Als Transfrau in der Sackgasse des Lebens
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Claudia60
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Als Transfrau in der Sackgasse des Lebens
Wie ich schon früher in meinen Beiträgen berichtet habe,habe ich die weibliche Seite wie bei vielen seit meiner Kindheit in mir.
Als Kind in den 70er Jahren wusste ich nicht annähernd etwas, was mit mir los ist,leider. Ich lebte meine weibliche Seite in all den Jahren sporadisch und heimlich aus. In all den Jahren fühlte ich mich nur zu Frauen hingezogen und konnte mich nie unter Männern wohlfühlen.
Mit zunehmenden Alter wurde der Druck in mir so groß,dass ich mich vor sechs Jahren bei meiner Frau nach damals 26 Ehejahren geoutet habe.
Nach vielen anfänglichen Irritationen ,Emotionen und Gesprächen mit meiner Frau, hat sich in all den Monaten und Jahre seither viel verändert.
Zu Beginn meines Oitings lebte einer unserer Söhne noch zu Hause, aber da er ein Studium fernab vom Wohnort begann, hatte ich die ich die Möglichkeit ab und an meine wahre Persönlichkeit zu leben. Meine Frau hatte zu Beginn sehr unter der Realität gelitten aber dennoch bemerkt, dass ich vom Charakter der gleiche Mensch geblieben bin .
Heute akzeptiert und toleriert Sie mich zu Hause als komplette Frau und lässt es auch zu,dass ich als Frau in die Öffentlichkeit gehen kann, das allerdings nicht bei uns in der Stadt oder näheren Umgebung.
Da hat sie noch sehr mit Scham und Ängsten zu kämpfen.
In den letzten sechs Jahren habe ich mich von meinem tiefsten Inneren zu meiner gefühlten und wahren Persönlichkeit hin, weiter entwickelt.
War es zu Beginn "nur" das Crossdressen, so entwickelte sich meine seit Jahren unterdrückte Seele zu der Gewissheit, dass ich mich als Frau fühle und eigentlich nur noch so leben möchte.
Ich würde gerne auch jetzt mit 61 Jahren noch die Hormontherapie beginnen und mich überall outen, auch wenn der "Migrations Hintergrund meiner biologisch zugewiesenen Bestimmung" sichtbar wäre. Ich bin nicht der Mensch der ich all die Jahre sein musste.
Gleichzeitig liebe ich meine Frau auch nach 32 Ehejahren genauso noch wie früher und kann und werde das nicht aufgeben. Zudem bin ich so froh eine so tolle Partnerin zu haben die zu mir und unserer Liebe halt.
Trotz allem wäre ich auch jetzt noch gerne meinen Weg weitergegangen.
Auch wenn ich mit meinem bisherigen Leben zufrieden sein müsste bin ich dennoch traurig, dass ich nicht in jungen Jahren die Möglichkeiten hatte, die es heute für junge Transmenschen gibt.
Ich fühle mich wie in einem Kreisverkehr wo ich die richtige Ausfahrt nicht finde und hadere mit meinem Schicksal.
Ich weiß ich bin von der Seele schon immer eine Frau gewesen und trage ein Korsett, dass sich nicht lockern lässt.
Es ist verzwickt, ich bin eine Frau,will immer so leben und weiß das ich nie so leben kann wie ich es möchte, da ist nicht nur das optische meines Aussehens für mich persönlich entscheidend,sondern auch die tiefe Verbundenheit zu meiner Frau.
Es wäre alles so unbeschwert und einfach,wenn man als Transfrau offen und frei am gesellschaftlichen Leben teilhaben könnte ohne Angst vor Anfeindungen, dummen Sprüchen, Tuscheleien usw. zu haben,
Einzig und alleine die Tatsache das es auch andere Paare gibt die uns ähneln und das gleiche Schicksal tragen wie wir, lässt mich hoffen, dass irgendwann die Gesellschaft offen und bereit ist für uns.
Glaube allerdings wird das in diesem Leben sehr schwer werden.
Liebe Grüße, Claudia60
Als Kind in den 70er Jahren wusste ich nicht annähernd etwas, was mit mir los ist,leider. Ich lebte meine weibliche Seite in all den Jahren sporadisch und heimlich aus. In all den Jahren fühlte ich mich nur zu Frauen hingezogen und konnte mich nie unter Männern wohlfühlen.
