Liebe Marit,
dein Beitrag bestärkt mich,noch mehr mit bedacht vorzugehen und die Geschwindigkeit zu drosseln, du hast meine Texte und die Situation sehr gut analysiert und verstanden

! Bisher funktioniert mein Kopf so, immer mindestens fünf Schritte voraus zu denken mit all den möglichen Abzweigungen um für sich gleich die Gefahren abzustecken die einem vielleicht auf den einzelnen Teilstrecken begegnen könnten.
Eine der Gefahren bin ich selbst, leider weis man mit zunehmendem Alter auch, sofern man sich selbst ein bisschen reflektieren kann, für was man anfällig ist. Diese Schwelle dann zu überschreiten, sich treiben lassen und im weiteren Verlauf (Thema Eigendynamik) die Kontrolle zu verlieren und schlussendlich final geht dann die Beziehung in die Binsen

das macht mir Angst. Tief in meinem Inneren spüre ich natürlich das man den Weg gerne für sich weiter beschreiten möchte, gleichzeitig, das hast du aber auch bestätigt was ich schon vermutet habe dreht die Hormontherapie noch an viel mehr Stellschrauben hierdurch wird die funktionierende Partnerschaft auf eine sehr harte Probe gestellt. Ob unsere derzeitige gemeinsame Beziehung diesem Belastungstest standhalten würde ? Das wage ich ehrlich zu bezweifeln, zumindest aktuell in diesem Stadium. Bei all den Überlegungen erwische ich mich selbst immer wieder dabei das man doch etwas egoistisch ist und die Partnerin in den Denkprozessen vernachlässigt oder vergisst. Mir ist auch inzwischen sehr bewusst geworden was für ein Glück ich mit meiner Partnerin habe, ihr weh zu tun würde mir wirklich das Herz brechen.
Gerne würde ich auf dein Angebot zurückkommen wenn ich mal wieder in einer Schleife festhänge, ein Blick von jemand der alles schon durchlebt hat kann sicherlich sehr hilfreich sein, hierfür möchte ich dir sehr herzlich danken !
ganz liebe Grüße und hab einen schönen Abend
Felice
