Streit um trans-Rechte eskaliert „Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente."
Streit um trans-Rechte eskaliert „Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente." - # 4

Jaddy
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“

Post 46 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Also ziehen wir das doch bitte mal auseinander, wie es ja auch in der Praxis jetzt und in Zukunft sein wird:
  1. Einerseits die einfach, hürdenlose, selbstbestimmte Änderung des Personenstands (4 Optionen) und ggf der Vornamen beim Standesamt
  2. Andererseits den Anspruch auf Leistungen der Krankenkassen für medizinische Massnahmen, die der Minderung des krankheitswerten Leidensdrucks bei trans Personen dienen und nach wie vor durch psychologische Indikationen abgesichert sein werden.
Welche Möglichkeiten gibt es denn wohl, einen geänderten Geschlechtseintrag und_oder Vornamen zu missbrauchen? Mir ist keine bekannt, weil es meines Wissens keine einzige Gelegenheit gibt, sich allein über den Eintrag irgendwelche Vorteile zu erschleichen. Schon gar nicht, ohne sich gleichzeitig eine Menge Nachteile einzuhandeln.

Nein, allein mit dem Eintrag kommt kein Mensch in "Schutzräume", gewinnt Frauenquoten oder ähnliches. Es gilt Hausrecht bei gegenderten Räumen, da kommt nicht mal die Polizei gegen an. Es gibt andere Kriterien für Arbeits- und Abstimmungen über Quotenplätze. Da kann sich kein Mensch wirklich einschleichen oder einklagen.

Deshalb möchte ich noch mal ganz klar und eindeutig feststellen: Jede Behauptung, es wäre mit dem Personenstandseintrag per Selbstbestimmungsgesetz irgendwelche missbräuchlcihe Vorteilserschleichung möglich, ist blanker Unfug, um nicht zu sagen transfeindliche Propaganda.

Und was die medizinischen Leistungen angeht ändert sich durch den Eintrag auch nichts. Die Entwürfe von 2020/2021 schieben die Verantwortung weiterhin dem GBA und den Kassen zu. Es wird allenfalls (im SGB) geregelt, dass die Kassen zahlen müssen - sofern die medizinisch-psychologischen Voraussetzungen erfüllt sind, also wie jetzt auch, auch ohne dass Transidentität als Störung klassifiziert wird. Der Leidensdruck durch die Dysphorie hingegen ist eine und deshalb muss die Abhilfe übernommen werden.

Auch hier noch mal meine zwei eindeutigen Feststellungen:
  1. Jegliches Kostenargument dagegen ist ebenfalls völliger Unfug.
  2. Legt sich kein Mensch "mal eben" unters Messer. Die Detrans-Quote nach OPs ist <1% und die Gründe für Detransition beruhen zu 80% auf dem Druck der Umgebung, die die Person nicht im eigenen Geschlecht leben lassen.
Also Fazit: Hier gibt es keine Argumente, die noch weiter diskutiert werden müssten.
ExuserIn-2022-05-28
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“

Post 47 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-28 »

Jaddy hat geschrieben: Mi 27. Apr 2022, 22:56
Welche Möglichkeiten gibt es denn wohl, einen geänderten Geschlechtseintrag und_oder Vornamen zu missbrauchen? Mir ist keine bekannt, weil es meines Wissens keine einzige Gelegenheit gibt, sich allein über den Eintrag irgendwelche Vorteile zu erschleichen. Schon gar nicht, ohne sich gleichzeitig eine Menge Nachteile einzuhandeln.


Deshalb möchte ich noch mal ganz klar und eindeutig feststellen: Jede Behauptung, es wäre mit dem Personenstandseintrag per Selbstbestimmungsgesetz irgendwelche missbräuchlcihe Vorteilserschleichung möglich, ist blanker Unfug, um nicht zu sagen transfeindliche Propaganda.

Und was die medizinischen Leistungen angeht ändert sich durch den Eintrag auch nichts. Die Entwürfe von 2020/2021 schieben die Verantwortung weiterhin dem GBA und den Kassen zu. Es wird allenfalls (im SGB) geregelt, dass die Kassen zahlen müssen - sofern die medizinisch-psychologischen Voraussetzungen erfüllt sind, also wie jetzt auch, auch ohne dass Transidentität als Störung klassifiziert wird. Der Leidensdruck durch die Dysphorie hingegen ist eine und deshalb muss die Abhilfe übernommen werden.