Mit zunehmenden Alter wurde der Druck in mir so groß,dass ich mich vor sechs Jahren bei meiner Frau nach damals 26 Ehejahren geoutet habe.
Nach vielen anfänglichen Irritationen ,Emotionen und Gesprächen mit meiner Frau, hat sich in all den Monaten und Jahre seither viel verändert.
Zu Beginn meines Oitings lebte einer unserer Söhne noch zu Hause, aber da er ein Studium fernab vom Wohnort begann, hatte ich die ich die Möglichkeit ab und an meine wahre Persönlichkeit zu leben. Meine Frau hatte zu Beginn sehr unter der Realität gelitten aber dennoch bemerkt, dass ich vom Charakter der gleiche Mensch geblieben bin .
Heute akzeptiert und toleriert Sie mich zu Hause als komplette Frau und lässt es auch zu,dass ich als Frau in die Öffentlichkeit gehen kann, das allerdings nicht bei uns in der Stadt oder näheren Umgebung.
Da hat sie noch sehr mit Scham und Ängsten zu kämpfen.
In den letzten sechs Jahren habe ich mich von meinem tiefsten Inneren zu meiner gefühlten und wahren Persönlichkeit hin, weiter entwickelt.
War es zu Beginn "nur" das Crossdressen, so entwickelte sich meine seit Jahren unterdrückte Seele zu der Gewissheit, dass ich mich als Frau fühle und eigentlich nur noch so leben möchte.
Ich würde gerne auch jetzt mit 61 Jahren noch die Hormontherapie beginnen und mich überall outen, auch wenn der "Migrations Hintergrund meiner biologisch zugewiesenen Bestimmung" sichtbar wäre. Ich bin nicht der Mensch der ich all die Jahre sein musste.
Gleichzeitig liebe ich meine Frau auch nach 32 Ehejahren genauso noch wie früher und kann und werde das nicht aufgeben. Zudem bin ich so froh eine so tolle Partnerin zu haben die zu mir und unserer Liebe halt.
Trotz allem wäre ich auch jetzt noch gerne meinen Weg weitergegangen.
Auch wenn ich mit meinem bisherigen Leben zufrieden sein müsste bin ich dennoch traurig, dass ich nicht in jungen Jahren die Möglichkeiten hatte, die es heute für junge Transmenschen gibt.
Ich fühle mich wie in einem Kreisverkehr wo ich die richtige Ausfahrt nicht finde und hadere mit meinem Schicksal.
Ich weiß ich bin von der Seele schon immer eine Frau gewesen und trage ein Korsett, dass sich nicht lockern lässt.
Es ist verzwickt, ich bin eine Frau,will immer so leben und weiß das ich nie so leben kann wie ich es möchte, da ist nicht nur das optische meines Aussehens für mich persönlich entscheidend,sondern auch die tiefe Verbundenheit zu meiner Frau.
Es wäre alles so unbeschwert und einfach,wenn man als Transfrau offen und frei am gesellschaftlichen Leben teilhaben könnte ohne Angst vor Anfeindungen, dummen Sprüchen, Tuscheleien usw. zu haben,
Einzig und alleine die Tatsache das es auch andere Paare gibt die uns ähneln und das gleiche Schicksal tragen wie wir, lässt mich hoffen, dass irgendwann die Gesellschaft offen und bereit ist für uns.
Glaube allerdings wird das in diesem Leben sehr schwer werden.
Liebe Grüße, Claudia60
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Solveig
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Re: Als Transfrau in der Sackgasse des Lebens
Hallo Claudia,
ich bin zwar 10 Jahre jünger, kann aber vollkommen verstehen was Du meinst. Wir sind damals in einer diesbezüglich unaufgeklärten Zeit aufgewachsen.
Habe Entscheidungen getroffen und uns verbogen, weil wir einfach der Gesellschaftlichen Norm entsprechen wollten. Wir sind trotzdem wir, lassen uns nicht auf ewig verbiegen
und mit den heutigen Medien stellen wir auch fest, das wir nicht alleine mit der Herausforderung sind.
Als Sackgasse würde ich das jetzt nicht bezeichnen, aber der Weg in unserem Alter ist etwas steiniger, als wenn wir jetzt nochmals jung wären.
