Zweifellos gut gemeint. Ich kann mir aber nur sehr schwer vorstellen, dass es das war, was Ella mit ihrem schrecklichen Tod bezwecken wollte: "still innehalten" - und anschließend schnell vergessen, wenn wir mal ehrlich sind. Wer freiwillig so stirbt, der will damit ein Fanal setzen, aufrütteln, Diskussionen anregen und Veränderungen bewirken. Die Diskussion darüber abzuwürgen ist das exakte Gegenteil.Céline hat geschrieben: Sa 20. Nov 2021, 09:33
Lasst Doch bitte Eure Diskussionen über Gründe und Vermutungen aus diesem Tread heraus.
Hier geht es nur um Ella und das was Ihr wiederfahren ist. Lasst uns einfach für Sie und Ihr kurzes Leben still innehalten.
Céline
taz: Öffentlicher Suizid einer trans*-Frau - # 2
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Wally
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Re: taz: Öffentlicher Suizid einer trans*-Frau
Herzliche Grüße
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Re: taz: Öffentlicher Suizid einer trans*-Frau
Dieses Thema steht im Bereich - Nachdenkliches - Trauer - ErinnerungenWally hat geschrieben: Sa 20. Nov 2021, 12:02 Diskussionen anregen und Veränderungen bewirken. Die Diskussion darüber abzuwürgen ist das exakte Gegenteil.
Es ist dir unbenommen, in einem anderen Bereich ein neues Thema aufzumachen.
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Inga
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Re: taz: Öffentlicher Suizid einer trans*-Frau
Hallo, miteiander,
jetzt sind einige Tage vergangen. Im Spiegel 51/2021 vom 17.12.2021 ist ein längerer Artikel dazu erschienen
https://www.spiegel.de/panorama/hinterg ... 29b887183d
" Hintergründe eines Suizids
Wer war die Frau, die sich auf dem Alexanderplatz verbrannte?
Ella Nik Bayan flüchtete aus Iran, um hier ein neues Leben zu beginnen. Sie schien auf einem guten Weg. Doch dann übergoss sie sich mit Benzin und zündete sich an, mitten in Berlin. Ihre Freunde fragen sich: Warum?
"
Ich möchte allen hier nahe legen, im Spiegel den Artikel zu lesen und dann noch einmal die Diskussion in diesem Thread Revue passieren zu lassen.
Manche Trans*Menschen haben einfach ein verdammt schweres Leben. Oder besser: Manchen wird das Trans* Leben können auch heutzutage verdammt schwer gemacht.
Liebe Grüße
Inga
jetzt sind einige Tage vergangen. Im Spiegel 51/2021 vom 17.12.2021 ist ein längerer Artikel dazu erschienen
https://www.spiegel.de/panorama/hinterg ... 29b887183d
" Hintergründe eines Suizids
Wer war die Frau, die sich auf dem Alexanderplatz verbrannte?
Ella Nik Bayan flüchtete aus Iran, um hier ein neues Leben zu beginnen. Sie schien auf einem guten Weg. Doch dann übergoss sie sich mit Benzin und zündete sich an, mitten in Berlin. Ihre Freunde fragen sich: Warum?
"
Ich möchte allen hier nahe legen, im Spiegel den Artikel zu lesen und dann noch einmal die Diskussion in diesem Thread Revue passieren zu lassen.
Manche Trans*Menschen haben einfach ein verdammt schweres Leben. Oder besser: Manchen wird das Trans* Leben können auch heutzutage verdammt schwer gemacht.
Liebe Grüße
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Re: taz: Öffentlicher Suizid einer trans*-Frau
Sorry Wally,Wally hat geschrieben: Sa 20. Nov 2021, 12:02Zweifellos gut gemeint. Ich kann mir aber nur sehr schwer vorstellen, dass es das war, was Ella mit ihrem schrecklichen Tod bezwecken wollte: "still innehalten" - und anschließend schnell vergessen, wenn wir mal ehrlich sind. Wer freiwillig so stirbt, der will damit ein Fanal setzen, aufrütteln, Diskussionen anregen und Veränderungen bewirken. Die Diskussion darüber abzuwürgen ist das exakte Gegenteil.Céline hat geschrieben: Sa 20. Nov 2021, 09:33
Lasst Doch bitte Eure Diskussionen über Gründe und Vermutungen aus diesem Tread heraus.
