"Feige Gene" lassen Männer Röcke tragen
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conny
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"Feige Gene“ lassen Männer Röcke tragen

Post 1 im Thema

Beitrag von conny »

Titel "Bild" über den Hollywood-"Star" Sean Penn
https://www.bild.de/unterhaltung/leute/ ... .bild.html
um sogleich seine Dummheit zu entlarven. Zitat:
"Dass Männer in der Vergangenheit schon immer Röcke getragen haben — von römischen Legionären bis zum heute noch beliebten Schottenrock — scheint an Penn vorbeigegangen zu sein "¦"
Blossom
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Re: "Feige Gene“ lassen Männer Röcke tragen

Post 2 im Thema

Beitrag von Blossom »

conny hat geschrieben: Sa 29. Jan 2022, 22:49 "Dass Männer in der Vergangenheit schon immer Röcke getragen haben — von römischen Legionären bis zum heute noch beliebten Schottenrock — scheint an Penn vorbeigegangen zu sein "¦"
Ich ergänze mal: Auch Strumpfhosen und Korsetts ... hihi ... ganz abgesehen von Makeup
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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conny
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Re: "Feige Gene“ lassen Männer Röcke tragen

Post 3 im Thema

Beitrag von conny »

Der guten Ordnung halber, ich hatte nur die "Bild" zitiert. Egal wie man zu diesem Blatt steht, queere Themen werden, soweit ich es sehe, immer sachlich und sachgerecht behandelt.
chrisvomsee
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Re: "Feige Gene“ lassen Männer Röcke tragen

Post 4 im Thema

Beitrag von chrisvomsee »

Ich konnte den Bild Link nicht schauen aber solch dummes Geschwätz wird "zum Glück" überall schnell verbreitet:

https://www.google.com/url?sa=t&source= ... 68_TUl6fFz

Nun ja, wieder mal jemand bei dem die Hirnwindungen gerade mal für schwarz weiß denken ausreichen.
"Verweiblichung der Männer" ... klar ... und alle, ... differenzieren? Fehlanzeige.
Nicht in der Lage jedem Menschen einfach "Seins" zu lassen.

Eigentlich gar kein Kommentar wert der Typ merk ich grad ....

Chris
Ich will so sein, so wie ich bin, mal Mann, mal Frau, gern zwischendrin.
Wally
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Re: "Feige Gene“ lassen Männer Röcke tragen

Post 5 im Thema

Beitrag von Wally »

High,

Ich verstehe nicht ganz, warum ihr Euch so aufregt. Penn hat mit dieser Bemerkung vermutlich gar nicht uns Crossdresser und Transgender gemeint, sondern ganz normale Durchschnittsmänner, die sich heutzutage nicht mehr trauen, männlich aufzutreten und zu agieren. Und er stellt dabei ja auch gleich klar, dass er unter Männlichkeit NICHT Rücksichtslosigkeit und Brutalität, sondern eher "altmodische", männliche Tugenden wie Ritterlichkeit versteht. Ich finde, damit hat er recht! Wir müssen uns doch nicht gleich angep...t fühlen, wenn jemand was kritisches über die "normale" Mehrheit heutiger Männer sagt, zu der wir erklärtermaßen gar nicht gehören.

Ganz schräg wird's aus meiner Sicht, wenn jemand glaubt, das Rock-Tragen als Mann mit dem Schottenrock oder sonstigen, eher historischen Kleidungsformen rechtfertigen zu müssen. Schon klar: ein Rock als Ding an sich ist weder männlich noch weiblich, er ist halt ein Stück Stoff. Aber den Reiz, als "Mann" so etwas zu tragen, beziehe ich ja auch gar nicht aus dem Stoff, sondern aus der Bedeutung als Weiblichkeitssymbol, die dieses Kleidungsstück in unserer Kultur hat. Ich konterkariere damit meine Männlichkeit, ich mache mich in den Augen der Mitmenschen ein Stück weit unmännlich: genau deshalb tue ich das als Transgender mit Genuss, während die meisten Männer dasselbe - zu Recht! - als entwürdigend empfinden würden. Einen Schottenrock würde ich dagegen nicht tragen wollen, eben weil der eine ganz andere Bedeutung hat.

