Call me Stefanie
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ExuserIn-2021-11-20
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Call me Stefanie
Hallo miteinander,
nach dem mein erster Text im Off verschwunden ist hier mein zweiter Versuch:
Dies ist mein 3. Versuch in diesem Forum, ich bin wohl sowas wie ein Jojo. Aufgrund meiner persönlichen Geschichte war ich es immer gewöhnt meine Probleme mit mir selbst auszumachen. Gleichzeitig war aber auch der Drang mich mit anderen Auszutauschen da, gepaart mit "pupertärer" Ungeduld. Das möchte ich jetzt besser machen und möchte mich hiermit auch für meine Ungeduld als "Svetlana" entschuldigen.
Meine Zeit als Mädel begann mit meinem 45. Geburtstag, als ich mit der Frau in meinem Leben nach Ulm fuhr und dort den Tag als Frau gekleidet verbrachte. Am selben Abend ging ich dann auch komplett aufgebrezelt zum Tanzen, das war wunderbar.
Für die nächsten 1 1/2 Jahre ließ ich es mit dem Tanzen als Frau bewenden, es ging immer zu Gothic/Wave Veranstaltungen, dort fühlte ich mich aufgehoben. Nach und nach sickerte es langsam in meinen Alltag ein und ich trug immer öfter Frauensachen auch unter Tags. Seit 2020 bin ich jetzt ausschließlich in Frauensachen unterwegs, meine Männerkleidung ist entweder weg oder im Keller eingemottet. Bei meiner Arbeit in der Klinik, dort arbeite ich in der Physiotherapie, fällt das allerdings nicht gross auf, da wir sowieso alle mehr oder weniger das gleiche Tragen.
Was meinen Werdegang betrifft, so bin ich vermutlich nicht ganz so typisch, falls es das überhaupt gibt. Das erste was ich weiß erzählte mir meine Mutter. Nach ihrer Aussage wollte ich mit 3 oder 4 Jahren Kleider tragen, auf ihre Frage warum antwortete ich das ich Babies bekommen wollte. Darauf hin folgte das erste "Aufklärungsgespräch" und wenigstens nach meiner Erinnerung hatte sich das Thema damit erstmal erledigt.
Bis kurz vor meinem 45. hatte ich kaum bewußt daran gedacht in hinsicht auf meine Mann/Frau Ausrichtung irgenwie anders zu sein. Weibliche Kleidung war jedoch seit ich mich dafür zu interessieren begann was ich anziehen möchte, das war wohl so mit 20-21, immer sehr präsent. Ich erinnere mich schon damals recht häufig in der Damenabteilung unterwegs gewesen zu sein und auch teilweise dort eingekauft zu haben. Ich trug auch in der Freizeit manchmal die Röcke einer guten Freundin was mir ein gutes Gefühl gab. Doch sonst kam mir nicht in den Sinn das irgendwas merkwürdig sein könnte. Ich war als Kind immer ein Einzelgänger und da ich auch fetischistische Neigungen hatte waren die Röcke wohl für mich kaum erwähnenswert. Meine Partnerin bekam jedoch meine Vorliebe für weibliche Kleidung ab in dem ich ihr ständig "Vorschläge" machte. Da sie mich nicht nur wirklich liebt, sondern auch einen starken Willen besitzt trug dies jedoch kaum Früchte, bis es ihr irgendwann reichte und sie meinte ich sollte die Sachen doch gefälligst selbst anziehen. Das machte ich dann und finde, das es mir seither deutlich besser geht mit mir selbst. Die Umwelt scheint manchmal irritiert, wirkliche Probleme jedoch hatte ich bisher noch keine. Doch wie schon geschrieben meine Selbstakzeptanz ist seither deutlich gestiegen. Ich kann mich lieb haben so wie ich nun mal bin, und was ich sehr interessant finde, die Menschen im Allgemeinen scheinen besser mit mir klar zukommen als vorher.
Meine Partnerin ist noch immer mit mir zusammen was mich sehr freut und wofür ich ihr sehr Dankbar bin
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit
liebe Grüße
Stefanie
nach dem mein erster Text im Off verschwunden ist hier mein zweiter Versuch:
Dies ist mein 3. Versuch in diesem Forum, ich bin wohl sowas wie ein Jojo. Aufgrund meiner persönlichen Geschichte war ich es immer gewöhnt meine Probleme mit mir selbst auszumachen. Gleichzeitig war aber auch der Drang mich mit anderen Auszutauschen da, gepaart mit "pupertärer" Ungeduld. Das möchte ich jetzt besser machen und möchte mich hiermit auch für meine Ungeduld als "Svetlana" entschuldigen.