Hier geht es nur um Ella und das was Ihr wiederfahren ist. Lasst uns einfach für Sie und Ihr kurzes Leben still innehalten.
Céline
Aber ich denke nicht das es uns hier wachrütteln muss oder Diskussionen anregen muss.
Das muss an anderer Stelle geschehen den wenn ich das so sagen darf gehören wir doch zu denjenigen denen das wiederfährt.
Wir können nur durch unser Auftreten und unser tun versuchen aufzuklären auch wenn das wie mir schon wiederfahren bedeutet angespuckt und beschimpft zu werden. Und trotzdem bin ich stolz auch in solchen Situationen aufrecht zu bleiben und für unsere Werte einzustehen.
Wichtig ist es Menschen wie Ella Halt zu geben und möglichst zu helfen. Leider ist es in ihrem Fall zu spät aber es darf uns nie vergessen lassen das es solche Menschen sind die immer im Herzen bleiben müssen.
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Re: taz: Öffentlicher Suizid einer trans*-Frau
Danke liebe Céline, du sprichst mir aus dem HerzenCéline hat geschrieben: Mo 20. Dez 2021, 17:17 Wichtig ist es Menschen wie Ella Halt zu geben und möglichst zu helfen. Leider ist es in ihrem Fall zu spät aber es darf uns nie vergessen lassen das es solche Menschen sind die immer im Herzen bleiben müssen.
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Re: taz: Öffentlicher Suizid einer trans*-Frau
@Anne-Mette: ja, der Faden ist ein büschen entgleist, aber: jede kann wegclicken!
Den Faden zu zerstückeln hielte ich nicht für sinnvoll: Ella hat ein Fanal gesetzt! Beschäftigen wir uns damit!!! Genau DAS sind wir ihrem Andenken schuldig!
- und genau dort gilt es anzusetzen!!! - keinen zurücklassen!
Die Aufgabe INTEGRATION ist leider seit 60 Jahren immer wieder vernachlässigt worden! noch haben wir es nicht geschafft: aber wir MÜSSEN es schaffen!
...wenn all dies zum Nachdenken und Miteinander führt, dann hat Ellas Tod hoffentlich was bewirkt!
Wenn viele mitziehen, dann sind weitere Opfer hoffentlich vermeidbar!
LG Elly
Den Faden zu zerstückeln hielte ich nicht für sinnvoll: Ella hat ein Fanal gesetzt! Beschäftigen wir uns damit!!! Genau DAS sind wir ihrem Andenken schuldig!
- und genau dort gilt es anzusetzen!!! - keinen zurücklassen!
Die Aufgabe INTEGRATION ist leider seit 60 Jahren immer wieder vernachlässigt worden! noch haben wir es nicht geschafft: aber wir MÜSSEN es schaffen!
...wenn all dies zum Nachdenken und Miteinander führt, dann hat Ellas Tod hoffentlich was bewirkt!
Wenn viele mitziehen, dann sind weitere Opfer hoffentlich vermeidbar!
LG Elly
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Re: taz: Öffentlicher Suizid einer trans*-Frau
Das finde ich ebenso daneben wie Teile deines Beitrages.Elizabeth hat geschrieben: Di 21. Dez 2021, 11:04 @Anne-Mette: ja, der Faden ist ein büschen entgleist, aber: jede kann wegclicken!
Ich habe ihn gekürzt, auch wenn ich so etwas ungern mache.
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Re: taz: Öffentlicher Suizid einer trans*-Frau
Keine Ruhe für Ella
Bereits zweimal wurde das Grab der trans Frau Ella verunstaltet. Sie hatte sich auf dem Berliner Alexanderplatz selbst verbrannt.
https://taz.de/Oeffentlicher-Suizid-ein ... /!5823594/
https://www.ggg.at/2022/01/05/berlin-gr ... -212307009
Bereits zweimal wurde das Grab der trans Frau Ella verunstaltet. Sie hatte sich auf dem Berliner Alexanderplatz selbst verbrannt.
https://taz.de/Oeffentlicher-Suizid-ein ... /!5823594/
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Re: taz: Öffentlicher Suizid einer trans*-Frau
Unglaublich, da durfte sie im Leben keine Ruhe finden und jetzt gibt es Menschen die ihr noch nicht einmal im Tod ihre Ruhe lassen. Ich bin zutiefst erschüttert. Hoffentlich werden die Täter gefasst. Wenn ich morgen in die Kirche gehe, werde ich eine Kerze für sie anzünden und sie in mein Gebet einschließen.
