Valeries Welt
Valeries Welt - # 52

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 766 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Kapitel 5: Alleinsein, Körpergefühle und viele Fragen

Valerie war also wieder allein, was schnell dahingesagt ist, aber die volle Bedeutung des Wortes und ihrer Situation wird erst klar, wenn man sich überlegt, was vorher war, dass sie mehr als sieben Jahre mit ihrem Ex zusammengelebt hatte, und das waren wirklich keine schlechten Jahre gewesen, und manchmal hatte sie sich damals wirklich gefühlt wie im Paradies. Bis diesem Ex eines Tages klar wurde, aus welchem Grund auch immer, dass er mit einer Transperson nicht zusammenleben wollte oder konnte. Nun, sie blieb äußerlich cool. Irgendwelche tiefere Motivforschung bei Monsieur Elouard (so nannte sie ihn bei sich jetzt) zu betreiben, sollte nicht ihre Sache sein, wenn er sich jetzt gegen sie entschieden hatte, dann war das eben so, und sie verschwendete keine großen Gedanken an das warum, wieso und weshalb.

Wenn er es so haben wollte, dann vollzog man jetzt eben den Schnitt, das tat zwar weh, aber sie hatte ja auch ein Trostpflästerchen erhalten, mehrere tausend Quadratmeter Weinbaugebiet waren jetzt auf ihren Namen überschrieben.

Mit den Jahren und wachsender zeitlicher Distanz zu der Trennung schien ihr die Sache aber immer klarer zu werden: Thierry hatte sie deshalb verlassen, weil er ein Mann war. Und Männer wollen eben Frauen mit Titten, so einfach. Männer sind doch sowas von primitiv und simpel zu verstehen. Und wenn das so ist, warum hast du blöde Kuh deine Implantate bloß wieder rausnehmen lassen?

Kurzschlußreaktion? Hättest sie vielleicht lieber doch drin lassen sollen, die beiden Hübschen. So in etwa war ihr Gedankengang bzw. ihre Empfindungen odr Gedankenfetzen, wenn sie nachts mal wieder wachlag. Aber weiter kam sie nicht, nein dabei verharrte sie, das war wohl der Punkt, um den sich alles drehte: Ihr nicht mehr vorhandener Busen.

Es wurde hier schon mehrfach erwähnt, muss aber nochmals unterstrichen werden, Valerie war ein Mensch mit einem sehr starken Körpergefühl. Womit gemeint ist, dass sie stets sensibel und genau bei sich registrierte, wie ihr Auftritt, genauer ihr Körper, auf andere Menschen wirkte. Valerie wollte immer angeschaut werden, es war ihr wichtig, Blicke auf sich zu ziehen, sie wollte gefallen. So war das immer gewesen.
Im Grunde hat sich dieser Charakterzug nie geändert. Sie war jetzt in der Mitte ihrer Vierziger angekommen, es ist klar, der Schmelz der Jugend war endgültig dahin, aber mussten es deshalb gleich 10 oder zwölf Kilo oder drei Konfektionsgrößen mehr sein? Sie registrierte sehr genau, dass weniger Männer sie betrachteten, wenn sie sich innerhalb des städtischen Publikums bewegte. Wann hatte sich zum letzten Mal ein Mann nach ihr umgedreht? Und wenn einer ein Blick auf sie warf, dann meistens eher der Typ "Oldie".

Jetzt kommt eine weitere ihrer Eigenschaften hervor: Ihr Trotz. Wenn es schwierig wird, dann trotzt sie gerne. Wenn es denn so einfach war mit der Schönheit des Frauenkörpers, dann konnte man doch etwas dafür tun, oder etwa nicht? Praktisch und konsequent, wie sie war, ging Valerie gleich auf die Suche nach neuen Silikonprodukten. Sie wollte wieder einen Busen haben, und keinen kleinen. Es gibt in Narbonne einen Laden, der derartige Produkte verkauft, er ist etwas schmuddelig am Südrand der Stadt gelegen ist, ein klein wenig abgelegen von der südlichen Hauptachse, der Route Perpignan, mitten im Industriegebiet, zwischen Großmarkt, Autohäusern, Frittenbuden und ähnlichem. Sie betrat den Laden mit energischem Schritt.
Der Verkäufer, der sofort auf sie zukam, wirkte mindestens so unseriös wie das ganze Geschäft. Sie nannte ohne zu zögern ihr Begehren:

"Je cherche des seins silicone comme prothèses" (ich suche Silis als Prothesen)

"Pour vous-meme"? (für Sie selbst?) fragte der Typ zurück. Hatte sie da etwa ein Augenzwinken bei ihm gesehen? Nein, sie bildete es sich nur ein, sie war nervös.

