Bündnis gegen Homophobie in Berlin gegründet
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Anne-Mette
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Bündnis gegen Homophobie in Berlin gegründet
Bündnis gegen Homophobie in Berlin gegründet
In Berlin ist am Mittwoch ein Bündnis gegen Homophobie gegründet worden. Die Initiatoren wollen damit ein Zeichen gegen die zunehmende Gewalt gegen Homosexuelle setzen. Dem Bündnis gehören 24 gesellschaftliche Organisationen und Institutionen an, darunter der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Deutsche Bank, der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die Berliner Polizei sowie die Jüdische Gemeinde.
Quelle: rbb-online: http://www.rbb-online.de/nachrichten/po ... iales.html
"Der Mitbegründer des schwulen Anti-Gewalt-Projektes "Maneo", Bastian Finke, erhofft sich von dem Bündnis vor allem Unterstützung bei der Präventionsarbeit bei Jugendlichen. In Schulen und Sportvereinen müsse verstärkt gegen Vorurteile und antischwule Tendenzen vorgegangen werden, sagte er der rbb-Welle radioBerlin 88,8".
Ich denke, das gilt für Crossdresser, Transgender und Transsexuelle genau so, das entnehme ich einer ergänzenden Informationsquelle:
"Ziel des Bündnisses gegen Homophobie ist es, gemeinsam jeglicher Form von Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung entgegenzutreten und ein Zeichen zu setzen für Anerkennung und Respekt gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern. Dies wird in einem gemeinsamen Aufruf unter dem Titel "Anerkennung und Respekt für gleichgeschlechtliche Lebensweisen" deutlich gemacht".
Die Gründungsmitglieder des Bündnisses gegen Homophobie:
1. Akademie der Künste
2. Berliner Fußball-Verband e.V.
3. Berliner Bank
4. Berliner Polizei
5. Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR)
6. Berlin Tourismus Marketing GmbH
7. Deutsche Bank Berlin
8. Deutsche Oper Berlin
9. Deutscher Fußball-Bund e.V. (DFB)
10. Deutscher Gewerkschaftsbund Berlin-Brandenburg (DGB)
11. Hertha BSC Berlin
12. Internationale Filmfestspiele Berlin / Berlinale
13. Jüdische Gemeinde zu Berlin
14. Landessportbund Berlin
15. Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.
16. SAP AG
17. Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
18. Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
19. Tennis Borussia Berlin e.V. (TeBe)
20. TERRE DES FEMMES - Menschenrechte für die Frau e.V.
21. Theater an der Parkaue
22. Türkiyemspor Berlin e.V.
23. Verein Iranischer Flüchtlinge e.V.
24. Zentralrat Deutscher Sinti und Roma
Als Gäste nehmen teil:
1. Bündnis für Demokratie und Toleranz — gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)
2. Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
3. Humboldt-Universität zu Berlin
4. Landeskommission Berlin gegen Gewalt
5. Landesstelle für Gleichbehandlung — gegen Diskriminierung
6. Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin
7. Maneo — Das schwule Anti-Gewalt-Projekt in Berlin
Quelle: LSVD
Gruß
CPG
In Berlin ist am Mittwoch ein Bündnis gegen Homophobie gegründet worden. Die Initiatoren wollen damit ein Zeichen gegen die zunehmende Gewalt gegen Homosexuelle setzen. Dem Bündnis gehören 24 gesellschaftliche Organisationen und Institutionen an, darunter der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Deutsche Bank, der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die Berliner Polizei sowie die Jüdische Gemeinde.
Quelle: rbb-online: http://www.rbb-online.de/nachrichten/po ... iales.html
"Der Mitbegründer des schwulen Anti-Gewalt-Projektes "Maneo", Bastian Finke, erhofft sich von dem Bündnis vor allem Unterstützung bei der Präventionsarbeit bei Jugendlichen. In Schulen und Sportvereinen müsse verstärkt gegen Vorurteile und antischwule Tendenzen vorgegangen werden, sagte er der rbb-Welle radioBerlin 88,8".
