Das sehe ich auch so. Aber es kann den Blick auf die Welt verändern. Extreme Positionen erregen nun einmal mehr Aufmerksamkeit als gemäßigte Positionen. Somit sind soziale Medien zwangsläüfig das ideale Medium für Menschen, die ein unbefriedigtes Geltungsbedürfnis haben. Ich sehe im Posten von Kommentaren, die anderen Menschen vorschreiben wollen, wie sie zu leben haben (ganz zu schweigen von Hassbeiträgen) eine Form von Gewalt. Da dies nicht mit einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung vereinbar ist, sehe ich darin eine Vorstufe einer diktatorischen Gesellschaft. Das hatten wir alles schon einmal, von links wie von rechts.Martina-NB hat geschrieben: Mi 4. Mai 2022, 13:30 aber ich gehe davon aus, dass Social Media und überhaupt Internet Diskussionen nicht die wahre Welt abbilden.
Insofern dürfen wir abfällige Kommentare nicht unterschätzen. Aber eine Entgegnung auf Kommentarebene ist kontraproduktiv, da es die Aufmerksamkeit befeuert. Was also tun ? Aber das ist nicht mehr Gegenstand dieses Strangs.