Schon mal als Frau zum Tanzen gewesen?
Schon mal als Frau zum Tanzen gewesen?

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
Plisseedreher70
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Schon mal als Frau zum Tanzen gewesen?

Post 1 im Thema

Beitrag von Plisseedreher70 »

Hallo zusammen,
da ich als Mann mit Röcken tagsüber nie nach draußen gehe, hatte ich aber schon immer den großen Wunsch, wenigstens bei irgendwelcher Gelegenheit in meinen schönen Kleidern mal tanzen zu gehen. Bisher war das nur an Fasching möglich und das nützte ich auch aus.
Vor Jahrzehnten absolvierte ich mit meiner Freundin einen Tanzkurs, aber in den blöden Hosen machte es mir nicht wirklich Spaß. Ich beneidete die Damen, obwohl viele in Hosen
erschienen. Da kam mir später der Gedanke, den Tanzlehrer zu fragen, ob ich mit meiner Freundin einen Privatkurs buchen könnte....aber ich im Kleid..! Leider lehnte meine Partnerin ab. Mit Sicherheit hätte er mitgespielt...😅😅😅
Erzählt mal von euch, würde mich interessieren!
Gruß PLISSI
Bin Mann, bleibe Mann, aber festliche Glanzkleider überziehen ist für mich berauschend!
Momo58
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Re: Schon mal als Frau zum Tanzen gewesen?

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Beitrag von Momo58 »

Ich tanze so gut wie ein Nilpferd. Deshalb lasse ich es lieber, da mein Partner sonst blaue Flecken auf den Zehen hätte.
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
Blossom
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Re: Schon mal als Frau zum Tanzen gewesen?

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Beitrag von Blossom »

Klar gehe ich tanzen und regelmäßig. Sowohl in der Ballettschule als auch privat - wenn denn aktuell möglich. Einmal im Jahr gibt es seitens der Schule eine gemeinsame Aufführung in der Stadthalle, an der ich auch schon teilgenommen habe. Neben den Ballettstunden habe ich eine zeitlang Flamenco gemacht und interesse mich momentan auch für Jazzdance. Ein Kurs der im nächsten Jahr starten wird.

Dazu brauchte es keine Partnerin. Da kann man auch allein hingehen. Man muss sich nur trauen. Alles andere ergibt sich von allein.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
Lana
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Re: Schon mal als Frau zum Tanzen gewesen?

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Beitrag von Lana »

Beim Standardtanz hat mich schon immer gestört, dass man als Mann in die Führungsrolle gedrängt wird, egal ob das zur eigenen Persönlichkeit passt oder nicht. Deshalb habe ich es nie gerne gemacht, obwohl ich es als ein sehr reizvolles Hobby ansehe. Die Kleidung hat dabei nur unterschwellig eine Rolle gespielt, wenn ich nur als Dame übers Parkett geführt worden wäre (he)
HIer kann man das ohnehin nur zu Hause machen, da spielt es keine Rolle, ob ich ein Kleid trage oder nicht.

LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
Plisseedreher70
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Re: Schon mal als Frau zum Tanzen gewesen?

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Beitrag von Plisseedreher70 »

André Rieu und sein fabelhaftes Orchester, da kann ich nie genug davon bekommen. Die Damen und ihre bezaubernden Kleider bringen mich fast um den Verstand. Da gab es immer wieder Einlagen, wo wenige Damen vor dem Publikum verführerische Tänze darboten.
Und ich frug mich immer wieder...warum darf da nicht mittanzen..... (Utopie!)
Na ja...Wünsche darf man ja haben....
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Re: Schon mal als Frau zum Tanzen gewesen?

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Beitrag von Friederike »

Das lass ich mal lieber.
Alle die mal mit mir getanzt haben waren einig, dass ich das trotz zweier Kurse nicht auf die Reihe bringe.
Ich hab das jetzt als unnatürliche Fortbewegungsart abgehakt.

Grüße
Friederike
Der steilste Weg ist irgendwann zu Ende.
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Re: Schon mal als Frau zum Tanzen gewesen?

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Beitrag von Renée »

Ich hätte nichts dagegen, nur meine Frau würde da nicht mitmachen.
Ballett mache ich zwar auch aber nicht en femme - leider traue ich mich da nicht. 😔
Für ein Abend im Ballkleid 🥰würde ich mir auch André Rieu antun, da würde ich meine Schwiegermama bestimmt nicht lange bitten müssen mitzukommen . 🤣 Die kennt mich dafür gut genug.
Liebe Grüße
Renée

Wenn jemand zu Dir sagt "Das geht nicht". Denk daran, es sind seine Grenzen, nicht Deine.
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Re: Schon mal als Frau zum Tanzen gewesen?

