Krieg, um die Menschen von "Gay-Pride-Paraden" zu schützen
Krieg, um die Menschen von "Gay-Pride-Paraden" zu schützen - # 2

Jaddy
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Re: Krieg, um die Menschen von "Gay„Pride„Paraden" zu schützen

Post 16 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Mmm, das ist jetzt die Grundsatzdiskussion, die ein wenig fruchtlos ist, denke ich...
MichiWell hat geschrieben: So 13. Mär 2022, 10:57 Das ist jedoch kein Grund, "Religion" in irgendeiner Weise in Schutz zu nehmen! Religion ist Werkzeug und Waffe, um sich über andere Menschen zu erheben und zu unterdrücken, und deshalb wie jede andere derartige Ideologie grundsätzlich abzulehnen.

Und daran ändert auch das gerne vorgebrachte Argument nichts, dass man "Religion" ja auch friedlich leben könne. Diese Menschen sind (wenn auch passive) Unterstützer, und als solche genau so mitschuldig.
Ich finde ja Religionen, bzw (metaphysische) Glaubensideologien auch groben Unfug und quasi Missbrauch oder mindestens sträfliche Vernachlässigung des Vernuftpotenzials. Auch gefährlich durch die Möglichkeit willkürlicher Postulate und damit potenziell jede Untat rechtfertigend. Natürlich wird genau das Potenzial auch häufig als Werkzeug und Waffe benutzt. Soweit sind wir uns einig.

Gleichzeitig jedoch haben nicht alle Menschen die Zeit, die Energie und vielleicht auch nicht die Fähigkeiten, sich tief in Wissenschaften einzuarbeiten, sondern brauchen eher alltägliche ethisch-moralische Orientierung. Auch in Fragen, die entweder noch nicht geklärt wurden oder gar nicht letztendlich klärbar sind. Sinn des Lebens, hadern mit "Schicksal", Endlichkeit und so weiter. Nicht alle haben ausreichende Ambiguitätstoleranz bzw ertragen Unwägbarkeit oder Unsicherheit. Wir alle brauchen eine Perspektive über uns selbst hinaus. Manche brauchen dafür eine übernatürliche Perspektive. Können wir beklagen aber nicht grundsätzlich ändern.

Ich denke, wir müssen Religionen, aber auch anderen esoterischen Unfug bis zu einem gewissen Maße tolerieren, aber gleichzeitig auf strikten Grenzen der Toleranz bestehen. Dort, wo sie ihre Überzeugungen anderen aufdrängen wollen und Metawerte wie Menschenrechte bedrohen. "Feste Überzeugungen" allein dürfen keine Grundlage politischer Entscheidungen sein(1), nicht indoktrinieren(2), keine Sonderrechte(3) haben und generell keinen Anspruch auf Wahrheit erheben. Wenn the map is not the territory bzw es könnte alles pure Einbildung sein die Grundlage ist, dürfte das funktionieren.

Dann würden auch die passiven Unterstützenden eher aufbegehren, bzw sich abwenden und eine andere geistig-emotionale Heimat suchen.

---
(1) Parteien, Gesetze, Medienräte, etc.
(2) Schule, Kitas
(3) Arbeitsrecht, Tendenzbetriebe, Sonderbehandlung bei Verbreitung von Unfug
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Re: Krieg, um die Menschen von "Gay„Pride„Paraden" zu schützen

Post 17 im Thema

Beitrag von Michi »

Jaddy hat geschrieben: So 13. Mär 2022, 12:25 Mmm
Sorry, ich wollte gewiss keine Grundsatzdiskussion beginnen. Ich sah nur eine offene Flanke, und wollte lediglich der darauf hin zu erwartenden Schönrederei und Verharmlosung von Religion vorbeugen.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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