Liebe Grüße Jasmine
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Anne-Mette
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Re: taz: Öffentlicher Suizid einer trans*-Frau
Das so etwas in Deutschland überhaupt möglich ist lässt mich erschauern. Niemand bekommt etwas mit, wo driftet unsere Gesellschaft hin. Es wird Zeit das die Regierung stärker für die Rechte von Minderheiten eintritt. Ein Schritt wurde getan, die Union ist abgewählt und die neue Regierung kann ihren Wahlkampfversprechen Taten folgen lassen. Es gibt einige Aufgabenfelder die unsere neue Regierung abarbeiten sollte. Ein ganz wichtiger Schritt um unsere Demokratie weiter zu entwickeln.
Schon allein der Suizid ist schrecklich und dann auch noch auf diese Art, einfach unbegreiflich. Was muss diese Seele, dieses Herz ertragen haben? Ich muss oft an diese Frau denken. Wer waren die Verursacher? Dann gibt es tatsächlich Menschen die einen Friedhof betreten um das Grab dieser Frau zu schäden. Mir unbegreiflich - Menalee und ich haben diese Frau mit in unser Gebet eingeschlossen.
Nachdenkliche Grüße Jasmine
er
Schon allein der Suizid ist schrecklich und dann auch noch auf diese Art, einfach unbegreiflich. Was muss diese Seele, dieses Herz ertragen haben? Ich muss oft an diese Frau denken. Wer waren die Verursacher? Dann gibt es tatsächlich Menschen die einen Friedhof betreten um das Grab dieser Frau zu schäden. Mir unbegreiflich - Menalee und ich haben diese Frau mit in unser Gebet eingeschlossen.
Nachdenkliche Grüße Jasmine
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ExuserIn-2022-05-22
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Re: taz: Öffentlicher Suizid einer trans*-Frau
Na ja die Grabschändung passt ja irgendwie auch zu den Hakenkreuzen am Teddybär Geschäft. Mir soll niemand erzählen das sowas aus Langeweile geschieht. Das setzt alles aktiv geplantes handeln voraus. Wer dafür Zeit und Aufwand investiert muss doch ein tieferes Verlangen nach dieser Handlung haben. Meine These ist und bleibt es gibt eine große Abneigung gegenüber Lgbt die sich bei einigen so äußert.
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Re: taz: Öffentlicher Suizid einer trans*-Frau
Klar gibt es die! Aber das muss eine Gesellschaft halt aushalten. Das heisst nicht, das Gewalt zu tolerieren ist. Es bringt aber auch nix diejenigen mit Gewalt zu begegnen. Und mMn ist auch kontraproduktiv wenn LGBT-Themen omnipräsent sind.Alyssa hat geschrieben: Do 6. Jan 2022, 21:40 Meine These ist und bleibt es gibt eine große Abneigung gegenüber Lgbt die sich bei einigen so äußert.
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Re: taz: Öffentlicher Suizid einer trans*-Frau
Das sehe ich auch so. Es ist auch meiner Meinung nach keine im Affekt begangene unüberlegte Handlung , sondern geplant und auch so ausgeführt das es möglichst keine Zeugen gibt. Ich habe auch das Gefühl, das es sich hierbei nicht um einen Einzeltäter handelt. Vielleicht war noch jemand dabei, der aufgepasst hat das keine Passanten kommen.Alyssa hat geschrieben: Do 6. Jan 2022, 21:40 Na ja die Grabschändung passt ja irgendwie auch zu den Hakenkreuzen am Teddybär Geschäft. Mir soll niemand erzählen das sowas aus Langeweile geschieht...............
Liebe Grüße Jasmine
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Re: taz: Öffentlicher Suizid einer trans*-Frau
Nach Schändung von Ellas Grab: Nun reagiert die Politik
https://www.ggg.at/2022/01/10/nach-scha ... -212307009
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