Auf dem Lande! - # 3
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Swenja
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Re: Auf dem Lande!
Eine wunderschöne Geschichte, wie sie im echten Leben sein könnte.
Sage jede einzelne Zeile auf, weiter so
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Magdalena
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Re: Auf dem Lande!
Hallo,
wieder habe ich Zeit gefunden weiterzuschreiben.
Am Bahnhof angekommen holt Rosemarie noch einen kleinen Koffer aus dem Auto. "Hier, damit du nicht die zwei Wochen nur in dem einen Kleid rumlaufen musst." , überreicht mir Rosemarie den Koffer. Meinen Schminkkoffer klemmt Rosemarie am Bügel des Rollkoffers fest. "So, Petra bitte melde dich immer mal. Du bist ja jetzt eine von uns geworden." "Ja, Rosemarie, ich werde euch täglich mitteilen wie weit ich bin!" Bevor der Zug einfährt umarmen wir uns noch einmal. In dem Abteil sind nicht viele Fahrgäste. Ein Mann bietet mir an, meinen Koffer im Gepäckträger zu verstauen. Ich bedanke mich mit dem Hinweis, dass ich bald umsteigen muss, und der Koffer gerne neben mir sein kann. Der Mann entschuldigt sich und nimmt weiter hinten im Abteil Platz. Doch fühle ich mich beobachtet. Und ich bin Froh bald den Zug zu verlassen.
Mit dem Koffer bin ich nicht so schnell. So verpasse ich meinen Anschlusszug. Als Peter wäre es kein Problem gewesen an einem der Stände in der Bahnhofshalle schnell ein Bier zu trinken. Doch jetzt im Kleid zwischen all den angetrunkenen Männern. Nein, das möchte ich mir nicht antun. Ich schwenke an den Zeitschriftenstand. Auf einer bunten Illustrierten weckt die Schlagzeile mein Interesse. Ärger mit dem Vermieter, steht in dicken Buchstaben ganz groß auf der ersten Seite. Da ich meine Wohnung kündigen muss, spricht mich die Zeitschrift an. Also greife ich mir ein Exemplar und lege sie auf den Verkaufstresen. "Macht ein Euro achtzig, junge Dame!", nennt mir der Zeitungsverkäufer den Preis. Hastig lege ich zwei Euro hin. Dann stecke ich das Wechselgeld und die Zeitschrift ein. Hat der Mann mit junger Dame wirklich mich gemeint? Nur schnell weg, denke ich. So gehe ich auf den Bahnsteig um auf meinen Zug zu warten.
Und die Abteile in dem Zug sind voller als in dem ersten Zug. Bei der Suche nach einem Sitzplatz schaue ich wo auch anderer Frauen sitzen. So wie ich jetzt unterwegs bin, möchte ich nicht neben Männern sitzen. So finde ich noch einen freien Platz bei zwei älteren Damen. Höflich frage ich, "Ist hier noch ein Platz frei?" Eine der Damen die eine Tasche neben sich auf den freien Platz gestellt hat blickt mich an. Dann nimmt sie ihre Tasche auf den Schoß. "Bitte sehr nehmen sie Platz!" , sagt sie zu mir. Kaum sitze ich, da beginnt die Dame mich in ein Gespräch zu verwickeln. "Wenn ich alleine mit der Bahn fahre, stelle ich immer meine Tasche auf den freien Platz neben mir. Manche Männer sind so aufdringlich, wissen sie.", meint die Dame. "Na zu mir sind sie meist nett!", versuche ich auszuweichen. So viele Erfahrungen als Frau im Zug habe ich nicht. Es ist meine erste Fahrt als Frau. Doch dass, möchte ich der Dame nicht erzählen. "Vorhin hat mir ein Mann mit meinem Koffer geholfen." , sage ich. "Ja! so fängt es an." beharrt die Dame auf ihrer Meinung. "Erst ganz Kavalier, doch dann wollen sie ihren Lohn." , betont die Dame. Die beiden anderen Frauen, welche mir gegenübersitzen nicken zustimmend. "Darum lasse ich meine schweren Koffer von zu Hause abholen und bekomme sie zu dem Ort, zu dem ich fahre. Da brauche die Hilfe dieser Männer nicht." Wo bin ich hier hingeraten? Doch interessiert frage ich, "Wie geht es , die Koffer abholen lassen?" Ich denke dabei, auch was ich aus meiner Wohnung mit auf den Bauernhof mitnehmen will. Die Frauen erklären mir, wie ich den Service beauftragen kann. Was ich dabei beachten muss. t Station bin ich am Ziel meiner Reise angelangt. So verabschiede ich mich von den Damen und wünsche noch eine schöne Reise.
Die Fahrt mit dem Bus ist weniger berichtenswert. Es herrscht Berufsverkehr. Alle sind nur mit sich beschäftigt. So erreiche ich meine Wohnung. Als erstes öffne ich die Fenster. Ich blicke hinaus auf das gegenüberliegende Haus. Die Menschen in den Häusern kenne ich nicht, sie sind mir fremd. Genau so, wie sie mich nicht kennen und vermissen werden. Dagegen vermisse ich jetzt schon den Hof und, obwohl erst einmal dabei, die Landfrauen. Im Flur steht noch der Koffer, den mir Rosemarie vor dem Bahnhof mitgegeben hat. Ich hole den Koffer ins Wohnzimmer. Auf das Sofa lege ich den Koffer , bevor ich ihn öffne. Ganz oben liegt ein Nachthemd. Ich nehme das Nachthemd heraus. Gleichzeitig fällt ein Zettel zu Boden. Vorsichtig hebe ich den Zettel auf. "Damit Du schön schläfst.", steht darauf geschrieben. Nach und nach folgen noch ein Rock, eine Bluse , Unterwäsche und ein Paar Pumps. Sie haben an alles gedacht. Ich lege sie Sachen sorgfältig auf mein Sofa. auch eine Handtasche ist dabei.
Jetzt am Spätnachmittag werde ich nichts mehr erreichen können. In einem der Schränke habe ich mehrere Ordner. Einer der Ordner hat mit meiner Mietwohnung zu tun. Ich suche mir meinen Mietvertrag heraus. Wie ist meine Kündigungsfrist? Zwei Monate, finde ich heraus. Gut, besser nicht gut! Vielleicht komme ich eher aus dem Mietvertrag. Die Wohnungsverwaltung werde ich morgen persönlich aufsuchen. Mal sehen ob ich etwas erreichen kann. Wenigstens kann ich jetzt noch die Kündigung des Mietvertrages an meinem Laptop schreiben. Langsam meldet sich mein Magen. Auf dem Hof bei Rosemarie und Martina war das Frühstück, das Letzte, was ich zu mir genommen habe. Gleich in der Nähe gibt es einen Italiener. Bisher bin ich da meist vorbeigegangen. Aber heute ist mir danach, weil ich einfach unter Menschen sein möchte.
" Buona sera Signorina!" , werde ich von dem jungen Kellner am Eingang begrüßt. Ich trage noch immer das Kleid, welches ich bei der Abreise vom Bauernhof getragen habe. Instinktiv trage ich die Handtasche aus dem Koffer bei mir, denn wohin mit dem Schlüssel und der Geldbörse! "Buona sera !", antworte ich, "Ich möchte gerne etwas essen!" "Folgen sie mir Signorina!", führt mich der Kellner zu einem der freien Tische. Irgendwie fühle ich mich gerade wie im falschen Film. Der Kellner rückt mir den Stuhl zurecht. Dann kommt er mit der Speisekarte , "Möchten sie einen Aperitif?" Ich bin völlig dem Kellner ausgeliefert. "Ja!", sage ich. "Da empfehle ich einen Martini!" "Danke!" Dann werfe ich einen Blick in die Speisekarte. Es gibt viel mehr als nur Pizza und Pasta. Und ehrlich, das Meiste kenne ich nicht. Dann kommt der Kellner mit meinem Martini. "Haben die Signorina schon gewählt?" Da ich nicht wirklich weiß was sich hinter den Gerichten verbirgt ,nenne ich wahllos die Nummer, unter der die Gerichte aufgeführt sind. "Ich nehme die 106", sage ich. "Darf ich dazu einen Salat empfehlen, Signorina?" Da ich 106 nicht kenne, sage ich "Ja!" Und was möchten sie dazu trinken? Wir haben einen passenden Wein aus der Lombardei. Da wird sicher Bier unangebracht sein, vermute ich. so stimme ich der Empfehlung des Kellers zu. Mit einem Lächeln verlässt er mich. Jetzt nippe ich an meinem Martini. Mein Blick streift durch das Lokal. An den anderen Tischen sitzen Pärchen. Wenn ich es so bezeichnen möchte bin ich die einzige allein an einem Tisch sitzende Dame. Es wird mir erst jetzt bewusst.
