"Mama" und "Papa" als Elternbezeichnungen absschaffen?
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Anne-Mette
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"Mama" und "Papa" als Elternbezeichnungen absschaffen?

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

der Artikel verbrigt sich leider hinter einer Bezahlschranke

Vier Grundschulen aus England wollen, dass Schüler ihre Eltern künftig nicht mehr "Mama" und "Papa" nennen, sondern "Erwachsene". Dahinter steckt ein ernster Grund, doch geht die Gender-Debatte damit zu weit? — Quelle: https://www.shz.de/35543407 -©2022

aber es gibt Beiträge über Bestrebungen in anderen Ländern:
z.B. Gender-Vorschlag in Australien "Austragendes Elternteil": Akademiker wollen Begriffe Mutter und Vater abschaffen
https://www.focus.de/politik/ausland/ge ... 92115.html
Jaddy
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Re: "Mama" und "Papa" als Elternbezeichnungen absschaffen?

Post 2 im Thema

Beitrag von Jaddy »

"Abschaffen" ist mal wieder so ein Empör-Click-Bait. Nicht abschaffen, sondern dort ersetzen, wo es nicht um bekannte Beziehungen geht. Also Sprache erweitern, nicht beschränken. Damit auch jene Eltern und Kinder einbezogen und angesprochen werden, die nicht bin-cis-het sind. Bei poly Familien könnte das sogar auch klappen.

*** editiert ***
Anne-Mette
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Re: "Mama" und "Papa" als Elternbezeichnungen absschaffen?

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Jaddy erteilt sicherlich Auskunft per PN, wie der Artikel vollständig gelesen werden kann.
Karla
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Re: "Mama" und "Papa" als Elternbezeichnungen absschaffen?

Post 4 im Thema

Beitrag von Karla »

..in Stephanies Geschichte fand ich:
DIE (Frau) Papa toll!!!
DIE Vati geht für mich auch, aber der neue Vorname ist auch i.O.

- ich oute mich hier jetzt als KARLA - ein "a" an den 1. Teil des alten Vornamens drangehängt!

Wer Kinder in die Welt setzt, kommt aus der Nummer nicht mehr ganz raus...
(ich auch nich)
Ein Transmann (wie ich 3 Kinder, späte Transition) hat mir geschrieben: Ompa geworden!!!
(Glückwunsch, Tränchen geb ich zu, will auch!)

LG KARLA (vorher hier Elizabeth / Elly)
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Re: "Mama" und "Papa" als Elternbezeichnungen absschaffen?

Post 5 im Thema

Beitrag von MatthiasTV »

Mir geht das mit der Gendergerechtigkeit in der Sprache an vielen Stellen zu weit.
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Re: "Mama" und "Papa" als Elternbezeichnungen absschaffen?

Post 6 im Thema

Beitrag von Marielle »

Namd,
MatthiasTV hat geschrieben: Sa 26. Feb 2022, 06:51Mir geht das mit der Gendergerechtigkeit in der Sprache an vielen Stellen zu weit.
Gerechtigkeit geht also zu weit... interessant.

Wie wäre es denn, wenn es mir zu weit ginge, dass du deine Frau bescheisst? Oder wenn ihr das zu weit ginge?

viewtopic.php?f=6&t=23788

Hat man in solch einem Zustand, wenn einem -trotz des eigenen Beschisses- schon Gerechtigkeit zu weit geht, eigentlich noch einen Rest an Selbstachtung?

Marielle
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Re: "Mama" und "Papa" als Elternbezeichnungen absschaffen?

Post 7 im Thema

Beitrag von Dali »

Marielle hat geschrieben: So 27. Feb 2022, 00:15 Hat man in solch einem Zustand, wenn einem -trotz des eigenen Beschisses- schon Gerechtigkeit zu weit geht, eigentlich noch einen Rest an Selbstachtung?
Entschuldige, aber das geht MIR jetzt zuweit.
Warum reitest du so eine Attacke gegen Matthias? Was hat bitte sein Problem mit der Toleranz seiner Frau, mit seiner Haltung gegenüber dem sprachlichen Genderwahnsinn zu tun?
Mir ging es ebenfalls gehörig auf die Nerven, als in jedem Kommentar/Werbung man versuchte gendermäßig unbedingt korrekt zu sein und irgendwelche Schluckauflaute mit einzubauen und in jedem Schrieb irgendwo Sternchen aufgetaucht sind. Das hat sich ja wieder etwas gemäßigt.

LG

Dali
Anne-Mette
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Re: "Mama" und "Papa" als Elternbezeichnungen absschaffen?