Man begab sich in den hinteren Teil des kleinen Lädchens, man ging vorbei an scheinbar Hunderten von Penissen aus Plastik in allen Größen und Farben, an aufblasbaren Gummipuppen und anderen Pornoprodukten für den männlichen Hausgebrauch. Valerie blieb cool. Die Abteilung für Damenprodukte war kleiner.

"Hier hätte ich einige Prothesen in B oder C, welche Größe wünschen Sie?" zeigte der Verkäufer.

"Pour le porter dans ma soutien-gorge, et moi, j"™ai la cent-quinze comme pointure, et le B ou le C " antwortete Valerie, was eilfertig bestätigt wurde: jawoll, sicher, klar sie brauche eine 115er Größe mit B oder C Körbchen, ob sie das gleich anprobieren wolle? Sie nickte lächelnd und verschwand mit den Silis in der Ankleidekabine.

Wer sich über die genannten Größen wundert muss wissen, dass in Frankreich immer die Zahl 15 zur Unterbrustweite hinzugefügt wird, wenn es um BH-Größen geht, eine 115C ist also für Valerie genau richtig mit ihrer Ubru 100, in Deutschland hätte sie 100 C, in Frankreich sind es 115C, warum das so ist, kann niemand erklären, aber es ist wirklich so.

Valerie verließ das Schmuddelgeschäft mit einem Paar selbsthaftender Silis der französischen Größe 115 und zusätzlich einem Paar normaler Silis (also ohne Klebefläche), aber mit stärker ausgeprägten Nippeln, dazu hatte sie einen passenden BH mit angenähten Innentaschen gekauft, in den die Brüste reinzuschieben waren, wie praktisch. Sie wollte jetzt mal ein wenig experimentieren mit ihren neuen Schätzchen. Etwas mehr als 200 Euro hatte sie liegenlassen in dem Laden, aber ihre Laune war deutlich besser beim Rausgehen als vorher beim Eintreten.

Wenn die Welt Frauen mit Busen wollte, an ihr sollte es nicht liegen, sie hatte jetzt etwas zum Vorzeigen.

Soviel für heute. Kommentare werden gerne zur Kenntnis genommen. Dieses Kapitel 5 soll zum WE am 11. Dez. erscheinen, das nächste Kapitel 6 dann eine Woche später am 18, dann ist erst mal Weihnachtspause.

Lieben Gruß, Valerie :()b
Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 767 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Hallo, wieder mal ging ein Kapitel zu schnell raus, dieses Kap. 5 war für morgen, 11.12. angesagt. Alle Kommentare sind willkommen.
Valerie
Lotte
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Re: Valeries Welt

Post 768 im Thema

Beitrag von Lotte »

Hallo Valerie.
Letzte Woche ist mir Ihr Thema Valeries Welt zum ersten Mal aufgefallen.
Ich habe bei Post 1 angefangen zu lesen, aber es geht nicht so schnell, weil ich Holländer(in) bin und manchmal sorgfältig darüber nachdenken muss, was darin steht. Manchmal benutze ich den Google-Übersetzer, aber dann kommen manchmal so komische Sätze.
Ich finde deine Geschichten spannend und werde auf jeden Fall weiterlesen, bis ich zum letzten Post komme.
Liebe Grüsse
Lotte
"Het leven begint op het moment waarop je je niets meer aantrekt van wat andere mensen over je denken"
(Godfried Bomans)
Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 769 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Vielen Dank für deine Worte.
Ja und herzlichen Dank an dich Lotte. und wie sagt man in Holland?
gefeliciteered, bedankt!

Lieben Dank, Valerie :()b
Mary
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Re: Valeries Welt

Post 770 im Thema

Beitrag von Mary »

Hallo Valerie,

Gefeliciteerd bedeutet "Glückwunsch" oder "Gratulation". Du würdest eher

Dank je wel oder mit mehr Emotionen
Hartstikke bedankt (herzlichen Dank) sagen.

Schönen Tag noch / fijne dag verder
Mary
Wenn dir das Leben in den Hintern tritt, nutze den Schwung um vorwärts zu kommen....
Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 771 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Auch dir "haartstikke bedankt" für deine Korrektur, liebe Mary.
Und sogar noch ein wenig mehr hat mich gefreut, dass die Story von Valeries Welt per heute über 100.000 Zugriffe hatte. Hundert Tausend !!. Das ist gar nicht mal so wenig, was sagt ihr?