Dan kommt mein bestelltes Essen. Verschieden Fleischstücke, kurz angebraten, mit verschiedenen Beilagen. Der Salat mir Tomaten, Gurken Käse und Oliven alleine würde ausreichen. Doch heute Abend habe ich Zeit. Und ich nehme mir die Zeit. In einer Karaffe bringt mir ein weiterer Kellner einen Weißwein. Die Ernüchterung kommt später in Form der Rechnung. Das Geld, welches ich mir eingesteckt habe, sollte für eine Woche reichen. Nun war es an einem Abend ausgegeben. Dennoch bereue ich es nicht. Das Erlebnis als der Behandlung als Frau in der Öffentlichkeit.
Viele liebe Grüße von Magdalena
wieder habe ich Zeit gefunden weiterzuschreiben.
Am Bahnhof angekommen holt Rosemarie noch einen kleinen Koffer aus dem Auto. "Hier, damit du nicht die zwei Wochen nur in dem einen Kleid rumlaufen musst." , überreicht mir Rosemarie den Koffer. Meinen Schminkkoffer klemmt Rosemarie am Bügel des Rollkoffers fest. "So, Petra bitte melde dich immer mal. Du bist ja jetzt eine von uns geworden." "Ja, Rosemarie, ich werde euch täglich mitteilen wie weit ich bin!" Bevor der Zug einfährt umarmen wir uns noch einmal. In dem Abteil sind nicht viele Fahrgäste. Ein Mann bietet mir an, meinen Koffer im Gepäckträger zu verstauen. Ich bedanke mich mit dem Hinweis, dass ich bald umsteigen muss, und der Koffer gerne neben mir sein kann. Der Mann entschuldigt sich und nimmt weiter hinten im Abteil Platz. Doch fühle ich mich beobachtet. Und ich bin Froh bald den Zug zu verlassen.
Mit dem Koffer bin ich nicht so schnell. So verpasse ich meinen Anschlusszug. Als Peter wäre es kein Problem gewesen an einem der Stände in der Bahnhofshalle schnell ein Bier zu trinken. Doch jetzt im Kleid zwischen all den angetrunkenen Männern. Nein, das möchte ich mir nicht antun. Ich schwenke an den Zeitschriftenstand. Auf einer bunten Illustrierten weckt die Schlagzeile mein Interesse. Ärger mit dem Vermieter, steht in dicken Buchstaben ganz groß auf der ersten Seite. Da ich meine Wohnung kündigen muss, spricht mich die Zeitschrift an. Also greife ich mir ein Exemplar und lege sie auf den Verkaufstresen. "Macht ein Euro achtzig, junge Dame!", nennt mir der Zeitungsverkäufer den Preis. Hastig lege ich zwei Euro hin. Dann stecke ich das Wechselgeld und die Zeitschrift ein. Hat der Mann mit junger Dame wirklich mich gemeint? Nur schnell weg, denke ich. So gehe ich auf den Bahnsteig um auf meinen Zug zu warten.
Und die Abteile in dem Zug sind voller als in dem ersten Zug. Bei der Suche nach einem Sitzplatz schaue ich wo auch anderer Frauen sitzen. So wie ich jetzt unterwegs bin, möchte ich nicht neben Männern sitzen. So finde ich noch einen freien Platz bei zwei älteren Damen. Höflich frage ich, "Ist hier noch ein Platz frei?" Eine der Damen die eine Tasche neben sich auf den freien Platz gestellt hat blickt mich an. Dann nimmt sie ihre Tasche auf den Schoß. "Bitte sehr nehmen sie Platz!" , sagt sie zu mir. Kaum sitze ich, da beginnt die Dame mich in ein Gespräch zu verwickeln. "Wenn ich alleine mit der Bahn fahre, stelle ich immer meine Tasche auf den freien Platz neben mir. Manche Männer sind so aufdringlich, wissen sie.", meint die Dame. "Na zu mir sind sie meist nett!", versuche ich auszuweichen. So viele Erfahrungen als Frau im Zug habe ich nicht. Es ist meine erste Fahrt als Frau. Doch dass, möchte ich der Dame nicht erzählen. "Vorhin hat mir ein Mann mit meinem Koffer geholfen." , sage ich. "Ja! so fängt es an." beharrt die Dame auf ihrer Meinung. "Erst ganz Kavalier, doch dann wollen sie ihren Lohn." , betont die Dame. Die beiden anderen Frauen, welche mir gegenübersitzen nicken zustimmend. "Darum lasse ich meine schweren Koffer von zu Hause abholen und bekomme sie zu dem Ort, zu dem ich fahre. Da brauche die Hilfe dieser Männer nicht." Wo bin ich hier hingeraten? Doch interessiert frage ich, "Wie geht es , die Koffer abholen lassen?" Ich denke dabei, auch was ich aus meiner Wohnung mit auf den Bauernhof mitnehmen will. Die Frauen erklären mir, wie ich den Service beauftragen kann. Was ich dabei beachten muss. t Station bin ich am Ziel meiner Reise angelangt. So verabschiede ich mich von den Damen und wünsche noch eine schöne Reise.
Die Fahrt mit dem Bus ist weniger berichtenswert. Es herrscht Berufsverkehr. Alle sind nur mit sich beschäftigt. So erreiche ich meine Wohnung. Als erstes öffne ich die Fenster. Ich blicke hinaus auf das gegenüberliegende Haus. Die Menschen in den Häusern kenne ich nicht, sie sind mir fremd. Genau so, wie sie mich nicht kennen und vermissen werden. Dagegen vermisse ich jetzt schon den Hof und, obwohl erst einmal dabei, die Landfrauen. Im Flur steht noch der Koffer, den mir Rosemarie vor dem Bahnhof mitgegeben hat. Ich hole den Koffer ins Wohnzimmer. Auf das Sofa lege ich den Koffer , bevor ich ihn öffne. Ganz oben liegt ein Nachthemd. Ich nehme das Nachthemd heraus. Gleichzeitig fällt ein Zettel zu Boden. Vorsichtig hebe ich den Zettel auf. "Damit Du schön schläfst.", steht darauf geschrieben. Nach und nach folgen noch ein Rock, eine Bluse , Unterwäsche und ein Paar Pumps. Sie haben an alles gedacht. Ich lege sie Sachen sorgfältig auf mein Sofa. auch eine Handtasche ist dabei.
Jetzt am Spätnachmittag werde ich nichts mehr erreichen können. In einem der Schränke habe ich mehrere Ordner. Einer der Ordner hat mit meiner Mietwohnung zu tun. Ich suche mir meinen Mietvertrag heraus. Wie ist meine Kündigungsfrist? Zwei Monate, finde ich heraus. Gut, besser nicht gut! Vielleicht komme ich eher aus dem Mietvertrag. Die Wohnungsverwaltung werde ich morgen persönlich aufsuchen. Mal sehen ob ich etwas erreichen kann. Wenigstens kann ich jetzt noch die Kündigung des Mietvertrages an meinem Laptop schreiben. Langsam meldet sich mein Magen. Auf dem Hof bei Rosemarie und Martina war das Frühstück, das Letzte, was ich zu mir genommen habe. Gleich in der Nähe gibt es einen Italiener. Bisher bin ich da meist vorbeigegangen. Aber heute ist mir danach, weil ich einfach unter Menschen sein möchte.