Meine Zeit als Mädel begann mit meinem 45. Geburtstag, als ich mit der Frau in meinem Leben nach Ulm fuhr und dort den Tag als Frau gekleidet verbrachte. Am selben Abend ging ich dann auch komplett aufgebrezelt zum Tanzen, das war wunderbar.
Für die nächsten 1 1/2 Jahre ließ ich es mit dem Tanzen als Frau bewenden, es ging immer zu Gothic/Wave Veranstaltungen, dort fühlte ich mich aufgehoben. Nach und nach sickerte es langsam in meinen Alltag ein und ich trug immer öfter Frauensachen auch unter Tags. Seit 2020 bin ich jetzt ausschließlich in Frauensachen unterwegs, meine Männerkleidung ist entweder weg oder im Keller eingemottet. Bei meiner Arbeit in der Klinik, dort arbeite ich in der Physiotherapie, fällt das allerdings nicht gross auf, da wir sowieso alle mehr oder weniger das gleiche Tragen.
Was meinen Werdegang betrifft, so bin ich vermutlich nicht ganz so typisch, falls es das überhaupt gibt. Das erste was ich weiß erzählte mir meine Mutter. Nach ihrer Aussage wollte ich mit 3 oder 4 Jahren Kleider tragen, auf ihre Frage warum antwortete ich das ich Babies bekommen wollte. Darauf hin folgte das erste "Aufklärungsgespräch" und wenigstens nach meiner Erinnerung hatte sich das Thema damit erstmal erledigt.
Bis kurz vor meinem 45. hatte ich kaum bewußt daran gedacht in hinsicht auf meine Mann/Frau Ausrichtung irgenwie anders zu sein. Weibliche Kleidung war jedoch seit ich mich dafür zu interessieren begann was ich anziehen möchte, das war wohl so mit 20-21, immer sehr präsent. Ich erinnere mich schon damals recht häufig in der Damenabteilung unterwegs gewesen zu sein und auch teilweise dort eingekauft zu haben. Ich trug auch in der Freizeit manchmal die Röcke einer guten Freundin was mir ein gutes Gefühl gab. Doch sonst kam mir nicht in den Sinn das irgendwas merkwürdig sein könnte. Ich war als Kind immer ein Einzelgänger und da ich auch fetischistische Neigungen hatte waren die Röcke wohl für mich kaum erwähnenswert. Meine Partnerin bekam jedoch meine Vorliebe für weibliche Kleidung ab in dem ich ihr ständig "Vorschläge" machte. Da sie mich nicht nur wirklich liebt, sondern auch einen starken Willen besitzt trug dies jedoch kaum Früchte, bis es ihr irgendwann reichte und sie meinte ich sollte die Sachen doch gefälligst selbst anziehen. Das machte ich dann und finde, das es mir seither deutlich besser geht mit mir selbst. Die Umwelt scheint manchmal irritiert, wirkliche Probleme jedoch hatte ich bisher noch keine. Doch wie schon geschrieben meine Selbstakzeptanz ist seither deutlich gestiegen. Ich kann mich lieb haben so wie ich nun mal bin, und was ich sehr interessant finde, die Menschen im Allgemeinen scheinen besser mit mir klar zukommen als vorher.
Meine Partnerin ist noch immer mit mir zusammen was mich sehr freut und wofür ich ihr sehr Dankbar bin
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit
liebe Grüße
Stefanie
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Michi
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Re: Call me Stefanie
Hallo Stefanie,
dann mal ... willkommen zurück.
Zu deinem ausführlichen Text gibt es nicht wirklich was zu kommentieren, denn erstens hast du ja schon deinen Weg gefunden, und zweitens bist du ja nicht wirklich neu hier.
Liebe Grüße
Michi
dann mal ... willkommen zurück.
Zu deinem ausführlichen Text gibt es nicht wirklich was zu kommentieren, denn erstens hast du ja schon deinen Weg gefunden, und zweitens bist du ja nicht wirklich neu hier.
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Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Jasmine
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Re: Call me Stefanie
Hi Stefanie, herzlich willkommen in diesem schönen Forum. Danke für deine ausführliche Vorstellung.