Wenn wir - dem momentanen Zeitgeist entsprechend - alles Geschlechtliche der Beliebigkeit anheim stellen, in keiner Weise mehr zwischen sozialer (!) Männlichkeit und Weiblichkeit unterscheiden, dieselbe Kleidung tragen, dieselbe Anreden benützen, dieselben Rollen spielen: was bleibt denn dann uns Crossdressern überhaupt noch, um unserer besonderen Leidenschaft zu frönen? Wie kann ich denn dann überhaupt noch meine Weiblichkeit zur Schau stellen? Wenn ganz normale Männer im Alltag genauso wie Frauen Röcke, Nylons, Pumps und Rüschenblusen tragen, dann verliert das jegliche Bedeutung - und damit auch jeglichen Reiz für unsereins. Gerade als Transgender möchte ich nicht in so einer Gesellschaft leben müssen! Eben deshalb finde ich es gut, wenn Jean Penn sich für eine Gesellschaft ausspricht, in der Männer noch als Männer und Frauen noch als Frauen erkennbar sind.
Herzliche Grüße
Wally
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Re: "Feige Gene“ lassen Männer Röcke tragen

Post 6 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Wally hat geschrieben: So 30. Jan 2022, 22:21 Ganz schräg wird's aus meiner Sicht, wenn jemand glaubt, das Rock-Tragen als Mann mit dem Schottenrock oder sonstigen, eher historischen Kleidungsformen rechtfertigen zu müssen. Schon klar: ein Rock als Ding an sich ist weder männlich noch weiblich, er ist halt ein Stück Stoff. Aber den Reiz, als "Mann" so etwas zu tragen, beziehe ich ja auch gar nicht aus dem Stoff, sondern aus der Bedeutung als Weiblichkeitssymbol, die dieses Kleidungsstück in unserer Kultur hat. Ich konterkariere damit meine Männlichkeit, ich mache mich in den Augen der Mitmenschen ein Stück weit unmännlich: genau deshalb tue ich das als Transgender mit Genuss, während die meisten Männer dasselbe - zu Recht! - als entwürdigend empfinden würden. Einen Schottenrock würde ich dagegen nicht tragen wollen, eben weil der eine ganz andere Bedeutung hat.
Hi Wally,

das kann ich mit einer kleinen Ausnahme unterschreiben. Wieso "zu Recht" ? Die Entwürdigung hat mMn doch ganz viel damit zu tun, dass Frauen eben Männern nicht als gleichwertig angesehen werden. Es heißt klassischerweise "seinen Mann stehen". Wenn man das von einer Frau sagt, zollt man ihr Respekt. Umgekehrt wird eine "Entwürdigung" daraus ? Ich finde das eher entlarvend.
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
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Re: "Feige Gene“ lassen Männer Röcke tragen

Post 7 im Thema

Beitrag von Shoshana »

Das Konzept, dass Mann durch die Übernahme von Frauenarbeit, -kleidung entwürdigt wird habe ich noch nie verstanden. Eine entsprechende Bemerkung meiner Oma hat ich mich schon als Jugendlicher sehr irritiert.
Mann bricht doch kein Zacken aus der Krone wenn er die Küche aufräumt, Baby wickelt oder Spaß daran hat einen Rock zu tragen. Genausowenig ist Mann prinzipiell ein höheres Wesen als Frau oder umgekehrt.

