Lara‘s erster Schritt in die Freiheit
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Lara Celine
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Lara‘s erster Schritt in die Freiheit
Hallo ihr Lieben,
Ich möchte euch von Lara"™s ersten Schritt in der Öffentlichkeit und ihrem Besuch bei der Therapeutin berichten.
Geplant war den ersten Termin bei der Therapeutin direkt als Lara anzutreten.
Mir war es wichtig en femme dort aufzutreten, schon allein um meinen Wunsch und die damit verbundene Ernsthaftigkeit zu untermauern.
Ich befürchtete, dass man mich deutlich weniger ernst nehmen würde, wenn ich im MM dort auftreten würde.
Also habe ich mich morgens früh fertig gemacht, meine hübschen neuen Sachen angezogen und dann die Perücke auf.
Bis zu den Moment war noch alles gut, aber dann, als es hieß loszugehen, kam die Nervosität.
Ich musste schließlich durch den Hausflur, durch den Garten bis zur Garage. Unendlich viele Möglichkeiten anderen Mietern zu begegnen, welche mich nur im MM kennen. Begegnen wollte ich eigentlich niemanden, schon allein um keine blöden Fragen zu bekommen.
Also Sweatjacke drüber, Kapuze auf, tief durchatmen und raus aus der Wohnung.
Beim ersten Gang hab ich mich irgendwie mega unwohl gefühlt. Dazu muss man wissen das ich ein großes Problem damit habe, wenn man mich nicht akzeptieren kann, weil ich zu viel wert auf die Meinungen anderer lege.
Der Weg zum Auto war geschafft und ich bin dann zur Therapeutin gefahren. Durch die Maske im Haus bei der Therapeutin fühlte ich mich recht sicher.
In der Praxis angekommen, war ich etwas schockiert, als ich gesehen habe, das dort ein Haufen anderer Patienten saßen.
Da die Therapeutin auch Psychiaterin ist, hat sie (natürlich) auch andere Patienten, aber das war mir in dem Moment nicht bewusst. Ich kannte die Räumlichkeiten von Therapeuten nur leer. Der nächste Schock traf mich direkt danach als ich gesehen habe wie die Praxis eingerichtet ist. Altbacken und nicht wirklich einladend. Wohlfühlen ist auf jeden Fall was anderes.
Als ich dann die Therapeutin sah, wäre ich am liebsten weggelaufen.
Ich dachte mir "Oh mein Gott, mit der alten Dame wirst du dich nie verstehen."
Ich bin 32 Jahre alt und die Therapeutin ist sicherlich mindestens 65 Jahre alt.
Ich bin dann aber doch nicht weggelaufen, sondern stur sitzen geblieben.
Als ich aufgerufen wurde und im Behandlungsraum saß, bekam ich für meinen ersten Eindruck direkt die "Quittung".
Die Therapeutin war tiefenentspannt und ist ganz locker mit mir umgegangen. Dadurch das ich en femme dort war, war ihr direkt bewusst warum ich dort bin. Sie hat sich direkt nach meinem Namen erkundigt und ihn direkt notiert, damit beim nächsten Mal niemand mehr "Kevin Wolff" aufruft. Beim nächsten Mal wird es dann wohl "Lara Wolff" oder "Lara Celine Wolff" sein.
Sie hat keine toefgehebden psychologischen Fragen gestellt, sondern nur wer von meiner TS weiß, ob ich andere psychologische Schwierigkeiten habe und wie meine Lebenssituation ist.
Anschließend sagte sie mir das ich in sechs Monaten mit der HET beginnen kann. Sie gab mir direkt einen passenden Endokrinologen mit dem sie gern zusammenarbeitet und riet mir direkt einen Termin zu machen, da Endokrinologen auch lange Wartezeiten haben.
Abschließend sagte sie mir das ich dringend mit dem Rauchen aufhören muss und das ich alle 6-7 Wochen zu ihr muss.
Alles in allem war das ein ziemlich lockeres Gespräch, in dem zu keinem Zeitpunkt Zweifel an meinem Wunsch aufkam. Als ich fertig war, fiel mir ein riesiger Stein vom Herzen und Lara hatte ihre erste öffentliche Luft geschnuppert.
Alles in allem ein erfolgreicher Tag und der erste Schritt in ein anderes Leben.