Drücke dir auf Deinem Weg die Daumen, bleib stark.
LG
Solveig
ich bin zwar 10 Jahre jünger, kann aber vollkommen verstehen was Du meinst. Wir sind damals in einer diesbezüglich unaufgeklärten Zeit aufgewachsen.
Habe Entscheidungen getroffen und uns verbogen, weil wir einfach der Gesellschaftlichen Norm entsprechen wollten. Wir sind trotzdem wir, lassen uns nicht auf ewig verbiegen
und mit den heutigen Medien stellen wir auch fest, das wir nicht alleine mit der Herausforderung sind.
Als Sackgasse würde ich das jetzt nicht bezeichnen, aber der Weg in unserem Alter ist etwas steiniger, als wenn wir jetzt nochmals jung wären.
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LG
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heike65
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Re: Als Transfrau in der Sackgasse des Lebens
Trau dich einfach, und ja es wird mal dumme Situationen geben, aber der Gewinn an Lebensqualität ist für mich deutlich grösser gewesen. Macht doch einfach mal einen Kurzurlaub, du nur in deinem Wunschgeschlecht, danach wisst ihr beide was auf euch einprasseln könnte, und ob ihr beide damit umgehen könntet. Vermutlich wird es für deine Frau die grössere Herausforderung sein (gedanklich), sie wird aber im realen Leben deutlich mehr Zuspruch erhalten wie die befürchtete Ablehnung und Ausgrenzung erfahren, so unsere Erfahrung.Claudia60 hat geschrieben: Sa 5. Mär 2022, 13:25 Es ist verzwickt, ich bin eine Frau,will immer so leben und weiß das ich nie so leben kann wie ich es möchte, da ist nicht nur das optische meines Aussehens für mich persönlich entscheidend,sondern auch die tiefe Verbundenheit zu meiner Frau.
Es wäre alles so unbeschwert und einfach,wenn man als Transfrau offen und frei am gesellschaftlichen Leben teilhaben könnte ohne Angst vor Anfeindungen, dummen Sprüchen, Tuscheleien usw. zu haben,
Einzig und alleine die Tatsache das es auch andere Paare gibt die uns ähneln und das gleiche Schicksal tragen wie wir, lässt mich hoffen, dass irgendwann die Gesellschaft offen und bereit ist für uns.
Glaube allerdings wird das in diesem Leben sehr schwer werden.
viel Erfolg und Kopf hoch
Heike
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Patricia
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Re: Als Transfrau in der Sackgasse des Lebens
Ich fühle mit Dir. So ähnlich erging es mir lange Jahre und selbst heute fühle ich mich in diesem Kreisverkehr gefangen. Und das obwohl ich meinen Weg schon seit mehr als zwei Jahren gehe...Claudia60 hat geschrieben: Sa 5. Mär 2022, 13:25 ...Ich fühle mich wie in einem Kreisverkehr wo ich die richtige Ausfahrt nicht finde und hadere mit meinem Schicksal.
Ich weiß ich bin von der Seele schon immer eine Frau gewesen und trage ein Korsett, dass sich nicht lockern lässt.
Es ist verzwickt, ich bin eine Frau,will immer so leben und weiß das ich nie so leben kann wie ich es möchte, da ist nicht nur das optische meines Aussehens für mich persönlich entscheidend...Es wäre alles so unbeschwert und einfach,wenn man als Transfrau offen und frei am gesellschaftlichen Leben teilhaben könnte ohne Angst vor Anfeindungen, dummen Sprüchen, Tuscheleien usw. zu haben...
Aber ich sage mir immer wieder aufs Neue, der Weg sei das Ziel.
LG
Patricia
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Momo58
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Re: Als Transfrau in der Sackgasse des Lebens
Hi Claudia,
Ich habe mit 60 Jahren die Kurve gekriegt. Du kannst das auch schaffen. Natürlich bleiben die männlichen Gesichtszüge erhalten, aber dafür gibt es Camouflage, Foundation und Abdeckpuder. Was hindert dich daran, du selbst zu sein? Sicher zuerst die Angst, deine Partnerin zu verlieren. Da sind viele Gespräche notwendig. Dann sind da noch so alte Verhaltensmuster wie: was sollen denn die Leute denken? Am Anfang gibt es immer Getuschel, vor allem, wenn das Passing noch nicht stimmt, oder die Perücke nach Karneval aussieht, aber das legt sich mit der Zeit. Nach 2 Jahren hat mich die ganze Wohnsiedlung, ja die ganze Kleinstadt als starke, elegante, ältere transidente Frau akzeptiert, mit Ausnahme einer Hand voll verwirrter Nazis, die mir an meinem werten Hinterteil vorbei gehen.