Auch hier noch mal meine zwei eindeutigen Feststellungen:
  1. Jegliches Kostenargument dagegen ist ebenfalls völliger Unfug.
  2. Legt sich kein Mensch "mal eben" unters Messer. Die Detrans-Quote nach OPs ist <1% und die Gründe für Detransition beruhen zu 80% auf dem Druck der Umgebung, die die Person nicht im eigenen Geschlecht leben lassen.
Also Fazit: Hier gibt es keine Argumente, die noch weiter diskutiert werden müssten.
Was ist mit den Fällen in Amerika und GB wo Sexualstraftäter in ein Frauengefängnis verlegt wurden, weil sie die dortigen Gesetze ausgenutzt haben und sich zur Frau deklarierten? Mit dem neuen Gesetz wäre so etwas auch hier möglich, wenn nicht bestimmte Hürden eingebaut werden, z.B Keine PAE für Sexualstraftäter während laufender Verfahren und laufendem Strafvollzug. Darüber muss diskutiert werden.

Ebenso gehst Du bei den Detrans von bisherigen Zahlen aus, bei denen in keiner Form berücksichtigt ist was ich schon mehrfach erwähnt habe, nämlich dass es zur <zeit immer mehr junge Mädchen gibt, die anscheinend nicht trans sind, aber dennoch zu med Massnahmen gedrängt werden.

Aber ok, lebe halt weiter in Deiner heilen Welt.

Es wäre schön, wenn es mehr Menschen gäbe, die nicht nach dem Motto leben "Mich interessiert nur wie ich mein Leben, auch auf Kosten anderer, verbessern kann." sondern die auch mal überdenken welche anderen Auswirkungen ihre Forderungen haben können.
Das Leben ist zu kurz um sich zu verleugnen.
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“

Post 48 im Thema

Beitrag von Mirjam »

Chrissie hat geschrieben: Sa 30. Apr 2022, 20:10 Was ist mit den Fällen in Amerika und GB wo Sexualstraftäter in ein Frauengefängnis verlegt wurden, weil sie die dortigen Gesetze ausgenutzt haben und sich zur Frau deklarierten? Mit dem neuen Gesetz wäre so etwas auch hier möglich, wenn nicht bestimmte Hürden eingebaut werden, z.B Keine PAE für Sexualstraftäter während laufender Verfahren und laufendem Strafvollzug. Darüber muss diskutiert werden.
Ja, darüber sollte diskutiert werden. Aber das stellt noch lange nicht das Selbstbestimmungsgesetz als Ganzes in Frage. Mal abgesehen davon, dass Gefangene, die Mitgefangene gefährden könnten, ohnehin so unterzubringen sind, dass dies eben nicht möglich ist, egal ob im Frauen- oder Männergefängnis.
Chrissie hat geschrieben: Sa 30. Apr 2022, 20:10 Ebenso gehst Du bei den Detrans von bisherigen Zahlen aus, bei denen in keiner Form berücksichtigt ist was ich schon mehrfach erwähnt habe, nämlich dass es zur <zeit immer mehr junge Mädchen gibt, die anscheinend nicht trans sind, aber dennoch zu med Massnahmen gedrängt werden.
Und was hat das mit dem geplanten Selbstbestimmungsgesetz zu tun? In selbigem geht es um die Vornamens- und Personenstandsänderung. Magst du mal erklären, wie da die Zusammenhänge sein sollen?
Chrissie hat geschrieben: Sa 30. Apr 2022, 20:10 Es wäre schön, wenn es mehr Menschen gäbe, die nicht nach dem Motto leben "Mich interessiert nur wie ich mein Leben, auch auf Kosten anderer, verbessern kann." sondern die auch mal überdenken welche anderen Auswirkungen ihre Forderungen haben können.
Hmm ja ... vielleicht auch die Auswirkungen auf Menschen wie mich, wenn es weiterhin nötig sein sollte sich diesen unsäglichen Gutachten zu unterwerfen? Das sind auch Auswirkungen auf andere, die eben solche Forderungen nach "es soll doch bitte nicht zu einfach sein" haben.

Mirjam
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“

Post 49 im Thema

Beitrag von Blossom »

Chrissie hat geschrieben: Sa 30. Apr 2022, 20:10 Was ist mit den Fällen in Amerika und GB wo Sexualstraftäter in ein Frauengefängnis verlegt wurden, weil sie die dortigen Gesetze ausgenutzt haben und sich zur Frau deklarierten?
So einfach kann man es sich natürlich machen, ist es aber letztendlich nicht. Ja, es hat in GB u.a. den Fall Karen White gegeben ... und für Diskussion gesorgt. Letztlich wurde hier aber seitens der Justiz nachgesteuert ... Dazu gibt es reichliche Quellen. Auch wurden den Gefängnissen in Fällen von dergleichen Sex-Offenders besondere Handlungsbefugnisse eingeräumt, um Übergriffe zu verhindern. Die Gefahr sexueller Übergriffe geht in Gefängnissen gleich welchen Geschlechts in aller Regel aber vom gleichen Geschlecht aus. Es gab dazu auch schon TV-Sendungen, in denen sich u.a. eine lesbische Gefangene klar äußerte, dass sich ihre "Liebschaft" direkt unter den Neuankömmlingen aussuchen und diese auch ins Bett bekommen würde!