Post 8 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Dali hat geschrieben: So 27. Feb 2022, 07:09 sprachlichen Genderwahnsinn
nun bewahrt mal die Contenance.
Ich gehe mal davon aus, dass Matthias sich unklar ausgedrückt hat; denn kann es "zu viel Gerechtigkeit" geben?
Sicherlich nicht.
Vielleicht kann er näher erläutern, wie der das gemeint hat.

Gruß
Anne-Mette
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Re: "Mama" und "Papa" als Elternbezeichnungen absschaffen?

Post 9 im Thema

Beitrag von Dali »

Das ist nicht böse gemeint.
Trotzdem finde ich es bisweilen recht nervig, dass die auf jahrtausende gewachsene Sprache in einem solchen Maße z.T. verschandelt wird. Auch wenn vielleicht gute Absichten dahinter stecken. Das hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun, zumindest in meinen Augen.
Aber mir ging es eigentlich mehr darum, dass sich Matthias so (entschuldigung) anpflaumen lassen muss. Von wegen Rest an Selbstachtung usw.
Ich finde nicht, das er sich unklar ausgedrückt hat. Und ich weiß immer noch nicht, was das Eine mit dem Anderen zu tun haben soll.
Anne-Mette
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Re: "Mama" und "Papa" als Elternbezeichnungen absschaffen?

Post 10 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Dali hat geschrieben: So 27. Feb 2022, 08:47 Ich finde nicht, das er sich unklar ausgedrückt hat.
Nun ja - gerecht ist gerecht.
Sicherlich kann eine Ungerechtigkeit "überkompensiert" werden; aber wenn es gerecht ist, dann ist es ausgeglichen und das Ungerechte sollte beseitigt sein.

Das "anpflaumen" in so einer Form mag einem persönlichen Ärger geschuldet sein(?) über den Beitrag von Matthias; - nicht schön, aber wohl auch durch die vielgelobte "Meinungsfreiheit" gedeckt.
Trotzdem die Aufforderung an die Beteiligten: bitte die Contenance bewahren.
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Re: "Mama" und "Papa" als Elternbezeichnungen absschaffen?

Post 11 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-01-22 »

Das beste ist, daß man "Vorschläge" solcher Art ""Mama" und "Papa" als Elternbezeichnungen absschaffen?" unkommentiert lässt - damit sie gleich wieder in der Versenkung verschwinden...

Wer kommt nur auf solche Ideen...???

Jennifer
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Re: "Mama" und "Papa" als Elternbezeichnungen absschaffen?

Post 12 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Mein erster Gedanke bei dem Post war auch "Bitte was? Gerechtigkeit geht zu weit?", sah den Beitrag aber eher als Troll und wollte den nicht füttern.

Da ich aber in den Antworten von "sprachlichem Genderwahnsinn" lese, "verschandelter Sprache", "Schluckauflauten" und "unbedingt korrekt", möchte ich das doch nicht so stehen lassen.

Zum einen: Ich persönlich finde sprachlich ziemlich genau nur in den Sternchen und dem Glottisschlag statt. Ich bin bei "sehr geehrte Damen und Herren" nicht angesprochen, nicht bei "er oder sie", usw. Nicht mal bei "Gleichstellung beider Geschlechter".

Das mag den meisten von euch als Marginalie erscheinen, ist es real aber nicht. Ich bin nämlich auch weder "mitgemeint" noch "mitgedacht", was ich regelmässig daran merke, dass nicht nur die Sprache rein binär und teilend bleibt, sondern mir rein praktisch kein Raum gelassen wird. Das banalste Beispiel mal wieder: Toiletten, Umkleiden, etc aber auch praktisch jedes blöde Formular für Namen mit binärer Anrede als Zwangseingabe. Extrembeispiel: Da die Krankenkassen praktisch alle nach eingetragenem, amtlichen Gender auf der Karte gehen und nicht nach körperlichen Bedürfnissen, kriegen trans Personen unzureichende Vorsorgemassnahmen und müssen ihre Bedarfe gegenüber genderbinären Algorithmen rechtfertigen. Mit meinem X" auf der Karte ist erst mal gar nix selbstverständlich.

Sprache formt das Denken und umgekehrt. Was wir nicht mitsprechen, das denken wir nicht mit und andersrum. Das ist keine These, sondern vielfach experimentell belegte Tatsache. Nein, auch wenn du meinst, dass du ja ganz anders bist und (wenigstens) Männchen und Weibchen gleich(wertig) denkst und behandelst; im Alltag tust du das nicht. Der Sexismus, der Genderismus und insbesondere die binäre Denke steckt tief in uns drin, und in den 95% Tageszeit, die wir auf Automatik laufen, werden sie immer wieder unbewusst reproduziert.

