Ukraine | Kein Mann und trotzdem zum Bleiben gezwungen
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Anne-Mette
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Ukraine | Kein Mann und trotzdem zum Bleiben gezwungen

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Beitrag von Anne-Mette »

Karla
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Re: Ukraine | Kein Mann und trotzdem zum Bleiben gezwungen

Post 2 im Thema

Beitrag von Karla »

"...die Bedrohung durch den Krieg im Osten des Landes sei dringender, als die Rechte von queeren und trans Menschen zu verwirklichen. Das gelte auch jetzt, beobachtet Shevtsova: "Die Mentalität ist im Moment: Wechsle deine Kleidung, geh kämpfen und nach dem Krieg kannst du wieder machen, was du willst. Es fehlt an Wissen zum Thema hat uns trans, denn wir hatten ja vermeintlich nicht die Zeit dafür."

...auch frau - ob cis oder trans - kann angesichts des Überfalls auf die Ukraine genügend Wut im Bauch aufbauen, um zur Waffe zu greifen!
Transidente Sieger wären eine Message an Putin: Wladimir, Du hast Dich verrechnet!
Deine Mißachtung von Menschen- und Völkerrecht hat uns SO wütend gemacht, daß Du verloren hast!!!

Anastasia Biefang war NACH ihrem Coming-Out zum 2. Mal in Afghanistan!

bei Frauen MIT Kindern habe ich VOLLES Verständnis für Flucht.
Alle anderen sollten sich fragen, wie sie Angst gegenüber Vaterlandsliebe gewichten:
Wer nicht stabil genug ist durchzuhalten oder ggf. sogar zu kämpfen, sollte sich in Sicherheit bringen, um nicht zur Belastung für die Verteidiger zu werden.

LG Karla
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
ExuserIn-2022-05-22
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Re: Ukraine | Kein Mann und trotzdem zum Bleiben gezwungen

Post 3 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Ich denke, die Frage ist, was wird verteidigt? Will sie unter den Russen leben oder ein Land, was sich zum Westen orientiert? Lohnt es sich nicht dafür zu kämpfen? Muss sie selber beantworten.
Aber zu den Zeiten als es hier noch Wehrdienst gab konnte aus "Gewissensgründen" verweigert werden. Allerdings verweigerte die große Masse aus "gewissen Gründen". In der Regel Bequemlichkeit.
Aus welchen echten Gründen sie nicht will oder kann ......wer weiß das schon.
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Re: Ukraine | Kein Mann und trotzdem zum Bleiben gezwungen

Post 4 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Alyssa hat geschrieben: Do 17. Mär 2022, 18:17 wer weiß das schon.
Du scheinst es zu wissen.
Allerdings verweigerte die große Masse aus "gewissen Gründen". In der Regel Bequemlichkeit.
Allerdings halte ich das für nicht begründete "Allgemeinplätze".
ExuserIn-2022-05-22
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Re: Ukraine | Kein Mann und trotzdem zum Bleiben gezwungen

Post 5 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Wer weiß das schon bedeutet, dass ich Zweifel habe. Zweifel ist nicht gleichbedeutend mit Wissen. Aber anscheinend bist du dir da sicherer als ich.... aber ich frage mich woher? Nur weil es so geschrieben wird? Aber anscheinend darf man das nicht anzweifeln......

Klar war es bei vielen Bequemlichkeit. Zivildienst oder total verweigern bedeutet keine Kaserne, kein Dreck, wenig oder gar keine Belastung egal welcher Art. Naiv zu glauben das alle Verweigerer wegen Gewissensgründen nicht wollten. Da bin ich mir aber ganz sicher.
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Re: Ukraine | Kein Mann und trotzdem zum Bleiben gezwungen

Post 6 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Alyssa hat geschrieben: Do 17. Mär 2022, 18:59 Zivildienst oder total verweigern bedeutet keine Kaserne, kein Dreck, wenig oder gar keine Belastung egal welcher Art.
Dann frage mal diejenigen, die in Pflegeheimen oder anderen Einrichtungen Dienst gemacht haben...
Keine Belastung, z.B. als junge Mensch mit stark pflegebedürftigen Menschen umzugehen?
Kein Dreck beim "Eimer ausleeren" oder anderen ähnlichen Tätigkeiten?
Natürlich haben nicht alle so eine schwere Aufgabe gehabt - aber einige schon.
ExuserIn-2022-05-22
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Re: Ukraine | Kein Mann und trotzdem zum Bleiben gezwungen