Deine Meinung in allen Ehren, aber sie mit Fakten/Quellen zu untermauern wäre schön ... Wie wäre es, wenn du mit einer klaren Zahl der jungen Mädchen aufwartest, die "anscheinend" nicht trans sind, aber zu med. Maßnahmen gedrängt werden?
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“

Post 50 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Chrissie hat geschrieben: Sa 30. Apr 2022, 20:10 Was ist mit den Fällen in Amerika und GB wo Sexualstraftäter in ein Frauengefängnis verlegt wurden, weil sie die dortigen Gesetze ausgenutzt haben und sich zur Frau deklarierten? Mit dem neuen Gesetz wäre so etwas auch hier möglich, wenn nicht bestimmte Hürden eingebaut werden, z.B Keine PAE für Sexualstraftäter während laufender Verfahren und laufendem Strafvollzug. Darüber muss diskutiert werden.
Neben den diversen Fakes ist das einzige, was hier diskutiert werden muss, weshalb das Knastsystem offenbar unfähig ist, die Gefangenen vor Gewalt von anderen (und übrigens auch Aufsichtspersonen) zu schützen, bzw wie Menschen in Knästen sicher unterzubringen sind. Da sind die USA eine wirklich vollkommen andere Nummer als Deutschland. Zu UK kann ich nichts sagen, aber in den USA ist "Strafvollzug" an vielen Stellen ein Rückschritt in vorzivilisatorische Zeiten.

Fakt ist hier, genau wie bei anderen gegenderten Räumen, dass das Personal entsprechend ausgebildet agieren muss und die entsprechenden Regelungen zu treffen sind. Betrifft nicht nur Genderkram, sondern insbesondere die Gewaltfrage allgemein.

Fakt ist auch, dass trans Personen überall auf der Welt zu den gefährdetsten Gruppen in Knästen gehören. Trans Frauen in Männerknästen am meisten.

Das ist auf jeden Fall keine Missbrauchsmöglichkeit und kein Argument gegen das Selbstbestimmungsgesetz.
Chrissie hat geschrieben: Sa 30. Apr 2022, 20:10 Ebenso gehst Du bei den Detrans von bisherigen Zahlen aus, bei denen in keiner Form berücksichtigt ist was ich schon mehrfach erwähnt habe, nämlich dass es zur <zeit immer mehr junge Mädchen gibt, die anscheinend nicht trans sind, aber dennoch zu med Massnahmen gedrängt werden.
Ich gehe von den Zahlen aus, die belegbar sind. Ich weiss, dass Leute wie Korte und Schwarzer irgendwas behaupten, aber keinerlei Beweise für den Part "anscheinend nicht trans" haben. Anders gesagt: Sie verbreiten reine, unbelegte Behauptungen.

Wie Mirjam und Blossom schon geschrieben haben: Das alles betrifft nicht das Selbstbestimmungsgesetz, mit dem einfach nur Personenstandseintrag und Vornamen geändert werden können, was eben nur Daten sind, die prinzipiell jederzeit vollständig zurück geändert werden könnten, ohne dass irgendein Schaden angerichtet wird.

Fazit: Du hast keine Missbrauchsmöglichkeit genannt, die irgendwer aus der Änderung ziehen könnte, du wiederholst unbelegte Behauptungen ohne belastbare Zahlen und vermengst unzulässigerweise, wie so viele, juristische und medizinische Schiene.
ExuserIn-2022-05-28
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumena

Post 51 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-28 »

Es ist natürlich einfach alles aus dem Zusammenhang zu reißen. Meine Kommentare bezüglich med. Maßnahmen bezogen sich auf Jaddys Aussage, dass Therapeuten für den "ganzen med. Kram" auch unnötig sein.

