Der Weg der Transition - # 6
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Scharap
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Re: Der Weg der Transition
Hallo Manuela,
Hoffe uns beiden geht es bald wieder besser und wir können wieder mit Frohsinn durchs Leben gehen.
Liebe Grüsse
Emily
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Liebe Grüsse
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Der Weg den man beschreitet mag nicht immer einfach sein, doch dadurch wachsen wir und gewinnen an Stärke und Selbstvertrauen.
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Scharap
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Re: Der Weg der Transition
Hallo ihr Lieben.
Wollte diesen Beitrag eigentlich letzten Mittwoch schon schreiben, allerdings ging's mir dann am Abend nicht so gut und nachdem sich das wieder beruhigt hatte, habe ich es dann vergessen. Also, letzten Mittwoch war ich mal wieder bei den Eltern Zuhause. Das letzte Mal richtig bei ihnen Zuhause war ich im Juni. Da habe ich dann mit meiner Mutter über verschiedene Dinge geredet, die aktuell so anstehen. Dabei habe ich ihr dann auch erzählt, wie es bei mir aktuell mit der Transition aussieht und wie es weiter geht (ich glaube sie sprach mich darauf an, dass ich den Beratungstermin für die ersten beiden OPs hatte). Da habe ich mich dann mit ihr darüber unterhalten, über die OPs, Haarentfernung, Stimmtraining, Namens- und Personenstandsänderung und allgemein wie es mir gerade so geht. Habe ich ihr da gesagt, "es geht so" und dass ich in letzter Zeit sehr mit meiner Dysphorie zu kämpfen hatte. Dabei musste ich ihr dann noch erklären, was das genau ist und wie sich das anfühlt. Zum Schluss habe ich sie noch gefragt, wie es ihr denn mittlerweile damit geht, dass ich trans bin. Bei unserem letzten "richtigen" Gespräch im Juni hatte sie gesagt, dass sie Zeit brauchen würde um das zu verarbeiten. Und dem zu urteilen was sie mir dann sagte, scheint sie es langsam zu verstehen und akzeptieren und unterstützt mich auch. Das hat mich sehr gefreut zu hören, weil ich in der Zeit, als es mir nicht so gut ging gemerkt habe, dass mir die Unterstützung der Familie schon etwas gefehlt hat. Als wir uns dann verabschiedet haben, meinte sie zu mir, dass ich jederzeit mit ihr reden könnte, wenn ich jemanden zum reden brauchen würde oder ich auch einfach mal vorbei kommen kann, wenn ich reden will. Ich habe das Gefühl, dass unsere Beziehung durch dieses Gespräch besser und enger wurde.
Nun noch was anderes. Und zwar war ich am 18. Oktober bei einer Beratung für die Haarentfernung und das Gesuch um Kostengutsprache dafür läuft nun auch bereits. Bei den Ops sieht es bis jetzt so aus, als würde die Krankenkasse die Kosten übernehmen. Von der Klinik, bei der ich die OPs machen will wurde mir gesagt, dass die KK bisher lediglich eine Nachfrage gestellt hatte.
Heute früh habe ich einen Anruf von einer Quereinsteigerstelle erhalten, auf die ich mich beworben habe. Da wurde mir gesagt, dass mein Dossier sehr spannend/intressant wäre und sie mich gerne zu einem ersten Kennenlernen, welches online stattfindet, einladen würden. Diese Nachricht hat mich so gefreut, weil das der erste positive Lichtblick nach einem Jahr Stellensuche ist. Für einen Moment lang war ich richtig glücklich und positiv gestimmt.
So und zum Schluss noch was zu den Gefühlen. Und zwar bin ich seit rund 4 Wochen ziemlich sprunghaft, auch wenn es sich im Moment wieder etwas stabilisiert hat. Ich kann mir nicht erklären woher das auf einmal kommt, da bisher mit der neuen Dosierung seit Mai alles in Ordnung war. Manchmal ändert sich meine Stimmung ganz plötzlich von einem Moment zum anderen. Ein gutes Beispiel ist der letzte Mittwoch. Als ich Nachhause kam, war ich voller guten Dinge und positiv gestimmt, weil ich mit dem Tag richtig zufrieden war, weil ich mich nun endlich mit meiner Mutter besser verstand. Dann las ich einen Brief, welcher angekommen war und schlagartig änderte sich meine Stimmung vom positiven ins negative und es wurde mal wieder alles zu viel und es überkam mich. Und das alles wegen nur einem Satz in diesem Brief. Ich habe das Gefühl, dass sich meine Gefühlswelt nun in diesen knapp zehn Monaten komplett verändert hat. Mir fehlen gerade die Worte um richtig zu beschreiben wie ich mich fühle.