Herzlichst
Eure Lara Celine
Ich möchte euch von Lara"™s ersten Schritt in der Öffentlichkeit und ihrem Besuch bei der Therapeutin berichten.
Geplant war den ersten Termin bei der Therapeutin direkt als Lara anzutreten.
Mir war es wichtig en femme dort aufzutreten, schon allein um meinen Wunsch und die damit verbundene Ernsthaftigkeit zu untermauern.
Ich befürchtete, dass man mich deutlich weniger ernst nehmen würde, wenn ich im MM dort auftreten würde.
Also habe ich mich morgens früh fertig gemacht, meine hübschen neuen Sachen angezogen und dann die Perücke auf.
Bis zu den Moment war noch alles gut, aber dann, als es hieß loszugehen, kam die Nervosität.
Ich musste schließlich durch den Hausflur, durch den Garten bis zur Garage. Unendlich viele Möglichkeiten anderen Mietern zu begegnen, welche mich nur im MM kennen. Begegnen wollte ich eigentlich niemanden, schon allein um keine blöden Fragen zu bekommen.
Also Sweatjacke drüber, Kapuze auf, tief durchatmen und raus aus der Wohnung.
Beim ersten Gang hab ich mich irgendwie mega unwohl gefühlt. Dazu muss man wissen das ich ein großes Problem damit habe, wenn man mich nicht akzeptieren kann, weil ich zu viel wert auf die Meinungen anderer lege.
Der Weg zum Auto war geschafft und ich bin dann zur Therapeutin gefahren. Durch die Maske im Haus bei der Therapeutin fühlte ich mich recht sicher.
In der Praxis angekommen, war ich etwas schockiert, als ich gesehen habe, das dort ein Haufen anderer Patienten saßen.
Da die Therapeutin auch Psychiaterin ist, hat sie (natürlich) auch andere Patienten, aber das war mir in dem Moment nicht bewusst. Ich kannte die Räumlichkeiten von Therapeuten nur leer. Der nächste Schock traf mich direkt danach als ich gesehen habe wie die Praxis eingerichtet ist. Altbacken und nicht wirklich einladend. Wohlfühlen ist auf jeden Fall was anderes.
Als ich dann die Therapeutin sah, wäre ich am liebsten weggelaufen.
Ich dachte mir "Oh mein Gott, mit der alten Dame wirst du dich nie verstehen."
Ich bin 32 Jahre alt und die Therapeutin ist sicherlich mindestens 65 Jahre alt.
Ich bin dann aber doch nicht weggelaufen, sondern stur sitzen geblieben.
Als ich aufgerufen wurde und im Behandlungsraum saß, bekam ich für meinen ersten Eindruck direkt die "Quittung".
Die Therapeutin war tiefenentspannt und ist ganz locker mit mir umgegangen. Dadurch das ich en femme dort war, war ihr direkt bewusst warum ich dort bin. Sie hat sich direkt nach meinem Namen erkundigt und ihn direkt notiert, damit beim nächsten Mal niemand mehr "Kevin Wolff" aufruft. Beim nächsten Mal wird es dann wohl "Lara Wolff" oder "Lara Celine Wolff" sein.
Sie hat keine toefgehebden psychologischen Fragen gestellt, sondern nur wer von meiner TS weiß, ob ich andere psychologische Schwierigkeiten habe und wie meine Lebenssituation ist.
Anschließend sagte sie mir das ich in sechs Monaten mit der HET beginnen kann. Sie gab mir direkt einen passenden Endokrinologen mit dem sie gern zusammenarbeitet und riet mir direkt einen Termin zu machen, da Endokrinologen auch lange Wartezeiten haben.
Abschließend sagte sie mir das ich dringend mit dem Rauchen aufhören muss und das ich alle 6-7 Wochen zu ihr muss.
Alles in allem war das ein ziemlich lockeres Gespräch, in dem zu keinem Zeitpunkt Zweifel an meinem Wunsch aufkam. Als ich fertig war, fiel mir ein riesiger Stein vom Herzen und Lara hatte ihre erste öffentliche Luft geschnuppert.
Alles in allem ein erfolgreicher Tag und der erste Schritt in ein anderes Leben.
