Was ist transgender und warum? — Eine marxistische Definition
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Anne-Mette
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Was ist transgender und warum? — Eine marxistische Definition
Eine andere Art der Auseinandersetzung mit dem Thema: https://www.sozialismus.info/2022/03/wa ... efinition/
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Tina-K.
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Re: Was ist transgender und warum? — Eine marxistische Definition
.
Interessant...
Manche Formulieren erinnern ein bißchen an den Polit-Untericht in der DDR,
hab ja da auch einige Jahre gelebt,
wie zum Beispiel... dialektischen Materialismus...oder...Das Gesetz der Negation der Negation.
Insgesamt lesenswert, und ich fands erstmal ganz vernünftig.
elgetina
Interessant...
Manche Formulieren erinnern ein bißchen an den Polit-Untericht in der DDR,
hab ja da auch einige Jahre gelebt,
wie zum Beispiel... dialektischen Materialismus...oder...Das Gesetz der Negation der Negation.
Insgesamt lesenswert, und ich fands erstmal ganz vernünftig.
elgetina
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Was ist transgender und warum? — Eine marxistische Definition
Fängt schon gut an:
Daraus ein Zitat:
Die marxistischen Analysen sind wirklich dazu geeignet berechtigte Kritik am Kapitalismus zu üben. Aber solche Pamphlete sind nur haarsträubende Versuche, Propaganda zu machen. Sie diskriminieren den Marxismus und helfen Transmenschen kein bischen.
Auch der Begrif "Medizinismus" ist für mich sehr erheiternd. Ein netter Versuch, das was wir schon lange spüren und erfahren in einen marxistischen Kontext zu setzen. Da fällt mir nur Pippi Langstrumpf ein:Die Bildung der Geschlechtsidentität beginnt mit der Geburt und entwickelt sich im Laufe des Lebens.
Das basiert ja wohl auf dieser Theorie: https://forumstadtpark.at/de/programm/t ... er-marxism2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt
und Drei macht Neune !!
Wir machen uns die Welt
Widdewidde wie sie uns gefällt ....
Daraus ein Zitat:
Als wäre die schlechte Situation für Transmenschen ein Produkt des Kapitalismus. Hier wird wohl übersehen, das Transgender in nahezu allen Gesellschaften unfrei sind. die beste Situation haben ja gerade in den westlichen Gesellschaften.Mit Blick auf die Geschichte der Transgender-Bewegungen, marxistische Interventionen in die Entwicklungstheorie, die Psychoanalyse und die Ethnographie des Arbeitsplatzes kommen die Autoren zu dem Schluss, dass für die Befreiung von Transgendern der Kapitalismus abgeschafft werden muss.
Die marxistischen Analysen sind wirklich dazu geeignet berechtigte Kritik am Kapitalismus zu üben. Aber solche Pamphlete sind nur haarsträubende Versuche, Propaganda zu machen. Sie diskriminieren den Marxismus und helfen Transmenschen kein bischen.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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Marlene K.
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Re: Was ist transgender und warum? — Eine marxistische Definition
Ich antworte hier mal ironisch: Es ist schön, dass trans sein in dem Gedankengebäude des Marxismus-Leninismus nachvollziebar und somit existenzberechtigt ist... ist dieses Wissen in allen sozialistischen Ländern bekannt? Wie war es in den Republiken der ehemaligen Sovijetunion?
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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conny
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Re: Was ist transgender und warum? — Eine marxistische Definition
Auch hier: Marx ist die Theorie und Murks die Praxis.
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Anja61
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Re: Was ist transgender und warum? — Eine marxistische Definition
Also, ob uns das jetzt großartig hilft oder nicht: ich finde es immerhin bemerkenswert, dass eine kleine trotzkistische Organisation (SAV) das Thema jetzt aufgreift - anders als größere linke Parteien. Mit Marxistisch-Leninistischen Gruppierungen, der alten DDR oder ehemaligen Sowjetrepubliken hat das nichts zu tun.
Ich denke, das ist nicht einfach ""Pippi Langstrumpf" (liebe ich übrigens sehr) oder "Murks", sondern schon ein begrüßenswerter Beitrag.
Anja
Ich denke, das ist nicht einfach ""Pippi Langstrumpf" (liebe ich übrigens sehr) oder "Murks", sondern schon ein begrüßenswerter Beitrag.
Anja
"Mein Name ist Mensch"
Rio Reiser
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Anke
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Re: Was ist transgender und warum? — Eine marxistische Definition
Hallo,
was hat Marxismus mit Trans zu tun? Nichts!