" Buona sera Signorina!" , werde ich von dem jungen Kellner am Eingang begrüßt. Ich trage noch immer das Kleid, welches ich bei der Abreise vom Bauernhof getragen habe. Instinktiv trage ich die Handtasche aus dem Koffer bei mir, denn wohin mit dem Schlüssel und der Geldbörse! "Buona sera !", antworte ich, "Ich möchte gerne etwas essen!" "Folgen sie mir Signorina!", führt mich der Kellner zu einem der freien Tische. Irgendwie fühle ich mich gerade wie im falschen Film. Der Kellner rückt mir den Stuhl zurecht. Dann kommt er mit der Speisekarte , "Möchten sie einen Aperitif?" Ich bin völlig dem Kellner ausgeliefert. "Ja!", sage ich. "Da empfehle ich einen Martini!" "Danke!" Dann werfe ich einen Blick in die Speisekarte. Es gibt viel mehr als nur Pizza und Pasta. Und ehrlich, das Meiste kenne ich nicht. Dann kommt der Kellner mit meinem Martini. "Haben die Signorina schon gewählt?" Da ich nicht wirklich weiß was sich hinter den Gerichten verbirgt ,nenne ich wahllos die Nummer, unter der die Gerichte aufgeführt sind. "Ich nehme die 106", sage ich. "Darf ich dazu einen Salat empfehlen, Signorina?" Da ich 106 nicht kenne, sage ich "Ja!" Und was möchten sie dazu trinken? Wir haben einen passenden Wein aus der Lombardei. Da wird sicher Bier unangebracht sein, vermute ich. so stimme ich der Empfehlung des Kellers zu. Mit einem Lächeln verlässt er mich. Jetzt nippe ich an meinem Martini. Mein Blick streift durch das Lokal. An den anderen Tischen sitzen Pärchen. Wenn ich es so bezeichnen möchte bin ich die einzige allein an einem Tisch sitzende Dame. Es wird mir erst jetzt bewusst.
Dan kommt mein bestelltes Essen. Verschieden Fleischstücke, kurz angebraten, mit verschiedenen Beilagen. Der Salat mir Tomaten, Gurken Käse und Oliven alleine würde ausreichen. Doch heute Abend habe ich Zeit. Und ich nehme mir die Zeit. In einer Karaffe bringt mir ein weiterer Kellner einen Weißwein. Die Ernüchterung kommt später in Form der Rechnung. Das Geld, welches ich mir eingesteckt habe, sollte für eine Woche reichen. Nun war es an einem Abend ausgegeben. Dennoch bereue ich es nicht. Das Erlebnis als der Behandlung als Frau in der Öffentlichkeit.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Lea Michele
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Re: Auf dem Lande!
Hallo Magdalena,
ich liebe die Geschichte , bitte weiter so.
GLG Lea Michele

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GLG Lea Michele
Auf dem Weg endlich so zu sein wie ich mich fühle❣️
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Tina
- schau
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Re: Auf dem Lande!
Hallo Magdalena,
.. beginnend mit Deiner "Lebensreise" dachte ich, dass mich diese Geschichten nicht so sehr interessierten"¦.
Mittlerweile bin ich eine regelmäßige Leserin!
Liebe Grüße
Tina
.. beginnend mit Deiner "Lebensreise" dachte ich, dass mich diese Geschichten nicht so sehr interessierten"¦.
Mittlerweile bin ich eine regelmäßige Leserin!
Liebe Grüße
Tina
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Lotte
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Re: Auf dem Lande!
Hallo Magdalena.
Und wenn etwas wirklich unklar ist, dann kann ich der Geschichte entnehmen, was gemeint ist.
Also ... fühlen Sie sich frei, weiterhin für Ausländer zu schreiben, die die gleiche Leidenschaft teilen.
Liebe Grüsse
Lotte
No problem, Magdalena.Magdalena hat geschrieben: Fr 24. Jun 2022, 19:10 Ich hoffe aber, Du kannst trotzdem meiner Geschichte folgen.
Und wenn etwas wirklich unklar ist, dann kann ich der Geschichte entnehmen, was gemeint ist.
Also ... fühlen Sie sich frei, weiterhin für Ausländer zu schreiben, die die gleiche Leidenschaft teilen.
Liebe Grüsse
Lotte
"Het leven begint op het moment waarop je je niets meer aantrekt van wat andere mensen over je denken"
(Godfried Bomans)
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Magdalena
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Re: Auf dem Lande!
Liebe Lotte,
Ausländer? Sind wir nicht alle Menschen auf dieser Erde. Ich trenne nicht nach Menschen, welche in anderen Ländern leben. Gerade auch jetzt mit dem Blick nach Osten. Also schreibe ich für Alle, denen meine Geschichte gefällt.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Ausländer? Sind wir nicht alle Menschen auf dieser Erde. Ich trenne nicht nach Menschen, welche in anderen Ländern leben. Gerade auch jetzt mit dem Blick nach Osten. Also schreibe ich für Alle, denen meine Geschichte gefällt.
Viele liebe Grüße von Magdalena
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Re: Auf dem Lande!
Liebe Swenja,
ich bitte noch um ein wenig Geduld. Ich bin noch mit.dem Umzug meiner Mutti ins Pflegeheim stark beansprucht. Da ist noch einiges zu organisieren, Gespräche zu führen. Nebenbei gehe ich auch noch arbeiten. Da bleibt gerade wenig Zeit.
Viele liebe Grüße von Magdalena
ich bitte noch um ein wenig Geduld. Ich bin noch mit.dem Umzug meiner Mutti ins Pflegeheim stark beansprucht. Da ist noch einiges zu organisieren, Gespräche zu führen. Nebenbei gehe ich auch noch arbeiten. Da bleibt gerade wenig Zeit.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Re: Auf dem Lande!
Hallo,
es ist nur ein kurzer Teil, aber es geht weiter auch wenn ich mich vorrangig noch um meine Mutti kümmern muss.
Zu Hause, das erste Mal, dass ich mich in meiner Wohnung abschminke. Nach der Toilette ziehe ich das Nachthemd an, welches mir die Beiden mitgegeben haben. Dann lege ich mich schlafen. Am nächsten Morgen frühstücke ich zu Hause. Noch bin ich im Nachthemd. Am heutigen Tag kann ich nicht als Frau unterwegs sein. Steht doch zuerst ein Besuch bei der Wohnungsverwaltung an. So suche ich mir ein kariertes Hemd und eine Hose heraus. Darunter aber, trage ich einen Slip und einen BH. Ich mache mir keine Gedanken, ob es gesehen werden könnte. In einer Tasche stecke ich ein, was ich denke, es könnte nützlich sein.
Die Hausverwaltung liegt mitten in der Stadt. So bin ich auf den Bus angewiesen. Bilde ich es mir ein, oder werde ich von allen Gästen im Bus beobachtet. Nein, es ist nicht zu sehen, was ich unter meiner Kleidung trage. Ich fühle mich unwohl hier im Bus. So bin ich froh, als ich aussteigen kann. Nach wenigen Metern erreiche ich das Verwaltungsgebäude. Seit dem ich meinen Mietvertrag bekommen habe war ich nicht mehr hier. Jetzt ist hier ein Empfang. Eine Dame fragt mich, "Wohin möchten sie?" Ich hole aus meiner Tasche meinen alten Mietvertrag. Unterschieben hat ein Herr Klengel. So antworte ich, "Ich möchte zu Herrn Klengel!" "Herr Klengel arbeitet nicht mehr hier!" antwortet die Dame. "Worum geht es denn bei ihnen?", fragt sie mich. "Ich möchte meine Wohnung kündigen." sage ich. Die Dame schaut in ihren Computer. "Wie ist ihr Name?", fragt mich die Dame. "Ich bin Peter Beetz." "Gut Herr Beetz, gehen sie in die zweite Etage und warten sie vor Zimmer 211. Sie werden aufgerufen." Links von dem Empfang ist eine Treppe. In der zweiten Etage angekommen, liegt das Zimmer 211 am Ende des Ganges. Das Licht in dem Gang leuchtet grell.
