EMMA | Ganserer: Die Quotenfrau
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Anne-Mette
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EMMA | Ganserer: Die Quotenfrau
Moin,
aus dem Artikel:
Der physische und juristische Mann Markus/Tessa Ganserer sitzt für die Grünen im Bundestag — auf einem Frauenquotenplatz. Jetzt regt sich Protest.
https://www.emma.de/artikel/markus-gans ... rw8khFWKD0
aus dem Artikel:
Der physische und juristische Mann Markus/Tessa Ganserer sitzt für die Grünen im Bundestag — auf einem Frauenquotenplatz. Jetzt regt sich Protest.
https://www.emma.de/artikel/markus-gans ... rw8khFWKD0
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Michi
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Re: EMMA Ganserer: Die Quotenfrau
Typischer, tendenziöser Artikel .. aber was will man auch anderes bei der EMMA erwarten. 
Aus dem Artikel:
"Die Grünen haben mit dem Fall Ganserer das Selbstbestimmungsgesetz, das noch im Sommer 2021 im Bundestag abgelehnt wurde, einfach de facto eingeführt", erklärt Hilde Schwathe. Tatsächlich ist die Wahl der Grünen von Ganserer auf einen Frauenquotenplatz eine widerrechtliche Vorwegnahme des von ihnen geplanten "Selbstbestimmungsgesetzes",
Mit anderen Worten spricht Schwathe den Grünen das Recht ab, über ihre parteiinternen Statuten selbst bestimmen zu dürfen.
Ich wusste bisher nichts darüber, und finde es im Gegenteil zukunftsweisend, dass die Grünen da bereits einen Schritt weiter sind als die Bundesrepublik Deutschland.
Aus dem Artikel:
"Die Grünen haben mit dem Fall Ganserer das Selbstbestimmungsgesetz, das noch im Sommer 2021 im Bundestag abgelehnt wurde, einfach de facto eingeführt", erklärt Hilde Schwathe. Tatsächlich ist die Wahl der Grünen von Ganserer auf einen Frauenquotenplatz eine widerrechtliche Vorwegnahme des von ihnen geplanten "Selbstbestimmungsgesetzes",
Mit anderen Worten spricht Schwathe den Grünen das Recht ab, über ihre parteiinternen Statuten selbst bestimmen zu dürfen.
Ich wusste bisher nichts darüber, und finde es im Gegenteil zukunftsweisend, dass die Grünen da bereits einen Schritt weiter sind als die Bundesrepublik Deutschland.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Anne-Mette
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Re: EMMA | Ganserer: Die Quotenfrau
Nun ja - aber ich denke, dass bei Bundestagsmitgliedern (auch ohne) schon genauer hingeschaut wird - und da sie keine Änderung des Namens und des Personenstandes beantragt hat, finde ich ihr Vorgehen - wie schon das Verhalten im Wahlkampf - "nicht sehr glücklich".MichiWell hat geschrieben: Do 20. Jan 2022, 11:56 Typischer, tendenziöser Artikel .. aber was will man auch anderes bei der EMMA erwarten
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Laila-Sarah
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Re: EMMA | Ganserer: Die Quotenfrau
Naja die ver- und wiedersprechen sich ja im Sekundentakt. Ein wenig weiter unten ist ein weiterer Artikel verlinkt der so anfängt:
Alice Schwarzer schreibt
SPRECHAKTE UND REALITÄT
Die feministische Utopie ist eine Welt, in der alle in erster Linie Menschen sind — und Geschlecht, Hautfarbe oder Herkunft nur ein Faktor von vielen ist. Wie ist diese Welt zu schaffen? Durch Änderung der Sprache? Durch Änderung der Realität? Oder durch Änderung von beidem, weil es sich durchdringt?

LG
Alice Schwarzer schreibt
SPRECHAKTE UND REALITÄT
Die feministische Utopie ist eine Welt, in der alle in erster Linie Menschen sind — und Geschlecht, Hautfarbe oder Herkunft nur ein Faktor von vielen ist. Wie ist diese Welt zu schaffen? Durch Änderung der Sprache? Durch Änderung der Realität? Oder durch Änderung von beidem, weil es sich durchdringt?
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conny
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Re: EMMA | Ganserer: Die Quotenfrau
Das ist wohl so, aber abgesehen davon, ob vor oder nach der Namensänderung, mit oder ohne GaOP ist doch für EMMA überhaupt nicht entscheidend.Anne-Mette hat geschrieben: Do 20. Jan 2022, 12:04 Nun ja - aber ich denke, dass bei Bundestagsmitgliedern (auch ohne) schon genauer hingeschaut wird - und da sie keine Änderung des Namens und des Personenstandes beantragt hat, finde ich ihr Vorgehen - wie schon das Verhalten im Wahlkampf - "nicht sehr glücklich".
