Es begann mit einem Ohrring - wie durchstochene Ohrläppchen das Leben verändern
Es begann mit einem Ohrring - wie durchstochene Ohrläppchen das Leben verändern

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
Daniela
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Es begann mit einem Ohrring „ wie durchstochene Ohrläppchen das Leben verändern

Post 1 im Thema

Beitrag von Daniela »

Teil 1

"Warum willst du keinen Ohrring tragen?", fragte Marion und schnurrte wie ein Kätzchen. Sie spielte mit Peters Ohrläppchen und als wollte sie ihre Frage verstärken, kniff sie mit Daumen und Zeigefinger in das empfindliche Fleisch. Peter dreht seinen Kopf weg und sagte: " Ach"¦. Marion, Ohrringe sind was für Mädchen. Was werden meine Freunde dazu sagen, keiner von denen trägt einen Ohrring.

"Ach komm schon", entgegnete sie und versuchte wieder nach seinem Ohrläppchen zu greifen, " es ist doch nur, weil noch keiner damit angefangen hat. Viele Männer haben durchstochene Ohrläppchen. Sieh Dich nur mal um, ich könnte dir auf Anhieb wenigstens zehn Jungs aufzählen, die du auch kennst. Einige von denen haben sogar beide Ohren durchstochen."

Peter rollte mit den Augen. Ihm war Marions Wunsch etwas peinlich. Es war nicht das erste mal, dass sie auf die Sache zu sprechen kam, doch nie zuvor war sie so aufdringlich gewesen. Natürlich hatte sie recht, wenn sie sagte, dass es keine große Sache für einen Mann war einen Ohrring zu tragen, doch irgendwie befürchtete er, dass seine Freunde ihn hänseln würden, wenn er Schmuck tragen würde, der traditionell so eindeutig als feminin eingeordnet wird. "Ich werde darüber nachdenken", sagte er schließlich und hoffte, dass sie ihn endlich in Ruhe lassen würde.

"Ich werde darüber nach denken"¦ was soll das heißen?" fragte Marion enttäuscht.

"Das heißt, dass ich darüber nachdenken werde, sonst nichts."

"In Ordnung", Marion stand auf, "Ich will dich nicht stören, während du darüber nachdenkst. "Sie betonte die letzten Worte und ging zur Tür.

"Wo willst du hin?", fragte Peter überrascht.

"Nach Hause", kam ihre kurze Antwort.

"Willst du damit sagen, du bleibst über Nacht nicht bei mir, nur wegen eines albernen Ohrrings? Marion, das ist doch zu blöd", sagte er beinahe etwas ärgerlich.

"Blöd? Wirklich? Was ist blöd an einem gepflegten Aussehnen und daran mit der Mode zu gehen. Ich möchte, dass mein Freund einen Ohrring trägt und das ist mein letztes Wort. Ruf mich an, wenn Du es Dir überlegt hast" Marion knallte die Tür hinter sich zu.

Peter was sprachlos. War es wirklich ihr Ernst? Wollte sie wirklich die Beziehung wegen eines dummen Ohrrings beenden? Der Gedanke hielt ihn fast die ganze Nacht wach. Immer wieder wog er das Für und Wider gegeneinander ab. "Was ist schon dabei einen kleinen Knopf im linken Ohr zutragen", sagte er schließlich zu sich selbst, " er ist kaum zu sehen und wenn Marion wirklich darauf besteht- warum nicht? Als er am Morgen zur Arbeit ging, war er fest entschlossen am Nachmittag Marion anzurufen und ihr zu sagen, dass sie ihren Willen haben kann, wenn es wirklich so wichtig für sie ist. Doch seine Gefühle wechselten mehrmals im Laufe des Tages. Mittags ging er mit Sabine, einer Kollegin zum Mittagessen. Er nahm als seinen Mut zusammen, erzählte ihr von Marions Wunsch und fragte, was sie dazu sagen würde.

"Großartig", sagte sie ohne eine Spur von Überraschung, Ich glaube ein kleiner goldener Ring würde Dir am besten stehen."

Wirklich?" Er sah sie ungläubig an.

Sabine griff nach seinem Kinn und drehte seinen Kopf leicht nach beiden Seiten. "Du hast ein hübsches Gesicht", fuhr sie fort, " ich wette, dass Dir Ringe in beiden Ohren auch nicht schlecht stehen würden - und ein kleiner Brillant im linken Ohr etwas weiter oben auch. "Oh nein, das ist nun aber zu viel auf einmal" sagte Peter erschrocken. Sabine zuckte mit den Schultern.

"Du hast mich gefragt und wärst Du mein Freund, dann würde ich Dich darum bitten es so zu machen, wie ich es Dir gesagt habe"

"Meinst du nicht, dass das etwas übertrieben für einen Mann ist?"

"Ach komm Peter, wir leben nicht mehr im 19. Jahrhundert. Die modischen Grenzen zwischen den Geschlechtern verschwimmen langsam. Frauen tragen Hosen und Männer Ohrringe, was ist schon dabei? Einige dieser ausgeflippten Modedesigner haben sogar schon Röcke für Männer entworfen"

Peter lachte und ihr Gespräch wechselte zu weniger peinlichen Themen. Obwohl er schon ziemlich überzeugt war, fragte er, als sie zurück im Büro waren, nochmals einen Freund und Arbeitskollegen Michael, was er von der Sache hielte. "Prima", kam seine Antwort, "willst du dir einen stechen lassen?"

"Oh nein"¦. Ja"¦ Marion will es so" stammelte Peter.

"Sag mir, ob es weh getan hat, ich habe selbst schon mal darüber nachgedacht, aber ich hatte noch keine Zeit."
Die ungezwungene Antwort seines Freundes gab schließlich den Ausschlag. Später am Nachmittag rief er Marion an und sagte ihr, dass er seine Meinung geändert habe und bereit sei, sich das linke Ohrläppchen durchstechen zu lassen. Marion war begeistert und da sie ihm keine Gelegenheit geben wollte, seine Meinung nochmals zu ändern, bat sie ihn Punkt 5 vor dem Einkaufszentrum auf sie zu warten. Er hatte ein komisches Gefühl im Magen als er dort ankam. Die Vorstellung, dass gleich eine spitze Nadel seine Haut durchbohren würde und er von nun an ständig den blitzenden Schmuck in seinem Ohr tragen sollte, ließ ihm die Knie weich werden. Marion war in guter Stimmung als sie ihren Freund traf. Sie griff seinen Arm und zog ihn zur Rolltreppe. Trotz der ermutigenden Reaktionen seinen Kollegen, folgte er ihr mit einem innerlichen widerstreben. Dann sah er die große Leuchtreklame "Piercing Center".

"Oh nein, können wir das nicht zu Hause machen?", fragte er leise, doch Marion ignorierte ihn. Peter hatte gesehen, wo er hingeführt wurde. Es war kein richtiges Juweliergeschäft, vielmehr war eine Art großer Rundtresen, mitten in der dritten Etage des Einkaufszentrums. In den Auslagen waren Tausende Ohrringen jeder Art und jeden Stils zu sehen. Neben ihr sah Peter einen Stuhl, der scheinbar etwas erhöht war. Zweifelfrei der Platz, auf dem vor ihm schon viele Mädchen Platz genommen hatten, um sich die Ohren durchstechen zu lassen und in wenigen Augenblicken würde er selbst dort sitzen und jeder Passant konnte Zeuge werden, wie der Schmuck in seinem Ohr befestigt würde.

"Mein Freund hier möchte sich gerne Ohrlöcher stechen lassen", sagte Marion lächelnd zu der jungen Frau.

Ende Teil 1
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Bibi Melina
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Re: Es begann mit einem Ohrring „ wie durchstochene Ohrläppchen das Leben verändern

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Beitrag von Bibi Melina »

interessant mal schauen wies weiter geht
Glaube an Wunder, Liebe und Glück! Schaue nach vorn und niemals zurück! Tu was du willst, und steh dazu, denn dieses Leben lebst nur du
Blossom
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Re: Es begann mit einem Ohrring „ wie durchstochene Ohrläppchen das Leben verändern

Post 3 im Thema

Beitrag von Blossom »

nicht schlecht ... würde noch etwas am Ausdruck und an den Redundanzen feilen ... vor allem aber eine Rechtschreibprüfung drüber laufen lassen.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
rika
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Re: Es begann mit einem Ohrring „ wie durchstochene Ohrläppchen das Leben verändern

Post 4 im Thema

Beitrag von rika »

Da berichtete ich mal ganz profan:

vor einigen Jahren vereinbarte ich einen Termin in einem "Studio" in Wetzlar und wurde rechts und links durchschossen und mit Teflonstickern versehen, die kaum sichtbar waren. Tagsüber nahm ich sie raus und abends rein. Alles war gut. Die nächsten erledigte ich selbst mit etwas dickeren und sterilsierten Nähnadeln: 2 x rechts und 1 x links. Zugegeben: ich hatte ein paar Schweißperlen auf der Stirn als ich zustach, aber Schönheit hat nunmal ihren Preis )))(:

Ganz unsichtbar sind sie nicht - eine Freundin entdeckte die Löcher und ein lokaler Bekannter auch. Er sprach mich darauf an und meinte, dass ich wohl schon seit Jahrzehnten einer alternativen Gruppe angehöre. Stimmt nicht. Aber er ist ein genauer Beobachter der Menschen, nur leider wenn sie verschieden sind, denn er bringt sie entweder direkt unter die Erde oder ins Krematorium. :lol:

Die Ohrlöcher sind aber nur mir, der rika vorbehalten. Ihr alter ego mag bis auf einen Schrittzähler überhaupt keinen Schmuck

Schönen Abend aus Braunfels

rika
joana
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Re: Es begann mit einem Ohrring „ wie durchstochene Ohrläppchen das Leben verändern

Post 5 im Thema

Beitrag von joana »

Die Geschichte fängt schon mal gut an ,hoffentlich müssen wir nicht zu lange auf eine Fortsetzung warten.Ich liebe solche Storys.Aber um mal auf das Thema" Ohrringe" zu kommen.
Die Dinger waren ja schon öfter mal Thema hier im Forum .Manschmal muß ich mich schon wundern was für ein Aufhebens darum gemacht wird.Ich hab welsche seit ich 16 bin (1985)
Ich bin damals einfach in den nächsten Laden rein "Ich hätte gerne Ohrlöcher " Gut setz dich mal da hin "Dann kam die Verkäuferin mit ner Art Pistole,Gesundheitsstecker rein ,zack einmal links einmal rechts und fertig war die Laube.Ich fands richtig cool .Wenn ich mich richtig erinnere hat das damals 5 Mark pro Seite gekostet .Seitdem habe ich Ohrringe ,mal einen ,mal zwei, mal Stecker mal Creolen,große ,kleine ,dicke ,dünne,mal so und mal so . Gut Joana hat natürlich andere Ohrringe als ich als Mann .Ich kann mich aber nicht erinnern das jemals jemand etwas zu mir gesagt hätte weil ich Ohrringe habe
Daniela
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Re: Es begann mit einem Ohrring „ wie durchstochene Ohrläppchen das Leben verändern

Post 6 im Thema

Beitrag von Daniela »

Teil 2

Peter wurde rot. " Was für eine Lüge", dachte er, "Ich will"¦? Du willst, dass ich einen Ohrring trage. Ich habe nur zugestimmt um endlich meine Ruhe zu haben."

"Schön", sagte sie und blickte Peter an, "welche Sorte Ohrringe möchten Sie denn?" Die Hand der Verkäuferin machte eine einladende Bewegung über die Auslagen.

"Ach"¦ das ist mir eigentlich egal", stammelte Peter, "eigentlich ist es die Idee meiner Freundin, einen Ring im linken Ohr zu tragen." Er legte seine Hand auf Marions Schulter.

"So, das linke Ohr, in dem Fall brauchen Sie nur eine Single-Ohrring", sagte sie und wollte ihm eine Auswahl zeigen.

Doch Marion hielt sie zurück. Komm schon Peter, warum nicht gleich beide auf einmal. Wenn du dich erst einmal an den Ring in Deinem Ohr gewöhnt hast, willst du bestimmt das andere Ohr auch noch durchstochen haben. Also warum nicht gleich jetzt?"

"Ach komm Marion, beide Ohren? Das war nicht abgemacht."

"Ich glaube, Ihre Freundin hat recht", mischte sich das Mädchen ein, "wenn die Löcher in ein paar Wochen abgeheilt sind, können Sie sich immer noch entscheiden, ob Sie einen Ring im rechten, im linken oder Ringe in beiden Ohren tragen möchten, je nachdem, wie sie in Stimmung sind." Zum zweiten Mal an diesem Tage hörte er den Vorschlag, sich beide Ohren durchstechen zu lassen, und während er noch zögerte, wählte Marion schon die Ohrringe für ihn aus. Sehr schnell hatte sie ein Paar gefunden und zeigte auf sie.

"Ich glaube diese werden ihm sehr gut stehen, oder?"

"Ich glaube auch", sagte das Mädchen und öffnete eine Schublade. Sie nahm ein Paar Creolen heraus und legte sie auf ein Samtdeckchen. Sie hatten einen Durchmesser von ungefähr 3 Zentimetern und das glänzende Gold reflektierte blitzend das Licht.

"Sind diese in Ordnung?", fragte sie Peter.

Er war noch durcheinander, doch er befürchtete, dass die Schwierigkeiten mit Marion wieder anfangen würden, wenn er sich gegen das doppelte Piercing wehrte, und so zuckte er mit den Schultern und sagte: "Wenn Ihr sagt, die sind o.k., dann werden sie es schon sein, ich habe keine Ahnung was mir steht" Es war ihm nicht bewusst, aber mit der Bemerkung hatte er sozusagen den beiden Frauen die Erlaubnis gegeben, seine Ohren so oft zu durchbohren, wie sie wollten.

"Schön, würden Sie bitte hier Platz nehmen? Die junge Frau zeigte auf den erhöhten Stuhl und öffnete eine kleine Tür, so dass er in das Innere des Tresens gelangen konnte. Sie gab ihm ein Papier und bat ihn, es sich sorgfältig durchzulesen und zu unterschreiben. Es war die übliche Erklärung, dass er über die Risiken und die Nachbehandlung der Wunden aufgeklärt worden war. Als er noch am Lesen war, beugte sich Marion über den Tresen und flüsterte der jungen Frau etwas ins Ohr. Die drehte ihren Kopf zu Peter und nickte mit einem Lächeln. Peter hatte gerade seine Unterschrift unter das Papier gesetzt, als die junge Frau zu ihm kam. Sie hatte sich ein paar dünne Gummihandschuhe übergezogen. Anschließend markierte sie mit einem dünnen Marker die Stellen an Peters Ohren links und rechts und zeigte ihm einen Spiegel, um ihm zu zeigen, an welchen Stellen er die dauerhaften und beidseitigen Ohrlöcher bekommen sollte. Peter seufzte etwas, war aber mit den Positionen einverstanden und nickte ergeben.
Er konnte noch beobachten, dass die Verkäuferin eine kleine Hohlnadel vorbereitete, anschließend schloss er die Augen, und er fühlte, dass sie an seinem linken und rechten Ohrläppchen herumhantierte. Ein stechender Geruch des zudem noch kalten Desinfektionsmittels erfüllte seine Nase.

"Ouch", schrie er leise und kurz auf, doch innerhalb einer Sekunde merkte er schon, wie sein linkes Ohr losgelassen wurde und der leichte Schmerz nachließ. Nur ein seltsames Gefühl verblieb, doch er hatte keine Zeit darüber nachzudenken. Die junge Dame, die selber wunderschöne Ohrhänger trug, fädelte in die Hohlnadel den goldenen Ohrring ein, entfernte die Nadel anschließend und sicherte den Ohrring hinter dem Ohrläppchen mit dem Klappverschluß.
Pick, und direkt danach wurde das zweite Ohrloch — nun rechts - gestochen und auf die gleiche Weise die zweite Goldcreole eingesetzt und befestigt. Auch an diesem Ohr war der leichte Schmerz auszuhalten, das Ohrläppchen wurde leicht und angenehm warm. Nur ein leichtes Brennen an seinen Ohrläppchen blieb als ständige Erinnerung an den Schmuck, der fast so etwas wie ein Teil seinen Körpers werden würde. Er hob seine Hand, um seine wunden Ohren zu befühlen.

"Noch einen Moment", unterbrach die junge Frau seine Bewegung, "wir sind noch nicht fertig."

Peter hatte keine Ahnung wie die Prozedur vor sich ging und so hegte er keinen Verdacht. Vielleicht würde sie noch irgendein Desinfektionsmittel auftragen, oder was korrigieren, dachte er. Doch er hatte sich geirrt.

"Ouch", entfuhr es ihm noch einmal. Was war das gewesen? Die junge Frau musste ein zweites Loch in sein rechtes Ohr mit einer kleinen von ihm übersehenen Ohrlochpistole gestochen haben. Seine Hand ging nach oben. Tatsächlich, sie hatte einen kleinen Ohrstecker, oberhalb des ersten Loches, in dem die Creole hing, angebracht. Er öffnete seine Augen und im selben Moment hielt Marion ihm einen Spiegel vor das Gesicht.

"Du siehst toll aus", sagte sie entzückt, " es steht dir phantastisch, wie ich es vermutet hatte. "Obwohl Peter sich von seiner Freundin ausgetrickst fühlte, musste er zugeben, dass es wirklich nicht schlecht aussah. Die goldenen Creolen bewegten sich leicht, wenn er seinen Kopf drehte und der Brillantstecker glitzerte und reflektierte das Licht wie ein Stern, weit entfernt am nächtliche Himmel.

"Marion, was hast du mir mit gemacht? Wir haben über einen Ohrring gesprochen, aber jetzt"¦"

"Alles nur Worte, Liebling", unterbrach sie ihn, "sage mir, magst Du es genauso wie ich?"
"Ja, es sieht besser aus als ich dachte"¦ aber"¦" Er unterdrückte weitere Proteste, es war geschehen und nicht mehr zu ändern. Peter erinnerte sich plötzlich an den Vorschlag, den Sabine ihm vor Stunden gemacht hatte. Zwei Ringe und ein Stecker, etwas weiter oben - wenn alle Frauen meinten, es würde ihm stehen, dann konnte es eigentlich nicht völlig falsch sein.

"Sieh mal Mutti, der Mann hat Ohrringe bekommen! Wird er jetzt ein Mädchen?", hörte Peter eine Stimme sagen. Die Stimme gehörte zu einem kleinen Mädchen, das die Hand seiner Mutter hielt. Peter wurde rot und wagte es nicht auszublicken. Die Mutter schien die laut gestellte Frage ihres Kindes peinlich zu sein und zischte ihm, still zu sein. Doch es war zu spät, seine bereits abklingende Scham brach erneut aus. Marion bezahlte und nahm Peter bei der Hand. Als sie das Einkaufszentrum verließen, konnte er die leichte Schwere an seinen Ohrläppchen bei jedem Schritt fühlen, zumal die Ohrringe leicht baumelten. Jedes Mal, wenn sich ein Passant näherte, versuchte Peter seinen neuen Schmuck zu verstecken, indem er seinen Kopf beiseite drehte. Doch er konnte kaum alle seine Ohrringe verbergen. War sein rechtes Ohr außer Sicht, so war er gezwungen, sein linkes zu präsentieren und umgekehrt. Er bemerkte, dass niemand Notiz von ihm nahm und so beruhigte er sich mit der Zeit etwas.

Ende Teil 2
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Daniela
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Re: Es begann mit einem Ohrring „ wie durchstochene Ohrläppchen das Leben verändern

Post 7 im Thema

Beitrag von Daniela »

Ja, natürlich. Es geht weiter......
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__Anna__
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Re: Es begann mit einem Ohrring „ wie durchstochene Ohrläppchen das Leben verändern

Post 8 im Thema

Beitrag von __Anna__ »

Hallo Daniela,
die Geschichte fängt wirklich schön an. Auch ich bin schon gespannt wie es weitergeht. Du hast wirklich einen schönen schreibstil, dass gefällt mir.
Vielen Dank und alles Liebe
Anna
Daniela
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Re: Es begann mit einem Ohrring „ wie durchstochene Ohrläppchen das Leben verändern

Post 9 im Thema

Beitrag von Daniela »

Teil 3

Erst jetzt fiel ihm auf, dass er ziemlich erregt war. Woher kam das? War es sein neuer Schmuck? Das Bewusstsein gepiercte Ohren zu haben? Die öffentliche Demütigung, die er fühlte? Warum um Himmels willen erregte ihn das Durchstechen seiner Ohren so sehr? Während die Gedanken durch seinen Kopf jagten, überschüttete Marion ihn mit Komplimenten. Sie schien so glücklich zu sein, ihren sehnlichsten Wunsch erfüllt bekommen zu haben, dass ihr Peters Stille gar nicht auffiel. Peter hatte gehofft, dass sie sofort nach Hause gehen würden, doch er hatte nicht damit gerechnet, dass Marion wie wild darauf war, ihren hübschen Liebhaber in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

"Oh bitte nicht jetzt", flehte er, als Marion ihre Schritte zu einem Restaurant, in dem sie schon mehrmals gegessen hatten, lenkte. Sie waren dort recht bekannt und auch einige Leute aus ihrem Freundeskreis kamen dort manchmal hinein.

"Sei nicht albern Peter, willst du Dich bis ans Ende Deinen Lebens verstecken?"

"Natürlich nicht, aber ich muss mich selbst erst mal daran gewöhnen", antwortete er leise in der Gewissheit, dass es sinnlos war zu argumentieren, und so folgte er seiner Freundin in das Restaurant. Sie setzten sich nahezu ans Fenster. Marion gab die Bestellungen auf und Peter war froh, dass niemand von seinen neuen Ohrringen Notiz nahm.

"Hallo, schön Euch zu sehen", drang plötzlich eine weibliche Stimme an Peters Ohr. Er hob seinen Kopf und fühlte das Pendeln der neuen Creolen in den leicht brennenden Löchern. Es waren Martina und ihr Mann Frank, beides gemeinsame Freunde. Marion war erfreut und bot ihnen sofort die beiden freien Stühle an. Die Frauen begannen über das Wetter und andere unwichtige Dinge zu schwatzen und Peter fragte sich, ob dem Paar seine Ohrringe in den neuen Ohrlöchern aufgefallen waren. Er wagte es nicht mit Frank ein Gespräch anzufangen und so tat er, als ob er an dem Gespräch der Frauen interessiert war.

"Übrigens, wir kommen gerade vom Einkaufszentrum. Peter hat heute beidseitige Ohrringe bekommen. Sieht er nicht hinreißend aus?", hörte Peter plötzlich seine Freundin sagen. Er wünschte sich in der Erde zu versinken. Warum musste sie die Aufmerksamkeit darauf lenken? Warum nannte sie ihn hinreißend? Wusste sie denn nicht, wie sehr sich schämte?

"Steht Dir wirklich gut, Peter", sagte Martina zu Peters Überraschung, "kannst Du nicht Frank davon überzeugen, dass es keine so große Sache ist? Ich habe schon häufiger ihn versucht von Ohrringen zu überzeugen, aber leider ohne Erfolg." Peter wusste nicht, was er darauf antworten sollte.

Glücklicherweise kam Frank ihm zuvor, um sich selbst zu verteidigen: "Oh nein, bei Peter mag das in Ordnung sein. Er ist ein ansehnlicher Mann, aber bei mir würde das ziemlich albern aussehen"

"Da hast du es", sagte Martina lächelnd und zuckte mit den Schultern. Insgeheimen wusste sie, dass der Anfang gemacht war, und dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis sich Frank von ihr überreden ließ und auch er Ohrlöcher bekommen sollte.
Peter war froh, dass das Thema mit dieser letzten Bemerkung beendet zu sein schien, und, dass niemand großen Aufhebens um seinen neuen Ohrschmuck achte. Als Martina und Frank sich verabschiedeten, atmete er erleichtert auf. Später am Abend gingen Marion und Peter in seine Wohnung. Sie hatte kaum die Tür hinter sich verschlossen, als Marion ihren Freund umarmte und zärtlich mit seinen Ohrringen spielte.

"Bitte lass sie in Ruhe, die Löcher sind noch wund."

"Oh ich bin so scharf auf Dich Liebling", schnurrte sie, "ich will mit Dir ins Bett, sofort. Lass es uns jetzt machen, Schatz."

"Nicht leichter als das", antwortete Peter und begann ihre Bluse zu öffnen. Wenige Minuten später lagen sie in dem großen französischen Bett und streichelten sich zärtlich.

"Leg dich auf deinen Rücken und entspanne Dich", flüsterte Marion und knabberte an seinem Ohr, "Du hast mir heute ein große Freude gemacht, lass mich Dich heute Nacht verwöhnen" Langsam wanderte ihre Zunge seinen Körper hinunter und ihre lackierte Fingerspitzen glitten sacht über seine Haut. Peter stöhnte vor Erregung und seine Hände wühlten in ihre langen Locken. Ganz leicht biss sie auf seine Brustwarzen und saugte daran, wie ein Baby an der Brust seiner Mutter. So etwas hatte sie noch nie vorher getan und Peters Erektion deutete an, wie sehr er es genoss. Nachdem sie eine Weile seine Brustwarzen verwöhnt hatte, glitt ihr Mund tiefer, bis er schließlich seine Männlichkeit erreicht hatte. Ihre Zunge umspielte die zarte Haut, und ihre Hände liebkosten das pulsierende und von rasendem Blut durchströmte Fleisch. Erst kurz vor dem Höhepunkt hob Marion ihren Körper an und nahm seine Männlichkeit tief in sich auf. Ihre ekstatischen Bewegungen waren von einem heftigen Keuchen begleitet und das Stöhnen und Schreien steigerte sich, bis beide schließlich in einem gewaltigen Orgasmus explodierten. Peters Atem ging immer noch flach, als er erneut Marion Zunge an seiner Männlichkeit spürte. Dann bewegte sich Marion aufwärts zu seinem Kopf. Ihre Schenkel umschlossen seinen Körper und er fühlte ihre Wärme auf seiner Haut. Pater sah Ihr Geschlecht näher und näher auf seinen Mund zukommen. Seine Zunge erwarte sie eifrig. Er hatte so etwas noch nie vorher getan, doch er war so überwältigt von dem Aroma, dass nichts in der Welt ihn hätte davon abhalten können, sie zu kosten, zu schmecken und zu liebkosen. Marion fühlte seine Zunge tief in sich. Sie stöhnte und keuchte und warf ihren Kopf zurück, als würde sie in Trance sein. Schließlich explodierte sie erneut, ein einem scheinbar nie endenden Orgasmus. Langsam bewegte sie sich zurück, bis sie auf seiner Brust saß. Ihre Hände lagen auf seiner Schulter und sie sahen sich verliebt an. Für Minuten blieben sie in dieser Position, als wären sie zu Stein geworden.

"Oh es war so herrlich Peter", flüsterte Marion schließlich.

"Ich liebe Dich", antwortete Pater in dem gleichen zärtlichen Ton und spielte mit einer Locke ihres langen Haares. Sie löste die Hand von seiner Schulter und abermals zeichneten ihre Fingerspitzen die Konturen seines Gesichtes nach. Marion strich die schweißnassen Haare von seiner Stirn.

"Oh Peter, Du siehst so wunderschön aus, mit Deinen neuen Ohrringen, ich könnte Dich immer und immer wieder anschauen."

"Ach ja, die Ohrringe"¦" Peter hatte sie fast vergessen.

"Marion strich die Haare an den Seiten seinen Kopfes nach hinten und plötzlich lag ein genüssliches Lächeln auf ihrem Gesicht. "Du siehst beinahe wie ein Mädchen aus, Peter."

Ende Teil 3
Ihre Kleider sollten so eng anliegen, daß man sieht, Sie sind eine Frau, und so lose, daß man sieht, Sie sind eine Dame.
Karla
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Re: Es begann mit einem Ohrring „ wie durchstochene Ohrläppchen das Leben verändern

Post 10 im Thema

Beitrag von Karla »

...schönes Kopfkino!
- 3 Löcher auf einmal!
...Rest des Abends...
@rika: kleine Ohrstecker, z.B. mit blauem Steinchen oder auch Diamant 0,1 karat gehen auch als Kerl!
...wenn frau genau hinschaut, bleiben die Löcher sowieso nicht verborgen..
- und wenn 'was drin ist, wachsen sie nicht aus Versehen zu!
Bei mir wars umgekehrt: meine damalige Partnerin hatte noch keine Ohrlöcher:
so war mein Boyfriend mit 1 Loch links auch dabei, sonst hätte sie nicht mitgemacht.

LG Elly
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
Daniela
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Re: Es begann mit einem Ohrring „ wie durchstochene Ohrläppchen das Leben verändern

Post 11 im Thema

Beitrag von Daniela »

Teil 4

"War es das, warum Du wolltest, dass ich Ohrringe trage, dass ich aussehe wie ein Mädchen?"
"Eigentlich nicht, aber wenn ich Dich jetzt so anschaue und mir ein bisschen Make up auf Deinem Gesicht vorstelle, das Haar etwas länger gewachsen, dann könnte man Dich glatt mit einem Mädchen verwechseln, wirklich."

"Ach was Liebling, nun ist es aber genug"¦" Peter war die Bemerkung etwas peinlich, doch Marion schien wie besessen von der Idee.

"Lass es uns ausprobieren, nur so zum Spaß." Peter schüttelte mit dem Kopf - immer noch lächelnd. Marion sprang aus dem Bett und kehrte mit ihrer Unterwäsche zurück. "Setz Dich hin, Peter, ich werde ein hübsches Mädchen aus Dir machen."

Peter gingen ihre seltsamen Wünsche langsam auf die Nerven und er versuchte der Spitzenunterwäsche zu entgehen, indem er sagte: "Hör auf Marion, das passt mir doch gar nicht, Du wirst sie nur zerreißen."

"Komm schon, der Stoff ist elastisch und außerdem bist du fast so schlank wie ein Mädchen. Setz Dich hin."

"Manchmal frage ich mich, wo Du deine albernen Ideen immer herhast?", antwortete Peter und obwohl er eigentlich nicht richtig wusste warum er mitspielte, folgte er ihrer Anweisung und setzte sich aufrecht hin.

"Streck Deine Arme aus, Schatz." Marion streifte den Büstenhalter über seine Arme. Sie griff um seinen Körper herum und schloss den Spitzen-BH in seinem Rücken. Als sie die Träger geraderückte, spürte Peter die Enge, die ungewohnt, doch auf eine seltsame Art auch erregend war. Er konnte sich das nicht erklären und hoffte, dass Marion seine erneute Erektion nicht bemerken würde. Er war dumm das zu glauben. Sie kniete sich vor ihn und hielt den passenden Slip mit Spitzenrändern, so dass er nur hineinsteigen brauchte. Die leichten Berührungen des seidigen Stoffes auf seiner Haut verstärkten seine Erregung, als sie den Slip langsam an seinen Beinen hochzog. Plötzlich hielt sie inne und ließ den Slip straff gespannt auf seinen Schenkeln ruhen. Sie öffnete ihren Mund und erneut legten sich ihre Lippen um den harten Schaft. Er spürte ihre Zunge, die ihn zärtlich, aber verlangend verwöhnte und er spürte ihre Hände die immer wieder über seinen Po glitten. Nach einer kurzen Weile hörte sie auf und blickte nach oben zu einem völlig verwirrten Peter.

"Siehst Du wie angenehm es ist, solche hübsche und süße Mädchenwäsche zu tragen."

"Ich weiß nicht, was das ist Marion. Ich schäme mich deswegen", sagte er und zeigte nach unten, "ich fühle eine Erregung, die ich nicht haben sollte."

"Warum?", fragte Marion überrascht.

"Du fragst mich warum? Marion, ein Mann der beim Tragen von Damenwäsche erregt wird ist ein"¦." Er wagte es nicht weiter zu sprechen.

""¦ein Transvestit?", ergänzte Marion seinen Satz und setzte sich neben ihm auf das Bett. Ihre Hand spielte mit seinen Brustwarzen durch die leeren Körbchen seinen BHs. "Sieh mal Peter. Was ist so schlimm daran einer zu sein? Mich würde es nicht stören. Im Gegenteil, ich würde es toll finden."

"Aber das ist pervers, wir sollten damit aufhören und die ganze Sache vergessen."

"Ich glaube, es wird nicht funktionieren. Wenn Du erst einmal von den süßen Sachen genascht hast, kriegst Du Deine Finger nicht wieder davon und außerdem, ich kann daran nicht Perverses sehen."

"Aber"¦", versuchte er sie zu unterbrechen.

"Kein Aber. Liebling. Vergewaltigung ist pervers, Kinder missbrauchen ist pervers, das sind Verbrechen, aber ich kann nichts Schlimmes daran entdecken, wenn ein Mann seine sanfte und zärtliche Natur zeigt, in dem er hübsche und weibliche Kleidungsstücke trägt. Solange wir beide es mögen, sollten wir es genießen."

"Aber was werden unsere Freunde denken, wenn sei es herausbekommen?" Er merkte, dass seine Argumente schwächer wurden.

"Das geht die überhaupt nichts an. Würdest du je fragen was Martina und Frank in ihrem Schlafzimmer treiben? Komm, lass uns weitermachen. Ich bin neugierig, wie Du aussiehst." Marion wischte seine letzten Zweifel davon. Beinahe freiwillig stand Peter auf und ließ sie mit seiner Umwandlung fortfahren. Kein Zweifel nagte mehr an seinem Gewissen, als sie ihm den Strapsgürtel um die Taille legte und an den sechs Strumpfhaltern die seidigen und glänzenden Strümpfe befestigte, die seine Beine eng umspannten. Sie wandte ihre Aufmerksamkeit wieder seinem BH zu und füllte die Körbchen mit Taschentüchern aus. "Wir sollten Deinen Körper komplett rasieren, oder?", flüsterte sie in sein Ohr, als sie seine Brust in Form brachte. Er sah nach unten und musste ihr Recht geben. Die Haare, obwohl es nicht viel waren, passten wirklich nicht zu der femininen Unterwäsche. Ohne dass er es merkte, hatte ihn Marion ihn in eine andere Welt entführt, aus der es kein Zurück mehr gab. Peter war froh, dass sie ihn nicht vor dem Spiegel führte. Zweifellos wäre er bei seinem Anblick erschrocken und Marions Bemühungen wären umsonst gewesen. Stattdessen zog sie ihn ins Bett zurück. Peter sollte die Wäsche die ganze Nacht anbehalten, so dass er sich daran gewöhnen könnte. Bis sie schließlich eingeschlafen waren, streichelte Marion immer wieder seine bestrumpften Beine mit den Füßen und ihre Hand spielte zärtlich mit den Körbchen seines Büstenhalters, als wäre lebendiges Fleisch in ihnen.

Als Marion am nächsten Morgen erwachte, war Peter bereits aufgestanden, stand im Bad und begutachtete er als Erstes seine neuen Ohrlöcher rechts und links. Er war mit der ersten Wundheilung recht zufrieden, fand sich nun doch sehr hübsch damit, aber versuchte anschließend verzweifelt den Verschluss des BH in seinem Rücken auf zu bekommen. "Das wirst Du lernen müssen, ein Mädchen kann das mit Leichtigkeit tun, warte, ich helfe Dir." Marion sprang aus dem Bett und ging auf ihren Freund zu. Bevor sie den Verschluß öffnen wollte, legte sie ihre Arme um seine Brust und spielte wiederum an den Körbchen. Peters Männlichkeit begann sich erneut zu regen und als sie es sah, führte Marion ihre Hand nach unten. Sie streichelte seinen Schaft durch das seidige Material des Höschens und legte ihr Kinn auf seine Schulter. "Oh mein süßes Mädchen, warum willst Du die hübschen Sachen überhaupt ausziehen? Behalt sie an, für mich."

Seufzend entgegnete er:" Liebling, ich muss zugeben, dass ich es gerne tun würde, aber ich muss zur Arbeit."

"Na und, niemand wird sie unter Deinen Sachen sehen."

"Ich weiß nicht. Meinst du nicht, dass es nicht ein bisschen riskant ist?"

"Wieso riskant? Oder hast Du vor auf Arbeit eine Strip-Tease-Show zu veranstalten?"

"Natürlich nicht", er sucht immer noch nach einer Ausrede, "aber es sind Deine Sachen, Du musst doch auch zur Arbeit."

" Was für ein Irrtum zu glauben, sein Argument konnte sie von ihrem Vorhaben abbringen. Als wäre sie auf seinen Einspruch gefasst gewesen, sagte sie: "Das ist überhaupt kein Problem, ich werde mir was von Dir borgen. Am Mittag kann ich zu mir nach Hause gehen und mir was Vernünftiges anziehen. Ich denke einen halben Tag in Männersachen werde ich schon aushalten."

"Muss ich den Büstenhalter auch anbehalten?", fragte er. Marion lächelte, sie wußte, dass sie gewonnen hatte. Für einen kurzen Augenblick zögerte sie. Nein, sie wollte ihm den BH nicht ersparen. Er sollte unter seiner Oberbekleidung vollständig weiblich angezogen sein und ein Büstenhalter war dabei sicherlich das wichtigste Stück.

"Natürlich Liebling, nimm die Tücher aus den Körbchen. Dein Hemd und das Jackett werden den Stoff zusammenpressen. Heute Abend besorge ich einen, der Dir besser passt." Wieder seufzte er. Die Ankündigung einen eigenen BH zu bekommen verwirrte ihn und er war sicher, es würde nicht das einzige feminine Kleidungsstück bleiben. Er fühlte, dass irgendetwas tief in ihm drin sich danach sehnte.

Ende Teil 4
Ihre Kleider sollten so eng anliegen, daß man sieht, Sie sind eine Frau, und so lose, daß man sieht, Sie sind eine Dame.
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Re: Es begann mit einem Ohrring „ wie durchstochene Ohrläppchen das Leben verändern

Post 12 im Thema

Beitrag von Swenja »

Da freue ich mich doch ,mal schauen wie es weiter geht
Daniela
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Re: Es begann mit einem Ohrring „ wie durchstochene Ohrläppchen das Leben verändern

Post 13 im Thema

Beitrag von Daniela »

Teil 5

Den ganzen Tag fühlte er sich wie ein Undercover-Agent. Die Strümpfe und vor allen Dingen der Büstenhalter erinnerten ihn ständig an die weibliche Kleidung, die er am Körper trug. Aber er genoss es. Überraschenderweise kümmerte sich im Büro kaum jemand um seine neuen beidseitigen Ohrringe und die wenigen Bemerkungen waren eher ermutigend. Als er am Mittag mit Sabine beim Essen saß und ihre entzückten Komplimente hörte, musste er lächeln. Das gemeinsame Geheimnis der weiblichen Unterwäsche verband ihn fester mit Marion als alles andere zuvor. Plötzlich änderte sich Sabines Gesichtsausdruck. Sie sah ihn fragend an. Peter erwiderte den Blick und wurde blass. Wie üblich hatte er sein Jackett ausgezogen und nun zeichneten sich die Konturen des Büstenhalters unter seinem Hemd ab. Die Gabel fiel ihm aus der Hand und landete klirrend auf dem Teller. Einige der anderen Gäste blickten sich erschrocken um. Er schluckte. Obwohl er nicht wusste, ob der sichtbare BH wirklich die Ursache für Sabine verändertes Verhalten war, war er sicher, dass sie ihn gesehen hatte. Seine Befürchtungen wurden sofort bestätigt. "Peter, es geht mich zwar nichts an, aber wie ich sehen kann, trägst Du heute noch mehr weibliche Dinge an Dir als nur Ohrringe?" Es klang halb fragend, halb feststellend.

"Ah "¦ ah "¦ Sabine, ich weiß auch nicht was letzte Nacht mit mir los war"¦ es war Marions Idee"¦" stammelte er.

"Aber du fühlst Dich gut darin, oder?"

"Ich glaube schon", antwortete er leise und sah beschämt zu Boden, "Du denkst sicher, dass es krank ist, oder?"

"Nein - nein, eigentlich nicht. Eher ungewöhnlich. Ich habe schon von so etwas gehört, mir ist aber noch nie ein Mann wie Du begegnet. Wie lange ziehst Du denn schon Frauenkleider an?" fragte sie ehrlich interessiert.

"Sabine, Du musst mir glauben, ich habe das noch nie gemacht, noch nicht einmal daran gedacht. Erst letzte Nacht, als wir "¦ Du weißt schon. hinterher kam Marion auf diese alberne Idee mir ihre Unterwäsche anzuziehen. Ich schäme mich deswegen, wirklich, aber dieses seltsam erregende Gefühl ist stärker als all die Scham.." Er fühlte seine Augenwinkel feucht werden. Sabine merkte, dass sie einen wunden Punkt getroffen hatte und Peter noch nicht bereit war, problemlos darüber zu sprechen.

"Sieh mal Peter, ich sagte ja schon, es geht mich wirklich nichts an, Du und deine Marion, ihr seid erwachsene Menschen und ihr könnt tun und lassen, was Euch Spaß macht. Ich wollte Dir wirklich nicht zu nahetreten. Was mich betrifft, ist es in Ordnung und übrigens, ich kann mir vorstellen, dass Du toll aussehen musst, vollständig als Mädchen angezogen." Peter sah aus dem Fenster. Ihm wurde plötzlich klar, dass Marion ähnlich darüber dachte und sieh ihn über kurz oder lang wirklich vollständig wie ein Mädchen kleiden würde.

"Bitte Sabine, erzähl niemanden davon. Ich würde sterben vor Scham."

"Mach Dir keine Sorgen, Dein süßes Geheimnis ist sicher bei mir aufgehoben." Peter nickte und sein Gesicht drückte Dankbarkeit aus. Obwohl er sich immer noch schämte, war er froh, dass Sabine es so leichtnahm und ihn nicht darauf drängte zu gestehen, was er sonst noch trug. Als er am späten Nachmittag nach Hause kam, wartete Marion bereits hinter der Tür auf ihn. Sie umarmte ihn und als könnte sie es kaum erwarten, zerrte sie ihm die Männersachen vom Leib. Sie strich über seine Haut und als sie vor ihm kniete, spielte ihre Zunge mit seinem Penis durch das zarte Gewebe des Höschens.

"Zieh die Unterwäsche aus, Liebling", flüsterte sie, "Du trägst sie schon seit gestern Abend. Du musst Dich daran gewöhnen, dass ein Mädchen ihre Unterwäsche täglich wechselt. "Es störte ihn ein wenig, dass sie mit ihm sprach, als wäre er ein richtiges Mädchen. Das schlimmste daran war allerdings, dass sie fest entschlossen zu sein schien, ihn von nun an ständig in Damenunterwäsche herumlaufen zu lassen. Er fragte sich, wohin das alles noch führen sollte, doch er blieb still. Peter war in einem weiblichen Zauber gefangen und er genoss es.

Er folgte ihr ins Badezimmer, wo sie seine Achseln, Arme, Beine, Bauch und Scham komplett einseifte und anschließend gänzlich mit einem Damenrasierer rasierte, bis die Haut seines gesamten Körpers sanft wie die eines Babys war. Die Lotion, die sie anschließend auf seinem völlig enthaarten Körper einstreichelte, duftete angenehm feminin.
Anschließend musste sich Peter auf den Badwannenrand setzen, und mit einer Pinzette zupfte sie seine Augenbrauen, bis sie eine schön schmale und feminin geschwungene Linie aufwiesen, die von weiblichen und schmal gezupften Augenbrauen nicht mehr zu unterscheiden waren.
Danach manikürte sie seine Fingernägel, feilte sie in eine schöne ovale Form und trug roten Nagellack auf, den sie mit 2 kleinen Blümchen verzierte. Den anschließenden hochglänzenden Klarlack als zweite Schicht pustete sie trocken. Die Fußnägel folgten in der gleichen Farbe, und er ließ es geschehen.

Danach wurde er dezent und hübsch zu einem Mädchen geschminkt. Sie trug etwas Camouflage auf, kaschierte einige Hautunebenheiten und puderte das Gesicht porzellanfarben ab. Marion wusste genau was sie tat, als sie seine nun dünnen Brauen leicht nachzeichnete und fliederfarbenen Lidschatten auftrug, nachdem sie ihm sagte, dass er nun seine Lider schließen mußte. Der schwarze flüssige und etwas breitere Lidstrich gelang ihr auf Anhieb, als sie diesen nach außen hin an seinen Lidern entlang langsam spitzer werdend auftrug. Sie tuschte seine Wimpern schwarz und beendete die Prozedur, indem sie den Rand seiner hübschen Lippen mit einem Stift nachzeichnete und mit rotem Lippenstift ausfüllte. Mit etwas Gloss und mit etwas Rouge auf den Wangen war Peters Gesicht von dem eines Mädchens nicht mehr zu unterscheiden. Es war sogar wesentlich hübscher als das der meisten wie sie fand. Auch die in den neuen Ohrlöchern leicht pendelnden Ohrringe erreichten genau ihre Wirkung.

Marion ging anschließend in das Schlafzimmer und brachte eine dunkelblonde Kurzhaarperücke in Bobform mit, die leichten Strähnchen aufwies. Sie setzte sie behutsam auf den Kopf von Peter auf und kämmte sie anschließend in Form. Ein kleines Klämmerchen an der Seite eingesteckt, sollte eine Seite des hübschen, nun geschmückten Ohres offenbaren.

Danach forderte ihn Marion auf, in den Spiegel zu schauen, und als er verblüfft in sein Antlitz blickte, lächelte er sich sofort verliebt an, als hätte er schon immer gewusst, dass er so fühlte und empfand, wie er sich nun sah. Den Abschluss bildete der Sprühstoß eines süßen und ungemein femininen Duftes aus dem Parfumflakon.

Wieder im Schlafzimmer angekommen, musste er beim Öffnen des Kleiderschrankes feststellen, dass seine eigene Unterwäsche vollständig durch Dessous ersetzt worden war, aber auch dagegen lehnte er sich nicht auf.

Marion hatte am Nachmittag Unmengen neuer Sachen für ihren Freund gekauft - natürlich Frauenkleidung. Sie war besessen von dem Gedanken, ihn so weit wie möglich in eine Frau zu verwandeln. Tränen standen in seinen Augen, als sie ihn das enge Korsett zwängt, doch er war überwältigt und erregt von seiner neuen Figur. Das Korsett hatte Brustkörbchen, die Marion mit Silikonbrüsten ausfüllte. Peter fühlte, wie sie bei jeder seiner Bewegungen mittanzten, so als hätte er einen richtigen Busen. Da sein Körper durch das Korsett gerade gehalten wurde, konnte er die Strümpfe nicht selbst anziehen. Marion kniete sich vor ihn hin und zog das zarte Gespinst über seine lackierten Zehen und dann ganz langsam über seine glatten Beine. Wieder und wieder strich sie sie über seine weiblich aussehenden Beine und ganz tief drinnen in sich drinnen musste Peter gestehen, dass er nur ungern auf dieses sensationelle Gefühl verzichten würde. Marion nahm ein rotes, geblümtes und weit schwingendes Kleid aus seinem Schrank. Ohne Zweifel hatte sie es erst an diesem Nachmittag gekauft. Durch einen schmalen Schlitz konnte Peter einen Blick in seinen Kleiderschrank erhaschen und sah, dass jede Menge Röcke, Blusen und Kleider seine alten verdrängt hatten.

"Hast du das wirklich alles für mich gekauft, Marion?"

"Natürlich, mein süßes kleines Mädchen."

Ende Teil 5
Ihre Kleider sollten so eng anliegen, daß man sieht, Sie sind eine Frau, und so lose, daß man sieht, Sie sind eine Dame.
Lorelai74
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Re: Es begann mit einem Ohrring „ wie durchstochene Ohrläppchen das Leben verändern

Post 14 im Thema

Beitrag von Lorelai74 »

👍👍👍
Wirklich rasant
Männlich / Weiblich: das sind doch bürgerliche Kategorien.
__Anna__
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Re: Es begann mit einem Ohrring „ wie durchstochene Ohrläppchen das Leben verändern

Post 15 im Thema

Beitrag von __Anna__ »

Wirklich eine traumhafte Geschichte...es macht Spaß diese zu lesen ... vielen Dank
Alles Liebe
Anna
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