Dann kommt ein grauhaariger Mann aus der Tür zu dem Zimmer 211 und fragt, "Sind sie Herr Beetz?" "Ja!", antworte ich. "Kommen sie rein.", sagt mir der Mann. Er nimmt an seinem Schreibtisch Platz. "Bitte setzen sie sich." dabei deutet der Mann auf die zwei freien Stühle gegenüber. " Ich bin Herr Müller. Worum geht es?" schaut mir der Mann ins Gesicht. "Ich beginne eine neue Arbeit." , fange ich an. "Aber deswegen sind sie nicht hier, oder?" kommt es von Herrn Müller. "In gewisser Weise schon.", antworte ich, "Nur die Arbeit ist im Spessart." "Und nun möchten sie ihre Wohnung kündigen." "Ja!", antworte ich. "Sie kennen die Kündigungsfristen?", schaut mich der Mann an. Unruhig rutsche ich auf meinem Stuhl umher, Ja, hier steht es im Mietvertrag." Ich hole meinen Mietvertrag heraus .Gleichzeitig übergebe ich die Kündigung, welche ich noch gestern geschrieben habe. Herr Müller sieht sich beides an. "Herr Beetz, ihre Wohnung, bis wann denken sie können sie uns die Wohnung zurück geben?" "Ich weiß nicht!", sage ich, "Ich werde die Kündigungsfrist einhalten. " Also Herr Beetz, die Sache ist die. Es sind Anfragen gekommen, ob wir Wohnraum für Asylsuchende zur Verfügung stellen können." Ja, was bedeutet es für mich?", frage ich ungläubig. "Wir bestehen nicht auf die Kündigungsfrist, Herr Beetz.", sagt Herr Müller. "Aber," , sage ich, "Ich muss noch meine Möbel entsorgen.", äußere ich. Was muss Herr Müller jetzt von mir denken. Normalerweise nimmt man doch seine Möbel bei einem Umzug mit. Doch bei Rosemarie und Martina kann ich ja in dem Zimmer wohnen, in dem ich die letzten Tage untergebracht war. "Sie wollen keine Möbel mitnehmen, habe ich sie richtig verstanden, Herr Beetz?, fragt mich der Mann mir gegenüber. "Ich übernehme ein möbliertes Zimmer bei meinem Arbeitgeber.", schaue ich den Mann an. "Würde es ihnen etwas ausmachen, wenn wir uns übermorgen zehn Uhr in ihrer Wohnung treffen. Da können wir sehen was ich machen kann." "Und meine Kündigung?", frage ich. "Ich nehme ihre Kündigung an. Und über die Einzelheiten reden wir übermorgen. Ja!"so entlässt mich Herr Müller aus seinem Büro.
Mit einem unguten Gefühl verlasse ich die Wohnungsverwaltung. Ich möchte gleich noch zum Arbeitsamt. Wieder muss ich mit dem Bus fahren. Doch jetzt ist der Bus nicht so voll. Und ich bin entspannter, als auf der Fahrt zur Hausverwaltung.
Jetzt gehe ich gleich zu dem Empfang in der zweiten Etage, wo ich mich arbeitslos gemeldet hatte. Mehrere Männer stehen vor mir. Und es dauert, bis ich endlich an der Reihe bin. Dieses Mal sitzt am Empfang eine älter etwas in die Breite geratene Frau. "Was möchten sie? Und wo ist ihr Ausweis?" raunt mich die Frau an. Ich lege den Ausweis, welchen ich bei meinem letzten Besuch erhalten habe auf den Tresen. "Haben sie einen Termin oder eine Einladung?" "Nein habe ich nicht!", antworte ich. "Ich möchte nur mitteilen, das ich wieder Arbeit gefunden habe.", erkläre ich der Frau. Die Frau schaut in den Monitor. "Gehen sie in den Wartebereich drei. Ich erinnere mich und verlasse den Empfang. Und wie beim letzten Mal sehen die meisten hier nicht gerade einladend aus. Dieses Mal brauche ich nicht lange zu warten. Und ich werde von einer jüngeren Frau aufgerufen. "Herr Beetz, was kann ich für sie tun?", werde ich von der Frau gefragt. "Ich möchte mitteilen, dass ich wieder Arbeit gefunden habe." , teile ich der Frau mit. "Schön, da freue ich mich für sie.", blickt mich die Frau an. "Haben sie den neuen Arbeitsvertrag dabei?", fragt sie mich. "Den habe ich zu Hause." sage ich betroffen. Ich denke gerade daran, dass ja Petra in dem Arbeitsvertrag steht. Offiziell bin ja immer noch Peter. "Nicht so schlimm!", blickt mich die Frau an. "Sagen sie mir einfach, wann sie ihre neue Stelle antreten." "In zwei Wochen." antworte ich. "Gut, da wünsche ich ihnen viel Glück bei ihrer neuen Stelle." , die Frau reicht mir die Hand und ich kann das Arbeitsamt verlassen. Ich bin erleichtert, Hier nicht noch einmal hin zu müssen.
Jetzt am Nachmittag ist es eine gute Gelegenheit zu meinen Eltern zu fahren. Da kann ich ihnen gleich mitteilen, dass ich wieder Arbeit habe. Dafür aber in den Spessart ziehen werde. Wieder fahre ich mit dem Bus zur Wohnung meiner Eltern. Ich klingle wie immer an der Haustüre. Nach dem meine Mutter den Türschließer betätigt hat trete ich in das Treppenhaus ein. Gleich an der Wohnungstür empfängt mich meine Mutter und umarmt mich. Dann tritt sie einen Schritt zurück. Und schaut mich ungläubig an. Mir wird auf einmal klar, ich trage noch immer den BH. "Mein Junge, was trägst du unter deinem Hemd?", dabei schließt sie die Wohnungstüre hinter mir. "Was ist mit dir los?" Eine kurze Pause. Bist Du etwa "¦"¦"¦. nein ich will es nicht wissen." Meine Mutter geht ins Wohnzimmer und setzt sich in einen Sessel. Ich folge ihr. Ein dem Sessel gegenüber nehme ich Platz. "Mutter, lass es dir erklären." stammle ich unsicher. "Es ist eine lange Geschichte!", und ich hole dabei tief Luft. "Ich will keine langen Geschichten. Ich will wissen was mit dir los ist."
"Bei meinem Aufenthalt im Spessart lernte ich zwei liebe Bäuerinnen kennen. Und sie haben mir einen Job angeboten.", fange ich an. Und darum musst du jetzt einen BH tragen, oder wie?" "Ja, nein. So einfach ist es nicht." "Meine Kleidung, welche ich noch bei mir trug, war dreckig. Und Ersatz lag unter dickem Schlamm im Auto. Da gaben mir die Frauen Kleidung von sich. Und ich war dankbar nicht im Freien übernachten zu müssen." "Gut, aber jetzt?", fragt mich meine Mutter. "Ich half so weit auf dem Hof mit, bis es wieder möglich war den Hof zu verlassen. Und in der Firma bekam ich dann die Kündigung." "Ich verstehe immer noch nicht, warum du jetzt einen BH trägst. Die Bäuerinnen haben dir geholfen in der Not. Gut aber was hat das mit dem neuen Job zu tun?" "Ich kann auf dem Bauernhof anfangen, aber nur wenn ich bereit bin als Frau zu leben!" Meine Mutter reist die Augen auf. Schüttelt den Kopf. "Auf so etwas hast du dich eingelassen?", meine Mutter schaut mich an, "Junge wach auf. Denk mal darüber nach was du mir gerade erzählt hast." "Habe ich!", antworte ich nur zu ihr.
Viele liebe Grüße von Magdalena
es ist nur ein kurzer Teil, aber es geht weiter auch wenn ich mich vorrangig noch um meine Mutti kümmern muss.
Zu Hause, das erste Mal, dass ich mich in meiner Wohnung abschminke. Nach der Toilette ziehe ich das Nachthemd an, welches mir die Beiden mitgegeben haben. Dann lege ich mich schlafen. Am nächsten Morgen frühstücke ich zu Hause. Noch bin ich im Nachthemd. Am heutigen Tag kann ich nicht als Frau unterwegs sein. Steht doch zuerst ein Besuch bei der Wohnungsverwaltung an. So suche ich mir ein kariertes Hemd und eine Hose heraus. Darunter aber, trage ich einen Slip und einen BH. Ich mache mir keine Gedanken, ob es gesehen werden könnte. In einer Tasche stecke ich ein, was ich denke, es könnte nützlich sein.