Valerie (feeling really fijn) :()b
Katie
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Re: Valeries Welt

Post 772 im Thema

Beitrag von Katie »

Lotte hat geschrieben: So 12. Dez 2021, 12:54 Manchmal benutze ich den Google-Übersetzer, aber dann kommen manchmal so komische Sätze.
Hallo Lotte,

vielleicht hilft Dir dieser Dienst (https://www.deepl.com/translator) mehr beim Übersetzen, ist auf jeden Fall datensparsamer als google.

Grüße
Katie
Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 773 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Kapitel 6: Valerie kauft ein

Sie bewohnte jetzt eine schnuckelige kleine Wohnung in einem modernen Neubaugebiet der Stadt, "Les Hauts de Narbonne" genannt, und wie der Name der Siedlung sagt, hatten die Häuser Höhenlage und von Valeries Wohnzimmerfenster hatte man eine super Aussicht über die Stadt. Auf dem Rückweg zur Wohnung macht sie einen kleinen Umweg über das Einkaufszentrum "Croix Sud" denn sie wollte unbedingt noch ein paar Klamotten einkaufen. Es war ein spontaner Entschluss, ausgelöst durch den Kauf ihrer neuen Silikonbrüste, französische Größe 115 C, und die kam ganz spontan, scheinbar aus dem Nichts kam dieser Gedanke:

"Verfllxt"¦ ich will diese neuen Teile gleich mal anprobieren. aber... da wird mir ja kein einziges meiner alten Oberteile mehr passen".

Sie streifte kurz durch das Kaufhaus C&A, fand aber dort nur noch Sommerware und ging danach, ebenfalls im Geschwindschritt durch die bunten Auslagen von GEMO, das war sonst einer ihrer Lieblingsshops, aber auch dort war nichts zu finden. Erst beim Stöbern wurde ihr richtig klar, was sie wollte: Ein Pulli sollte es sein, erstmal nur ein Pulli in L oder XL. Sie hüpfte in ihr Auto und fuhr zu Carrefour rüber. Der Parkplatz vor dem Center war einigermaßen leer, und so konnte sie ziemlich weit vorne nahe der Haupttüre des großen Einkaufzentrums parken. Sie hing sich die Tasche um und marschierte los.

Bis sie bemerkte, wie ihre Schuhe schlackerten, die linke Ferse rutschte beim schnellen Gehen aus dem Schuh raus, und der Absatz knallte auf dem Marmorboden des Centers, die Leute drehten sich nach ihr um. Valerie verlangsamte ihren Schritt und krümmte die Zehen, so hielt sie den Schuh einigermaßen am Fuß. Natürlich, so schimpfte sie bei sich selbst, blöderweise hatte sie zum shoppen wieder ihre schwarzen Heels von bpc (Bonprix) angezogen, obwohl die schon lange ausgetreten waren und die Ferse nicht mehr hielt.

Rechts von ihr die Auslagen eines Schuhgeschäfts, das Center bot ja wirklich alles was das Frauenherz begehrte, auf engstem Raum. Auch noch Ausverkauf, SALE: "alles muß raus", sagten bunte Schilder. Natürlich der ganze Shop voller Menschen. Valerie drängelte sich durch, sie scannte im Vorübergehen die Tische und Regale ab nach einem Paar Schuhe, das gleichzeitig chic und alltagstauglich war, erfolglos, nichts zu finden. Sie verließ den Laden und ging en passant zu Carrefour rüber.

Die zwei Kontrolleure am Eingang, bullige Typen vom Sicherheitsdienst in weißen Hemden, zeigten sich wie immer freundlich-routiniert, sie zeigte ihr Handy mit ihrem Corona Impfausweis vor und war durch. Links nach der Kasse standen die Einkaufskörbe, sie hängte sich einen Korb über den linken Unterarm, einen Einkaufswagen brauchte sie nicht. Die Handtasche baumelte vor dem Bauch, der quer über der Brust liegende Trageriemen ließ ihr die Hände frei. Ein riesengroßes Einkaufszentrum, aber sie kannte sich gut aus, steuerte im hinteren Bereich die Textilien an. Schwierig, hier was Interessantes zu finden, alles in dunklen Tönen, "alles alte Omasachen", dachte sie bei sich"¦

Aber nein, dort entdeckte sie doch etwas, Pullis für die Übergangszeit, körpernah, V-Ausschnitt, in drei Farben. Sie entschied sich für ein helles Rosa. Oder war das Beige? Auf jeden Fall sehr schön, der Pulli. Größe L oder XL? Ohne nachdenken, ganz spontan griff sie nach dem L. Wie sie das gewohnt war, hielt sie sich den Pulli vor den Körper und posierte vor dem großen Spiegel. Voila: gekauft. Und bei einem Preis von 7 Euro kannst du eigentlich nichts falsch machen, dachte Valerie.