Post 7 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Da muss ich dich enttäuschen. Ersten haben nicht alle in Pflege oder ähnlichen gearbeitet und zweiten habe ich Zivis und ihren Dienst direkt in meiner Klinik erlebt. Und erlebe heute das FSJ. Da macht sich niemand kaputt. Meistens sind es einfache Hilfsarbeiten ohne konkrete schwere Belastungen. In der Regel ist das sehr entspannt mit zuschauen und einfach Arbeiten verbunden. Es mag auch andere Dienste geben, mag sein , aber bequemer als Wehrdienst war es 100fach. 16 Uhr Feierabend, ab nach Hause und mit Freunden ins Cafe gehen. Da lass ich mir nichts erzählen. Alles erlebt. Ich habe auch oft Zivis als Helfer gehabt.
Die hatten es immer sehr entspannt.
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Re: Ukraine | Kein Mann und trotzdem zum Bleiben gezwungen

Post 8 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Die alte Wehrpflicht mit der akuten Situation zu vergleichen ist mMn etwas weit hergeholt. Den Diskussionen damals, vor der Aussetzung, und jetzt angesichts des Kriegs gegen die Ukraine meine ich entnommen zu haben, dass reine Manpower (war ja nur für Männer) militärisch völlig witzlos war. Das waren reine Zahlensoldaten auf dem Papier, die viel Geld und Aufwand gekostet haben für keinen praktisch relevanten Beitrag. In der Zeit vor 1990 war klar, dass die BW maximal den von beiden Seiten ein- und überfliegenden Raketen hätte winken können.

Und das ist heute immer noch so, weil D immer noch Teil der NATO ist, also im Zweifel die großen Geräte benutzt werden. Oder mindestens Hightechgerät, an das Wehrpflichtige und Reservistys besser nicht rangelassen werden. Und danach braucht es keine Soldatys mehr, sondern Baggerfahrys für die Massengräber. Wer als erstes schiesst, stirbt als zweites war das Motto. DIe Friedensbewegung der 1980er beruhte hauptsächlich auf der Einsicht, dass eine Durchmilitarisierung Europas angesichts des atomaren Vernichtungspotenzials völlig sinnlos ist. Und wehrpflicht maximal symbolisch. Es gab keinen begrenzten Krieg. Und zwischen NATO und Russland (oder China) gibt es den heute auch noch nicht. Wenn der erste Panzer über den eisernen Vorhang fährt, ist Sendeschluss für alle. Das ist ja die Idee der Abschreckung und wohl der Grund, weshalb Estland, Litauen, Lettland bisher nicht angegriffen wurden.

Das ist in der Ukraine anders. Die ist blockfrei und die NATO-Staaten werden hoffentlich sehr deutlich nicht direkte Kriegspartei werden, so hart das auch klingt. Leider kann Russland deshalb mit allen konventionellen Mitteln agieren.

Abgesehen davon: Ich hab 8 Jahre Katastrophenschutz gemacht, bin da also raus. Von meinen Freundys in BW und Zivildienst kamen jeweils ungefähr gleich viel Einschätzungen von "lauer Job, ziemlich sinnlos" bis "hab richtig was sinnvolles zu tun". Das gab sich wohl nicht viel.
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Re: Ukraine | Kein Mann und trotzdem zum Bleiben gezwungen

Post 9 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Alyssa hat geschrieben: Do 17. Mär 2022, 19:36 Da macht sich niemand kaputt.
Du kannst irgendwie nie aufhören; das nervt (ist vielleicht/sicherlich beabsichtigt).
Jaddy
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Re: Ukraine | Kein Mann und trotzdem zum Bleiben gezwungen

Post 10 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Anne-Mette hat geschrieben: Do 17. Mär 2022, 19:53
Alyssa hat geschrieben: Do 17. Mär 2022, 19:36 Da macht sich niemand kaputt.
Du kannst irgendwie nie aufhören; das nervt (ist vielleicht/sicherlich beabsichtigt).
Wer weiss das schon ;)
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Re: Ukraine | Kein Mann und trotzdem zum Bleiben gezwungen