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Beitrag von Juliane »

Jaaaa, waren wir, meine Süße und ich.

Wir haben allerdings bereits viele Jahre als Paar im Verein Standart und Latein getanzt, bevor Juliane überhaupt auftauchte.
Dann wurde im damaligen Cafe Feelgoode im Magnus Hirschfeld Zentrum ein Tanzabend mit Standart und Latein für lesbische und
schwule Paar angeboten.

Obwohl wir, mit Abstrichen, auch die jeweils gegensätzlichen Schritte der Damen und Herren zumindest theoretisch können, haben wir
die Übungsstunde vorher noch genutzt. Ich war die einzige Transperson dort.
Meine Frau ging im Hosenanzug und ich kam im hübschen Kleid und auf mittelhohen, bequemen Pumps.
Die Trainingsstunde war eigentlich recht simpel und ich wurde sicherer mit den ungewohnten Damenschritten. Einzig die für meine
Frau nun völlig unbekannte Führungsrolle, war nicht ganz so einfach für sie. War ja auch kein Wunder, hinter der Schrankwand, die
ich darstelle, konnte sie so gut wie nichts sehen.

Der Tanzabend war eine große Überraschung. Zwei schwule Pärchen tanzten einfach göttlich. Perfekte Haltung, sichere Schritte und
Figurenfolgen. Dabei eine große Perfektion und Körperbeherrschung. Sie trugen schwarze Kleidung auch richtige Tanzschuhe und sahen
sehr geübt und ästhetisch aus.
Bei den Lesbenpaaren dominierten Pullover, Jeans und Doc Martens Stiefel. Damit stapften und stampften sie unbeholfen über
das Parkett, denn ein abrollen der Füße war darin völlig unmöglich.

Ein wenig erschrocken war ich dann, als mich einer der schwulen Supertänzer aufforderte. Plötzlich waren fast alle Schrittfolgen
aus meinem Hirn gestrichen. Aber er tanzte und führte sehr gut und wir kamen diesen Tanz gut zurecht. Allerdings ist so etwas
echt nichts für mich. Mit einem Mann zu tanzen ist nicht so mein Ding. Juliane ist offensichtlich doch stocklesbisch :D

Liebe Grüße, Juliane
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer
Diva
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Re: Schon mal als Frau zum Tanzen gewesen?

Post 9 im Thema

Beitrag von Diva »

Was für ein Thema ... da tun sich Erinnerungen auf wie aus einem vorherigen Leben.
Meine Transition war von Anfang an mit Tanzen verbunden. Sobald ich (wieder) wusste, wer ich bin, trieb es mich aufs Parkett.
Als Kerl konnte ich vor lauter Hemmungen keinen Fuß vor den anderen setzen, vor lauter Angst, versehentlich doch einer winzigen Emotion zu erliegen oder diese gar zu zeigen. Ich lernte Standard und Latein, damit ich wenigstens mechanisch die Bewegungen ausführen konnte. Schon als Mann spürte ich die Gefahr, dass mich Musik und Bewegung irgendwann zu einer diffusen Erkenntnis führen könnten, wenn ich mich dem hingeben würde. Ohne zu wissen, was wohl die gefürchtete Wahrheit sein könnte, befahl mein strenges Über-Ich, mit dem Gehampel aufzuhören.
Zurecht wollte mich dieser Wächter vor der Wahrheit schützen, denn diese legte innerhalb weniger Jahre nahezu mein gesamtes Leben in Schutt und Asche. Es wäre besser gewesen, niemals diese unbändige Frau zu entfesseln. Der depremierte Mann hätte eben bis ans Ende seiner Tage neben sich gestanden und nie begriffen, was mit ihm falsch war. Aber er wäre niemals aus der Gesellschaft verstoßen worden, so ein komischer humorloser Kauz er auch war.