Herzlichst
Eure Lara Celine
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Anne-Mette
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Re: Lara‘s erster Schritt in die Freiheit
Moin,
Gruß
Anne-Mette
gleich mal ein...zwei Stunden zum Thema "Altersdiskriminierung" buchenLittleLara hat geschrieben: Sa 7. Mai 2022, 16:51 Als ich dann die Therapeutin sah, wäre ich am liebsten weggelaufen.
Ich dachte mir "Oh mein Gott, mit der alten Dame wirst du dich nie verstehen."
Ich bin 32 Jahre alt und die Therapeutin ist sicherlich mindestens 65 Jahre alt.
Gruß
Anne-Mette
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Bibi Melina
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Re: Lara‘s erster Schritt in die Freiheit
nur weil weil man nu den ersten schritt gemacht hattest muss man doch nicht mit dem rauchen aufhören was ein quatsch
Glaube an Wunder, Liebe und Glück! Schaue nach vorn und niemals zurück! Tu was du willst, und steh dazu, denn dieses Leben lebst nur du
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Susi T
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Re: Lara‘s erster Schritt in die Freiheit
Gratuliere zu dem Schritt, wünsch dir eine wunderschöne Reise.
Ich bin auf meiner noch einen Schritt früher dran und freu mich auch schon auf die nächste Begegnung mit meiner Therapeutin. Beim letzten Mal war ich noch als Mann unterwegs und hatte als Bewaffnung nur einen Frühlingsstrauß dabei. Das war aber auch nur ein erstes unverbindliches Treffen nach Jahren(ein Übergang von Krankheit zu Lebenslust^^).
Aber für das nächste Treffen in ein paar Monaten könnte das für mich ein ähnlicher Weg sein und ich freu mich schon riesig drauf, wenn auch mit ähnlicher Nervosität
Ich bin auf meiner noch einen Schritt früher dran und freu mich auch schon auf die nächste Begegnung mit meiner Therapeutin. Beim letzten Mal war ich noch als Mann unterwegs und hatte als Bewaffnung nur einen Frühlingsstrauß dabei. Das war aber auch nur ein erstes unverbindliches Treffen nach Jahren(ein Übergang von Krankheit zu Lebenslust^^).
Aber für das nächste Treffen in ein paar Monaten könnte das für mich ein ähnlicher Weg sein und ich freu mich schon riesig drauf, wenn auch mit ähnlicher Nervosität
Das beste Make-up einer Frau ist Glücklich sein
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Lara Celine
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Re: Lara‘s erster Schritt in die Freiheit
Liebe Anne- Mette,Anne-Mette hat geschrieben: Sa 7. Mai 2022, 17:53
gleich mal ein...zwei Stunden zum Thema "Altersdiskriminierung" buchen![]()
![]()
Gruß
Anne-Mette
Ist der Kommentar so gemeint wie er rüber kommt? Wegen der Smileys bin ich mir da nicht ganz sicher.
Ich meinte damit aber auch keinesfalls ihre Fähigkeit mit Trans*- Menschen zu arbeiten oder ihnen zu helfen. Sie ist spezialisiert auf Transsexualität.
Meine Gedanken bezogen sich lediglich darauf ob ich mit ihr wegen des Altersunterschiedes zurecht komme, da ich mich faktisch mit Menschen unter 60 Jahren besser verstehe als mit Menschen die älter sind.
Ihr Ratschlag mit dem Rauchen aufzuhören bezog sich dabei explizit auf die Einnahme von Hormonen in 6 Monaten. Sie riet mir vor der Behandlung mit dem Rauchen aufzuhören, weil, und das ist ja faktisch so, Rauchen und eine HET ein potentiell höheres Tromboserisiko mit sich bringen.Bibi-Melina hat geschrieben: Sa 7. Mai 2022, 18:14 nur weil weil man nu den ersten schritt gemacht hattest muss man doch nicht mit dem rauchen aufhören was ein quatsch
Ich werde auch nicht jetzt sofort mit dem Rauchen aufhören. Aber es ist ein verdammt guter Anreiz, das Zeug mal dranzugeben.
Herzlichst
Eure Lara Celine
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ChristinaF
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Re: Lara‘s erster Schritt in die Freiheit
Liebe Lara,
Glückwunsch zur ersten Sitzung. Und dass du anfangs noch Bammel wegen einer Kleidung hattest, ist ganz normal.