EMMAs = Alice Schwarzers Meinung zu Transsexuellen ist ja bekannt:
viewtopic.php?p=332907&hilit=Schwarzer#p332907
Zuletzt geändert von conny am Do 20. Jan 2022, 12:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Anne-Mette
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Re: EMMA | Ganserer: Die Quotenfrau
Nun ja - trozdem wäre für die meisten Menschen erforderlich, dass sie "ihre Papiere in Ordnung haben", wenn wichtige Schritte anstehen.conny hat geschrieben: Do 20. Jan 2022, 12:12 Ob vor oder nach der Namensänderung, mit oder ohne GaOP ist doch für EMMA überhaupt nicht entscheidend.
Das Verhalten der Politikerin zeigt doch genau, was einige Frauengruppen befürchten.
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Lana
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Re: EMMA | Ganserer: Die Quotenfrau
Hmm, ich finde, dass gerade dies ein starkes Argument von ihr ist:Anne-Mette hat geschrieben: Do 20. Jan 2022, 12:04und da sie keine Änderung des Namens und des Personenstandes beantragt hat, finde ich ihr Vorgehen - wie schon das Verhalten im Wahlkampf - "nicht sehr glücklich".
Die bewusste, in der Öffentlichkeit vertretene und selbst gelebte Ansicht, dass er eine Änderung unter diesen Voraussetzungen für sie nicht in Frage kommt und folglich das TSG fallen muss. Sie steht damit in diesem Punkt ganz persönlich für das, was sie politisch vertritt.
Warum findest du das ungeschickt?
LGL
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Blaise Pascal
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Anne-Mette
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Re: EMMA | Ganserer: Die Quotenfrau
Nun ja - dann hätte sie über die "normale Liste" in den Bundestag einziehen und dann in diesem an der Abschaffung des TSG mitwirken können.Lana hat geschrieben: Do 20. Jan 2022, 12:27 Sie steht damit in diesem Punkt ganz persönlich für das, was sie politisch vertritt.
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Lana
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Re: EMMA | Ganserer: Die Quotenfrau
OK, das sie sie über die Frauenquote reingekommen ist, macht sie natürlich in dem Punkt angreifbar. Aber auch nur dann, wenn man eine Definition von Frau favorisiert, die den amtlichen Geschlechtseintrag als Maß der Dinge ansieht.
Geht man vom Selbstbestimmungsprinzip aus, gibt es aus meiner Sicht nichts zu bemängeln. Und warum sollte ihre Partei intern die Dinge nicht leben, für die die Grünen angeblich stehen.
LGL
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Jaddy
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Re: EMMA | Ganserer: Die Quotenfrau
Genau so ist das. "Die Papiere in Ordnung" angesichts eines bekanntermassen verfassungswidrigen Gesetzes finde ich ziemlich weit hergeholt. Die Grünen beziehen sich auf die Selbstbestimmung, Tessa Ganserer definiert sich überall als Frau, und EMMA ist einfach in jeder Hinsicht transfreindlich. Thema durch, jedenfalls von aussen.Lana hat geschrieben: Do 20. Jan 2022, 13:16 OK, das sie sie über die Frauenquote reingekommen ist, macht sie natürlich in dem Punkt angreifbar. Aber auch nur dann, wenn man eine Definition von Frau favorisiert, die den amtlichen Geschlechtseintrag als Maß der Dinge ansieht.
Geht man vom Selbstbestimmungsprinzip aus, gibt es aus meiner Sicht nichts zu bemängeln. Und warum sollte ihre Partei intern die Dinge nicht leben, für die die Grünen angeblich stehen.
Die ganze Diskussion ist mE mal wieder von der falschen Seite aufgezäumt. Es wird mühsam eine Quote erstritten, nur damit sich dann mehrere Minderheiten darin streiten können, während die anderen 50% sich ins Fäustchen lachen. Nicht-binäre kommen nicht vor und überhaupt werden non-cis Personen, die ja laut Programm unterstützt werden sollen, werden "kritisiert", wenn sie denn tatsächlich auftauchen. Nach dem Motto: Tolerant wollen wir ja sein, aber nicht wenn es uns tatsächlich betrifft.
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Anne-Mette
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Re: EMMA | Ganserer: Die Quotenfrau
Das kannst du gerne so sehen; da habe ich eine andere Meinung, aber ich will mich nicht in das Thema verbeißen.Jaddy hat geschrieben: Do 20. Jan 2022, 14:29 "Die Papiere in Ordnung" angesichts eines bekanntermassen verfassungswidrigen Gesetzes finde ich ziemlich weit hergeholt.
Ich wünschte mir ein sensibleres Vorgehen mit der Verhandlungsmasse "Frauenquote".Jaddy hat geschrieben: Do 20. Jan 2022, 14:29 Es wird mühsam eine Quote erstritten, nur damit sich dann mehrere Minderheiten darin streiten können, während die anderen 50% sich ins Fäustchen lachen.
