte. Sie kommen mir entgegen. Mein Puls rast, als ich merke es ist mein Nachbar. Er grüßt freundlich und lässt mich vorbei. Anscheinend hat er mich nicht erkannt. Dann bin ich auf dem Fußweg vor unserem Haus. Ja unserem Haus, denn noch habe ich hier meine Wohnung. Da die Zeit schon weit fortgeschritten ist, nehme ich den Bus bis zu meiner Mutter. Im Bus muss ich an einigen jungen Männern vorbei. Zum Glück aber sind sie mit sich beschäftigt. Nach kurzer Zeit kann ich aussteigen. So stehe ich jetzt vor dem Haus in dem meine Eltern wohnen. Ich betätige den Klingelknopf. Aus der Wechselsprechanlage höre ich die Stimme meines Vaters, "Bleib unten, wir kommen runter." Ich will mich irgendwo festhalten. Mein Vater kommt mit. Damit habe ich nicht gerechnet. Oh, wenn er mich jetzt hier so sieht? Dann öffnet sich die Haustür.
Zuerst kommt meine Mutter heraus und auf mich zu. Hinterher folgt mein Vater. "Keine Angst!", sagt meine Mutter, "Ich habe deinen Vater erzählt was wir erlebt haben." Ich blicke zu meinen Vater hinüber. "Guten Tag!", sage ich vorsichtig zu meinem Vater. Er reicht mir die Hand, "Guten Tag, Petra!" "Kommt!" sagt meine Vater, "Beim Italiener haben wir einen Tisch reserviert." Mein Vater geht vorne weg. Ich gehe neben meiner Mutter. "Was weiß er?", frage ich leise. "Nur was wir Beide in den letzten Tage erlebt haben, und dass du die Stelle als Frau antrittst." So unterhalten wir uns bis wir bei dem Italiener angekommen sind.
Überschwänglich werden wir vom Kellner in Empfang genommen. Dabei gilt seine besondere Aufmerksamkeit meiner Mutter und mir. "Daran wirst du dich gewöhnen müssen, liebes Kind!" , meint meine Mutter zu mir. "So sind die Männer!", ergänzt sie noch. Schnell kommt der Kellner mit der Speisekarte. Ich bin froh jetzt mit meinen Eltern hier zu sein. Als ich zuletzt hier war, waren mehr Gäste in dem Restaurant. Ich fühle mich unter Beobachtung. Aber nicht nur von den Kellnern. Auch von meinem Vater spüre ich die Blicke auf mich gerichtet. "Was möchtet Ihr beiden Hübschen!", wendet sich mein Vater nun an meine Mutter und mich. "Ich nehme einen Weißwein und die Pizza mit Meeresfrüchten." sagt meine Mutter zu meinem Vater. Beide sehen mich jetzt an. "Und du, Petra?", fragt mein Vater. Mir ist dabei so, als ob er Petra besonders in der Aussprache betont. ""Den großen Salat mit Schinken und ein Wasser medium." , antworte ich. "Einen Salat!", schüttelt mein Vater den Kopf. Dann winkt mein Vater den Kellner heran und gibt unser Bestellung auf. Zuerst kommen die Getränke. Meine Mutter ihren Wein, mein Vater hat sich ein großes Bier bestellt und ich bekomme mein Wasser." Wann möchtest Du auf den Bauernhof ziehen?", beginnt jetzt mein Vater das Gespräch. Ich sehe meinen Vater ins Gesicht." Wenn alles geregelt ist , denke ich am nächsten Wochenende." Was gibt es noch zu regeln?", will jetzt mein Vater wissen. "Es ist soweit doch alles geregelt.", wendet meine Mutter ein. "Ja!", bestätige ich, "Außer!" "Außer was?", fragt jetzt meine Mutter. "Wir haben so viel in den letzten Tage für mein Leben auf den Bauernhof gekauft. Wie soll ich dies alles in den Spessart bringen? Auch wollte ich doch persönliche Dinge aus meiner Wohnung mitnehmen!". "Wenn es weiter nichts ist.", lehnt sich mein Vater zurück.