Die Hausverwaltung liegt mitten in der Stadt. So bin ich auf den Bus angewiesen. Bilde ich es mir ein, oder werde ich von allen Gästen im Bus beobachtet. Nein, es ist nicht zu sehen, was ich unter meiner Kleidung trage. Ich fühle mich unwohl hier im Bus. So bin ich froh, als ich aussteigen kann. Nach wenigen Metern erreiche ich das Verwaltungsgebäude. Seit dem ich meinen Mietvertrag bekommen habe war ich nicht mehr hier. Jetzt ist hier ein Empfang. Eine Dame fragt mich, "Wohin möchten sie?" Ich hole aus meiner Tasche meinen alten Mietvertrag. Unterschieben hat ein Herr Klengel. So antworte ich, "Ich möchte zu Herrn Klengel!" "Herr Klengel arbeitet nicht mehr hier!" antwortet die Dame. "Worum geht es denn bei ihnen?", fragt sie mich. "Ich möchte meine Wohnung kündigen." sage ich. Die Dame schaut in ihren Computer. "Wie ist ihr Name?", fragt mich die Dame. "Ich bin Peter Beetz." "Gut Herr Beetz, gehen sie in die zweite Etage und warten sie vor Zimmer 211. Sie werden aufgerufen." Links von dem Empfang ist eine Treppe. In der zweiten Etage angekommen, liegt das Zimmer 211 am Ende des Ganges. Das Licht in dem Gang leuchtet grell.
Dann kommt ein grauhaariger Mann aus der Tür zu dem Zimmer 211 und fragt, "Sind sie Herr Beetz?" "Ja!", antworte ich. "Kommen sie rein.", sagt mir der Mann. Er nimmt an seinem Schreibtisch Platz. "Bitte setzen sie sich." dabei deutet der Mann auf die zwei freien Stühle gegenüber. " Ich bin Herr Müller. Worum geht es?" schaut mir der Mann ins Gesicht. "Ich beginne eine neue Arbeit." , fange ich an. "Aber deswegen sind sie nicht hier, oder?" kommt es von Herrn Müller. "In gewisser Weise schon.", antworte ich, "Nur die Arbeit ist im Spessart." "Und nun möchten sie ihre Wohnung kündigen." "Ja!", antworte ich. "Sie kennen die Kündigungsfristen?", schaut mich der Mann an. Unruhig rutsche ich auf meinem Stuhl umher, Ja, hier steht es im Mietvertrag." Ich hole meinen Mietvertrag heraus .Gleichzeitig übergebe ich die Kündigung, welche ich noch gestern geschrieben habe. Herr Müller sieht sich beides an. "Herr Beetz, ihre Wohnung, bis wann denken sie können sie uns die Wohnung zurück geben?" "Ich weiß nicht!", sage ich, "Ich werde die Kündigungsfrist einhalten. " Also Herr Beetz, die Sache ist die. Es sind Anfragen gekommen, ob wir Wohnraum für Asylsuchende zur Verfügung stellen können." Ja, was bedeutet es für mich?", frage ich ungläubig. "Wir bestehen nicht auf die Kündigungsfrist, Herr Beetz.", sagt Herr Müller. "Aber," , sage ich, "Ich muss noch meine Möbel entsorgen.", äußere ich. Was muss Herr Müller jetzt von mir denken. Normalerweise nimmt man doch seine Möbel bei einem Umzug mit. Doch bei Rosemarie und Martina kann ich ja in dem Zimmer wohnen, in dem ich die letzten Tage untergebracht war. "Sie wollen keine Möbel mitnehmen, habe ich sie richtig verstanden, Herr Beetz?, fragt mich der Mann mir gegenüber. "Ich übernehme ein möbliertes Zimmer bei meinem Arbeitgeber.", schaue ich den Mann an. "Würde es ihnen etwas ausmachen, wenn wir uns übermorgen zehn Uhr in ihrer Wohnung treffen. Da können wir sehen was ich machen kann." "Und meine Kündigung?", frage ich. "Ich nehme ihre Kündigung an. Und über die Einzelheiten reden wir übermorgen. Ja!"so entlässt mich Herr Müller aus seinem Büro.
Mit einem unguten Gefühl verlasse ich die Wohnungsverwaltung. Ich möchte gleich noch zum Arbeitsamt. Wieder muss ich mit dem Bus fahren. Doch jetzt ist der Bus nicht so voll. Und ich bin entspannter, als auf der Fahrt zur Hausverwaltung.
Jetzt gehe ich gleich zu dem Empfang in der zweiten Etage, wo ich mich arbeitslos gemeldet hatte. Mehrere Männer stehen vor mir. Und es dauert, bis ich endlich an der Reihe bin. Dieses Mal sitzt am Empfang eine älter etwas in die Breite geratene Frau. "Was möchten sie? Und wo ist ihr Ausweis?" raunt mich die Frau an. Ich lege den Ausweis, welchen ich bei meinem letzten Besuch erhalten habe auf den Tresen. "Haben sie einen Termin oder eine Einladung?" "Nein habe ich nicht!", antworte ich. "Ich möchte nur mitteilen, das ich wieder Arbeit gefunden habe.", erkläre ich der Frau. Die Frau schaut in den Monitor. "Gehen sie in den Wartebereich drei. Ich erinnere mich und verlasse den Empfang. Und wie beim letzten Mal sehen die meisten hier nicht gerade einladend aus. Dieses Mal brauche ich nicht lange zu warten. Und ich werde von einer jüngeren Frau aufgerufen. "Herr Beetz, was kann ich für sie tun?", werde ich von der Frau gefragt. "Ich möchte mitteilen, dass ich wieder Arbeit gefunden habe." , teile ich der Frau mit. "Schön, da freue ich mich für sie.", blickt mich die Frau an. "Haben sie den neuen Arbeitsvertrag dabei?", fragt sie mich. "Den habe ich zu Hause." sage ich betroffen. Ich denke gerade daran, dass ja Petra in dem Arbeitsvertrag steht. Offiziell bin ja immer noch Peter. "Nicht so schlimm!", blickt mich die Frau an. "Sagen sie mir einfach, wann sie ihre neue Stelle antreten." "In zwei Wochen." antworte ich. "Gut, da wünsche ich ihnen viel Glück bei ihrer neuen Stelle." , die Frau reicht mir die Hand und ich kann das Arbeitsamt verlassen. Ich bin erleichtert, Hier nicht noch einmal hin zu müssen.
Jetzt am Nachmittag ist es eine gute Gelegenheit zu meinen Eltern zu fahren. Da kann ich ihnen gleich mitteilen, dass ich wieder Arbeit habe. Dafür aber in den Spessart ziehen werde. Wieder fahre ich mit dem Bus zur Wohnung meiner Eltern. Ich klingle wie immer an der Haustüre. Nach dem meine Mutter den Türschließer betätigt hat trete ich in das Treppenhaus ein. Gleich an der Wohnungstür empfängt mich meine Mutter und umarmt mich. Dann tritt sie einen Schritt zurück. Und schaut mich ungläubig an. Mir wird auf einmal klar, ich trage noch immer den BH. "Mein Junge, was trägst du unter deinem Hemd?", dabei schließt sie die Wohnungstüre hinter mir. "Was ist mit dir los?" Eine kurze Pause. Bist Du etwa "¦"¦"¦. nein ich will es nicht wissen." Meine Mutter geht ins Wohnzimmer und setzt sich in einen Sessel. Ich folge ihr. Ein dem Sessel gegenüber nehme ich Platz. "Mutter, lass es dir erklären." stammle ich unsicher. "Es ist eine lange Geschichte!", und ich hole dabei tief Luft. "Ich will keine langen Geschichten. Ich will wissen was mit dir los ist."
"Bei meinem Aufenthalt im Spessart lernte ich zwei liebe Bäuerinnen kennen. Und sie haben mir einen Job angeboten.", fange ich an. Und darum musst du jetzt einen BH tragen, oder wie?" "Ja, nein. So einfach ist es nicht." "Meine Kleidung, welche ich noch bei mir trug, war dreckig. Und Ersatz lag unter dickem Schlamm im Auto. Da gaben mir die Frauen Kleidung von sich. Und ich war dankbar nicht im Freien übernachten zu müssen." "Gut, aber jetzt?", fragt mich meine Mutter. "Ich half so weit auf dem Hof mit, bis es wieder möglich war den Hof zu verlassen. Und in der Firma bekam ich dann die Kündigung." "Ich verstehe immer noch nicht, warum du jetzt einen BH trägst. Die Bäuerinnen haben dir geholfen in der Not. Gut aber was hat das mit dem neuen Job zu tun?" "Ich kann auf dem Bauernhof anfangen, aber nur wenn ich bereit bin als Frau zu leben!" Meine Mutter reist die Augen auf. Schüttelt den Kopf. "Auf so etwas hast du dich eingelassen?", meine Mutter schaut mich an, "Junge wach auf. Denk mal darüber nach was du mir gerade erzählt hast." "Habe ich!", antworte ich nur zu ihr.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Swenja
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Re: Auf dem Lande!