Und bei den Mahnungen stütze ich mich auf eigene Erfahrungen die ich gemacht habe. Selbst wenn das jetzt nicht 100000 Beratungen mit 5000 "eigentümlichen" Fällen waren sehe ich doch die Entwicklung im Vergleich zu den Vorjahren ei den Jugendlichen. Hier fände empfinde ich es auch "puschen" in eine vorbestimmte Richtung wenn Jugendliche ab 14 ohne Erlaubnis der Eltern eine PAE durchführen könnten. Gerade bei 14 bis 16 jährigen muss eine therapeutische Betreuung vor irgendwelcher Maßnahmen, ja auch vor einer PAe, durchgeführt werden, damit sie nicht irgendwelchen leeren Versprechungen, die sie irgendwo aufgeschnappt haben, hinterher rennen.

Und was das Selbstbestimmunsgesetz anbelangt. Ich habe oft genug geschrieben, dass ich nicht dagegen bin, sondern nur Solche dann möglich werdenden Fälle irgendwie berücksichtigt werden müssen.

Ich hatte gehofft hier normal diskutieren zu können es wird weder auf meine Argumente eingegangen noch auch nur ansatzweise versucht diese zu verstehen. Daher bin ich hier raus.
Das Leben ist zu kurz um sich zu verleugnen.
Anne-Mette
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“

Post 52 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Das ist schade.
Mit dem Punkt der befürchteten "Beliebigkeit" sind wir auch noch nicht so recht weiter-
Jaddy
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“

Post 53 im Thema

Beitrag von Jaddy »

"Therapeutische Beratung"? Vor einer Änderung in den Akten, die als einzigen Effekt hat, dass die Person in Zukunft mit selbstgewähltem Namen und Anreden auch zB in der Schule auftreten kann? Einer Änderung, die jederzeit wieder rückgängig gemacht werden kann?

Sorry, aber für wie unreif muss eins Kinder und ihre Eltern halten?

Nehmen wir mal die Fälle auseinander:

1. Kind unter 14, Eltern einverstanden: Änderung per Erklärung. Hier sind die Eltern Supportpersonen. Trauen wir ihnen genug Übersicht und Beratungsfähigkeit zu, und sich ggf externe Beratung zu holen? Na hoffentlich! Ansonsten sollten noch ganz andere Dinge einer Pflicht "therapeutischer Beratung" unterworfen werden, oder?

2. Kind unter 14, Eltern nicht einverstanden: Familiengericht, Rechtsbeistand, ziemlich sicher auch Gutachten. Mal abgesehen davon, dass dies eh schon ein harte Nummer wird, weil das Kind ja mit neuem Namen und Eintrag irgendwie bis zum 18ten Geburtstag leben muss, sind hier ersten Sachverstand und vermutlich noch ganz andere Hilfen erforderlich. Zum Beispiel Pflegefamilie o.ä.

3. Kind über 14, Eltern einverstanden: Siehe 1.

4. Kind über 14, Eltern nicht einverstanden: Solche Fälle habe ich erlebt. U.a. im Bremer TransCafe. Ich habe erlebt, wie Kinder mit 15 sich selbst und sehr erwachsen mit Hilfe von Beratungsstellen, sozialen Diensten und so weiter um ihren Lebensunterhalt gekümmert haben. Eine Namens- und Personenstandsänderung ist da nur die Kirsche auf der Sahne. Vorher geht es nämlich um Unterbringung, Schule und Ausbildung.

Fazit: Wenn die Eltern einverstanden sind, haben wir den gleichen Support, den wir Eltern auch in allen anderen Fällen zutrauen, wenn es um die Chancen und die Zukunft ihrer Kinder geht. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sie hier weniger verantwortungsvoll handeln - oder jeden Grund, viel mehr in Familien hineinzuregieren.

Falls die Eltern nicht einverstanden sind, muss das Kind eh sehr erwachsen handeln und sich externe Hilfe suchen, egal in welchem Alter, denn der Konflikt wird das Zusammenleben bestimmen.

Die einzig wichtige Aussage, die die Kids aber eh schon untereinander austauschen ist: Du änderst Namen und Pronomen, sonst nix. Für alles andere, also medizinische Maßnahmen, brauchst du psychologische und medizinische Fachpersonen.

So, wie ich U18 in peer groups erlebt habe, wissen die verdammt gut, was sie wollen und an wen sie sich wenden müssen.