Auf dem Rückweg passierte sie die Strumpfabteilung: Ein Regal voller Strumpfartikel, bestimmt zehn Meter lang, lauter Strumpfhosen. Valerie hasste Strumpfhosen.. Ihr Auge überflog die Etagèren, nichts als Strumpfhosen, nichts als Strumpfhosen. Valerie ist kein Strumpfhosentyp. Da, ganz am Ende des Regals die Halterlosen, viele in dunklen Tönen, nichts in hell, was sie interessiert hätte. Was ganz fehlte, waren Straps-Strümpfe zum Anclipsen an den Strumpfhaltergürtel, Valerie zog enttäuscht ab. Warum gibt es heute bloß keine Straps-Strümpfe mehr, schmollte sie.

Auf dem Weg zur Kasse musste sie noch durch die Kosmetikabteilung, auch hier alles riesig groß dimensioniert, alle Artikel präsentiert zur Selbstbedienung, sie blieb wieder an den Lippenstiften hängen, hatte etliche in der Hand, umrundete das Regal zweimal, und entschied sich dann für einen korallenroten Lippenstift von Revlon. 12 Euro kostete das Teil, eigentlich sündhaft teuer, aber was soll"˜s, Lippenstift muss schon sein.

Jetzt aber rasch zur Kasse, auf dem Weg griff sie sich noch zwei Beutel Katzenfutter aus dem Regal und dann noch griechischen Yoghurt, Natur, die Viererpackung, für das eigene Frühstück. Es war schon dunkel, als sie in die Tiefgarage ihrer Wohnung fuhr. Sehr praktisch, diese Neubauwohnungen, direkte Aufzugsverbindung vom Keller in die vierte Etage, wo sie jetzt wohnte.

Weiter gehts dann am nächsten WE

Lieben Gruß, Valerie :()b
Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 774 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Der Griff nach dem Katzenfutter muß noch kurz erklärt werden. Es handelt sich um kleine Beutel mit Nassfutter, Whiskas oder so...Nein, wer denkt, Valerie sei jetzt (etwa um abzunehmen (kleine Portionen!), oder aus welchen Gründen auch immer zu Katzenfutter übergegangen der liegt völlig falsch. Nein die Realität ist ganz romantisch, aber wahr: Eine kleine rotblond-getigerte Mieze-Katze ist ihr zugelaufen, die wartet jeden Abend auf sie, und zwar stellt sie sich sehr clever an die Einfahrt zur Tiefgarage, und wenn Valeries Auto reinfährt, zack, witsch, ist sie drin im Haus und (weiß Gott, wie sie das rausgekriegt hat, wo die Besitzerin des weißen Peugeot 206 wohnt), aber wenn Valerie im 4. Stock aus dem Aufzug tritt, dann wartet die Katze bereits vor der Wohnungstüre und macht ihr schöne Augen. So ist das Leben.

Valerie
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Re: Valeries Welt

Post 775 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Kapitel 7: Valerie und ihr kleiner weißer Löwe

"Ihr kleiner weißer Löwe", so nennt Valerie ihr Auto, einen schnuckeligen weißen zweitürigen Peugeot 206, es ist ein Sondermodell mit schicken Sportsitzen aus hellem Leder, na ja, ein bisschen Luxus darf schon sein im Leben. Ein Löwe ist das Auto deshalb, weil es beim Gas geben so schön röhrt, aber der Name leitet sich auch von dem Markenzeichen des Herstellers ab, einem kleinen Löwen.

Ihr ahnt es bereits, Valerie fährt gerne sportlich, man könnte auch sagen, sie fährt unvernünftig und achtet auch kaum auf den Spritverbrauch. Was war ihr damals wichtig beim Kauf? Klar, die Sportsitze, die zwei großen Türen, darauf legte sie Wert, aber vor allem durfte es kein Automatikgetriebe sein.

Nein, Valerie wollte immer ein Schaltgetriebe haben, sie behält gerne den Knüppel in der rechten Hand, schaltet um ihr Leben gern, und sie kann auch richtig driften, zum Beispiel bei Nässe und Schnee (falls es den einmal gibt hier im Süden) dann hat sie das driften öfters mal geübt bei leerer Straße, das leichte Ausbrechen des Hecks, wenn sie Gas gibt in der Kurve und das Wiedereinfangen des Autos, nur durch das gekonnte Spiel mit Kupplung, Gas und Bremse.