Das Leben ist keine Sackgasse, auch wenn mir manche auf den Sack gehen. Niemand geht es etwas an, was sich unter meinem Rock befindet. Heute wird mir die Türe aufgehalten oder ich bekomme beim Bäcker den Vortritt, oder mir schenkt jemand die Vorfahrt und plötzlich reden Leute mit mir von denen ich es nie erwartet hätte. Du wirst einen Weg für dich finden davon bin ich überzeugt.
Liebe Grüße
Manuela
Ich habe mit 60 Jahren die Kurve gekriegt. Du kannst das auch schaffen. Natürlich bleiben die männlichen Gesichtszüge erhalten, aber dafür gibt es Camouflage, Foundation und Abdeckpuder. Was hindert dich daran, du selbst zu sein? Sicher zuerst die Angst, deine Partnerin zu verlieren. Da sind viele Gespräche notwendig. Dann sind da noch so alte Verhaltensmuster wie: was sollen denn die Leute denken? Am Anfang gibt es immer Getuschel, vor allem, wenn das Passing noch nicht stimmt, oder die Perücke nach Karneval aussieht, aber das legt sich mit der Zeit. Nach 2 Jahren hat mich die ganze Wohnsiedlung, ja die ganze Kleinstadt als starke, elegante, ältere transidente Frau akzeptiert, mit Ausnahme einer Hand voll verwirrter Nazis, die mir an meinem werten Hinterteil vorbei gehen.
Das Leben ist keine Sackgasse, auch wenn mir manche auf den Sack gehen. Niemand geht es etwas an, was sich unter meinem Rock befindet. Heute wird mir die Türe aufgehalten oder ich bekomme beim Bäcker den Vortritt, oder mir schenkt jemand die Vorfahrt und plötzlich reden Leute mit mir von denen ich es nie erwartet hätte. Du wirst einen Weg für dich finden davon bin ich überzeugt.
Liebe Grüße
Manuela
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
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Andrea aus Sachsen
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Re: Als Transfrau in der Sackgasse des Lebens
.
Hallo Claudia,,
irgendwie fühle ich mich auch in einer Sackgasse, wenn auch aus anderen Gründen wie du.
Eine Partnerin oder andere Menschen, auf die ich in irgendeiner Weise Rücksicht nehmen muss oder möchte, gibt es nicht. Theoretisch hätte ich freie Hand und könnte mein Leben komplett nach meinen eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten.
Leider haben sich aber bei mir in den vergangenen Jahrzehnten einige schlechte Angewohnheiten und Nachlässigkeiten eingeschlichen, die ich, wenn überhaupt, nicht so ohne weiteres abstellen kann. Die schränken meine Lebensqualität (unabhängig von "Corona") stark ein. Ob ich aus dieser Sackgasse mal herauskomme?
Hallo Claudia,,
irgendwie fühle ich mich auch in einer Sackgasse, wenn auch aus anderen Gründen wie du.
Eine Partnerin oder andere Menschen, auf die ich in irgendeiner Weise Rücksicht nehmen muss oder möchte, gibt es nicht. Theoretisch hätte ich freie Hand und könnte mein Leben komplett nach meinen eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten.
Leider haben sich aber bei mir in den vergangenen Jahrzehnten einige schlechte Angewohnheiten und Nachlässigkeiten eingeschlichen, die ich, wenn überhaupt, nicht so ohne weiteres abstellen kann. Die schränken meine Lebensqualität (unabhängig von "Corona") stark ein. Ob ich aus dieser Sackgasse mal herauskomme?
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Blossom
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Re: Als Transfrau in der Sackgasse des Lebens
Von wegen Sackgasse ... gefühlt bin ich gerade auf der Überholspur einer Autobahn.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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michaela66
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Re: Als Transfrau in der Sackgasse des Lebens
Hi meine Freundin,
besser hättest du deinen Momentanzustand nicht
beschreiben kônnen.