Es besteht also kein Grund, ausgerechnet bei einer derartig minimalen Aktenänderung - vergleichbar dem Religionseintrag - mehr Buhei zu machen als bei anderen Themen.
ExuserIn-2022-05-28
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“

Post 54 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-28 »

Jaddy, es reicht langsam. Du willst es nicht verstehen. Studiere mal bitte Kinder- und Jugendpsychologie, so wie ich es gemacht habe, vielleicht kommst Du dann mal von Deiner rosa Wolke runter und diskutierst mal nicht nur mit irgendwelchen Stammtischparolen.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“

Post 55 im Thema

Beitrag von Blossom »

Chrissie hat geschrieben: Fr 13. Mai 2022, 19:33 und diskutierst mal nicht nur mit irgendwelchen Stammtischparolen.
Was bitte schön haben Jaddys sachlich fundierte Aussagen mit Stammtischparolen zu tun?
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“

Post 56 im Thema

Beitrag von Michi »

Chrissie hat geschrieben: Fr 13. Mai 2022, 19:33 Jaddy, es reicht langsam. Du willst es nicht verstehen. Studiere mal bitte Kinder- und Jugendpsychologie, so wie ich es gemacht habe, vielleicht kommst Du dann mal von Deiner rosa Wolke runter und diskutierst mal nicht nur mit irgendwelchen Stammtischparolen.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Warum unterstellst du Jaddy Derartiges? Hast du Jaddy überhaupt gelesen Ich verstehe dich nicht mehr.

Ich hatte mir vor Tagen Zeit genommen und dir eine ausführliche Antwort auf deinen Beitrag auf der ersten Seite dieses Threads geschrieben, hatte sie aber bisher nicht veröffentlicht, weil der Thread zu schnell fortgeschritten war.

Ich werde sie nun doch noch nachfolgend einstellen, um zu sehen, ob du mich nicht genau so abbügelst, oder dir Zeit nimmst, sie in Ruhe und respektvoll zu lesen.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“

Post 57 im Thema

Beitrag von Michi »

Hallo Chrissie,

lass mich dir vorab sagen, dass ich deine Beiträge bisher immer als sehr angenehm und durchdacht wahrgenommen habe, und in der Vergangenheit mit dir weitgehend konform war. Um so mehr überrascht und verwundert mich deine Reaktion in diesem Thread.
Chrissie hat geschrieben: Mo 18. Apr 2022, 21:04 Man sollte sich vielleicht mal schlau machen:
Diesen Satz als Einleitung finde ich sehr unglücklich, zumal du im weiteren Verlauf den Eindruck erweckst, nicht zu wissen, dass es hier ums Selbstbestimmungsgesetz geht, nicht aber um medizinische Maßnahmen.

Chrissie hat geschrieben: Mo 18. Apr 2022, 21:04 Es gibt diverse Störungen im psychlogischen Bereich. Eine Gruppe kennzeichnet sich dadurch, dass Menschen einen unlösbaren Konflikt so lösen, indem sie sich ihre eigene "Wahrheit" massschneidern. Z.B. Vergewaltigungsopfer. Es gibt welche, die entwickeln dadurch eine "multiple Personlichkeitsstörung" , also ständig die Verkörperte Person wechseln, dass kann durchaus auch zweistellige Identitätsanzahlen beinhalten. Andere reden sich ein, sie
würden zukünftig nicht mehr vergewaltigt, wenn sie ihr Geschlecht wechseln. Dieses gibt es in allen Lebensbereichen, so reden sich homophob erzogene Schwule ein, Trans zu sein und somit ja in Wirklichkeit Hetero.
Natürlich gibt es diverse psychische Störungen. Und natürlich mag es im Einzelfall auch vorkommen, dass sich eine vergewaltigte Frau in die Transidentität "flüchtet", oder sich ein homophober Schwuler einredet, dass eine Transition die Lösung seiner Probleme sei. Aber du solltest auch darauf achten, keine Formulierungen zu verwenden, die pauschalisieren und generalisieren.

Chrissie hat geschrieben: Mo 18. Apr 2022, 21:04 Alle solche Probleme müssen im Vorfeld gelöst werden.
Ja .. im Vorfeld NICHT reversibler Maßnahmen.

ABER: Die Personenstandsänderung nach dem Selbstbestimmungsgesetz IST reversibel. Sie soll lediglich sicherstellen, dass Menschen angemessen behandelt werden, und sind nicht ständig erklären und damit zwangsouten müssen.

Chrissie hat geschrieben: Mo 18. Apr 2022, 21:04 sonst wird man das Leid der Trans*Menschen dann nur auf andere Gruppen verschieben. Das darf nicht sein.
Vorsicht mit derart populistischen Statements. Was du hier versuchst, ist unterschiedliche Gruppen gegeneinander auszuspielen. Natürlich will niemand Leid auf andere Gruppen verschieben. Nur rechtfertigt ein Gefühl, dass das womöglich passieren könnte, nicht, dass man einer Gruppe weiterhin das Leben so schwer wie möglich macht, nur weil sich einzelne Personen darunter verbergen könnten, die in eine andere Gruppe gehören.