Ich denke, das gilt für Crossdresser, Transgender und Transsexuelle genau so, das entnehme ich einer ergänzenden Informationsquelle:
"Ziel des Bündnisses gegen Homophobie ist es, gemeinsam jeglicher Form von Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung entgegenzutreten und ein Zeichen zu setzen für Anerkennung und Respekt gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern. Dies wird in einem gemeinsamen Aufruf unter dem Titel "Anerkennung und Respekt für gleichgeschlechtliche Lebensweisen" deutlich gemacht".
Die Gründungsmitglieder des Bündnisses gegen Homophobie:
1. Akademie der Künste
2. Berliner Fußball-Verband e.V.
3. Berliner Bank
4. Berliner Polizei
5. Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR)
6. Berlin Tourismus Marketing GmbH
7. Deutsche Bank Berlin
8. Deutsche Oper Berlin
9. Deutscher Fußball-Bund e.V. (DFB)
10. Deutscher Gewerkschaftsbund Berlin-Brandenburg (DGB)
11. Hertha BSC Berlin
12. Internationale Filmfestspiele Berlin / Berlinale
13. Jüdische Gemeinde zu Berlin
14. Landessportbund Berlin
15. Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.
16. SAP AG
17. Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
18. Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
19. Tennis Borussia Berlin e.V. (TeBe)
20. TERRE DES FEMMES - Menschenrechte für die Frau e.V.
21. Theater an der Parkaue
22. Türkiyemspor Berlin e.V.
23. Verein Iranischer Flüchtlinge e.V.
24. Zentralrat Deutscher Sinti und Roma
Als Gäste nehmen teil:
1. Bündnis für Demokratie und Toleranz — gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)
2. Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
3. Humboldt-Universität zu Berlin
4. Landeskommission Berlin gegen Gewalt
5. Landesstelle für Gleichbehandlung — gegen Diskriminierung
6. Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin
7. Maneo — Das schwule Anti-Gewalt-Projekt in Berlin
Quelle: LSVD
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Re: Bündnis gegen Homophobie in Berlin gegründet
Damit der erste Artikel nicht zu lang wird, hier der Aufruf extra:
Aufruf des Berliner Bündnisses gegen Homophobie: Anerkennung und Respekt für gleichgeschlechtliche Lebensweisen
Homophobie ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Sie zu bekämpfen, ist die Pflicht der ganzen Gesellschaft. Die Unterzeichner dieses Aufrufes sind sich einig, dass Homophobie nicht tatenlos hingenommen werden darf. Wir wollen der verbreiteten Homosexuellenfeindlichkeit gemeinsam entgegentreten. Deswegen haben wir uns im "Berliner Bündnis gegen Homophobie" zusammengeschlossen.
Homophobie ist eine soziale, gegen nicht-heterosexuelle Menschen gerichtete Feindseligkeit (http://de.wiktionary.org/wiki/Animosit%C3%A4t). Es handelt sich um eine irrationale, sachlich nicht begründete Aversion gegenüber homosexuellen, bisexuellen und transidenten Menschen und ihren Lebensweisen. Homophobie hat viele Facetten und Ausdrucksformen: Diskriminierung, Ausgrenzung und Benachteiligung, Beleidigung, Mobbing, Körperverletzung und Sachbeschädigung, Verschwörungstheorien, Hassparolen und Hetzartikel.
Die Unterzeichner sind zutiefst beunruhigt über den hohen Verbreitungsgrad homosexuellenfeindlicher Einstellungen. Besonders besorgniserregend ist es, dass Homophobie auch unter jungen Menschen weit verbreitet ist. Auf Schulhöfen gehört "schwule Sau" heute wieder zu den meistbenutzten Schimpfwörtern.
Homophobie senkt die Schwelle zur Gewaltanwendung. Beleidigungen, Pöbeleien und gewalttätige Übergriffe gehören auch heute noch zu den Alltagserfahrungen vieler Homosexueller. Von einem hohen antihomosexuellen Gewaltpotential zeugt auch, dass das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen ein Jahr nach seiner Einweihung bereits drei Mal beschädigt wurde.