Sehr liebe von dir das du Zeit gefunden hast, ja war wieder Wunder schön geschrieben.
Hoffe du schaffst deine. Privaten Probleme.und wird hören wider hir von dir.
LG swenja
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Magdalena
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Re: Auf dem Lande!
Hallo,
in mehreren Abschnitten habe ich einen weitern Teil der Geschichte geschrieben.
Es ist eine gefühlte Ewigkeit, in der ich meiner Mutter gegenüber sitze. Und es herrscht eine ungewohnte Stille. "Möchtest Du etwas essen?", löst meine Mutter die Spannung im Raum. "Nicht viel.", sage ich. "Ich hole ein paar Kekse und mache uns einen Kaffee.", damit geht meine Mutter in die Küche. Ich folge ihr. Aus einem der Hängeschränke kommt eine Keksdose zum Vorschein. "Die kannst Du im Wohnzimmer auf den Tisch stellen.", meint meine Mutter. Und sie kommt mit den Kaffeetassen hinterher. Aus der Küche kommt das Geräusch der Kaffeemaschine zu uns. Der Duft des frisch gebrühten Kaffees steigt mir in die Nase. So stehe ich auf um den Kaffee zu holen. "Das hast du ja noch nie gemacht!", sagt meine Mutter verwundert. Es ist mir nicht bewusst, was sie meint. "Was, meinst du?" "Früher habe ich betteln müssen, damit du mir in der Küche hilfst." Ich stelle den Kaffeekrug auf den Tisch. Ich setzte mich gegenüber von meiner Mutter an den Tisch. Zaghaft greife ich nach einem der Kekse. Meine Mutter beobachtet mich dabei. "Sie sind gut.", sage ich. "Die habe ich selbst gebacken. Möchtest du das Rezept haben?", schaut sie mich an. Irgendwie komisch, früher wäre sie nie auf die Idee gekommen mich zu fragen ob ich ein Rezept von ihr haben will. Verdattert sage ich , "Ja gerne!" "Dann schreibe ich es später auf und bringe es dir morgen vorbei.", lächelt mich meine Mutter an. Dieses Lächeln gefällt mir nicht. "Gut, morgen.", und möchte am liebsten gehen, "Ich will noch einkaufen, darum möchte ich gehen." , bettle ich mehr um aus dieser Unterhaltung heraus zu kommen.
Nach dem ich das Haus verlasse suche ich einen Weg zu einer Bank, die von der Wohnung meiner Eltern nicht einsehbar ist. Hier angekommen, sage ich zu mir leise, "Was war das jetzt?" Ich wollte doch nur erst einmal mitteilen, dass ich einen Job gefunden habe und daher umziehen muss. Der BH hat mich verraten. Dann meine Mutter, die mir das Rezept für die Kekse morgen vorbeibringen will. Dabei hätte sie es mir doch gleich mitgeben können. Was hat sie vor? Wird sie etwas meinem Vater sagen? Mein Blick schweift auf den gegenüberliegenden Spielplatz. Die jungen toben im Sandkasten und den Spielgeräten. Während die Mädchen eher zusammen sitzen. Oder täusche ich mich, weil ich es so in Erinnerung aus meiner Kinderzeit habe. Nein ich muss weiter. In der Nähe ist ein Supermarkt. Viel brauche ich nicht. Gurken, Tomaten, eine Paprikaschote, es müsste erst mal reichen. Neben der Kasse liegen die Zeitschriften aus. Es hat mich bisher nie interessiert. Doch in meinem Einkaufswagen landet eine Modezeitschrift.
Zu Hause lege ich meine Einkäufe zur Seite, bis auf! Die Modezeitschrift! Damit in der Hand falle ich auf mein Sofa. Noch immer kann ich es mir nicht erklären, warum ich nach dieser Zeitschrift greifen musste. In bunten Buchstaben lautet eine Überschrift, "Die neuen Farben des Herbstes", eine weitere , "So halten Sie Ihr Idealgewicht" . Und immer strahlen Frauen, als hätte sie gerade die glücklichsten Momente in ihrem Leben. Ich schlage die Seite mit dem Idealgewicht auf. Gleich wird die Leserin darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, sich in seinem Körper wohl zu fühlen. Neben dem ausführlichen Bericht sind eine Menge Anzeigen von Ernährungsergänzung aufgeführt. Ich wundere mich, bisher habe ich mich von dem ernährt, was ich unterwegs im Supermarkt kaufte. Pillen un
d ungewöhnliche Pülverchen war nie in meinem Einkaufswagen gelandet. In den Anzeigen wurde die Wirkung der Mittelchen gepriesen. Gegen alles scheint es etwas zu geben. Ich lege die Zeitschrift zur Seite. Da klingelt das Telefon.
"Bei Beetz!", melde ich mich. Hallo Petra, hier ist Martina!" "Ach, hallo Martina." , melde ich mich. "Was machst Du gerade?", fragt sie. "Ich las gerade einen Artikel über das Idealgewicht." "Hast du in den paar Tagen zugenommen?", will Martina wissen. "Nein, natürlich nicht.", sage ich ins Telefon. "Und wie läuft es, liebe Petra?" fragt Martina weiter. Ich erzähle, das ich mich auf dem Arbeitsamt abgemeldet habe und es wohl auch mit der Kündigung meiner Wohnung schnell gehen könnte. Dann druckse ich herum. Die Geschichte bei meiner Mutter. "Na, wird schon nicht so schlimm werden.", meint Martina. "Die Kekse musst du aber unbedingt bei uns backen.", ergänzt Martina. "Aber ich weiß nicht.", sage ich, "Ich habe noch nie gebacken." "Dann wird es Zeit, Petra.", höre ich jetzt die Stimme von Rosemarie. "Hier ist jetzt Rosemarie, ich habe alles mitbekommen. Tschüss und bis bald!" Tschüss Martina und Rosemarie!" , dann ist das Telefonat beendet. An diesem Abend passiert nicht mehr viel. Doch in meinem Kopf geht mir immer wieder die Begegnung mit meiner Mutter um.
Am andern morgen kann ich mir Zeit lassen. Denn gegen zehn Uhr wollte Herr Müller von der Wohnungsverwaltung vorbeikommen. Die Uhr zeigt gerade halb neun Uhr an. Da klingelt es an meiner Tür. Ich betätige die Wechselsprechanlage. "Bitte mach auf, hier ist deine Mutter.", tönt es aus dem Hörer. Das passt mir jetzt nicht so richtig. Doch kann ich meine Mutter einfach so vor der Tür stehen lassen? Vor allem nach dem gestrigen Gespräch! So betätige ich den Türöffner. "Guten Morgen Mutter!", empfange ich sie. "Guten Morgen mein Junge! Oder soll ich schon meine Tochter sagen?", schaut mich meine Mutter an. Ich wollte eigentlich ins Bad, da ich lange geschlafen habe. Ich sehe mich im Spiegel dss Korridors. Ich habe noch das Nachthemd an, was ich in dem Koffer von Rosemarie und Martina fand. Ich habe es ganz vergessen, als ich die Türe öffnete. "Gefrühstückt hast do so sicher noch nicht?", fragt mich meine Mutter. "Gefrühstückt habe ich noch nicht.", sage ich leise. "Gut, ich habe vom Bäcker Brötchen mit gebracht. Da können wir zusammen frühstücken.