Tanzengehen war in den ersten Monaten nach meiner Wiedergeburt die ideale Gelegenheit, die Freizeit in weiblicher Identität zu verbringen. Da ich indirekt durch starke Frauen aus den Twenties wie Brooksie, Zelda Fitzgerald, Djuna Barnes, Nancy Cunard,Tallulah, Colette, Solita Solano und Tamara de Lempicka zu mir gefunden hatte, lag nichts näher, als jede Twenties-Party mitzunehmen. 2017 gab es davon jede Menge. Wenn in Berlin mal nichts los war, packte ich meine Sachen nebst Reisebett ins Auto und fuhr quer durchs Land. Ich hatte mir etwas Charleston beigebracht, den ich dann direkt auf der Tanzfläche weiter übte. Das wurde immer besser, sodass ich mich zur "Bohémé Sauvage" wagte und dort mit der flippigen Initiatorin "Else Edelstahl" höchstpersönlich ein paar Tänze aufs Parkett legte. Ein paar Jahre ging ich regelmäßig zu ihren aufwendigen Events, u.a. im Meistersaal oder im Wintergarten, der dann komplett im Glanz der Twenties erstrahlte - von der Eintrittskarte bis zum letzten Gast war alles liebevoll im damaligen Stil. Nach meiner ersten Sauvage hatte ich meine Schuhe zertanzt, Wechselschuhe erst im Auto und humpelte morgens früh um fünf über den Potsdamer Platz barfuß ins Parkhaus ...

Da ich im Schnitt 3x wöchentlich tanzen ging, wich ich auf Rock'n'Roll Live-Bands aus. Da kaufte ich mir meine offenen Tanzschuhe mit 10cm Heels und meine Petticoats, die ich fliegen ließ, bis ich keine Puste mehr hatte. Spaß- und Sportfaktor waren enorm.

Durch Zufall geriet ich zum Minimal Techno / Melodic Techno, weil es in einer Location zwei Dancefloors gab. Auf der einen schwang ich das Charleston-Bein, dann ging ich zum Verschnaufen auf die andere. Doch aus der Erholung wurde nichts. Der Rhythmus riss mich mit. Fortan wurde ich den Twenties untreu. Aber meine Schritte und Moves funktionierten in neuer Kombi wunderbar zu dieser Musik und viele fragten mich, wo ich das gelernt hätte.
Ich hängte die schönen Pailettenkleider an den Nagel und stellte mir ein neues Outfit zusammen: weiter Swingrock mit Petticoat drunter, ein Leotop oder eine Corsage (je nach Location), schwarze FSH, silberne Dance-Heels und ellenbogenlange Spitzenhandschuhe. Dazu trug ich Straßringe, die bei den Lichteffekten wundervoll blitzten.

So rockte ich die Dancefloors in Berlin vom Sodaclub, Berghain bis Matrix und einige andere, die ich nicht verrate.
Ich lernte noch ein wenig Bauchtanz und baute Elemente wie Schlangen- und Adlerarme, Shimmy, Saidi-Sprung in meine Moves ein. Das ging super zu orientalischem Minimal / Deep House. Im Matrix probierte ich mich erstmals zu R'n'B.

Ich erschien immer frühzeitig, damit ich am Anfang die Tanzfläche ganz für mich alleine hatte. Besonders auf Parkett, wie in einer alten Ballettschule, war das berauschend. Ganz selten fand sich dafür sogar ein Partner. Das waren die heißesten Tänze, für die wir regelrecht gefeiert wurden und Zugabe tanzten.

Das Ende kam Silvester. Ich war immer alleine losgezogen. Es hatte mich nie gestört. Doch bei meinem ersten einsamen Weihnachten war es anders. Ich tanzte durch vom 23.12. bis zum 31.12., stellte meinen Rhythmus auf Nachtmensch um (der ich nie war), wollte vergessen und Spaß haben. Wie immer trank ich nichts Alkoholisches, weil ich ja mit dem Auto heimfahren musste. Ich passte gut auf mich und meine "Drinks" auf, war stets fluchtbereit, wenn es mal brenzlig wurde. Da konnte ich keinen Rausch gebrauchen.
Bis zum 31.12. ging alles gut, aber als sich dann um Mitternacht ALLE in den Armen lagen, brach ich zusammen. Unter Tränen bahnte ich mir verzweifelt den Weg zum Ausgang. Wenn ich mich so umsah, war ich die einzige Dumme, die hier alleine tanzen war. Niemals spürte ich die Einsamkeit schlimmer als in diesem Moment. Zu dumm, mein Leben in den Griff zu kriegen, zu dumm mit Ende 40 mal schnell ein komplett neues soziales Umfeld aufzubauen. Das musste ja bestraft werden!
Das war meine erste Amokfahrt nach Hause. Ein Wunder, dass nichts passierte. Überall zischten Raketen. Ich hielt voll drauf zu. Es war wie im Krieg - tötet mich!