Bin ja ganz in der Nähe im.Kreisverkehr.
Freue mich schon darauf, wenn wir mal bald wieder eine Ausfahrt, für ne kurze Zeit gemeinsan nehmen können.
Sage da nur Kosmetikstudio.
LG Michaela
besser hättest du deinen Momentanzustand nicht
beschreiben kônnen.
Bin ja ganz in der Nähe im.Kreisverkehr.
Freue mich schon darauf, wenn wir mal bald wieder eine Ausfahrt, für ne kurze Zeit gemeinsan nehmen können.
Sage da nur Kosmetikstudio.
LG Michaela
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Aria
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Re: Als Transfrau in der Sackgasse des Lebens
Die einzige Sackgasse ist die in deinem Kopf! Du verbaust dir vor lauter Angst den Zugang zum Leben und verharrst im Konjunktiv. Sorry aber ich glaube nicht, dass du weiter wärst, wenn du 25 wärst. Es gibt immer Dinge die unbequem sind und die einen vor Entscheidungen stellen die auch mal weh tun können. Es ist nun mal so, dass man allermeistens für sein Glück kämpfen muss.
¡no lamento nada!
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Céline
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Re: Als Transfrau in der Sackgasse des Lebens
Hallo Claudia,
Aus einer Sackgasse gibt es immer einen Ausweg. Rückwärts oder wenden.
Natürlich kann man die Uhr nicht zurück drehen aber einen Wendepunkt kann man immer beschreiten. Unabhängig vom Alter. Ich denke gerade hier im Forum gibt es viele Beispiele von unterschiedlichen Wegen die zum Erfolg geführt haben. Leicht?.... Nein ganz bestimmt nicht aber jeden einzelnen Schritt wert....
Liebe Grüße
Céline
Aus einer Sackgasse gibt es immer einen Ausweg. Rückwärts oder wenden.
Natürlich kann man die Uhr nicht zurück drehen aber einen Wendepunkt kann man immer beschreiten. Unabhängig vom Alter. Ich denke gerade hier im Forum gibt es viele Beispiele von unterschiedlichen Wegen die zum Erfolg geführt haben. Leicht?.... Nein ganz bestimmt nicht aber jeden einzelnen Schritt wert....
Liebe Grüße
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"Sprache und Worte können mich nicht verletzten...nur der Mensch und seine Absicht dahinter"
C.B.
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Anne-Mette
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Re: Als Transfrau in der Sackgasse des Lebens
Moin,
als Fußgängerin oder auf dem Fahrrad kommt man auch aus Sackgassen wieder raus
Mal andere Methoden versuchen:

als Fußgängerin oder auf dem Fahrrad kommt man auch aus Sackgassen wieder raus
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Lavendellöwin
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Re: Als Transfrau in der Sackgasse des Lebens
Mhmm..
ich finde auch nicht, das man als trans Frau automatisch in der Sackgasse steht.
Vielleicht siehst du auch einfach keinen klaren Weg-das ist aber auch nicht gleich
eine Sackgasse.
Vielleicht eher ein Aussichtspunkt, vom dem aus du erst einmal die Umgebung
wahrnehmen kannst und dann erscheint der Weg meist auch.
Es ist doch nicht "ein alles muss", es ist "ein alles kann" und dann gibt es so viele
Wege, Endpunkte, Abzweigungen, Kreuzungen, Kurven, Täler, Berge...
umkehren, nein never, selbst wenn ich auch manchmal den Weg nicht sehe und nur
auf Sicht fahre...
und auf gar keinen Fall bin ich traurig darüber wie ich bin, ja, Zeit habe auch ich
zu viel liegen lassen, die kommt nicht zurück.
Manchmal ist es schwer und manchmal gibt es Tage an denen ich jeden Tag einen
neuen Schatz finde..
das haben lange nicht alle Menschen.
Also raus ins Leben, raus ins Leben...
Alles Liebe Marie
ich finde auch nicht, das man als trans Frau automatisch in der Sackgasse steht.
Vielleicht siehst du auch einfach keinen klaren Weg-das ist aber auch nicht gleich
eine Sackgasse.
Vielleicht eher ein Aussichtspunkt, vom dem aus du erst einmal die Umgebung
wahrnehmen kannst und dann erscheint der Weg meist auch.