Post 11 im Thema

Beitrag von Aria »

Alyssa hat geschrieben: Do 17. Mär 2022, 19:36 Die hatten es immer sehr entspannt.
Unglaublich wie du von deinen Beobachtungen auf zig Millionen Zivis schließen kannst. Ich kenne Zivis die haben Dinge gemacht, da würde sich so mancher Bundi mit Ekel abwenden und lieber 10 extra Runden durch den Matsch kriechen und 10 Tage Biwak bei -20-° machen.
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Re: Ukraine | Kein Mann und trotzdem zum Bleiben gezwungen

Post 12 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Anne-Mette hat geschrieben: Do 17. Mär 2022, 19:53
Alyssa hat geschrieben: Do 17. Mär 2022, 19:36 Da macht sich niemand kaputt.
Du kannst irgendwie nie aufhören; das nervt (ist vielleicht/sicherlich beabsichtigt).
Das sind eigene Erlebnisse und Erfahrungen. Wenn es nicht dein Bild passt musst du damit klar kommen.
Aber ich stelle gerade wieder fest wie dünn die Akzeptanz ist wenn am eigenen Weltbild gerüttelt wird. Sehr bedenklich wenn man sieht was für einen selber alles hier eingefordert wird.
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Re: Ukraine | Kein Mann und trotzdem zum Bleiben gezwungen

Post 13 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Aria hat geschrieben: Do 17. Mär 2022, 20:11
Alyssa hat geschrieben: Do 17. Mär 2022, 19:36 Die hatten es immer sehr entspannt.
Unglaublich wie du von deinen Beobachtungen auf zig Millionen Zivis schließen kannst. Ich kenne Zivis die haben Dinge gemacht, da würde sich so mancher Bundi mit Ekel abwenden und lieber 10 extra Runden durch den Matsch kriechen und 10 Tage Biwak bei -20-° machen.
Ehrlich? Ich habe es genau umgekehrt erlebt. Dinge gibts.
Aber ich kenne ja auch nicht zig Millionen Zivis wie du "¦..
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Re: Ukraine | Kein Mann und trotzdem zum Bleiben gezwungen

Post 14 im Thema

Beitrag von heike65 »

Konsequent wäre wohl gewesen: Alle Menschen (18-60) die keine Eltern sind dürfen das Land nicht verlassen und müssen Wehrdienst/sozialen Dienst leisten. Von den Eltern hat ein Elternteil im Land zu verbleiben, das andere Elternteil flüchtet mit den Kindern, so es denn will
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Re: Ukraine | Kein Mann und trotzdem zum Bleiben gezwungen

Post 15 im Thema

Beitrag von Aria »

Alyssa hat geschrieben: Do 17. Mär 2022, 20:28
Anne-Mette hat geschrieben: Do 17. Mär 2022, 19:53
Alyssa hat geschrieben: Do 17. Mär 2022, 19:36 Da macht sich niemand kaputt.
Du kannst irgendwie nie aufhören; das nervt (ist vielleicht/sicherlich beabsichtigt).
Das sind eigene Erlebnisse und Erfahrungen. Wenn es nicht dein Bild passt musst du damit klar kommen.
Aber ich stelle gerade wieder fest wie dünn die Akzeptanz ist wenn am eigenen Weltbild gerüttelt wird. Sehr bedenklich wenn man sieht was für einen selber alles hier eingefordert wird.
Das Problem (mit dir) ist, dass du dein Weltbild auf persönliche Erfahrungen aufbaust, dir dann eine schwarz/weiß Meinung bildest und die als unumstößlich hier widergibst. Stammtisch-Gehabe könnte man dazu auch sagen. Da sich aber hier vermehrt Leute bewegen, die ein wenig mehr Weitsicht haben und das auch gerne bei anderen sehen, stößt dein Beitrag immer wieder gerne an. Das du das dann als Kritik gegen dich siehst, beweist eindringlich deine eingeschränkte Sicht auf Dinge. That's it! 🤷🏻"â™€ï¸
¡no lamento nada!
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