Wollte er sein transsexuelles Kind töten?
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Anne-Mette
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Wollte er sein transsexuelles Kind töten?

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

die Berner Zeitung beschäftigt sich mit diesem ernsten Thema: https://www.bernerzeitung.ch/wollte-er- ... 6298423560

Gruß
Anne-Mette
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Re: Wollte er sein transsexuelles Kind töten?

Post 2 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Vater nach Angriff auf Trans-Tochter erneut schuldig gesprochen

https://www.srf.ch/news/schweiz/prozess ... verurteilt
Karla
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Re: Wollte er sein transsexuelles Kind töten?

Post 3 im Thema

Beitrag von Karla »

SRF-Beiträge sind nicht unbegrenzt lange verfügbar, daher hier Zitat:
"Nachdem sie eines Abends spät nach Hause gekommen war, lag sie am Morgen danach schlafend im Wohnzimmer der Familienwohnung. Plötzlich kniete sich der Vater über sie und schrie sie an: -«Bist Du schwul?-», -«Du bist schwul-». Dann stach er mit einem Küchenmesser mehrfach zu."

Einen derartigen vom Verteidiger ins Spiel gebrachten "Suizidversuch" hätte ich auch nicht geglaubt! (Aber probieren muß er es ja)

-nach dem Aufwachen (ist sie mit dem Küchenmesser zu Bett gegangen?)
-mehrere STICHVERLETZUNGEN am Hals (Pulsadern aufgeschnitten?)

Zum Glück sind die Richter auch in der Berufung nicht darauf reingefallen!
Die 11 Jahre Haft für den Iraker sind verdient!

LG Elly
Zuletzt geändert von Karla am Sa 25. Dez 2021, 12:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wollte er sein transsexuelles Kind töten?

Post 4 im Thema

Beitrag von Lina »

Was mich überrascht ist, dass es beim versuchten Mord blieb.
Bei einem Schnitt im Halsschlagader ist es meistens vorbei.

Das der Verteidiger versucht es als Selbstmordversuch darzustellen sehe ich eher als Grotte schlechte Beratung seines Mandanten. Ein Gestaendnis und eine passende gute Story hätte sich strafmildernd ausgewirkt.
Ein Selbstmordversuch mit mehreren Stichverletzungen ist sehr ungewöhnlich und solche Verletzungen weisen unterschiedliche Merkmale auf bei Selbst- oder Fremdverschulden.
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Re: Wollte er sein transsexuelles Kind töten?

Post 5 im Thema

Beitrag von Karla »

@Lina:
//Sarkasmus on: Es war "nur" EIN STICH in die Luftröhre, kein SCHNITT in die Halsschlagader.
Zum Glück war der Vater so wütend, daß er nicht gezielter gehandelt hat.

//Sarkasmus OFF:

Sie hat riesiges Glück gehabt!

LG Elly
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Re: Wollte er sein transsexuelles Kind töten?

Post 6 im Thema

Beitrag von Michi »

Elizabeth hat geschrieben: Sa 25. Dez 2021, 12:43 @Lina:
//Sarkasmus on: Es war "nur" EIN STICH in die Luftröhre, kein SCHNITT in die Halsschlagader.
Zum Glück war der Vater so wütend, daß er nicht gezielter gehandelt hat.

//Sarkasmus OFF:
Stimmt. Auch die anderen mehrfachen Messerstiche, eine durchrennte Schilddrüse sowie 1,5 Liter Blutverlust ... das sind ja alles nur ein paar harmlose Kratzer.

Sowas hat doch jeder schon mal gemacht, der einen Selbstmordversuch simulieren wollte.

[/ZYNISMUS]
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: Wollte er sein transsexuelles Kind töten?

Post 7 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

Er hat eine elfjährige Haftstrafe, muss 20000 Franken zahlen und wird nach der Haftstrafe des Landes verwiesen. LG Simone.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
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Re: Wollte er sein transsexuelles Kind töten?