Sie kann das, und sie macht das gern. Aber woher kommt diese Lust am sportlichen Autofahren? Wer hat sie damit infiziert? Wir erinnern uns, früher hat sie ja mal ein paar Jahre in der Autoindustrie gearbeitet (das ist im ersten Teil der Story zu lesen). Sportliches Autofahren gehörte damals in ihrer Abteilung (sie war bei den Marketingleuten) sozusagen zum guten Ton, und mehrfach wurde sie (wie fast alle anderen Angestellten aus dem Marketing und der Werbung auch) damals auf Fahrertrainings geschickt, das sind Kurse, wo die Teilnehmer ihr fahrerisches Können verbessern können, man nannte diese Fahrtrainings offiziell "Fahrsicherheitstraining".

Aber von sicherem Fahren hat sie damals wenig gelernt, die meisten absolvierten das Training, weil das Driften und Schleudern dort mächtig Spass machte, Valerie auch.

Vergangene Zeiten! Tempi passati, wie der Italiener sagt. Egal wie es damals war, und egal, warum sie diesen Stil entwickelte und kultivierte, Valeries Fahrstil blieb stets sportlich, und seit sie dort unten in Südfrankreich wohnt, hat sie sich diesen Fahrstil weiter verinnerlicht, praktisch geht das gar nicht anders, denn fast jedermann und jede Frau fährt hier in diesem Landstrich so.

Als sie anfangs noch ihr deutsches Nummernschild am Auto hatte, wunderte sie sich stets darüber, warum fast alle anderen von hinten so dicht auf sie auffuhren, ehe sie dann mit einem zügigen Schwung überholten, und das bei neunzig Stundenkilometern (was bereits zehn km/h zu schnell ist).

Bis ihr mal irgendjemand erklärte: "Das ist einfach, Valerie, die fahren solange auf dein Auto hinten auf, bis sie dein deutsches Nummernschild identifizieren, dann fällt bei denen sofort eine Klappe im Hirn: aha ein Tourist (ein Idiot), den musst du schnell überholen"¦"

Die Erklärung klang fürs erste plausibel und sie glaubte auch eine Zeitlang daran. Nur als sie später eine französische Nummer hatte, änderte sich überhaupt nichts. Da wurde ihr mit einem mal klar: Die fahren hier alle so, es liegt an der Mentalität der Menschen im Süden, oder es ist eben das heisse Blut.

Valerie passte sich also an, und fuhr ihr der Vorausfahrende zu langsam, dann drängelte sie, nicht selten wurde der Überholte auch mal ein wenig geschnitten, und driften im Kreisverkehr erlaubte sie sich gelegentlich auch mal, wenn wenig Verkehr war.

Bis die Sache mit dem Kupplungsproblem passierte. Wer die Geschichte regelmäßig liest, weiß dass Valerie in der Regel ihre Escarpins trägt, wenn sie in die Stadt fährt. In Deutschland würde man dazu High heels sagen"¦ Obwohl"¦ sind 7 oder 8 cm hohe Absätze bereits high heels? Valerie war"˜s egal, sie trägt diese Schuhe immer in der Stadt, also auch am Steuer des kleinen Löwen. Nun hat sie vor kurzen neue Schuhe erworben, es war in Narbonne Sud bei GEMO, und vielleicht sind diese neuen Absätze sogar 1 oder 2 cm höher als ihre normalen high heels, die ja in der Regel bei 7 oder 8 cm lagen, also hatten die neuen Schuhe wohl 9 cm oder sogar etwas mehr.

Und seither (seit sie diese Schuhe besitzt) hat Valerie das Kupplungsproblem. Sie tritt wie üblich die Kupplung, zieht am Schaltknüppel, und was passiert? Sie findet den Gang nicht. Oder sie findet ihn erst nach kräftigem Rühren im Getriebe. Den Gang nicht zu finden und im Getriebe zu rühren, während man durch den Kreisverkehr in Narbonne driftet, kann einen Menschen nervös machen. Sie wurde nervös, zog und riss am Schalthebel, bis der Gang krachend drin war, hui, das ging gerade noch einmal gut.

Die Sache passierte ihr zwei, drei Tage nacheinander, und jedes Mal hatte sie diese Schuhe an. Bis es eines Tages auch mal regnete, worauf sie die escarpins zuhause ließ und auf flache Sneakers umstieg. Und man glaubt es nicht, ab diesem Moment waren die Probleme beim Schalten wie weg.