Und diese Normalität wird sich auch bei dir bald einstellen. So oder so. Dass dich irgendwann auch die Nachbarn als Lara sehen werden, ist so sicher, wie das "Amen" in der Kirche. Was soll es auch; da du ohnehin als Frau leben möchtest. Vielleicht hilft da ein klärendes Gespräch?
Liebe Grüße
Christina
Glückwunsch zur ersten Sitzung. Und dass du anfangs noch Bammel wegen einer Kleidung hattest, ist ganz normal.
Und diese Normalität wird sich auch bei dir bald einstellen. So oder so. Dass dich irgendwann auch die Nachbarn als Lara sehen werden, ist so sicher, wie das "Amen" in der Kirche. Was soll es auch; da du ohnehin als Frau leben möchtest. Vielleicht hilft da ein klärendes Gespräch?
Liebe Grüße
Christina
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Lara Celine
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Re: Lara‘s erster Schritt in die Freiheit
Liebe Christina,
Ich werde mir den ein oder anderen Nachbarn sicherlich noch ein Gespräch führen bzw mich ihnen so offenbaren. Wie du schon sagst, ist das unvermeidlich und auch in Ordnung. Aber es ist halt noch mega ungewohnt für mich.
Aber du hast recht, irgendwann ist es Normalität.
Herzlichst
Eure Lara Celine
Ich werde mir den ein oder anderen Nachbarn sicherlich noch ein Gespräch führen bzw mich ihnen so offenbaren. Wie du schon sagst, ist das unvermeidlich und auch in Ordnung. Aber es ist halt noch mega ungewohnt für mich.
Aber du hast recht, irgendwann ist es Normalität.
Herzlichst
Eure Lara Celine
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Jasmine
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Re: Lara‘s erster Schritt in die Freiheit
Schön das dein erster Schritt so erfolgreich verlaufen ist.
Bei den Altersunterschieden habe festgestellt, wie offen in meinem Umfeld die älteren Menschen mir gegenüber sind. Klar sind es nicht alle aber doch viele.
Liebe Grüße Jasmine
Liebe Grüße Jasmine
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Helga
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Re: Lara‘s erster Schritt in die Freiheit
Liebe Lara,LittleLara hat geschrieben: Sa 7. Mai 2022, 16:51 Ich möchte euch von Lara"™s ersten Schritt in der Öffentlichkeit und ihrem Besuch bei der Therapeutin berichten.
Glückwunsch! Das erste Mal en- femme ist immer etwas ganz besonderes!
Deine Beschreibung enthält allerdings zwei Punkte, die mich offengestanden etwas erschrecken:
1. Das erste Mal en- femme draußen und gleich (oder auch schon vorher) der Entschluss zur Transition. Es gab wohl früher mal sotwas wie einen Alltagstest, bei dem die Probanden über Monate beweisen mussten, dass sie in der Lage waren im Wunschgeschlecht zu leben bevor sie die begehrte HRT bekamen. Auch wenn das vielleicht überzogen war, solltest du doch einigermaßen wissen, auf was du dich einlässt. Ein profanes Alltagsbeispiel: Ich benötige 1- 1,5 Stunden um mich zurecht zu machen. Für gelegentliche Ausflüge ist das OK, täglich würde mir dabei viel zuviel wertvolle Lebenszeit draufgehen. Wie lange benötigst du? Ein vorsorglicher Hinweis: HRT, Epi, OP werden das gründliche Rasieren und Schminken nicht überflüssig machen.
2. Eine Therapeutin, die gleich im ersten Termin den Beginn der HRT in Aussicht stellt und damit die Diagnose, die eigentlich nach gründlicher Untersuchung über Monate gestellt wird, einfach vorwegnimmt. Auch wenn du dort bereits en- femme aufgetreten bist: Sorry, das ist sehr unprofessionell. Um eine Diagnose stellen zu können muss sie dich zunächt einmall kennen lernen und insbesondere Co- Morbiditäten ausschließen.
Verstehe diese Zeile bitte nicht als Angriff sondern als Anregung und sieh die die HRT bitte nicht als Allheilmittel, das es schnellstmöglich zu erreichen gibt, sondern als Option, die intensive Gespräche und Selbstreflektion nicht ersetzen kann.
Liebe Grüße
Helga
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
Meistens bin ich ein Mann.
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Ich muss mich nicht festlegen.
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Lara Celine
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Re: Lara‘s erster Schritt in die Freiheit
Liebe Helga,
Danke für deinen Beitrag.