Außerdem ist zu klären, ob psychische Probleme nicht eher die Folge der Transidentität und den damit verbundenen negativen Begleiterscheinungen und traumatisierenden Erlebnissen (wie Mobbing, Gewalterfahrungen) sind. Und ebenso ist abzuwägen, ob die wohl oft als Bedingung für den Beginn der Transition gestellte erfolgreiche Therapierung dieser Begleiterscheinungen und traumatisierenden Erlebnisse nicht eine weitere Traumatisierung verursacht, weil damit die Behandlung der Transidentität auf unbestimmte Zeit aufgeschoben wird.

Chrissie hat geschrieben: Mo 18. Apr 2022, 21:04 Es gibt Gruppenzwänge, denen man ungefragt folgt und dann Dinge macht, die man nicht möchte. Gerade in der Jugend beliebt sind solche Dinge, die sich in Mutproben und ähnlichen Dingen äussern , nur um Aufmerksamkeit zu bekommen. Auch das kann Trans-Symptome hervorrufen.
Ich frage mich, wie man auf solch eine Idee kommt. Ich verstehe diese merkwürdige Aussage nicht. Vielleicht kannst du mir mal verraten, welches der beiden folgenden Beispiele deine Aussage besser beschreibt:

Meinst du, dass beispielsweise ich deswegen Trans-Symptome habe, weil ich es in meiner Jugend trotz äußerem Druck und Anwendung körperlicher Gewalt abgelehnt habe, wie alle anderen mit dem Rauchen anzufangen?

Oder meinst du, dass Jugendliche die Transition selbst als Mutprobe ansehen könnten?

Chrissie hat geschrieben: Mo 18. Apr 2022, 21:04 Ich hatte ein junges Mädchen in der Beratung. Diese hatte nach eigenen Aussagen nie Probleme oder überhaupt nur Gedanken mit bzw an Trans gehabt. Sie fühlte sich immer als Mädchen und drückte das auch aus, bis zu dem Zeitpunk, an dem sie einen Transmann in der Schule kennen lernte, der dort etwas im Rampenlicht stand. Seit dem Zeitpunkt (3 Monate vor unserem Gespräch) will sie so schnell wie möglich Testosterone. Vor den drei Monaten hatte sie nach eigenen Angaben nie auch nur den Verdacht im falschen Körper zu sein.
Okay .. aber das ist zum Einen ein Einzelfall, der zudem noch zeigt, dass (anders als behauptet) das System der Beratung funktioniert, anstatt jeden automatisch direkt in die Transition zu schicken, wie es Schwarzer & Co. den Trans-Beratungsstellen unterstellen. Zum Anderen hat es wiederum nichts mit dem Selbstbestimmungsgesetz zu tun.

Chrissie hat geschrieben: Mo 18. Apr 2022, 21:04 Selbst erlebt habe ich eine Gruppe aus 7 Transfrauen. 5 mit Gaop, zwei zu dem Zeitpunkt ohne (eine davon ich). Alle mit Op haben mehrfach in den Gesprächen bestätigt, dass alle Probleme seit der Gaop vorbei seien, sie würden nur noch mit einem "Dauergrinsen" rum laufen, weil sie sich so wohl fühlen. Ergebnis: Ich hätte fast eine Gaop beantragt zu einem Zeitpunkt, an dem ich noch gar nicht soweit war und wohl meine Ehe aufs Spiel gesetzt. Die zweite Person hat sich von der Familie gelöst, die Op beantragt und sich dann umgebracht, weil sie den Konflikt Familie/Gaop nicht lösen könnte.
Wieder geht es nicht um das Selbstbestimmungsgesetz.

Und abgesehen davon zeigt sich auch hier, dass es kein Problem ist, dass das "System" zu durchlässig wäre, wie gerne behauptet wird. Du hast auf deine Empfindungen geachtet, und für dich richtig entschieden, die andere nicht. Sehr wahrscheinlich konnte aber auch kein Therapeut erkennen, dass sie sich falsch entschieden haben wird.

Ich gehe sogar so weit mit meinen Überlegungen, dass ein restriktives System eher dazu führt, dass Menschen, die sich in Richtung einer möglichen Transition bewegen, Gefahr laufen, sich zu sehr mit der Überwindung der Widerstände und Hürden zu beschäftigen, und dabei aus dem Blick verlieren, was sie wirklich brauchen und was ihnen gut tut. Diese Gedanken hatte ich auch schon in der Vergangenheit, wenn ich mitbekam, wie Fragen gestellt und Infos gegeben wurden, was man bei der Befragung sagen soll, um das Okay der Therapeuten zu bekommen. Und wir kennen dieses Verhalten (völlig unabhängig von trans) auch nur zu gut von Kindern und Teenagern, die einfach ihren Kopf durchsetzen wollen, und dabei um so energischer vorgehen, um so mehr Widerstand sie erleben.