Wie weg!

Das Getriebe funktionierte so perfekt wie immer, kein Krachen mehr, kein Hakeln an der Schaltkulisse. Valerie kombinierte blitzschnell. Es waren die Schuhe. Sie hatte also das Schalten nicht verlernt.

Acht oder neun Zentimeter hohe Absätze bedeuten für den linken Fuß, das ist der, der die Kupplung niedertritt, acht bis neun Zentimeter zu wenig Kupplungsweg, d.h. die Kupplung wird nicht komplett niedergedrückt und kann nicht richtig auslösen, und es kracht beim Schalten. Sie griff sich an den Kopf: ja, das war"™s offensichtlich. Kein Kupplungsschaden, aber ein Schuhproblem oder richtiger ein Absatzproblem.

Das war"™s für heute.

Lieben Gruß und für alle Leser ein schönes Weihnachtsfest

Valerie :()b
Engelchen
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Re: Valeries Welt

Post 776 im Thema

Beitrag von Engelchen »

Tja, das hätte dir die Fahrlehrerin auch so gesagt, lach...
Danke für die netten Einblicke.

Liebe Grüße

Lisa
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 777 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Für heute am 4. Advent wünsche ich erst mal allen Lesern und Leserinnen ein geruhsames Weihnachtsfest ! Die Story wird fortgesetzt nach den Feiertagen, natürlich immer in Abhängigkeit von meiner Kondition und Stimmung...

Lieben Gruß, Valerie :()b
Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 778 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Kapitel 8: Sie ist wieder im Spiel.

Wir haben in den bisherigen Kapiteln erfahren: Valerie ist älter geworden und hat sich ihr neues leben inzwischen eingerichtet. Dass es ein Leben ganz ohne Männer und ohne Sex ist, hat indes niemand behauptet. Dass allerdings nach den sieben Jahren ihres Zusammenlebens mit Thierry Elouard, die für Valerie sieben sehr intensive Jahre waren, hier, in ihrem Sexleben aber erstmal so etwas wie eine Pause eintritt, wird niemanden verwundern.

Was auch nachvollziehbar ist: Sie ist jetzt Anfang vierzig, trägt ein paar überflüssige Pfunde mit sich herum (eigentlich sind es mehrere Kilos, auf die sie wahrlich verzichten könnte) und sie kämpft um ihre Linie, aber ihr Interesse an Männern hat sie keineswegs verloren. Sie ist immer noch eine attraktive Frau und tut viel, damit das auch so bleibt.

Deshalb verbringt sie jetzt eigentlich sogar mehr Zeit als früher mit dem Styling des eigenen Bodys, mit Körper- und Hautpflege, sie macht auch ein wenig Sport, wenn sie mag, aber vor allem verbringt sie viel Zeit vor dem Spiegel mit dem was die Engländer "make up" nennen und die Franzosen "maquillage". In ihrem Alter nichts Besonderes, eigentlich ein "Muss".

Sollte also bei ein paar Lesern / Leserinnen bisher der Eindruck entstanden sein, Valerie käme mit ihrer neuen Welt ohne Ehemann nicht zurecht, sie lebe so dahin, planlos und ziellos in den Tag hinein, habe im Übrigen nichts im Kopf außer ihre diversen Aushilfsjobs, ihr Auto, ihre Klamotten, ihre Schuhe und vielleicht so ganz am Rande noch ihre Katze, so täuscht sich dieser. In Valeries Welt ist Platz für vieles anderes, zum Beispiel interessiert sie sich immer noch sehr stark für die schönen Dinge im Leben.

Die mittelmeerische Küste im Süden Frankreichs war immer voll mit kreativen Menschen, die als Maler, Bildhauer oder allgemein als Künstler dort gearbeitet haben. Schon Vincent Van Gogh, als er damals in Arles war, lobte das helle Licht dieser südlichen Sommertage und es stimmt ja auch, die Sonne steht dort einfach höher am Himmel.

Die Gegend um Narbonne ist eigentlich nichts, was man ein kulturelles Zentrum nennen kann, aber das Meer und die südliche Landschaft haben viele Maler hierher an die Küste gezogen, ein paar echte kulturelle hotspots gibt es dort auch, und Kunstausstellungen gibt es sogar zweimal, dreimal im Jahr, nicht nur mit etablierten Malern, nein, auch der Nachwuchs wird gefördert und wird durch Ausstellungen unterstützt.