Homophobie geht uns alle an. Denn Homophobie ist ein Angriff auf die Grundwerte unserer Gesellschaft. Die Berliner Verfassung gebietet, dass kein Mensch aufgrund seiner sexuellen Identität benachteiligt werden darf — ebenso, wie sie die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Abstammung, der Rasse, der Sprache, der Heimat und der Herkunft, des Glaubens und der religiösen oder politischen Anschauungen verbietet. Wir wollen, dass die Verfassungswirklichkeit für Homosexuelle in Berlin auch zur Lebensrealität wird. Bei der Freiheit des Einzelnen und dem Recht auf sexuelle Selbstbestimmung dürfen in einer demokratischen Gesellschaft keine Abstriche gemacht werden.
Wir, die Unterzeichner dieses Aufrufes, verpflichten uns, im Alltag jeglicher Form von Diskriminierung entgegenzutreten. Wir engagieren uns für Anerkennung und Respekt gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern. Unser Ziel ist ein breites gesellschaftliches Bündnis gegen Homophobie, das Hass und Intoleranz offensiv entgegentritt und die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensweisen fördert.
Da dazu interessante Stellungnahmen zu lesen sind, hier der direkte Link: http://www.berlin.lsvd.de/cms/index.php ... Itemid=263
oder
http://www.buendnis-gegen-homophobie.de/
Gruß
CPG
Aufruf des Berliner Bündnisses gegen Homophobie: Anerkennung und Respekt für gleichgeschlechtliche Lebensweisen
Homophobie ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Sie zu bekämpfen, ist die Pflicht der ganzen Gesellschaft. Die Unterzeichner dieses Aufrufes sind sich einig, dass Homophobie nicht tatenlos hingenommen werden darf. Wir wollen der verbreiteten Homosexuellenfeindlichkeit gemeinsam entgegentreten. Deswegen haben wir uns im "Berliner Bündnis gegen Homophobie" zusammengeschlossen.
Homophobie ist eine soziale, gegen nicht-heterosexuelle Menschen gerichtete Feindseligkeit (http://de.wiktionary.org/wiki/Animosit%C3%A4t). Es handelt sich um eine irrationale, sachlich nicht begründete Aversion gegenüber homosexuellen, bisexuellen und transidenten Menschen und ihren Lebensweisen. Homophobie hat viele Facetten und Ausdrucksformen: Diskriminierung, Ausgrenzung und Benachteiligung, Beleidigung, Mobbing, Körperverletzung und Sachbeschädigung, Verschwörungstheorien, Hassparolen und Hetzartikel.
Die Unterzeichner sind zutiefst beunruhigt über den hohen Verbreitungsgrad homosexuellenfeindlicher Einstellungen. Besonders besorgniserregend ist es, dass Homophobie auch unter jungen Menschen weit verbreitet ist. Auf Schulhöfen gehört "schwule Sau" heute wieder zu den meistbenutzten Schimpfwörtern.
Homophobie senkt die Schwelle zur Gewaltanwendung. Beleidigungen, Pöbeleien und gewalttätige Übergriffe gehören auch heute noch zu den Alltagserfahrungen vieler Homosexueller. Von einem hohen antihomosexuellen Gewaltpotential zeugt auch, dass das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen ein Jahr nach seiner Einweihung bereits drei Mal beschädigt wurde.
Homophobie geht uns alle an. Denn Homophobie ist ein Angriff auf die Grundwerte unserer Gesellschaft. Die Berliner Verfassung gebietet, dass kein Mensch aufgrund seiner sexuellen Identität benachteiligt werden darf — ebenso, wie sie die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Abstammung, der Rasse, der Sprache, der Heimat und der Herkunft, des Glaubens und der religiösen oder politischen Anschauungen verbietet. Wir wollen, dass die Verfassungswirklichkeit für Homosexuelle in Berlin auch zur Lebensrealität wird. Bei der Freiheit des Einzelnen und dem Recht auf sexuelle Selbstbestimmung dürfen in einer demokratischen Gesellschaft keine Abstriche gemacht werden.
