männer* | Einführungskurs Gender Studies: Aller guten Dinge sind viele
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Anne-Mette
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Cybill
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Re: männer* | Einführungskurs Gender Studies: Aller guten Dinge sind viele
Mit diesem Titel hast du mir den Tag gerettet 




"Honi soit qui mal y pensé!"
Cybill
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Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!
Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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Marit
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Re: männer* | Einführungskurs Gender Studies: Aller guten Dinge sind viele
Danke für den Artikel. Da sind Denkanstöße drin, die hier sonst kaum zu finden sind und die mir spontan auch nicht in den Sinn gekommen wären.
Kurzfassung: in vielen Kulturen und Völkern gab es bis zur Kolonisation durch Europäer mehr als zwei Geschlechter und meist auch einen Platz für transidente Personen.
Für viele von uns wäre es sicher weniger leidvoll, wenn sie in ihrer Identität als beispielsweise biologischer Mann in einer mehr oder weniger weiblichen Rolle anerkannt wären und es vielleicht sogar eine nicht abfällige Bezeichnung samt Pronomen dafür gäbe.
Es läuft doch darauf hinaus, dass wir nicht im falschen Körper, sondern in der falschen Gesellschaft geboren sind. Nur wird es noch Generationen dauern, bis sich die Gesellschaft hoffentlich anpasst. Bis dahin müssen wir immer noch an unseren Körpern herumbasteln, um uns anzupassen oder eben außerhalb der Mehrheitsgesellschaft in einem queeren Umfeld leben, sofern verfügbar.
Liebe Grüße von von Marit
Kurzfassung: in vielen Kulturen und Völkern gab es bis zur Kolonisation durch Europäer mehr als zwei Geschlechter und meist auch einen Platz für transidente Personen.
Für viele von uns wäre es sicher weniger leidvoll, wenn sie in ihrer Identität als beispielsweise biologischer Mann in einer mehr oder weniger weiblichen Rolle anerkannt wären und es vielleicht sogar eine nicht abfällige Bezeichnung samt Pronomen dafür gäbe.
Es läuft doch darauf hinaus, dass wir nicht im falschen Körper, sondern in der falschen Gesellschaft geboren sind. Nur wird es noch Generationen dauern, bis sich die Gesellschaft hoffentlich anpasst. Bis dahin müssen wir immer noch an unseren Körpern herumbasteln, um uns anzupassen oder eben außerhalb der Mehrheitsgesellschaft in einem queeren Umfeld leben, sofern verfügbar.
Liebe Grüße von von Marit
Nichts ist für immer.