Danach war ich einige Monate wie erstarrt. Vorsichtig wagte ich mich irgendwann wieder hinaus. Auf einmal störte es mich, dass da alle wieder mit Partnerin oder im riesigen Freundespulk auftauchten - niemand alleine. Es störte mich, immer wieder von Typen 20 bis 50+ zum OneNightStand überredet wollen zu werden - oder zu einer widerlichen Nummer auf dem Klo. Ich sah nicht aus wie eine Hure - was sollte das?
Ich änderte meine Strategie und ging nur noch zu Tanzveranstaltungen, bei denen Singlemänner Frauen suchten. Die Kerle zahlten einen dreistelligen Betrag, ich nichts. Diese Events gab es von brav bis freizügig. Es war überall das gleiche: Es waren viele Singles angemeldet, die übrigens Vorkasse zahlten - und dann erschienen so 2, 3 von ihnen. Und die beschränkten sich auf Glotzen und manchmal auch Einhandbetrieb - widerlich.

Ich ließ es bleiben. Das wars. Die Tanzerei hatte ihren Zauber verloren. Mir ging es richtig schlecht, ich hatte kein Gegengewicht mehr zum Mobbing auf Arbeit und den Hass meiner Ex-Familie. Schließlich stellte ich meine Tanzschuhe vors Bett, legte mich im Petticoat frisiert und geschminkt hinein und schnitt mir die Pulsadern auf.

Ein paar Monate danach suchte ich mir einen Freizeitsport. Ich musste etwas Positives aufbauen, um nicht draufzugehen. Ausgerechnet online lernte ich meinen ersten Partner kennen. Wir trafen uns drei Tage später - es war Liebe auf den ersten Blick.
Es wurde das bislang schlimmste Drama meines Lebens - er war ein "sensibler verdeckter Cluster-B-Narzisst", wie ich Jahre später herausfand. Es gab kein Tanzen mehr, nur noch Schmerzen, Trennung, noch mehr Schmerzen.

Ausgerechnet in der "psychosomatischen Klinik" (wie das hier immer so hübsch tituliert wird), fand ich zum Tanzen zurück. Abends hatte ich die kleine Turnhalle für mich alleine. Das Parkett zog mich magisch an. Ich stellte mir orientalische Playlists zusammen und übte fleißig Bauchtanz - oftmals im passenden Kostüm. Dann ließ ich die vielen Münzen an meinen Schleiern rasseln ...
Beim zweiten Klinikaufenthalt wagte ich mich dann an laienhaften freien Ausdruckstanz zu Schubert, Wagner, Morricone ...

Aber es ist zuende. Es gibt nur noch Einsamkeit und Verzweiflung. Ich werde nie wieder tanzen. Es hat damals nichts gebracht und wird heute nichts mehr bringen. Inzwischen gehe ich kaum noch aus dem Haus. Es ist wohl das Beste für jemanden wie mich.
Das sind die Gedanken, die ich zum Thema "Tanzen" so habe.

Die Tanzschuhe stehen übrigens noch heute - 3 Jahre danach! - vor meinem Bett, wo ich sie damals platzierte - für immer.
Jasmine
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Re: Schon mal als Frau zum Tanzen gewesen?

Post 10 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Ich war mit meiner Menalee schon oft tanzen. Du hast geschrieben: Schon mal als Frau..... Naja als was denn sonst? Menalee und ich sind zwei Frauen, wir tanzen gerne zusammen und hatten viel Spaß bis C.....anfing. Ab und zu sind wir auch von Männern aufgefordert worden, aber es blieb nur beim tanzen! Es wird Zeit, das dem Virus der Garaus gemacht wird und meine Liebste und ich wieder tanzen gehen können.
Liebe Grüße Jasmine
rika
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Re: Schon mal als Frau zum Tanzen gewesen?

Post 11 im Thema

Beitrag von rika »

Tanzen? Nee, nee, das ist nicht mein Ding. Ich war als Jugendlicher in den frühen 70er Jahren zweimal in der Tanzschule und habe da meine erste Frau kennen gelernt. Mit meiner zweiten Frau habe ich in einer Bar tanzend geschmust und später entstand aus dieser Beziehung meine Tochter.

ich finde Tanzen generell nicht so toll: die Leistungstänzer überziehen extrem und ansonsten auf einer Fläche sich "tanzend" zu bewegen, ist mir fremd. Aber schön, wenn es andere mögen.

rika
Andrea aus Sachsen
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Re: Schon mal als Frau zum Tanzen gewesen?

Post 12 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

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Tanzen — das wäre ein Traum für mich! Doch leider konnte ich in drei angefangenen Single-Kursen keinen einzigen Schritt lernen, um ihn auf ihn auf einer Tanzfläche anzuwenden.
Einzig und allein beim Discofox hätte ich vielleicht eine Chance. Da kriege ich wenigstens den Grundschritt hin. Ich bräuchte aber einen Tanzpartner, der viel Zeit und Geduld zum Üben mitbringt. Gibt es irgendwo so einen Menschen?
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Nicole Fritz
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Re: Schon mal als Frau zum Tanzen gewesen?

