Hallo,
Die fesche Tina hat geschrieben: Sa 16. Okt 2021, 11:31
Anke hat geschrieben: Do 14. Okt 2021, 19:12
Am Ende wird entscheidend sein, ob das Sternchen die Menschen überzeugt oder eben auch nicht. Sprache, gesprochen und geschrieben, hat sich immer schon jenseits von Regierungshandeln selbstständig entwickelt. Und das ist auch der richtige Weg.
Wie es gerade aussieht, überzeugt das Sternchen die breite Masse kaum. Es stimmt, dass bezüglich Gendersternchen zum Geschriebenen ja noch das Gesprochene hinzu kommt, was aber wohl kaum jemand zur Anwendung bringt.
Stimmt, danach sieht es aus. Da ich sowieso kein Fan des Sternchen bin, sehe ich das eher positiv.
Die fesche Tina hat geschrieben: Sa 16. Okt 2021, 11:31
Anke hat geschrieben: Do 14. Okt 2021, 19:12
Am Ende kann mir niemand vorschreiben, wie ich schreibe und spreche. Wichtig ist nur, dass meine Umwelt mich versteht.
Tut das nicht der Duden+++???
Nein, nicht wirklich. Die Dudenredaktion ist ja keine öffentliche Einrichtung, bzw. hat ja auch gar keine legislative Gewalt. Die Schreibweise nach dem Duden ist eher eine Art Standard, nach dem sich die meisten richten. In den meisten Unternehmen, Redaktion, Behörden, etc. wird dieser Schreibweise gefolgt. Wenn ich dort arbeiten möchte, dann bin ich schon gezwungen, diese anzuwenden. Als die neue Rechtschreibung eingeführt wurde, gab es ein paar Zeitungen, die wieder zur alten zurückgekehrt sind. Hier gibt es also Freiheiten.
Privat bin ich sogar völlig frei. Wenn ich bspw. einen Brief, eine Mail oder eine WhatsApp schreibe, wer will mich daran hindern nach meinen eigenen Regeln zu schreiben.
Die fesche Tina hat geschrieben: Sa 16. Okt 2021, 11:31
Anke hat geschrieben: Do 14. Okt 2021, 19:12
Ich bin jedoch der Meinung, dass unsere Sprache dringend Veränderung braucht. Eine Veränderung die deutlich über Sternchen und Co. hinausgeht. Unsere Sprache ist sehr vermännlicht und es wird höchste Zeit, dass das aufhört.
Hast du da Beispiele, wie du das konkrekt meinst? Und warum geht für dich die Gendersprache nicht schon in die Richtung? Wo siehst du Unterschiede?
Fragen über Fragen+++
Ich finde diese ganzen bisherigen Lösungen wie Sternchen, Großbuchstaben im Wort, etc. nicht überzeugend. Auch diese Ungetüme die entstehen, wenn ich die weibliche, die männliche und eventuell noch eine wie auch immer geartete diverse Form miteinander kombiniere finde ich sehr unattraktiv. Und viele tun sich damit auch sehr schwer, für mich auch zurecht. Oder anders formuliert, die Idee hinter der Gendersprache finde ich sehr wichtig, die Umsetzung dagegen eher bescheiden.
Sprachliche Veränderung brauchen eine breite Akzeptanz, sonst überleben sie nicht. Die Gendersprache wird von vielen abgelehnt, auch von denen, die mit dem jetzigen Zustand nicht zufrieden sind.
Es gibt aber auch Beispiele, wo eine Veränderung gut erreicht und akzeptiert wurde. Zum Beispiel die Umbenennung von Studentenwerk zu Studierendenwerk. Der Begriff wurde "entmännlicht", ist immer noch handhabbar und wird akzeptiert. Aus meiner Sicht braucht es solche Ansätze.
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
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