Es ist doch nicht "ein alles muss", es ist "ein alles kann" und dann gibt es so viele
Wege, Endpunkte, Abzweigungen, Kreuzungen, Kurven, Täler, Berge...
umkehren, nein never, selbst wenn ich auch manchmal den Weg nicht sehe und nur
auf Sicht fahre...
und auf gar keinen Fall bin ich traurig darüber wie ich bin, ja, Zeit habe auch ich
zu viel liegen lassen, die kommt nicht zurück.
Manchmal ist es schwer und manchmal gibt es Tage an denen ich jeden Tag einen
neuen Schatz finde..
das haben lange nicht alle Menschen.
Also raus ins Leben, raus ins Leben...
Alles Liebe Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Inga
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Re: Als Transfrau in der Sackgasse des Lebens
Hallo, Claudia,
gab es nicht einmal einen Schlager "Man müsste wieder 20 sein" ? Ich glaube, es gibt viele Menschen, die im älter werden damit hadern, dass sie nicht schon früher alle möglichen Chencen im Leben genutzt haben. Auch ich stelle mir manchmal die Frage, wie wäre es gewesen so damals mit 25? Doch damals war ich mir überhaupt nicht klar, und ich fand es damals einfach viel spannender, meine spätere Frau kennen zu lernen. Damals so in den 70ern, 80ern, 90ern des letzten JAhrhunderts? Wäre die Zeit nicht noch mit viel mehr Vorurteilen überladen gewesen, die es mir erschwert hätten, die weiblichen Seiten auch öfters zu zeigen? Hätte ich mich damals so in dem Maße überhaupt schon dazu getraut, so mit der ganzen beruflichen Karriere vor mir? - Bei mir spielteübrigens auch das Internet eine wichtige Rolle, zu bgreifen, dass ich nicht allein dastehe mit meinen "merkwürdigen Gedanken und empfinen", sondern dass es übers Land verteilt recht viele gibt, für die Frausein etwas mehr als nur Part-Gag ist. Internet gab es noch nicht. So wunderbare Foren wie dieses gab es noch nicht. Und so tröste ich mich damit, dass der Lebensweg letztendlich inividuell bleibt und einfach seine Zeit braucht. So wie eine Blume ja auch die Zeit braucht, aus dem Samen zu einer ausgereiften Pflanze zu wachsen.
Ich sehe auch nicht so recht, dass du bei deiner Entwicklung einen Widerspruch siehst zu deiner Partnerschaft. Sicher ist es für deine Frau eine sehr herausfordernde Angelegenheit, wenn ganz ungewollt aus dem Mann an der Seite eine Fau an der Seite wird. Doch wenn sie dich als Mensch liebt und wenn sie es liebt, dass sich der Mensch an der Seite noch mehr selbst findet, so dürfte das Gelschlecht doch zweitrangig sein. Anders gesagt: Es gibt doch auch lesbische Beziehungen und gleich geschlechtliche Ehen. Klar, dazu gehört nicht nur deine Frau, sondern auch dass du deine Frau liebst und mit ihr weiter zusammen sein willst, und dass du es ihr auch immer wieder überzeugend wissen lässt. Dass es geht, dafür gibt es hier im Forum einige Beispiele.
Liebe Grüße
Inga
gab es nicht einmal einen Schlager "Man müsste wieder 20 sein" ? Ich glaube, es gibt viele Menschen, die im älter werden damit hadern, dass sie nicht schon früher alle möglichen Chencen im Leben genutzt haben. Auch ich stelle mir manchmal die Frage, wie wäre es gewesen so damals mit 25? Doch damals war ich mir überhaupt nicht klar, und ich fand es damals einfach viel spannender, meine spätere Frau kennen zu lernen. Damals so in den 70ern, 80ern, 90ern des letzten JAhrhunderts? Wäre die Zeit nicht noch mit viel mehr Vorurteilen überladen gewesen, die es mir erschwert hätten, die weiblichen Seiten auch öfters zu zeigen? Hätte ich mich damals so in dem Maße überhaupt schon dazu getraut, so mit der ganzen beruflichen Karriere vor mir? - Bei mir spielteübrigens auch das Internet eine wichtige Rolle, zu bgreifen, dass ich nicht allein dastehe mit meinen "merkwürdigen Gedanken und empfinen", sondern dass es übers Land verteilt recht viele gibt, für die Frausein etwas mehr als nur Part-Gag ist. Internet gab es noch nicht. So wunderbare Foren wie dieses gab es noch nicht. Und so tröste ich mich damit, dass der Lebensweg letztendlich inividuell bleibt und einfach seine Zeit braucht. So wie eine Blume ja auch die Zeit braucht, aus dem Samen zu einer ausgereiften Pflanze zu wachsen.