Liebe Grüße Jasmine
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Blossom
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Re: Call me Stefanie
Welcome back
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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Geli
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Re: Call me Stefanie
Willkomen zurück Stefanie
Liebe Grüße
Geli
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Freue Dich über jeden Tag an dem Du machen kannst was Dir Freude macht.
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Helga
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Re: Call me Stefanie
Hallo Stefanie,
Herzlich willkommen im Forum!
Liebe Grüße
Helga
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Helga
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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ExuserIn-2023-08-12
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Re: Call me Stefanie
Tolle Geschichte.Fräulein Stefanie hat geschrieben: Sa 23. Okt 2021, 10:55 Ich war als Kind immer ein Einzelgänger und da ich auch fetischistische Neigungen hatte
Ich fand da viel von mir selbst darin wieder.
Könnte es sein, das spätere Crossdresser generell als Kinder in einigen Punkten Einzelgänger waren, das sie oft nicht die Hobbies ihrer männlichen Altersgenossen teilen?
Statt sich für Fußball, Mopeds oder andere Jungsthemen zu begeistern, schaute ich mir viel lieber Fotos von Frauen in schöner Unterwäsche an und träumte davon selber so etwas zu tragen.
Das war schon arg präsent als Teen und ist heutztage zum Glück Realität geworden.
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ExuserIn-2021-11-20
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Re: Call me Stefanie
Das mit Jungsthemen ist wenigsten beim mir nur Teilweise richtig. Die klassiker Fußball und Mopeds und co. hab ich ausgelassen, zwar mal kurz reingschnuppert aber das war eher nichts für mich. Dafür war ich Modellbauer bis 16. Meine persönliche Vermutung ist das ich so auf mich zurück gebogen gelebt habe das ich von der Aussenwelt so im Allgemeinen nichts richtig mitbekommen habe. Erst als ich begann überhaupt zu mir, meinem Selbst und wer ich bin zurück zu finden hat das begonnen fahrt aufzunehmen. Aber mehr wie so ein Supertanker. Am Anfang war überhaupt keine Bewegung zu bemerken, doch mittlerweile hat die Masse eingesetzt und das ganze ist mehr oder weniger unaufhaltsam
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YvonneTV
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Re: Call me Stefanie
Hallo StefanieFräulein Stefanie hat geschrieben: Sa 23. Okt 2021, 10:55 ... Doch wie schon geschrieben meine Selbstakzeptanz ist seither deutlich gestiegen. Ich kann mich lieb haben so wie ich nun mal bin, und was ich sehr interessant finde, die Menschen im Allgemeinen scheinen besser mit mir klar zukommen als vorher.
Meine Partnerin ist noch immer mit mir zusammen was mich sehr freut und wofür ich ihr sehr Dankbar bin
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herzlich Willkommen hier bei uns - fühl Dich wohl
Erst mal Glückwunsch dazu, dass Du so eine tolle Partnerin an Deiner Seite hast die Dich unterstützt, aber auch mal den nötigen Gegenwind aufbringt
(In dieser "Situation" bin ich selbst übrigens auch
DAS ist doch so unglaublich wertvoll !!!!
Und unabhängig vom "Inhalt" (also in dem Fall "Frau sein" mal einfach formuliert), ist es so ein wundervolles Gefühl, zu sich zu stehen und so zu sein, wie es einen entspricht !!!!
Genau dieses Gefühl geht auch nach aussen und die Menschen "gegenüber" spüren das wohl (meist unbewusst), dieses Wohlfühlen und Empfinden - als eine positive Eigenschaft
So meine Vermutung/Denken dazu.
Viel Spaß hier bei uns
Ganz liebe Grüsse - Yvi
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Momo58
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Re: Call me Stefanie
Hi Stefanie,
herzlich willkommen zurück und Grüße nach Bad Buchau. Vor einigen Jahren war ich mal dort in der Klinik. Schade, dass wir uns da nicht getroffen haben.
LG Manuela aus Sigmaringen
herzlich willkommen zurück und Grüße nach Bad Buchau. Vor einigen Jahren war ich mal dort in der Klinik. Schade, dass wir uns da nicht getroffen haben.
LG Manuela aus Sigmaringen
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
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Céline
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Re: Call me Stefanie
Herzlich Willkommen Stefanie 
"Sprache und Worte können mich nicht verletzten...nur der Mensch und seine Absicht dahinter"
C.B.
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