LG, Shoshana
Care about what other people think and you will always be their prisoner. - Lao Tzu
Wally
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Re: "Feige Gene“ lassen Männer Röcke tragen

Post 8 im Thema

Beitrag von Wally »

Vicky_Rose hat geschrieben: Mo 31. Jan 2022, 08:24 Wieso "zu Recht" ? Die Entwürdigung hat mMn doch ganz viel damit zu tun, dass Frauen eben Männern nicht als gleichwertig angesehen werden.
Dann GEWINNT also eine Frau an Würde, wenn sie sich - bei ansonsten klar weiblichem Habitus - einen Bart anklebt?

Das ist doch ganz offensichtlich NICHT der Fall: sie ENTwürdigt sich damit als Frau, genauso, wie sich ein Mann als solcher mit einem Büstenhalter entwürdigt. Die Entwürdigung bezieht sich in beiden Fällen primär allein auf das Geschlecht, und erst sekundär in der Folge dann auch auf Wert und Würde als Mensch. Dass Frauen gegenüber Männern generell als "nicht gleichwertig" angesehen würden, ist eine politische Parole des Feminismus, die m. E. jedenfalls für unseren Kulturkreis noch nie gestimmt hat.
Herzliche Grüße
Wally
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Re: "Feige Gene“ lassen Männer Röcke tragen

Post 9 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Na so ganz stimmt das ja wohl nicht wenn man berücksichtigt das erst Mitte letzten Jahrunderts Frauen erlaubt! wurde zu wählen, ohne Erlaubnis arbeiten zu gehen, in die Politik zu gehen, usw.
Wenn man jemanden was erlaubt steht der wohl zwangsläufig eine Stufe tiefer.

Zurück zum Rock. Ich behaupte das ich auch mit meinen Röcken weiterhin ich selbst bin und weiterhin meinen Mann oder sonst was stehen kann.😂.
Darüberhinaus glaube ich das man wirklich nicht über jedes Stöckchen springen muss was Medien und B/C Prominenz hinhält.
Man kennt doch die Muster- Prominenz wird als fachliche Autorität hingestellt weil es sich gut verkauft.
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Re: "Feige Gene“ lassen Männer Röcke tragen

Post 10 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Ich denke die Argumentation hat den Initialen Impuls von der veränderten männlichen gesellschaftlichen Rolle. Also die Auswirkungen der angestrebten Gleichberechtigung.

Problem scheint zu sein:
Männer dürfen nicht mehr die alles bestimmenden super Machos von früher sein.

Einige Männer sehen den Verlust der Macht das als eine Verschwörung böser Mächte die den Patriarchat abschaffen wollen. Eine psychische Kastration. Es geht um die Männlichkeit. Das macht sie böse.

Anscheinend so böse auf alles und insbesondere auf die männlichen Kollaborateure, dass man nicht zurückschreckt den Gleichberechtigungsstreben dieser Männer mit genetischen Defekten zu begründen.

Die Gegenfage ist doch:

Warum Männer nicht anders sein dürfen als stark und mächtig? Oder anders gefragt warum sollen Attribute geschlechterabhängig sein? Warum darf nicht jeder so sein wie er mag. Starke Frauen und Männer die es sein wollen und das Gegenteil genau so möglich.

Warum müssen Attribute als Geburtsrecht der Geschlechter gelten. Etwa weil die jenigen die meckern zu schwach sind sich diese zu erkämpfen?

Es ist doch wieder das Gatekeeping die Verlustangst wie bei den TERFs.
The trick is to keep breathing

I have big dreams and a small world in between
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Re: "Feige Gene“ lassen Männer Röcke tragen

Post 11 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

https://www.spiegel.de/panorama/leute/s ... CQgO1dEMph

Eine schillernde Figur die wohl in erster Linie für sich spricht. Wen will er denn ansprechen und wer ermächtigt ihn dazu?
Auch nur irgendein unbedeutender Promi.
Warum ist man immer der Meinung das irgendwer eine maßgebliche Weltsicht hat?
Ich habe meine eigene und das reicht.
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Wally
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Re: "Feige Gene“ lassen Männer Röcke tragen

Post 12 im Thema

Beitrag von Wally »