Ich sehe auch nicht so recht, dass du bei deiner Entwicklung einen Widerspruch siehst zu deiner Partnerschaft. Sicher ist es für deine Frau eine sehr herausfordernde Angelegenheit, wenn ganz ungewollt aus dem Mann an der Seite eine Fau an der Seite wird. Doch wenn sie dich als Mensch liebt und wenn sie es liebt, dass sich der Mensch an der Seite noch mehr selbst findet, so dürfte das Gelschlecht doch zweitrangig sein. Anders gesagt: Es gibt doch auch lesbische Beziehungen und gleich geschlechtliche Ehen. Klar, dazu gehört nicht nur deine Frau, sondern auch dass du deine Frau liebst und mit ihr weiter zusammen sein willst, und dass du es ihr auch immer wieder überzeugend wissen lässt. Dass es geht, dafür gibt es hier im Forum einige Beispiele.
Liebe Grüße
Inga
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Jasmine
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Re: Als Transfrau in der Sackgasse des Lebens
Ich hadere nicht damit, aber ich musste schon daran denken wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich die notwendige Unterstützung und Hilfe bekommen hätte. Keine Schläge, keine Unterdrückung seitens der Frau die mich gebar, einfach ein glückliches und schönes Heranwachsen. Keine Blockaden die mich in meiner Sackgasse gefangen hielten. Warum durfte ich kein Mädchen sein. Es war so schlimm in eine Rolle hineingepresst zu werden die mir keine Luft zum atmen ließ. Mir wurde viel zuviel genommen und Leid zugefügt. Nun kann ich aber nicht die Zeit zurückdrehen. Aber dann kam der Punkt an dem die Fesseln fielen und ich das Leben erblickte - es wurde alles so schön und ich blühte auf. Es war eine rasante Entwicklung in der ich viel Unterstützung bekam. Klar gab es auch die schlechten Erfahrungen, aber es entwickelte sich alles zum Positiven. Ich nahm mein Leben kraftvoll in die Hand um glücklich zu werden. Mein Weg ist noch nicht zu Ende und mich werden noch Herausforderungen erwarten, aber ich werde sie mit meiner Stärke meistern. Von einer Sackgasse kann ich wirklich nicht sprechen, eher von einer glücklichen Zukunft. Ich lebe nun mein Leben, ich bin eine Frau die ihren Weg gefunden hat.Inga hat geschrieben: So 6. Mär 2022, 22:59 ............Ich glaube, es gibt viele Menschen, die im älter werden damit hadern, dass sie nicht schon früher alle möglichen Chencen im Leben genutzt haben...................
Liebe Grüße Jasmine
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Als Transfrau in der Sackgasse des Lebens
as glaube ich auch. Aber die einzige Antwort darauf könnte lauten: Dann fange ich heute damit an. Ich glaube jeder Mensch lebt mit genau den Möglichkeiten, die ihm sein Leben bietet. mehr geht nie. Die Entscheidungen, die ich in der Vergangenheit getroffen habe, habe ich getroffen, weil ich so war, wie ich war. Eine andere Entscheidung hätte eines anderen Menschen bedurft.Inga hat geschrieben: So 6. Mär 2022, 22:59 Ich glaube, es gibt viele Menschen, die im älter werden damit hadern, dass sie nicht schon früher alle möglichen Chencen im Leben genutzt haben.
Und was die Umstände betrifft, seien wir doch froh, dass wir heute mehr Möglicheiten haben wie vor 30 Jahren. Jede Generation hat mehr Möglichkeiten als sie nutzen kann. Das ist auch heute so. Ich bezweifle, dass ich weniger Probleme hätte, wenn ich heute noch einmal jung wäre.
Machen wir doch etwas aus dem, was uns zur Verfügung steht, statt Dingen nachzuklagen, die uns nicht zu Gebote stehen.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.