Ich möchte nicht von irgendeiner Ideologie vereinnahmt werden, egal welcher. Wenn sich jemand für uns stark macht, prima, finde ich gut. Und die Person darf politisch und ideologisch stehen wo sie mag, solange sie sich im Rahmen unserer Gesellschaftsordnung bewegt. Marxismus tut das nicht.
Allerdings lohnt es kaum die Zeit sich damit zu beschäftigen. Es gibt glücklicherweise nur noch wenige, die an diesen marxistischen Unsinn glauben.
Liebe Grüße
Anke
was hat Marxismus mit Trans zu tun? Nichts!
Ich möchte nicht von irgendeiner Ideologie vereinnahmt werden, egal welcher. Wenn sich jemand für uns stark macht, prima, finde ich gut. Und die Person darf politisch und ideologisch stehen wo sie mag, solange sie sich im Rahmen unserer Gesellschaftsordnung bewegt. Marxismus tut das nicht.
Allerdings lohnt es kaum die Zeit sich damit zu beschäftigen. Es gibt glücklicherweise nur noch wenige, die an diesen marxistischen Unsinn glauben.
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
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Jaddy
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Re: Was ist transgender und warum? — Eine marxistische Definition
Interessant finde ich nicht nur den Artikel, beide Teile, sondern auch die Reaktionen 
Es ist schon ziemlich verkopfter Text, der aber aus meiner Sicht ziemlich elegant und kompakt erklärt...
"¢ weshalb das binäre Geschlechtermodell völlig künstlich ist
"¢ es nicht für alle passt
"¢ woher das Leid daran stammt
"¢ die Verknüpfung von Körper (auch Erscheinung) mit den sozialen Rollen falsch ist
"¢ von "männlichen" und "weiblichen" Körpern zu reden häufig Unfug ist ("Essenzialismus")(1)
"¢ dass es kein "echt vs falsch trans" gibt
"¢ mediznische Massnahmen weder alles lösen noch obligatorisch sind/sein dürfen ("Medizinismus")
usw.
Nach meiner Wahrnehmung also der aktuelle Stand der progressiven TIN Community, eben einmal durch die Brille und aus der Perspektive dieser Ideologie betrachtet. Ein paar Dinge könnte ich kritisieren, weil zu kurz(2), aber ich denke das wäre sonst eine sehr schwer lesbare Textwüste geworden.
Wir hatten ja auch schon viele Texte aus anderen Ideologien, die mehr oder weniger versucht haben, ihre spezifischen Menschen-, Welt- und Gesellschaftsmodelle mit der beobachteten Realität (Gender, Identitätsgefühl, Konflikt) in Einklag zu bringen, bzw sich dazu zu verhalten.
Ich sehe jetzt keinen prinzipiellen Unterschied zwischen irgendeiner metaphysisch Ideologie - landläufige Religion - und einer säkularen. Solange sie nicht mit Feuer und Schwert bzw Hammer und Sichel als absolute Wahrheit durchgesetzt werden soll, sondern eine menschenfreundliche, akzeptierende Haltung herauskommt, mögen sie gerne denen als Landkarte und Orientierung dienen, die sie brauchen
Sie sollten eben wie jedes willkürliche Gedankenmodell in ihrem Einfluss durch Metawerte begrenzt werden. Sprich: Ich möchte weder eine marxistisch (oder gar faschistisch) dominierte, noch eine religiös dominierte Gesellschaft (die wir leider zu stark haben).
---
(1) mal abgesehen von der rein biologischen Seite der Fortpflanzung. Dafür sollten dann aber im fachlichen Bereich die sozial aufgeladenen Begriffe (Vater, Mutter, männlich, weiblich, ...) ersetzt werden, um eben die Assoziationen zu den Geschlechterrollen etc zu vermeiden, wo sie nicht benötigt werden.
(2) z.B. "Das Anliegen der trans Person ist deshalb, dass der Widerspruch zwischen der Geschlechtsidentität und des Geschlechts, das die Gesellschaft wahrnimmt abgebaut wird. Das Mittel dazu ist die Transition." - zu kurz und im Widerspruch mit den Absätzen drüber und drunter. Ich denke, hier zeigt sich der ideologiebedingte Fokus auf Individuum vs Gesellschaft. Die Transition hat mindestens zwei Bedürfnis-Vektoren: Den eigenen Körper als "richtig" wahrzunehmen, von anderen "richtig" behandelt zu werden, und zwei Begrenzungs-Vektoren: den vorhandenen Körper und die mangelhaften verfügbaren medizinischen Maßnahmen. Es wird also nicht immer möglich sein, alles in Einklang zu bringen. Das Hauptproblem neben eventueller medizinischer Probleme bleibt der Konflikt mit der Umwelt, die Ansage der eigenen Innenwelt zu aktzeptieren ("so sehe ich mich, so möchte ich behandelt werden"), statt ständig die Beurteilung nach Augenschein und Genderkonzept anderer ertragen zu müssen.