Weiter kommen wir mit dem Gespräch nicht mehr. Denn der Kellner kommt mit unserem Essen. Während des Essen herrscht Stille. Da unterscheiden wir uns wohl von den Italienern. Mein Vater ist mit seinem Essen zuerst fertig. So nimmt er den Faden des Gespräches wieder auf. "Wenn es sich nur um den Transport Deiner Sachen handelt, da wüsste ich eine Lösung." Ich sehe von meinem Teller zu meinem Vater hinüber. "Ja, und ?" "Von unserer Firma könnte ich mir einen Kleinbus ausleihen." Stimmt, ich erinnere mich. Damit sind wir schon mal für ein Wochenende zum Wandern in die Berge gefahren. "Ja gut!", antworte ich, "Das wäre lieb von Dir." Mein Vater hat jetzt so ein Lächeln um seine Mundwinkel, was nichts Gutes bedeutet. Ich kenne ihn. "Wir müssten über das Wochenende auf dem Bauernhof übernachten?", schaut er mich an. "Wir?", frage ich. "Na Deine Mutter und ich. Wir wollen doch sehen wo du Dein Unglück findest." , sagt mein Vater noch immer mit dem verräterischen Lächeln in den Mundwinkeln. Erschrocken blicke ich zu meiner Mutter. "Keine Angst, mein Mädel. Wir sind Zwei, da muss dein Vater sich benehmen!" ,dabei streichelt mir meine Mutter über meine Wange. "Gut, ich werde Rosemarie und Martina fragen.", sage ich leise. Der Kellner kommt um die Teller abzuräumen. Da höre ich wie mein Vater noch eine Flasche Roséwein bestellt.
Nach dem mein Vater den Wein probiert hat, schenkt der Keller zuerst meiner Mutter und dann mir von dem Wein in unsere Gläser ein. Denn meisten Wein trinkt am Ende mein Vater. Und unser Gespräch gleitet in eine Richtung ab, die ich gerne vermieden hätte. Gut, dass meine Mutter neben mir ist. Langsam wird es Zeit zu gehen. Mein Vater hätte gerne noch eine Flasche Wein bestellt. Doch hier hat meine Mutter das Sagen. Auch verlangte die Mutter die Rechnung. Was bei dem Kellern einen verstörten Blick auf meinen Vater auslöst. Dann verlassen wir das Restaurant. Ich verabschiede mich von meinen Eltern und bedanke mich für das Essen.
Zu Fuß nehme ich den Weg nach Hause. Wieder in der Wohnung schaue ich nach der Uhr. So spät ist es noch nicht. Ich werde Martina und Rosemarie gleich noch anrufen. Ich setzte mich in den Sessel und nehme mein Telefon mit. Jetzt wähle ich die Nummer von dem Bauernhof im Spessart. Es meldet sich Martina. "Hallo Martina, hier ist Petra.", melde ich mich. "Wie geht es dir, konntest du alles regeln? Und wann kommst Du?" " Ja , liebe Martina ich konnte fast alles regeln. Und ich könnte schon nächstes Wochenende zu Euch ziehen.", sage ich. "Das klingt ja wunderbar. Doch was heißt könnte?", kommt es von Martina durch den Hörer. Ich erzähle, dass ich mit meiner Mutter Shoppen war. Nun weiß ich nicht, wie ich alles in den Spessart mitnehmen kann. Auch dass mir mein Vater angeboten hat mich und meine Sachen zu fahren. Aber eben unter der Bedingung mit meiner Mutter auf dem Bauernhof zu übernachten. Martina meinte, es sei kein Problem. So erzähle ich noch, wie mein Vater sich im Restaurant mir gegenüber benommen hat. Welche Andeutungen er machte. Martina aber meinte, "Liebe Petra, mit Deiner Mutter sind wir zu viert, da werden wir wohl mit so einem Mannsbild zurechtkommen." , sie lacht am Telefon. Und auch ich muss jetzt lachen. Dann meint Martina noch, " Natürlich freuen wir uns auch so gleich mal deine Eltern kennen zu lernen. Ich richte es Rosemarie aus." Wir wünschen uns noch eine schöne Woche.
Nach dem ich das Gespräche beendet habe rufe ich gleich noch bei meinen Eltern an. Mein Vater nimmt den Hörer ab. "Ich bin's Petra, hallo Vater!", sage ich. "Was willst Du?" , antwortete er barsch. Ich merke, mein Vater muss zu Hause sich noch etwas stärkeres eingeschenkt habe. Ich wollte Euch nur sagen. Martina und Rosemarie freuen sich Euch kennen zu lernen. Ihr könnt auf dem Bauernhof übernachten." "Von mir aus!" , höre ich noch meinen Vater, als meine Mutter den Hörer übernimmt. "Petra ich habe kurz mitgehört. Dein Vater hat gleich zu Hause noch ein Bier und eine Flasche Weinbrand geöffnet. Den Weinbrand konnte ich ihm wieder wegnehmen. So, bis zum Wochenende bringe ich ihn wieder hin. " dann legt meine Mutter auf.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.