Auf jeden Fall geht es langsam wieder etwas besser, auch wenn ich das Gefühl habe, dass ich immer noch so sprunghaft bin (ich kann mir nur nicht erklären warum auf einmal), nur dass es im Moment nicht ganz so strak präsent ist.
Liebe Grüsse und bis bald
Emily
Wollte diesen Beitrag eigentlich letzten Mittwoch schon schreiben, allerdings ging's mir dann am Abend nicht so gut und nachdem sich das wieder beruhigt hatte, habe ich es dann vergessen. Also, letzten Mittwoch war ich mal wieder bei den Eltern Zuhause. Das letzte Mal richtig bei ihnen Zuhause war ich im Juni. Da habe ich dann mit meiner Mutter über verschiedene Dinge geredet, die aktuell so anstehen. Dabei habe ich ihr dann auch erzählt, wie es bei mir aktuell mit der Transition aussieht und wie es weiter geht (ich glaube sie sprach mich darauf an, dass ich den Beratungstermin für die ersten beiden OPs hatte). Da habe ich mich dann mit ihr darüber unterhalten, über die OPs, Haarentfernung, Stimmtraining, Namens- und Personenstandsänderung und allgemein wie es mir gerade so geht. Habe ich ihr da gesagt, "es geht so" und dass ich in letzter Zeit sehr mit meiner Dysphorie zu kämpfen hatte. Dabei musste ich ihr dann noch erklären, was das genau ist und wie sich das anfühlt. Zum Schluss habe ich sie noch gefragt, wie es ihr denn mittlerweile damit geht, dass ich trans bin. Bei unserem letzten "richtigen" Gespräch im Juni hatte sie gesagt, dass sie Zeit brauchen würde um das zu verarbeiten. Und dem zu urteilen was sie mir dann sagte, scheint sie es langsam zu verstehen und akzeptieren und unterstützt mich auch. Das hat mich sehr gefreut zu hören, weil ich in der Zeit, als es mir nicht so gut ging gemerkt habe, dass mir die Unterstützung der Familie schon etwas gefehlt hat. Als wir uns dann verabschiedet haben, meinte sie zu mir, dass ich jederzeit mit ihr reden könnte, wenn ich jemanden zum reden brauchen würde oder ich auch einfach mal vorbei kommen kann, wenn ich reden will. Ich habe das Gefühl, dass unsere Beziehung durch dieses Gespräch besser und enger wurde.
Nun noch was anderes. Und zwar war ich am 18. Oktober bei einer Beratung für die Haarentfernung und das Gesuch um Kostengutsprache dafür läuft nun auch bereits. Bei den Ops sieht es bis jetzt so aus, als würde die Krankenkasse die Kosten übernehmen. Von der Klinik, bei der ich die OPs machen will wurde mir gesagt, dass die KK bisher lediglich eine Nachfrage gestellt hatte.
Heute früh habe ich einen Anruf von einer Quereinsteigerstelle erhalten, auf die ich mich beworben habe. Da wurde mir gesagt, dass mein Dossier sehr spannend/intressant wäre und sie mich gerne zu einem ersten Kennenlernen, welches online stattfindet, einladen würden. Diese Nachricht hat mich so gefreut, weil das der erste positive Lichtblick nach einem Jahr Stellensuche ist. Für einen Moment lang war ich richtig glücklich und positiv gestimmt.
So und zum Schluss noch was zu den Gefühlen. Und zwar bin ich seit rund 4 Wochen ziemlich sprunghaft, auch wenn es sich im Moment wieder etwas stabilisiert hat. Ich kann mir nicht erklären woher das auf einmal kommt, da bisher mit der neuen Dosierung seit Mai alles in Ordnung war. Manchmal ändert sich meine Stimmung ganz plötzlich von einem Moment zum anderen. Ein gutes Beispiel ist der letzte Mittwoch. Als ich Nachhause kam, war ich voller guten Dinge und positiv gestimmt, weil ich mit dem Tag richtig zufrieden war, weil ich mich nun endlich mit meiner Mutter besser verstand. Dann las ich einen Brief, welcher angekommen war und schlagartig änderte sich meine Stimmung vom positiven ins negative und es wurde mal wieder alles zu viel und es überkam mich. Und das alles wegen nur einem Satz in diesem Brief. Ich habe das Gefühl, dass sich meine Gefühlswelt nun in diesen knapp zehn Monaten komplett verändert hat. Mir fehlen gerade die Worte um richtig zu beschreiben wie ich mich fühle.
Auf jeden Fall geht es langsam wieder etwas besser, auch wenn ich das Gefühl habe, dass ich immer noch so sprunghaft bin (ich kann mir nur nicht erklären warum auf einmal), nur dass es im Moment nicht ganz so strak präsent ist.
Liebe Grüsse und bis bald
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Momo58
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Re: Der Weg der Transition
Hi Emily,
Ich freue mich, dass es zwischen deiner Mutter und dir zu einer so positiven Annäherung gekommen ist. Mit der Jobsuche geht es ja auch voran.
Was die Stimmungsschwankungen angeht, es kann an einer falschen Dosis der Hormone liegen, muss aber nicht. Das solltest du mal medizinisch und psychologisch abklären lassen. Bei mir war es die Kombination aus Östrogen und zu hoch eingestelltem Testosteronblocker. Nach Ausschleichen des Testosteronblockers haben sich meine Achterbahngefühle gelegt. Heute ist es so, als ob ich bei ruhigem Wetter über den Zürichsee gleite.
Liebe Grüße
Manuela
Ich freue mich, dass es zwischen deiner Mutter und dir zu einer so positiven Annäherung gekommen ist. Mit der Jobsuche geht es ja auch voran.
Was die Stimmungsschwankungen angeht, es kann an einer falschen Dosis der Hormone liegen, muss aber nicht. Das solltest du mal medizinisch und psychologisch abklären lassen. Bei mir war es die Kombination aus Östrogen und zu hoch eingestelltem Testosteronblocker. Nach Ausschleichen des Testosteronblockers haben sich meine Achterbahngefühle gelegt. Heute ist es so, als ob ich bei ruhigem Wetter über den Zürichsee gleite.
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Scharap
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Re: Der Weg der Transition
Hey ihr Lieben.
Wollte euch berichten wie es mir gerade geht. Habe eben eine WDR Doku über Transgender Kinder auf YouTube gesehen. Und als ich da die kleine Sophia gesehen hab, hat das wieder etwas Dysphorie ausgelöst und mich auch etwas traurig gemacht. Ich habe dadurch gemerkt, wie sehr ich mir aktuell (wieder mal) oder jetzt wünschte, dass ich die Pubertät nicht hätte durch machen müssen. Das beschäftigt mich gerade und löst einfach wieder enormes Unbehagen und Dysphorie aus. Ich wünschte einfach, dass ich es schon früher, also vor der Pubertät, gemerkt hätte. Ich hätte mir das jetzt im Nachhinein einfach gewünscht.
Emily
Wollte euch berichten wie es mir gerade geht. Habe eben eine WDR Doku über Transgender Kinder auf YouTube gesehen. Und als ich da die kleine Sophia gesehen hab, hat das wieder etwas Dysphorie ausgelöst und mich auch etwas traurig gemacht. Ich habe dadurch gemerkt, wie sehr ich mir aktuell (wieder mal) oder jetzt wünschte, dass ich die Pubertät nicht hätte durch machen müssen. Das beschäftigt mich gerade und löst einfach wieder enormes Unbehagen und Dysphorie aus. Ich wünschte einfach, dass ich es schon früher, also vor der Pubertät, gemerkt hätte. Ich hätte mir das jetzt im Nachhinein einfach gewünscht.
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Sarah_78
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Re: Der Weg der Transition
Manche haben es schon vorher gewusst, aber nicht den Mut gehabt, diesen Schritt zu gehen. Da gehöre ich dazu.
Liebe Grüße Sarah
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Scharap
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Re: Der Weg der Transition
Hallo ihr Lieben.
Ich hoffe ihr seid alle gut im 2022 angekommen und wünsche euch allen noch ein gutes neues Jahr. Über die Feiertage Weihnachten und Neujahr war ich bei meiner Familie und wollte euch berichten, wie es war. Es war eine wirklich schöne Zeit, mal wieder bei der Familie Zuhause zu sein und Zeit mit ihnen zu verbringen. Ich werde nun von allen als das gesehen, was ich bin und auch mein Vater unterstützt und versteht mich jetzt etwas mehr. Ich hatte vor Weihnachten mal mit ihm gemailt und ihm ein paar Links zu Dokus (zur Aufklärung
) gesendet. Zudem hatte ich ihm, als ich mal im November? Zuhause war, einen Brief hingelegt, in dem ich schrieb, wie es mir (damit) geht und was sich bisher alles verändert hat. Einmal sagte er zu meinem Bruder, dass er jetzt noch Beauty Experte (oder irgendetwas ähnliches, ich weiss es nicht mehr so genau) werde, wo er jetzt zwei Schwestern habe. Als er das sagte, hat mich das gefreut. Auch meine Geschwister kommen ganz gut damit klar und haben damit kein Problem. An einem der Abende sahen wir zusammen den Film, Mein Sohn Helen, welcher mich sehr berührt hat und ich mich so ziemlich mit dieser Figur identifizieren konnte und auch einige parallelen zwischen uns entdeckt habe. Es war einfach eine wunderschöne Zeit bei meiner Familie und es tat mir gut, über die Festtage bei ihnen zu sein.
Was ich euch auch noch berichten wollte, ich habe festgestellt, dass ich irgendwie ziemlich emotional geworden bin. Am Montag hatte ich ein Telefonat mit meiner KK wegen der Haarentfernung. Dieses hat mich so aus der Ruhe gebracht, dass mir mal wieder alles zu viel wurde und ich einfach nicht mehr weiter wusste. Ich war danach so fertig, dass ich sicher etwa eine halbe Stunde lang geweint hab. Heute früh wieder etwas ähnliches, allerdings habe ich mit meinem Handyabo Anbieter telefoniert. Während dem Telefonat habe ich dann wieder gemerkt, wie sehr mich das beschäftigt und wie es langsam wieder droht zu viel zu werden. Irgendwie bin ich gerade etwas empfindlich und emotionaler geworden. Manchmal hab ich das Gefühl, dass schon die banalsten Dinge mich aus der Ruhe bringen könnten und mir dann wieder alles zu viel wird und ich aus dem nichts anfange zu weinen.
Eine gute Nachricht habe ich aber noch und zwar hatte ich heute endlich die offizielle Änderung von Geschlechtseintrag und Vornamen, nach dem neuen Verfahren. Zudem war ich Dienstags bei einem HNO, wegen meiner gebrochenen Nase. Diese meinte, dass es sehr wahrscheinlich sei, dass die KK eine Korrektur (und Feminisierung) der Nase bezahlen würde. Auch die Brust OP bezahlt die KK sehr wahrscheinlich. Für die FFS hat der Chirurg nun ein Wiedererwägungsgesuch eingereicht. Nun benötigt die KK nur noch die Unterlagen vom HNO und dann kommt der definitive Entscheid. Jetzt bleibt also nur noch zu hoffen, dass sie den Eingriff im Gesicht bezahlen. Wenn ich Glück habe, kann ich die OPs doch noch Ende Februar machen, denn das wäre mein Wunsch.
Liebe Grüsse und bis bald
Emily
Ich hoffe ihr seid alle gut im 2022 angekommen und wünsche euch allen noch ein gutes neues Jahr. Über die Feiertage Weihnachten und Neujahr war ich bei meiner Familie und wollte euch berichten, wie es war. Es war eine wirklich schöne Zeit, mal wieder bei der Familie Zuhause zu sein und Zeit mit ihnen zu verbringen. Ich werde nun von allen als das gesehen, was ich bin und auch mein Vater unterstützt und versteht mich jetzt etwas mehr. Ich hatte vor Weihnachten mal mit ihm gemailt und ihm ein paar Links zu Dokus (zur Aufklärung
Was ich euch auch noch berichten wollte, ich habe festgestellt, dass ich irgendwie ziemlich emotional geworden bin. Am Montag hatte ich ein Telefonat mit meiner KK wegen der Haarentfernung. Dieses hat mich so aus der Ruhe gebracht, dass mir mal wieder alles zu viel wurde und ich einfach nicht mehr weiter wusste. Ich war danach so fertig, dass ich sicher etwa eine halbe Stunde lang geweint hab. Heute früh wieder etwas ähnliches, allerdings habe ich mit meinem Handyabo Anbieter telefoniert. Während dem Telefonat habe ich dann wieder gemerkt, wie sehr mich das beschäftigt und wie es langsam wieder droht zu viel zu werden. Irgendwie bin ich gerade etwas empfindlich und emotionaler geworden. Manchmal hab ich das Gefühl, dass schon die banalsten Dinge mich aus der Ruhe bringen könnten und mir dann wieder alles zu viel wird und ich aus dem nichts anfange zu weinen.
Eine gute Nachricht habe ich aber noch und zwar hatte ich heute endlich die offizielle Änderung von Geschlechtseintrag und Vornamen, nach dem neuen Verfahren. Zudem war ich Dienstags bei einem HNO, wegen meiner gebrochenen Nase. Diese meinte, dass es sehr wahrscheinlich sei, dass die KK eine Korrektur (und Feminisierung) der Nase bezahlen würde. Auch die Brust OP bezahlt die KK sehr wahrscheinlich. Für die FFS hat der Chirurg nun ein Wiedererwägungsgesuch eingereicht. Nun benötigt die KK nur noch die Unterlagen vom HNO und dann kommt der definitive Entscheid. Jetzt bleibt also nur noch zu hoffen, dass sie den Eingriff im Gesicht bezahlen. Wenn ich Glück habe, kann ich die OPs doch noch Ende Februar machen, denn das wäre mein Wunsch.
Liebe Grüsse und bis bald
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Sarah_78
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Re: Der Weg der Transition
Hallo Emily,
es freut mich zu lesen, dass sich bei Dir alles so positiv entwickelt.
Den Film Mein Sohn Helen hab ich auch schon gesehen, ist ein klasse Film. Ich glaube, da können sich viele von uns mit identifizieren.
Bezüglich dem Wunsch es schon vor der Pubertät gemerkt zu haben, es gibt auch viele die es vorher gemerkt haben, aber aus Angst und Scham nichts gemacht haben. Da bist Du wenigstens jetzt dabei.
LG Sarah
es freut mich zu lesen, dass sich bei Dir alles so positiv entwickelt.
Den Film Mein Sohn Helen hab ich auch schon gesehen, ist ein klasse Film. Ich glaube, da können sich viele von uns mit identifizieren.
Bezüglich dem Wunsch es schon vor der Pubertät gemerkt zu haben, es gibt auch viele die es vorher gemerkt haben, aber aus Angst und Scham nichts gemacht haben. Da bist Du wenigstens jetzt dabei.
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Scharap
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Re: Der Weg der Transition
Hey ihr Lieben.
Fühle mich gerade richtig unwohl in meinem Körper und das schon seit Tagen. Irgendwie nimmt das langsam immer mehr zu. Seit Tagen denke ich ununterbrochen an die OPs, weil ich einfach nicht mehr länger warten kann und die endlich machen will. Deshalb nimmt wohl auch mein Unbehagen immer mehr zu. Ich warte schon so sehnsüchtig auf die Kostengutsprache und denke unentwegt daran, dass es mir richtig schwer fällt mich irgendwie abzulenken. Teilweise weiss ich gar nicht mehr, wie ich mich noch ablenken soll. Das alles belastet mich gerade sehr. Machmal sogar, gerade wenn ich unterwegs bin und Cis-Frauen sehe, bin ich richtig neidisch auf sie, weil ich einfach auch das wie sie haben und so wie sie sein möchte. Das stärkt dann den Wunsch/das Verlangen endlich die Kostengutsprache für die Ops zu bekommen und diese endlich machen zu können. Irgendwie bin ich gerade einfach richtig ungeduldig und würde manchmal sogar am liebsten alle OPs auf einmal machen.
Liebe Grüsse
Emily
Fühle mich gerade richtig unwohl in meinem Körper und das schon seit Tagen. Irgendwie nimmt das langsam immer mehr zu. Seit Tagen denke ich ununterbrochen an die OPs, weil ich einfach nicht mehr länger warten kann und die endlich machen will. Deshalb nimmt wohl auch mein Unbehagen immer mehr zu. Ich warte schon so sehnsüchtig auf die Kostengutsprache und denke unentwegt daran, dass es mir richtig schwer fällt mich irgendwie abzulenken. Teilweise weiss ich gar nicht mehr, wie ich mich noch ablenken soll. Das alles belastet mich gerade sehr. Machmal sogar, gerade wenn ich unterwegs bin und Cis-Frauen sehe, bin ich richtig neidisch auf sie, weil ich einfach auch das wie sie haben und so wie sie sein möchte. Das stärkt dann den Wunsch/das Verlangen endlich die Kostengutsprache für die Ops zu bekommen und diese endlich machen zu können. Irgendwie bin ich gerade einfach richtig ungeduldig und würde manchmal sogar am liebsten alle OPs auf einmal machen.
Liebe Grüsse
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Bibi Melina
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Re: Der Weg der Transition
Scharap hat geschrieben: Sa 15. Jan 2022, 17:29 nd denke unentwegt daran, dass es mir richtig schwer fällt mich irgendwie abzulenken. Teilweise weiss ich gar nicht mehr, wie ich mich noch ablenken soll. Das alles belastet mich gerade sehr.
mir ging es damals nicht anders konnte auch an nix andersws denken bei mir lief ein regelrechtes kopfkino ab (siehe auch melinas kleine geschichte)
aber eine hier im forum sagte mir mal lebe dein leben genau so weiter wie bisher und lass dich von dem ganzen nicht so verrückt machen
mit lieben gruß die Bibi-Melina
Glaube an Wunder, Liebe und Glück! Schaue nach vorn und niemals zurück! Tu was du willst, und steh dazu, denn dieses Leben lebst nur du
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Scharap
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Re: Der Weg der Transition
Hallo ihr Lieben.
Ich muss das euch unbedingt berichten und zwar ging es mir gestern Abend und heute Morgen richtig mies. Fangen wir bei gestern Abend an, als ich im Bett lag. Ich kann mir nicht erklären warum oder woher es kam, aber es kam einfach aus dem Nichts. Auf einmal verspürte ich einen Kloss im Hals und es ging mir einfach richtig mies schlecht. An diesem Abend wurde ich zum ersten Mal nach rund fünf Jahren wieder suizidal. Es ging mir einfach so schlecht, dass ich begann über verschiedenste Dinge nach zu denken. Über meine Zeit bei der Armee, über die Zeit von vor 5 Jahren, über meine Kindheit, über einfach so vieles. Aber hauptsächlich drehten sich meine Gedanken über meine Zeit bei der Armee. Ich stellte mir die Frage, ob ich dort, als mir langsam alles zu viel wurde, auch suizidal war, oder ob ich mir das nur einbildete, weil ich es gestern Abend war. Ich konnte es nicht einschätzen und meine Gedanken kreisten unentwegt darum. Irgendwann spürte ich es langsam in mir hochkommen, so wie wenn mir alles zu viel wird und der Kloss im Hals nahm zu. Ich dachte auch mal an den Traum, den ich mal in meiner Kindheit hatte, als ich geträumt hatte, dass ich gewürgt wurde und irgendwann mal aus dem Traum aufgeschreckt war und bemerkte, dass ich meine Hände an der Kehle hatte und mich selbst würgte. Meine Gedanken kreisten darum und ich fragte mich, ob es möglich wäre, dass das wieder passieren würde (wegen des Kloss im Hals). Meine Gedanken kreisten unentwegt um meine Zeit bei der Armee, diesen Traum und andere Dinge. Irgendwann begann ich mich sogar zu fragen, was es für Möglichkeiten gab, um sich schnell und möglichst schmerzlos das leben zu nehmen, wenn mir alles zu viel werden würde und ich keinen anderen Ausweg sah. Ich kann mir nicht erklären, woher das alles kam.
Heute Morgen war es ähnlich. Ich verspürte wieder einen Kloss im Hals (diesmal einen leichteren) und fühlte mich irgendwie einfach unwohl. Die Gedanken kreisten nicht ganz so schlimm wie am Vorabend (ich weiss nicht, ob sie überhaupt kreisten oder wenn, um was) und irgendwann merkte ich wieder, wie es drohte hochzukommen. Das sogar mehrmals. Es flachte immer wieder etwas ab und kam wenig später wieder. Auch beim Gespräch mit meiner Therapeutin heute früh, merkte ich wieder, aus mir unerklärlichen Gründen, wie es drohte hochzukommen.
Ich kann mir nicht erklären, warum und woher das alles kam, da diese Woche bisher doch eigentlich ganz gut verlief. Woher kommt das und was ist los? Liegt es vielleicht daran, dass mich im Unterbewusstsein so viele Dinge belasten und beschäftigen? Hoffe ihr habt da Ideen.
Liebe Grüsse und bleibt gesund.
Emily
Ich muss das euch unbedingt berichten und zwar ging es mir gestern Abend und heute Morgen richtig mies. Fangen wir bei gestern Abend an, als ich im Bett lag. Ich kann mir nicht erklären warum oder woher es kam, aber es kam einfach aus dem Nichts. Auf einmal verspürte ich einen Kloss im Hals und es ging mir einfach richtig mies schlecht. An diesem Abend wurde ich zum ersten Mal nach rund fünf Jahren wieder suizidal. Es ging mir einfach so schlecht, dass ich begann über verschiedenste Dinge nach zu denken. Über meine Zeit bei der Armee, über die Zeit von vor 5 Jahren, über meine Kindheit, über einfach so vieles. Aber hauptsächlich drehten sich meine Gedanken über meine Zeit bei der Armee. Ich stellte mir die Frage, ob ich dort, als mir langsam alles zu viel wurde, auch suizidal war, oder ob ich mir das nur einbildete, weil ich es gestern Abend war. Ich konnte es nicht einschätzen und meine Gedanken kreisten unentwegt darum. Irgendwann spürte ich es langsam in mir hochkommen, so wie wenn mir alles zu viel wird und der Kloss im Hals nahm zu. Ich dachte auch mal an den Traum, den ich mal in meiner Kindheit hatte, als ich geträumt hatte, dass ich gewürgt wurde und irgendwann mal aus dem Traum aufgeschreckt war und bemerkte, dass ich meine Hände an der Kehle hatte und mich selbst würgte. Meine Gedanken kreisten darum und ich fragte mich, ob es möglich wäre, dass das wieder passieren würde (wegen des Kloss im Hals). Meine Gedanken kreisten unentwegt um meine Zeit bei der Armee, diesen Traum und andere Dinge. Irgendwann begann ich mich sogar zu fragen, was es für Möglichkeiten gab, um sich schnell und möglichst schmerzlos das leben zu nehmen, wenn mir alles zu viel werden würde und ich keinen anderen Ausweg sah. Ich kann mir nicht erklären, woher das alles kam.
Heute Morgen war es ähnlich. Ich verspürte wieder einen Kloss im Hals (diesmal einen leichteren) und fühlte mich irgendwie einfach unwohl. Die Gedanken kreisten nicht ganz so schlimm wie am Vorabend (ich weiss nicht, ob sie überhaupt kreisten oder wenn, um was) und irgendwann merkte ich wieder, wie es drohte hochzukommen. Das sogar mehrmals. Es flachte immer wieder etwas ab und kam wenig später wieder. Auch beim Gespräch mit meiner Therapeutin heute früh, merkte ich wieder, aus mir unerklärlichen Gründen, wie es drohte hochzukommen.
Ich kann mir nicht erklären, warum und woher das alles kam, da diese Woche bisher doch eigentlich ganz gut verlief. Woher kommt das und was ist los? Liegt es vielleicht daran, dass mich im Unterbewusstsein so viele Dinge belasten und beschäftigen? Hoffe ihr habt da Ideen.
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Momo58
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Re: Der Weg der Transition
Hi Emily,
Ich bin kein Arzt, aber bei einer Hormonbehandlung bist du ja in einer 2. Pubertät und da gibt es viele Stimmungsschwankungen, depressive Phasen, Glücksgefühl und vieles mehr. Das geht irgendwann wieder vorbei.
Liebe Grüße
Manuela
Ich bin kein Arzt, aber bei einer Hormonbehandlung bist du ja in einer 2. Pubertät und da gibt es viele Stimmungsschwankungen, depressive Phasen, Glücksgefühl und vieles mehr. Das geht irgendwann wieder vorbei.
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Mary
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Re: Der Weg der Transition
Ich will mich hier nicht wirklich einklinken, würde aber suizidale Gedanken nicht mit (pubertären) Stimmungsschwankungen in einen Topf werfen, und selbstverletzendes Verhalten (sich selbst würgen) schon gleich gar nicht ...
Du solltest das dringend mit Arzt und Therapeuten besprechen, Emily. Das erscheint mir doch etwas zu sein, was hier im Forum nicht sinnvoll besprochen werden kann.
Alles Gute dir!
Mary
Du solltest das dringend mit Arzt und Therapeuten besprechen, Emily. Das erscheint mir doch etwas zu sein, was hier im Forum nicht sinnvoll besprochen werden kann.
Alles Gute dir!
Mary
Wenn dir das Leben in den Hintern tritt, nutze den Schwung um vorwärts zu kommen....
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Scharap
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Re: Der Weg der Transition
Hallo Mary
Danke dir trotzdem.
Emily
Mich gewürgt hab ich ja nicht. Ich musste wegen des Kloß im Hals an den Traum aus meiner Kindheit denken, bei dem ich mal so aufgewacht bin und habe mich gefragt, ob das wegen des Kloß im Hals wieder passieren könnte. Meine Therapeutin meinte, das würde sie jetzt nicht schockieren, erst wenn sich der Gedanke primär darum drehe (sich selbst verletzen/das Leben nehmen zu wollen) wäre es schlimm. Ich denke, dass es einfach vieles gibt, was mich derzeit beschäftigt und das auch im Unterbewusstsein und es irgendwie ein "Ventil" brauchte. Mittlerweile geht es mir wieder etwas besser, bin nicht mehr so stark? suizidal, auch wenn es noch vieles gibt, was mich derzeit vielleicht beschäftigt und belastet.
Danke dir trotzdem.
Emily
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Re: Der Weg der Transition
Gerne Emily, wenn du in engem Kontakt mit Arzt und Therapeuten bist, dann ist es ja in Ordnung. Liebgemeinte Antworten von "Hobbypsychologen" helfen ja bei ernsteren Problemen nicht weiter....