Es beginnt mit dem generischen Maskulinum, das immer noch nicht-männliche Menschen sprachlich und gedanklich ausblendet und damit allein die Möglichkeit gleichwertigen, genderunabhängigen Umgangs behindert. Wenn an einem Krankenhausbett zwei Personen stehen, wird eine weiblich gelesene fast immer als "Schwester" angesehen und angesprochen und eine männlich gelesene als "Arzt". Auf Ärztin, Oberärztin, Chefärztin kommen die wenigsten und Untersuchungen zeigen, dass dies sogar im krankenhausinternen Beförderungsmechanismus gilt. Was sprachlich - und gedanklich - nicht vorkommt, wird einfach weniger in Betracht gezogen.

Und da sind wir noch nicht bei nicht-binären Menschen wie mir und den vielfältigen Problemen der ständigen, sinnlosen Zweiteilung.

Sprache ist nicht der einzige Weg für eine Veränderung, aber ein wichtiger Schritt um den Bedarf ins Bewusstsein zu rücken. Ohne die Sprache ändert sich auch praktisch nichts. In meinem Fall kann sich ohne die Sprache gar nichts verändern.

Standardreplik: Aber ihr seid doch so ne kleine Minderheit, warum müssen wir auch noch darauf Rücksicht nehmen?

Punkt eins: Sind wir nicht. Der Anteil gendernonkonformer Menschen liegt weltweit ziemlich einheitlich zwischen 1 bis 4 %. Und das bei dem aktuell immer noch mangelhaften Stand der Aufklärung, dass es das Konzept überhaupt gibt, also Menschen, die sich mit der cis-binären Zuweisungsgeschichte nicht wohl fühlen überhaupt drauf kommen können. In der Generation U30 ist der Anteil mindestens doppelt so hoch - weil mehr Aufklärung eben auch zu mehr Denkbarkeit führt. Das sind alles potenzielle Kolleg"¢innen, Kund"¢innen, Freund"¢innen. Statistisch haben wir alle ein paar Menschen im direkten Umfeld, die in der Sprache des vergangenen Jahrhunderts nicht vorkommen. Wenn du sie nicht als solche kennst hat das Gründe. Sie kennen aber dich.

Punkt zwei: "Ich hab aber keine Lust auf Rücksicht nehmen" ist keine Option. Nicht im Strassenverkehr, nicht im Arbeitsleben und auch sonst nicht.

Punkt drei: Letztlich profitieren alle von mehr Gleichstellung und weniger binärer Genderei, auch die cis-binärsten, die als Mann nicht mehr so auf die Macker- und Macherrollen reduziert werden oder als Frau nicht das über-versorgende Weibchen geben müssen. Naja und als crossdressende Person Klamotten kaufen wird auch normaler. Insofern profitieren heute schon viele aus genau diesem Forum.

Haben wir nicht ganz andere Probleme? Doch, haben wir. Aber die kriegen wir auch dann noch - und sogar besser - gelöst, wenn wir nicht ohne Not andere untern Bus werfen. Es ist kein entweder oder. Es werden auch keine wahnsinnigen Ressourcen dadurch verbraucht, sondern im Gegenteil mehr Menschen einbezogen. Mit mehr Perspektiven und mehr guten Ideen. Gilt für Frauen und nicht-binäre im Genderbereich ebenso, wie für andere Themen.

So. Praktischer Teil: Das ist alles nur Übungssache. Du kannst The"¢ater sagen, Spiegel"¢ei, be"¢einflussen, Häus"¢chen, biss"¢chen und Fahr"¢erlaubnis. Der Glottisschlag kommt in vielen Alltagswörtern vor. Du kannst Sternchen schreiben oder Unterstriche oder Doppelpunkte, auch wenn noch Feinabstimmungen diskutiert werden. Auf jeden Fall ist überhaupt was tun, im schreiben und denken, besser, als sich maulend zurückzulehnen.

Das mal so als Basisinfo. Wir gehen ins fünfte Jahr seit dem Beschluss des Bundesverfassungsgericht zur dritten Option, ins neunte Jahr seit der EInführung der ersten nichtbinären Option im Geburtenregister und ins mindestens 50ste seit Beidnennung und so weiter. Gleichstellung aller Geschlechter, also nicht nur "beide", ist verfassunsgmässig geboten, staatlich anderkannt und schlichter Anstand und zwischenmenschlicher Respekt.