Post 8 im Thema

Beitrag von Lina »

Elizabeth hat geschrieben: Sa 25. Dez 2021, 12:43 @Lina:
//Sarkasmus on: Es war "nur" EIN STICH in die Luftröhre, kein SCHNITT in die Halsschlagader.
Zum Glück war der Vater so wütend, daß er nicht gezielter gehandelt hat.

//Sarkasmus OFF:

Sie hat riesiges Glück gehabt!

LG Elly

Ohne Sarkasmus, das ist sehr relevant. Ich hatte nicht Zeit gehabt alles sofort durch zu lesen.
Ich kannte nur einen Fall wo jemand eine Messerverletzung an der Halsschlagader angeblich überlebt hatte - der Oscar Lafontaine. Später habe ich gelesen, dass es ein bisschen daneben war.

Aber mehrere tiefe Stiche als Selbstmordversuch sind zwar möglich, aber unwahrscheinlich. Und gute Rechtsmediziner kann ziemlich viel aus Einstichwinkel etc. herleiten.

Warum er eine so kurze Strafe bekommt, habe ich noch nicht begriffen, aber ich weiss auch nicht viel über Schweizer Strafrecht. In Deutschland hätte es eigentlich die Hauptkriterien "Vorsatz" und "Heimtücke" erfüllen und Lebenslänglich einhandeln müssen. Nach StGB 211, versuchter Mord gleiche Strafe wie Mord.
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Re: Wollte er sein transsexuelles Kind töten?

Post 9 im Thema

Beitrag von Karla »

@Michi: You made my day, ich wollte eigentlich nicht mehr als hier nötig triggern.
Schlimm, daß so was selbst hier in Mitteleuropa im 21. Jahrhundert noch vorkommt!
Manches ist nur mit Sarkasmus/Zynismus noch zu ertragen!

aus:
Wikipedia
Mord (Schweiz):

Das Gesetz nennt keine fest umrissenen Mordmerkmale, sondern lässt dem Gericht bei der Qualifikation einen Ermessensspielraum. Der Strafrahmen für Mord reicht von 10 Jahren Freiheitsstrafe bis zu lebenslänglich. In der Praxis wird die lebenslängliche Freiheitsstrafe sehr selten verhängt.

...
Wenn er in der Haft fleißig Deutsch lernt, einen ordentlichen Teil der 20.000 Fränkli abarbeitet, sich bei seiner Tochter entschuldigt und sie annimmt, dann könnte man überlegen ihn nach 7 der 11 Jahre auf Bewährung wieder rauszulassen.

LG Elly
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Anne-Mette
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Re: Wollte er sein transsexuelles Kind töten?

Post 10 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Elizabeth hat geschrieben: Mo 27. Dez 2021, 04:20man
wer oder was ist denn dieses/dieser/diese "man" ?

Gruß
Anne-Mette
Karla
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Re: Wollte er sein transsexuelles Kind töten?

Post 11 im Thema

Beitrag von Karla »

Liebe Anne-Mette,
auch das schweizerische Strafrecht kennt die "bedingte Entlassung" in Analogie zur Aussetzung auf Bewährung nach 2/3 der Haftzeit.
"man": oder frau: auch wenn ich es nicht zu entscheiden habe, fände ich bei ECHTER Reue - aber auch nur dann!!! - eine Strafaussetzung nach 7 Jahren vertretbar:
Durch eine Haft wird IMMER die gesamte Familie auch in Mitleidenschaft gezogen, und zu häufig sind Täter nach zu kurzer Zeit in die Heimat abgeschoben worden.
Und auch wenn "Du sollst nicht töten!" für alle gilt: Möglicherweise ist er AUCH Opfer von Indoktrination, insbes. durch unzureichende Sprachkenntnisse begünstigt.
Anne-Mette hat geschrieben: Mo 27. Dez 2021, 09:24 Moin,
Elizabeth hat geschrieben: Mo 27. Dez 2021, 04:20man
wer oder was ist denn dieses/dieser/diese "man" ?

Gruß
Anne-Mette
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