Wir, die Unterzeichner dieses Aufrufes, verpflichten uns, im Alltag jeglicher Form von Diskriminierung entgegenzutreten. Wir engagieren uns für Anerkennung und Respekt gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern. Unser Ziel ist ein breites gesellschaftliches Bündnis gegen Homophobie, das Hass und Intoleranz offensiv entgegentritt und die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensweisen fördert.
Da dazu interessante Stellungnahmen zu lesen sind, hier der direkte Link: http://www.berlin.lsvd.de/cms/index.php ... Itemid=263
oder
http://www.buendnis-gegen-homophobie.de/
Gruß
CPG
-
Anne-Mette
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Re: Bündnis gegen Homophobie in Berlin gegründet
GRÜNE fordern Aktionsplan gegen Homophobie
BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN haben einen Antrag im Hessischen Landtag eingebracht, in dem sie einen Hessischen Aktionsplan gegen Homophobie fordern.
"Feindseligkeiten gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und trans- oder intersexuellen Menschen ist in der Gesellschaft noch weit verbreitet. Viele schwule Männer und lesbische Frauen müssen Schmähungen und Aggressionen bis hin zu offener Gewalt über sich ergehen lassen. Wir wollen die Akzeptanz kultureller und sexueller Vielfalt fördern. In einem Aktionsplan soll die Landesregierung zusammen mit Kommunen und Verbänden Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, ein Programm zur Erstellung eines realitätsgenauen polizeilichen Lagebildes, eine regelmäßige Befragung betroffener Menschen und eine Reihe weiterer Maßnahmen bündeln, um Homophobie in der Gesellschaft zurückzudrängen", erklärt der rechtspolitische Sprecher von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, Andreas Jürgens.
"Hinzukommen soll die Berücksichtigung homosexueller Lebensweisen in den Schulen, Bildungsstätten und Einrichtungen der Jugendhilfe. Besondere Anstrengungen sind im Bereich des Sports erforderlich und auch beim Gespräch mit den Glaubensgemeinschaften. Glaubensfreiheit darf nicht als Vorwand dienen, die individuelle Lebensgestaltung von Menschen unterschiedlicher sexueller Identität einzuschränken oder zu missachten. Im Kampf gegen Homophobie entsteht auch insgesamt eine tolerantere und offenere Gesellschaft, in der alle Lebensweisen ihren Platz haben", so Andreas Jürgens.
Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne
BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN haben einen Antrag im Hessischen Landtag eingebracht, in dem sie einen Hessischen Aktionsplan gegen Homophobie fordern.
"Feindseligkeiten gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und trans- oder intersexuellen Menschen ist in der Gesellschaft noch weit verbreitet. Viele schwule Männer und lesbische Frauen müssen Schmähungen und Aggressionen bis hin zu offener Gewalt über sich ergehen lassen. Wir wollen die Akzeptanz kultureller und sexueller Vielfalt fördern. In einem Aktionsplan soll die Landesregierung zusammen mit Kommunen und Verbänden Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, ein Programm zur Erstellung eines realitätsgenauen polizeilichen Lagebildes, eine regelmäßige Befragung betroffener Menschen und eine Reihe weiterer Maßnahmen bündeln, um Homophobie in der Gesellschaft zurückzudrängen", erklärt der rechtspolitische Sprecher von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, Andreas Jürgens.
"Hinzukommen soll die Berücksichtigung homosexueller Lebensweisen in den Schulen, Bildungsstätten und Einrichtungen der Jugendhilfe. Besondere Anstrengungen sind im Bereich des Sports erforderlich und auch beim Gespräch mit den Glaubensgemeinschaften. Glaubensfreiheit darf nicht als Vorwand dienen, die individuelle Lebensgestaltung von Menschen unterschiedlicher sexueller Identität einzuschränken oder zu missachten. Im Kampf gegen Homophobie entsteht auch insgesamt eine tolerantere und offenere Gesellschaft, in der alle Lebensweisen ihren Platz haben", so Andreas Jürgens.
Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne