https://www.rockmode.de/index.php?topic=8725.0;allErwin von rockmode.de hat geschrieben: https://www.msn.com/nl-nl/nieuws/Binnen ... ar-AARoGNC
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Joyce entwirft Kleider für Jungen: "Angebot ist zu mädchenhaft"
Als Joyce Dur anfing, nach einem Kleid für ihren 4-jährigen Sohn zu suchen, stellte sie fest, dass es auf dem Markt nicht viel gibt, das nicht extrem pink oder glänzend ist. Die Nederweertse beschlossen, eine Modelinie zu gründen, damit Jungen, die es wollen, von nun an ein Kleid tragen können. Morgen wird 'Dresses for Boys' auf den Markt kommen.
Joyces Sohn war erst vier Jahre alt, als er sie nach Kleidern fragte. "Er sieht meine Tochter in allen möglichen schönen Kleidern und Röcken laufen und will das auch. Ich dachte: Warum nicht?", erzählt sie EditieNL.
Rosa mit Glitzer
Sie machte sich auf die Suche nach schönen Kleidern für Jungen. "Ich bin nicht weit gekommen. Alles ist extrem pink mit Glitzer, oder es steht 'hübsch' oder 'süß'. Auch online war nichts zu finden." Es überraschte sie. "Warum sollten wir unseren Kindern eine bestimmte Art von Kleidung verweigern, weil sie Jungen oder Mädchen sind? Ich trage auch selbst Hosen. Das war in den 1950er Jahren nicht selbstverständlich."
Joyce eröffnete einen Instagram-Account und kontaktierte Eltern auf der ganzen Welt, die mit dem gleichen Problem zu kämpfen haben. Sie beschloss, es selbst zu tun. "Ich arbeite in der IT, das ist also nicht gerade mein Fachgebiet, aber ich mag es wirklich, kreativ zu sein. Die Designs habe ich selbst gemacht."
James und Billie
Morgen wird ihre Bekleidungsmarke Kleider für Jungen gelauncht. "Die erste Linie besteht aus zwei Kleidern. Eines heißt James und ist ein robustes Modell, das etwas lockerer ist. Ich habe mich von den Rittern und Römern inspirieren lassen. Sie trugen auch lange Gewänder, oft mit einem Schlitz an der Seite, so dass sie beweglicher. Das Handgelenk hat einen goldenen Rand."
Das andere Modell, Billie, ist etwas anmutiger. "Das ist für Jungs, die gerne schöne Tanzkleider tragen. Auf der Brust steht "šPrinzessin"˜, aber mit einem Kreuz durch die beiden S. Ich weiß noch nicht genau, was der Markt will, daher ist die erste Kollektion hauptsächlich a test: mögen die leute coole kleider für jungs oder etwas mädchenhaftes? ich bin sehr neugierig."
Rosa Kleider sind noch nicht enthalten. "Für mich sollte das alles möglich sein und Jungen tragen auch nur Mädchenkleider, aber das ist 2021 noch ein Schritt zu weit. Ich finde es spannend, dass viele Eltern ihren Sohn in Mädchen zur Schule schicken." ' Kleidung. Ich hoffe, die Schwelle zu überwinden." verringern, indem ich Farben wähle, die in die 'jungenhafte' Palette fallen."
die Röcke
Ihr Sohn liebt die Modelinie. "Er will kaum noch etwas anderes tragen. Aber weil nur noch zwei Kleider übrig sind, muss er manchmal. Ich möchte ihn nicht jeden Tag im gleichen Outfit zur Schule schicken", lacht Joyce. "Also zieht er manchmal einen Rock von seiner Schwester an. Nächsten Sommer werde ich auch selbst einen Jungenrock herausbringen. Ich bin schon mit den Designs beschäftigt."
Obwohl sie auf Instagram bisher viele positive Reaktionen erhalten hat, erwartet sie auch die nötige Kritik. "Wenn man etwas ändern will, muss man mit Widerständen umgehen, das ist halt so. Aber davor habe ich keine Angst. Ich habe auch einige Hassreaktionen auf Facebook erhalten. Ich versuche einfach, sie nicht zu lesen. "
Joyce entwirft Kleider für Jungen: "Angebot ist zu mädchenhaft"
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Joyce entwirft Kleider für Jungen: "Angebot ist zu mädchenhaft"
Habe zuvällig in rockmode folgenden Beitrag gefunden.
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Re: Joyce entwirft Kleider für Jungen: "Angebot ist zu mädchenhaft"
Darf ich ein bisschen stolz sein?
Joyce Dur ist eine Holländerin.
Es lebe das Verschwinden des Unterschieds zwischen Jungen- und Mädchenkleidung.
Hoffentlich sieht die Zukunft besser aus: Kein Unterschied mehr zwischen Damen- und Herrenbekleidung. Nur Klamotten für alle.
Liebe Grüsse
Lotte
Joyce Dur ist eine Holländerin.
Es lebe das Verschwinden des Unterschieds zwischen Jungen- und Mädchenkleidung.
Hoffentlich sieht die Zukunft besser aus: Kein Unterschied mehr zwischen Damen- und Herrenbekleidung. Nur Klamotten für alle.
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(Godfried Bomans)
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Anne-Mette
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Re: Joyce entwirft Kleider für Jungen: "Angebot ist zu mädchenhaft"
Moin,
Manche Menschen legen wert darauf, dass Kleidung einen gewissen "Schnitt" - ihre eigene Form haben. Insofern ist das "kein Unterschied" nicht auf die Fertigung zu beziehen; denn schließlich wollen wir nicht alle im "geschlechtslosen Einheitsgewand" herumlaufen(?)
Das hat mit dem Aussehen zu tun und der persönlichen Gestaltung des Outfits und nicht damit, in welcher Abteilung das Teil erworben wurde und in wessen Kleiderschrank es wandert, um eines Tages getragen zu werden.
Gruß
Anne-Mette
Ich glaube, den Klamotten ist es eh egal, ob sie von Frauen, Männern oder diversen Geschlechtern gekauft und getragen werden.Lotte hat geschrieben: Mo 6. Dez 2021, 20:39 Hoffentlich sieht die Zukunft besser aus: Kein Unterschied mehr zwischen Damen- und Herrenbekleidung. Nur Klamotten für alle.
Manche Menschen legen wert darauf, dass Kleidung einen gewissen "Schnitt" - ihre eigene Form haben. Insofern ist das "kein Unterschied" nicht auf die Fertigung zu beziehen; denn schließlich wollen wir nicht alle im "geschlechtslosen Einheitsgewand" herumlaufen(?)
Das hat mit dem Aussehen zu tun und der persönlichen Gestaltung des Outfits und nicht damit, in welcher Abteilung das Teil erworben wurde und in wessen Kleiderschrank es wandert, um eines Tages getragen zu werden.
Gruß
Anne-Mette
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Marielle
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Re: Joyce entwirft Kleider für Jungen: "Angebot ist zu mädchenhaft"
Guten Abend,
Habt es gut
Marielle
Kein Unterschied mehr zwischen Damen- und Herrenbekleidung. Klamotten für alle
Das geniale ist: Es ginge beides. Und sogar gleichzeitig. Das Klamotten nicht mehr geschlechtlich spezifiziert werden, hiesse ja nicht, dass es nur noch Standard-Sackware gibt. Jede*r sucht sich dann aus dem weiterhin vielfältigen Angebot einfach das heraus, was am besten gefällt. Klar, dabei entfielen ein paar randständige Nebenwirkungen, aber wenn es darum ohnehin nicht geht, wäre das ja mal kein Verlust.hat mit dem Aussehen zu tun und der persönlichen Gestaltung des Outfits
Habt es gut
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Re: Joyce entwirft Kleider für Jungen: "Angebot ist zu mädchenhaft"
Irgendwie laufen diese Themen immer auf demselben Teufelskreis. Bestimmte Farben und Formen werden in der aktuellen Epoche nur von Frauen getragen. Da macht es zunächst recht wenig Unterschied, ob ein Mann das Kleid nun in der Damen- oder Herrenabteilung gekauft hat, optisch sieht es nach Damenkleidung aus.
Dazu müsste es erst Medien- und Öffentlichkeitswirksam eine Kampagne geben, um das Kleid, den Rock, die taillierte Satin Bluse offiziell als unisex zu erklären. Nur warum sollten Händler das tun, wenn es doch offensichtlich keine Nachfrage gibt, die es ohne Angebot aber auch nie geben kann.
Vor zwei Wochen hatte ich selbst erst wieder ein Erlebnis, wo mir das direkt auffiel. Ein namhaftes Bekleidungsgeschäft mit etwas gehobenerem Standard im Regensburger Donau Einkaufszentrum hat ansonsten alles schön getrennt, nur im Bereich der Winterjacken stoßen Damen- und Herrenabteilung unmittelbar aneinander. Zwei Reihen mit Herren Jacken, also schwarz/blau/dunkelgrün und quadratischem Schnitt, direkt im Anschluss sechs Reihen in verschiedenen Farben und Formen.
Dazwischen gab es keine Trennung, kein Gang oder Schilder oder dergleichen, keine irgendwie gekennzeichnete Grenze zwischen Damen und Herren. Es war lustig zu sehen, wie trotzdem strikt getrennt augenscheinlich die Kundschaft unterwegs war. Männer wagten es kaum, die imaginäre Schwelle zu übertreten, noch nicht einmal zum Verlassen der Abteilung den kürzeren Weg durch die anders geschlechtliche Auslage zu nehmen. Frauen gerieten beim Stöbern vereinzelt in die "falsche" Reihe, merkten ihren Fehler aber gleich und kehrten um.
Ich bin mir absolut sicher, würde man nur einen einzigen Ständer mit minimal femininen Modellen in die vordere Reihe rücken, so dass die eigentlich Herren Modelle quasi umzingelt sind, würde kein Mann mehr dort überhaupt eine Jacke suchen, weil man sich potentiell in der Damenabteilung wähnt. Das gleiche würde passieren, wenn es in der Herren Abteilung neuerdings Röcke gibt, selbst wenn diese schwarz/blau/dunkelgrün und quadratisch geschnitten wären.
Ich finde es toll, welche Mühe sich die Mutter im vorliegenden Fall macht. Nur fürchte ich, wird es bei einem weiteren Vorstoß bleiben, der an der mangelnden Nachfrage scheitern wird. Eltern werden ihren Söhnen keine Kleider anziehen, nur weil es jetzt zwei Modelle Jungen-Kleider im Internet gibt. Zu groß ist die Angst, dass der eigene Sprössling dadurch Nachteile und Spott erfährt. Die Vorreiterschaft überlässt man doch vorsichtshalber den anderen.
Trotzdem sollte das so publik wie nur irgendwie möglich werden, vielleicht hat die jüngste Generation dann in Zukunft eine Chance, sich über die strikte Teilung hinweg zu setzen.
Dazu müsste es erst Medien- und Öffentlichkeitswirksam eine Kampagne geben, um das Kleid, den Rock, die taillierte Satin Bluse offiziell als unisex zu erklären. Nur warum sollten Händler das tun, wenn es doch offensichtlich keine Nachfrage gibt, die es ohne Angebot aber auch nie geben kann.
Vor zwei Wochen hatte ich selbst erst wieder ein Erlebnis, wo mir das direkt auffiel. Ein namhaftes Bekleidungsgeschäft mit etwas gehobenerem Standard im Regensburger Donau Einkaufszentrum hat ansonsten alles schön getrennt, nur im Bereich der Winterjacken stoßen Damen- und Herrenabteilung unmittelbar aneinander. Zwei Reihen mit Herren Jacken, also schwarz/blau/dunkelgrün und quadratischem Schnitt, direkt im Anschluss sechs Reihen in verschiedenen Farben und Formen.
Dazwischen gab es keine Trennung, kein Gang oder Schilder oder dergleichen, keine irgendwie gekennzeichnete Grenze zwischen Damen und Herren. Es war lustig zu sehen, wie trotzdem strikt getrennt augenscheinlich die Kundschaft unterwegs war. Männer wagten es kaum, die imaginäre Schwelle zu übertreten, noch nicht einmal zum Verlassen der Abteilung den kürzeren Weg durch die anders geschlechtliche Auslage zu nehmen. Frauen gerieten beim Stöbern vereinzelt in die "falsche" Reihe, merkten ihren Fehler aber gleich und kehrten um.
Ich bin mir absolut sicher, würde man nur einen einzigen Ständer mit minimal femininen Modellen in die vordere Reihe rücken, so dass die eigentlich Herren Modelle quasi umzingelt sind, würde kein Mann mehr dort überhaupt eine Jacke suchen, weil man sich potentiell in der Damenabteilung wähnt. Das gleiche würde passieren, wenn es in der Herren Abteilung neuerdings Röcke gibt, selbst wenn diese schwarz/blau/dunkelgrün und quadratisch geschnitten wären.
Ich finde es toll, welche Mühe sich die Mutter im vorliegenden Fall macht. Nur fürchte ich, wird es bei einem weiteren Vorstoß bleiben, der an der mangelnden Nachfrage scheitern wird. Eltern werden ihren Söhnen keine Kleider anziehen, nur weil es jetzt zwei Modelle Jungen-Kleider im Internet gibt. Zu groß ist die Angst, dass der eigene Sprössling dadurch Nachteile und Spott erfährt. Die Vorreiterschaft überlässt man doch vorsichtshalber den anderen.
Trotzdem sollte das so publik wie nur irgendwie möglich werden, vielleicht hat die jüngste Generation dann in Zukunft eine Chance, sich über die strikte Teilung hinweg zu setzen.
LG, Svenja
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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