Moin

Ulrike-Marisa.
Ja, nach dem Johannistag, sollte man den Verzehr von Rharbarber einstellen. Der Gehalt an Oxalsäure steigt dann rapide an
und er wird zwar nicht giftig, kann allerdings Schäden im Organismus verursachen. Nierenschäden beispielsweise.
Ich selbst habe, nach dem Verzehr von Rabarber (oberlecker als Grütze) schnell Schmerzen in den Kniegelenken. Deswegen gibt es so
etwas schönes nur wenige Male im Mai. Aber es ist meist das erste, was es aus dem Garten zu ernten gibt.
Das alte Spiel, dieses Gemüse so lange zu ernten, bis er eine Blüte ausbildet, ist allerdings gefährlich. Manche Sorten blühen spät oder
überhaupt nicht. Der Oxalsäuregehalt steigt trotzdem rapide an. Deswegen ist es auch blödsinnig, die Blütenknospe auszubrechen und
weiterhin zu ernten.
Um eine Faustregel zu bekommen, hat man deswegen bereits vor langer Zeit den Johannistag, für jeden einigermaßen im Gartenjahr
bewanderten als Stichtag festgelegt. Ab da darf man ja vielerorts auch die Hecken schneiden. Und das war selbst für des lesens unkundige,
ein Tag, den der Pastor schon keinen vergessen ließ.
So und nun lasse ich die "Oberlehrerin" wieder in der Versenkung verschwinden

.
Liebe Grüße und viel Erfolg beim Schnecken sammeln, Juliane
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer