Verenas Onlinefrust
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Sabrina Verena
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Verenas Onlinefrust

Post 1 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Soll Das, das schnelle Internet und die neue Sicherheit sein?

Sicherheitsanfrage beim Anmelden von Amazon.
Ich bekomme per SMS einen Code, den soll ich eingeben, aber das Eingabefeld erscheint nicht.
Neuer Versuch, ich erhalte einen Link per SMS.
Das Handy (Smartphone besaß ich da noch nicht) ist nicht Internet fähig.
Also den ganzen Link in die Browseradresszeile eingegebem
Fehlermeldung! Es folgten weitere Versuche.
Neues Konto angemeldet. Jetzt soll ich meine Mobifunknummer hinterlegen, damit der gleiche Scheiß von Vorne beginnt.

Ebay, Samatag noch problemlos per SEPA Mandat etwas gekauft, so wie in den letzten Jahren auch.
Nie Probleme gehabt, jetzt ist das SEPA- Verfahren bei allen Händlern deaktiviert, es stehen nur noch PayPal, Kreditkarte und Sofortüberweisung zur Verfügung.
Toll! Keine Kreditkarte kein PayPal Konto mehr, da kaum genutzt, und kein Onlinebanking, da mir zu unsicher.

Also versuchte ich mich neu bei PayPal anzumelden.
Geht nur noch per Smartphone.
Ok, Smartphone aktiviert.
Anmeldecode angefordert, wurde versandt kam aber nicht.
Doch! ÜberNacht als ich schlief für 10 Minuten gültig.

Kann mir mal Jemand erklären, was so ein Terror soll?
Ich besitze übrigens den elektronischen Personalausweis und auch das amtlich zugelassene Kartenlesegerät.
Hatte ich bisher nur bei DE- Mail gebraucht, was aber seitens der Telekom eingestellt wird.

Vor diesen Hintergrund sehe ich die Bestrebungen der Politik die Digitalisierung weiter voran zutreiben, als ernsthafte Existenzbedrohung.
LG Verena
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Re: Verenas Onlinefrust

Post 2 im Thema

Beitrag von Olivia »

DANKE Verena -

Du sprichst mir aus der Seele!

Liebe Grüße von Olivia
Bibi Melina
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Re: Verenas Onlinefrust

Post 3 im Thema

Beitrag von Bibi Melina »

dazu sag ich jetzt mal nichts
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Patricia
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Re: Verenas Onlinefrust

Post 4 im Thema

Beitrag von Patricia »

So unbequem die Zwei-Faktor-Authentifizierung beim Einloggen auf verschiedenen Seiten ist, so notwendig ist sie leider auch. Das liegt zum Teil an der fehlenden Kompetenz vieler Internetbenutzer zum einen und an der puren Faulheit unserseits auf der anderen. Ebenso liegt es an der kriminellen Energie vieler Menschen die sich im Internet austoben.
Die einen klicken jeden Link in einer Email oder auf einer Website an und lassen den gesunden Menschenverstand bei vielerlei Aktionen vermissen. Teils aufgrund fehlenden Wissens, teils aus anderen Gründen. Die anderen verwenden für so ziemlich jede Website immer wieder das gleiche sichere Passwort. Wird dann ein Anbieter gehackt und der Einbrecher kommt an die Passwörter dran, so hat er oft leichten Zugang zu anderen Websites. Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung bietet da Abhilfe an und erhöht die Sicherheit enorm, denn i diesem Fall müsste der Hacker eben auch das Gerät welches für die Zwei-Faktor-Authentifizierung benutzt wird, ebenfalls unter Kontrolle haben.
Analysen gestohlener Daten haben (2020) ergeben, dass z.B. die Zeichenfolge 123456 (Platz1 im Ranking) von mehr als 2 Millionen Benutzern weltweit benutzt wurde. Schaut man sich die Liste genauer an, stellt man schnell fest, dass in der Top 10 der meistgenutzten Passwörter diese Zeichenfolge in verschiedenen Variationen mehr als 5 mal auftaucht!!! (123456,1234567,12345678,123456789 und 1234567890) mit insgesamt über 5 Millionen Treffern...

Es liegt in unserem eigenem Interesse, dass die Anbieter eine Zwei-Faktor-Authentifizierung benutzen.
Wenn Eingabefenster nicht erscheinen, wie in deinem Fall, sollte man evtl. überprüfen ob es nicht am benutzen Browser liegt oder an einem der benutzten Plugins, die versuchen irgendetwas zu blocken. Manche Plugins schießen da gerne über das Ziel hinaus und manchmal konfigurieren wir selbst auch etwas ohne genau zu wissen, welche Konsequenzen das haben könnte. Das passiert auch mal mir obwohl ich selbst auf mehr als 15 Jahre Berufserfahrung als IT-Fachfrau zurückblicken kann.
Onlinebanking wie es seit März 2019 vorgeschrieben ist, ist ein ziemlich sicheres Verfahren, denn es erfordert entweder ein Smartphone zur Freigabe der Daten oder einen separaten Tan-Generator UND die Bankkarte.
Diese Verfahren werden in Deutschland von allen Banken unterstützt. Ich halte es für sicherer als das reine SEPA-Verfahren, denn im Prinzip kann jede der meine Kontonummer kennt ein SEPA-Mandat auf digitalem Weg erteilen und wenn viel Bewegung auf dem Konto herrscht, ist eine Abbuchung leicht zu übersehen.

Wenn die SMS von Anbietern auf dem Handy nicht ankommen, liegt es an verschiedenen Gründen, oft sind es auch die Mobilfunkprovider für die wir unse entschieden haben. Billig-Willig ist nun mal nicht immer der beste Weg. Das merke ich auch mittlerweile selbst. Ich bin von einem Vertrag bei O2 zu Aldi-Talk gewechselt, da es sich um das gleiche Netz handelt. Beides Nutzt das Telefonnetz der Telefonica/O2. Doch weit gefehlt. Die Sprachqualität ist schlechter, Das empfangene Signal deutlich schlechter, Surfen und Telefonieren zugleich geht oft nicht. Alles Probleme die ich mit dem O2-Vertrag nicht hatte.

Die Lösung mit dem Personalausweis hat wiederum auch viele Haken. Ich könnte sie z.B. nicht nutzen, mangels deutscher Staatsbürgerschaft und wenn die Banken dieses nicht anbieten werden wohl wirtschaftliche Gründe dahinter liegen. Und selbst dann müsste eine weitere Sicherheitsstufe integriert werden welche eine Art Tan generiert, sonst könnte jeder mit einem gestohlenem Ausweis, der gestohlenen/erspähten PIN und dem passendem Lesegerät Schabernack treiben.

Je mehr wir digital machen können, umso intensiver sind die Bemühungen der kriminellen Elemente unserer Gesellschaft uns digital zu berauben. Deswegen ist es leider notwendig, dass es eben komplizierter wird.

LG
Patricia
Nicole Fritz
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Re: Verenas Onlinefrust

Post 5 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Das System läuft sich - hoffentlich bald endlich und endgültig - tot!

Ich habe es bisher überall vermieden eine Mobilfunknummer für die so genannten sicheren Anmeldungen zu hinterlegen. Das ging manchmal nur noch mit Schließen der Fensters und einem neuen Aufruf. Da ich nur noch das Nötigste wie Lebensmittel oder Unterwäsche im Supermarkt einkaufe, weiß ich gar nicht, ob ich bei Amazon oder Ebay noch ohne Online-Banking bezahlen kann.

So steht es in der Bibel: Es wird nur noch derjenige etwas kaufen oder verkaufen können, der das Zeichen in sich trägt. Und dieses Zeichen ist 666 = ששש = www. So ist der Plan. Dazu fehlt nur noch eine Super-C..-Welle mit General-Lockdown, worauf ganz viele offensichtlich sehnlichst warten. Die letzte große Schlacht hat begonnen, oder - wie es mir besser gefällt - das Zeitalter der Gier und der Macht erreicht sein Ende. Es wird im selbst geschaffenen Chaos und Wahnsinn untergehen. Dann wird Gott tot sein, und der Übermensch auch. - Also sprach Zarathustra.

Liebe sarkastische Grüße
Nicole
Sabrina Verena
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Re: Verenas Onlinefrust

Post 6 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Ich bezweifle, dass durch die zusätzliche Benutzung des Smartphones beim Anmelden oder bei Sicherheitsanfragen, die Sicherheit erhöht wird.
Denn gerade das Smartphone kann von jeden mit entsprechendem Equipment und wissen ausgespäht werden.
Allein mit den Messinstrumenten von Aaronia lassen sich schon die Daten verschlüsselt empfangen.

In der Vergangenheit reichten zwei E-Maik Adressen und eine IP.

Von den ewigen instabilen Mobilfunknetzen und schnell entladenen Akkus mal zu schweigen, die sich auch gerne mal im unpassendem Moment bemerkbar machen.
Schon auch, wenn einseitig ein Smartphone vorrausgesetzt wird, ist es nur noch unverschämt.
Da ist mir die Ausweismethode mit TAN- Lesegerät lieber.
Aber vielen Smartphonefetischisten wohl zu umständlich.

Zum SEPA- Verfahren, es gibt auch die Möglichkeit das Mandat schriftlich ggf. per Einschreiben an den Zahlungsempfänger zu erteilen, wird in unserer Zeit aber nicht genutzt, da ja alles sofort erledigt sein soll. Vor ein paar Jahren durch aus noch eine gängige Methode.
Zur Identitätsprüfung war das Postidentverfahren eine gängige Methode.

Doppelte Authentifizierung ist auch nicht sicherer, nur Zeitraubender und verschwendet mehr Energie.
LG Verena
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Re: Verenas Onlinefrust

Post 7 im Thema

Beitrag von Patricia »

Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung wird zumeist ein OTP-Verfahren benutzt. Die generierten Passwörter/TANs haben eine beschränkte Lebensdauer, daher erhöht es die Sicherheit schon deutlich. Das Verfahren ist ziemlich sicher und wird seit einer sehr langen Zeit in der IT benutzt. Ein Smartphone ist dazu nicht unbedingt notwendig. Es gibt spezielle OTP/RSA-Tokens die man ebenfalls benutzen kann. Ein Smartphone kann anstelle eines solchen Tokens ebenfalls benutzt werden. Bei diesem Verfahren werden je nach Verfahren keinerlei Daten vom Anbieter zum Gerät gesendet. Somit können keine Daten abgefangen werden. Die Variante mit den Einmalpasswörtern per SMS ist die Variante für diejenigen die entweder keine zusätzliche Hardware kaufen wollen oder nicht in der Lage sind das zu konfigurieren. Auf Details wie das funktioniert mag ich jetzt nicht weiter angehen Interessierte können es hier nachlesen.

Der Angreifer müsste in dem Moment entweder schon die volle Kontrolle über dein Smartphone besitzen. Wird hingegen eine andere Hardware zur Generierung des OTP benutzt müsste der Angreifer das Gerät dann schon selbst in der Hand halten. Im Normalfall liefern nämlich keine zwei Geräte die gleichen OTP-Passwörter. JEDES einzelne Gerät welches zur Generierung eines OTP benutzt wird muss separat registriert werden.

Was das SEPA-Verfahren angeht stimme ich Dir zu. Es gibt aber noch Anbieter welche auf ein schriftliches SEPA-Mandat bestehen. Diese sind aber leider immer weniger.

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung bietet schon ein erhöhtes Maß an Sicherheit. Es ist ein Verfahren welches in hochsensiblen Bereichen bereits seit einer gefühlten Ewigkeit verwendet wird. Es kommt manchmal nur auf die Umsetzung an.
LG
Patricia
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Re: Verenas Onlinefrust

Post 8 im Thema

Beitrag von Theresa »

Ich bin gerade dabei gescheitert, die Unterlagen meines zukünftigen Providers auf meinen eigenen Drucker innerhalb des Heimnetzes auszudrucken. Denn dazu brauche ich offensichtlich ein Konto bei Hp und dessen Einrichtung scheitert aus unbekannten Gründen. Möglicher Weise scheitert es am noch fehlenden Festnetz, bin aber mit dem Smartfon mobil im Internet.
Ich frage mich, was Hp angeht was ich drucke? Wozu der Quatsch?
(Manstelle sich an dieser Stelle ein kotzendes Smily vor.) . Vielleicht bin ich auch nur langsam zu alt für so ein Sch..ß...
Patricia
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Re: Verenas Onlinefrust

Post 9 im Thema

Beitrag von Patricia »

Hallo Theresa,
hast du versucht die Sachen direkt vom Smartphone aus auszudrucken? Das würde es erklären warum HP da evtl. ein Onlinekonto verlangt. Die Smartphones bieten diese Funktionalität mit Absicht nicht komplett an, das Drucken ist da oft nur über eine umständlich zu bedienende App möglich. Je nach Drucker sollte es möglich sein, das Handy direkt per Kabel als Massenspeicher am Drucker anzuschließen und das Dokument direkt ausdrucken. Oder Handy am Computer anschließen, Unterlagen auf den Computer ziehen und dann am Computer drucken.

LG
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Re: Verenas Onlinefrust

Post 10 im Thema

Beitrag von Theresa »

Hi Patricia,
Danke für die Info,
so hatte ich es versucht. "Mal eben schnell was machen"... grrrrr
Ab Dienstag habe ich vielleicht wieder Festnetz und kann es dann am "großen" PC machen. .. wenn bis dahin die Tinte am neuen Drucker nicht eingetrocknent ist...
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Re: Verenas Onlinefrust

Post 11 im Thema

Beitrag von Olivia »

...was die digitale Technik betrifft siehe das "Streiflicht" in der Süddeutschen Zeitung" von gestern, 08.10.2021...
Sabrina Verena
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Re: Verenas Onlinefrust

Post 12 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Sorry, aber das funzt nur, wenn man die abomiert hat.
LG Verena
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