Denis Jardinier, ein in der Region etablierter Maler stellte in der Poudrière in Narbonne aus, einem historischen Pulverturm, der jetzt als Kulturzentrum genutzt wird. Valerie entdeckte die Annonce im Internet, und die Bilder von Denis, von denen sie meinte, ein paar schon vorher gesehen zu haben, schienen ihr gleich seltsam vertraut. Er malte gegenständlich, viele Landschaften, die alten Dörfer und Plätze der Umgebung, die Menschen auf den Marktplätzen, die alten Häuser, Männer beim Pétanque-Spiel unter alten schattigen Platanen. Dabei war sein Stil keineswegs naiv, sondern im Gegenteil eher frech und karikaturenhaft, sie mochte diese Bilder auf den ersten Blick und beschloss, sich die Ausstellung einmal genau anzusehen.

Sie erwischte noch eine Karte für die Vernissage, die an einem frühen Freitagabend angesagt war. Der Saal der Poudrière war gut gefüllt, zwei Menschen vom Kulturamt der Stadt hielten ihre Ansprachen, die wie stets ganz witzig waren und zum Glück auch kurz, so dass die Gäste nicht zu lange stehen mussten, Valerie hatte zu diesem besonderen Anlass wie die meisten Damen natürlich ihre schicksten high Heels angezogen, das ist doch normal. Beim späteren smalltalk kam sie mit dem Künstler kurz ins Gespäch.

Monsieur Jardinier war ein großgewachsener schlanker Lockenkopf, zwar grauhaarig, aber mit lustigen Augen, er war ihr sofort sympathisch. Und er war etwa in ihrem Alter. Irgendwie kam es Valerie so vor, als habe sie den Maler schon mal irgendwo gesehen.

"Excusez monsieur"¦mais je pense on s"™a vu déja une fois mais je ne peux pas dire òu c"™était"¦" sagte sie.
(Ich kenne sie irgendwoher aber ich weiß nicht mehr genau woher)

Keine besonders geschickte Anmache, aber es war die genaue Wahrheit. Er stutzte, schaute ihr dann in die Augen, dachte kurz nach und antwortete:
"Oui c"™est bien possible, madame"¦ c"™était probablement au Somail, où j"™ai eu un atélier auprès du canal" (gut möglich, wahrscheinlich waren Sie mal in meinem Atelier in Somail, dort am Kanal")

Und Valerie fiel es wie Schuppen von den Augen. Klar, sie kannte sein Atelier in Somail, dort am Kanal, ein kleiner romantischer Marktflecken am Canal du Midi, ein paar Künstler hatten sich dort angesiedelt um dort zu malen und ihre Bilder gleich dort an die Touristen zu verkaufen.

"Mais appelez-moi Denis, justement Denis. s"™il-vous-plait"
(Aber sagen Sie doch bitte nur Denis zu mir)

Setzte er noch hinzu, und wieder dachte sie, dass er wirklich lustige Augen hatte, und irgendwie auch eine sympathische Art.



Kapitel 9 folgt dann wie üblich etwa in einer Woche

Lieben Weihnachtsgruß,
Valerie :()b
Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 779 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Hallo alle,

Weil bald Weihnachten ist, gibt's auch ein Geschenk. Das neue Kapitel 9 geht schon heute Abend online.

Frohes Fest, Valerie
Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 780 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Kapitel 9: Smalltalk im Pulverturm

Mit ihrer spontanen Schätzung seines Alters war sie gar nicht mal schlecht gelegen. Schlau und findig, wie sie war, hatte sie nochmals in den Programmunterlagen nachgeschaut und dort diese Angaben gefunden: Denis Jardinier, peintre, nationalité francaise, né Grenoble mars 1960"¦ (Denis Jardinier, Maler, Franzose, geb. im März 1960 in Grenoble)"¦ dann folgten noch ein paar Daten zu seinen bisherigen Ausstellungen.

Aha, dachte sie bei sich. Er ist also noch keine fünfzig, der Lockenkopf, und aus Grenoble kommt er, also aus den Bergen. Interessanter Mann. Aber einer mit einer Vorgeschichte. Bestimmt schon mal verheiratet gewesen, oder? Sie blickte nochmals zu ihm rüber. Nein, schwul schien er ihr nicht zu sein, das wäre ihr aufgefallen. Was ihn wohl hierher an die Mittelmeer-Küste verschlagen hat?