Post 13 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Hallo,

zu diesem Thema habe schon einmal etwas geschrieben.
Nicole Fritz hat geschrieben: So 17. Jun 2018, 11:27 dann möchte ich mal von meinen Erfahrungen erzählen.

Meinen ersten Anfänger-Tanzkurs machte ich noch als Schüler. Das war grausam. Viel später, bereits als Ingenieur tätig, belegte ich wieder einen Anfängerkurs. Da fand ich direkt am Anfang eine Partnerin. Mit ihr machte es richtig Spaß und ich machte gute Fortschritte. Davon beflügelt entschied ich mich einen Kurs für Fortgeschrittene zu belegen. Der Partnerin genügte aber der Anfängerkurs, und sie machte nicht weiter.

Dann kam die Katastrophe. Es gab nur (Ehe-)Paare in diesem Kurs. Also organisierte der Tanzlehrer immer wechselnde Partnerinnen für mich, die überhaupt nicht irgendwie motiviert waren. Denen trat ich schließlich nur noch immer genervt auf die Füße. Es ging nicht mehr. Ich brach den Kurs ab.

Also: Nach meiner Erfahrung steht und fällt ein Tanzkurs mit dem Tanzpartner. Also wäre der erst einmal zu suchen (Inserat oder Partner-Börse im Internet). Dann sollte es zunächst einige Treffen geben um heraus zu finden ob man unabhängig vom Tanzen miteinander klar kommt. Ganz wichtig ist auch, was man jeweils von dem Tanzkurs erwartet (nur so zu Spaß oder mehr sportlich). Erst dann würde ich mich für einen Kurs anmelden. Ob es dann mit dem Tanzen auch klappt, kann man natürlich nicht wissen.

Nach der Enttäuschung machte ich keinen Versuch mehr mit einem Tanzkurs. Und als Frau habe ich daran noch nicht gedacht - Obwohl: Es war vor etlichen Jahren lange vor meinem Outing beim Karneval in einem irischen Pub. Da tanzte ich in Frauenkleidern bis tief in die Nacht hinein. So blöd scheint diese Idee gar nicht zu sein.
Ein kleiner Nachtrag: Zum letzten mal tanzte ich - wieder für mich alleine - beim Simmerner Oktoberfest, das es dank C.. jetzt nicht mehr gibt. Dort trug ich dieses "Trachten-Kleid".

DCFC0148_1.jpg

Liebe Grüße
Nicole
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Re: Schon mal als Frau zum Tanzen gewesen?

Post 14 im Thema

Beitrag von Regina »

Ja. War ich schon (häufiger). Wir waren mit einigen Mädels in Hannover, im Festzelt auf der Kirmes. Ich weiß nicht ob die einen besonderen Namen hat. Verzeiht mir meine Unwissenheit. Wir waren alle im Dirndl unterwegs. Als dann eine von uns zum Tanzen aufgefordert wurde gab sie einen Korb, verwies den Herren aber an mich, da ich nebenberuflich Trainerin für Standard, Latein und Partytänze bin. Als Trainerin bin ich es aber gewohnt, immer irgendwie das Heft in der Hand zu haben. Außerdem bin ich natürlich extrem Taktfest. Der Herr der mich aufforderte eher nicht so. Insofern war ich mir nicht so sicher ob Tanzen nicht doch zu den Kampfsportarten gehört. Dem Herren schien es jedoch zu gefallen. Er baggerte kräftig an mir herum was meine Frau wiederum köstlich amüsierte.
Um auf das Tanzen zurück zu kommen: Ich bin da eher eine sperrige Dame. Aber was unsere Bio-Damen da so aushalten müssen, auch was die Baggerei anbelangt hat mich doch geschockt. Es ist auch nicht einfach mit jemandem Tanzen zu müssen der irgendwie sein eigenes Radio im Kopf hat und von meinem Gefühl her eine andere Musik zu hören scheint.

Liebe Grüße,
Regina
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. (Erasmus von Rotterdam)
katjaosna
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Re: Schon mal als Frau zum Tanzen gewesen?

Post 15 im Thema

Beitrag von katjaosna »

Guten Morgen, ich habe auch schon öfter als Frau getanzt, besonders toll war das Oktoberfest vor einigen Jahren ( siehr Bericht ) im Dirndl . Ich mag es geführt zu werden und das Schwingen des Kleides, auch die Oberweite fühlt sich stimmig an. Würde gerne als Frau einen Tanzkurs besuchen.
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