Ich sehe es so:
Man sollte keinen Widerstand erleben, sondern eine vertrauensvolle Begleitung auf dem Weg zu nicht reversiblen Maßnahmen, wobei immer wieder auch verdeutlicht wird, dass man die Entscheidung letztlich voll eigenverantwortlich treffen muss, und welche Probleme eine körperliche Transition auf keinen Fall lösen wird. Allein durch Offenheit beim Thema Transidentität wird man erreichen, dass Menschen nicht Gefahr laufen, mit selbst-gemachten falschen Hoffnungen in ihr Unglück rennen. Ganz und gar verhindern wird man es natürlich nicht können, denn eine 100%ige Sicherheit .. eine Garantie für irgendwas .. gibt es nirgendwo im Leben.

Chrissie hat geschrieben: Mo 18. Apr 2022, 21:04 Daher muss zwingend vor jeder nich reversiblen Maßnahme eine Abklärung durch einen Gendertherapeuten erfolgen.
Ganz genau. Das ist aber nicht das Problem und Thema beim Selbstbestimmungsgesetz.

Chrissie hat geschrieben: Mo 18. Apr 2022, 21:04 Was passiert wenn man Ops einfach machen kann zeigt ein Fall in England. Ein Transmann hat mit 25 detransitioniert und die Klinik wegen mangelhafter Auf- und Abklärung vor der Op auf Schmerzenzgeld verklagt und recht bekommen. Seit dem ist es dort wieder etwas schwieriger geworden eine Op zu bekommen. Manche Klinik überlegt gar keine Op in der Art mehr anzubieten.
Es ist für uns von außen gar nicht zu beurteilen, ob die OP seitens der behandelnden Ärzte tatsächlich leichtfertig ausgeführt wurde. Das Urteil mag zwar zum aktuellen, transfeindlicher werdenden Stimmungsbild passen, muss aber deswegen noch lange nicht richtig sein. Man kann Recht bekommen, ohne es zu haben, und umgekehrt. In der Rechtsprechung arbeiten auch nur Menschen, die eigene Meinungen haben und nicht fehlerfrei sind.

Auf jeden Fall wird das Urteil dafür sorgen, dass die Möglichkeiten für die Betroffenen zunehmend schlechter werden. Und wer dies als Sieg für den Feminismus, den Rechtsstaat oder was auch immer sieht, und wer glaubt, damit Leid zu verhindern, nur weil im Einzelfall Leid ideologisch ausgeschlachtet wurde, der verkennt ganz und gar, wie viel mehr unsichtbares Leid damit zusätzlich erzeugt wird, weil Betroffene unnötigen Zwängen ausgesetzt sind, und von der Gesellschaft beargwöhnt und verachtet werden.

Chrissie hat geschrieben: Mo 18. Apr 2022, 21:04 Weiterhin gibt es ein Gesetz, wonach Kassen nur med. Maßnahmen zur Prophylaxe oder Heilung von Krankheiten zahlen dürfen. Daraus folgt: Keine Indikation des Leidensdruckes durch einTherapeuten, keine Maßnahme. Öffnet man dieses wird unser Systeme nicht überleben, da dann auch alle SchönheitsopË‹s auf Kosten der Allgemeinheit durchgeführt werden müssten.
Bitte was soll das?! Niemand will, dass Schönheits-OPs nach Lust und Laune auf Kassenleistung gemacht werden. Es ist jetzt schon so, und es wird wohl auch in Zukunft nicht anders werden, dass zuvor eine Prüfung des Bedarfs erfolgt. Und schon immer werden auch kosmetische OPs auf Kassenleistung ausgeführt, wenn eine entsprechende Indikation vorliegt, etwa der Brustaufbau nach einer Amputation.

Chrissie hat geschrieben: Mo 18. Apr 2022, 21:04 Genauso gibt es tatsächlich Fälle in England und den USA, wo sich Sexualstraftäter zur Frau erklärten und ins Frauengefängnis verlegt werden wollten.
Erkläre mir doch bitte:
Warum suchst du bei der Gewährung einer GAOP die Schuld ausschließlich im Bereich der Mediziner und Psychologen, aber in diesem Falle ziehst du noch nicht mal die Möglichkeit in Betracht, dass Fehler in der Rechtspflege und im Strafvollzug passiert sein können?