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Jasmine
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Re: EMMA | Ganserer: Die Quotenfrau
Was soll ich sagen, zum Einen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Grünen und jetzt dieser Sch...... gegen Tessa Ganserer ich kann den Unsinn garnicht mehr hören. Emma und diese Initiative sollten mal die Wissenschaft oder die Empfehlung der EU zu Rate ziehen. Im Gegenteil ich könnte ja auch mal überspitzt etwas zum Besten geben. Erstens sehe ich hier den Versuch eine demokratisch gewählte Regierung zu stören und Diskriminierung von Frau Ganserer. Ich könnte ja mal nachfragen welche Parteien die Emma und diese Initiative unterstützen. Zumindest, so meine Vermutung, stoßen die bei der Union auf offene Ohren. https://www.emma.de/artikel/der-skandal ... iih-311660 Zumindest schließe ich das aus den Reden im Bundestag von den Parteien.
Liebe Grüße Jasmine
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Jaddy
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Re: EMMA | Ganserer: Die Quotenfrau
In der Tat. Zum Beispiel eine Umkehrung des Konzepts: Eine Maximalquote für cis Männer. Sagen wir mal... 45%.Anne-Mette hat geschrieben: Do 20. Jan 2022, 15:36Ich wünschte mir ein sensibleres Vorgehen mit der Verhandlungsmasse "Frauenquote".Jaddy hat geschrieben: Do 20. Jan 2022, 14:29 Es wird mühsam eine Quote erstritten, nur damit sich dann mehrere Minderheiten darin streiten können, während die anderen 50% sich ins Fäustchen lachen.
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NikolaAusR
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Re: EMMA | Ganserer: Die Quotenfrau
Hallo ihr Lieben,
Ich zitiere jetzt mal aus der die ständigen Rechtsprechung (des BVerfG)
Ich zitiere jetzt mal aus der die ständigen Rechtsprechung (des BVerfG)
Hieraus ergibt sich für mich, dass der Artikel in der 'Emma' als übergriffig zu werten ist.Das zur Persönlichkeitsentfaltung gehörende Recht auf einer der Geschlechtsidentität entsprechenden Anrede ist dabei weder auf das Verhältnis zwischen Bürger und Staat noch auf die Fälle begrenzt ist, in denen eine Änderung des Personenstands bereits stattgefunden hat, sondern auch bei "nur" gefühlter Geschlechtsidentität. Denn eine spezifische Gefährdung der selbstbestimmten Entwicklung und Wahrung der Persönlichkeit liegt auch vor, wenn diese andauernd in einer nicht ihrer Geschlechtsidentität entsprechenden Form angesprochen wird.
Wer trans* sagt muss auch cis sagen
Klar definier ich mich binär :-)
01000110 % weiblich
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Anja61
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Re: EMMA | Ganserer: Die Quotenfrau
Hallo Nikola,
danke für die Klarstellung!
Die fortgesetzte Kampagne der früher auch von mir geschätzten Zeitschrift Emma gegen Trans-Menschen ist aufgrund ihrer publizistischen Macht jedenfalls gefährlich. Dabei spielt es auch keine Rolle, dass nicht transparent ist, wer außer der bereits zitierten Frau Schwathe, die auch im Impressum verantwortlich zeichnet, die Initiative "Geschlecht zählt" überhaupt unterstützt. Es wäre schön, wenn jetzt Feministinnen und Trans-Menschen aus anderen Parteien und Gruppierungen Solidarität mit Tessa Ganserer zeigen würden. Am Besten ganz schnell und noch vor dem Erscheinen des für März von Frau Schwarzer angekündigten Buches "TRANSSEXUALITÄT. Was ist eine Frau? Was ist ein Mann? Eine Streitschrift".
Neue, noch differenziertere Quotenregelungen helfen uns, glaube ich, insgesamt nicht weiter.
Liebe Grüße
Anja
danke für die Klarstellung!
Die fortgesetzte Kampagne der früher auch von mir geschätzten Zeitschrift Emma gegen Trans-Menschen ist aufgrund ihrer publizistischen Macht jedenfalls gefährlich. Dabei spielt es auch keine Rolle, dass nicht transparent ist, wer außer der bereits zitierten Frau Schwathe, die auch im Impressum verantwortlich zeichnet, die Initiative "Geschlecht zählt" überhaupt unterstützt. Es wäre schön, wenn jetzt Feministinnen und Trans-Menschen aus anderen Parteien und Gruppierungen Solidarität mit Tessa Ganserer zeigen würden. Am Besten ganz schnell und noch vor dem Erscheinen des für März von Frau Schwarzer angekündigten Buches "TRANSSEXUALITÄT. Was ist eine Frau? Was ist ein Mann? Eine Streitschrift".
Neue, noch differenziertere Quotenregelungen helfen uns, glaube ich, insgesamt nicht weiter.
Liebe Grüße
Anja
"Mein Name ist Mensch"
Rio Reiser
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