Ich möchte mal Stück für Stück darauf eingehen, denn es gibt einige gute Dinge die du ansprichst.
Ich kann deine Reaktion verstehen. Tatsächlich bin ich jeden Tag so gesehen ein femme unterwegs, aber halt nicht "komplett". Abgesehen von meinem Makeup, welches bisher nicht immer komplett war und der Perücke bin ich täglich weiblich.
Meine Augen schminke ich täglich, die Brüste trage ich täglich und auch die Kleidung ist täglich weiblich.
Gott sei Dank habe ich eine gute Möglichkeit gefunden mich zu rasieren ohne Entzündungen im Gesicht zu haben.
Aber mit Perücke und vollständig geschminkt raus zu gehen ist für mich nochmal was anderes gewesen.
Laut Therapeutin muss ich natürlich täglich ein femme sein um die HRT zu erhalten, allerdings wird das glaube ich nicht wirklich nachgeprüft inwieweit ich die Wahrheit sage. Auch wenn es dämlich wäre zu lügen.
Ich werde mich heute mal komplett fertig machen und dabei die Zeit stoppen, wie lange ich dafür brauche. Danach kann ich dir sagen wieviel Lebenszeit ich dafür benötige. Ich muss aber dazu sagen, dass mir das zurecht machen Freude bereitet.
Und natürlich wird eine HRT nicht dafür sorgen das ich mich nicht mehr schminken und rasieren muss, das ist mir bewusst. Aber wie gesagt, es macht mir Spaß.
Was deine Bedenken bezüglich der Therapeutin betrifft muss ich dir sogar teilweise zustimmen. Ich selbst war sehr überrascht das sie so reagiert hat und direkt mit der HRT um die Ecke kam.
Ob das unprofessionell ist kann ich nicht beurteilen. Das kommt, finde ich, stark auf die Folgetermine an.
Aber ich denke schon, dass sie aufgrund meines Auftretens sicherlich etwas voreingenommen war. Ich wollte ihr damit lediglich die Ernsthaftigkeit meines Anliegens deutlich machen was anscheinend auch sehr gut funktioniert hat.
Intensive Gespräche und Selbstreflexion sind natürlich sehr sehr wichtig, das weiß ich. Das mache ich auch täglich. Ich spreche mit meiner Frau, mit Freunden und der Familie. Durch meine psychische Vergangenheit weiß ich das Gespräche mit Freunden, der Familie UND dem Therapeuten letztlich die "Heilung" ausmachen.
Ob ich letztendlich wirklich die HRT mache weiß ich noch gar nicht zu 100%. Das hängt noch von unglaublich vielen Faktoren ab. Die Zeit, mein eigenes Empfinden und auch ein Stück weit mein Umfeld.
Ich möchte also keinesfalls den Eindruck vermitteln, dass ich mich jetzt schon vollständig festgelegt habe.
Die HRT ist, wie du schon sagst, eine Option.
Letztlich kann ich nur sagen wie es bisher ist:
Ein femme fühle ich mich deutlich wohler als im MM. Meine Symptomatik meiner Depression ist deutlich besser geworden. So sehr das ich sogar vermuten würde, dass ich irgendwann ohne Antidepressiva leben könnte.
Und abschließend möchte ich ganz deutlich machen, dass ich nicht blindlings in die Transistion renne. Es ist ein Prozess der viel Reflexion und vor allem Sicherheit benötigt.
Wenn ich mir in sechs Monaten nicht sicher sein sollte, werde ich es nicht machen. Soviel ist sicher.
Nochmals vielen Dank für deinen Beitrag. Ich habe ihn nicht als Angriff, sondern als konstruktive Kritik erlebt.
Herzlichst
Eure Lara Celine
Danke für deinen Beitrag.
Ich möchte mal Stück für Stück darauf eingehen, denn es gibt einige gute Dinge die du ansprichst.
Ich kann deine Reaktion verstehen. Tatsächlich bin ich jeden Tag so gesehen ein femme unterwegs, aber halt nicht "komplett". Abgesehen von meinem Makeup, welches bisher nicht immer komplett war und der Perücke bin ich täglich weiblich.
Meine Augen schminke ich täglich, die Brüste trage ich täglich und auch die Kleidung ist täglich weiblich.
Gott sei Dank habe ich eine gute Möglichkeit gefunden mich zu rasieren ohne Entzündungen im Gesicht zu haben.