Chrissie hat geschrieben: Mo 18. Apr 2022, 21:04 Das sind nur Einzelfälle, aber man muss so etwas im Auge behalten und solche Bedenken nicht als transphop antuen.
Wenn aber auf Grund von Einzelfällen ein Generalverdacht konstruiert wird, und genau das passiert leider immer öfter, dann werde ich das genau so benennen, wie es ist: Transphob!

Chrissie hat geschrieben: Mo 18. Apr 2022, 21:04 Also: bitte zum einen mal schlau machen und über den Tellerand schauen und nicht alles als transphop abtuen, was nicht der eigenen Meinung entspricht. Man sollte sachlich darüber diskutieren und ein Konsens findenden, dass möglichst alle zufrieden stellt, auch wenn jeder dann etwas zurück nehmen muss von seinen Forderungen. Nur so hat es Bestand.
Das gilt ganz besonders auch für diejenigen Personen, die derartige Empfehlungen (Blick über den Tellerrand) aussprechen.

Und was den Punkt Konsens-Findung angeht:

Da müssten wir zum Einen erst einmal dahin kommen, dass die anderen nicht immer nur über die Betroffenen reden, und zum Anderen definieren, das ein "weiter so wie bisher" oder gar der Wunsch nach weiteren Verschärfung der Bedingungen nur Blockade und Rückschritt und damit nicht konsensfähig sind.

Ergänzend möchte ich anmerken, dass Menschen, die den Prozess bereits durchlaufen haben, im Sinne des Selbstbestimmungsgesetzes keine Betroffenen mehr sind, weil die möglichen Gesetzesänderungen keine Auswirkung auf ihren Status haben. Was die Motivation von Menschen wie z.B. Amelung ist, warum sie sich zu Erfüllungsgehilfen von Personen und Gruppierungen mit restriktiven Positionen machen, darüber kann man nur den Kopf schütteln. Ich hatte u.a. die Gelegenheit, mich mit einer solchen Person persönlich auszutauschen, hatte sogar ein längeres und ausführliches Telefonat mit ihr. Wenn auch in viele Worte verpackt, bleibt am Ende von ihren Aussagen doch kaum mehr als das Gefühl übrig, dass sie denkt, dass die eigenen Anstrengungen und Entbehrungen nichts mehr wert sind, wenn es andere künftig leichter haben, und noch der Gedanke, dadurch künftig in seiner/ihrer Entscheidung zur Transition und in der gelebten Rolle nicht mehr ernst genommen zu werden o.ä.

Wenn derartig gegen die Selbstbestimmung von transidenten Menschen argumentiert wird, dass man diese nicht erlauben könne, weil dadurch die Gesellschaft Schaden nehmen könne, und sich Nicht-Betroffene in ihrem Sein gestört/eingeschränkt fühlen könnten, dann hätten wir auch die Sklaverei nicht abschaffen dürfen, ebenso die sogenannte Rassentrennung oder das Verbot von Homosexualität. Denn immer waren Nicht-Betroffene dagegen, weil sie sich durch eine solche Veränderung angeblich eingeschränkt fühlten.


Beste Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“

Post 58 im Thema

Beitrag von Patricia »

Chrissie hat geschrieben: Fr 13. Mai 2022, 19:33 Jaddy, es reicht langsam. Du willst es nicht verstehen. Studiere mal bitte Kinder- und Jugendpsychologie, so wie ich es gemacht habe, vielleicht kommst Du dann mal von Deiner rosa Wolke runter und diskutierst mal nicht nur mit irgendwelchen Stammtischparolen.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Und welche Akademischen Abschlüsse berechtigen Dich zu solchen Aussagen?
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“

Post 59 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Triggerwarnung: Hier wird in einer ZDF Sendung recht verletzend diskutiert
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“

Post 60 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

ich bin ja nach wie vor davon überzeugt, dass die "trans"-Einschränkung und die Sternchen der Sache nicht dienlich sind.
Frauen sind Frauen und Männer sind Männer und nonbinäre Menschen sind eben nonbinär...

Gerade die freiwillige Einschränkung durch * oder trans oder Trans bringt doch einige Menschen erst auf den Gedanken, dass diese Menschen "nicht richtig sind" und man oder frau sie aus diesem Grunde
rechtlich einschränken sollte...

Das heißt nicht, dass diese Menschen nicht auch Trans oder Trans* oder trans Aktivistinnen oder Aktivisten sein können.
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