Ich gehe ins Bad. "Puh, der Tag fängt ja gut an.", sind meine Gedanken unter der Dusche. Dann möchte ich mich in meinem Schlafzimmer anziehen. Da platzt meine Mutter herein. "Wo ist der BH von gestern?" "Mutter"¦. ich..", stammle ich. "Was, willst du nun als Frau leben oder nicht. Gestern warst du dir so sicher!", sagt sie energisch zu mir. "Ich habe hier nur den Einen, und der müsste dringend gewaschen werden." "Heute geht er noch mal!" bestimmt meine Mutter. "Ich möchte sehen wie du sonst aussehen möchtest." Eine Wahl habe ich in diesem Moment nicht. So hole ich das Kleid, welches ich bei meiner Fahrt an hatte. Ich hoffe meine Mutter ist zufrieden. Nach dem gemeinsamen Frühstück wird sie gehen und ich kann Herrn Müller wieder als Herr Beetz empfangen. Doch ich habe wieder die Rechnung ohne meine Mutter gemacht. So gehe ich vollständig gekleidet in mein Wohnzimmer, in das meine Mutter wieder gegangen ist. Als sie mich so sieht, sagt sie, "Ganz passabel. Du solltest wirklich eine Frau werden." Wir setzen uns an den gedeckten Tisch. "Weißt du," beginnt meine Mutter," ich wollte immer eine Tochter. Petra wollte ich sie nennen." Mir bleibt ein Kloß im Hals stecken. "Dann kamst du. Und aus Petra wurde Peter." erzählt meine Mutter weiter. Ich nehme einen Schluck Kaffee aus meiner Tasse. "Wie darf ich dich jetzt nennen?" ,fragt sie mich. "Petra, Mutter." sage ich. Da rollen Tränen über die Wangen meiner Mutter. "Danke! Petra!", schluchzt sie. So dauert unser gemeinsames Frühstück länger.
"Petra komm, aber an Deinen Haaren müssen wir noch etwas machen." Ich folge meiner Mutter ins Bad. nach einer Weils sagt sie, "Jetzt siehst nicht mehr so unweiblich aus." Wieder klingelt es an der Wohnungstür. Mein Blick schweift zur Uhr im Wohnzimmer. Es ist kurz vor um Zehn. Das wird Herr Müller sein. Schnell erkläre ich meiner Mutter die Situation. Mich in Peter zurück zu verwandeln fehlt die Zeit. Nochmal klingelt es an der Wohnungstür. Meine Mutter sagt nur, "Lass mich mal machen, es wird schon."
Wenige Minuten später steht Herr Müller in der Wohnung, "Guten Morgen, wo ist Herr Beetz?" " Guten Morgen! Sie müssen entschuldigen. Mein Sohn muss zu meinem Mann. Er hatte einen Unfall!" , oh denke ich, meine Mutter ist mit allen Wassern gewaschen. "Aber mein Sohn hat mir und meiner Tochter alles erklärt. Sie können die Wohnung besichtigen." Herr Müller schaut mich nur kurz an. "Sie sehen ihrem Bruder sehr ähnlich." Ich nicke nur, um mich nicht zu verraten. In Begleitung meiner Mutter nimmt Herr Müller alles auf. Ich gehe inzwischen in die Küche um aufzuräumen. Dann kommt Herr Müller zum um sich zu verabschieden. "So wir werden die Möbel und Geräte, wenn Herr Beetz es wünscht übernehmen. Ich alles ihm alles noch einmal schriftlich zukommen. Wenn er einverstanden ist bekomme ich ein Exemplar zurück." Meine Mutter begleitet Herrn Müller zur Türe. Ich sitze auf meinem Sofa, als meine Mutter zurück kommt. "Gut, dass ich da war.", meint meine Mutter. "Wie meinst du das?", frage ich. Sie reicht mir einen Zettel herüber. Darauf steht eine Summe. Meine Mutter lächelt, "Das ist Herr Müller bereit zu zahlen." "Was!", soviel dachte ich nicht. Ich wäre froh die Kosten der Entsorgung zu sparen. Jetzt habe ich sogar noch etwas für den Anfang auf dem Bauernhof.
Viele liebe Grüße von Magdalena
in mehreren Abschnitten habe ich einen weitern Teil der Geschichte geschrieben.
Es ist eine gefühlte Ewigkeit, in der ich meiner Mutter gegenüber sitze. Und es herrscht eine ungewohnte Stille. "Möchtest Du etwas essen?", löst meine Mutter die Spannung im Raum. "Nicht viel.", sage ich. "Ich hole ein paar Kekse und mache uns einen Kaffee.", damit geht meine Mutter in die Küche. Ich folge ihr. Aus einem der Hängeschränke kommt eine Keksdose zum Vorschein. "Die kannst Du im Wohnzimmer auf den Tisch stellen.", meint meine Mutter. Und sie kommt mit den Kaffeetassen hinterher. Aus der Küche kommt das Geräusch der Kaffeemaschine zu uns. Der Duft des frisch gebrühten Kaffees steigt mir in die Nase. So stehe ich auf um den Kaffee zu holen. "Das hast du ja noch nie gemacht!", sagt meine Mutter verwundert. Es ist mir nicht bewusst, was sie meint. "Was, meinst du?" "Früher habe ich betteln müssen, damit du mir in der Küche hilfst." Ich stelle den Kaffeekrug auf den Tisch. Ich setzte mich gegenüber von meiner Mutter an den Tisch. Zaghaft greife ich nach einem der Kekse. Meine Mutter beobachtet mich dabei. "Sie sind gut.", sage ich. "Die habe ich selbst gebacken. Möchtest du das Rezept haben?", schaut sie mich an. Irgendwie komisch, früher wäre sie nie auf die Idee gekommen mich zu fragen ob ich ein Rezept von ihr haben will. Verdattert sage ich , "Ja gerne!" "Dann schreibe ich es später auf und bringe es dir morgen vorbei.", lächelt mich meine Mutter an. Dieses Lächeln gefällt mir nicht. "Gut, morgen.", und möchte am liebsten gehen, "Ich will noch einkaufen, darum möchte ich gehen." , bettle ich mehr um aus dieser Unterhaltung heraus zu kommen.
Nach dem ich das Haus verlasse suche ich einen Weg zu einer Bank, die von der Wohnung meiner Eltern nicht einsehbar ist. Hier angekommen, sage ich zu mir leise, "Was war das jetzt?" Ich wollte doch nur erst einmal mitteilen, dass ich einen Job gefunden habe und daher umziehen muss. Der BH hat mich verraten. Dann meine Mutter, die mir das Rezept für die Kekse morgen vorbeibringen will. Dabei hätte sie es mir doch gleich mitgeben können. Was hat sie vor? Wird sie etwas meinem Vater sagen? Mein Blick schweift auf den gegenüberliegenden Spielplatz. Die jungen toben im Sandkasten und den Spielgeräten. Während die Mädchen eher zusammen sitzen. Oder täusche ich mich, weil ich es so in Erinnerung aus meiner Kinderzeit habe. Nein ich muss weiter. In der Nähe ist ein Supermarkt. Viel brauche ich nicht. Gurken, Tomaten, eine Paprikaschote, es müsste erst mal reichen. Neben der Kasse liegen die Zeitschriften aus. Es hat mich bisher nie interessiert. Doch in meinem Einkaufswagen landet eine Modezeitschrift.
Zu Hause lege ich meine Einkäufe zur Seite, bis auf! Die Modezeitschrift! Damit in der Hand falle ich auf mein Sofa. Noch immer kann ich es mir nicht erklären, warum ich nach dieser Zeitschrift greifen musste. In bunten Buchstaben lautet eine Überschrift, "Die neuen Farben des Herbstes", eine weitere , "So halten Sie Ihr Idealgewicht" . Und immer strahlen Frauen, als hätte sie gerade die glücklichsten Momente in ihrem Leben. Ich schlage die Seite mit dem Idealgewicht auf. Gleich wird die Leserin darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, sich in seinem Körper wohl zu fühlen. Neben dem ausführlichen Bericht sind eine Menge Anzeigen von Ernährungsergänzung aufgeführt. Ich wundere mich, bisher habe ich mich von dem ernährt, was ich unterwegs im Supermarkt kaufte. Pillen un
d ungewöhnliche Pülverchen war nie in meinem Einkaufswagen gelandet. In den Anzeigen wurde die Wirkung der Mittelchen gepriesen. Gegen alles scheint es etwas zu geben. Ich lege die Zeitschrift zur Seite. Da klingelt das Telefon.