Es ist schon ziemlich verkopfter Text, der aber aus meiner Sicht ziemlich elegant und kompakt erklärt...
"¢ weshalb das binäre Geschlechtermodell völlig künstlich ist
"¢ es nicht für alle passt
"¢ woher das Leid daran stammt
"¢ die Verknüpfung von Körper (auch Erscheinung) mit den sozialen Rollen falsch ist
"¢ von "männlichen" und "weiblichen" Körpern zu reden häufig Unfug ist ("Essenzialismus")(1)
"¢ dass es kein "echt vs falsch trans" gibt
"¢ mediznische Massnahmen weder alles lösen noch obligatorisch sind/sein dürfen ("Medizinismus")
usw.
Nach meiner Wahrnehmung also der aktuelle Stand der progressiven TIN Community, eben einmal durch die Brille und aus der Perspektive dieser Ideologie betrachtet. Ein paar Dinge könnte ich kritisieren, weil zu kurz(2), aber ich denke das wäre sonst eine sehr schwer lesbare Textwüste geworden.
Wir hatten ja auch schon viele Texte aus anderen Ideologien, die mehr oder weniger versucht haben, ihre spezifischen Menschen-, Welt- und Gesellschaftsmodelle mit der beobachteten Realität (Gender, Identitätsgefühl, Konflikt) in Einklag zu bringen, bzw sich dazu zu verhalten.
Ich sehe jetzt keinen prinzipiellen Unterschied zwischen irgendeiner metaphysisch Ideologie - landläufige Religion - und einer säkularen. Solange sie nicht mit Feuer und Schwert bzw Hammer und Sichel als absolute Wahrheit durchgesetzt werden soll, sondern eine menschenfreundliche, akzeptierende Haltung herauskommt, mögen sie gerne denen als Landkarte und Orientierung dienen, die sie brauchen
Sie sollten eben wie jedes willkürliche Gedankenmodell in ihrem Einfluss durch Metawerte begrenzt werden. Sprich: Ich möchte weder eine marxistisch (oder gar faschistisch) dominierte, noch eine religiös dominierte Gesellschaft (die wir leider zu stark haben).
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(1) mal abgesehen von der rein biologischen Seite der Fortpflanzung. Dafür sollten dann aber im fachlichen Bereich die sozial aufgeladenen Begriffe (Vater, Mutter, männlich, weiblich, ...) ersetzt werden, um eben die Assoziationen zu den Geschlechterrollen etc zu vermeiden, wo sie nicht benötigt werden.
(2) z.B. "Das Anliegen der trans Person ist deshalb, dass der Widerspruch zwischen der Geschlechtsidentität und des Geschlechts, das die Gesellschaft wahrnimmt abgebaut wird. Das Mittel dazu ist die Transition." - zu kurz und im Widerspruch mit den Absätzen drüber und drunter. Ich denke, hier zeigt sich der ideologiebedingte Fokus auf Individuum vs Gesellschaft. Die Transition hat mindestens zwei Bedürfnis-Vektoren: Den eigenen Körper als "richtig" wahrzunehmen, von anderen "richtig" behandelt zu werden, und zwei Begrenzungs-Vektoren: den vorhandenen Körper und die mangelhaften verfügbaren medizinischen Maßnahmen. Es wird also nicht immer möglich sein, alles in Einklang zu bringen. Das Hauptproblem neben eventueller medizinischer Probleme bleibt der Konflikt mit der Umwelt, die Ansage der eigenen Innenwelt zu aktzeptieren ("so sehe ich mich, so möchte ich behandelt werden"), statt ständig die Beurteilung nach Augenschein und Genderkonzept anderer ertragen zu müssen.
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Anne-Mette
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- Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
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Re: Was ist transgender und warum? — Eine marxistische Definition
Moin,
Ich finde gut und interessant, sich verschiedene "Denkmodelle" anzuschauen...
... und vielleicht auch darüber zu diskutieren.
Gruß
Anne-Mette
es geht mir ähnlich.Jaddy hat geschrieben: Sa 12. Mär 2022, 11:49 Interessant finde ich nicht nur den Artikel, beide Teile, sondern auch die Reaktionen
Ich finde gut und interessant, sich verschiedene "Denkmodelle" anzuschauen...
... und vielleicht auch darüber zu diskutieren.
Gruß
Anne-Mette