Viele Grüße
Mary
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Scharap
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Re: Der Weg der Transition
Hallo ihr Lieben.
Auch wenn es mir in letzter Zeit und aktuell nicht so gut geht und sich mein Unwohlsein und Dsyphorie immer mehr häuft (siehe mein letzter Beitrag dazu), habe ich heute nach langem mal wieder gute Neuigkeiten erhalten, welche ich euch gerne mitteilen möchte. Heute habe ich mal wieder bei meiner Klinik nachgefragt und noch ein paar Unterlagen für die KK per Mail hingesendet. Dort wurde mir gesagt, dass sie nun alle weiteren Unterlagen bei der KK einreichen und nochmals einige Dinge abklären/nachfragen würden. Auf meine Frage hin, ob sie denkt, ob wir die OPs bereits Ende Februar machen können, sagte sie mir, dass es jetzt auf die KK ankommt und wie schnell sie das Alles jetzt bearbeiten. Sie denkt jedoch und rechnet damit, dass sie diese Woche noch Bescheid bekommen würden. Die OPs könnten wir dann voraussichtlich am 21.2. oder in der 2. Märzwoche machen. Das sind endlich mal gute Neuigkeiten, denn ich kann langsam einfach nicht mehr länger warten. Ich werde jetzt nächste Woche nochmals bei der KK nachfragen und mich nach dem aktuellen Stand erkundigen.
So wie es aussieht, können wir die also endlich Ende Februar machen.
Dann fehlt nur noch die Kostengutsprache für die Haarentfernung.
Letzte Woche war ich übrigens im Nagelstudio und habe meine Nägel neu machen lassen und bin richtig zufrieden mit dem Ergebnis. Diesmal habe ich einen etwas natürlicheren Look und dieser gefällt mir sehr. Er passt sogar zur Farbe von meinem neuen Handy. Und Sonntag habe ich mein allererstes YouTube Video hochgeladen (zu meinem Outing und ein paar Fragen beantwortet). Ich habe mir jetzt nämlich zum Ziel gesetzt, (so richtig) mit Social Media anzufangen. Ich habe ein gutes Gefühl dabei. Jetzt muss ich nur dran bleiben und nicht nachlassen und aufgeben. Dann wird das.
Grüsse
Emily
Auch wenn es mir in letzter Zeit und aktuell nicht so gut geht und sich mein Unwohlsein und Dsyphorie immer mehr häuft (siehe mein letzter Beitrag dazu), habe ich heute nach langem mal wieder gute Neuigkeiten erhalten, welche ich euch gerne mitteilen möchte. Heute habe ich mal wieder bei meiner Klinik nachgefragt und noch ein paar Unterlagen für die KK per Mail hingesendet. Dort wurde mir gesagt, dass sie nun alle weiteren Unterlagen bei der KK einreichen und nochmals einige Dinge abklären/nachfragen würden. Auf meine Frage hin, ob sie denkt, ob wir die OPs bereits Ende Februar machen können, sagte sie mir, dass es jetzt auf die KK ankommt und wie schnell sie das Alles jetzt bearbeiten. Sie denkt jedoch und rechnet damit, dass sie diese Woche noch Bescheid bekommen würden. Die OPs könnten wir dann voraussichtlich am 21.2. oder in der 2. Märzwoche machen. Das sind endlich mal gute Neuigkeiten, denn ich kann langsam einfach nicht mehr länger warten. Ich werde jetzt nächste Woche nochmals bei der KK nachfragen und mich nach dem aktuellen Stand erkundigen.
So wie es aussieht, können wir die also endlich Ende Februar machen.
Dann fehlt nur noch die Kostengutsprache für die Haarentfernung.
Letzte Woche war ich übrigens im Nagelstudio und habe meine Nägel neu machen lassen und bin richtig zufrieden mit dem Ergebnis. Diesmal habe ich einen etwas natürlicheren Look und dieser gefällt mir sehr. Er passt sogar zur Farbe von meinem neuen Handy. Und Sonntag habe ich mein allererstes YouTube Video hochgeladen (zu meinem Outing und ein paar Fragen beantwortet). Ich habe mir jetzt nämlich zum Ziel gesetzt, (so richtig) mit Social Media anzufangen. Ich habe ein gutes Gefühl dabei. Jetzt muss ich nur dran bleiben und nicht nachlassen und aufgeben. Dann wird das.
Grüsse
Emily
Der Weg den man beschreitet mag nicht immer einfach sein, doch dadurch wachsen wir und gewinnen an Stärke und Selbstvertrauen.