Aber mit Perücke und vollständig geschminkt raus zu gehen ist für mich nochmal was anderes gewesen.
Laut Therapeutin muss ich natürlich täglich ein femme sein um die HRT zu erhalten, allerdings wird das glaube ich nicht wirklich nachgeprüft inwieweit ich die Wahrheit sage. Auch wenn es dämlich wäre zu lügen.
Ich werde mich heute mal komplett fertig machen und dabei die Zeit stoppen, wie lange ich dafür brauche. Danach kann ich dir sagen wieviel Lebenszeit ich dafür benötige. Ich muss aber dazu sagen, dass mir das zurecht machen Freude bereitet.
Und natürlich wird eine HRT nicht dafür sorgen das ich mich nicht mehr schminken und rasieren muss, das ist mir bewusst. Aber wie gesagt, es macht mir Spaß.
Was deine Bedenken bezüglich der Therapeutin betrifft muss ich dir sogar teilweise zustimmen. Ich selbst war sehr überrascht das sie so reagiert hat und direkt mit der HRT um die Ecke kam.
Ob das unprofessionell ist kann ich nicht beurteilen. Das kommt, finde ich, stark auf die Folgetermine an.
Aber ich denke schon, dass sie aufgrund meines Auftretens sicherlich etwas voreingenommen war. Ich wollte ihr damit lediglich die Ernsthaftigkeit meines Anliegens deutlich machen was anscheinend auch sehr gut funktioniert hat.
Intensive Gespräche und Selbstreflexion sind natürlich sehr sehr wichtig, das weiß ich. Das mache ich auch täglich. Ich spreche mit meiner Frau, mit Freunden und der Familie. Durch meine psychische Vergangenheit weiß ich das Gespräche mit Freunden, der Familie UND dem Therapeuten letztlich die "Heilung" ausmachen.
Ob ich letztendlich wirklich die HRT mache weiß ich noch gar nicht zu 100%. Das hängt noch von unglaublich vielen Faktoren ab. Die Zeit, mein eigenes Empfinden und auch ein Stück weit mein Umfeld.
Ich möchte also keinesfalls den Eindruck vermitteln, dass ich mich jetzt schon vollständig festgelegt habe.
Die HRT ist, wie du schon sagst, eine Option.
Letztlich kann ich nur sagen wie es bisher ist:
Ein femme fühle ich mich deutlich wohler als im MM. Meine Symptomatik meiner Depression ist deutlich besser geworden. So sehr das ich sogar vermuten würde, dass ich irgendwann ohne Antidepressiva leben könnte.
Und abschließend möchte ich ganz deutlich machen, dass ich nicht blindlings in die Transistion renne. Es ist ein Prozess der viel Reflexion und vor allem Sicherheit benötigt.
Wenn ich mir in sechs Monaten nicht sicher sein sollte, werde ich es nicht machen. Soviel ist sicher.
Nochmals vielen Dank für deinen Beitrag. Ich habe ihn nicht als Angriff, sondern als konstruktive Kritik erlebt.
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Re: Lara‘s erster Schritt in die Freiheit
Die HRT kann auch bei dir viel bewirken. Natürlich wird der Bart(schatten) nicht völlig verschwinden. Aber weniger wirds auf alle Fälle. Das gilt genauso für die anderen Haare am Körper. Und sehr gut hilft, zumindest bei mir, eine Epi mittels Laser. Je früher du damit beginnst, deste besser das Ergebnis.LittleLara hat geschrieben: Di 10. Mai 2022, 08:28
Und natürlich wird eine HRT nicht dafür sorgen das ich mich nicht mehr schminken und rasieren muss, das ist mir bewusst. Aber wie gesagt, es macht mir Spaß.
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Re: Lara‘s erster Schritt in die Freiheit
Liebe Christina,
An Laserepi hatte ich auch schon gedacht, möchte aber noch etwas damit warten.
Falls ich mich nochmal unentschieden sollte, was ich nicht glaube, dann wäre es ärgerlich keinen Bart mehr zu haben.
Herzlichst
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An Laserepi hatte ich auch schon gedacht, möchte aber noch etwas damit warten.
Falls ich mich nochmal unentschieden sollte, was ich nicht glaube, dann wäre es ärgerlich keinen Bart mehr zu haben.
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