Es gibt keine Ausrede mehr, das Thema nicht zu kennen. So langsam dürfen wir deshalb Aussagen wie "zu viel Gendergerechtigkeit" als absichtliche Feindseligkeit betrachten, mindestens aber als gewollt ignorante Rücksichtslosigkeit.
Zuletzt geändert von Jaddy am So 27. Feb 2022, 13:46, insgesamt 1-mal geändert.
Jaddy
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Re: "Mama" und "Papa" als Elternbezeichnungen absschaffen?

Post 13 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Lady Jennifer hat geschrieben: So 27. Feb 2022, 11:45 Das beste ist, daß man "Vorschläge" solcher Art ""Mama" und "Papa" als Elternbezeichnungen absschaffen?" unkommentiert lässt - damit sie gleich wieder in der Versenkung verschwinden...

Wer kommt nur auf solche Ideen...???
Hast du in den verlinkten Artikeln mal nachgelesen, was da eigentlich gemeint war?
Dass es darum geht, wie Kita- und Lehrpersonal allgemein, d.h. unbestimmt über Eltern redet?
Damit die zunehmende Anzahl Kinder, die nicht in binär-cis-hetero-mono Familien lebt sich nicht ständig als Aliens fühlen?

Kein Mensch hat gefordert, die Wörter "Mama" und "Papa" generell abzuschaffen.
Aber da es reichlich Familien und immer mehr Kinder gibt, die nicht genau eine Mama und einen Papa haben, sollte eben wenn alle Kinder angesprochen werden, das auch berücksichtigt werden.
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Re: "Mama" und "Papa" als Elternbezeichnungen absschaffen?

Post 14 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

"Hallo gebährende Person, darf ich ein Lolli haben?"
"Liebes höheres Wesen, bitte gib mir die Kraft, das Versterben der nicht gebährenden Person meiner nicht gebährenden Person zu verarbeiten."

Ich denke manche Diskussion gehört in die Irrenanstalt.
Was verbessern solche Wortschöpfungen an den Umgang mit den Geschlechtern?
Die Kraft und Zeit sollte man lieber für die wirklich notwendigen Schritte aufbringen.
Man will das Bewußtsein derer, die z.B. transphob sind ändern, aber es ist höchst zweifelhaft, dass es mit solchen Wortschöpfungen gelingt.
LG Verena
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.

Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.

Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
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Re: "Mama" und "Papa" als Elternbezeichnungen absschaffen?

Post 15 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Sabrina Verena hat geschrieben: So 27. Feb 2022, 12:42 "Hallo gebährende Person, darf ich ein Lolli haben?"
"Liebes höheres Wesen, bitte gib mir die Kraft, das Versterben der nicht gebährenden Person meiner nicht gebährenden Person zu verarbeiten."

Ich denke manche Diskussion gehört in die Irrenanstalt.
Was verbessern solche Wortschöpfungen an den Umgang mit den Geschlechtern?
Die Kraft und Zeit sollte man lieber für die wirklich notwendigen Schritte aufbringen.
Man will das Bewußtsein derer, die z.B. transphob sind ändern, aber es ist höchst zweifelhaft, dass es mit solchen Wortschöpfungen gelingt.
Ist das absichtliches trollen? Oder hast du tatsächlich weder die Artikel gelesen noch seit Jahren stattfindenen Diskussionen auch nur ansatzweise mitbekommen?

Für alle, die auch nur zwei Sekunden nachlesen und weitere zwei nachdenken ist sonnenklar, dass die Vorschläge aussschliesslich Situationen betreffen, in denen keine konkreten Personen benannt werden, sondern allgemeine Aussagen, die ziemlich wahrscheinlich auch Kinder und Familien betreffen, die nicht aus genau 1 Vater, 1 Mutter, Kind bestehen.

Es geht überhaupt nicht um generelle "Abschaffung" von Wörtern. Das sind immer nur die feuchten Träume von reaktionären, die in die diskriminierenden Sprachgewohnheiten vergangener Jahrhunderte zurück wollen. Die weiter Wörter benutzen wollen, obwohl sie genau wissen, dass sich andere dadurch verletzt und ausgegrenzt fühlen. Ethnisch diskriminierende oder rassistische Wörter, trans- oder homofeindliche, oder ableistische wie "Irrenanstalt".

Und wirklich nirgendwo und wirklich kein Mensch will Kindern oder Eltern ihre Sprache miteinander und übereinander regeln oder gar verbieten.

Aber hey, einfach mal nen provokanten Stammtisch-Spruch raushauen, hm?
Warum, wenn es dich aussehen lässt, als würdest du frei von Ahnung, von Respekt und Nachdenken tippen.
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