Mit ganz kleinen Schritten schlenderte sie langsam an den ausgestellten Werken vorbei und blieb ab und zu stehen, um das eine oder andere Bild noch genauer zu betrachten, aber im Hintergrund kreisten ihre Gedanken unaufhörlich um die Person des Malers. Jardinier heißt er, also Gärtner. Und ja, sie erinnerte sich an sein kleines Atelier in "Le Somail", sie kam gelegentlich dort vorbei, beim Spazierengehen. Nochmals schaute sie hinüber zu ihm, und wie zufällig trafen sich ihre Blicke. Ein Flash? Nein, kein Flash, nur ein Zufall. Wie man halt so kuckt"¦

Er lächelte, hob leicht seine Hand, mit der er ein Glas hielt, und grüßte zu ihr herüber.

"Wollen Sie vielleicht noch etwas trinken mit uns?"

Sie wollte eigentlich schon, wehrte aber spontan ab, wie es sich gehört, nickte und lächelte nach einer kleinen Pause dann aber trotzdem, und so ergab es sich, dass Valerie bald mitten in einem Fachgespräch mit drei, vier Männern steckte, die sich allesamt als Maler oder Kunst-Sachverständige herausstellten.

Denis male immer noch gegenständlich, sagte einer, der sich als Kultur-Redakteur der lokalen Zeitung zu erkennen gab.

"Ja, aber warum sagst du das?" fragte Denis zurück.

"Ich frage mich schon, warum du die Objekte nicht stärker abstrahierst, ich meine"¦ich finde es etwas"¦ naiv, heute noch dermaßen gegenständlich zu malen? Einfach abzumalen, wie die Dinge sind?"

"Entschuldige, muss ich abstrakt malen, damit du es als modern empfindest? Nein, mein Lieber! Ich empfinde unsere Stadt hier und unsere Dörfer und unsere Natur hier in unserer Region einfach als schön, und genauso male ich sie auch hier auf diese Leinwand."

Denis zeigt auf das Bild vor ihm an der Wand, eine Ansicht der Kanalbrücken von Narbonne, Platanen, Blumen, alles spiegelte sich im Wasser des Kanals.

Die Debatte ging eine Zeitlang hin und her, aber nur Valerie schien ihn verstanden zu haben oder das zu akzeptieren, was der Maler gesagt hatte. Hoppla, da ist ja noch so einer der so denkt wie ich. Die Schönheit und den Wert der Natur zeigen. Dafür braucht es ganz spezielle Menschen; Maler eben, Künstler, aber solche mit besonderen Augen. Einfache, ungebildete Menschen sind dazu nicht in der Lage, weil ihnen die Erziehung dafür und der Sinn fehlt und auch die Worte oder die Ausdrucksmittel. Aber die Gebildeten können das meistens genauso wenig, weil sie immer alles analysieren und zerteilen und bewerten müssen, ob es zu den jeweils gängigen Modeströmungen passt. Was aus dem Raster fällt, gilt denen als weniger Wert, oder unschön.

Sie nahm ihn beiseite, zog ihn aus der Gruppe heraus. Ihr war da so ein spontaner Gedanke gekommen. Typisch Valerie eben, irgendwie war es ihr gekommen, überlegt hatte sie es nicht.

"Hätten Sie vielleicht Interesse, eventuell demnächst einmal bei uns im Chateau Seriège auszustellen?"

Keine Ahnung, warum sie ihn das fragte. Jeder weiß: Hoppla da wohnt sie doch gar nicht mehr. Sie wusste es selbst wohl nicht richtig, weshalb sie die Frage in den Raum stellte. Vielleicht, weil es ein so schöner Gedanke war. Diese schönen Naturbilder in einem so schönen Gebäude ausgestellt. Aber eigentlich war es anders. Sie war nur einfach so aus ihr herausgerutscht, diese Frage. Vielleicht, weil sie den Maler mochte, weil er ihr einfach sympathisch war, oder vielleicht auch, weil sie seine Bilder so toll fand.

"Bei uns im Chateau Seriège"

Die Frage stand im Raum. Dabei hatte sie keine Idee, ob das überhaupt möglich war, ob Thierry ihre Idee überhaupt akzeptieren würde oder sie sofort ablehnen und sie zur Türe hinauswerfen, möglich war es ja, bei Gott, bei allem, was geschehen war. Je länger sie darüber nachdachte, desto seltsamer schien ihr der eigene spontane Gedanke. Aber, die Frage stand ja nun einmal im Raum, auch die Umstehenden hatten es gehört.

Fortsetzung in einer Woche, wie üblich zum nächsten WE.

Lieben Gruß, Valerie :()b
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