Alyssa hat geschrieben: Mo 31. Jan 2022, 09:57 Na so ganz stimmt das ja wohl nicht wenn man berücksichtigt das erst Mitte letzten Jahrunderts Frauen erlaubt! wurde zu wählen, ohne Erlaubnis arbeiten zu gehen
Ich habe die 50er Jahre, in denen das noch galt, selber noch bewußt erlebt; und ich kann Dir versichern, dass das nur der gerechte Ausgleich dafür war, dass der Mann ja auch nicht ohne Einverständnis der Frau seinen Job hinschmeissen und privatisieren konnte. Die Sanktionen dagegen fanden damals nur auf einer anderen Schiene ("schuldige" Scheidung) statt. "Hausfrau" war damals noch ein absoluter Fulltime-Job, der Mann war darauf genauso existenziell angewiesen wie die Frau auf die Erwerbsarbeit des Mannes.
Heute steht es jeder verheirateten Frau und Mutter frei, ob sie erwerbstätig sein will; dem Mann steht es dagegen nach wie vor NICHT frei, sich auch ohne Einverständnis der Frau stattdessen um Haushalt und Kinder zu kümmern. Sobald er das probiert, wird er prompt vom Familiengericht zur Unterhaltszahlung - und somit zum Fulltime-Erwerbsjob - verdonnert.
Alyssa hat geschrieben: Mo 31. Jan 2022, 09:57 Wenn man jemanden was erlaubt steht der wohl zwangsläufig eine Stufe tiefer.
Aha... Demnach steht also heute der Mann eine Stufe tiefer - im Zeitalter der "Gleichberechtigung".
Herzliche Grüße
Wally
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Re: "Feige Gene“ lassen Männer Röcke tragen

Post 13 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Nee. Das sehe ich aber anders. Die Frau steht mit allen Rechten und Pflichten auf gleicher Stufe. Niemand steht höher. In der Theorie zumindest.
Und ich denke auch Frauen müssen Unterhalt zahlen wenn der Vater das Sorgerecht hat. Es sei ich irre mich.
Und heute muss niemand mehr was erlaubt werden. Wenn dann sind das partnerschaftliche Absprachen ohne Rechtscharakter. Wer arbeiten geht oder nicht entscheidet jeder selbst.
Da hat sich vieles geändert.
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Re: "Feige Gene“ lassen Männer Röcke tragen

Post 14 im Thema

Beitrag von Wally »

Alyssa hat geschrieben: Mo 31. Jan 2022, 12:08 Und ich denke auch Frauen müssen Unterhalt zahlen wenn der Vater das Sorgerecht hat.
WENN... Aber de facto kriegt der Vater das Sorgerecht nicht, wenn die Mutter (wie in der großen Mehrzahl der Fälle) das nicht will; 90% dieser strittigen Fälle werden nach wie vor zugunsten der Frau und gegen den Mann entschieden - von Gleichberechtigung sind wir da weit entfernt.

Und selbst wenn der Vater mal ausnahmsweise das Sorgerecht kriegt, stehen die daraus resultierenden Unterhaltsansprüche nur sehr theoretisch auf dem Papier. Ich kenne persönlich etliche alleinerziehende Väter; KEIN EINZIGER von denen kriegt von der Ex tatsächlich regelmäßig Unterhalt fürs Kind oder gar für sich selber, obwohl das zumindest fürs Kind eigentlich im Urteil steht. Gegen unterhaltspflichtige Väter gibt's hierzulande eine ganze, juristische Klage- und Vollzugs-Industrie, die die Ansprüche dann auch sehr prompt, regelmäßig und effektiv durchdrückt, da kommt man als Mann nur äußerst schwer dran vorbei. Bei einer unterhaltspflichtigen Frau gibt's dagegen tausend Ausreden, die dazu führen, dass kaum eine von denen auch wirklich zahlt.
Herzliche Grüße
Wally
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