"Bei Beetz!", melde ich mich. Hallo Petra, hier ist Martina!" "Ach, hallo Martina." , melde ich mich. "Was machst Du gerade?", fragt sie. "Ich las gerade einen Artikel über das Idealgewicht." "Hast du in den paar Tagen zugenommen?", will Martina wissen. "Nein, natürlich nicht.", sage ich ins Telefon. "Und wie läuft es, liebe Petra?" fragt Martina weiter. Ich erzähle, das ich mich auf dem Arbeitsamt abgemeldet habe und es wohl auch mit der Kündigung meiner Wohnung schnell gehen könnte. Dann druckse ich herum. Die Geschichte bei meiner Mutter. "Na, wird schon nicht so schlimm werden.", meint Martina. "Die Kekse musst du aber unbedingt bei uns backen.", ergänzt Martina. "Aber ich weiß nicht.", sage ich, "Ich habe noch nie gebacken." "Dann wird es Zeit, Petra.", höre ich jetzt die Stimme von Rosemarie. "Hier ist jetzt Rosemarie, ich habe alles mitbekommen. Tschüss und bis bald!" Tschüss Martina und Rosemarie!" , dann ist das Telefonat beendet. An diesem Abend passiert nicht mehr viel. Doch in meinem Kopf geht mir immer wieder die Begegnung mit meiner Mutter um.
Am andern morgen kann ich mir Zeit lassen. Denn gegen zehn Uhr wollte Herr Müller von der Wohnungsverwaltung vorbeikommen. Die Uhr zeigt gerade halb neun Uhr an. Da klingelt es an meiner Tür. Ich betätige die Wechselsprechanlage. "Bitte mach auf, hier ist deine Mutter.", tönt es aus dem Hörer. Das passt mir jetzt nicht so richtig. Doch kann ich meine Mutter einfach so vor der Tür stehen lassen? Vor allem nach dem gestrigen Gespräch! So betätige ich den Türöffner. "Guten Morgen Mutter!", empfange ich sie. "Guten Morgen mein Junge! Oder soll ich schon meine Tochter sagen?", schaut mich meine Mutter an. Ich wollte eigentlich ins Bad, da ich lange geschlafen habe. Ich sehe mich im Spiegel dss Korridors. Ich habe noch das Nachthemd an, was ich in dem Koffer von Rosemarie und Martina fand. Ich habe es ganz vergessen, als ich die Türe öffnete. "Gefrühstückt hast do so sicher noch nicht?", fragt mich meine Mutter. "Gefrühstückt habe ich noch nicht.", sage ich leise. "Gut, ich habe vom Bäcker Brötchen mit gebracht. Da können wir zusammen frühstücken.
Ich gehe ins Bad. "Puh, der Tag fängt ja gut an.", sind meine Gedanken unter der Dusche. Dann möchte ich mich in meinem Schlafzimmer anziehen. Da platzt meine Mutter herein. "Wo ist der BH von gestern?" "Mutter"¦. ich..", stammle ich. "Was, willst du nun als Frau leben oder nicht. Gestern warst du dir so sicher!", sagt sie energisch zu mir. "Ich habe hier nur den Einen, und der müsste dringend gewaschen werden." "Heute geht er noch mal!" bestimmt meine Mutter. "Ich möchte sehen wie du sonst aussehen möchtest." Eine Wahl habe ich in diesem Moment nicht. So hole ich das Kleid, welches ich bei meiner Fahrt an hatte. Ich hoffe meine Mutter ist zufrieden. Nach dem gemeinsamen Frühstück wird sie gehen und ich kann Herrn Müller wieder als Herr Beetz empfangen. Doch ich habe wieder die Rechnung ohne meine Mutter gemacht. So gehe ich vollständig gekleidet in mein Wohnzimmer, in das meine Mutter wieder gegangen ist. Als sie mich so sieht, sagt sie, "Ganz passabel. Du solltest wirklich eine Frau werden." Wir setzen uns an den gedeckten Tisch. "Weißt du," beginnt meine Mutter," ich wollte immer eine Tochter. Petra wollte ich sie nennen." Mir bleibt ein Kloß im Hals stecken. "Dann kamst du. Und aus Petra wurde Peter." erzählt meine Mutter weiter. Ich nehme einen Schluck Kaffee aus meiner Tasse. "Wie darf ich dich jetzt nennen?" ,fragt sie mich. "Petra, Mutter." sage ich. Da rollen Tränen über die Wangen meiner Mutter. "Danke! Petra!", schluchzt sie. So dauert unser gemeinsames Frühstück länger.
"Petra komm, aber an Deinen Haaren müssen wir noch etwas machen." Ich folge meiner Mutter ins Bad. nach einer Weils sagt sie, "Jetzt siehst nicht mehr so unweiblich aus." Wieder klingelt es an der Wohnungstür. Mein Blick schweift zur Uhr im Wohnzimmer. Es ist kurz vor um Zehn. Das wird Herr Müller sein. Schnell erkläre ich meiner Mutter die Situation. Mich in Peter zurück zu verwandeln fehlt die Zeit. Nochmal klingelt es an der Wohnungstür. Meine Mutter sagt nur, "Lass mich mal machen, es wird schon."
Wenige Minuten später steht Herr Müller in der Wohnung, "Guten Morgen, wo ist Herr Beetz?" " Guten Morgen! Sie müssen entschuldigen. Mein Sohn muss zu meinem Mann. Er hatte einen Unfall!" , oh denke ich, meine Mutter ist mit allen Wassern gewaschen. "Aber mein Sohn hat mir und meiner Tochter alles erklärt. Sie können die Wohnung besichtigen." Herr Müller schaut mich nur kurz an. "Sie sehen ihrem Bruder sehr ähnlich." Ich nicke nur, um mich nicht zu verraten. In Begleitung meiner Mutter nimmt Herr Müller alles auf. Ich gehe inzwischen in die Küche um aufzuräumen. Dann kommt Herr Müller zum um sich zu verabschieden. "So wir werden die Möbel und Geräte, wenn Herr Beetz es wünscht übernehmen. Ich alles ihm alles noch einmal schriftlich zukommen. Wenn er einverstanden ist bekomme ich ein Exemplar zurück." Meine Mutter begleitet Herrn Müller zur Türe. Ich sitze auf meinem Sofa, als meine Mutter zurück kommt. "Gut, dass ich da war.", meint meine Mutter. "Wie meinst du das?", frage ich. Sie reicht mir einen Zettel herüber. Darauf steht eine Summe. Meine Mutter lächelt, "Das ist Herr Müller bereit zu zahlen." "Was!", soviel dachte ich nicht. Ich wäre froh die Kosten der Entsorgung zu sparen. Jetzt habe ich sogar noch etwas für den Anfang auf dem Bauernhof.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Swenja
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Re: Auf dem Lande!
Ja sehr schön das du weitere schreibst,wie immer sage ich deine Erzählungen in mich auf.
Hoffe privat bist du auch wider auf einen guten Weg.
Freue mich das du weiter schreibst.
LG swenja
Hoffe privat bist du auch wider auf einen guten Weg.
Freue mich das du weiter schreibst.
LG swenja
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Martha_P_57
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Re: Auf dem Lande!
hallo Magdalena,
ich habe mich auch gefreut, dass es wieder weitergegangen ist. Normalerweise bin ich keine so eifrige Geschichtenleserin aber diese hat es mir angetan.
Ich kann mich gut darin hineinversetzen. Vielleicht wäre dies das Leben, das mir zusagen würde.
Auf jeden Fall ist es eine tolle Geschichte und ich warte auf jede Fortsetzung.
LG Martha
ich habe mich auch gefreut, dass es wieder weitergegangen ist. Normalerweise bin ich keine so eifrige Geschichtenleserin aber diese hat es mir angetan.
Ich kann mich gut darin hineinversetzen. Vielleicht wäre dies das Leben, das mir zusagen würde.
Auf jeden Fall ist es eine tolle Geschichte und ich warte auf jede Fortsetzung.
LG Martha
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petra0103
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Re: Auf dem Lande!
Hallo Magdalena,
habe ehrlich gesagt schon ganz ungeduldig auf eine Fortsetzung gewartet. Die Geschichte gefällt mir total, die Namensgleichheiten spielen dabei überhaupt keine Rolle.
Lass dich aber nicht drängen, du hast momentan wichtigere Dinge zu erledigen.
Liebe Grüße
Petra
habe ehrlich gesagt schon ganz ungeduldig auf eine Fortsetzung gewartet. Die Geschichte gefällt mir total, die Namensgleichheiten spielen dabei überhaupt keine Rolle.
Lass dich aber nicht drängen, du hast momentan wichtigere Dinge zu erledigen.
Liebe Grüße
Petra